Ich stand letzten Donnerstag im Supermarkt, total übermüdet nach einem langen Arbeitstag, als ich an der Gewürztheke vorbeiging. Der Duft von frisch gemahlenem Koriander und Kreuzkümmel traf mich – und plötzlich war ich acht Jahre alt, in der winzigen Küche meiner Tante Fatima in Marrakesch. Sie hatte immer diesen einen Topf auf dem Herd, aus dem es so verführerisch roch, dass die Nachbarskinder ungefragt hereinschneiten. Ich konnte nie genau sagen, was da drin war, aber es schmeckte nach Zuhause, nach Geborgenheit, nach etwas, das man mit geschlossenen Augen isst. Ich habe dieses Gefühl jahrelang gesucht, dieses perfekte Gleichgewicht aus Wärme und Würze. Und wisst ihr was? Ich habe es gefunden – in einem simplen Linsen-Kokos-Curry, das in genau 20 Minuten auf dem Tisch steht. Kein stundenlanges Köcheln, keine exotischen Zutaten, die man nur in Spezialläden bekommt. Nur dieser eine Bissen, der einen direkt in eine andere Zeit katapultiert. Letzte Woche habe ich es für meine Freunde gekocht, und ehrlich? Der Topf war in zehn Minuten leer. Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl, wenn ein Gericht einfach nach mehr schreit – genau das ist dieses Curry.
Warum Ihr Dieses Linsen-Kokos-Curry Lieben Werdet
Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Curry – es ist der heimliche Star jeder Dinner-Party. Ich habe es unzählige Male getestet, für Freunde, Familie und sogar für skeptische Kollegen, die meinten, Linsen wären „langweilig”. Das Ergebnis? Immer dasselbe: Begeisterte Gesichter und die Frage nach dem Rezept.
- Blitzschnell & Unkompliziert: In nur 20 Minuten hast du ein Gourmet-Gericht auf dem Tisch. Perfekt für spontane Gäste oder wenn die Zeit mal wieder knapp ist.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Alles bekommst du im normalen Supermarkt – wahrscheinlich hast du die meisten Zutaten sogar schon zu Hause.
- Der ultimative Party-Hit: Dieses Curry ist wie gemacht für gesellige Abende. Es lässt sich wunderbar vorbereiten, schmeckt aufgewärmt sogar noch besser und beeindruckt jeden Gast.
- Cremig & Wohltuend: Die Kombination aus Kokosmilch und roten Linsen ergibt eine samtige Textur, die einfach glücklich macht. Es ist Komfortessen auf einem neuen Level.
- Gesund & Sättigend: Vollgepackt mit pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen und wertvollen Nährstoffen – ohne dass es sich nach „Gesundheitsessen” anfühlt.
Was dieses Curry von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance aus Cremigkeit und leichter Schärfe, die Technik, die Linsen genau richtig zu garen, und ein kleiner Trick mit geröstetem Kreuzkümmel, der das ganze Aroma entfaltet. Es ist das Gericht, bei dem du nach dem ersten Löffel die Augen schließt und kurz innehalten musst. Versprochen.
Was Ihr Für Das Perfekte Linsen-Kokos-Curry Braucht
Dieses Curry lebt von seinen wenigen, aber feinen Zutaten. Jede hat eine wichtige Aufgabe, um den typischen Geschmack zu kreieren. Ich zeige euch, worauf ihr achten müsst.
Die Basis: Aromen, die begeistern
- 1 große Zwiebel (ca. 150 g): Fein gewürfelt. Sie bildet die Grundlage für das ganze Gericht. Ich nehme am liebsten eine rote Zwiebel, weil sie etwas milder ist, aber eine normale Gemüsezwiebel tut es auch.
- 2 Knoblauchzehen: Fein gehackt oder gepresst. Frischer Knoblauch ist hier ein Muss – das Pulver kann einfach nicht mithalten.
- 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm): Geschält und fein gerieben. Der Ingwer bringt eine angenehme Schärfe und Frische. Ich kaufe immer ein größeres Stück und friere den Rest ein – so habe ich immer welchen da.
- 1-2 rote Chilischoten: Je nach Schärfevorliebe. Entkernt und fein gehackt. Ich verwende gerne eine milde Sorte und eine scharfe, das gibt mehr Tiefe. Für Gäste, die es lieber mild mögen, lasse ich die Kerne einfach drin und serviere extra Chili dazu.
Die Stars: Linsen & Kokos

- 200 g rote Linsen: Unbedingt rote Linsen verwenden! Sie zerfallen beim Kochen und machen das Curry schön cremig. Gelbe Linsen gehen auch, aber sie werden nicht ganz so weich. Einmal kurz in einem Sieb abspülen, mehr nicht.
- 400 ml Kokosmilch (1 Dose): Hier lohnt es sich, nicht die billigste zu nehmen. Ich schwöre auf die von „Kara” oder „Thai Kitchen”, sie sind besonders cremig. Schüttelt die Dose vor dem Öffnen gut, damit sich das Fett verteilt.
- 400 ml Gemüsebrühe: Am besten selbstgemacht oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas. Der Geschmack ist einfach intensiver.
Die Gewürze: Das Geheimnis des Geschmacks
- 2 TL Kreuzkümmel (ganze Körner): Das ist mein kleiner Trick! Die Körner werden in einem trockenen Pfanne kurz angeröstet, bis sie duften – das entfaltet ein völlig anderes Aroma als gemahlener Kreuzkümmel.
- 1 TL Koriander (gemahlen): Gibt dem Curry eine leicht zitronige, erdige Note. Unverzichtbar!
- 1 TL Kurkuma (gemahlen): Für die schöne, goldene Farbe und seine entzündungshemmende Wirkung. Frische Kurkuma ist natürlich noch besser, aber gemahlen tut es im Alltag auch.
- ½ TL Chiliflocken: Für die extra Schärfe. Nach Geschmack anpassen oder ganz weglassen.
- Salz & Pfeffer: Zum Abschmecken. Ich nehme grobes Meersalz.
Zum Verfeinern & Servieren
- 2 EL Kokosöl oder neutrales Öl: Zum Anbraten. Kokosöl passt geschmacklich perfekt, aber Sonnenblumen- oder Rapsöl geht auch.
- 1 EL Limettensaft (optional): Ein Spritzer am Ende macht das Ganze schön frisch und rundet den Geschmack ab.
- Frischer Koriander: Zum Bestreuen. Ich weiß, Koriander ist so eine Sache – wer ihn mag, liebt ihn. Wer nicht, nimmt einfach frische Petersilie.
- Basmatireis oder Naan-Brot: Als Beilage. Reis saugt die Soße perfekt auf, Naan ist perfekt zum Dippen.
Welche Küchenhelfer Ihr Braucht
Für dieses Curry braucht ihr keine ausgefallene Ausrüstung. Ein guter Topf und ein scharfes Messer reichen völlig aus.
- Großer Topf oder Dutch Oven (ca. 3-4 Liter): Am besten mit schwerem Boden, damit nichts anbrennt. Ich liebe meinen gusseisernen Topf von Le Creuset, aber ein einfacher Edelstahltopf tut es auch.
- Schneidebrett & scharfes Messer: Ein gutes Kochmesser ist die halbe Miete. Zwiebeln schneiden sich damit viel leichter und die Gefahr, dass ihr abrutscht, ist geringer.
- Pfanne (optional): Zum kurzzeitigen Anrösten der Kreuzkümmelkörner. Eine kleine beschichtete Pfanne reicht völlig.
- Kochlöffel oder Holzlöffel: Zum Umrühren. Ein Silikonspatel ist auch praktisch, um den letzten Rest aus dem Topf zu bekommen.
- Messbecher & Küchenwaage: Für genaue Mengen. Gerade bei den Linsen lohnt sich das Abwiegen.
- Zitruspresse (optional): Für den Limettensaft am Ende.
Ein Tipp von mir: Wenn ihr oft Curry kocht, lohnt sich eine kleine Gewürzmühle. Damit könnt ihr ganze Gewürze frisch mahlen – der Unterschied ist enorm! Aber für den Anfang reichen die gemahlenen Gewürze aus dem Supermarkt völlig aus.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung: So Gelingt Es Garantiert
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfacher, als ihr denkt. Folgt einfach diesen Schritten, und in 20 Minuten habt ihr ein Curry, das eure Gäste um den Verstand bringt.
Schritt 1: Die Vorbereitung (5 Minuten)
Bevor ihr mit dem Kochen beginnt, bereitet alle Zutaten vor. Das nennt man „Mise en Place” – und glaubt mir, das spart eine Menge Stress. Hackt die Zwiebel fein, presst den Knoblauch, reibt den Ingwer und schneidet die Chili. Spült die roten Linsen in einem feinen Sieb kurz mit kaltem Wasser ab und lasst sie abtropfen. Stellt die Kokosmilch und die Brühe bereit. Wenn alles parat ist, kann es losgehen.
Schritt 2: Die Gewürze rösten (2 Minuten)
Stellt eine kleine Pfanne auf mittlere Hitze und gebt die ganzen Kreuzkümmelkörner hinein. Röstet sie unter ständigem Schwenken etwa 30-60 Sekunden, bis sie anfangen zu duften und leicht zu springen. Achtung: Sie verbrennen schnell! Schüttet die gerösteten Körner sofort in einen Mörser oder auf ein Brett und zerstoßt sie grob mit einem Mörser oder der flachen Seite eines Messers. Dieser Schritt ist der Game-Changer – der Duft ist einfach unglaublich!
Schritt 3: Das Aromaten-Fundament (5 Minuten)
Erhitzt das Kokosöl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Gebt die gewürfelte Zwiebel dazu und brat sie glasig an – das dauert etwa 3-4 Minuten. Rührt gelegentlich um. Dann den gehackten Knoblauch, den geriebenen Ingwer und die Chili dazugeben und alles für eine weitere Minute mitbraten, bis es duftet. Jetzt kommen die gemahlenen Gewürze (Koriander, Kurkuma, Chiliflocken) und der grob zerstoßene Kreuzkümmel dazu. Rührt alles gut um und lasst es nochmal 30 Sekunden anbraten, bis die Gewürze ihr Aroma entfalten. Wenn es zu trocken wird, einfach einen Schuss Brühe dazugeben.
Schritt 4: Die Linsen & Flüssigkeit (8 Minuten)
Gebt die abgetropften roten Linsen in den Topf und rührt sie kurz unter die Gewürzmischung. Gießt dann die Kokosmilch und die Gemüsebrühe dazu. Rührt alles gut um, damit sich nichts am Boden festsetzt. Erhöht die Hitze kurz, bis die Flüssigkeit anfängt zu köcheln, und reduziert sie dann auf mittlere bis niedrige Stufe. Lasst das Curry ohne Deckel etwa 8-10 Minuten sanft köcheln. Rührt hin und wieder um, besonders am Anfang, da die Linsen dazu neigen, am Boden anzukleben. Die Linsen sollten nach dieser Zeit weich sein und anfangen, zu zerfallen. Die Soße wird dadurch ganz von selbst schön cremig.
Schritt 5: Abschmecken & Verfeinern (2 Minuten)
Wenn die Linsen gar sind, schmeckt das Curry mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft ab. Seid vorsichtig mit dem Salz, da die Brühe schon Salz enthält. Der Limettensaft ist optional, aber ich finde, er bringt eine wunderbare Frische ins Spiel. Wer es etwas flüssiger mag, kann noch einen Schuss Brühe oder Wasser dazugeben. Ich persönlich mag es lieber etwas dicker, fast wie ein Eintopf.
Schritt 6: Anrichten & Servieren (1 Minute)
Füllt das Curry in eine schöne Schüssel und streut großzügig frischen Koriander (oder Petersilie) darüber. Dazu passt duftender Basmatireis oder warmes Naan-Brot. Ich liebe es, das Curry in einer großen, flachen Schale zu servieren, in die jeder mit seinem Brot eintauchen kann. Ein Klecks Joghurt oder ein Schuss Kokosmilch oben drauf sieht nicht nur hübsch aus, sondern mildert auch die Schärfe.
Meine Besten Tipps & Tricks für Ein Perfektes Curry
Nachdem ich dieses Rezept bestimmt schon zwanzig Mal gekocht habe, habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich unbedingt mit euch teilen möchte. Kleine Fehler, die mir passiert sind, damit ihr sie nicht macht.
- Die Linsen nicht einweichen: Rote Linsen brauchen kein Einweichen. Wenn ihr sie einweicht, werden sie matschig und verlieren ihre Struktur. Einfach abspülen und abtropfen lassen, das reicht völlig.
- Nicht zu viel rühren: Ich weiß, es ist verlockend, ständig umzurühren. Aber die Linsen geben beim Kochen Stärke ab, die das Curry cremig macht. Wenn ihr zu viel rührt, wird es eher zu einem Brei. Ein- bis zweimal umrühren reicht völlig.
- Die Kokosmilch nicht zu früh salzen: Wenn ihr die Kokosmilch zu früh salzt, kann sie gerinnen. Deshalb erst am Ende abschmecken, wenn das Curry fertig gekocht ist.
- Die richtige Hitze: Das Curry sollte sanft köcheln, nicht sprudelnd kochen. Bei zu hoher Hitze brennt es an, und die Linsen werden nicht gleichmäßig gar. Ein kleiner Fehler, der mir am Anfang oft passiert ist.
- Vorbereiten ist alles: Dieses Curry ist perfekt, um es einen Tag vorher zu kochen. Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu entfalten, und es schmeckt am nächsten Tag noch besser. Das ist mein Geheimnis für entspannte Dinner-Partys.
Variationen & Anpassungen: So Wird Es Immer Wieder Neu
Das Schöne an diesem Curry ist, dass man es unglaublich leicht variieren kann. Hier sind ein paar meiner Lieblingsideen, um es immer wieder anders zu servieren.
- Extra Gemüse: Gebt einfach gewürfelte Süßkartoffeln, Kürbis, Spinat oder Brokkoli mit in den Topf. Süßkartoffeln brauchen etwas länger, also gebt sie gleich zu Beginn mit den Linsen dazu. Spinat einfach in den letzten zwei Minuten unterheben, bis er zusammengefallen ist.
- Mit Hähnchen: Für alle Fleischliebhaber: Brat 250 g Hähnchenbrust in Würfeln scharf an, bevor ihr die Zwiebeln dazugebt. Dann wie gewohnt weitermachen. Das Hähnchen wird im Curry wunderbar zart.
- Vegane & glutenfreie Variante: Dieses Rezept ist bereits vegan und glutenfrei, wenn ihr darauf achtet, dass die Brühe glutenfrei ist. Perfekt für Gäste mit Unverträglichkeiten!
- Schärfer: Für die Schärfefans: Verwendet eine frische, scharfe Chili wie Habanero oder Scotch Bonnet. Oder gebt am Ende einen Teelöffel Sambal Oelek oder Chilipaste dazu.
- Mit Erdnussbutter: Ein echter Geheimtipp! Rührt einen Esslöffel cremige Erdnussbutter unter das fertige Curry. Das gibt eine unglaublich nussige Note und macht es noch cremiger. Klingt verrückt, schmeckt aber fantastisch!
Servieren & Aufbewahren: So Bleibt Es Lecker
Dieses Curry ist ein echtes Multitalent, wenn es ums Servieren und Aufbewahren geht. Hier sind meine besten Tipps, damit ihr lange Freude daran habt.
Servieren: Ich serviere das Curry am liebsten in einer großen, vorgewärmten Schüssel, damit es schön heiß bleibt. Dazu reiche ich duftenden Basmatireis, den ich mit etwas Kurkuma gelb färbe, und warmes Naan-Brot aus dem Ofen. Ein Klecks Kokosjoghurt oder ein Spritzer Limettensaft obendrauf sind nicht nur hübsch, sondern runden den Geschmack perfekt ab. Für eine Party kann ich das Curry auch in kleinen Schälchen als Vorspeise oder Snack servieren – das kommt immer gut an!
Aufbewahren: Das Curry hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter problemlos 3-4 Tage. Die Aromen werden mit der Zeit sogar noch intensiver – es schmeckt am zweiten Tag oft noch besser! Zum Einfrieren eignet es sich ebenfalls hervorragend. Füllt es in Gefrierbeutel oder -dosen und friert es für bis zu 3 Monate ein. Vor dem Servieren einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Wiederaufwärmen: Das Aufwärmen ist kinderleicht. Gebt das Curry in einen Topf und erhitzt es bei niedriger bis mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren. Wenn es zu dick geworden ist, einfach einen Schuss Wasser oder Brühe dazugeben. In der Mikrowelle geht es auch, aber ich finde, im Topf wird die Konsistenz besser. Ein Tipp: Wenn ihr es aufwärmt, gebt nochmal einen Spritzer Limettensaft dazu – das bringt die Frische zurück.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Dieses Curry ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch richtig gut für euch. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen, ohne Beilage):
- Kalorien: ca. 350 kcal
- Eiweiß: 15 g
- Fett: 18 g (davon gesättigt: 14 g)
- Kohlenhydrate: 30 g (davon Ballaststoffe: 12 g)
Rote Linsen sind wahre Kraftpakete: Sie stecken voller pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen, Eisen und Folsäure. Die Ballaststoffe halten lange satt und unterstützen eine gesunde Verdauung. Kokosmilch liefert gesunde Fette, die dem Körper Energie geben und die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen fördern. Kurkuma ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften, und Ingwer hilft bei der Verdauung. Dieses Curry ist also nicht nur ein Genuss, sondern auch ein echtes Superfood-Gericht. Perfekt für alle, die sich bewusst ernähren wollen, ohne auf Geschmack zu verzichten.
Fazit: Warum Dieses Curry Einfach Jeder Liebt
Ich kann euch gar nicht sagen, wie oft ich dieses Curry schon gekocht habe, und jedes Mal bin ich wieder begeistert. Es ist einfach dieses eine Gericht, das immer funktioniert: wenn ich wenig Zeit habe, wenn ich Gäste beeindrucken will, wenn ich einfach nur etwas Wärmendes und Wohltuendes brauche. Es ist nicht nur ein Rezept – es ist ein Gefühl. Dieses Gefühl, wenn man den ersten Löffel nimmt und die Welt für einen Moment stillsteht. Probiert es aus! Ich bin mir sicher, es wird auch euer neuer Liebling. Und wenn ihr es nachkocht, erzählt mir unbedingt, wie es gelaufen ist. Hinterlasst einen Kommentar, teilt eure Variationen oder markiert mich auf Instagram – ich freue mich riesig darauf, eure Kreationen zu sehen. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden. Also, ran an die Töpfe und lasst es euch schmecken!
Häufig Gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Linsen verwenden?
Ja, aber das Ergebnis wird anders. Rote Linsen zerfallen und machen das Curry cremig. Gelbe Linsen sind ähnlich, brauchen aber etwas länger. Grüne oder braune Linsen bleiben bissfest und das Curry wird eher ein Eintopf. Dann müsst ihr die Garzeit auf etwa 25-30 Minuten verlängern und mehr Flüssigkeit dazugeben.
Das Curry ist mir zu dickflüssig. Was tun?
Kein Problem! Einfach einen Schuss Gemüsebrühe oder Wasser dazugeben und nochmal kurz aufkochen lassen. Das verdünnt die Soße, ohne den Geschmack zu sehr zu verändern. Ich mache das auch gerne, wenn ich am nächsten Tag Reste aufwärme.
Kann ich das Curry auch im Slow Cooker zubereiten?
Absolut! Brat die Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in einer Pfanne an und gib sie dann zusammen mit allen anderen Zutaten (außer dem Limettensaft und Koriander) in den Slow Cooker. Auf niedriger Stufe 4-6 Stunden oder auf hoher Stufe 2-3 Stunden garen. Zum Schluss mit Limettensaft und Koriander abschmecken.
Ist das Curry sehr scharf?
Das könnt ihr ganz einfach selbst bestimmen! Ich verwende eine milde Chili und lasse die Kerne meistens drin. Wenn ihr es gar nicht scharf mögt, lasst die Chili einfach ganz weg oder ersetzt sie durch eine rote Paprika für die Farbe. Wer es richtig feurig mag, nimmt eine scharfe Chili oder gibt Chiliflocken nach Geschmack dazu.
Kann ich das Curry auch ohne Kokosmilch zubereiten?
Ja, ihr könnt die Kokosmilch durch eine andere pflanzliche Milch (wie Mandel- oder Hafermilch) oder durch Sahne ersetzen. Der Geschmack wird dann natürlich anders – weniger exotisch, aber immer noch lecker. Für eine besonders cremige Variante ohne Kokos könnt ihr einen Esslöffel Cashewmus unterrühren.
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Cremiges Linsen-Kokos-Curry: Der Gästeliebling in 20 Minuten
Ein samtiges Linsen-Kokos-Curry, das in nur 20 Minuten zubereitet ist und mit geröstetem Kreuzkümmel eine besondere Tiefe erhält. Perfekt für spontane Gäste oder als wohltuendes Abendessen.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Indisch inspiriert
Ingredients
- 1 große Zwiebel (ca. 150 g), fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
- 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), geschält und fein gerieben
- 1–2 rote Chilischoten, entkernt und fein gehackt
- 200 g rote Linsen, abgespült und abgetropft
- 400 ml Kokosmilch (1 Dose)
- 400 ml Gemüsebrühe
- 2 TL Kreuzkümmel (ganze Körner)
- 1 TL Koriander (gemahlen)
- 1 TL Kurkuma (gemahlen)
- ½ TL Chiliflocken
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL Kokosöl oder neutrales Öl
- 1 EL Limettensaft (optional)
- Frischer Koriander zum Bestreuen
- Basmatireis oder Naan-Brot als Beilage
Instructions
- Alle Zutaten vorbereiten: Zwiebel fein hacken, Knoblauch pressen, Ingwer reiben, Chili schneiden. Linsen in einem feinen Sieb kurz mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
- Kreuzkümmelkörner in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze 30-60 Sekunden rösten, bis sie duften. Sofort in einen Mörser geben und grob zerstoßen.
- Kokosöl im großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin glasig braten (ca. 3-4 Minuten). Knoblauch, Ingwer und Chili zugeben und 1 Minute mitbraten.
- Gemahlene Gewürze (Koriander, Kurkuma, Chiliflocken) und den zerstoßenen Kreuzkümmel zugeben. 30 Sekunden anbraten, bis es duftet.
- Abgetropfte Linsen in den Topf geben und kurz unterrühren. Kokosmilch und Gemüsebrühe angießen, gut umrühren. Aufkochen lassen, dann Hitze reduzieren und ohne Deckel 8-10 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Linsen weich sind und die Soße cremig wird.
- Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Bei Bedarf etwas Brühe oder Wasser zugeben, falls das Curry zu dick ist.
- In eine Schüssel füllen, mit frischem Koriander bestreuen und mit Basmatireis oder Naan-Brot servieren.
Notes
Rote Linsen nicht einweichen, sonst werden sie matschig. Nicht zu viel rühren, damit die Stärke die Soße cremig macht. Kokosmilch erst am Ende salzen, um Gerinnen zu vermeiden. Das Curry schmeckt am nächsten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ohne Beil
- Calories: 350
- Sugar: 6
- Sodium: 600
- Fat: 18
- Saturated Fat: 14
- Carbohydrates: 30
- Fiber: 12
- Protein: 15
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