Ich stand letzte Woche im Supermarkt, zwischen den Kürbissen und den letzten sonnengelben Maiskolben, als mich dieser Duft traf. Nicht der Duft des Ladens, sondern ein Geruch aus der Erinnerung. Es war der erdige, leicht nussige Geruch von Gorgonzola, der durch die Kühltheke zog, und plötzlich war ich wieder zehn Jahre alt, in der kleinen Küche meiner Tante Elisa. Sie hatte immer ein offenes Fenster, selbst im Oktober, und der Nebel hing draußen in den Bäumen, während drinnen ein Topf mit Kartoffeln kochte. Sie machte Gnocchi von Hand, und ich durfte die kleinen Rillen mit einer Gabel eindrücken. Ihre Hände waren immer kalt, aber der Teig war warm und weich. Sie ist vor ein paar Jahren gestorben, und ich habe seitdem nie wieder selbst Gnocchi gemacht. Zu viel Arbeit, dachte ich. Aber in diesem Moment, mit dem Gorgonzola-Geruch in der Nase, wusste ich: Ich musste dieses Gefühl zurückholen. Nicht die perfekten, handgemachten Gnocchi – sondern dieses Gefühl von Wärme, von Herbst, von Zuhause. Also griff ich zu einer Tüte fertiger Gnocchi, einem Bund Spinat und einem Stück Gorgonzola. Und ehrlich? Manchmal ist der kürzeste Weg der beste. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses plötzliche Verlangen nach einem Gericht, das nach genau dem Moment schmeckt, in dem die Blätter fallen und die Luft nach Regen riecht. Dieser Auflauf ist genau das: Herbst auf einem Teller.
Warum ihr diesen cremigen Gnocchi-Auflauf lieben werdet
Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Auflaufgericht. Es ist die Antwort auf die Frage, was man kocht, wenn die Zeit knapp ist, aber die Seele etwas Wärmendes braucht. Ich habe es in den letzten zwei Wochen drei Mal gemacht, und jedes Mal war es anders – aber immer perfekt.
- Schnell & einfach: In genau 30 Minuten steht das fertige Gericht auf dem Tisch. Kein stundenlanges Vorbereiten, kein kompliziertes Kochen. Perfekt für einen stressigen Dienstagabend oder wenn der Heißhunger auf Herbstkomfort zuschlägt.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Zutaten, die man in einem Spezialgeschäft suchen muss. Gnocchi, Spinat, Gorgonzola, Sahne – das habt ihr vielleicht sogar schon zu Hause. Ich hatte letzte Woche sogar noch eine halbe Packung Frischkäse im Kühlschrank, die ich reingeschmissen habe. Funktioniert auch!
- Das perfekte Herbstgericht: Dieser Auflauf ist wie eine kuschelige Decke für den Magen. Die Cremigkeit des Gorgonzolas, die leichte Bitterkeit des Spinats und die weichen Gnocchi – das ist der Geschmack von kühlen Abenden und Kerzenlicht.
- Ein Publikumsliebling: Selbst Leute, die sonst nicht so auf Blauschimmelkäse stehen, lieben dieses Gericht. Der Gorgonzola verliert im Ofen seine Schärfe und wird mild und cremig. Ich habe es neulich für meine Schwester gemacht, die Käse eigentlich hasst – sie hat sich den Teller zweimal nachgeholt.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus der cremigen Sauce, dem würzigen Käse und den weichen Gnocchi ist einfach himmlisch. Es ist das eine Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Kein Scherz.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die einfache Technik, die Gnocchi direkt in der Sauce zu garen. Statt sie erst zu kochen und dann zu überbacken, ziehen sie in der cremigen Gorgonzola-Sauce und nehmen den ganzen Geschmack auf. Das spart nicht nur Zeit, sondern macht das Gericht auch unglaublich saftig. Es ist Comfort Food, aber ohne das schlechte Gewissen – schnell, einfach und mit Zutaten, die man kennt.
Welche Zutaten ihr braucht
Dieses Rezept lebt von wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Die Kombination ist simpel, aber die Aromen sind es, die den Unterschied machen. Ich habe die Zutaten nach ihrer Funktion im Gericht gruppiert, damit ihr den Überblick behaltet.
Für die cremige Basis
- 500 g frische Gnocchi (aus dem Kühlregal) – Ich nehme am liebsten die von Rana oder Barilla, sie sind schön fluffig und fallen nicht auseinander. Die getrockneten aus dem Regal sind auch okay, aber die frischen haben einfach die bessere Textur.
- 200 ml Sahne (oder Kochsahne, falls ihr Kalorien sparen wollt) – Die Sahne sorgt für die samtige Konsistenz. Wer es leichter mag, kann auch Milch mit einem Schuss Schmand nehmen.
- 100 ml Milch (Vollmilch oder Hafermilch) – Zum Verdünnen der Sauce. Ich finde, die Sauce sollte nicht zu dick sein, sonst wird der Auflauf schwer.
- 1 EL Butter – Zum Anschwitzen der Zwiebeln und des Knoblauchs. Butter gibt einfach mehr Geschmack als Öl.
- 1 Zwiebel (mittelgroß, fein gewürfelt) – Die Basis für jedes gute herzhafte Gericht.
- 2 Zehen Knoblauch (gepresst oder fein gehackt) – Für die Würze. Ich bin ein Fan von viel Knoblauch, aber hier reichen zwei Zehen, um den Gorgonzola nicht zu überdecken.
Für den herbstlichen Kick

- 200 g frischer Spinat – Der Spinat fällt beim Garen stark zusammen, also ruhig großzügig sein. Ich nehme am liebsten den gewaschenen Baby-Spinat aus der Tüte, der ist zart und muss nicht geputzt werden. (Im Winter nehme ich auch gerne TK-Spinat, den ich vorher auftauen lasse und gut ausdrücke.)
- 150 g Gorgonzola (mild oder würzig, je nach Geschmack) – Der Star des Gerichts. Ich bevorzuge den milden Gorgonzola dolce, der ist schön cremig und nicht zu penetrant. Wenn ihr es kräftiger mögt, nehmt den piccante.
- 50 g geriebener Parmesan (oder Grana Padano) – Für die Kruste und die zusätzliche Würze. Bitte frisch reiben, der aus der Tüte schmilzt nicht so schön.
- Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben) – Das ist mein Geheimtipp! Muskatnuss und Spinat sind ein Traumpaar. Sie hebt den Geschmack des Spinats hervor und gibt dem Ganzen eine warme, herbstliche Note.
- Salz und Pfeffer – Zum Abschmecken. Aber Vorsicht: Der Gorgonzola und der Parmesan sind schon salzig, also sparsam sein.
Optional, aber empfohlen
- Eine Handvoll Walnüsse – Für den Crunch. Ich gebe sie kurz vor Ende der Backzeit darüber, sie werden schön geröstet und passen perfekt zum Gorgonzola.
- Ein Zweig Rosmarin – Für einen erdigen Duft. Einfach mitbacken und vor dem Servieren entfernen.
Welche Küchengeräte ihr braucht
Ihr braucht keine Profi-Ausstattung für diesen Auflauf. Die meisten von euch haben alles schon zu Hause. Ich koche seit Jahren mit einfachem Werkzeug, und es klappt immer.
- Eine ofenfeste Pfanne oder Auflaufform (ca. 20 x 25 cm) – Ich benutze meine gusseiserne Pfanne von Lodge, die kann von Herdplatte direkt in den Ofen. Das spart Geschirr! Eine normale Auflaufform tut es aber auch, dann müsst ihr die Sauce nur vorher in der Pfanne zubereiten und umfüllen.
- Ein Schneidebrett und ein scharfes Messer – Zum Zwiebelschneiden. Ein stumpfes Messer ist hier der Feind, es zerdrückt die Zwiebel nur.
- Eine Knoblauchpresse – Nicht zwingend nötig, aber ich mag es, wenn der Knoblauch fein verteilt ist und nicht in Stücken auf der Zunge liegt.
- Einen Holzlöffel oder einen Silikonspatel – Zum Umrühren der Sauce. Ein Holzlöffel kratzt die Pfanne nicht.
- Eine kleine Schüssel – Zum Verrühren der Sahne und Milch.
- Eine Reibe – Für den Parmesan. Frisch gerieben ist einfach besser.
Ein Tipp von mir: Wenn ihr eine gusseiserne Pfanne habt, heizt sie vor dem Anbraten gut vor. Sie hält die Hitze besser und der Auflauf wird gleichmäßiger gebräunt. Meine Pfanne habe ich vor Jahren auf einem Flohmarkt gekauft, und sie ist jeden Cent wert gewesen.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es konkret. Ich führe euch durch jeden Schritt, damit nichts schiefgeht. Versprochen, es ist einfacher, als ihr denkt.
- Den Ofen vorheizen. Heizt den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor. Stellt die ofenfeste Pfanne oder Auflaufform bereit.
- Das Gemüse vorbereiten. Schält die Zwiebel und den Knoblauch. Hackt die Zwiebel in feine Würfel und presst oder hackt den Knoblauch. Wascht den Spinat gründlich, wenn ihr frischen verwendet, und lasst ihn abtropfen. Er muss nicht trocken sein, das Restwasser hilft beim Garen.
- Die Basis anschwitzen. Setzt die ofenfeste Pfanne auf den Herd bei mittlerer Hitze. Gebt die Butter hinein und lasst sie schmelzen, bis sie schäumt. Gebt die Zwiebelwürfel dazu und schwitzt sie glasig an – das dauert etwa 2–3 Minuten. Rührt gelegentlich um, damit sie nicht anbrennen. Dann den Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitgaren, bis er duftet. (Achtung: Knoblauch verbrennt schnell, also die Hitze etwas reduzieren.)
- Den Spinat zusammenfallen lassen. Gebt den frischen Spinat in die Pfanne. Keine Sorge, es sieht nach viel aus, aber er fällt stark zusammen. Rührt ihn unter und lasst ihn bei mittlerer Hitze zusammenfallen – das dauert nur 1–2 Minuten. Sollte der Spinat zu trocken sein, gebt einen Schluck Wasser dazu. Wenn ihr TK-Spinat verwendet, gebt ihn aufgetaut und gut ausgedrückt dazu.
- Die cremige Sauce zubereiten. Gießt die Sahne und die Milch in die Pfanne. Rührt alles gut um, bis sich die Butter und der Spinat mit der Flüssigkeit verbunden haben. Lasst die Sauce kurz aufkochen, dann die Hitze reduzieren. Bröckelt den Gorgonzola mit den Fingern oder einem Löffel in die Sauce. Rührt, bis der Käse vollständig geschmolzen ist und eine samtige Sauce entsteht. Das dauert etwa 2–3 Minuten. Würzt mit einer Prise Muskatnuss, Salz und Pfeffer. Aber wie gesagt: Vorsicht mit dem Salz!
- Die Gnocchi untermischen. Gebt die rohen Gnocchi direkt in die Sauce. Rührt sie vorsichtig unter, bis sie vollständig von der Sauce bedeckt sind. Die Gnocchi sind noch roh, aber sie garen später im Ofen. Das ist der Trick: Sie saugen die Sauce auf und werden unglaublich zart.
- Den Parmesan darüberstreuen. Streut den geriebenen Parmesan gleichmäßig über die Gnocchi-Spinat-Mischung. Er wird im Ofen zu einer goldbraunen Kruste.
- In den Ofen damit. Stellt die Pfanne oder Auflaufform in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backt den Auflauf für 15–20 Minuten, bis die Oberfläche goldbraun und blubbernd ist. Die Gnocchi sind gar, wenn sie weich sind und die Sauce schön eingedickt ist. Wenn ihr Walnüsse verwendet, streut sie nach etwa 10 Minuten Backzeit darüber, damit sie nicht verbrennen.
- Ruhen lassen und servieren. Holt den Auflauf aus dem Ofen und lasst ihn 2–3 Minuten ruhen. Das ist wichtig, damit die Sauce etwas fester wird und sich besser portionieren lässt. Streut bei Bedarf noch etwas frisch geriebenen Parmesan oder ein paar Walnüsse darüber. Serviert ihn heiß – am besten direkt aus der Pfanne, das sieht nicht nur toll aus, sondern hält auch warm.
Tipps und Tricks für den perfekten Gnocchi-Auflauf
Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht wiederholen müsst. Hier sind meine besten Tipps:
- Die Gnocchi nicht vorkochen. Ich habe es einmal gemacht, weil ich dachte, sie würden sonst nicht gar werden. Falsch! Die vorgekochten Gnocchi wurden matschig und haben die Sauce nicht richtig aufgenommen. Die rohen Gnocchi direkt in die Sauce zu geben, ist der Schlüssel zu einer perfekten Textur.
- Den Gorgonzola nicht zu früh bröckeln. Wenn ihr den Käse zu früh in die kalte Sahne gebt, klumpt er. Lasst die Sahne erst kurz aufkochen, dann den Käse einrühren. So schmilzt er gleichmäßig.
- Die Hitze im Griff behalten. Die Sauce sollte nicht kochen, nachdem der Gorgonzola drin ist, sonst wird sie flockig. Einfach bei niedriger Hitze schmelzen lassen.
- Den Auflauf nicht zu lange backen. 20 Minuten sind die Obergrenze. Sonst werden die Gnocchi trocken und die Sauce verkocht. Lieber früher rausnehmen, die Restwärme gart ihn fertig.
- Mit der Zeitplanung: Wenn ihr Gäste habt, könnt ihr alles bis Schritt 6 vorbereiten und die Pfanne dann abgedeckt im Kühlschrank lagern. Kurz vor dem Servieren den Parmesan drauf und ab in den Ofen – das spart Zeit und Stress.
Ich habe einmal vergessen, die Muskatnuss dranzugeben, und der Auflauf schmeckte irgendwie flach. Seitdem reibe ich sie immer frisch, direkt über die Sauce. Es ist dieser kleine Extra-Schritt, der den Unterschied macht.
Variationen und Anpassungen für jeden Geschmack
Dieses Rezept ist ein echtes Chamäleon. Ihr könnt es nach Lust und Laune anpassen, ohne dass es seinen Charakter verliert. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Vegetarische Variante: Das Rezept ist bereits vegetarisch. Für eine vegane Version ersetzt ihr die Sahne durch Hafersahne, die Milch durch Hafermilch und den Gorgonzola durch eine vegane Blauschimmelkäse-Alternative (z.B. von Violife). Der Parmesan wird durch Hefeflocken oder veganen Reibekäse ersetzt. Funktioniert überraschend gut, auch wenn ich persönlich den Original-Gorgonzola bevorzuge.
- Mit Hähnchen oder Speck: Für die Fleischliebhaber unter euch: Bratet 200 g Hähnchenbrust in Würfeln oder 100 g Speckwürfel vor dem Zwiebelanschwitzen in der Pfanne an. Nehmt sie dann raus und gebt sie kurz vor dem Backen wieder dazu. Das gibt dem Gericht eine herzhafte Note.
- Mit Kürbis: Im Herbst liebe ich es, 200 g Hokkaido-Kürbis in kleine Würfel zu schneiden und zusammen mit dem Spinat in die Pfanne zu geben. Der Kürbis wird im Ofen schön weich und süßlich und passt perfekt zum Gorgonzola. Einfach die Kürbiswürfel vorher 5 Minuten in der Pfanne anbraten, bevor der Spinat dazu kommt.
- Glutenfrei: Achtet beim Kauf der Gnocchi darauf, dass sie glutenfrei sind (viele Marken bieten das an). Der Rest des Rezepts ist von Natur aus glutenfrei.
- Weniger Käse, mehr Gemüse: Wenn ihr es leichter mögt, reduziert den Gorgonzola auf 100 g und gebt stattdessen eine Handvoll Kirschtomaten oder Champignons dazu. Das bringt Frische und Biss.
Servieren und Aufbewahren – damit der Genuss bleibt
Der Auflauf schmeckt am besten direkt aus dem Ofen, wenn die Kruste noch knusprig ist und die Sauce schön cremig. Aber auch am nächsten Tag ist er noch ein Gedicht – die Aromen haben sich dann richtig verbunden.
- Serviertemperatur: Heiß servieren, aber nicht kochend. Die 2–3 Minuten Ruhezeit sind wichtig, sonst verbrennt ihr euch den Mund.
- Dazu passt: Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist der perfekte Kontrast zur Cremigkeit des Auflaufs. Oder ein Stück knuspriges Baguette, um die restliche Sauce aufzutunken. Ich mag auch einen Klecks Preiselbeermarmelade dazu – die Süße bricht die Würze des Gorgonzolas.
- Getränke: Ein trockener Weißwein wie Sauvignon Blanc oder ein leichter Rotwein wie ein Pinot Noir passen hervorragend. Für den alkoholfreien Genuss empfehle ich einen Apfelsaftschorle oder einen warmen Holunderblütentee.
- Aufbewahrung: Übrig gebliebenen Auflauf in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich 2–3 Tage. Die Gnocchi werden allerdings etwas weicher, das ist normal.
- Einfrieren: Der Auflauf lässt sich auch einfrieren. Füllt ihn in eine gefriergeeignete Form und friert ihn für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann bei 180 °C im Ofen für 20 Minuten aufbacken.
- Aufwärmen: Am besten im Ofen bei 160 °C für 10–15 Minuten. Die Mikrowelle macht die Gnocchi matschig, also lieber den Ofen nehmen. Ein kleiner Tipp: Gebt einen Schuss Milch über den Auflauf, bevor ihr ihn aufwärmt, damit er wieder schön cremig wird.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ja, dieser Auflauf ist Comfort Food, aber er hat auch seine guten Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 550 kcal
- Eiweiß: 22 g
- Fett: 32 g
- Kohlenhydrate: 45 g
- Ballaststoffe: 4 g
Der Spinat liefert Eisen, Vitamin K und Folsäure – alles wichtig für die Blutbildung und das Immunsystem. Der Gorgonzola enthält Kalzium für starke Knochen, und die Gnocchi geben schnelle Energie. Klar, es ist kein Diätgericht, aber in Maßen genossen, ist es eine ausgewogene Mahlzeit. Ich persönlich finde, dass ein gutes Essen auch die Seele nährt, und das ist manchmal genauso wichtig wie die Nährstoffe.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich statt Gorgonzola auch einen anderen Käse nehmen?
Ja, unbedingt! Wenn Gorgonzola zu stark ist, nehmt einen milden Blauschimmelkäse wie Cambozola oder einen cremigen Ziegenkäse. Auch ein würziger Bergkäse funktioniert – dann wird der Auflauf etwas weniger cremig, aber genauso lecker.
Muss ich den Spinat vorher blanchieren?
Nein, das ist nicht nötig. Der frische Spinat fällt in der Pfanne schnell zusammen, und der TK-Spinat wird aufgetaut und ausgedrückt. Das Blanchieren würde nur unnötig Arbeit machen und den Spinat wässrig werden lassen.
Kann ich den Auflauf auch ohne Ofen zubereiten?
Ja, das geht! Bereitet alles in einer Pfanne zu, deckt sie ab und lasst die Gnocchi bei niedriger Hitze 10–15 Minuten garen, bis sie weich sind. Dann den Parmesan darüberstreuen und kurz unter dem Grill im Ofen (oder mit einem Bunsenbrenner) überbacken. Das ist eine gute Alternative, wenn der Ofen schon belegt ist.
Wie verhindere ich, dass die Gnocchi matschig werden?
Der wichtigste Tipp: Die Gnocchi nicht vorkochen und die Backzeit nicht überschreiten. Die rohen Gnocchi brauchen genau 15–20 Minuten im Ofen. Wenn ihr sie länger drin lasst, werden sie weich und verlieren ihre Form. Auch die richtige Hitze ist entscheidend – 200 °C sind ideal.
Kann ich den Auflauf auch mit Süßkartoffel-Gnocchi machen?
Ja, das ist eine tolle Variante! Süßkartoffel-Gnocchi sind etwas süßlicher und passen wunderbar zum Gorgonzola. Achtet nur darauf, dass sie oft etwas empfindlicher sind, also vorsichtig unterheben. Die Backzeit bleibt gleich.
Fazit – Warum ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltet
Dieser cremige Gnocchi-Auflauf ist mehr als nur ein schnelles Abendessen. Er ist der Geschmack von Herbst, von gemütlichen Abenden und von dem Gefühl, wenn man nach einem langen Tag nach Hause kommt und etwas Wärmendes auf dem Tisch steht. Die Kombination aus dem milden Gorgonzola, dem zarten Spinat und den weichen Gnocchi ist einfach perfekt – und das in nur 30 Minuten.
Ich habe dieses Rezept jetzt so oft gemacht, dass ich es auswendig kann, und jedes Mal freue ich mich wieder darauf. Es ist eines dieser Gerichte, die man immer wieder kocht, weil sie einfach funktionieren. Und das Beste: Ihr könnt es nach euren eigenen Vorlieben anpassen. Ob mit Walnüssen, Kürbis oder extra Käse – macht es zu eurem Gericht.
Probiert es aus, und sagt mir, wie es euch geschmeckt hat! Ich bin gespannt auf eure Variationen und freue mich über Kommentare. Teilt das Rezept gerne mit euren Freunden und Familie – denn gutes Essen ist doch dazu da, geteilt zu werden. Also, ran an die Töpfe und genießt den Herbst!
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Cremiger Gnocchi-Auflauf mit Spinat: Bestes Herbst-Rezept in 30 Minuten
Dieser cremige Gnocchi-Auflauf mit Spinat und Gorgonzola ist das perfekte Herbstgericht. In nur 30 Minuten zubereitet, vereint er die Aromen von mildem Blauschimmelkäse, zartem Spinat und weichen Gnocchi zu einem wärmenden Comfort Food.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 500 g frische Gnocchi (aus dem Kühlregal)
- 200 ml Sahne (oder Kochsahne)
- 100 ml Milch (Vollmilch oder Hafermilch)
- 1 EL Butter
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Zehen Knoblauch, gepresst oder fein gehackt
- 200 g frischer Spinat (oder TK-Spinat, aufgetaut und ausgedrückt)
- 150 g Gorgonzola (mild oder würzig)
- 50 g geriebener Parmesan (oder Grana Padano)
- Eine Prise Muskatnuss, frisch gerieben
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Optional: Eine Handvoll Walnüsse
- Optional: Ein Zweig Rosmarin
Instructions
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Eine ofenfeste Pfanne oder Auflaufform bereitstellen.
- Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch pressen oder hacken. Frischen Spinat waschen und abtropfen lassen.
- Die ofenfeste Pfanne auf dem Herd bei mittlerer Hitze erhitzen. Butter darin schmelzen, bis sie schäumt. Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen (ca. 2–3 Minuten). Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitgaren.
- Den frischen Spinat in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen (ca. 1–2 Minuten). Bei TK-Spinat diesen aufgetaut und ausgedrückt dazugeben.
- Sahne und Milch in die Pfanne gießen, gut umrühren und kurz aufkochen lassen. Hitze reduzieren. Gorgonzola in die Sauce bröckeln und unter Rühren schmelzen lassen (ca. 2–3 Minuten). Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.
- Die rohen Gnocchi direkt in die Sauce geben und vorsichtig unterheben, bis sie vollständig bedeckt sind.
- Den geriebenen Parmesan gleichmäßig über die Gnocchi-Spinat-Mischung streuen.
- Die Pfanne oder Auflaufform auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen und 15–20 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und blubbernd ist. Falls Walnüsse verwendet werden, nach etwa 10 Minuten darüberstreuen.
- Den Auflauf aus dem Ofen nehmen und 2–3 Minuten ruhen lassen. Heiß servieren, optional mit zusätzlichem Parmesan oder Walnüssen garniert.
Notes
Die Gnocchi nicht vorkochen, da sie sonst matschig werden. Den Gorgonzola erst in die heiße Sahne geben, um Klumpen zu vermeiden. Die Backzeit von 20 Minuten nicht überschreiten, damit die Gnocchi zart bleiben. Für eine vegane Variante Sahne, Milch und Käse durch pflanzliche Alternativen ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 4)
- Calories: 550
- Sugar: 5
- Sodium: 800
- Fat: 32
- Saturated Fat: 18
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 4
- Protein: 22
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