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Laura Bailey

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Perfekter Kürbis-Kastanien-Wellington: Einfaches Festtags-Rezept

Ready In 90 Minuten
Servings 6-8 Portionen
Difficulty Mittel

Ich stand letzten Dienstag im Supermarkt vor dem Kürbisregal – eigentlich wollte ich nur schnell Butternut-Kürbis für eine Suppe holen, aber dann fiel mein Blick auf eine staubige Dose Kastanienpüree ganz hinten im Regal. Und plötzlich war ich acht Jahre alt, saß an einem viel zu großen Esstisch mit einer weißen Tischdecke, die sich rau anfühlte unter meinen Fingern, und meine Großtante Herta schob mir ein Stück von ihrem berühmten Kastanien-Wellington auf den Teller. Ich hatte damals keine Ahnung, was das war – ich fand es einfach nur seltsam, dass da Kürbis und Kastanien zusammen in einem Blätterteig steckten. Aber der erste Biss, dieser warme, süß-erdige Geschmack, der sich mit der buttrigen Kruste vermischte – den habe ich nie vergessen. Tante Herta ist vor drei Jahren gestorben, und seitdem versuche ich, genau dieses Gefühl wieder einzufangen. Nicht nur den Geschmack, sondern dieses leise Glück, wenn alle am Tisch verstummen, weil sie etwas Außergewöhnliches essen. Ich hab es ein paarmal verbockt – einmal war der Teig komplett durchweicht, ein anderes Mal der Kürbis noch roh. Aber dieses Rezept hier, das ist es. Das ist der Moment, nach dem ich so lange gesucht habe. Vielleicht kennst du das ja – wenn ein Gericht einfach alles richtig macht und du weißt, dass es deine Gäste umhauen wird. Genau das ist dieser Kürbis-Kastanien-Wellington. Ehrlich, deine Festtafel wird es dir danken.

Warum du diesen Kürbis-Kastanien-Wellington lieben wirst

Dieser Wellington ist kein weiteres durchschnittliches Rezept. Er ist das Ergebnis von unzähligen Testläufen, ein paar verpatzten Blätterteig-Katastrophen und der Erkenntnis, dass die besten Gerichte oft die sind, bei denen man den Gästen nicht verrät, wie einfach sie eigentlich zuzubereiten sind.

  • Showstopper für deine Festtafel: Nichts sagt „Ich hab mir Mühe gegeben“ wie ein goldbrauner, gefüllter Blätterteig. Deine Gäste werden denken, du hättest stundenlang in der Küche gestanden.
  • Perfekt vorzubereiten: Du kannst die Füllung am Vortag machen und den Wellington erst kurz vor dem Servieren backen. Das bedeutet weniger Stress und mehr Zeit mit deinen Gästen. Hättest du das für möglich gehalten?
  • Vegetarisch, aber herzhaft: Dieses Gericht ist so sättigend und geschmacksintensiv, dass selbst eingefleischte Fleischfans nicht nach der Fleischvariante fragen werden. Die Kombination aus süßem Kürbis und erdigen Kastanien ist einfach unwiderstehlich.
  • Einfache, aber edle Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Zutaten. Alles bekommst du im gut sortierten Supermarkt – und trotzdem fühlt sich das Gericht an wie ein Sternemenü.
  • Garantiert beeindruckend: Wenn du diesen Wellington aus dem Ofen holst, wirst du sehen, wie alle Blicke auf den Tisch wandern. Das ist der Moment, auf den du gewartet hast. Versprochen.

Dieses Rezept ist nicht einfach nur eine weitere Variante – es ist die beste Version. Durch das sanfte Anbraten des Kürbisses vor dem Füllen verhinderst du, dass der Blätterteig durchweicht, und die gerösteten Kastanien geben eine Textur, die dich umhauen wird. Es ist dieses Gefühl, wenn alles perfekt zusammenpasst.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen Wellington verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten, die zusammen ein Geschmackserlebnis der Extraklasse ergeben. Keine Sorge, die meisten davon hast du wahrscheinlich schon zu Hause – oder findest sie im nächsten Supermarkt.

Für die Füllung

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g) – Hokkaido muss nicht geschält werden, was eine Menge Arbeit spart. Achte darauf, dass er fest und unbeschädigt ist. (Tipp: Bio-Qualität lohnt sich hier besonders, weil du die Schale mitisst.)
  • 200 g vorgegarte Kastanien (aus dem Glas oder Vakuumbeutel) – Ich verwende am liebsten die von „Alnatura“ oder „Dennree“, weil sie schön weich und aromatisch sind. Frische Kastanien gehen auch, aber dann musst du sie vorher einschneiden und rösten – das ist mir persönlich zu viel Aufwand, wenn ich Gäste erwarte.
  • 1 große Zwiebel (ca. 150 g) – Sie gibt der Füllung eine süße, würzige Basis. Eine rote Zwiebel ist milder, eine gelbe kräftiger.
  • 2 Knoblauchzehen – Fein gehackt, für die aromatische Tiefe.
  • 2 EL Olivenöl – Zum Anbraten. Ein gutes, fruchtiges Olivenöl macht hier den Unterschied, aber ein neutrales Öl geht auch.
  • 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) – Er macht die Füllung schön cremig. Du kannst auch veganen Frischkäse verwenden, wenn du magst – ich hab es mit „Simply V“ ausprobiert, und es hat super funktioniert.
  • 50 g geriebener Parmesan (optional) – Für die herzhafte Note. Lass ihn weg, wenn du das Gericht vegan halten willst.
  • 1 TL getrockneter Thymian – Passt perfekt zu Kürbis und Kastanien.
  • 1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben) – Ein Muss für jedes Kürbisgericht, finde ich.
  • Salz und Pfeffer – Nach Geschmack.
  • 1 Ei (oder 2 EL pflanzliche Milch zum Bestreichen) – Für die goldene Kruste.

Für den Blätterteig

Kürbis-Kastanien-Wellington preparation steps

  • 2 Rollen Blätterteig (rechteckig, ca. 275 g pro Rolle) – Ich schwöre auf den von „Blätterteig von Tante Fanny“ – er ist buttrig und lässt sich super verarbeiten. Achte darauf, dass er gut gekühlt ist, sonst klebt er.
  • 1 Eigelb (oder 1 EL Ahornsirup) – Zum Bestreichen für den Glanz.

Für die Dekoration (optional, aber hübsch)

  • Einige Salbeiblätter – Zum Garnieren.
  • Granatapfelkerne – Für einen Farbtupfer. Sieht wahnsinnig festlich aus!

Hinweis zur Mengenangabe: Dieses Rezept ist für 6–8 Personen als Hauptgericht ausgelegt. Wenn du mehr Gäste erwartest, verdopple einfach die Zutaten und backe zwei Wellington – das kommt immer gut an.

Welche Küchengeräte du benötigst

Keine Angst, du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Mein Geheimtipp: Ein scharfes Messer ist wichtiger als jeder teure Mixer. Ich hab mir letztes Jahr ein gutes Kochmesser von „Wüsthof“ gegönnt, und seitdem macht das Schneiden richtig Spaß.

  • Großes Schneidebrett – Am besten aus Holz, das schont die Messer.
  • Scharfes Kochmesser – Zum Schneiden von Kürbis und Kastanien.
  • Große Pfanne – Zum Anbraten der Füllung. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, weil nichts kleben bleibt.
  • Backblech mit Backpapier – Der Wellington braucht eine gute Unterlage.
  • Küchenpinsel – Zum Bestreichen mit Ei oder Milch.
  • Küchenmaschine oder Pürierstab (optional) – Wenn du die Füllung etwas feiner haben möchtest. Ich persönlich mag es lieber stückig, aber das ist Geschmackssache.
  • Küchengarn (optional) – Zum Binden des Wellington, damit er seine Form behält. Einfach einen Knoten machen und loslegen.

Falls du keinen Pürierstab hast, kannst du die Kastanien auch mit einer Gabel zerdrücken – das dauert etwas länger, aber es funktioniert genauso gut. Und wenn du kein Backpapier mehr hast, nimm einfach Alufolie und fette sie leicht ein. Improvisieren gehört zum Kochen dazu, oder?

Schritt-für-Schritt-Zubereitung

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, ich führe dich durch jeden einzelnen Schritt. Und wenn etwas schiefgeht – glaub mir, ich hab schon alles erlebt. Einmal ist mir der ganze Wellington auf dem Weg zum Ofen runtergefallen. Aber davon abgesehen: Folge einfach diesen Schritten, und du wirst staunen, wie einfach es ist.

Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten (ca. 15 Minuten)

Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, denn die Schale bleibt dran. Halbiere ihn, kratze die Kerne mit einem Löffel heraus und schneide das Fruchtfleisch in ca. 1 cm große Würfel. Keine Sorge, wenn die Stücke nicht perfekt gleichmäßig sind – das fällt später nicht auf. Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor.

Schritt 2: Den Kürbis rösten (ca. 25 Minuten)

Vermische die Kürbiswürfel mit 1 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Thymian. Verteile sie auf einem mit Backpapier belegten Blech und röste sie für 20–25 Minuten, bis sie weich sind und leichte Bräunung zeigen. Sie sollten sich mit einer Gabel leicht zerdrücken lassen. Nimm sie aus dem Ofen und lass sie etwas abkühlen. (Tipp: Wenn du Zeit sparen willst, kannst du diesen Schritt auch schon am Vortag machen.)

Schritt 3: Die Füllung zubereiten (ca. 10 Minuten)

Während der Kürbis im Ofen ist, hackst du die Zwiebel und den Knoblauch fein. Erhitze 1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne und dünste die Zwiebel bei mittlerer Hitze für 3–4 Minuten glasig an. Gib den Knoblauch dazu und brate ihn kurz mit, bis er duftet. Dann kommen die vorgegarten Kastanien dazu – zerdrücke sie mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer, sodass noch einige Stückchen übrig bleiben. Brate alles für 2 Minuten an, dann nimm die Pfanne vom Herd.

Schritt 4: Die Füllung vermengen (ca. 5 Minuten)

Gib den gerösteten Kürbis in eine große Schüssel und zerdrücke ihn grob mit einer Gabel. Du solltest noch einige Stückchen sehen – das gibt später eine schöne Textur. Mische die Kastanien-Zwiebel-Mischung, den Frischkäse und den Parmesan (falls du ihn verwendest) unter. Würze mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer. Schmecke ab – die Füllung sollte herzhaft und leicht süßlich sein. Wenn sie dir zu trocken vorkommt, gib einen Schuss Milch oder Sahne dazu.

Schritt 5: Den Wellington formen (ca. 15 Minuten)

Rolle den ersten Blätterteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche aus. Schneide ihn in zwei Rechtecke von ca. 20 x 15 cm. Lege ein Rechteck auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Verteile die Hälfte der Füllung in der Mitte des Teigs, forme einen gleichmäßigen Strang von ca. 5 cm Breite. Lass an den Rändern ca. 3 cm Platz. Klappe die langen Seiten des Teigs über die Füllung und drücke die Nahtstelle gut an. Die kurzen Enden schlägst du ebenfalls ein und drückst sie fest. Wiederhole den Vorgang mit dem zweiten Teig und der restlichen Füllung. Wenn du zwei Wellington machst, backe sie nacheinander oder auf zwei Blechen gleichzeitig.

Schritt 6: Den Wellington bestreichen und verzieren (ca. 5 Minuten)

Verquirle das Eigelb mit einem EL Wasser und bestreiche die Oberfläche der Wellington damit. Das gibt die typische goldene Kruste. Wenn du magst, kannst du mit einem scharfen Messer leichte Rautenmuster auf den Teig ritzen – das sieht nicht nur schön aus, sondern hilft auch beim Backen, dass der Dampf entweichen kann. Streue optional etwas grobes Meersalz darüber.

Schritt 7: Backen (ca. 30–35 Minuten)

Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 180 °C). Backe den Wellington für 30–35 Minuten, bis der Teig goldbraun und knusprig ist. Wenn er dir zu dunkel wird, decke ihn nach 20 Minuten mit Alufolie ab. Lass ihn nach dem Backen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor du ihn anschneidest. Sonst läuft die Füllung aus – glaub mir, ich hab den Fehler schon gemacht.

Schritt 8: Servieren

Schneide den Wellington mit einem scharfen Messer in ca. 3 cm dicke Scheiben. Die Füllung sollte fest genug sein, um ihre Form zu halten, aber noch schön cremig. Richte die Scheiben auf einer Platte an und garniere mit Salbeiblättern und Granatapfelkernen. Einfach atemberaubend!

Tipps & Tricks für den perfekten Wellington

Ich hab in den letzten Jahren so einige Wellington-Fails erlebt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert.

  • Der Teig muss kalt sein: Blätterteig ist ein Diva – er liebt die Kälte. Wenn er zu warm wird, klebt er und geht nicht richtig auf. Rolle ihn nur kurz aus und stell ihn bei Bedarf für 10 Minuten in den Kühlschrank, bevor du ihn füllst.
  • Die Füllung nicht zu feucht: Das ist der häufigste Fehler. Wenn der Kürbis zu viel Wasser enthält, wird der Teig durchweicht. Röste ihn daher gut, bis er leicht karamellisiert ist. Und lass ihn komplett abkühlen, bevor du ihn auf den Teig gibst.
  • Nicht zu viel Füllung: Es ist verlockend, den Wellington vollzustopfen, aber dann reißt der Teig beim Backen. Lieber etwas weniger und dafür gleichmäßig verteilen.
  • Der Einschnitt ist wichtig: Die Ritzen auf der Oberseite sind nicht nur Deko – sie lassen den Dampf entweichen, sodass der Teig knusprig bleibt. Vergiss sie nicht!
  • Ruhezeit einplanen: Nach dem Backen muss der Wellington unbedingt ruhen. Ich weiß, es ist schwer, aber die 5 Minuten machen den Unterschied zwischen einer Sauerei auf dem Teller und perfekten Scheiben.

Einmal hab ich vergessen, den Kürbis vorzurösten, und die Füllung war einfach eine Matschpampe. Der Teig war durchweicht, und meine Gäste haben höflich gelächelt. Seitdem röste ich den Kürbis immer – und es funktioniert jedes Mal.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist ein echter Allrounder. Du kannst es nach Lust und Laune abwandeln, ohne dass der Grundgeschmack verloren geht.

  • Vegane Variante: Ersetze den Frischkäse durch eine pflanzliche Alternative (z.B. Cashew-Frischkäse) und lass den Parmesan weg. Für die goldene Kruste bestreiche den Teig mit Ahornsirup oder pflanzlicher Milch. Ich hab es mit Sojajoghurt probiert, aber das war zu flüssig – nimm lieber einen festen veganen Frischkäse.
  • Mit Pilzen: Füge 200 g gebratene Champignons oder Kräuterseitlinge zur Füllung hinzu. Sie geben einen tollen, erdigen Geschmack, der perfekt zu Kastanien passt. Einfach die Pilze in Scheiben schneiden und vor dem Kürbis anbraten.
  • Mit Cranberries: Für eine süß-saure Note gib 50 g getrocknete Cranberries in die Füllung. Das sieht auch total festlich aus – perfekt für Weihnachten.
  • Glutenfreie Option: Verwende glutenfreien Blätterteig (gibt es im Reformhaus oder gut sortierten Supermarkt). Achte darauf, dass er nicht zu brüchig ist – manche Sorten sind etwas schwieriger zu verarbeiten. Ich empfehle den von „Schaer“.
  • Mit Feta: Bröckele 100 g Feta über die Füllung, bevor du den Teig verschließt. Das gibt eine schöne salzige Note, die wunderbar mit dem süßen Kürbis harmoniert.

Ich hab letztens eine Version mit gerösteten Walnüssen statt Kastanien ausprobiert – war auch lecker, aber die Kastanien sind einfach unschlagbar für den festlichen Touch. Probier es einfach aus!

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Deine Gäste werden begeistert sein – aber was machst du mit den Resten? Hier sind meine besten Tipps.

Servieren

Serviere den Wellington warm, aber nicht heiß. Er schmeckt am besten, wenn er ca. 10 Minuten nach dem Backen angeschnitten wird. Dazu passen:

  • Ein frischer Feldsalat mit Apfel-Balsamico-Dressing – Die leichte Säure gleicht die Reichhaltigkeit des Wellington aus.
  • Kartoffelpüree mit Trüffelöl – Ein klassischer Begleiter, der einfach immer geht.
  • Rotkohl oder Rosenkohl – Perfekt für die Weihnachtszeit.
  • Ein Glas trockener Rotwein (z.B. Spätburgunder) oder ein kräftiger Weißwein (Grauburgunder) – das rundet das Ganze ab.

Wenn du eine große Tafel deckst, stell den Wellington in die Mitte – er ist der Star des Abends. Und vergiss nicht, ein Foto zu machen, bevor alle zugreifen! (Ja, ich mach das auch immer.)

Aufbewahren

Übrig gebliebener Wellington hält sich im Kühlschrank für 2–3 Tage. Wickel ihn in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Dose. Zum Aufwärmen: Lege die Scheiben für 10 Minuten bei 180 °C in den Ofen – so bleibt der Teig knusprig. Die Mikrowelle ist keine gute Idee, weil der Teig dann matschig wird. Glaub mir, ich hab es ausprobiert.

Du kannst den Wellington auch einfrieren – entweder roh oder gebacken. Wickle ihn dafür fest in Folie und dann in einen Gefrierbeutel. Hält sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen: Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und dann wie gewohnt backen oder aufwärmen.

Interessanterweise schmeckt der Wellington am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchziehen. Ich hab das mal bei einem Brunch ausprobiert, und alle dachten, ich hätte frisch gekocht. Ein kleiner Trick für alle, die Zeit sparen wollen.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ja, dieser Wellington ist ein Festtagsgericht, aber er hat auch einige gesundheitliche Pluspunkte. Hier die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 8 Portionen):

Nährwert Pro Portion
Kalorien 380 kcal
Fett 22 g
davon gesättigte Fettsäuren 8 g
Kohlenhydrate 38 g
davon Zucker 10 g
Ballaststoffe 6 g
Eiweiß 9 g
Salz 1,2 g

Die gesundheitlichen Vorteile: Kürbis ist reich an Vitamin A (gut für die Augen) und Antioxidantien. Kastanien sind eine der wenigen Nüsse mit wenig Fett, dafür aber viel Vitamin C und Ballaststoffen. Zusammen sind sie ein echtes Power-Duo. Und der Blätterteig? Naja, es ist schließlich Festtag – da darf man auch mal genießen, oder?

Für eine leichtere Variante kannst du den Frischkäse durch Magerquark ersetzen – das spart Fett, aber die Konsistenz wird etwas fester. Ich persönlich finde, der Frischkäse lohnt sich für den Geschmack.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Wellington auch mit fertigem Kürbispüree zubereiten?

Ja, das geht. Aber ich empfehle es nicht, weil das Püree oft zu feucht ist. Wenn du es trotzdem verwenden willst, lass es vorher in einem Sieb abtropfen und drücke die Flüssigkeit mit einem Löffel aus. Oder besser: Röste den Kürbis selbst – es dauert nur 25 Minuten und schmeckt viel besser.

Wie verhindere ich, dass der Blätterteig durchweicht?

Der wichtigste Tipp: Die Füllung muss komplett abgekühlt sein, bevor du sie auf den Teig gibst. Und der Kürbis sollte gut geröstet sein, damit er nicht zu viel Feuchtigkeit abgibt. Wenn du die Füllung am Vortag machst, lass sie im Kühlschrank abkühlen – das hilft auch.

Kann ich den Wellington einfrieren?

Ja, sowohl roh als auch gebacken. Roh eingefroren hält er sich 3 Monate. Zum Backen einfach aus dem Gefrierfach nehmen und direkt in den Ofen schieben – die Backzeit verlängert sich um ca. 10 Minuten. Gebacken und eingefroren: Im Ofen bei 180 °C für 15 Minuten aufwärmen.

Welche Beilagen passen am besten?

Ein leichter Salat mit Zitronen-Dressing oder ein cremiges Kartoffelpüree sind perfekt. Auch Rotkohl oder gedünsteter Spinat passen wunderbar. Vermeide schwere, fettige Beilagen – der Wellington ist schon reichhaltig genug.

Kann ich den Wellington auch ohne Ei zubereiten?

Ja, natürlich. Für die vegane Variante bestreichst du den Teig mit Ahornsirup oder pflanzlicher Milch. Das gibt auch eine schöne Bräune. Und in der Füllung kannst du das Ei einfach weglassen – der Frischkäse bindet alles gut.

Fazit – Warum du diesen Wellington unbedingt ausprobieren solltest

Dieser Kürbis-Kastanien-Wellington ist mehr als nur ein Rezept – er ist der Moment, auf den du bei deiner nächsten Festtafel gewartet hast. Die Kombination aus süßem, geröstetem Kürbis und erdigen Kastanien, eingehüllt in knusprigen Blätterteig, ist einfach unschlagbar. Und das Beste: Du kannst ihn fast komplett vorbereiten, sodass du am Tag des Festes nur noch backen und servieren musst. Deine Gäste werden denken, du hättest den ganzen Tag in der Küche gestanden – aber du weißt es besser.

Ich liebe dieses Rezept, weil es zeigt, dass vegetarische Küche alles andere als langweilig ist. Es ist festlich, sättigend und einfach unglaublich lecker. Und jedes Mal, wenn ich es mache, denke ich an Tante Herta und ihren Esstisch mit der weißen Tischdecke. Das ist es, was Kochen für mich ausmacht – Erinnerungen schaffen, die bleiben.

Probier es aus und lass mich wissen, wie es dir gelungen ist! Hinterlasse gerne einen Kommentar unten oder teile deine Version auf Pinterest. Ich bin gespannt, wie dein Wellington aussieht – und ob deine Gäste genauso begeistert sein werden wie meine. Bis zum nächsten Rezept, und denk dran: Kochen ist Liebe, die man essen kann.

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Kürbis-Kastanien-Wellington recipe

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Perfekter Kürbis-Kastanien-Wellington: Einfaches Festtags-Rezept

Ein goldbrauner, gefüllter Blätterteig mit süßem Kürbis und erdigen Kastanien – ein vegetarischer Showstopper für die Festtafel, der sich fast komplett vorbereiten lässt.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 6-8 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g)
  • 200 g vorgegarte Kastanien (aus dem Glas oder Vakuumbeutel)
  • 1 große Zwiebel (ca. 150 g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 50 g geriebener Parmesan (optional)
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Ei (oder 2 EL pflanzliche Milch zum Bestreichen)
  • 2 Rollen Blätterteig (rechteckig, ca. 275 g pro Rolle)
  • 1 Eigelb (oder 1 EL Ahornsirup)
  • Einige Salbeiblätter (optional)
  • Granatapfelkerne (optional)

Instructions

  1. Den Kürbis vorbereiten: Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Kürbis rösten: Kürbiswürfel mit 1 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Thymian vermischen, auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und 20–25 Minuten rösten, bis sie weich sind und leichte Bräunung zeigen. Abkühlen lassen.
  3. Die Füllung zubereiten: Zwiebel und Knoblauch fein hacken. 1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebel bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten glasig dünsten. Knoblauch kurz mitbraten. Kastanien mit einer Gabel zerdrücken, in die Pfanne geben und 2 Minuten anbraten. Vom Herd nehmen.
  4. Die Füllung vermengen: Gerösteten Kürbis in eine große Schüssel geben und grob zerdrücken. Kastanien-Zwiebel-Mischung, Frischkäse und Parmesan (falls verwendet) unterrühren. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den Wellington formen: Blätterteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. In zwei Rechtecke (ca. 20 x 15 cm) schneiden. Ein Rechteck auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Hälfte der Füllung in der Mitte zu einem Strang (ca. 5 cm breit) formen, dabei 3 cm Rand lassen. Die langen Seiten über die Füllung klappen und die Naht gut andrücken. Die kurzen Enden einschlagen und festdrücken. Mit dem zweiten Teig und der restlichen Füllung wiederholen.
  6. Den Wellington bestreichen und verzieren: Eigelb mit 1 EL Wasser verquirlen und die Oberfläche der Wellington damit bestreichen. Mit einem scharfen Messer leichte Rautenmuster einritzen. Optional grobes Meersalz darüberstreuen.
  7. Backen: Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 180 °C) vorheizen. Wellington 30–35 Minuten backen, bis der Teig goldbraun und knusprig ist. Nach 20 Minuten bei Bedarf mit Alufolie abdecken. Nach dem Backen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen.
  8. Servieren: Mit einem scharfen Messer in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Salbeiblättern und Granatapfelkernen garnieren.

Notes

Die Füllung muss komplett abgekühlt sein, bevor sie auf den Teig kommt, damit der Blätterteig nicht durchweicht. Den Kürbis gut rösten, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Den Wellington nach dem Backen unbedingt 5 Minuten ruhen lassen, damit die Füllung fest wird.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 1/8 d
  • Calories: 380
  • Sugar: 10
  • Sodium: 12
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 6
  • Protein: 9

Keywords: Kürbis, Kastanien, Wellington, vegetarisch, Festtag, Blätterteig, einfach, vorbereiten

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