Written by

Laura Bailey

Published

Die besten wohlig weichen Zimtsterne mit Mandelglasur – einfaches Rezept

Ready In 45 Minuten
Servings 20-25 Stück
Difficulty Easy

Es war 23:47 Uhr an einem ganz gewöhnlichen Dienstag im November, und ich hatte ein dringendes, fast schon körperliches Verlangen nach Zimt. Nicht nach einer Tasse Tee oder einem dieser traurigen, trockenen Kekse aus der Packung. Nein, ich wollte dieses spezielle Gefühl – den Moment, wenn der Duft von gebackenem Zimt und Mandeln die Küche füllt und alles andere unwichtig wird. Das Problem? Ich hatte keine Lust auf das stundenlange Geknete, die Kühlzeiten und das Gefummel mit Ausstechförmchen, das ein “richtiges” Zimtstern-Rezept normalerweise mit sich bringt. Meine Küche war ein Schlachtfeld der guten Vorsätze: eine halbvolle Tüte Mandeln, ein Ei, das schon besser drauf war, und ein Päckchen Zimt, das mich fast vorwurfsvoll aus dem Schrank anstarrte.

Ich stand da, im Licht des Kühlschranks, und dachte: “Was würde eine vernünftige Köchin um diese Uhrzeit tun?” Genau. Improvisieren. Ich schnappte mir die Mandeln, warf einen Blick auf das Päckchen Puderzucker, das sich seit Weihnachten im Schrank versteckte, und beschloss, die Regeln der traditionellen Weihnachtsbäckerei einfach zu ignorieren. Anstatt einen schweren Mürbteig zu machen, der ewig ruhen muss, setzte ich auf eine einfache, fast schon freche Idee: einen schnellen Rührteig, der trotzdem diese unwiderstehliche Weichheit bekommt. Ich habe keine Ahnung, ob es die späte Stunde war oder einfach die Verzweiflung, aber irgendwie ergab alles Sinn. Der Mixer surrte, der Zimt verströmte sein Aroma, und plötzlich roch meine Küche nach genau dem, was ich brauchte.

Das Ergebnis war so viel besser, als ich es mir erhofft hatte. Diese Zimtsterne sind nicht diese harten, krümeligen Dinger, bei denen man Angst hat, sich einen Zahn auszubeißen. Sie sind wohlig weich, fast zart, mit einer Mandelglasur, die nicht nur süß ist, sondern richtig nussig schmeckt. Ich habe sie am nächsten Morgen meiner Nachbarin Frau Müller gegeben, die immer so streng riecht, und sie hat gelächelt. Ein echtes Lächeln. Seitdem backe ich sie jedes Jahr, wenn das Verlangen nach Zimt und Ruhe übermächtig wird. Vielleicht kennst du dieses Gefühl ja – wenn der Tag zu lang war und nur ein einziger, perfekter Bissen alles wieder ins Lot bringen kann.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Ich habe dieses Rezept über zwei Jahre getestet, bis die Textur genau richtig war. Nicht zu trocken, nicht zu klebrig – einfach perfekt weich. Und das Beste? Du brauchst keine Geduld für stundenlanges Kühlen oder komplizierte Teigschichten.

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten hast du fertige Zimtsterne auf dem Tisch. Perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf Weihnachtsgebäck plötzlich zuschlägt.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles im Haus. Mehl, Mandeln, Zimt, Butter, Zucker und ein Ei – das war’s schon. Keine langen Einkaufslisten.
  • Perfekt für kalte Abende: Diese Zimtsterne sind der ideale Begleiter für eine Tasse Glühwein oder heiße Schokolade, wenn es draußen stürmt und schneit.
  • Garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie noch nie erlebt, dass jemand nur einen isst. Kinder lieben die weiche Konsistenz, Erwachsene den intensiven Zimtgeschmack.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus saftigem Teig und der knusprigen Mandelglasur ist einfach himmlisch. Es ist der Bissen, bei dem du die Augen schließt.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Technik, die Mandeln vor dem Mahlen kurz zu rösten. Das bringt ein unglaubliches Aroma, das du sonst nur in der besten Bäckerei findest. Kein staubiger Mandelgeschmack, sondern pure, konzentrierte Nussigkeit. Und die Glasur? Die ist nicht nur Zuckerguss, sondern eine echte Mandelglasur mit gemahlenen Mandeln, die für diesen unwiderstehlichen Crunch sorgt. Es ist Comfort Food, das nach mehr schreit – schnell gemacht, aber mit der Seele eines traditionellen Weihnachtsklassikers.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese wohlig weichen Zimtsterne verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Jede einzelne spielt eine wichtige Rolle, um die perfekte Textur und den unvergleichlichen Geschmack zu erzielen. Ich erkläre dir, worauf du achten solltest, damit es garantiert gelingt.

Für den Teig

  • 200 g gemahlene Mandeln (ohne Haut): Die Basis für den nussigen Geschmack. Ich empfehle Mandeln aus der Tüte, die du vor dem Mahlen kurz in einer trockenen Pfanne röstest (2-3 Minuten bei mittlerer Hitze, bis sie duften). Das macht den Unterschied! Für eine glutenfreie Variante sind gemahlene Mandeln ohnehin perfekt.
  • 150 g weiche Butter: Sie macht den Teig zart und saftig. Nimm ungesalzene Butter, damit du die Salzmenge selbst bestimmen kannst. Lass sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen – sie sollte wirklich weich sein, nicht nur kühl.
  • 100 g Zucker: Ich verwende feinen Haushaltszucker. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, das gibt eine leichte Karamellnote. Aber Vorsicht: Dann werden die Sterne etwas dunkler.
  • 2 TL Zimt: Das Herzstück! Verwende einen guten, aromatischen Zimt aus Ceylon, wenn du kannst. Der normale Cassia-Zimt ist auch okay, aber Ceylon-Zimt ist milder und süßer. Ich schwöre auf die Marke “Kotányi” oder einen Bio-Zimt aus dem Reformhaus.
  • 1 Ei (Größe M): Bindet den Teig und sorgt für Struktur. Wenn du das Ei durch 2 EL Apfelmus ersetzt, wird der Teig vegan – aber dann etwas feuchter, also gib notfalls 1-2 EL mehr Mandeln dazu.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz bringt den Zimtgeschmack erst richtig zur Geltung. Nicht vergessen!

Für die Mandelglasur

Zimtsterne Rezept preparation steps

  • 100 g Puderzucker: Für die Süße und die richtige Konsistenz. Siebe ihn unbedingt, sonst hast du Klümpchen in der Glasur. Das sieht nicht schön aus.
  • 50 g gemahlene Mandeln: Ja, nochmal Mandeln! Sie machen die Glasur nicht nur glatt, sondern geben ihr diesen besonderen Biss. Ich mahle sie für die Glasur etwas feiner als für den Teig – einfach 10 Sekunden länger im Mixer.
  • 2-3 EL Zitronensaft: Frisch gepresst, bitte! Der Saft aus der Flasche schmeckt oft chemisch. Der Zitronensaft verhindert, dass die Glasur zu süß wird, und sorgt für eine leichte Frische.
  • 1 EL Wasser: Nur, wenn die Glasur zu dick ist. Gib es tropfenweise dazu, bis die perfekte Streichkonsistenz erreicht ist.

Ein Tipp von mir: Wenn du die Mandeln für den Teig selbst mahlst, achte darauf, dass sie nicht zu warm werden. Sonst wird das Mandelöl flüssig und der Teig wird fettig. Mahle sie lieber in kurzen Intervallen. Und für die Glasur: Verwende ganz frische Mandeln. Alte Mandeln schmecken oft ranzig und verderben dir den ganzen Genuss.

Welche Küchengeräte du benötigst

Du brauchst keine ausgefallene Profiausrüstung, um diese Zimtsterne zu backen. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende und was du als Alternative nehmen kannst.

  • Eine mittelgroße Rührschüssel: Ich liebe meine alte Keramikschüssel von meiner Oma, aber jede Schüssel tut es. Wichtig ist nur, dass sie groß genug ist, damit nichts daneben spritzt.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für den Teig ist ein Handrührgerät perfekt. Meine Küchenmaschine ist mir oft zu sperrig für so eine kleine Menge. Aber wenn du eine hast, kannst du sie natürlich nehmen. Ich habe schon oft mit einem Schneebesen gerührt – das geht auch, aber dann musst du die Butter wirklich sehr weich machen.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Backpapier ist ein Muss. Ohne klebt der Teig fest, und du hast eine Sauerei. Ich nehme immer die etwas teurere, beschichtete Variante – da brennt nichts an.
  • Ein Stern-Ausstecher (ca. 5 cm): Das ist das einzige “spezielle” Werkzeug. Du bekommst ihn in jedem Supermarkt für ein paar Euro. Wenn du keinen hast, kannst du den Teig auch in Rauten schneiden oder runde Plätzchen ausstechen. Aber Zimtsterne ohne Sternform? Irgendwie fehlt dann was, oder?
  • Ein kleiner Spatel oder ein Pinsel: Zum Auftragen der Mandelglasur. Ein Pinsel ist präziser, aber ein kleiner Teigschaber funktioniert auch. Hauptsache, du verteilst die Glasur gleichmäßig.

Mein persönlicher Tipp: Investiere in einen guten Ausstecher aus Metall. Die billigen Plastik-Dinger verbiegen sich schnell und die Sterne sehen dann aus wie missratene Kunstprojekte. Mein Lieblingsausstecher ist aus Edelstahl und hat scharfe Kanten – damit werden die Sterne perfekt.

So werden die Zimtsterne zubereitet

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst belohnt mit den weichsten, aromatischsten Zimtsternen, die du je gegessen hast.

  1. Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160°C). Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das mache ich immer als Erstes, damit der Ofen schön heiß ist, wenn der Teig fertig ist.
  2. Mandeln rösten (optional, aber empfohlen): Gib die gemahlenen Mandeln für den Teig in eine trockene Pfanne. Röste sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für 2-3 Minuten, bis sie duften. Achtung: Sie verbrennen schnell! Schütte sie sofort auf einen Teller, damit sie nicht nachgaren. Das Rösten bringt das Aroma so richtig zur Geltung.
  3. Butter und Zucker schaumig rühren: Gib die weiche Butter und den Zucker in eine Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte fast weiß sein und luftig wirken. Das ist wichtig für die weiche Textur.
  4. Ei und Zimt hinzufügen: Schlage das Ei in einer kleinen Tasse auf und gib es zusammen mit dem Zimt und der Prise Salz zur Butter-Zucker-Mischung. Rühre alles kurz unter, bis es sich verbunden hat. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh.
  5. Mandeln unterheben: Gib die gerösteten, gemahlenen Mandeln (und falls du welche verwendest, die 50 g Mehl – aber ich lasse das Mehl meist weg für eine glutenfreie Variante) zur Masse. Vermenge alles mit einem Löffel oder Spatel zu einem glatten Teig. Der Teig ist jetzt ziemlich weich und klebrig – das ist genau richtig! Kein Mehl mehr dazugeben, sonst werden die Sterne trocken.
  6. Teig kühlen (kurz, aber wichtig): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Das erleichtert das Ausstechen ungemein. Wenn du ihn länger kühlst, wird er zu hart und bröselt. 15 Minuten sind der Sweet Spot.
  7. Teig ausrollen und Sterne ausstechen: Bestäube deine Arbeitsfläche ganz leicht mit Puderzucker (nicht mit Mehl, das verändert den Geschmack). Rolle den Teig etwa 1 cm dick aus. Drücke die Sternform fest in den Teig und setze die Sterne auf das vorbereitete Backblech. Den übrig gebliebenen Teig sammelst du, rollst ihn erneut aus und stichst weitere Sterne aus. Aus diesem Teig bekommst du etwa 20-25 Sterne, je nach Größe des Ausstechers.
  8. Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene). Backe die Zimtsterne für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell und weich aussehen. Wenn sie zu dunkel werden, werden sie hart. Nimm sie raus, wenn sie noch weich wirken – sie härten beim Abkühlen noch etwas nach.
  9. Auskühlen lassen: Lass die Sterne für 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebst du sie vorsichtig mit einem Spatel auf ein Kuchengitter. Lass sie vollständig auskühlen, bevor du die Glasur aufträgst. Sonst schmilzt die Glasur und läuft herunter.
  10. Mandelglasur zubereiten: Während die Sterne abkühlen, rührst du die Glasur an. Gib den gesiebten Puderzucker, die gemahlenen Mandeln und 2 EL Zitronensaft in eine kleine Schüssel. Rühre alles glatt. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel fallen. Wenn sie zu dick ist, gib einen Tropfen Wasser dazu. Wenn sie zu dünn ist, etwas mehr Puderzucker.
  11. Glasur auftragen: Bestreiche jeden vollständig abgekühlten Stern mit der Mandelglasur. Ich verwende einen kleinen Pinsel, aber du kannst auch einen Löffel nehmen und die Glasur vorsichtig verstreichen. Achte darauf, dass die Glasur nicht bis zum Rand läuft – ein kleiner Rand aus Teig sieht hübscher aus.
  12. Trocknen lassen: Lass die glasierten Sterne für mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur trocknen, bis die Glasur fest ist. Dann sind sie bereit zum Genießen! Wenn du sie in einer Dose aufbewahrst, lege Backpapier zwischen die Schichten, damit die Glasur nicht klebt.

Ein wichtiger Hinweis: Wenn der Teig beim Ausrollen zu klebrig wird, lege ihn nochmal für 5 Minuten in den Kühlschrank. Das passiert besonders, wenn die Küche warm ist. Und keine Panik, wenn die ersten Sterne nicht perfekt aussehen. Beim dritten oder vierten Mal hast du den Dreh raus. Meine ersten sahen aus wie missratene Seesterne, aber geschmeckt haben sie trotzdem fantastisch!

Tipps & Tricks für perfekte Zimtsterne

Ich habe bei diesem Rezept so einiges gelernt – meistens durch Fehler, die ich selbst gemacht habe. Damit du nicht die gleichen Patzer erlebst, teile ich meine besten Tipps mit dir.

  • Die richtige Teigkonsistenz: Der Teig muss weich sein, aber nicht flüssig. Wenn er zu klebrig ist, hilft eine kurze Kühlzeit. Wenn er zu trocken ist (passiert selten), gib einen Esslöffel Milch oder Sahne dazu. Ich habe einmal vergessen, das Ei unterzurühren, und der Teig war eine trockene Krümelmasse. Aus der Not habe ich einen Schuss Sahne reingekippt – und es hat funktioniert! Die Sterne waren sogar besonders zart.
  • Nicht zu viel backen: Das ist der häufigste Fehler. Nimm die Sterne raus, wenn sie noch hell sind. Sie backen auf dem heißen Blech nach. Ich habe sie früher immer zu lange im Ofen gelassen, weil ich dachte, sie müssen goldbraun sein. Das Resultat? Harte, knusprige Zimtsterne, die nach nichts schmeckten. Weich ist das Ziel!
  • Glasur richtig dosieren: Die Mandelglasur sollte nicht zu dünn sein, sonst läuft sie vom Stern herunter. Wenn du die Glasur zu flüssig angerührt hast, stell sie für 5 Minuten in den Kühlschrank – dann wird sie fester. Ich habe einmal zu viel Zitronensaft erwischt und die Glasur war eine einzige Pfütze. Die Sterne sahen aus wie in einer Zitronen-Lake gebadet. Nicht empfehlenswert.
  • Multitasking beim Backen: Während die ersten Sterne im Ofen sind, kannst du schon die nächsten ausstechen. Aber pass auf: Der Teig wird durch die Wärme deiner Hände schneller weich. Lege ihn zwischendurch immer wieder kurz in den Kühlschrank. So bleibst du entspannt und die Sterne werden gleichmäßig.
  • Für gleichmäßige Ergebnisse: Rolle den Teig immer auf der gleichen Dicke aus. Ich verwende zwei Holzleisten (oder Kochlöffelstiele) als Führung, damit der Teig überall gleich dick ist. Das klingt pingelig, aber es sorgt dafür, dass alle Sterne gleichzeitig gar sind.

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen kannst. Ich habe selbst einige Varianten ausprobiert, und hier sind meine Favoriten.

  • Vegane Variante: Ersetze das Ei durch 2 EL Apfelmus oder 1 EL Leinsamenmehl gemischt mit 3 EL Wasser (5 Minuten quellen lassen). Die Butter kannst du durch vegane Margarine ersetzen. Die Sterne werden etwas weniger stabil, aber genauso lecker. Ich habe die vegane Version für einen Freund gebacken, der keine Eier isst, und er war begeistert.
  • Glutenfrei: Dieses Rezept ist fast schon von Natur aus glutenfrei, wenn du das optionale Mehl weglässt. Die gemahlenen Mandeln ersetzen das Mehl perfekt. Achte nur darauf, dass dein Zimt und dein Backpulver (falls du welches verwendest) glutenfrei zertifiziert sind. Ich backe oft glutenfrei für meine Schwägerin, und diese Sterne sind ihr absoluter Favorit.
  • Schoko-Zimtsterne: Für alle Schokoladen-Fans: Gib 2 EL Kakaopulver zum Teig. Die Kombination aus Zimt und Schokolade ist einfach göttlich. Ich habe das einmal ausprobiert, als ich keine Lust auf reine Zimtsterne hatte, und es war eine Offenbarung. Die Glasur bleibt die gleiche, aber du kannst auch etwas geschmolzene Zartbitterschokolade darüber träufeln.
  • Orangen-Zimtsterne: Gib den Abrieb einer halben, unbehandelten Orange zum Teig. Das gibt eine frische, winterliche Note. Ich liebe diese Variante zu Weihnachten, wenn die Orangen besonders aromatisch sind. Der Zitronensaft in der Glasur passt perfekt dazu.
  • Weniger süß: Reduziere den Zucker im Teig auf 80 g und in der Glasur auf 80 g Puderzucker. Die Sterne schmecken dann etwas herber, aber der Zimt kommt noch besser zur Geltung. Ich mache das oft, wenn ich die Sterne zum Frühstück esse – oder zumindest als Vorwand, um sie schon morgens zu naschen.

Servieren & Aufbewahren

Die Zimtsterne schmecken am besten, wenn sie frisch sind, aber sie lassen sich auch wunderbar aufbewahren. Hier sind meine Tipps für die perfekte Präsentation und Lagerung.

Servieren: Serviere die Zimtsterne bei Raumtemperatur. Sie sind der ideale Begleiter zu einer Tasse heißen Kaffee, einem Glas Glühwein oder einer Tasse Milch. Für eine hübsche Präsentation lege ich sie auf eine große Platte und bestäube sie leicht mit Puderzucker. Sie sehen dann aus wie kleine Kunstwerke. Wenn du Gäste hast, kannst du sie auf einem Teller mit frischen Minzblättern oder getrockneten Orangenscheiben anrichten – das macht optisch was her.

Aufbewahren: Bewahre die Zimtsterne in einer luftdichten Keksdose auf. Lege Backpapier zwischen die Schichten, damit die Glasur nicht klebt. So halten sie sich bei Raumtemperatur bis zu 2 Wochen. Wichtig: Die Dose sollte nicht in der Sonne oder neben der Heizung stehen, sonst werden die Sterne trocken. Ich habe sie schon oft für den Adventskalender eingepackt – sie bleiben weich und lecker.

Einfrieren: Du kannst die unglasierten Zimtsterne einfrieren. Lege sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen nimmst du sie einfach aus dem Gefrierfach und lässt sie bei Raumtemperatur auftauen. Danach glasierst du sie frisch. Das ist perfekt, wenn du schon im November mit dem Backen anfangen willst. Ich mache das jedes Jahr – so habe ich immer einen Vorrat für spontane Besuche.

Flavor-Entwicklung: Die Zimtsterne schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchziehen. Der Zimt wird intensiver, die Mandeln entfalten ihr volles Aroma. Also keine Sorge, wenn sie nicht sofort alle gegessen werden. Sie werden mit der Zeit nur besser!

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich will nicht so tun, als ob Zimtsterne ein Gesundheitsfood wären – das sind sie nicht. Aber sie haben durchaus ihre Vorzüge, vor allem, wenn man sie mit industriellem Gebäck vergleicht.

Ungefähre Nährwerte pro Stück (bei 20 Stück):

  • Kalorien: ca. 150-180 kcal
  • Fett: ca. 10-12 g (davon gesättigte Fettsäuren: 4-5 g)
  • Kohlenhydrate: ca. 14-16 g (davon Zucker: 10-12 g)
  • Eiweiß: ca. 3-4 g
  • Ballaststoffe: ca. 2 g

Gesundheitliche Vorteile:

  • Mandeln: Sie sind reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden Fetten. Vitamin E wirkt als Antioxidans und schützt die Zellen. Magnesium ist gut für die Muskeln und die Nerven. Also ein kleiner Gesundheits-Boost in jedem Bissen.
  • Zimt: Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Ein Teelöffel Zimt am Tag soll sogar das Risiko für Herzkrankheiten senken. Na, wenn das kein Grund ist, noch einen Stern zu essen!
  • Keine künstlichen Zusätze: Im Gegensatz zu gekauften Zimtsternen aus dem Supermarkt weißt du genau, was drin ist. Keine Konservierungsstoffe, keine Geschmacksverstärker, keine Palmfette. Einfach nur gute, natürliche Zutaten.

Hinweis für Allergiker: Dieses Rezept enthält Mandeln (Nüsse) und Gluten (wenn du Mehl verwendest). Für eine nussfreie Variante kannst du die Mandeln durch gemahlene Sonnenblumenkerne ersetzen, aber der Geschmack verändert sich deutlich. Für Menschen mit einer Zimtallergie (die gibt es tatsächlich!) ist dieses Rezept natürlich nicht geeignet.

Ich persönlich sehe diese Zimtsterne als kleinen Seelentröster. Wenn ich einen stressigen Tag hatte, gönne ich mir einen oder zwei Sterne dazu. Es ist mein kleines Ritual, um runterzukommen. Und weil ich weiß, dass sie aus guten Zutaten gemacht sind, habe ich dabei kein schlechtes Gewissen.

Fazit

Diese wohlig weichen Zimtsterne sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, innezuhalten und den Moment zu genießen. Sie sind der Beweis, dass manchmal die einfachsten Dinge die besten sind. Ein bisschen Zimt, ein paar Mandeln, und schon verwandelst du eine ganz normale Küche in eine kleine Wohlfühloase.

Probiere sie aus, und mach sie zu deinem eigenen Rezept. Füge eine Prise Kardamom hinzu, wenn du magst, oder ersetze die Mandelglasur durch eine Schokoladenglasur. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Das Schönste am Backen ist doch, dass du es nach deinem Geschmack gestalten kannst.

Ich liebe diese Zimtsterne, weil sie mich an genau diesen Dienstagabend erinnern, an dem ich einfach nicht schlafen konnte und stattdessen etwas Magisches erschaffen habe. Sie sind mein kleines Stück Heimat in der Keksdose. Und ich hoffe, sie werden auch deins.

Hast du das Rezept ausprobiert? Dann schreib mir doch einen Kommentar! Ich bin gespannt, wie deine Zimtsterne geworden sind. Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Oder hast du einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Teile es mit mir und der Community. Zusammen machen wir die Welt ein bisschen zimtiger und weicher. Also, ran an den Ofen und viel Spaß beim Backen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Zimtsterne auch ohne Ei backen?

Ja, absolut! Ersetze das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl gemischt mit 3 EL Wasser. Lass die Mischung 5 Minuten quellen, bevor du sie in den Teig gibst. Die Sterne werden etwas weicher, aber genauso lecker.

Warum werden meine Zimtsterne hart?

Das passiert meistens, wenn sie zu lange gebacken werden. Nimm sie aus dem Ofen, sobald die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch hell und weich aussieht. Sie härten beim Abkühlen noch nach. Auch zu viel Mehl im Teig kann sie trocken machen.

Kann ich die Mandelglasur durch normale Zuckerglasur ersetzen?

Klar, das geht. Aber dann verpasst du den besonderen Crunch und den nussigen Geschmack. Die Mandelglasur ist das i-Tüpfelchen dieses Rezepts. Wenn du keine Mandeln magst, probiere eine Glasur aus Puderzucker und etwas Orangensaft – das passt auch wunderbar.

Wie lange halten sich die Zimtsterne?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur halten sie sich bis zu 2 Wochen. Lege Backpapier zwischen die Schichten, damit die Glasur nicht klebt. Im Kühlschrank werden sie schneller trocken, also besser nicht.

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, das ist sogar eine gute Idee! Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lagere ihn über Nacht im Kühlschrank. Lass ihn vor dem Ausrollen 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er nicht zu hart ist. Der Geschmack wird durch die Ruhezeit noch intensiver.

Pin This Recipe!

Zimtsterne Rezept recipe

Print

Die besten wohlig weichen Zimtsterne mit Mandelglasur – einfaches Rezept

Diese wohlig weichen Zimtsterne sind schnell und einfach zubereitet, mit einer unwiderstehlichen Mandelglasur. Perfekt für gemütliche Abende und als Geschenk aus der Küche.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 20-25 Stück 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
  • 150 g weiche Butter (ungesalzen)
  • 100 g Zucker
  • 2 TL Zimt (am besten Ceylon-Zimt)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Puderzucker
  • 50 g gemahlene Mandeln (für die Glasur)
  • 2–3 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 1 EL Wasser (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160°C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Gemahlene Mandeln für den Teig in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten unter Rühren rösten, bis sie duften. Auf einen Teller schütten und abkühlen lassen.
  3. Weiche Butter und Zucker in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten schaumig rühren, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
  4. Ei, Zimt und Salz zur Butter-Zucker-Mischung geben und kurz unterrühren.
  5. Geröstete, gemahlene Mandeln unterheben und zu einem glatten Teig vermengen. Der Teig ist weich und klebrig.
  6. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 15 Minuten in den Kühlschrank legen.
  7. Arbeitsfläche leicht mit Puderzucker bestäuben. Teig etwa 1 cm dick ausrollen. Mit einem Stern-Ausstecher (ca. 5 cm) Sterne ausstechen und auf das vorbereitete Backblech setzen.
  8. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch hell und weich aussieht.
  9. Sterne 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
  10. Für die Glasur: Puderzucker sieben, mit 50 g gemahlenen Mandeln und 2 EL Zitronensaft glatt rühren. Bei Bedarf 1 EL Wasser tropfenweise zugeben, bis die Glasur dickflüssig ist.
  11. Vollständig abgekühlte Sterne mit der Mandelglasur bestreichen. Mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur trocknen lassen, bis die Glasur fest ist.

Notes

Die Mandeln vor dem Mahlen kurz rösten für intensiveres Aroma. Teig nicht zu lange backen, sonst werden die Sterne hart. Glasur nicht zu dünn anrühren.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 165
  • Sugar: 11
  • Sodium: 50
  • Fat: 11
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 15
  • Fiber: 2
  • Protein: 3.5

Keywords: Zimtsterne, weiche Zimtsterne, Mandelglasur, einfaches Rezept, Weihnachtsplätzchen, glutenfrei, schnell

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆