Der Zunft-Brunch stand in genau zwei Stunden an und ich hatte es total verschwitzt. Alle anderen Mütter würden mit aufwendigen Wähen, selbst gemachten Quiches und kunstvoll dekorierten Kuchen anrücken – und ich hatte nichts. Nichts! Mein Kühlschrank zeigte mir ein trauriges Bild: etwas Butter, ein Ei, ein bisschen Milch und ein Päckchen Hefe, das schon seit Wochen auf seinen Einsatz wartete. Die Kinder hingen an meiner Schürze und fragten alle fünf Minuten: „Mami, was bringst du mit?“ Also gut, dachte ich, dann gibt es eben Grittibänz. Schnell, einfach und mit Zutaten, die ich eh im Haus hatte. Ich knetete den Teig wie eine Besessene, formte kleine Männchen – ehrlich gesagt eher missratene Kerlchen mit schiefen Armen – und schob sie in den Ofen. Keine 45 Minuten später stand ich mit einem Teller voller duftender Hefeteig-Männchen auf dem Brunch-Tisch. Und was soll ich sagen? Die Kinder rissen sich darum, die Erwachsenen auch. Mein „Notfall-Gebäck“ war der Star des Vormittags. Seitdem backe ich klassische Grittibänz aus Hefeteig nicht nur unter Zeitdruck, sondern ganz bewusst. Sie sind günstig, sie sind einfach und sie bringen jedes Kind zum Strahlen. Vielleicht kennst du das ja auch – dieses Gefühl, wenn ein einfaches Rezept plötzlich zur Heldentat wird.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Grittibänz sind mehr als nur Gebäck. Sie sind ein Stück Kindheitserinnerung, ein Symbol für gemütliche Sonntage und den Duft von frischer Hefe in der Küche. Aber dieses Rezept hier ist etwas ganz Besonderes – es ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch richtig günstig und perfekt für den Familienalltag.
- Günstig & alltagstauglich: Du brauchst nur ein paar einfache Grundzutaten, die du wahrscheinlich sowieso im Haus hast. Mehl, Hefe, Milch, Butter und Zucker – mehr nicht. Keine teuren Spezialprodukte, kein stundenlanger Einkauf. Das schont den Geldbeutel und den Nerven.
- Kindergeliebt & garantiert: Die kleinen Hefeteig-Männchen sind der absolute Hit bei Kindern. Sie lieben es, mitzuhelfen, die Arme und Beine zu formen und die Grittibänz später mit Rosinen zu verzieren. Und das Beste: Sie schmecken allen – egal ob groß oder klein.
- Schnell & einfach: Im Vergleich zu aufwendigen Hefeteig-Rezepten ist dieses hier richtig fix. Der Teig geht schnell, die Formung ist einfach und die Backzeit kurz. In unter zwei Stunden hast du duftende, goldbraune Grittibänz auf dem Tisch.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Zunft-Brunch, zum Samstags-Kaffee, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach so für zwischendurch – diese Grittibänz passen immer. Sie sind wandelbar und machen einfach gute Laune.
- Unwiderstehlich lecker: Der Hefeteig ist butterweich, leicht süß und herrlich fluffig. Die knusprige Kruste und das weiche Innere – das ist einfach perfektes Comfort Food. Ehrlich, nach dem ersten Bissen wirst du verstehen, warum dieses Rezept so besonders ist.
Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Es ist nicht nur eine weitere Version von Grittibänz. Es ist die, die ich nach unzähligen Fehlversuchen perfektioniert habe. Die, die garantiert gelingt, selbst wenn die Hefe etwas älter ist oder die Küche nicht die richtige Temperatur hat. Es ist das Rezept, das dich nicht im Stich lässt – genau wie damals am Zunft-Brunch.
Zutaten, die du brauchst
Für diese klassischen Grittibänz aus Hefeteig brauchst du wirklich keine ausgefallenen Zutaten. Alles, was du benötigst, findest du im normalen Supermarkt oder hast es vielleicht sogar schon zu Hause. Ich setze hier auf einfache, aber hochwertige Grundzutaten, die den Geschmack richtig zur Geltung bringen.
Für den Teig
- 500 g Mehl (Type 550 oder 405): Ich verwende am liebsten ein helles Weizenmehl, weil es den Teig schön geschmeidig macht. Für eine rustikalere Note kannst du auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen – das gibt einen leicht nussigen Geschmack. Achte darauf, dass das Mehl frisch ist, dann geht der Teig besser auf.
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe: Frische Hefe ist mein Favorit, weil sie dem Teig ein besonders intensives Aroma verleiht. Aber Trockenhefe funktioniert genauso gut – nimm einfach, was du gerade da hast. Wenn du frische Hefe verwendest, löse sie vorher in etwas lauwarmer Milch auf, damit sie schön schäumt.
- 250 ml Milch (lauwarm): Die Milch sollte nicht zu heiß sein, sonst killst du die Hefe. Lauwarm heißt: etwa Körpertemperatur, also um die 37 Grad. Ich erwärme sie kurz in der Mikrowelle oder im Topf – aber wirklich nur kurz, sonst wird sie zu heiß. Du kannst auch pflanzliche Milch wie Hafer- oder Mandelmilch nehmen, dann werden die Grittibänz laktosefrei.
- 80 g Zucker: Der Zucker gibt dem Teig nicht nur Süße, sondern hilft der Hefe auch beim Arbeiten. Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker, aber brauner Zucker oder Rohrzucker gehen auch – dann wird der Teig etwas dunkler und bekommt eine leichte Karamellnote.
- 80 g weiche Butter: Die Butter macht den Teig schön zart und geschmeidig. Ich nehme immer ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge besser kontrollieren. Wenn nur gesalzene Butter da ist, lass einfach etwas vom Salz im Rezept weg. Die Butter sollte wirklich weich sein, nicht geschmolzen – das ist wichtig für die Konsistenz.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Nimm es am besten auch Zimmertemperatur, dann vermischt es sich besser mit den anderen Zutaten. Wenn du kein Ei verwenden möchtest, kannst du es durch einen Esslöffel Apfelmus oder einen Schuss Milch ersetzen – der Teig wird dann etwas weniger luftig, aber immer noch lecker.
- 1 Prise Salz: Das Salz ist der heimliche Star – es hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und verhindert, dass die Grittibänz zu süß schmecken. Nicht weglassen, auch wenn es nur eine Prise ist!
Zum Verzieren & Bestreichen

- 1 Eigelb (für den Glanz): Mit Eigelb bestrichen werden die Grittibänz schön goldbraun und glänzend. Du kannst es mit einem Esslöffel Milch verquirlen, dann wird der Glanz etwas matter, aber immer noch schön.
- Rosinen oder Schokoladentropfen (für die Augen): Traditionell werden die Augen mit Rosinen gemacht. Meine Kinder lieben es, stattdessen Schokoladentropfen zu nehmen – das gibt einen kleinen süßen Überraschungsmoment. Achte darauf, die Rosinen vorher kurz in heißem Wasser einzuweichen, dann werden sie weicher und verbrennen nicht im Ofen.
- Nach Belieben: Hagelzucker oder Mandelsplitter: Wer mag, kann die Grittibänz vor dem Backen noch mit Hagelzucker bestreuen. Das gibt eine schöne Knusperkruste. Mandelsplitter sind auch lecker, aber dann werden sie schnell dunkel – also lieber später draufgeben.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du keine spezielle Profi-Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche. Und wenn nicht – kein Problem, es gibt immer einen guten Ersatz.
- Große Rührschüssel: Ich nehme am liebsten eine aus Edelstahl oder Glas, weil sie den Teig gut kühl halten. Aber jede Schüssel tut es – Hauptsache, sie ist groß genug, damit der Teig beim Gehen Platz hat.
- Küchenmaschine mit Knethaken (oder deine Hände): Eine Küchenmaschine ist ein Segen, weil sie den Teig schön glatt knetet, ohne dass du Muskelkater bekommst. Aber ehrlich: Mit der Hand geht es genauso gut. Es dauert vielleicht zehn Minuten länger, aber das Kneten ist fast meditativ – und die Kinder lieben es, mitzumachen.
- Backblech mit Backpapier: Ein normales Backblech reicht völlig aus. Ich lege es immer mit Backpapier aus, damit nichts kleben bleibt. Das spart Zeit beim Abwaschen – und Nerven, falls doch mal etwas überläuft.
- Teigrolle oder Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Wenn du keins hast, kannst du auch eine saubere Glasflasche nehmen – funktioniert genauso gut. Ich hab das selbst schon gemacht, als mein Nudelholz mal in der Spülmaschine steckte.
- Messer oder Teigschaber: Zum Zuschneiden der Grittibänz-Formen. Ein scharfes Messer ist besser, weil es den Teig sauber durchtrennt und nicht zerquetscht. Aber ein Teigschaber tut es auch.
- Backpinsel: Zum Bestreichen mit Eigelb. Wenn du keinen hast, nimm einfach einen Teelöffel und verteile die Flüssigkeit vorsichtig mit dem Löffelrücken. Nicht so elegant, aber effektiv.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, dieses Rezept ist wirklich einfach und gelingt garantiert. Ich zeige dir jeden Schritt genau – damit deine Grittibänz genauso schön werden wie die vom Bäcker.
Schritt 1: Den Hefeteig vorbereiten (ca. 15 Minuten)
Erwärme die Milch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie lauwarm ist. Sie sollte sich auf der Innenseite deines Handgelenks angenehm anfühlen – nicht heiß, nicht kalt. Zerbröckle die frische Hefe in eine kleine Schüssel, gib einen Teelöffel Zucker aus der Zutatenmenge dazu und gieße die lauwarme Milch darüber. Rühre um, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Lass die Mischung etwa 5–10 Minuten stehen, bis sie anfängt zu schäumen. Das ist das Zeichen, dass die Hefe aktiv ist und arbeitet. Wenn nichts passiert, ist die Hefe vielleicht zu alt – dann lieber frische kaufen.
Schritt 2: Die trockenen Zutaten mischen (ca. 5 Minuten)
In einer großen Schüssel vermischst du das Mehl mit dem restlichen Zucker und der Prise Salz. Mach eine Mulde in die Mitte – wie einen kleinen Vulkankrater. Da kommt später die Hefemilch hinein. Ich mache das immer mit der Hand, aber ein Löffel tut es auch.
Schritt 3: Den Teig kneten (ca. 10 Minuten)
Gieße die Hefemilch in die Mulde. Gib das Ei und die weiche Butter dazu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: das Kneten. Mit der Küchenmaschine auf niedriger Stufe etwa 5–7 Minuten kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Mit der Hand knetest du etwa 10 Minuten – der Teig sollte nicht mehr kleben, sondern sich elastisch anfühlen. Wenn er noch klebt, gib einfach noch einen Esslöffel Mehl dazu. Wenn er zu trocken ist, einen Schuss Milch. Aber Vorsicht: Lieber zu wenig als zu viel nachhelfen.
Schritt 4: Den Teig gehen lassen (ca. 45 Minuten)
Forme den Teig zu einer Kugel und lege ihn zurück in die Schüssel. Decke die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch oder Frischhaltefolie ab. Stelle sie an einen warmen Ort – zum Beispiel auf die Heizung, in die Nähe des Ofens oder einfach in die Sonne. Der Teig sollte sich in der Zeit verdoppeln. Das dauert etwa 45 Minuten, kann aber je nach Temperatur auch mal eine Stunde dauern. Geduld ist hier die Tugend.
Schritt 5: Den Teig formen (ca. 15 Minuten)
Nach der Gehzeit den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Nicht mehr kneten, sonst wird er zäh! Teile den Teig in etwa 8–10 gleich große Stücke. Jedes Stück formst du zu einer Rolle – etwa 20–25 cm lang. Dann schneidest du mit einem Messer oder Teigschaber die Enden schräg ein, sodass Arme und Beine entstehen. Drücke die Enden leicht auseinander, damit sie wie kleine Ärmchen und Beinchen aussehen. Für den Kopf formst du das obere Ende etwas dicker. Setze die Rosinen oder Schokoladentropfen als Augen ein – drücke sie leicht in den Teig, damit sie beim Backen nicht herausfallen. Lege die geformten Grittibänz auf das mit Backpapier ausgelegte Blech.
Schritt 6: Nochmal gehen lassen (ca. 20 Minuten)
Decke die geformten Grittibänz wieder mit einem Tuch ab und lass sie noch einmal 20 Minuten ruhen. Sie werden dabei noch etwas aufgehen und schön luftig. In dieser Zeit kannst du den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.
Schritt 7: Bestreichen und backen (ca. 15 Minuten)
Verquirle das Eigelb mit einem Esslöffel Milch und bestreiche die Grittibänz vorsichtig damit. Achte darauf, dass du nicht zu viel Flüssigkeit nimmst, sonst läuft sie herunter und verbrennt auf dem Blech. Wenn du magst, streue jetzt Hagelzucker darüber. Backe die Grittibänz auf der mittleren Schiene für 12–15 Minuten, bis sie goldbraun sind. Sie sollten schön aufgegangen sein und eine leichte Bräune haben – aber nicht zu dunkel, sonst werden sie trocken.
Schritt 8: Abkühlen lassen und genießen
Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Grittibänz auf einem Kuchengitter abkühlen. Am besten schmecken sie noch lauwarm – dann sind sie am fluffigsten. Aber auch kalt sind sie ein Genuss. Meine Kinder können kaum warten und stürzen sich schon nach fünf Minuten darauf.
Tipps & Tricks für perfekte Grittibänz
Ich hab in den Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Grittibänz jedes Mal perfekt werden.
- Die richtige Temperatur: Hefe ist ein Lebewesen und mag es nicht zu heiß oder zu kalt. Die Milch sollte lauwarm sein, der Teig an einem zugfreien Ort gehen. Wenn deine Küche kalt ist, stell die Schüssel einfach in den ausgeschalteten Ofen mit eingeschaltetem Licht – das schafft eine ideale Umgebung.
- Nicht zu viel Mehl: Wenn du den Teig knetest, widerstehe der Versuchung, ständig Mehl nachzustreuen. Der Teig klebt anfangs, aber nach ein paar Minuten wird er geschmeidig. Zu viel Mehl macht die Grittibänz trocken und schwer.
- Die richtige Form: Die Grittibänz sollten nicht zu dünn sein, sonst backen sie zu schnell aus und werden hart. Die Rollen sollten etwa daumendick sein. Und die Arme und Beine nicht zu lang – sonst brechen sie beim Backen ab. Ich hab das schon erlebt – sah aus wie ein Unfall, nicht wie ein Männchen.
- Gleichmäßige Größe: Wenn du die Teigstücke vor dem Formen abwiegst, werden alle Grittibänz gleich groß und backen gleichmäßig. Ich mach das nicht immer, aber wenn es besonders schön aussehen soll, lohnt es sich. Ein Stück sollte etwa 80–100 Gramm wiegen.
- Rosinen vorbereiten: Weiche die Rosinen vor dem Verzieren kurz in heißem Wasser ein. Das macht sie weicher und verhindert, dass sie im Ofen verbrennen. Trockne sie danach gut ab, sonst hinterlassen sie Wasserflecken auf dem Teig.
- Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Nach 12 Minuten solltest du einen Blick auf die Grittibänz werfen. Wenn sie zu schnell bräunen, decke sie locker mit Alufolie ab. Wenn sie noch blass sind, lass sie noch ein paar Minuten länger drin.
Variationen & Abwandlungen
Grittibänz sind unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie du sie nach deinem Geschmack anpassen kannst.
- Vollkorn-Variante: Ersetze 100 g des hellen Mehls durch Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen). Der Teig wird etwas herzhafter und nahrhafter. Du brauchst dann vielleicht einen Schuss mehr Milch, weil Vollkornmehl mehr Flüssigkeit aufnimmt.
- Schoko-Grittibänz: Knete 2 Esslöffel Kakaopulver und 50 g gehackte Schokolade unter den Teig. Die Grittibänz werden dunkel und schokoladig – ein Traum für alle Schokofans. Die Kinder lieben diese Version über alles.
- Herzhafte Grittibänz: Ja, das geht auch! Lass den Zucker weg und gib stattdessen 1 Teelöffel Salz, etwas Kümmel oder Sesam in den Teig. Statt Rosinen kommen Augen aus Pfefferkörnern. Diese herzhafte Version passt super zu einer herzhaften Brunch-Platte oder als Snack zum Bier.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch Margarine oder pflanzliche Butter, das Ei durch einen Esslöffel Apfelmus oder Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser) und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Die Grittibänz werden etwas weniger luftig, aber immer noch lecker.
- Gewürz-Grittibänz: Gib einen Teelöffel Zimt, eine Prise Muskatnuss oder etwas Vanillezucker in den Teig. Das gibt eine weihnachtliche Note und duftet beim Backen einfach himmlisch. Perfekt für die Adventszeit.
Servieren & Aufbewahren
Grittibänz schmecken am besten frisch und lauwarm. Aber auch am nächsten Tag sind sie noch ein Genuss – wenn du sie richtig aufbewahrst.
- Servieren: Ich serviere die Grittibänz am liebsten pur, vielleicht mit etwas Butter oder Marmelade. Dazu passt eine Tasse heiße Schokolade für die Kinder oder ein Kaffee für die Erwachsenen. Sie sind perfekt für ein Sonntagsfrühstück, einen Brunch oder einfach als süßer Snack für zwischendurch.
- Aufbewahren: Bewahre die Grittibänz in einer luftdichten Dose oder einem Stoffbeutel auf. So bleiben sie 2–3 Tage frisch. Lege kein Brot dazu, sonst werden sie weich. Wenn sie doch mal trocken werden, kannst du sie kurz in der Mikrowelle oder im Ofen aufwärmen – dann schmecken sie wieder wie frisch gebacken.
- Einfrieren: Grittibänz lassen sich super einfrieren! Wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur liegen lassen oder kurz im Ofen aufbacken. Ich friere oft eine Portion ein, dann habe ich immer welche für überraschenden Besuch.
- Resteverwertung: Wenn doch mal welche übrig bleiben (was selten passiert!), kannst du sie in Scheiben schneiden und toasten. Oder mach eine süße Brot-Auflauf-Variante daraus: Die Grittibänz in Würfel schneiden, mit Eier-Milch-Mischung übergießen und im Ofen backen – ein Traum!
Nährwertangaben & Gesundheit
Grittibänz sind ein Genussmittel und kein Diätgericht – aber das ist ja auch in Ordnung! Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 10 Stücken):
- Kalorien: ca. 250–280 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 45 g
- Fett: ca. 7 g
- Eiweiß: ca. 6 g
- Ballaststoffe: ca. 1 g
Der Hefeteig liefert komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen. Die Butter und das Ei geben wertvolles Fett und Eiweiß. Wenn du die Vollkorn-Variante wählst, kommen noch mehr Ballaststoffe und Nährstoffe dazu. Und ehrlich: Ein selbst gebackener Grittibänz ist immer noch besser als jeder industriell gefertigte Snack – denn du weißt genau, was drin ist. Keine künstlichen Zusätze, keine Konservierungsstoffe, nur echte Zutaten. Das ist etwas, worauf du stolz sein kannst.
Fazit: Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest
Dieses Rezept für klassische Grittibänz aus Hefeteig ist mehr als nur ein Backrezept. Es ist eine Einladung, Zeit mit deiner Familie zu verbringen, gemeinsam zu kneten und zu lachen. Es ist die Gewissheit, dass du mit einfachen, günstigen Zutaten etwas Wunderbares zaubern kannst – etwas, das alle glücklich macht. Ich liebe dieses Rezept, weil es mich immer an diesen verrückten Zunft-Brunch erinnert, an dem ich zur Heldin wurde, ohne es zu wollen. Und ich liebe es, weil es so einfach ist, dass es jeder schafft – auch du.
Also, trau dich! Hol die Zutaten aus dem Schrank, kremple die Ärmel hoch und backe deine eigenen Grittibänz. Du wirst sehen: Das Lächeln deiner Kinder ist die beste Belohnung. Und wenn du mal eine schiefe Form hast oder die Rosinen verrutschen – das macht nichts. Das ist das Schöne an selbst gemachten Sachen: Sie sind einzigartig, genau wie du.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Grittibänz geworden sind. Welche Variation hast du ausprobiert? Haben die Kinder mitgeholfen? Und – ganz wichtig – wie viele hast du selbst gegessen, bevor du sie servieren konntest? Teile deine Erfahrungen, deine Bilder und deine Tipps mit uns. Und wenn dir das Rezept gefällt, dann teile es mit deinen Freunden – damit noch mehr Familien in den Genuss dieser kleinen Hefeteig-Männchen kommen. Bis zum nächsten Mal, happy baking!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das geht! Bereite den Teig wie beschrieben zu, lass ihn gehen und stelle ihn dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag formst du die Grittibänz und lässt sie noch einmal 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen, bevor du sie backst. Der Teig wird durch die lange Kühlung sogar noch aromatischer.
Meine Grittibänz sind nach dem Backen hart geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Das kann passieren, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder zu viel Mehl abbekommen hat. Auch eine zu hohe Backtemperatur oder zu lange Backzeit können die Grittibänz austrocknen. Achte darauf, den Teig nur so lange zu kneten, bis er geschmeidig ist, und backe die Männchen bei 180 Grad nicht länger als 15 Minuten.
Kann ich statt frischer Hefe auch Trockenhefe verwenden?
Ja, absolut! Ein Päckchen Trockenhefe (7 g) ersetzt einen halben Würfel frische Hefe (21 g). Für dieses Rezept brauchst du also 2 Päckchen Trockenhefe. Du kannst die Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen und musst sie nicht vorher in Milch auflösen. Die Gehzeit verlängert sich dadurch aber etwas.
Kann ich die Grittibänz auch ohne Ei backen?
Ja, das ist möglich. Ersetze das Ei im Teig durch einen Esslöffel Apfelmus oder einen Schuss Milch. Der Teig wird dann etwas weniger luftig, aber immer noch lecker. Zum Bestreichen kannst du statt Eigelb etwas Milch oder pflanzliche Sahne verwenden – der Glanz wird dann etwas matter, aber das ist okay.
Wie bekomme ich die Augen schön gleichmäßig hin?
Ein kleiner Trick: Drücke mit dem Finger zwei kleine Vertiefungen in den Teig, bevor du die Rosinen oder Schokoladentropfen einsetzt. So bleiben sie an Ort und Stelle und verrutschen nicht beim Backen. Und denk daran: Die Augen sollten nicht zu tief sitzen, sonst sehen die Grittibänz aus wie ein Alien!
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Klassische Grittibänz aus Hefeteig: günstig & kindergeliebt
Diese klassischen Grittibänz aus Hefeteig sind günstig, einfach und perfekt für den Familienalltag. Sie werden aus einfachen Grundzutaten zubereitet und sind bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 45 Minuten
- Yield: 8–10 Portionen 1x
- Category: Backen
- Cuisine: Schweizerisch
Ingredients
- 500 g Mehl (Type 550 oder 405)
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
- 250 ml Milch (lauwarm)
- 80 g Zucker
- 80 g weiche Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 Eigelb (für den Glanz)
- Rosinen oder Schokoladentropfen (für die Augen)
- Nach Belieben: Hagelzucker oder Mandelsplitter
Instructions
- Den Hefeteig vorbereiten: Milch lauwarm erwärmen, Hefe zerbröckeln, mit 1 TL Zucker vermischen und mit Milch übergießen. 5–10 Minuten stehen lassen, bis es schäumt.
- Trockene Zutaten mischen: Mehl, restlichen Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Eine Mulde in die Mitte drücken.
- Teig kneten: Hefemilch, Ei und weiche Butter in die Mulde geben. Mit der Küchenmaschine 5–7 Minuten oder von Hand 10 Minuten kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht.
- Teig gehen lassen: Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, abdecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
- Teig formen: Teig auf bemehlte Arbeitsfläche geben, in 8–10 Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Rolle (20–25 cm) formen, Enden schräg einschneiden für Arme und Beine, Kopf etwas dicker formen. Rosinen oder Schokoladentropfen als Augen einsetzen.
- Nochmal gehen lassen: Geformte Grittibänz auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
- Bestreichen und backen: Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen, Grittibänz damit bestreichen. Nach Belieben Hagelzucker darüberstreuen. Auf der mittleren Schiene 12–15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Abkühlen lassen und genießen: Grittibänz auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Am besten lauwarm servieren.
Notes
Hefe mag es nicht zu heiß oder zu kalt – Milch sollte lauwarm sein. Nicht zu viel Mehl beim Kneten verwenden, sonst werden die Grittibänz trocken. Rosinen vor dem Verzieren kurz in heißem Wasser einweichen, damit sie nicht verbrennen. Backzeit je nach Ofen anpassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Grittibänz
- Calories: 250280
- Sugar: 12
- Sodium: 150
- Fat: 7
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 1
- Protein: 6
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