Der Brunch bei meiner Schwägerin stand an – am nächsten Morgen. Ich hatte es ehrlich gesagt total vergessen. Alle anderen würden mit diesen aufwendigen, mehrstöckigen Kuchen ankommen, mit französischen Macarons oder diesem perfekt geschichteten Baiser-Dessert, für das man einen Tag braucht. Ich stand in meiner Küche, drei überreife Bananen starrten mich vorwurfsvoll an – die einzigen Zutaten, die ich wirklich hatte. Kein Zucker im Haus, kein Mehl mehr, nur eine Tüte Haferflocken und ein Säckchen Walnüsse, die schon bessere Tage gesehen hatten. Irgendwie musste ich da was zaubern, das nicht nach Verzweiflung schmeckt. Also habe ich einfach angefangen, die Sachen zusammenzurühren – ohne großen Plan, ehrlich gesagt. Und dann? Dann hat ausgerechnet dieses einfache Bananenbrot ohne Zucker mit Haferflocken und Walnüssen die ganze Runde für sich eingenommen. Meine Schwägerin, die sonst immer mit ihren Profi-Rezepten glänzt, wollte unbedingt das Rezept haben. Vielleicht kennt ihr das ja – wenn man nichts erwartet, wird es am Ende das Beste. Seitdem backe ich dieses Brot ständig, nicht nur, wenn ich in Zeitnot bin, sondern weil es wirklich fantastisch schmeckt. Es ist saftig, nussig und genau richtig süß – ganz ohne raffinierten Zucker.
Warum ihr dieses einfache Bananenbrot ohne Zucker mit Haferflocken und Walnüssen lieben werdet
Ich habe dieses Rezept bestimmt schon drei Dutzend Mal gebacken, und es wird einfach nie langweilig. Es ist eines dieser Rezepte, die einfach immer funktionieren – selbst wenn ich mal einen Messfehler mache oder die Bananen nicht perfekt reif sind. Ich habe es in meiner kleinen Küche getestet, in der Freundin ihrer Großküche und sogar auf einem Campingausflug – es hat jedes Mal geklappt. Hier sind die Gründe, warum ihr es auch lieben werdet:
- Schnell & einfach: In genau 30 Minuten ist alles fertig – vom ersten Rühren bis zum Anschneiden. Perfekt für hektische Abende oder wenn spontan Besuch kommt.
- Ohne raffinierten Zucker: Die natürliche Süße kommt nur von den Bananen. Kein Industriezucker, keine künstlichen Süßstoffe – nur pure, ehrliche Zutaten.
- Alltagsfreundlich: Die meisten Zutaten habt ihr wahrscheinlich sowieso im Haus. Keine ausgefallenen Sachen, die man extra kaufen müsste.
- Familienliebling: Meine Nichten, die sonst alles ablehnen, was nicht knallbunt ist, haben sich gleich mehrere Scheiben genommen. Das sagt doch alles.
- Einfach unwiderstehlich: Die Kombination aus saftigem Bananenbrot, den knackigen Walnüssen und dem leicht nussigen Haferflocken-Geschmack – das ist pure Wohlfühlküche.
Was dieses Bananenbrot von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die spezielle Mischung aus gemahlenen und ganzen Haferflocken, die eine perfekte Textur ergibt – nicht zu dicht, nicht zu krümelig. Und der Trick, die Walnüsse vorher kurz zu rösten – das bringt so viel mehr Aroma, das müsst ihr einfach probieren. Es ist nicht nur ein weiteres Rezept; es ist das beste Bananenbrot ohne Zucker, das ich kenne.
Welche Zutaten ihr braucht
Dieses Rezept kommt mit ganz einfachen, grundlegenden Zutaten aus. Ich mag das – keine langen Einkaufslisten, keine Zutaten, die man nur einmal verwendet. Hier ist alles, was ihr braucht:
Für das Bananenbrot
- 3 reife Bananen, zerdrückt (je reifer, desto süßer – am besten mit braunen Flecken)
- 2 große Eier, Zimmertemperatur (wichtig für eine gleichmäßige Textur)
- 60 ml Kokosöl, geschmolzen (oder neutrales Pflanzenöl – Kokosöl gibt einen feinen Geschmack)
- 1 TL Vanilleextrakt (für die Tiefe, aber nicht zwingend nötig)
- 200 g Haferflocken, zart (ich nehme am liebsten die von Kölln – sie sind fein genug)
- 50 g Haferflocken, gemahlen (einfach einen Teil der Haferflocken im Mixer kurz zerkleinern – das gibt Bindung)
- 1 TL Backpulver (für die Lockerheit)
- 1/2 TL Natron (hilft bei der Bräunung und macht es fluffig)
- 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)
- 1 TL Zimt, gemahlen (optional, aber ich liebe die Kombination mit Banane)
- 80 g Walnüsse, grob gehackt (plus ein paar für die Dekoration oben drauf)
Substitutionen, die ich getestet habe

- Glutenfrei: Einfach zertifizierte glutenfreie Haferflocken verwenden – funktioniert perfekt.
- Vegan: Die Eier durch 2 „Leinsamen-Eier“ ersetzen (2 EL Leinsamen gemahlen + 6 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Das Brot wird etwas kompakter, aber immer noch lecker.
- Andere Nüsse: Statt Walnüssen passen auch Pekannüsse oder Mandeln. Für eine nussfreie Version einfach die Nüsse weglassen und 20 g mehr Haferflocken nehmen.
- Öl-Alternative: Apfelmus statt Öl funktioniert auch – dann wird es etwas feuchter und weniger fettig.
Pro-Tipp von mir: Ich kaufe meine Walnüsse immer im Ganzen und hacke sie selbst. Die aus der Tüte sind oft schon etwas ranzig. Und bei den Bananen – wenn sie noch nicht reif genug sind, legt sie für 10 Minuten bei 150°C in den Ofen. Das karamellisiert den Zucker und macht sie perfekt fürs Backen.
Welche Küchengeräte ihr braucht
Für dieses einfache Bananenbrot ohne Zucker braucht ihr wirklich keine Spezialausrüstung. Ich habe es schon mit einem einfachen Schneebesen gemacht, als mein Handrührgerät kaputt war. Hier ist, was ich empfehle:
- Eine Kastenform (ca. 25 cm): Die klassische Form für Bananenbrot. Ich habe eine aus Silikon – da klebt nichts an, und man muss nicht einfetten.
- Eine große Rührschüssel: Nichts Ausgefallenes, einfach eine Schüssel, in der ihr alles gut vermischen könnt.
- Ein Schneebesen oder Holzlöffel: Für den Teig. Ein Handrührgerät ist nicht nötig – der Teig ist schnell zusammengerührt.
- Eine Küchenwaage: Ich bin ein großer Fan von Waagen statt Messbechern – viel genauer und weniger Abwasch.
- Ein scharfes Messer: Zum Hacken der Walnüsse. Ein großes Kochmesser reicht völlig.
- Backpapier: Wenn eure Form nicht antihaftbeschichtet ist. Spart viel Ärger beim Herauslösen.
Falls ihr keine Kastenform habt – ich habe das Rezept schon in einer runden Springform gebacken (Backzeit etwa 5 Minuten länger) und sogar in Muffinförmchen (dann nur 15-18 Minuten backen). Es geht also immer irgendwie.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es praktisch. Ich zeige euch genau, wie ich dieses einfache Bananenbrot ohne Zucker mit Haferflocken und Walnüssen mache. Keine Angst – es ist wirklich simpel.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 160°C). Legt eure Kastenform mit Backpapier aus oder fettet sie leicht ein. Das ist der erste Schritt, den ich immer mache – dann kann der Teig nicht warten müssen.
- Die Bananen vorbereiten: Schält die drei Bananen und zerdrückt sie in einer großen Schüssel mit einer Gabel. Ich mag es, wenn noch ein paar kleine Stückchen übrig sind – das gibt später schöne saftige Stellen im Brot. Die Bananen sollten wirklich weich sein; wenn sie sich schwer zerdrücken lassen, sind sie nicht reif genug.
- Die nassen Zutaten vermischen: Gebt die Eier, das geschmolzene Kokosöl und den Vanilleextrakt zu den zerdrückten Bananen. Rührt alles mit einem Schneebesen gut durch, bis eine gleichmäßige, leicht schaumige Masse entsteht. Das dauert etwa eine Minute. Wenn das Öl wieder fest wird, weil die Bananen kalt sind – kein Problem, einfach weitermachen, es vermischt sich beim Backen.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel die Haferflocken, das gemahlene Hafermehl (einfach 50 g Haferflocken kurz im Mixer zerkleinern), Backpulver, Natron, Salz und Zimt vermischen. Ich nehme dafür eine Gabel und verquirle alles kurz – so verteilt sich das Backpulver gleichmäßig.
- Trocken und Nass verbinden: Gebt die trockenen Zutaten zu den nassen. Jetzt wird es wichtig: Nicht zu viel rühren! Ich mische alles nur so lange, bis keine weißen Stellen mehr zu sehen sind. Ein paar Klümpchen sind völlig in Ordnung. Wenn ihr zu lange rührt, wird das Brot zäh – das habe ich am eigenen Leib erfahren müssen.
- Die Walnüsse unterheben: Hebt die gehackten Walnüsse vorsichtig unter den Teig. Ich hebe sie mit einem Teigschaber unter – das ist sanfter als Rühren. Ein paar Walnüsse für die Dekoration zur Seite legen.
- Den Teig in die Form füllen: Füllt den Teig in die vorbereitete Kastenform und streicht die Oberfläche glatt. Ich klopfe die Form einmal kurz auf die Arbeitsfläche – das verteilt den Teig gleichmäßig und lässt eventuelle Luftblasen entweichen. Dann die restlichen Walnüsse auf der Oberfläche verteilen und leicht andrücken.
- Backen: Schiebt die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backt das Bananenbrot für 25-30 Minuten. Nach 20 Minuten mache ich immer die Stäbchenprobe: Ein Holzspieß in die Mitte gestochen – wenn er sauber herauskommt, ist es fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und leicht federn, wenn ihr draufdrückt.
- Abkühlen lassen: Lasst das Brot für 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann stürzt ihr es vorsichtig auf ein Kuchengitter und lasst es vollständig auskühlen. Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen, aber warm schneidet es sich nicht gut – es zerfällt sonst.
- Anschneiden und genießen: Wenn das Brot komplett abgekühlt ist (das dauert etwa 1 Stunde), schneidet ihr es in Scheiben. Ich schneide es immer erst am nächsten Tag an – dann hat sich der Geschmack richtig entwickelt, und die Textur ist perfekt.
Backtipps & Techniken – damit es jedes Mal gelingt
Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – oft durch Fehler, die ich selbst gemacht habe. Hier sind meine besten Tipps:
- Die Bananen-Reife ist entscheidend: Je brauner die Bananen, desto süßer und aromatischer wird das Brot. Wenn sie noch gelb sind, wird es weniger süß und auch weniger saftig. Ich lege unreife Bananen manchmal für 15 Minuten bei 180°C in den Ofen – das karamellisiert den Zucker und rettet das Rezept.
- Nicht zu viel rühren: Das ist der häufigste Fehler. Der Teig sollte nur gerade so vermischt sein. Wenn ihr ihn zu lange bearbeitet, entwickelt sich zu viel Gluten (ja, auch aus Haferflocken), und das Brot wird zäh und schwer. Ihr wollt eine weiche, fast schon krümelige Textur.
- Die Walnüsse vorher rösten: Das ist mein Geheimtipp. Gebt die gehackten Walnüsse für 3-4 Minuten in eine trockene Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie duften. Das bringt so viel mehr Aroma – probiert es einmal, und ihr werdet den Unterschied schmecken.
- Die richtige Backzeit finden: Jeder Ofen ist anders. Mein erster Versuch war total trocken, weil ich es 5 Minuten zu lange drin hatte. Macht die Stäbchenprobe ab 22 Minuten – wenn noch feuchte Krümel am Spieß kleben, ist es perfekt. Wenn der Spieß ganz sauber ist, ist es schon zu trocken.
- Multitasking-Tipp: Während das Brot backt, könnt ihr schon die Küche aufräumen oder den Tisch decken. Die 30 Minuten Backzeit sind perfekt, um nebenbei was zu erledigen. Ich mache in der Zeit oft schon den Abwasch – dann ist nach dem Essen alles sauber.
Variationen & Anpassungen – für jeden Geschmack
Das Schöne an diesem einfachen Bananenbrot ohne Zucker ist, dass ihr es ganz leicht abwandeln könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Schoko-Bananenbrot: Gebt 2 EL Kakaopulver und 30 g dunkle Schokoladenstückchen (mindestens 70% Kakao) in den Teig. Das gibt eine himmlisch schokoladige Note, ohne den Zuckeranteil hochzutreiben. Perfekt für den Nachmittagskaffee.
- Beeren-Variante: Hebt 100 g frische oder gefrorene Blaubeeren unter den Teig. Die Beeren platzen beim Backen auf und geben wunderschöne lila Marmorierungen. Wenn ihr gefrorene nehmt, nicht auftauen lassen – sonst färbt der Teig komplett lila.
- Kokos-Bananenbrot: Ersetzt 30 g der Haferflocken durch Kokosraspel. Zusammen mit dem Kokosöl gibt das eine tropische Note, die an Urlaub erinnert. Dazu passen auch gehackte Macadamianüsse statt Walnüssen.
- Herzhafte Variante: Ja, wirklich! Lasst den Zimt weg und gebt 1 TL getrockneten Rosmarin und 50 g geriebenen Parmesan in den Teig. Das klingt ungewöhnlich, schmeckt aber fantastisch zu einer herbstlichen Suppe.
- Low-Carb-Version: Für eine kohlenhydratärmere Variante könnt ihr die Hälfte der Haferflocken durch gemahlene Mandeln ersetzen. Das Brot wird dann etwas kompakter, aber sehr nussig und lecker.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Dieses Bananenbrot schmeckt pur schon fantastisch, aber mit den richtigen Begleitern wird es noch besser. Hier ist, wie ich es am liebsten mag:
Servieren: Am besten schmeckt es bei Zimmertemperatur. Ich schneide es in etwa 2 cm dicke Scheiben und serviere es mit einem Klecks griechischem Joghurt oder einem Hauch Mandelbutter. Für einen besonderen Moment toastet ich die Scheiben kurz im Toaster – das bringt die Röstaromen der Walnüsse noch mehr zur Geltung. Dazu passt ein heißer Kaffee oder ein Glas Milch. Für ein Frühstück mit Freunden mache ich manchmal kleine „Brot-Brettchen“ mit verschiedenen Aufstrichen – Nussmus, Marmelade, Frischkäse – jeder kann sich nehmen, was er mag.
Aufbewahren: Das Brot bleibt in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur etwa 3-4 Tage frisch. Ich wickele es immer in ein sauberes Geschirrtuch und lege es dann in die Dose – so bleibt es saftig. Im Kühlschrank halt es länger (bis zu einer Woche), aber ich finde, es verliert etwas an Geschmack. Am besten schmeckt es sowieso am zweiten Tag – da haben sich die Aromen richtig verbunden.
Einfrieren: Ja, das geht super! Ich schneide das abgekühlte Brot in Scheiben, lege sie nebeneinander auf ein Brett und friere sie für 2 Stunden vor. Dann packe ich die gefrorenen Scheiben in einen Gefrierbeutel – so kleben sie nicht zusammen. So habe ich immer eine Portion parat. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur 15 Minuten liegen lassen oder kurz im Toaster aufbacken.
Reheating: Wenn das Brot ein paar Tage alt ist, wird es oft etwas trocken. Dann heize ich den Ofen auf 150°C vor, wickele die Scheiben in Alufolie und backe sie 5 Minuten auf. Das macht sie wieder fast so saftig wie frisch gebacken.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Für alle, die auf ihre Ernährung achten – hier sind die ungefähren Nährwerte pro Scheibe (bei 12 Scheiben):
- Kalorien: ca. 180 kcal
- Kohlenhydrate: 24 g
- davon Zucker: 8 g (natürlicher Fruchtzucker)
- Ballaststoffe: 3 g
- Eiweiß: 5 g
- Fett: 8 g
- davon gesättigte Fettsäuren: 3 g
Dieses Bananenbrot ist nicht nur zuckerfrei, sondern auch reich an Ballaststoffen durch die Haferflocken – das hält lange satt und ist gut für die Verdauung. Die Walnüsse liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut fürs Herz sind. Und die Bananen geben natürliche Energie, ohne den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen zu lassen – perfekt für ein gesundes Frühstück oder einen Snack zwischendurch. Ich mag es, dass ich meiner Familie etwas Gutes tun kann, ohne dass es nach „Gesundheitskram“ schmeckt.
Hinweis: Dieses Rezept ist glutenfrei, wenn ihr zertifizierte glutenfreie Haferflocken verwendet. Es ist laktosefrei, da wir keine Milchprodukte verwenden. Für eine vegane Version einfach die Eier durch Leinsamen-Eier ersetzen (siehe oben). Allergenhinweis: Enthält Nüsse (Walnüsse) und Gluten (außer bei glutenfreien Haferflocken).
Fazit – Warum ihr dieses Rezept sofort ausprobieren solltet
Ich mache dieses einfache Bananenbrot ohne Zucker mit Haferflocken und Walnüssen jetzt seit über einem Jahr, und es hat mich noch nie enttäuscht. Es ist das Rezept, das ich immer parat habe, wenn ich etwas Brauchbares fürs Büro brauche, wenn ich spontan Gäste bekomme oder wenn ich einfach Lust auf etwas Gutes habe, ohne schlechtes Gewissen. Es beweist, dass man für ein fantastisches Backergebnis keinen raffinierten Zucker braucht – nur gute Zutaten und ein bisschen Liebe.
Probiert es aus, passt es an euren Geschmack an und macht es zu eurem eigenen. Vielleicht fügt ihr ein bisschen mehr Zimt hinzu oder ersetzt die Walnüsse durch Pekannüsse – das ist das Schöne an diesem Rezept, es verzeiht viel und belohnt mit Geschmack. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie es bei euch gelaufen ist. Habt ihr eine besondere Variante ausprobiert? Oder habt ihr vielleicht einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Lasst es mich wissen – ich lese jede Nachricht und antworte gerne.
Also, ran an die Bananen und losgebacken! Ich verspreche euch, es wird nicht das letzte Mal sein, dass ihr dieses Brot macht. Versprochen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Nüsse statt Walnüssen verwenden?
Ja, absolut! Pekannüsse, Mandeln oder Haselnüsse passen auch sehr gut. Ihr könnt die Nüsse auch ganz weglassen, wenn ihr eine nussfreie Variante wollte – dann nehmt einfach 20 g mehr Haferflocken. Ich habe schon alle Varianten durchprobiert, und jede schmeckt anders, aber immer lecker.
Wie bekomme ich das Bananenbrot besonders saftig?
Der Trick ist wirklich die Reife der Bananen. Je brauner, desto saftiger. Auch das Kokosöl hilft – es hält die Feuchtigkeit besser als manche anderen Öle. Und wichtig: Nicht zu lange backen! Lieber eine Minute früher aus dem Ofen holen, wenn die Stäbchenprobe noch ein paar feuchte Krümel zeigt.
Kann ich das Bananenbrot auch in einer Muffinform backen?
Ja, das funktioniert super! Füllt den Teig in gefettete Muffinförmchen und backt sie bei 180°C für 15-18 Minuten. Die Backzeit ist kürzer, also nach 15 Minuten die erste Stäbchenprobe machen. Perfekt für Lunchboxen oder zum Mitnehmen – ich mache das oft, wenn ich unterwegs bin.
Wie lange hält sich das Bananenbrot?
Bei Zimmertemperatur in einer luftdichten Dose etwa 3-4 Tage. Im Kühlschrank hält es bis zu einer Woche. Am besten schmeckt es aber am zweiten Tag – da haben sich die Aromen richtig entwickelt. Eingefroren hält es sich sogar bis zu 3 Monate – einfach in Scheiben einfrieren und bei Bedarf auftauen.
Ist dieses Rezept wirklich zuckerfrei?
Ja, es enthält keinen raffinierten Zucker oder Zuckerersatzstoffe. Die Süße kommt ausschließlich von den reifen Bananen und dem natürlichen Fruchtzucker. Das macht es zu einer großartigen Option für alle, die auf ihren Zuckerkonsum achten wollen, ohne auf Genuss zu verzichten.
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Einfaches Bananenbrot ohne Zucker mit Haferflocken und Walnüssen – Bestes Rezept in 30 Minuten
Ein saftiges, nussiges Bananenbrot ganz ohne raffinierten Zucker, das in nur 30 Minuten fertig ist. Perfekt für spontane Besuche oder als gesunder Snack.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 25-30 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 12 Scheiben 1x
- Category: Frühstück / Snack
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 3 reife Bananen, zerdrückt
- 2 große Eier, Zimmertemperatur
- 60 ml Kokosöl, geschmolzen (oder neutrales Pflanzenöl)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 200 g Haferflocken, zart
- 50 g Haferflocken, gemahlen (im Mixer zerkleinert)
- 1 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zimt, gemahlen (optional)
- 80 g Walnüsse, grob gehackt (plus ein paar für die Dekoration)
Instructions
- Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm) mit Backpapier auslegen oder leicht einfetten.
- Die Bananen schälen und in einer großen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken, sodass noch kleine Stückchen übrig bleiben.
- Eier, geschmolzenes Kokosöl und Vanilleextrakt zu den Bananen geben und mit einem Schneebesen gut verrühren, bis eine gleichmäßige, leicht schaumige Masse entsteht.
- In einer separaten Schüssel Haferflocken, gemahlenes Hafermehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt mit einer Gabel vermischen.
- Die trockenen Zutaten zu den nassen geben und nur so lange rühren, bis keine weißen Stellen mehr sichtbar sind. Nicht zu viel rühren – ein paar Klümpchen sind in Ordnung.
- Die gehackten Walnüsse vorsichtig unter den Teig heben. Ein paar Walnüsse für die Dekoration zur Seite legen.
- Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, die Oberfläche glatt streichen und die Form einmal kurz auf die Arbeitsfläche klopfen. Die restlichen Walnüsse auf der Oberfläche verteilen und leicht andrücken.
- Das Bananenbrot auf der mittleren Schiene 25-30 Minuten backen. Nach 20 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzspieß in die Mitte stechen – wenn er sauber herauskommt, ist es fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und leicht federn.
- Das Brot 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen (ca. 1 Stunde).
- Das vollständig abgekühlte Brot in Scheiben schneiden und genießen. Am besten schmeckt es am nächsten Tag.
Notes
Die Bananen sollten sehr reif sein (braune Flecken) für maximale Süße. Walnüsse vor dem Hacken kurz in einer trockenen Pfanne rösten (3-4 Minuten) für mehr Aroma. Nicht zu lange rühren, sonst wird das Brot zäh. Die Stäbchenprobe ab 22 Minuten machen – wenn noch feuchte Krümel am Spieß kleben, ist es perfekt.
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe
- Calories: 180
- Sugar: 8
- Fat: 8
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 24
- Fiber: 3
- Protein: 5
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