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Laura Bailey

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Wohlig weiche Kürbis-Zimt Snickerdoodles: Einfaches Herbstrezept

Ready In 30 Minuten
Servings 20 Kekse
Difficulty Easy

Die ältere Dame am Gemüsestand beobachtete mich, wie ich zum dritten Mal an ihrem Kürbisstapel vorbeiging und jedes Mal zögerte. Sie sagte nichts, lächelte nur, als ich schließlich einen Hokkaido in die Hand nahm und ihn prüfend beäugte. „Du suchst wohl nicht nur einen Kürbis für die Suppe, oder?”, fragte sie dann mit einem verschmitzten Blick. Ich gestand, dass ich nach einer Idee suchte – etwas Süßes, Herbstliches, aber nicht das übliche Kürbisbrot. Sie nickte, als hätte sie genau das erwartet, und zog ein abgegriffenes Notizbuch aus ihrer Schürzentasche. „Meine Enkelin schwört auf diese Kekse”, sagte sie und begann, mir das Rezept für ihre weichen Snickerdoodles mit Kürbis und Zimt zu erzählen.

Ich muss zugeben, ich war anfangs skeptisch. Kürbis in Keksen? Ich meine, klar, Kürbiskuchen liebe ich, aber Kekse? Das klang irgendwie seltsam. Aber die Art, wie sie sprach – von den goldbraunen Rändern, der weichen Mitte und dem Duft, der die ganze Küche erfüllt –, überzeugte mich. Ich kaufte drei Kürbisse an diesem Tag. Zwei für das Rezept, einen einfach so, weil sie mich so herzlich beraten hatte.

Zu Hause angekommen, habe ich das Rezept gleich ausprobiert. Und wissen Sie was? Ich habe beim ersten Versuch fast die ganze Charge alleine gegessen. Ehrlich. Diese Kekse sind etwas ganz Besonderes. Sie sind nicht knusprig wie klassische Snickerdoodles, sondern herrlich weich und fluffig – fast wie kleine Kürbis-Wolken mit einer zimtigen Zuckerdecke. Der Kürbis macht sie nicht schwer, sondern unglaublich saftig. Und der Duft? Der bleibt stundenlang in der Küche hängen und macht jeden, der reinkommt, sofort glücklich.

Seit diesem Marktbesuch backe ich diese Wohlig weiche Kürbis-Zimt Snickerdoodles jeden Herbst. Es ist inzwischen mein „Willkommen, kühle Jahreszeit!”-Ritual. Vielleicht haben Sie ja auch schon mal nach einem Keksrezept gesucht, das nach Herbst schmeckt, aber nicht nach Arbeit klingt? Dann sind Sie hier genau richtig. Lassen Sie mich Ihnen zeigen, wie dieser kleine Austausch auf dem Markt zu einem meiner liebsten Backrezepte wurde.

Warum Sie diese Kürbis-Zimt Snickerdoodles lieben werden

Ich habe dieses Rezept unzählige Male gebacken – für meine Familie, für Freunde, für spontane Kaffeekränzchen. Und jedes Mal gab es dieselbe Reaktion: „Die sind ja unglaublich weich! Kann ich noch einen haben?” Es ist, ehrlich gesagt, das Kompliment, das ich am meisten liebe. Denn diese Kekse sind nicht einfach nur gut – sie sind ein Erlebnis.

  • Einfach & schnell: In unter 30 Minuten sind sie fertig. Kein Kühlen des Teigs, keine komplizierten Schritte. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn der Duft von Kürbis und Zimt einfach sein muss.
  • Alltagszutaten: Sie brauchen keinen Spezialitätenladen. Kürbispüree, Mehl, Zucker, Zimt – das haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Oder können es schnell besorgen.
  • Perfekt für gemütliche Abende: Ob bei Regen, kaltem Wind oder einfach nur, weil der Tag anstrengend war – diese Kekse sind wie eine warme Decke für die Seele. Sie schmecken nach Geborgenheit.
  • Absoluter Publikumsliebling: Kinder lieben sie, Erwachsene lieben sie, sogar Leute, die „eigentlich keine Kürbissachen mögen”, werden sie lieben. Versprochen.
  • Unwiderstehlich weich & aromatisch: Die Kombination aus saftigem Kürbis und würzigem Zimt, umhüllt von einer knusprigen Zuckerkruste – das ist einfach perfekt. Der Biss ist weich, fast zart, und der Geschmack bleibt noch lange im Mund.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Viele Kürbis-Keks-Rezepte sind entweder zu feucht und matschig oder zu trocken. Meine Version – inspiriert von der Dame vom Markt – hat die ideale Textur. Die Kombination aus Butter, Zucker und Kürbispüree sorgt für eine unvergleichliche Weichheit, während der Zimt-Zucker-Mantel genau das richtige Maß an Süße und Crunch gibt. Es ist, als hätte jemand den Herbst in einen Keks verwandelt. Und das Beste: Sie schmecken am zweiten Tag fast noch besser – falls überhaupt welche übrig bleiben.

Die Zutaten, die Sie brauchen

Für diese Wohlig weiche Kürbis-Zimt Snickerdoodles verwenden wir einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie dieses wunderbare Herbstgebäck. Lassen Sie mich Ihnen die wichtigsten Helfer vorstellen.

Für den Keksteig

  • 115 g (1/2 Tasse) ungesalzene Butter, weich – Die Butter ist das Herzstück. Sie sorgt für den reichen Geschmack und die zarte Textur. Ich nehme am liebsten die von Kerrygold, aber jede gute Marke tut es. Wichtig: Die Butter muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig klumpig.
  • 150 g (3/4 Tasse) Zucker – Normaler Haushaltszucker. Er gibt dem Keks die nötige Süße und hilft beim Bräunen. Sie können auch feinen Rohrzucker nehmen, dann wird der Geschmack etwas karamelliger.
  • 120 g (1/2 Tasse) Kürbispüree – Das ist die geheime Zutat! Am besten selbstgemacht aus Hokkaido-Kürbis (einfach im Ofen rösten und pürieren). Aber aus der Dose geht auch. Achten Sie darauf, dass es reines Kürbispüree ist und nicht Kürbiskuchenfüllung. Das ist ein großer Unterschied!
  • 1 Ei (Raumtemperatur) – Das Ei bindet den Teig. Wenn es zu kalt ist, kann der Teig gerinnen. Nehmen Sie es einfach 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt – Rundet den Geschmack ab. Echte Vanille ist besser als Aroma, aber im Notfall geht auch das.
  • 250 g (2 Tassen) Weizenmehl (Type 405) – Das Basis-Mehl. Für eine glutenfreie Version können Sie eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 ersetzen. Ich habe es mit der Schär-Mischung getestet, es funktioniert gut.
  • 1/2 Teelöffel Backpulver – Für die Lockerheit.
  • 1/2 Teelöffel Natron – Zusammen mit dem Backpulver sorgt es für die perfekte Krume.
  • 1/4 Teelöffel Salz – Klingt seltsam in süßen Keksen, aber Salz bringt die Aromen erst richtig zur Geltung. Nicht weglassen!
  • 2 Teelöffel Zimt – Der Star neben dem Kürbis. Ich verwende Ceylon-Zimt, der ist feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt. Aber Cassia geht auch.
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Ingwer – Für eine leichte Schärfe, die perfekt zum Kürbis passt. (Optional, aber sehr empfehlenswert)
  • 1/4 Teelöffel gemahlene Nelken – Ein Hauch von Weihnachten. Auch optional, aber es macht den Geschmack runder.

Für den Zimt-Zucker-Mantel

Kürbis-Zimt Snickerdoodles preparation steps

  • 50 g (1/4 Tasse) Zucker – Zum Wälzen.
  • 1 Esslöffel Zimt – Für die charakteristische Kruste. Hier ruhig etwas großzügiger sein.

Ein Tipp von mir: Wenn Sie das Kürbispüree selbst machen, achten Sie darauf, dass es nicht zu wässrig ist. Nach dem Pürieren lasse ich es oft nochmal in einem feinen Sieb abtropfen, sonst werden die Kekse zu matschig. Und: Für eine vegane Version können Sie die Butter durch vegane Margarine ersetzen und das Ei durch einen „Flax-Ei” (1 Esslöffel Leinsamenmehl + 3 Esslöffel Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Ich habe es ausprobiert, die Kekse werden etwas weniger fluffig, aber immer noch sehr lecker!

Die benötigte Ausstattung

Sie brauchen keine ausgefallene Backausrüstung für diese Kürbis-Zimt Snickerdoodles. Ein paar Grundlagen reichen völlig aus.

  • Zwei Backbleche – Am besten mit Antihaftbeschichtung. Wenn Sie nur eins haben, backen Sie die Kekse nacheinander. Das Blech muss zwischen den Durchgängen abkühlen, sonst verlaufen die Kekse.
  • Backpapier – Unverzichtbar, damit nichts klebt. Ich kaufe immer das ungebleichte.
  • Eine große Schüssel – Für den Teig. Nichts Besonderes, eine Rührschüssel tut es.
  • Eine kleine Schüssel – Für die Zimt-Zucker-Mischung.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Ich benutze mein altes Handrührgerät von Bosch. Es ist 15 Jahre alt und tut immer noch seinen Dienst. Eine Küchenmaschine ist auch gut, aber für diesen Teig nicht nötig.
  • Ein Schneebesen – Zum Vermischen der trockenen Zutaten.
  • Ein Esslöffel oder ein kleiner Eisportionierer – Zum Portionieren des Teigs. Ein Eisportionierer (ca. 4 cm Durchmesser) sorgt für gleichmäßige Kekse. Ich habe meinen für 5 Euro im Supermarkt gekauft, das reicht völlig.
  • Ein Kuchengitter – Zum Abkühlen der Kekse. Wenn Sie keins haben, tut es auch ein großes Schneidebrett mit Küchenpapier.

Mein Geheimtipp: Investieren Sie in einen guten Zimt. Ein frischer, hochwertiger Zimt macht einen riesigen Unterschied. Ich kaufe meinen im Gewürzhandel oder online. Er ist teurer, aber das Aroma ist unvergleichlich.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, der Teig ist in 10 Minuten fertig. Versprochen. Ich zeige Ihnen jeden Schritt, damit nichts schiefgeht.

  1. Den Ofen vorheizen. Heizen Sie den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus. Das ist wichtig, denn die Kekse backen schnell.
  2. Butter und Zucker cremig schlagen. Geben Sie die weiche Butter und den Zucker in eine große Schüssel. Schlagen Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten, bis die Masse hell und luftig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. Mein Tipp: Wenn die Butter noch zu kalt ist, wird sie klumpig. Dann einfach weiterschlagen, es wird.
  3. Kürbispüree, Ei und Vanille hinzufügen. Geben Sie das Kürbispüree, das Ei und den Vanilleextrakt zur Butter-Zucker-Mischung. Rühren Sie alles auf mittlerer Stufe unter, bis eine homogene, orangefarbene Masse entsteht. Sie wird jetzt recht flüssig aussehen – das ist normal!
  4. Trockene Zutaten mischen. In einer separaten Schüssel verquirlen Sie das Mehl, das Backpulver, das Natron, das Salz, den Zimt, den Ingwer und die Nelken. Ein kleiner Hinweis: Ich siebe das Mehl manchmal, aber wenn Sie es gut verquirlen, ist das nicht nötig.
  5. Trockene zu nassen Zutaten geben. Geben Sie die Mehlmischung nach und nach zur Kürbismasse. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Nicht überrühren! Sonst werden die Kekse zäh. Der Teig wird weich und etwas klebrig sein – genau richtig.
  6. Den Zimt-Zucker-Mantel vorbereiten. In einer kleinen Schüssel vermischen Sie den Zucker und den restlichen Zimt für den Mantel.
  7. Kekse formen. Nehmen Sie mit einem Esslöffel oder einem kleinen Eisportionierer etwa walnussgroße Portionen Teig (ca. 20-25 g pro Keks). Formen Sie mit leicht bemehlten Händen eine Kugel. Der Teig ist klebrig, das ist okay! Bemehlen Sie Ihre Hände leicht, dann geht es besser.
  8. Kekse wälzen. Rollen Sie jede Teigkugel großzügig in der Zimt-Zucker-Mischung, bis sie vollständig bedeckt ist. Drücken Sie die Kugel leicht platt (ca. 1 cm dick) und legen Sie sie mit etwas Abstand auf das Backblech. Die Kekse laufen etwas auseinander, also lassen Sie etwa 3-4 cm Platz.
  9. Backen. Backen Sie die Kekse für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch weich und etwas blass aussehen. Achtung: Nicht zu lange backen! Sie gehen im Ofen noch etwas auf und werden beim Abkühlen fester. Wenn Sie sie zu lange backen, werden sie trocken.
  10. Abkühlen lassen. Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie die Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen. Widerstehen Sie der Versuchung, sie sofort zu essen – sie sind innen noch sehr weich und zerfallen leicht.

Und das war’s! In weniger als 30 Minuten haben Sie eine ganze Ladung himmlisch duftender, wohlig weicher Kürbis-Zimt Snickerdoodles. Der Duft in Ihrer Küche wird unbeschreiblich sein – warm, würzig und nach purem Herbstglück.

Meine besten Tipps & Tricks für perfekte Snickerdoodles

Ich habe in den letzten Jahren einige Fehler gemacht, damit Sie sie nicht machen müssen. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse.

  • Die Butter muss wirklich weich sein. Das ist der häufigste Fehler. Kalte Butter lässt sich nicht cremig schlagen, und der Teig wird klumpig. Nehmen Sie die Butter mindestens 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank. Wenn Sie es eilig haben, schneiden Sie sie in kleine Würfel und lassen Sie sie 10 Minuten bei Raumtemperatur liegen.
  • Nicht zu viel rühren. Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch kurz vermischen. Sonst wird das Gluten aktiviert und die Kekse werden zäh und hart. Ich rühre immer nur so lange, bis ich keine weißen Mehlstreifen mehr sehe.
  • Der Teig ist klebrig – das ist gut! Viele denken, der Teig sei zu feucht, aber genau das macht die Kekse so weich. Wenn der Teig zu trocken ist, werden die Kekse bröselig. Vertrauen Sie dem Rezept.
  • Die Kekse nicht zu flach drücken. Drücken Sie die Kugeln nur leicht platt, etwa 1 cm dick. Sie gehen im Ofen noch etwas auseinander. Wenn Sie sie zu flach drücken, werden sie zu dünn und knusprig – was ja auch lecker ist, aber dann sind es keine weichen Snickerdoodles mehr.
  • Die Backzeit ist entscheidend. Nehmen Sie die Kekse heraus, wenn die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch weich und hell aussieht. Sie werden auf dem heißen Blech noch nachgaren. Ich habe schon oft den Fehler gemacht, sie zu lange im Ofen zu lassen, weil ich dachte, sie wären noch nicht fertig. Das Ergebnis waren trockene, harte Kekse. Lernen Sie aus meinem Fehler!
  • Multitasking-Tipp: Während der erste Batch backt, forme ich schon die Kugeln für den zweiten. So geht alles schneller. Und ich mache immer gleich eine doppelte Portion – die sind nämlich schneller weg, als man denkt.

Ein kleiner Fail von mir: Letztes Jahr habe ich vergessen, das Natron in den Teig zu geben. Die Kekse waren flach wie Pfannkuchen und total zäh. Seitdem schreibe ich mir die Zutaten auf einen Zettel und hake sie ab. Klingt albern, hilft aber!

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber man kann es wunderbar abwandeln. Hier sind einige meiner Lieblingsvarianten.

  • Schoko-Kürbis-Snickerdoodles: Geben Sie 100 g dunkle Schokoladenchips (oder gehackte Zartbitterschokolade) unter den Teig. Die Kombination aus Kürbis, Zimt und Schokolade ist einfach göttlich. Ich habe das mal für einen Geburtstag gemacht und alle waren begeistert.
  • Vegane Version: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) und das Ei durch einen „Flax-Ei” (1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Die Kekse werden etwas weniger fluffig, aber immer noch sehr lecker und weich. Ich backe sie oft für meine vegane Freundin.
  • Glutenfreie Version: Tauschen Sie das Weizenmehl 1:1 gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder Bauckhof). Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst werden die Kekse bröselig. Ich habe es getestet – es funktioniert einwandfrei.
  • Weniger süß: Reduzieren Sie den Zucker im Teig auf 100 g. Der Zimt-Zucker-Mantel bleibt, denn der gibt den Keksen das typische Snickerdoodle-Feeling. Für meinen Geschmack ist das die perfekte Balance.
  • Gewürzvariation: Ersetzen Sie den Zimt im Mantel durch eine Mischung aus Zimt und Kardamom (1 TL Zimt + 1/2 TL Kardamom). Oder probieren Sie es mit Pumpkin-Spice-Gewürz. Ich mag besonders die Kardamom-Variante im Winter.

Haben Sie noch andere Ideen? Ich bin immer offen für neue Kreationen. Schreiben Sie mir in die Kommentare, welche Variation Sie ausprobiert haben!

Servier- & Aufbewahrungstipps

Diese Kekse schmecken am besten, wenn sie noch leicht warm sind. Der Zimt-Zucker-Mantel ist dann noch etwas knusprig und die Mitte herrlich weich. Perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Ich liebe sie auch zu einem heißen Apfelpunsch – das ist der ultimative Herbstgenuss.

Aufbewahrung: Bewahren Sie die vollständig ausgekühlten Kekse in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie bis zu 5 Tage weich und frisch. Legen Sie ein Stückchen Apfel oder eine Brotscheibe mit in die Dose – das hält sie noch länger saftig. Aber Vorsicht: Der Apfel darf die Kekse nicht berühren, sonst werden sie matschig.

Einfrieren: Sie können die Kekse wunderbar einfrieren. Legen Sie sie dazu flach in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen. Oder Sie backen die Kekse direkt aus dem gefrorenen Zustand – dann verlängert sich die Backzeit um 1-2 Minuten. Ein Tipp: Ich friere oft schon die geformten Teigkugeln ein. Dann kann ich bei Bedarf einfach ein paar Kekse frisch backen. Das ist perfekt für spontanen Besuch!

Geschmacksentwicklung: Interessanterweise schmecken die Kekse am zweiten Tag oft noch besser. Die Aromen von Kürbis und Zimt haben dann Zeit, sich richtig zu entfalten. Falls Sie also die Geduld haben – lassen Sie sie über Nacht in der Dose ruhen. Es lohnt sich.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich kann Ihnen sagen, was in diesen Keksen steckt. Pro Keks (bei 20 Stück) kommen Sie auf etwa 120-140 Kalorien, je nach Größe. Das ist für ein Gebäck absolut in Ordnung.

Die ungefähren Nährwerte pro Keks:

  • Kalorien: ca. 130 kcal
  • Fett: ca. 6 g
  • Kohlenhydrate: ca. 18 g
  • Eiweiß: ca. 2 g
  • Ballaststoffe: ca. 1 g

Die gesundheitlichen Vorteile:

  • Kürbis ist reich an Vitamin A (Beta-Carotin), das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Außerdem enthält er viele Antioxidantien.
  • Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und wirkt entzündungshemmend. Ein echtes Supergewürz!
  • Ingwer (optional) unterstützt die Verdauung und wärmt von innen.

Diätetische Hinweise: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Version siehe die Variationen oben. Die Kekse sind nicht zuckerfrei, aber Sie können den Zucker reduzieren (siehe Tipp oben). Ich persönlich sehe sie als Genussmittel – ein Keks am Nachmittag tut der Seele gut, und das ist auch etwas wert.

Fazit: Warum dieses Rezept ein Platz in Ihrer Backroutine verdient

Diese Wohlig weiche Kürbis-Zimt Snickerdoodles sind mehr als nur Kekse. Sie sind ein kleines Stück Herbstglück, das Sie in weniger als 30 Minuten auf dem Tisch haben. Sie erinnern mich jedes Mal an diesen Marktbesuch und die freundliche Dame, die ihr Geheimrezept mit mir geteilt hat. Und sie schmecken einfach nach Geborgenheit – nach kuscheligen Decken, heißen Getränken und dem Gefühl, dass alles gut wird.

Probieren Sie es aus! Ich bin mir sicher, Sie werden sie lieben. Und das Beste: Sie können das Rezept ganz nach Ihrem Geschmack anpassen – mehr Zimt, weniger Zucker, mit Schokolade oder vegan. Es ist ein Rezept zum Wohlfühlen und Experimentieren.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Kekse geworden sind! Haben Sie eine Variation ausprobiert? Oder haben Sie vielleicht auch eine eigene Geschichte zu einem Rezept, das Ihnen jemand geschenkt hat? Teilen Sie es mit mir – ich lese jede Nachricht. Und wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, teilen Sie ihn gerne mit Ihren Freunden. Je mehr Menschen dieses kleine Stück Herbstglück erleben, desto besser!

Bis zum nächsten Rezept – und backen Sie weiter!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch Buttermilch statt Kürbispüree verwenden?

Nein, das würde das Rezept komplett verändern. Kürbispüree sorgt für die Feuchtigkeit und den typischen Geschmack. Buttermilch würde die Kekse saurer machen und die Textur wäre anders. Bleiben Sie beim Kürbis, das ist der Star!

Warum sind meine Kekse flach geworden?

Das kann mehrere Gründe haben: Die Butter war zu weich oder geschmolzen, der Teig wurde zu lange gerührt, oder das Backpulver/Natron war alt. Achten Sie darauf, dass die Butter nur weich, nicht flüssig ist, und dass Ihre Backtriebmittel frisch sind. Ein weiterer Tipp: Kühlen Sie den Teig für 15 Minuten im Kühlschrank, wenn er zu weich ist.

Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?

Ja, absolut! Sie können den Teig abdecken und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Lassen Sie ihn vor dem Formen 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er nicht zu kalt ist. Oder noch besser: Formen Sie die Kugeln und frieren Sie sie ein (siehe Tipps oben).

Schmeckt man den Kürbis stark heraus?

Überraschenderweise nein! Der Kürbis gibt den Keksen eine unglaubliche Weichheit und eine leichte, erdige Süße, aber der Geschmack ist dezent. Die Gewürze – Zimt, Ingwer, Nelken – stehen im Vordergrund. Es schmeckt nach Herbst, nicht nach Kürbissuppe. Versprochen!

Kann ich auch andere Kürbissorten verwenden?

Ja, aber Hokkaido oder Butternut eignen sich am besten, da sie wenig Wasser enthalten und ein feines Aroma haben. Vermeiden Sie große Zierkürbisse – die sind nicht zum Essen gedacht. Wenn Sie kein Kürbispüree haben, geht auch Süßkartoffelpüree als Alternative, aber dann schmecken die Kekse etwas anders.

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Kürbis-Zimt Snickerdoodles recipe

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Wohlig weiche Kürbis-Zimt Snickerdoodles: Einfaches Herbstrezept

Diese weichen, fluffigen Snickerdoodles mit Kürbis und Zimt sind das perfekte Herbstgebäck. In unter 30 Minuten zubereitet, schmecken sie nach Geborgenheit und sind ein absoluter Publikumsliebling.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 22 Minuten
  • Yield: 20 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 115 g (1/2 Tasse) ungesalzene Butter, weich
  • 150 g (3/4 Tasse) Zucker
  • 120 g (1/2 Tasse) Kürbispüree
  • 1 Ei (Raumtemperatur)
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 250 g (2 Tassen) Weizenmehl (Type 405)
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Natron
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Zimt
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Ingwer (optional)
  • 1/4 Teelöffel gemahlene Nelken (optional)
  • 50 g (1/4 Tasse) Zucker (für den Mantel)
  • 1 Esslöffel Zimt (für den Mantel)

Instructions

  1. Den Ofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten cremig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
  3. Kürbispüree, Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und auf mittlerer Stufe unterrühren, bis eine homogene, orangefarbene Masse entsteht.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zimt, Ingwer und Nelken verquirlen.
  5. Die Mehlmischung nach und nach zur Kürbismasse geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist. Nicht überrühren! Der Teig wird weich und klebrig.
  6. In einer kleinen Schüssel Zucker und restlichen Zimt für den Mantel vermischen.
  7. Mit einem Esslöffel oder kleinen Eisportionierer walnussgroße Portionen Teig (ca. 20-25 g) entnehmen. Mit leicht bemehlten Händen Kugeln formen.
  8. Jede Teigkugel großzügig in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen, leicht platt drücken (ca. 1 cm dick) und mit 3-4 cm Abstand auf die Backbleche legen.
  9. Die Kekse 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch weich und blass aussieht.
  10. Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Butter muss weich sein, nicht geschmolzen. Den Teig nicht überrühren, sonst werden die Kekse zäh. Die Kekse nicht zu lange backen – sie sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch weich aussieht. Für eine vegane Version Butter durch vegane Margarine ersetzen und das Ei durch einen Flax-Ei (1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser). Für eine glutenfreie Version eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 130
  • Sugar: 10
  • Sodium: 95
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 3.5
  • Carbohydrates: 18
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Kürbis, Zimt, Snickerdoodles, weiche Kekse, Herbstrezept, einfaches Rezept, Kürbiskekse

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