Eigentlich sollte ich an diesem verregneten Novembernachmittag Marmorkuchen backen. Das Rezept lag bereit, die Zutaten standen auf der Anrichte – Mehl, Zucker, Eier, Butter. Aber dann griff ich im Vorratsschrank nach dem Päckchen Vanillezucker und zog stattdessen eine Tüte Puderzucker mit mir heraus. Der Marmorkuchen war in dem Moment vergessen. Ich hatte plötzlich dieses Bild im Kopf: kleine, runde Plätzchen, zwei zarte Hälften, zusammengehalten von einem roten, leuchtenden Klecks. Meine Oma rief sie immer “Engelsaugen” – und ich hatte seit Jahren keines mehr gegessen. Also schmiss ich den Plan über den Haufen, knetete einen Mürbteig und stach mit einem Schnapsglas Kreise aus. Das Gelee? Johannisbeere, weil es genau diesen süß-sauren Kontrast bringt, der die Plätzchen so unwiderstehlich macht. Und wissen Sie was? Der Marmorkuchen hätte nicht mithalten können. Seitdem backe ich diese Engelsaugen jedes Jahr in der Adventszeit – sie sind mein heimlicher Star auf dem Plätzchenteller. Vielleicht haben Sie ja auch schon mal so einen Moment erlebt, in dem ein simpler Zufall das beste Rezept hervorbringt?
Warum Sie diese Engelsaugen lieben werden
Diese Plätzchen sind nicht nur hübsch anzusehen – sie schmecken einfach himmlisch. Der zarte Mürbeteig zergeht auf der Zunge, während das Johannisbeergelee eine fruchtige, leicht säuerliche Note beisteuert. Perfekt für die Weihnachtsbäckerei.
- Schnell & unkompliziert: Der Teig ist in 15 Minuten geknetet, die Plätzchen sind im Nu geformt. Ideal für entspannte Backnachmittage in der Vorweihnachtszeit.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen nur Grundzutaten, die Sie wahrscheinlich schon zu Hause haben. Mehl, Butter, Zucker, Ei – und ein Glas Johannisbeergelee aus dem Vorrat.
- Perfekt für die Weihnachtsbäckerei: Diese Engelsaugen sind der Klassiker auf jedem Plätzchenteller. Sie sehen festlich aus und schmecken nach Kindheit und Gemütlichkeit.
- Garantierter Publikumsliebling: Bei mir sind sie immer die ersten, die weg sind. Groß und klein lieben die Kombination aus buttrigem Teig und fruchtiger Füllung.
- Unwiderstehlich lecker: Die Textur ist so zart, dass man kaum glaubt, sie selbst gebacken zu haben. Einfach himmlisch!
Was diese Engelsaugen von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen dem süßen Mürbeteig und dem säuerlichen Johannisbeergelee. Ich habe unzählige Rezepte getestet, aber dieses hier ist mein absoluter Favorit. Der Teig bleibt auch nach Tagen noch zart, und das Gelee verläuft nicht – ein kleiner Trick mit der Stärke macht’s möglich. Ehrlich, dieses Rezept ist keine Übung – es ist das Ergebnis von vielen Backstunden und der Erkenntnis, dass weniger manchmal mehr ist. Einfach nur Butter, Mehl, Zucker und ein Hauch Vanille – mehr braucht es nicht für das perfekte Weihnachtsgefühl.
Welche Zutaten Sie brauchen
Dieses Rezept kommt mit wenigen, aber feinen Zutaten aus. Die Qualität macht den Unterschied, deshalb greife ich bei der Butter und dem Gelee gerne zu etwas Besserem. Hier ist, was Sie einkaufen müssen:
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Für den zarten Mürbeteig. Ich verwende am liebsten Mehl von Ruf oder Kornkraft, aber jedes Standardmehl tut es auch.
- 125 g kalte Butter – In kleine Würfel geschnitten. Die Butter muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig nicht schön mürbe. Ich nehme meistens Weihenstephan oder Milsani.
- 80 g Puderzucker – Macht den Teig besonders fein und zart. Normale Zucker geht auch, aber Puderzucker sorgt für eine bessere Textur.
- 1 Eigelb (Größe M) – Bindet den Teig und gibt ihm eine schöne goldene Farbe. Das Eiweiß können Sie für andere Rezepte aufheben.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Für den unverwechselbaren Vanillegeschmack. Am liebsten nehme ich Dr. Oetker oder echte Vanille aus der Mühle.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber es hebt die Aromen hervorragend.
- ca. 150 g Johannisbeergelee – Die Menge reicht für etwa 30 Plätzchen. Achten Sie auf ein Gelee mit hohem Fruchtanteil – ich mag das von Schwartau oder Darbo. Es sollte nicht zu flüssig sein.
- Puderzucker zum Bestäuben – Für den letzten Schliff.
Substitutions-Tipp: Für eine vegane Variante können Sie die Butter durch Margarine ersetzen und das Eigelb weglassen (ersetzen Sie es durch 1 EL kaltes Wasser). Das Gelee ist in der Regel vegan. Für eine glutenfreie Version verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung, aber der Teig wird dann etwas bröseliger – arbeiten Sie ihn dann gut durch.
Benötigte Küchengeräte
Für diese Engelsaugen brauchen Sie keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in der Küche.
- Rührschüssel – Eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas reicht völlig.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Für den Teig. Mit den Händen geht es auch, aber die Maschine spart Zeit.
- Teigrolle – Zum Ausrollen des Teigs. Ein Nudelholz tut es genauso.
- Ausstechform (rund, ca. 3 cm Durchmesser) – Für die typische Engelsaugen-Form. Ich benutze ein kleines Schnapsglas, das funktioniert perfekt.
- Backblech mit Backpapier – Einfach und praktisch.
- Kleiner Löffel oder Kugelausstecher – Zum Eindrücken der Mulde für das Gelee. Ein Finger tut es auch, aber ein Kugelausstecher macht gleichmäßige Vertiefungen.
- Backpinsel – Zum Bestreichen der Plätzchen mit Eigelb (optional).
Mein Tipp: Wenn Sie keinen Kugelausstecher haben, nehmen Sie einfach den Stiel eines Holzlöffels oder das Ende eines dicken Filzstifts. Hauptsache, die Mulde wird nicht zu tief, sonst läuft das Gelee beim Backen heraus.
Zubereitung – Schritt für Schritt

Die Zubereitung ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie haben im Handumdrehen zarte Engelsaugen.
- Teig zubereiten (10 Minuten): Geben Sie das Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine Schüssel. Mischen Sie alles kurz durch. Fügen Sie die kalten Butterwürfel und das Eigelb hinzu. Kneten Sie alles mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Händen zu einem glatten Teig. Der Teig sollte nicht kleben – wenn er zu trocken ist, geben Sie 1 EL kaltes Wasser dazu. Formen Sie den Teig zu einer Kugel, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Wichtig: Der Teig muss gut gekühlt sein, sonst lässt er sich schlecht ausrollen.
- Backofen vorheizen (5 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Teig ausrollen und ausstechen (15 Minuten): Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick aus. Stechen Sie mit der Ausstechform oder dem Schnapsglas Kreise aus. Legen Sie die Kreise auf die vorbereiteten Backbleche. Aus dem restlichen Teig können Sie erneut eine Kugel formen, ausrollen und weitere Kreise ausstechen.
- Mulden formen (5 Minuten): Drücken Sie mit dem Finger oder einem Kugelausstecher in die Mitte jedes Kreises eine kleine Mulde. Die Mulde sollte etwa 1 cm tief sein – nicht zu tief, sonst reißt der Teig beim Backen.
- Backen (10-12 Minuten): Backen Sie die Plätzchen im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene. Die Backzeit beträgt etwa 10-12 Minuten. Die Plätzchen sollten nur ganz leicht goldbraun werden – sie dürfen nicht zu dunkel sein, sonst werden sie hart. Sensorischer Hinweis: Die Plätzchen duften himmlisch nach Butter und Vanille, und der Rand sollte sich leicht verfärben.
- Abkühlen lassen (10 Minuten): Lassen Sie die Plätzchen auf dem Blech kurz abkühlen (ca. 5 Minuten), dann heben Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Sie müssen komplett ausgekühlt sein, bevor Sie das Gelee einfüllen.
- Gelee einfüllen (5 Minuten): Erwärmen Sie das Johannisbeergelee in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis es flüssig ist. Rühren Sie es glatt. Füllen Sie mit einem kleinen Löffel oder einer Spritztüte einen halben Teelöffel Gelee in jede Mulde. Lassen Sie das Gelee fest werden (ca. 15 Minuten).
- Bestäuben und servieren: Bestäuben Sie die ausgekühlten Engelsaugen mit Puderzucker. Fertig!
Backtipps & Techniken
Ich habe bei diesem Rezept so manchen Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps für perfekte Engelsaugen.
- Der Teig muss kalt sein: Das ist das A und O. Wenn der Teig zu warm wird, klebt er und die Plätzchen verlieren ihre Form. Bei Bedarf den Teig zwischendurch nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Nicht zu dünn ausrollen: 3-4 mm sind ideal. Zu dünne Plätzchen werden schnell hart, zu dicke sind nicht so zart.
- Die Mulde nicht zu tief drücken: Sonst reißt der Teig beim Backen, und das Gelee läuft aus. Eine Mulde von 1 cm Tiefe reicht völlig.
- Gelee nicht zu heiß einfüllen: Wenn das Gelee kocht, kann es den Teig aufweichen. Lassen Sie es kurz abkühlen, bevor Sie es in die Mulden geben.
- Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen backt anders. Nach 10 Minuten die ersten Plätzchen kontrollieren. Sie sollten hell bleiben – nur der Rand darf leicht bräunen.
- Mein persönlicher Fail: Einmal habe ich die Plätzchen zu lange gebacken, weil ich telefoniert habe. Sie waren steinhart. Seitdem stelle ich immer einen Timer – und halte mich dran!
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept lässt sich wunderbar anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Fruchtvariation: Statt Johannisbeergelee können Sie auch Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenkonfitüre verwenden. Achten Sie darauf, dass die Konfitüre nicht zu stückig ist – sonst lässt sie sich schwer verteilen. Ich habe einmal ein Glas mit selbstgemachter Himbeerkonfitüre verwendet, das war ein Traum!
- Schoko-Engelsaugen: Für alle Schokofans: Ersetzen Sie 30 g Mehl durch 30 g Backkakao. Der Teig wird dunkel und schokoladig. Dazu passt ein helles Gelee wie Aprikose oder Pfirsich.
- Vegane Engelsaugen: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und das Eigelb durch 1 EL kaltes Wasser. Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist trotzdem lecker.
- Gewürz-Variante: Geben Sie eine Prise Zimt oder Lebkuchengewürz in den Teig. Das passt besonders gut in der Weihnachtszeit und verleiht den Plätzchen eine warme Note.
- Nussig: Fügen Sie 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse zum Teig hinzu. Der Teig wird etwas bröseliger, aber die Nüsse geben ein tolles Aroma. Dazu passt ein herbes Johannisbeergelee besonders gut.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Diese Engelsaugen schmecken am besten frisch, aber sie halten sich auch einige Tage – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden.
- Servieren: Die Plätzchen schmecken bei Zimmertemperatur am besten. Richten Sie sie auf einer hübschen Platte an – der Kontrast zwischen dem weißen Puderzucker und dem roten Gelee sieht einfach festlich aus. Dazu passt eine Tasse Kaffee, Tee oder ein Glas Glühwein.
- Aufbewahrung: Bewahren Sie die Engelsaugen in einer luftdichten Keksdose auf. Zwischen die Lagen können Sie Backpapier legen. So bleiben sie bis zu 2 Wochen frisch und zart. Wichtig: Die Dose an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren – nicht im Kühlschrank, sonst werden die Plätzchen weich.
- Einfrieren: Sie können die ungefüllten Plätzchen (ohne Gelee und Puderzucker) problemlos einfrieren. Dazu legen Sie sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. Eingefroren halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann Gelee einfüllen und mit Puderzucker bestäuben.
- Geschmacksentwicklung: Ehrlich gesagt schmecken die Engelsaugen am zweiten Tag fast noch besser. Der Teig wird noch zarter, und das Gelee zieht leicht ein. Wenn Sie also die Geduld haben, backen Sie sie einen Tag vor dem Servieren.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Klar, Plätzchen sind keine Diätkost – aber ein Genussmoment darf sein! Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 30 Stück):
- Kalorien: ca. 85 kcal
- Fett: ca. 4 g
- Kohlenhydrate: ca. 10 g
- Eiweiß: ca. 1 g
Die Johannisbeere im Gelee steckt voller Vitamin C und Antioxidantien – ein kleiner Gesundheitsbonus in jedem Bissen. Die Butter liefert wertvolle Fette, die für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine wichtig sind. Und der Puderzucker? Nun ja, Weihnachten ist schließlich die Zeit der kleinen Sünden. Genießen Sie also bewusst – und ohne schlechtes Gewissen!
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl) und Laktose (Butter). Für eine laktosefreie Variante können Sie laktosefreie Butter verwenden. Für eine glutenfreie Variante tauschen Sie das Mehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung.
Fazit
Diese zarten Engelsaugen mit Johannisbeergelee sind für mich der Inbegriff von Weihnachtsbäckerei. Sie sind einfach zuzubereiten, sehen wunderschön aus und schmecken einfach himmlisch. Der Zufall, der mich an diesem Novembernachmittag zum Puderzucker statt zum Vanillezucker greifen ließ, war der beste Fehler, der mir passieren konnte. Seitdem backe ich sie jedes Jahr – und sie werden nie langweilig. Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept nach Ihrem Geschmack an – vielleicht mit einer anderen Marmelade oder einem Hauch Zimt. Und wenn Sie es nachbacken, freue ich mich über Ihre Erfahrungen in den Kommentaren. Teilen Sie das Rezept gerne mit Ihren Liebsten – Weihnachten ist schließlich die Zeit des Teilens. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Backen und eine wundervolle Adventszeit!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Geleesorten verwenden?
Ja, absolut! Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenkonfitüre eignen sich hervorragend. Achten Sie nur darauf, dass das Gelee nicht zu flüssig ist, sonst läuft es aus der Mulde.
Warum wird mein Teig bröselig?
Das kann passieren, wenn der Teig zu trocken ist oder die Butter zu warm war. Geben Sie einfach 1-2 EL kaltes Wasser hinzu und kneten Sie den Teig nochmal kurz durch. Auch eine längere Kühlzeit hilft.
Wie verhindere ich, dass die Plätzchen hart werden?
Backen Sie sie nicht zu lange! Sie sollten nur leicht goldbraun sein. Lassen Sie sie außerdem vollständig auskühlen, bevor Sie sie in die Dose geben – sonst wird die Feuchtigkeit eingeschlossen und die Plätzchen werden weich.
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar empfehlenswert. Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn über Nacht im Kühlschrank. So kann er schön durchziehen und lässt sich am nächsten Tag noch besser verarbeiten.
Wie bekomme ich die Mulden gleichmäßig hin?
Ein Kugelausstecher ist ideal, aber ein Finger oder der Stiel eines Holzlöffels tun es auch. Drücken Sie die Mulde vorsichtig und gleichmäßig – nicht zu tief, sonst reißt der Teig.
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Zarte Engelsaugen mit Johannisbeergelee: Das beste Weihnachtsplätzchen-Rezept
Diese zarten Engelsaugen mit Johannisbeergelee sind der Inbegriff von Weihnachtsbäckerei. Der buttrige Mürbeteig und die fruchtige Füllung ergeben eine unwiderstehliche Kombination, die auf jedem Plätzchenteller glänzt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 10-12 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
- 80 g Puderzucker
- 1 Eigelb (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- ca. 150 g Johannisbeergelee
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Teig zubereiten: Mehl, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butterwürfel und Eigelb hinzufügen. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Händen zu einem glatten Teig kneten. Bei Bedarf 1 EL kaltes Wasser hinzufügen. Teig zur Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
- Backofen vorheizen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Teig ausrollen und ausstechen: Gekühlten Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ca. 3-4 mm dick ausrollen. Mit einer runden Ausstechform (ca. 3 cm Durchmesser) oder einem Schnapsglas Kreise ausstechen und auf die Backbleche legen.
- Mulden formen: In die Mitte jedes Kreises mit dem Finger oder einem Kugelausstecher eine kleine Mulde (ca. 1 cm tief) drücken.
- Backen: Plätzchen im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
- Abkühlen lassen: Plätzchen auf dem Blech ca. 5 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
- Gelee einfüllen: Johannisbeergelee in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen, bis es flüssig ist. Mit einem kleinen Löffel oder einer Spritztüte einen halben Teelöffel Gelee in jede Mulde füllen. Gelee ca. 15 Minuten fest werden lassen.
- Bestäuben und servieren: Ausgekühlte Engelsaugen mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Der Teig muss gut gekühlt sein, damit er sich gut ausrollen lässt. Die Mulde nicht zu tief drücken, sonst reißt der Teig beim Backen. Das Gelee nicht zu heiß einfüllen, um den Teig nicht aufzuweichen. Die Plätzchen sollten nur leicht goldbraun sein, nicht zu dunkel. Am zweiten Tag schmecken sie oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 85
- Sugar: 5
- Sodium: 20
- Fat: 4
- Saturated Fat: 2.5
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 0.3
- Protein: 1
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