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Cora Berry

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Einfache Plätzchen ohne Zucker mit Datteln und Mandeln

Ready In 30 Minuten
Servings 20 Stück
Difficulty Einfach

Es gab einmal eine kleine, duftende Bäckerei in der Münchner Au, die hieß „Goldene Krume“. Sie war nicht besonders schick, aber die Fenster waren immer beschlagen, und drinnen roch es nach Zimt, Butter und einer Sorte Plätzchen, die ich bis heute nicht vergessen kann. Sie waren klein, fast unscheinbar, aber so intensiv süß und nussig, dass man einfach nicht aufhören konnte, sie zu essen. Als die Bäckerei vor zwei Jahren schloss – der Besitzer ging in Rente – war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich. Ich habe ein ganzes Jahr lang versucht, diese einfachen Plätzchen ohne Zucker zu backen, die so unglaublich saftig waren. Nach 14 Versuchen – und einer Küche, die aussah wie ein Schlachtfeld – habe ich es endlich geschafft. Der Schlüssel? Datteln und Mandeln. Diese Kombination ist der absolute Gamechanger. Und jetzt gebe ich das Rezept an dich weiter, denn ich weiß genau, wie es ist, wenn man dieses eine Weihnachtsgefühl vermisst.

Diese Plätzchen sind nicht nur zuckerfrei, sie sind auch noch verdammt einfach. Du brauchst keine teuren Zutaten oder komplizierte Techniken. Ehrlich, wenn du einen Mixer und eine Schüssel hast, bist du schon fast am Ziel. Und das Beste? Sie schmecken so, als ob sie stundenlange Arbeit wären, dabei sind sie in unter 30 Minuten fertig. Vielleicht kennst du das ja: Du willst etwas Gesundes backen, aber es schmeckt am Ende nach Pappe. Nicht so hier. Diese Plätzchen sind der Beweis, dass „ohne Zucker“ nicht „ohne Geschmack“ bedeutet. Sie sind genau das Richtige für einen stressigen Dienstagabend, wenn die Kinder noch Hausaufgaben machen und du einfach nur eine kleine, süße Belohnung brauchst, die nicht schlecht für dich ist.

Warum du diese einfachen Plätzchen ohne Zucker lieben wirst

Ich habe dieses Rezept so oft getestet, dass ich es im Schlaf backen könnte. Und jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht, wie gut es funktioniert. Es ist nicht nur ein weiteres Rezept – es ist das Ergebnis von viel Trial and Error. Ich habe gelernt, dass die Datteln genau richtig eingeweicht sein müssen und dass die Mandeln nicht zu fein gemahlen werden dürfen. Diese kleinen Details machen den Unterschied.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du einen Teller voller Plätzchen. Perfekt für hektische Wochentage oder wenn der Heißhunger zuschlägt.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Keine exotischen Einkäufe. Datteln, Mandeln und ein paar Grundzutaten – das hast du bestimmt zu Hause.
  • Perfekt für den Alltag: Ob als Snack für die Lunchbox, zum Kaffee am Nachmittag oder als gesunder Nachtisch – sie passen einfach immer.
  • Garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie schon auf drei Familienfeiern mitgebracht, und jedes Mal waren sie ratzfatz weg. Sogar die Kinder, die sonst nur Industriezucker essen, lieben sie.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus der natürlichen Süße der Datteln und dem nussigen Aroma der Mandeln ist einfach himmlisch. Du wirst nicht glauben, dass da kein Zucker drin ist.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Textur. Viele zuckerfreie Plätzchen sind trocken und bröselig. Meine sind innen weich und saftig, fast wie kleine Kuchen. Das Geheimnis liegt in der Verarbeitung der Datteln – sie werden zu einer Paste gemixt, die den Teig perfekt bindet und ihm diese unglaubliche Feuchtigkeit verleiht. Das ist nicht nur eine weitere Version von „gesunden Plätzchen“. Das ist die beste Version.

Dieses Rezept ist für die Momente gemacht, in denen du dir etwas Gutes tun willst, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Es ist Soulfood – aber ohne den Zuckerschock danach. Und mal ehrlich: Wenn du damit Gäste beeindrucken kannst, ohne stundenlang in der Küche zu stehen, ist das doch ein Gewinn, oder?

Welche Zutaten du brauchst

Dieses Rezept lebt von der Einfachheit seiner Zutaten. Jede Komponente hat eine wichtige Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein harmonisches Ganzes. Du wirst sehen, wie wenige Dinge es braucht, um etwas Großartiges zu zaubern.

  • Medjool-Datteln (200 g, entsteint): Die sind mein absoluter Favorit für dieses Rezept. Sie sind von Natur aus sehr süß und haben eine fast karamellige Konsistenz. Ich kaufe sie immer im Bioladen oder online, weil sie viel saftiger sind als die kleinen braunen Datteln aus dem Supermarkt. Falls du nur normale Datteln hast, weiche sie einfach 15 Minuten in heißem Wasser ein, bevor du sie verarbeitest.
  • Gemahlene Mandeln (150 g): Sie geben den Plätzchen ihre Struktur und dieses wunderbar nussige Aroma. Achte darauf, dass es sich um reine, blanchette Mandeln handelt – also ohne Haut. Die Haut würde dem Teig eine leicht bittere Note und eine graue Farbe verleihen. Ich habe einmal aus Versehen Mandeln mit Haut gemahlen, und das Ergebnis war nicht schön. Also: lieber die teuren, hellen Mandeln kaufen.
  • Mandelmehl (50 g, optional): Das ist nicht dasselbe wie gemahlene Mandeln! Mandelmehl ist viel feiner und entfettet. Ich gebe einen Schuss davon dazu, weil es den Teig noch zarter macht. Wenn du kein Mandelmehl hast, kannst du auch einfach die gleiche Menge an gemahlenen Mandeln nehmen. Der Unterschied ist minimal.
  • Kokosöl (3 EL, fest): Es ersetzt die Butter und macht die Plätzchen schön mürbe. Ich verwende gerne natives Kokosöl, weil es einen dezenten Eigengeschmack hat, der super zu den Mandeln passt. Aber geschmacksneutrales Kokosöl geht natürlich auch. Wichtig: Es muss fest sein, nicht flüssig. Im Sommer stelle ich es kurz in den Kühlschrank.
  • Ein Ei (Größe M): Es bindet den Teig. Wenn du vegan backen möchtest, kannst du stattdessen einen Leinsamen-Ei-Ersatz nehmen (1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Das habe ich schon ausprobiert, und es funktioniert einwandfrei.
  • Vanilleextrakt (1 TL): Ein Muss für den Geschmack. Bitte nimm das echte Zeug, keinen künstlichen Vanillezucker. Der Unterschied ist riesig. Ich kaufe immer eine große Flasche, weil ich Vanille einfach liebe.
  • Eine Prise Salz: Klingt komisch bei süßen Plätzchen, aber Salz ist der absolute Geheimtipp. Es hebt die Süße der Datteln hervor und balanciert die Aromen perfekt aus. Verwende feines Meersalz.
  • Optional: Zimt (1 TL) oder Kardamom (½ TL): Ich gebe fast immer eine Prise Zimt dazu. Es erinnert mich an Weihnachten und passt hervorragend zu den Mandeln. Im Sommer nehme ich stattdessen gerne etwas abgeriebene Bio-Orangenschale – das gibt eine frische Note.

Benötigte Küchengeräte

Die gute Nachricht: Du brauchst keine Profi-Ausstattung. Ich habe meine ersten Chargen mit einem einfachen Pürierstab gemacht, und es hat geklappt. Aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.

  • Ein leistungsstarker Mixer oder eine Küchenmaschine: Das ist das wichtigste Gerät. Du musst die Datteln zu einer glatten Paste verarbeiten können. Mein alter, schwacher Mixer hat dabei gestreikt, und ich hatte am Ende Stückchen im Teig. Seit ich einen Hochleistungsmixer habe, ist es ein Kinderspiel. Eine gute Küchenmaschine mit einem S-Messer tut es aber auch.
  • Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, aber sie sollte groß genug sein, um alles gut vermischen zu können.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Unverzichtbar. Ich nehme immer die antihaftbeschichteten Bleche, aber mit Backpapier geht es auf jedem Blech.
  • Ein Teelöffel oder ein kleiner Keksportionierer: Für gleichmäßige Plätzchen. Ich benutze einen Portionierer mit einem Durchmesser von 3 cm. Das spart Zeit und die Plätzchen sehen professionell aus.
  • Ein Backpinsel: Nicht unbedingt nötig, aber praktisch, wenn du die Plätzchen vor dem Backen mit etwas Mandelmilch bestreichen möchtest, damit sie schön goldbraun werden.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Plätzchen ohne Zucker mit Datteln und Mandeln preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst sehen, wie schnell der Teig fertig ist. Ich habe hier alle meine kleinen Tricks eingebaut.

  1. Dattel-Paste herstellen (5 Minuten): Gib die entsteinten Medjool-Datteln in deinen Mixer oder die Küchenmaschine. Schalte das Gerät ein und mixe sie, bis eine glatte, kompakte Paste entsteht. Das dauert etwa 1-2 Minuten. Du musst zwischendurch vielleicht einmal die Seiten mit einem Spatel abkratzen. Die Paste sollte keine großen Stücke mehr enthalten. Wenn die Datteln zu trocken sind und sich nicht vermischen lassen, gib einen Esslöffel Wasser dazu. Aber wirklich nur einen! Sonst wird der Teig zu klebrig.
  2. Trockene Zutaten vermischen (2 Minuten): In einer separaten großen Schüssel vermengst du die gemahlenen Mandeln, das Mandelmehl (falls du es verwendest), die Prise Salz und den Zimt oder Kardamom. Vermische alles gut mit einem Schneebesen, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Das ist wichtig, damit du später nicht auf eine Stelle beißt, die nur nach Zimt schmeckt.
  3. Nasse Zutaten hinzufügen (3 Minuten): Gib die Dattel-Paste, das feste Kokosöl, das Ei und den Vanilleextrakt zu den trockenen Zutaten. Jetzt kommt der Muskelarbeitsteil: Vermische alles mit den Händen oder einem stabilen Holzlöffel zu einem gleichmäßigen Teig. Am Anfang sieht es aus, als ob es niemals zusammenhalten würde, aber vertrau mir – es wird. Knete den Teig gut durch, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Der Teig fühlt sich leicht ölig und sehr geschmeidig an. Er sollte nicht an den Fingern kleben. Wenn er doch klebt, gib einen Esslöffel mehr gemahlene Mandeln dazu.
  4. Teig ruhen lassen (10 Minuten, optional): Das ist mein Geheimtipp. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank. Dadurch wird er fester und lässt sich viel besser formen. Wenn du es eilig hast, kannst du diesen Schritt auch überspringen, aber die Plätzchen werden dann vielleicht etwas flacher. Ich mache das fast immer, weil ich so perfekt runde Kugeln formen kann.
  5. Plätzchen formen (5 Minuten): Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Nimm mit einem Teelöffel oder einem Portionierer kleine Portionen des Teigs (etwa walnussgroß) und rolle sie zwischen deinen Handflächen zu glatten Kugeln. Setze die Kugeln mit etwas Abstand auf das Backblech – sie laufen nicht stark auseinander, aber ein bisschen Platz sollte sein. Drücke jede Kugel mit einer Gabel leicht an, um ein hübsches Muster zu erzeugen. Das sieht nicht nur gut aus, es hilft auch, dass die Plätzchen gleichmäßig backen.
  6. Backen (10-12 Minuten): Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Plätzchen, bis sie an den Rändern leicht goldbraun werden. Die Mitte sollte noch weich aussehen – das ist okay! Sie werden beim Abkühlen fester. Ich stelle immer einen Timer auf 10 Minuten und kontrolliere dann. Jeder Ofen ist anders. Bei meinem alten Ofen brauchten sie 12 Minuten, bei meinem neuen nur 10.
  7. Abkühlen lassen (10 Minuten): Lass die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter setzt. Sie sind direkt aus dem Ofen noch sehr weich und zerbrechen leicht. Auf dem Gitter können sie dann vollständig auskühlen. Werde nicht ungeduldig – ich habe schon einige zerbrochene Plätzchen gegessen, weil ich sie zu früh anfassen wollte.

Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen

Ich habe bei diesem Rezept so viele Fehler gemacht, dass ich dir jetzt genau sagen kann, worauf du achten musst. Spart dir Zeit und Nerven.

  • Die Datteln sind der Schlüssel: Wenn deine Datteln zu trocken sind, wird der Teig bröselig. Weiche sie dann unbedingt vorher ein. Aber nicht zu lange, sonst wird der Teig matschig. 15 Minuten in heißem Wasser sind perfekt. Danach gut abtropfen lassen.
  • Nicht zu lange mixen: Wenn du die Datteln zu lange mixen, wird die Paste warm und der Teig wird klebrig. Es reicht, wenn eine glatte Masse entstanden ist. Das gilt auch für den fertigen Teig – knete ihn nicht zu lange, sonst werden die Plätzchen hart.
  • Die Größe macht’s: Ich habe einmal riesige Plätzchen geformt – so groß wie mein Handballen. Die waren innen noch roh, als sie außen schon verbrannt waren. Bleib bei walnussgroßen Kugeln. Dann werden sie gleichmäßig durchgebacken.
  • Das Blech nicht überladen: Die Plätzchen brauchen etwas Platz, damit die heiße Luft zirkulieren kann. Ich backe immer zwei Bleche nacheinander. Das erste Blech kann schon abkühlen, während das zweite im Ofen ist.
  • Multitasking-Tipp: Während der Teig im Kühlschrank ruht, räumst du schon mal die Küche auf oder wäschst das Mixgefäß. So hast du nach dem Backen weniger Arbeit. Ich hasse es, nach dem Backen einen riesigen Berg an schmutzigem Geschirr zu sehen.

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass du es endlos variieren kannst. Ich experimentiere ständig damit herum. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.

  • Schoko-Nuss-Plätzchen: Gib 2 EL Kakaopulver und 50 g gehackte dunkle Schokolade (mindestens 85% Kakao) zum Teig. Das gibt einen intensiven Schokoladengeschmack, ohne zusätzlichen Zucker. Meine Kinder lieben diese Version am meisten.
  • Zitronen-Mandel-Plätzchen: Ersetze den Zimt durch den Abrieb einer halben Bio-Zitrone und einen Spritzer Zitronensaft. Das gibt eine frische, sommerliche Note. Perfekt für den Nachmittagstee.
  • Kokos-Mandel-Plätzchen: Ersetze 50 g der gemahlenen Mandeln durch Kokosraspel. Die Plätzchen bekommen dann eine leicht exotische Note und eine etwas andere Textur. Dazu passt ein Klecks ungesüßte Marmelade obendrauf.
  • Vegane Version: Wie schon erwähnt, ersetze das Ei durch einen Leinsamen-Ei-Ersatz. Ich habe auch schon Chiasamen-Ei verwendet (1 EL Chiasamen + 3 EL Wasser). Beides funktioniert gut, aber die Plätzchen werden etwas weicher. Also vorsichtig beim Abkühlen.
  • Protein-Boost: Für eine herzhaftere Variante, die satt macht, ersetze 30 g der gemahlenen Mandeln durch ungesüßtes Mandelproteinpulver. Das verändert die Textur ein wenig – sie werden etwas fester –, aber der Proteingehalt steigt enorm. Ideal als Snack nach dem Sport.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Diese Plätzchen schmecken zu jeder Tageszeit. Aber ein paar Tricks machen den Genuss noch besser.

  • Serviertemperatur: Am besten schmecken sie vollständig abgekühlt und durchgezogen. Am nächsten Tag sind sie sogar noch besser, weil sich die Aromen verbunden haben. Ich bewahre sie immer über Nacht in einer Dose auf, bevor ich sie serviere.
  • Perfekte Begleiter: Ein Glas kalte Mandelmilch, ein frisch gebrühter Kaffee oder ein Kräutertee passen wunderbar dazu. Im Sommer liebe ich sie zu einer Kugel Vanilleeis aus Mandelmilch – ein Traum!
  • Aufbewahrung: In einer luftdichten Keksdose halten sie sich bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Wichtig: Die Dose nicht in die Sonne stellen und nicht in der Nähe des Herdes. Durch die Wärme werden sie weich.
  • Einfrieren: Du kannst den Teig problemlos einfrieren! Forme die Kugeln, lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und friere sie für 2 Stunden ein. Dann gibst du die gefrorenen Kugeln in einen Gefrierbeutel. So hast du immer frischen Teig parat. Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 2-3 Minuten. Das ist mein absoluter Lifehack für spontanen Plätzchenbedarf.
  • Einfrieren der gebackenen Plätzchen: Auch das geht. Lasse sie vollständig abkühlen, lege sie dann in einen Gefrierbehälter (mit Backpapier zwischen den Lagen) und friere sie ein. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte darauf, was ich esse. Diese Plätzchen sind für mich ein perfekter Kompromiss zwischen Genuss und Gesundheit.

  • Pro Plätzchen (ca. 20 Stück): Etwa 85 Kalorien, 5 g Fett (davon 2 g gesättigt), 8 g Kohlenhydrate (davon 6 g Zucker – aber der kommt aus den Datteln!), 2 g Eiweiß, 1 g Ballaststoffe.
  • Datteln: Sie sind eine fantastische natürliche Zuckerquelle, aber sie liefern auch Kalium, Magnesium und viele Ballaststoffe. Der Körper verarbeitet diesen Zucker anders als raffinierten Zucker – er wird langsamer aufgenommen und verhindert Heißhungerattacken.
  • Mandeln: Vollgepackt mit gesunden Fetten, Vitamin E und Magnesium. Sie sind gut für die Haut und das Herz. Außerdem machen sie durch das Eiweiß und die Ballaststoffe lange satt.
  • Kokosöl: Enthält mittelkettige Triglyceride, die schnell vom Körper in Energie umgewandelt werden können. In Maßen genossen, ist es eine gute Alternative zu Butter.
  • Allergene: Enthält Nüsse (Mandeln) und Ei (in der Standardversion). Die vegane Version ist frei von Ei. Für Menschen mit Nussallergien leider nicht geeignet – aber du könntest die Mandeln durch Sonnenblumenkerne ersetzen (dann fein mahlen).

Ich persönlich finde es beruhigend zu wissen, dass ich meiner Familie einen Snack geben kann, der nicht nur lecker ist, sondern auch noch Nährstoffe liefert. Kein schlechtes Gewissen, nur reiner Genuss.

Fazit

Diese einfachen Plätzchen ohne Zucker mit Datteln und Mandeln sind für mich der Beweis, dass gesundes Backen nicht kompliziert oder langweilig sein muss. Sie retten mich an stressigen Tagen, wenn die Zeit knapp ist, aber die Lust auf etwas Süßes groß. Sie schmecken nach Weihnachten, nach Gemütlichkeit und nach dem Gefühl, etwas richtig gemacht zu haben. Ich liebe es, wie der Duft von Mandeln und Datteln durch die Küche zieht – es ist wie eine warme Umarmung.

Ich möchte dich ermutigen, dieses Rezept als Basis zu nehmen und deine eigene Version zu kreieren. Vielleicht magst du ja mehr Zimt? Oder du probierst die Schoko-Variante? Es gibt kein Richtig oder Falsch. Backen soll Spaß machen! Wenn du das Rezept ausprobierst, lass es mich unbedingt wissen. Schreib mir in die Kommentare, wie es gelaufen ist oder welche Variation du ausprobiert hast. Und wenn dir der Beitrag gefällt, teile ihn gerne mit deinen Freunden – vielleicht freut sich ja jemand anderes auch über diese kleinen, zuckerfreien Glücksmomente. Also, ran an die Datteln und los geht’s!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Nüsse verwenden?

Ja, absolut! Du kannst die Mandeln durch Haselnüsse, Walnüsse oder Cashewkerne ersetzen. Achte nur darauf, dass du sie vorher fein mahlst. Haselnüsse geben ein besonders aromatisches Ergebnis, das sehr weihnachtlich schmeckt.

Warum werden meine Plätzchen so trocken?

Das liegt meistens an den Datteln. Wenn sie zu trocken waren, binden sie den Teig nicht richtig. Weiche sie beim nächsten Mal länger ein. Auch zu langes Backen kann sie austrocknen. Nimm sie lieber etwas früher aus dem Ofen, solange sie noch weich aussehen.

Kann ich den Teig auch ohne Ei machen?

Ja, wie oben beschrieben, funktioniert ein Leinsamen- oder Chiasamen-Ei sehr gut. Der Teig wird dann etwas weicher, also sei vorsichtig beim Formen. Du kannst auch 2 EL Apfelmus als Ei-Ersatz verwenden – das gibt zusätzliche Süße und Feuchtigkeit.

Wie lange halten sich die Plätzchen?

In einer gut verschlossenen Keksdose bei Raumtemperatur etwa 5-7 Tage. Im Kühlschrank halten sie sich sogar bis zu 2 Wochen, aber sie werden dort etwas fester. Am besten schmecken sie bei Zimmertemperatur.

Kann ich den Zucker durch etwas anderes ersetzen?

Dieses Rezept lebt von der Süße der Datteln. Wenn du sie durch andere Trockenfrüchte wie Feigen oder Aprikosen ersetzen möchtest, musst du den Geschmack anpassen. Feigen geben eine kräftigere, fast würzige Süße. Aprikosen sind milder. Probiere es einfach aus!

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Plätzchen ohne Zucker mit Datteln und Mandeln recipe

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Einfache Plätzchen ohne Zucker mit Datteln und Mandeln

Diese zuckerfreien Plätzchen mit Datteln und Mandeln sind schnell zubereitet, unglaublich saftig und der perfekte gesunde Snack für den Alltag.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 27 Minuten
  • Yield: 20 Plätzchen 1x
  • Category: Kekse / Plätzchen
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g Medjool-Datteln, entsteint
  • 150 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
  • 50 g Mandelmehl (optional)
  • 3 EL Kokosöl, fest
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt (optional)
  • ½ TL Kardamom (optional)

Instructions

  1. Dattel-Paste herstellen: Die entsteinten Medjool-Datteln im Mixer oder der Küchenmaschine zu einer glatten Paste mixen (ca. 1-2 Minuten). Bei Bedarf 1 EL Wasser hinzufügen.
  2. Trockene Zutaten vermischen: In einer großen Schüssel gemahlene Mandeln, Mandelmehl (falls verwendet), Salz und Zimt/Kardamom mit einem Schneebesen vermengen.
  3. Nasse Zutaten hinzufügen: Dattel-Paste, festes Kokosöl, Ei und Vanilleextrakt zu den trockenen Zutaten geben. Mit den Händen oder einem Holzlöffel zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Der Teig sollte nicht kleben; ggf. 1 EL mehr gemahlene Mandeln zugeben.
  4. Teig ruhen lassen (optional): Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 10 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  5. Plätzchen formen: Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, mit etwas Abstand auf das Blech setzen und mit einer Gabel leicht andrücken.
  6. Backen: Die Plätzchen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte noch weich aussehen.
  7. Abkühlen lassen: Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Datteln sind der Schlüssel: Bei trockenen Datteln vorher 15 Minuten in heißem Wasser einweichen und gut abtropfen lassen. Nicht zu lange mixen, sonst wird der Teig klebrig. Die Plätzchen am besten über Nacht in einer Dose durchziehen lassen – dann schmecken sie noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 85
  • Sugar: 6
  • Sodium: 15
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 2
  • Carbohydrates: 8
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: zuckerfreie Plätzchen, Dattelplätzchen, Mandelplätzchen, gesunde Kekse, Weihnachtsplätzchen ohne Zucker, glutenfrei, vegan möglich

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