Ich stand letzten Dienstag auf dem Parkplatz vom Discounter, der Regen prasselte aufs Autodach, und irgendjemand hatte die Heizung auf Hochtouren laufen. Und dann – ich schwöre – wehte dieser eine, ganz bestimmte Duft aus dem geöffneten Fenster des Nachbarwagens. Es war nicht Parfüm, nicht der Geruch von nassem Hund. Es war… Zimt. Und etwas Süßes, Hefiges. Und ich war mit einem Schlag zehn Jahre alt, stand in Oma Annas winziger Küche und sah zu, wie sie mit ihren mehlbestäubten Händen einen Teig ausrollte. Sie war schon lange nicht mehr da, aber in diesem Moment war sie es wieder. Die Kürbisse lagen damals im Herbst in einer Kiste vor ihrer Tür, und sie hat immer gesagt: „Aus dem Kürbis machste was, das schmeckt nach mehr.” Ich habe damals nicht verstanden, was sie meinte. Aber jetzt, wo ich selbst versuche, diesen Moment einzufangen – den Geruch, die Wärme, das Gefühl von Sonntag –, verstehe ich es. Deshalb sind diese herbstlichen Kürbis-Zimtschnecken für mich mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Erinnerung, die man essen kann. Und vielleicht kennst du das ja auch – dieses Gefühl, wenn ein Geruch dich einfach umhaut und für einen Moment alles gut ist.
Warum du diese Kürbis-Zimtschnecken lieben wirst
Ich habe dieses Rezept bestimmt fünfmal gebacken, bis es perfekt war. Nicht zu süß, nicht zu trocken, und vor allem: günstig. Denn mal ehrlich, wer hat schon Lust, für ein Blech Zimtschnecken ein Vermögen auszugeben? Diese hier sind anders. Sie sind der Beweis, dass einfache Zutaten die besten Ergebnisse liefern.
- Einfach & günstig: Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten. Ein Hokkaido-Kürbis, Mehl, Butter und Gewürze – das wars. Der Geldbeutel freut sich.
- Saftig & aromatisch: Der Kürbis macht den Teig unglaublich saftig. Keine trockenen Krümel mehr, versprochen.
- Perfekt für den Herbst: Ob zum Sonntagskaffee, fürs Laternenfest oder einfach so an einem regnerischen Nachmittag – diese Schnecken passen einfach immer.
- Familienfreundlich: Meine Kinder lieben sie. Und ich liebe es, dass sie heimlich ein Stück Gemüse essen, ohne es zu merken.
- Einfrierbar: Du backst einmal und hast für Wochen was davon. Perfekt für stressige Tage.
Was diese Zimtschnecken von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Kombination aus dem erdigen Kürbis und dem warmen Zimt. Keine künstlichen Aromen, kein überflüssiger Schnickschnack. Nur purer, ehrlicher Geschmack. Und ich sage dir: Wenn du den Teig das erste Mal in den Händen hältst, merkst du sofort, dass das etwas Besonderes ist. Es ist dieses Rezept, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt.
Was du an Zutaten brauchst
Keine Sorge, die Zutatenliste ist kurz und überschaubar. Du hast das meiste wahrscheinlich schon zu Hause. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit die Kürbis-Zimtschnecken perfekt werden.
Für den Teig:
- 500 g Weizenmehl (Type 550) – Das Mehl gibt dem Teig die richtige Struktur. Du kannst auch Dinkelmehl 630 nehmen, dann werden die Schnecken etwas nussiger im Geschmack.
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) – Frische Hefe macht den Teig luftiger. Wenn du nur Trockenhefe hast, nimm 2 Päckchen (je 7 g).
- 80 g Zucker – Normale Haushaltszucker. Ich habe auch schon braunen Zucker ausprobiert, der gibt eine leichte Karamellnote.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Selbst gemacht oder gekauft, beides ist gut.
- 200 ml lauwarme Milch – Nicht zu heiß, sonst stirbt die Hefe. Handwarm ist perfekt.
- 60 g weiche Butter – Sie macht den Teig geschmeidig. Lass sie vorher eine Stunde rausstellen.
- 1 Ei (Größe M) – Am besten auch Zimmertemperatur, dann verbindet es sich besser mit dem Teig.
- 200 g Kürbispüree – Dafür nimmst du am besten einen Hokkaido-Kürbis. Der muss nicht geschält werden, das spart Zeit. Einfach würfeln, weich kochen und pürieren. Oder du nimmst fertiges Kürbispüree aus dem Glas.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch, aber Salz bringt die Süße erst richtig zur Geltung.
Für die Füllung:

- 80 g weiche Butter – Zum Bestreichen des Teigs.
- 100 g brauner Zucker – Der gibt so eine leichte Karamellnote. Wenn du keinen hast, geht auch normaler Zucker.
- 2 EL Zimt – Hier nicht sparen! Guter Zimt ist das A und O.
- Optional: 1 TL Lebkuchengewürz – Das gibt noch mehr Herbstfeeling. Ich liebe es.
Für den Frischkäse-Frosting (optional, aber empfohlen):
- 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) – Der muss Zimmertemperatur haben, sonst wird er klumpig.
- 50 g Puderzucker – Gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen.
- 1 EL Milch – Zum Verdünnen, falls das Frosting zu fest ist.
- 1/2 TL Zimt – Für die Optik und den Geschmack.
Mein Tipp: Ich kaufe den Kürbis immer auf dem Wochenmarkt, da sind sie oft günstiger und schmecken intensiver. Und falls du mal kein Kürbispüree hast: Gekochte Möhren püriert gehen auch, das habe ich in einer Notlage ausprobiert – funktioniert erstaunlich gut!
Welche Küchengeräte du brauchst
Du brauchst keine Profi-Ausstattung für diese Kürbis-Zimtschnecken. Meistens reicht das, was du eh in der Küche hast.
- Große Rührschüssel – Für den Hefeteig. Eine mit hohem Rand ist gut, dann staubt es nicht so.
- Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Knethaken – Ich knete den Teig am liebsten 5 Minuten mit der Maschine. Das spart Kraft und der Teig wird schön geschmeidig. Aber mit der Hand geht es natürlich auch, dauert dann nur ein bisschen länger (so 8-10 Minuten).
- Nudelholz – Ein normales Holz-Nudelholz tut es völlig. Wenn der Teig klebt, bestäube es leicht mit Mehl.
- Backblech oder Auflaufform – Ich nehme immer ein tiefes Blech (30×40 cm), da passen alle Schnecken schön nebeneinander. Eine runde Springform (26 cm) geht auch, dann werden sie etwas höher.
- Backpapier – Spart das Einfetten und die Reinigung.
- Kochtopf – Für das Kürbispüree. Ein kleiner Topf reicht.
- Pürierstab oder Gabel – Für das Püree. Der Stab ist schneller, aber mit einer Gabel bekommt man auch stückige Texturen hin, die ich manchmal mag.
Mein Geheimtipp: Ich habe mir vor Jahren eine Teigkarte aus Plastik gekauft. Die kostet kaum was und hilft ungemein beim Portionieren und Schneiden des Teigs. Ein scharfes Messer tut es aber auch.
So gelingen dir die perfekten Kürbis-Zimtschnecken
Ich hab bei diesem Rezept schon einiges falsch gemacht – den Teig nicht lang genug gehen lassen, zu viel Mehl verwendet, die Schnecken zu eng zusammengerückt. Aber aus Fehlern wird man ja klüger. Hier kommt meine bewährte Methode, damit es dir gleich beim ersten Mal gelingt.
Schritt 1: Das Kürbispüree vorbereiten
Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne (die kannst du übrigens toasten und snacken!). Schneide ihn in grobe Würfel. Koche die Würfel in einem Topf mit etwas Wasser für etwa 15 Minuten, bis sie weich sind. Gieße das Wasser ab und püriere den Kürbis fein. Lass das Püree abkühlen – es sollte nur noch lauwarm sein, wenn es in den Teig kommt. Du brauchst 200 g für das Rezept. Der Rest lässt sich einfrieren.
Schritt 2: Den Hefeteig zubereiten
Erwärme die Milch in einem kleinen Topf, bis sie lauwarm ist (Fingertest!). Löse die Hefe und 1 TL Zucker darin auf. Lass die Mischung 5 Minuten stehen – wenn sie anfängt zu schäumen, ist die Hefe aktiv. In einer großen Schüssel vermischst du das Mehl, den restlichen Zucker, Vanillezucker und Salz. Gib das Hefegemisch, das Kürbispüree, das Ei und die weiche Butter dazu. Knete alles mit der Küchenmaschine (oder mit der Hand) für 5-7 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig. Der Teig sollte nicht mehr kleben. Falls doch, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu. Forme eine Kugel, lege sie zurück in die Schüssel, decke sie mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lass sie an einem warmen Ort für 60 Minuten gehen, bis sie sich verdoppelt hat.
Schritt 3: Die Füllung vorbereiten
Während der Teig geht, vermischst du den braunen Zucker mit dem Zimt (und dem Lebkuchengewürz, falls du es nimmst). Stelle die Mischung beiseite. Die Butter sollte noch weich sein.
Schritt 4: Den Teig ausrollen und füllen
Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig zu einem großen Rechteck aus, etwa 40×30 cm groß und 1 cm dick. Bestreiche die gesamte Fläche mit der weichen Butter. Achte darauf, dass du bis an die Ränder kommst. Verteile dann die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darauf. Drücke sie leicht an, damit sie besser haftet.
Schritt 5: Schnecken formen
Rolle den Teig von der langen Seite her fest auf. Die Rolle sollte gleichmäßig dick sein. Schneide mit einem scharfen Messer oder einer Teigkarte etwa 12 gleich große Scheiben ab (je ca. 3-4 cm dick). Lege die Schnecken mit etwas Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech. Sie gehen nochmal auf, also nicht zu eng setzen!
Schritt 6: Zweites Gehen lassen
Decke das Blech mit dem Tuch ab und lass die Schnecken für weitere 30 Minuten gehen. Sie sollten sichtbar an Volumen zugenommen haben.
Schritt 7: Backen
Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Backe die Kürbis-Zimtschnecken für 20-25 Minuten, bis sie goldbraun sind. Sie sollten in der Mitte noch weich sein, aber nicht mehr teigig. Nimm sie aus dem Ofen und lass sie auf dem Blech abkühlen.
Schritt 8: Das Frosting zubereiten (optional)
Während die Schnecken abkühlen, rührst du den Frischkäse mit dem Puderzucker, der Milch und dem Zimt glatt. Verteile das Frosting auf den noch lauwarmen Schnecken – es zerlauft dann leicht und bildet eine wunderbare Glasur.
Wichtiger Hinweis: Wenn du die Schnecken ohne Frosting magst, kannst du sie auch einfach mit etwas Puderzucker bestäuben. Das sieht auch hübsch aus und spart Kalorien.
Meine besten Tipps & Tricks für fluffige Kürbis-Zimtschnecken
Ich habe gelernt, dass der Teig bei Kürbis-Zimtschnecken manchmal etwas anders reagiert als normaler Hefeteig. Der Kürbis enthält viel Feuchtigkeit, was den Teig saftig, aber auch schwerer macht. Deshalb hier meine wichtigsten Erkenntnisse:
- Nicht zu viel Mehl: Der Teig darf ruhig etwas weicher sein. Wenn du zu viel Mehl unterknetest, werden die Schnecken trocken. Lieber die Hände leicht ölen, dann klebt der Teig nicht.
- Die richtige Temperatur: Hefe ist empfindlich. Die Milch darf nicht heißer als 40°C sein. Und der Kürbis sollte auch nicht mehr kochen, wenn er in den Teig kommt. Alles nur lauwarm.
- Geduld beim Gehen lassen: Ich weiß, es ist verlockend, den Teig früher zu verarbeiten. Aber die 60 Minuten sind wichtig. Der Teig braucht die Zeit, um schön luftig zu werden. Wenn deine Küche kalt ist, stell die Schüssel einfach in den ausgeschalteten Ofen mit einer Schüssel heißem Wasser.
- Scharfes Messer: Ein stumpfes Messer drückt die Schnecken zusammen. Nimm ein großes, scharfes Küchenmesser und schneide mit einer einzigen, sauberen Bewegung. Oder nimm Zahnseide (ungeschmackt!) – das ist mein Trick für perfekte, runde Schnecken.
- Nicht zu fest rollen: Die Teigrolle sollte fest, aber nicht zu fest sein. Sonst können die Schnecken beim Backen nicht richtig aufgehen.
Mein größter Fail: Beim ersten Mal habe ich den Teig nach dem Rollen nicht lange genug gehen lassen. Die Schnecken waren flach und hart – wie kleine Hockey-Pucks. Seitdem warte ich immer geduldig, bis sie sich sichtbar vergrößert haben. Das macht den Unterschied!
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Dieses Grundrezept ist super wandelbar. Ich probiere selbst immer wieder neue Sachen aus. Hier sind ein paar Ideen, die ich getestet habe und die wirklich funktionieren:
- Vegane Kürbis-Zimtschnecken: Ersetze die Butter durch vegane Margarine, das Ei durch 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser (quellen lassen) und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Das Frosting machst du mit veganem Frischkäse. Funktioniert einwandfrei.
- Nussige Variante: Streue vor dem Rollen 50 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse über die Zimt-Zucker-Mischung. Das gibt einen tollen Crunch.
- Apfel-Kürbis-Schnecken: Schäle einen Apfel, reibe ihn grob und drücke etwas Flüssigkeit aus. Verteile die Apfelraspel auf dem Teig, bevor du die Zimtfüllung drauf gibst. Das schmeckt herrlich herb-süß.
- Weniger süß: Reduziere den Zucker im Teig auf 60 g und in der Füllung auf 70 g. Der Kürbis bringt von Natur aus Süße mit.
- Schoko-Kürbis-Schnecken: Ja, das geht! Streue 50 g dunkle Schokoraspeln über die Füllung. Die Kombination aus Kürbis, Zimt und Schokolade ist der Hammer.
Meine persönliche Lieblingsvariante: Ich gebe manchmal 2 EL Kakaopulver in den Teig – das gibt eine schöne Farbe und einen dezenten Schokogeschmack, ohne zu dominieren. Die Kinder lieben es.
So servierst du die Kürbis-Zimtschnecken am besten
Am allerschönsten schmecken die Kürbis-Zimtschnecken lauwarm, direkt aus dem Ofen. Das Frosting ist dann noch leicht flüssig und der Teig schön weich. Aber auch kalt sind sie ein Genuss – perfekt fürs Frühstück oder den Snack für unterwegs.
Serviervorschläge:
- Mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Milch – einfach klassisch.
- Mit einem Klecks Schlagsahne oder Vanilleeis – für den extra Genuss.
- Zum Brunch oder Kaffeeklatsch – sie sind immer der Star auf dem Tisch.
Aufbewahren:
- Im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose halten sie sich 3-4 Tage. Ich wärme sie dann kurz in der Mikrowelle (15 Sekunden) oder im Ofen (5 Minuten bei 150°C), dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.
- Einfrieren: Die ungebackenen Schnecken (also vor dem zweiten Gehen) lassen sich super einfrieren. Lege sie auf ein Blech, friere sie ein und packe sie dann in einen Gefrierbeutel. Zum Backen taust du sie auf, lässt sie gehen und backst sie wie gewohnt. Oder du frierst die fertig gebackenen Schnecken ohne Frosting ein. Einfach im Kühlschrank auftauen und vor dem Servieren kurz aufwärmen.
Meine Erfahrung: Die Schnecken schmecken am zweiten Tag sogar noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind. Aber ehrlich: Bei uns sind sie selten länger als 24 Stunden im Haus.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ja, es sind Zimtschnecken – also kein Diätgericht. Aber sie sind überraschend ausgewogen für ein Gebäck. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (mit Frosting):
| Nährwert | Menge pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 320 kcal |
| Fett | 14 g |
| Kohlenhydrate | 44 g |
| davon Zucker | 18 g |
| Eiweiß | 6 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
Gesundheitlicher Pluspunkt: Der Kürbis steckt voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Und durch den Kürbis kommt etwas Gemüse in den süßen Teig, was ich für meine Kinder immer gut finde.
Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für eine vegane Variante siehe die Anpassungen oben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch Butternut-Kürbis statt Hokkaido verwenden?
Ja, absolut. Butternut-Kürbis hat ein ähnlich süßes Aroma. Du musst ihn aber vor dem Kochen schälen, da die Schale nicht essbar ist. Das Püree wird etwas heller, aber der Geschmack ist super.
Mein Teig geht nicht auf – was habe ich falsch gemacht?
Das kann zwei Gründe haben: Die Hefe war zu alt oder die Flüssigkeit zu heiß. Frische Hefe sollte nicht älter als 2 Wochen sein. Und die Milch darf nur lauwarm sein, nicht heiß. Wenn der Teig nach 60 Minuten nicht aufgegangen ist, stell ihn an einen wärmeren Ort (z.B. in den ausgeschalteten Ofen bei 30°C) und warte weitere 30 Minuten.
Kann ich die Zimtschnecken auch ohne Hefe backen?
Ja, es gibt Rezepte mit Backpulver als Triebmittel. Die sind schneller, aber nicht so fluffig und aromatisch. Für den typischen Geschmack von Kürbis-Zimtschnecken empfehle ich die Hefe-Version. Aber in Zeitnot: 3 TL Backpulver auf 500 g Mehl, kein Gehen lassen, sofort backen.
Wie bekomme ich das Frosting schön glatt?
Der Frischkäse muss wirklich Zimmertemperatur haben. Nimm ihn eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Rühre ihn mit dem Puderzucker und der Milch glatt – am besten mit einem Schneebesen, nicht mit dem Mixer, sonst wird es zu flüssig.
Kann ich die Kürbis-Zimtschnecken auch herzhaft machen?
Interessante Idee! Lass den Zucker und Zimt in der Füllung weg und bestreiche den Teig stattdessen mit etwas Olivenöl und bestreue ihn mit Salz, Rosmarin und geriebenem Käse. Der Kürbisteig bleibt, aber die Schnecken werden herzhaft. Perfekt als Beilage zu einer Suppe.
Fazit: Warum du diese Kürbis-Zimtschnecken unbedingt backen solltest
Ich backe diese Kürbis-Zimtschnecken jetzt jede Herbstsaison mindestens dreimal. Sie sind einfach, günstig und machen jedes Mal die Küche zum gemütlichsten Ort der Welt. Der Duft allein ist es wert – er erinnert mich jedes Mal an Oma Annas Küche und daran, dass die einfachen Dinge im Leben oft die schönsten sind.
Probier es aus. Mach den Teig, lass ihn gehen, genieße den Duft. Und wenn die Schnecken fertig sind, setz dich mit einer Tasse Kaffee hin, beiß rein und schließ die Augen. Ich verspreche dir, es wird einen Moment geben, in dem alles gut ist.
Hast du das Rezept ausprobiert? Oder hast du eine eigene Variante gefunden? Schreib es mir in die Kommentare! Ich bin schon gespannt, wie deine Kürbis-Zimtschnecken geworden sind. Und wenn du ein Foto machst, tagge mich – ich liebe es, eure Kreationen zu sehen. Also: ran an die Schürze und los gehts!
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Beste Herbstliche Kürbis-Zimtschnecken: Einfach & günstig
Diese saftigen Kürbis-Zimtschnecken mit Frischkäse-Frosting sind einfach zuzubereiten, günstig und perfekt für den Herbst. Der Kürbis macht den Teig unglaublich saftig und aromatisch.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 55 Minuten (inkl. Gehzeiten)
- Yield: 12 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 g Weizenmehl (Type 550)
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe (je 7 g)
- 80 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 200 ml lauwarme Milch
- 60 g weiche Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 200 g Kürbispüree (vom Hokkaido-Kürbis)
- 1 Prise Salz
- 80 g weiche Butter (für die Füllung)
- 100 g brauner Zucker (für die Füllung)
- 2 EL Zimt (für die Füllung)
- 1 TL Lebkuchengewürz (optional, für die Füllung)
- 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe, für das Frosting)
- 50 g Puderzucker (für das Frosting)
- 1 EL Milch (für das Frosting)
- 1/2 TL Zimt (für das Frosting)
Instructions
- Kürbispüree vorbereiten: Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in grobe Würfel schneiden. In einem Topf mit etwas Wasser 15 Minuten weich kochen. Wasser abgießen und Kürbis fein pürieren. Abkühlen lassen, bis es nur noch lauwarm ist.
- Hefeteig zubereiten: Milch lauwarm erwärmen. Hefe und 1 TL Zucker darin auflösen und 5 Minuten stehen lassen, bis es schäumt. In einer großen Schüssel Mehl, restlichen Zucker, Vanillezucker und Salz vermischen. Hefegemisch, Kürbispüree, Ei und weiche Butter dazugeben. Mit der Küchenmaschine oder von Hand 5-7 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen, bis er sich ver…
- Füllung vorbereiten: Während der Teig geht, braunen Zucker mit Zimt (und optional Lebkuchengewürz) vermischen. Beiseitestellen.
- Teig ausrollen und füllen: Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig zu einem Rechteck (ca. 40×30 cm, 1 cm dick) ausrollen. Mit weicher Butter bestreichen. Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darauf verteilen und leicht andrücken.
- Schnecken formen: Teig von der langen Seite her fest aufrollen. Mit einem scharfen Messer oder einer Teigkarte 12 gleich dicke Scheiben (ca. 3-4 cm) schneiden. Schnecken mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
- Zweites Gehen lassen: Blech mit einem Tuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen, bis die Schnecken sichtbar an Volumen zugenommen haben.
- Backen: Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Schnecken 20-25 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech abkühlen lassen.
- Frosting zubereiten (optional): Frischkäse mit Puderzucker, Milch und Zimt glatt rühren. Auf den noch lauwarmen Schnecken verteilen.
Notes
Der Teig darf ruhig etwas weicher sein; nicht zu viel Mehl verwenden. Milch und Kürbispüree sollten nur lauwarm sein, um die Hefe nicht zu schädigen. Die Gehzeiten sind wichtig für eine luftige Konsistenz. Ein scharfes Messer oder Zahnseide (ungeschmackt) eignet sich am besten zum Schneiden der Schnecken. Die Schnecken schmecken am zweiten Tag oft noch besser, da die Aromen durchziehen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 320
- Sugar: 18
- Sodium: 0.2
- Fat: 14
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 44
- Fiber: 3
- Protein: 6
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