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Jean Lawson

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Herbstliche Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter: Einfach & günstig

Ready In 60 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Medium

„Warum machst du eigentlich nicht einfach die Gnocchi aus dem Kürbis, anstatt den Kürbis dazu zu essen?“, fragte meine Schwester letzten Oktober, während ich wie besessen versuchte, einen Butternut-Kürbis in gleichmäßige Würfel zu hacken. Ich startete meine Standard-Erklärung, warum das keine gute Idee wäre – zu feucht, zu weich, die Gnocchi würden auseinanderfallen. Dann hielt ich inne. Sie hatte recht. Warum eigentlich nicht? Ich hatte noch nie selbstgemachte Kürbisgnocchi probiert, geschweige denn zubereitet. Aber ihr Vorschlag war so einfach und logisch, dass ich mich fast ein bisschen dumm fühlte, nicht selbst darauf gekommen zu sein. Also wischte ich mir die Kürbisfasern von der Schürze, holte die Kartoffelpresse raus und beschloss, es einfach zu versuchen. Und wissen Sie was? Es wurde das beste Abendessen, das wir seit Wochen hatten. Die Gnocchi waren fluffig, leicht süßlich und perfekt mit der nussigen Salbeibutter kombiniert. Seitdem gibt es dieses Gericht bei uns mindestens einmal im Monat, solange der Kürbis Saison hat. Es ist preiswert, macht richtig satt und schmeckt nach purem Herbst. Vielleicht haben Sie ja auch schon einmal vor einem Kürbis gestanden und sich gefragt, was man Neues damit machen kann – dann sind diese Gnocchi genau das Richtige für Sie.

Warum Sie diese Butternut-Kürbis-Gnocchi lieben werden

Ich habe dieses Rezept inzwischen unzählige Male gekocht – für die Familie, für Gäste und sogar für meine skeptische Schwester, die ursprünglich die Idee hatte. Jedes Mal war es ein voller Erfolg. Hier ist, warum dieses Gericht bei uns zur festen Herbstrunde gehört:

  • Günstig und sättigend: Ein einziger Butternut-Kürbis reicht für eine ganze Familienmahlzeit. Zusammen mit Mehl und ein paar Grundzutaten aus dem Vorratsschrank haben Sie ein nahrhaftes Abendessen für wenig Geld.
  • Schnell gemacht: Die Gnocchi sind in etwa 30 Minuten zubereitet. Kein stundenlanges Kneten oder Warten – perfekt für einen hektischen Wochentag.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen exotischen Supermarktbesuch. Kürbis, Mehl, Ei, Salz, Butter und Salbei – das haben die meisten schon zu Hause.
  • Picky-Eater-geprüft: Meine Kinder lieben diese Gnocchi, obwohl sie normalerweise kein Gemüse anrühren. Die süßliche Note des Kürbisses und die buttrige Sauce machen sie unwiderstehlich.
  • Resteverwertung par excellence: Die Gnocchi schmecken am nächsten Tag fast noch besser. Einfach in der Pfanne aufwärmen – fertig.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance aus Süße und Würze, kombiniert mit einer Technik, die garantiert gelingt. Keine wässrigen Klumpen, keine klebrigen Teigberge – nur fluffige, goldbraune Gnocchi, die in der Salbeibutter schön knusprig werden. Und das Beste: Sie beeindrucken Ihre Familie oder Gäste, ohne selbst stundenlang in der Küche zu stehen. Ehrlich, dieses Gericht ist wie eine warme Umarmung an einem kühlen Herbsttag.

Was Sie an Zutaten brauchen

Dieses Rezept kommt mit einer Handvoll einfacher, aber wirkungsvoller Zutaten aus. Jede hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein harmonisches Herbstgericht. Lassen Sie mich Ihnen zeigen, was in den Einkaufskorb kommt.

Für die Gnocchi

  • 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis (ca. 800 g bis 1 kg): Der Star des Gerichts. Achten Sie auf einen Kürbis mit festem, orangefarbenem Fruchtfleisch. Je reifer, desto süßer und aromatischer. (Tipp: Der Kürbis sollte sich schwer anfühlen und keine weichen Stellen haben.)
  • 250 g bis 300 g Mehl (Type 405 oder 550): Ich verwende am liebsten Weizenmehl Type 405, weil es den Gnocchi eine schöne Leichtigkeit gibt. Sie können auch Dinkelmehl Type 630 nehmen, dann werden sie etwas herzhafter. (Wichtig: Die genaue Menge variiert je nach Feuchtigkeit des Kürbises – fangen Sie mit 250 g an und geben Sie bei Bedarf mehr dazu.)
  • 1 Ei (Größe M oder L): Das Ei bindet den Teig und sorgt für die typische Gnocchi-Konsistenz. Lassen Sie es vor der Verarbeitung auf Zimmertemperatur kommen, dann lässt es sich besser unterheben.
  • 1/2 Teelöffel Salz: Nicht zu wenig – der Teig braucht genug Salz, um den süßlichen Kürbis auszugleichen.
  • 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben): Klingt unscheinbar, aber Muskat ist der heimliche Held. Es harmoniert perfekt mit dem Kürbis und verleiht den Gnocchi eine warme, herbstliche Note.

Für die Salbeibutter

Butternut-Kürbis-Gnocchi preparation steps

  • 80 g bis 100 g Butter: Verwenden Sie gute Butter – am besten deutsche Markenbutter mit mindestens 82 % Fett. Die Salbeibutter lebt vom Butteraroma, hier lohnt sich Qualität.
  • 10 bis 12 frische Salbeiblätter: Frischer Salbei ist ein Muss. Getrockneter Salbei verbrennt zu schnell und schmeckt bitter. Die Blätter sollten saftig und duftend sein.
  • 1 Knoblauchzehe (optional, aber empfohlen): Eine halbierte Knoblauchzehe in der Butter mitziehen lassen – das gibt eine dezente Würze, ohne zu dominieren.
  • Etwas frisch geriebenen Parmesan oder Pecorino zum Servieren: Nicht im Rezept enthalten, aber ich streue immer eine Handvoll darüber. Der salzige Käse ist der perfekte Kontrast zur süßen Butter.

Substitutionshinweise

Für eine glutenfreie Variante ersetzen Sie das Weizenmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung (ich empfehle die von Schär oder Bauckhof). Der Teig wird etwas brüchiger, aber mit etwas Geduld lassen sich die Gnocchi gut formen. Für eine vegane Version lassen Sie das Ei weg und ersetzen es durch 2 Esslöffel Apfelmus oder 1 Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 Esslöffeln Wasser. Die Gnocchi werden dann etwas weicher, also arbeiten Sie zügig. Und wenn Sie keinen Salbei mögen? Probieren Sie Thymian oder Rosmarin – auch sehr lecker!

Welche Küchengeräte Sie brauchen

Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausstattung für dieses Rezept. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Hier ist, was wirklich hilfreich ist:

  • Kartoffelpresse oder Gemüsemühle: Damit wird der Kürbis schön fein püriert, ohne Fasern. Eine Gabel tut es im Notfall auch, aber die Presse macht den Teig luftiger.
  • Großer Topf: Zum Kochen der Gnocchi. Nehmen Sie einen Topf mit mindestens 4 Litern Fassungsvermögen, damit die Gnocchi genug Platz haben.
  • Pfanne (am besten beschichtet): Für die Salbeibutter und das Anbraten der Gnocchi. Eine gute beschichtete Pfanne verhindert, dass die Gnocchi kleben bleiben.
  • Backblech mit Backpapier: Zum Abkühlen der gekochten Gnocchi. Einfach darauf verteilen, dann kleben sie nicht zusammen.
  • Schaumlöffel oder Abseiher: Zum Herausfischen der Gnocchi aus dem kochenden Wasser.
  • Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengen – besonders beim Mehl lohnt sich das Abwiegen.

Ein Tipp aus Erfahrung: Wenn Sie keine Kartoffelpresse haben, können Sie den Kürbis auch mit einer Gabel zerdrücken. Aber seien Sie ehrlich – das ist Fummelarbeit und der Teig wird nicht so glatt. Eine Presse kostet etwa 10 bis 15 Euro und ist eine lohnende Investition, wenn Sie öfter Gnocchi oder Kartoffelpüree machen. Ich habe meine vor Jahren im Discounter gekauft und sie funktioniert immer noch perfekt.

So bereiten Sie die Butternut-Kürbis-Gnocchi zu

Jetzt wird gekocht! Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie haben im Handumdrehen ein herbstliches Abendessen auf dem Tisch.

Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten

Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) vor. Halbieren Sie den Butternut-Kürbis der Länge nach und entfernen Sie die Kerne mit einem Löffel. (Heben Sie die Kerne auf – Sie können sie später rösten!) Legen Sie die Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Backen Sie den Kürbis für 35 bis 40 Minuten, bis das Fruchtfleisch weich ist – eine Gabel sollte mühelos hineingleiten. Lassen Sie ihn etwas abkühlen, bis Sie ihn anfassen können.

Schritt 2: Kürbispüree herstellen

Schälen Sie das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale und geben Sie es in eine Schüssel. Zerdrücken Sie es mit einer Kartoffelpresse oder einer Gabel zu einem glatten Püree. Wichtig: Lassen Sie das Püree auf einem Küchentuch oder in einem Sieb etwa 10 Minuten abtropfen, denn Kürbis enthält viel Wasser. Zu feuchtes Püree macht die Gnocchi matschig. Sie sollten etwa 400 g bis 450 g Püree erhalten.

Schritt 3: Den Gnocchi-Teig kneten

Geben Sie das abgetropfte Kürbispüree in eine große Schüssel. Fügen Sie 250 g Mehl, das Ei, 1/2 Teelöffel Salz und die Prise Muskatnuss hinzu. Vermengen Sie alles mit den Händen zu einem weichen, aber nicht klebrigen Teig. Wenn der Teig zu feucht ist, geben Sie nach und nach etwas mehr Mehl dazu – aber nicht zu viel, sonst werden die Gnocchi hart. Der Teig sollte sich gut formen lassen, ohne zu reißen.

Schritt 4: Gnocchi formen

Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Teilen Sie den Teig in 4 bis 5 Portionen und rollen Sie jede zu einer langen Rolle (etwa 2 cm dick). Schneiden Sie mit einem Messer oder Teigschaber kleine Stücke von etwa 2 cm Länge ab. Optional: Drücken Sie jedes Stück mit den Zinken einer Gabel leicht an, um die typischen Rillen zu erzeugen – das hilft, die Butter besser aufzunehmen. Legen Sie die geformten Gnocchi auf ein bemehltes Backblech.

Schritt 5: Gnocchi kochen

Bringen Sie einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Geben Sie die Gnocchi portionsweise hinein (nicht überfüllen). Sobald sie an die Oberfläche steigen – das dauert etwa 2 bis 3 Minuten – sind sie gar. Heben Sie sie mit einem Schaumlöffel heraus und lassen Sie sie kurz auf einem Küchentuch abtropfen. Tipp: Die Gnocchi nicht zu lange kochen, sonst werden sie weich und fallen auseinander.

Schritt 6: Salbeibutter zubereiten

Während die Gnocchi kochen, erhitzen Sie die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Geben Sie die Salbeiblätter und die halbierte Knoblauchzehe hinein. Lassen Sie die Butter schmelzen und leicht bräunen – sie sollte nussig duften, aber nicht verbrennen. Entfernen Sie die Knoblauchzehe, sobald sie goldbraun ist.

Schritt 7: Gnocchi anbraten

Geben Sie die gekochten Gnocchi in die Pfanne mit der Salbeibutter. Braten Sie sie bei mittlerer bis hoher Hitze für 3 bis 5 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Schwenken Sie die Pfanne gelegentlich, damit alle Seiten gleichmäßig Farbe bekommen. Die Salbeiblätter werden dabei knusprig – ein Genuss!

Schritt 8: Servieren

Verteilen Sie die Gnocchi auf Tellern, streuen Sie frisch geriebenen Parmesan oder Pecorino darüber und garnieren Sie mit den knusprigen Salbeiblättern. Sofort servieren – am besten mit einem grünen Salat oder gedünstetem Spinat dazu.

Kochtipps & Techniken für perfekte Gnocchi

Nachdem ich dieses Rezept bestimmt zwanzig Mal gemacht habe, habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied ausmachen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Nicht zu viel Mehl: Der größte Fehler ist, zu viel Mehl in den Teig zu geben, weil er klebt. Aber je mehr Mehl, desto fester werden die Gnocchi. Vertrauen Sie darauf, dass der Teig weich sein darf – er wird beim Kochen fest. Wenn er zu sehr klebt, bestäuben Sie Ihre Hände leicht mit Mehl.
  • Wasser nicht überkochen lassen: Die Gnocchi sollten in sanft kochendem Wasser garen, nicht in sprudelnd kochendem. Sonst werden sie zerrissen. Reduzieren Sie die Hitze, sobald das Wasser kocht.
  • Nicht zu lange kochen: Sobald die Gnocchi oben schwimmen, sind sie fertig. Wenn Sie sie zu lange im Wasser lassen, werden sie matschig. Arbeiten Sie zügig.
  • Die Pfanne nicht überfüllen: Beim Anbraten sollten die Gnocchi nicht zu dicht in der Pfanne liegen, sonst dämpfen sie statt zu braten. Braten Sie sie in zwei Portionen, wenn nötig.
  • Resteverwertung: Ich habe einmal zu viele Gnocchi gemacht und sie eingefroren. Das funktioniert super! Einfach roh auf ein Blech legen, einfrieren und dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. Direkt aus dem Gefrierfach ins kochende Wasser geben – die Garzeit verlängert sich um etwa 1 Minute.

Ein kleiner Fail aus meiner Küche: Beim ersten Mal habe ich den Kürbis nicht abtropfen lassen. Die Gnocchi waren eine Katastrophe – sie sind im Wasser zerfallen und haben eine orangefarbene Brühe hinterlassen. Seitdem lasse ich das Püree immer gut abtropfen. Lernen Sie aus meinen Fehlern!

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können:

  • Vegetarisch mit Spinat und Ricotta: Geben Sie eine Handvoll frischen Spinat und 100 g Ricotta in die Salbeibutter, bevor Sie die Gnocchi dazugeben. Das macht das Gericht noch cremiger und proteinreicher.
  • Mit gerösteten Kürbiskernen: Heben Sie die Kerne vom Kürbis auf, waschen Sie sie und rösten Sie sie in einer trockenen Pfanne. Streuen Sie sie über die fertigen Gnocchi – das gibt einen herrlichen Crunch.
  • Schärfe für Erwachsene: Geben Sie eine Prise Chiliflocken oder etwas geräuchertes Paprikapulver in die Salbeibutter. Das passt überraschend gut zum süßen Kürbis.
  • Glutenfrei: Wie schon erwähnt, funktioniert glutenfreies Mehl. Ich habe es mit einer Mischung aus Reismehl und Maisstärke getestet – das Ergebnis war etwas bröselig, aber lecker.
  • Süße Variante: Für ein Dessert können Sie die Gnocchi in Butter mit Zimt und Zucker schwenken und mit einem Klecks Sahne servieren. Klingt ungewöhnlich, schmeckt fantastisch!

Meine persönliche Lieblingsvariante ist die mit gerösteten Kürbiskernen und etwas Ziegenkäse. Der salzige Käse und die nussigen Kerne sind der perfekte Kontrast zur süßen Butter. Probieren Sie es aus!

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Diese Gnocchi schmecken am besten frisch aus der Pfanne, aber sie lassen sich auch wunderbar vorbereiten. Hier meine Empfehlungen:

  • Serviertemperatur: Die Gnocchi sollten heiß serviert werden, direkt aus der Pfanne. Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing oder gedünsteter Brokkoli passen perfekt dazu – die Säure und das frische Grün brechen die Butter.
  • Getränkeempfehlung: Ein Glas trockener Weißwein wie ein Grauburgunder oder ein leichter Federweißer (je nach Saison) harmonieren wunderbar. Für die Kinder: ein Apfelschorle mit etwas Zimt.
  • Aufbewahrung: Übrig gebliebene Gnocchi können Sie im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage aufbewahren. Sie werden etwas fester, aber das ist okay.
  • Einfrieren: Wie erwähnt, lassen sich die rohen Gnocchi einfrieren. Gekochte Gnocchi können Sie auch einfrieren – dann aber am besten nach dem Kochen und Abkühlen. Zum Aufwärmen einfach in der Pfanne mit etwas Butter anbraten.
  • Aufwärmen: Die beste Methode ist die Pfanne: Etwas Butter erhitzen, die Gnocchi darin schwenken, bis sie wieder knusprig sind. Die Mikrowelle macht sie leider matschig – also lieber die Pfanne nehmen.

Ein Tipp: Die Gnocchi schmecken am zweiten Tag sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Ich mache oft die doppelte Menge und freue mich dann am nächsten Tag über ein schnelles Mittagessen.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorzüge. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen, ohne Käse):

Nährwert Pro Portion
Kalorien ca. 380 kcal
Kohlenhydrate 55 g
Eiweiß 8 g
Fett 15 g
Ballaststoffe 6 g

Butternut-Kürbis ist reich an Vitamin A (Beta-Carotin), Vitamin C und Kalium. Das stärkt das Immunsystem – gerade im Herbst und Winter ein Pluspunkt. Die Ballaststoffe aus dem Kürbis und dem Mehl sorgen für eine langanhaltende Sättigung. Wenn Sie auf Ihre Kalorien achten, können Sie die Buttermenge reduzieren oder die Gnocchi ohne Anbraten servieren. Für eine Low-Carb-Variante ersetzen Sie das Mehl durch Mandelmehl – aber dann werden die Gnocchi sehr bröselig, also eher etwas für Fortgeschrittene.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl) und Laktose (Butter, optional Käse). Für eine laktosefreie Variante verwenden Sie laktosefreie Butter oder Öl. Die vegane Version mit Apfelmus statt Ei und Öl statt Butter ist ebenfalls möglich.

Fazit – Warum Sie diese Gnocchi unbedingt kochen sollten

Diese herbstlichen Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter sind der Beweis, dass einfache Zutaten und ein bisschen Mut zum Experimentieren die besten Gerichte hervorbringen. Sie sind preiswert, machen satt und schmecken nach genau dem, was wir an kühlen Tagen brauchen: Komfort, Wärme und ein bisschen Süße. Ich liebe es, wie der Kürbis im Ofen karamellisiert, wie die Butter in der Pfanne schäumt und wie die Salbeiblätter knusprig werden. Und ich liebe es, dass meine Familie jedes Mal aufs Neue begeistert ist – obwohl es eigentlich nur Kürbis und Mehl ist.

Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept ruhig an Ihre Vorlieben an – mehr Salbei, weniger Butter, mit oder ohne Käse. Das Schöne an diesem Gericht ist, dass es Fehler verzeiht und trotzdem immer gelingt. Wenn Sie Fragen haben oder Ihre eigene Variante ausprobiert haben, schreiben Sie es mir in die Kommentare. Ich bin schon gespannt, wie es bei Ihnen geworden ist! Und jetzt ab in die Küche – der Herbst wartet nicht.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch Hokkaido-Kürbis statt Butternut verwenden?

Ja, das geht! Hokkaido-Kürbis hat ein ähnlich festes Fruchtfleisch, aber er ist etwas mehliger. Sie müssen ihn vor dem Backen nicht schälen – die Schale ist essbar. Das Püree wird dann etwas dunkler, aber die Gnocchi schmecken trotzdem lecker.

Warum zerfallen meine Gnocchi beim Kochen?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu feucht ist. Achten Sie darauf, dass das Kürbispüree gut abgetropft ist. Auch zu wenig Mehl kann die Ursache sein. Geben Sie beim nächsten Mal etwas mehr Mehl in den Teig oder lassen Sie das Püree länger abtropfen.

Kann ich die Gnocchi auch ohne Ei zubereiten?

Ja, für eine vegane Version ersetzen Sie das Ei durch 2 Esslöffel Apfelmus oder 1 Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 Esslöffeln Wasser. Die Gnocchi werden dann etwas weicher, also arbeiten Sie vorsichtig und geben Sie bei Bedarf etwas mehr Mehl dazu.

Wie lange halten sich die Gnocchi im Kühlschrank?

Gekochte und angebratene Gnocchi halten sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter etwa 2 bis 3 Tage. Rohe Gnocchi können Sie auch einfrieren – dann bis zu 3 Monate. Einfach auf ein Blech legen, einfrieren und umfüllen.

Kann ich die Salbeibutter durch etwas anderes ersetzen?

Absolut! Wenn Sie keinen Salbei mögen, probieren Sie Thymian, Rosmarin oder sogar etwas geräuchertes Paprikapulver in der Butter. Auch eine Tomatensauce oder eine Sahnesauce mit Pilzen passt hervorragend zu den Kürbisgnocchi. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

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Butternut-Kürbis-Gnocchi recipe

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Herbstliche Butternut-Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter

Fluffige, selbstgemachte Gnocchi aus Butternut-Kürbis, in nussiger Salbeibutter goldbraun gebraten – ein preiswertes und sättigendes Herbstgericht, das im Handumdrehen zubereitet ist.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis (ca. 800 g bis 1 kg)
  • 250 g bis 300 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 1 Ei (Größe M oder L)
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 80 g bis 100 g Butter
  • 10 bis 12 frische Salbeiblätter
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • Frisch geriebener Parmesan oder Pecorino zum Servieren (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Butternut-Kürbis halbieren, Kerne entfernen und mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 35–40 Minuten backen, bis das Fruchtfleisch weich ist. Abkühlen lassen.
  2. Fruchtfleisch aus der Schale lösen und mit einer Kartoffelpresse oder Gabel zu glattem Püree zerdrücken. Auf einem Küchentuch oder in einem Sieb etwa 10 Minuten abtropfen lassen (ca. 400–450 g Püree).
  3. Abgetropftes Kürbispüree in eine große Schüssel geben. 250 g Mehl, Ei, Salz und Muskatnuss hinzufügen. Mit den Händen zu einem weichen, nicht klebrigen Teig verkneten. Bei Bedarf etwas mehr Mehl zugeben.
  4. Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig in 4–5 Portionen teilen und jede zu einer etwa 2 cm dicken Rolle formen. In 2 cm lange Stücke schneiden. Optional mit einer Gabel Rillen eindrücken. Gnocchi auf ein bemehltes Backblech legen.
  5. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Gnocchi portionsweise hineingeben. Sobald sie an die Oberfläche steigen (ca. 2–3 Minuten), mit einem Schaumlöffel herausnehmen und kurz abtropfen lassen.
  6. Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Salbeiblätter und halbierte Knoblauchzehe zugeben. Butter leicht bräunen lassen, bis sie nussig duftet. Knoblauchzehe entfernen.
  7. Gekochte Gnocchi in die Pfanne mit der Salbeibutter geben. Bei mittlerer bis hoher Hitze 3–5 Minuten goldbraun und knusprig braten. Pfanne gelegentlich schwenken.
  8. Gnocchi auf Tellern verteilen, mit Parmesan oder Pecorino bestreuen und mit knusprigen Salbeiblättern garnieren. Sofort servieren.

Notes

Kürbispüree gut abtropfen lassen, sonst zerfallen die Gnocchi. Nicht zu viel Mehl verwenden – der Teig darf weich sein. Gnocchi nicht zu lange kochen; sobald sie oben schwimmen, sind sie gar. Rohe Gnocchi lassen sich einfrieren.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4, oh
  • Calories: 380
  • Sugar: 8
  • Sodium: 400
  • Fat: 15
  • Saturated Fat: 9
  • Carbohydrates: 55
  • Fiber: 6
  • Protein: 8

Keywords: Butternut-Kürbis-Gnocchi, Salbeibutter, herbstliches Rezept, einfache Gnocchi, preiswertes Abendessen, vegetarisch, Kürbisrezept

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