Der Keksverkauf im Kindergarten war in genau 36 Stunden. Und ich hatte es komplett vergessen. Alle anderen Mütter, das wusste ich, würden mit aufwendigen, drei Stockwerke hohen Marmorkuchen oder kunstvoll verzierten Vanillekipferln anrücken, die sie schon seit Tagen planten. Ich stand in meiner Küche, die Vorratskammer war ein einziges Chaos, und die Zeit lief mir davon. Meine Finger zitterten leicht, als ich die Schranktüren aufriss. Mehl, Zucker, Butter – das Übliche. Aber was fehlte, war die zündende Idee. Und dann fiel mein Blick auf die kleine Packung Vanillepuddingpulver, die ganz hinten im Regal vergessen worden war. Ein rettender Gedanke blitzte auf. Puddingplätzchen! Die hatte ich vor Jahren mal gemacht, aber nie für einen “wichtigen” Anlass. Ich wusste nicht, ob es funktionieren würde, aber ich hatte keine Wahl. Ich knetete den Teig in einer Hektik, die man fast als sportlich bezeichnen könnte, formte kleine Kugeln und schob sie in den Ofen. Eine halbe Stunde später roch die ganze Wohnung nach Vanille und Geborgenheit, und ich hatte ein Blech voller goldgelber, zartschmelzender Plätzchen. Der Zitronenguss war die spontane Idee, weil ich noch eine Bio-Zitrone im Kühlschrank hatte. Auf dem Keksverkauf waren meine einfachen Puddingplätzchen mit Zitronenguss als erstes weg. Eine Mutter fragte mich nach dem Rezept, und ich musste zugeben, dass es das einfachste der Welt war. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn etwas Gutes aus einer Notlage entsteht und dann zu deinem geheimen Lieblingsrezept wird. Genau so ist es mit diesen Plätzchen. Sie sind der Beweis, dass es nicht immer kompliziert sein muss, um perfekt zu sein.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male getestet, für Geburtstage, spontane Kaffeebesuche und ja, auch für diesen einen Keksverkauf. Es ist das Rezept, das ich immer aus dem Ärmel ziehe, wenn ich schnell etwas brauche, das aber trotzdem nach viel Arbeit aussieht. Und hier ist der Grund, warum es auch dein neuer Favorit wird:
- Blitzschnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt und braucht keine Kühlzeit. Von der Idee bis zum ersten Bissen vergehen keine 30 Minuten.
- Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles bis auf das Puddingpulver zu Hause. Und selbst das ist ein Standardartikel in jedem Supermarkt.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob für den spontanen Kaffeeklatsch, als Mitbringsel zur Einladung oder für den Keksverkauf – diese Plätzchen sind immer willkommen.
- Garantierter Publikumsliebling: Der zarte Puddinggeschmack und die frische Zitronenglasur kommen bei Groß und Klein gleichermaßen gut an. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand nur eines probiert hat.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem buttrigen, vanilligen Mürbeteig und der spritzigen Zitronenglasur ist einfach himmlisch. Es ist ein Geschmack, der an die Kindheit erinnert, aber nie langweilig wird.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance aus Einfachheit und Geschmack. Viele Plätzchenrezepte sind aufwendig oder erfordern spezielle Techniken. Diese Puddingplätzchen hier sind anders. Der Trick liegt im Puddingpulver selbst – es macht den Teig unglaublich zart und verleiht ihm eine besondere, cremige Note, die man von normalen Mürbeplätzchen nicht kennt. Es ist kein “noch ein Rezept”, es ist das Rezept, das du immer wieder machen wirst, weil es einfach funktioniert. Und das Beste? Du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen. Ich bin mir sicher, dass du nach dem ersten Bissen genauso verliebt sein wirst wie ich.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese einfachen Puddingplätzchen mit Zitronenguss brauchst du wirklich nur eine Handvoll Zutaten, die meisten davon hast du bestimmt schon zu Hause. Die Qualität der Zutaten spielt hier eine Rolle, aber es muss nichts Extravagantes sein. Ich zeige dir, worauf du achten solltest.
Für den Plätzchenteig:
- 250 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Nimm am besten ungesalzene Butter, dann kannst du die Salzmenge selbst bestimmen. Ich verwende gerne die Butter von MEGGLE oder Weihenstephan, weil sie einen hohen Fettgehalt hat und der Teig besonders gut gelingt.
- 100 g Zucker – Normaler Haushaltszucker ist perfekt. Du kannst auch feinen Backzucker nehmen, der sich noch schneller auflöst.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Selbst gemacht oder gekauft, beides ist okay. Der Vanillezucker unterstreicht den Puddinggeschmack wunderbar.
- 2 Eier (Größe M) – Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser mit der Butter. Wenn du sie vergessen hast rauszunehmen, lege sie für 5 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser.
- 350 g Mehl – Glattes Weizenmehl (Type 405) ist ideal. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack.
- 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver – Das ist die geheime Zutat! Nimm das Pulver zum Kochen, nicht den fertigen Pudding. Ich empfehle die Marke Dr. Oetker, aber jedes andere funktioniert genauso gut. Das Pulver macht die Plätzchen unglaublich zart und gibt ihnen diesen unverwechselbaren Geschmack.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz ist der Geschmacksverstärker, der die Süße ausbalanciert und den Vanillegeschmack hervorhebt.
Für den Zitronenguss:

- 150 g Puderzucker – Der Puderzucker sollte fein und ohne Klümpchen sein. Sieb ihn vor der Verwendung, wenn er verklumpt ist.
- 2-3 EL frisch gepresster Zitronensaft – Bitte nimm eine frische Zitrone! Der Saft aus der Flasche hat nicht das gleiche Aroma. Eine Bio-Zitrone ist ideal, weil du bei Bedarf auch etwas von der Schale abreiben kannst, um den Guss noch zitroniger zu machen. (Gib einfach einen halben Teelöffel abgeriebene Schale mit in den Puderzucker.)
Persönliche Anmerkung zur Zitrone: Ich habe einmal versucht, den Guss mit Limettensaft zu machen, weil ich keine Zitrone da hatte. Das war auch lecker, aber der Geschmack ist deutlich anders – viel herber und weniger süß. Für den klassischen, frischen Geschmack, den wir alle lieben, bleibt am besten bei der Zitrone. Achte darauf, die Zitrone vor dem Auspressen auf der Arbeitsplatte zu rollen, dann bekommst du mehr Saft heraus.
Welche Küchengeräte du benötigst
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diese Puddingplätzchen. Ein paar Basics reichen völlig aus, und ich verrate dir auch, was du als Alternative nehmen kannst.
- Rührschüssel: Eine große Schüssel, in der du bequem arbeiten kannst. Ich liebe meine Edelstahlschüsseln, aber eine einfache Glasschüssel tut es auch.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein Handrührgerät ist perfekt, um Butter und Zucker schaumig zu schlagen. Wenn du eine Küchenmaschine mit Rührbesen hast, geht es noch schneller. Notfalls geht es auch mit einem Schneebesen und viel Muskelkraft, aber das ist wirklich anstrengend.
- Backblech(e): Ein bis zwei normale Backbleche reichen aus. Du brauchst sie nicht einfetten oder mit Backpapier auslegen – der Teig klebt nicht.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit die Plätzchen nicht am Blech festkleben und du sie leicht lösen kannst.
- Teelöffel oder kleiner Eisportionierer: Zum Formen der Kugeln. Ein kleiner Eisportionierer (Durchmesser ca. 3 cm) sorgt für gleichmäßige Plätzchen. Wenn du keinen hast, nimm einfach zwei Teelöffel.
- Kuchengitter: Zum Abkühlen der Plätzchen. Wenn du kein Gitter hast, lege sie auf ein sauberes Geschirrtuch.
- Kleine Schüssel für den Guss: Eine kleine Schüssel, in der du den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren kannst.
- Backpinsel oder kleiner Löffel: Zum Auftragen des Zitronengusses. Ein Backpinsel verteilt den Guss gleichmäßiger, ein Löffel tut es aber auch.
Tipp aus meiner Küche: Ich habe mir vor Jahren einen Satz verschieden großer Eisportionierer gekauft. Die Dinger kosten nicht viel und sind Gold wert, nicht nur für Plätzchen, sondern auch für Muffins, Fleischbällchen oder Kekse. Sie sparen Zeit und sorgen für gleichmäßige Ergebnisse.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingen dir die Puddingplätzchen garantiert
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen wunderbare Puddingplätzchen mit Zitronenguss auf dem Tisch haben.
- Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Das Vorheizen ist wichtig, damit die Plätzchen von Anfang an die richtige Hitze bekommen und gleichmäßig backen.
- Butter und Zucker schaumig schlagen: Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 2-3 Minuten, bis die Masse hell und schaumig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. Das ist der Moment, in dem die Luft in den Teig eingearbeitet wird – je luftiger, desto zarter werden die Plätzchen.
- Eier einzeln unterrühren: Gib das erste Ei hinzu und rühre es auf mittlerer Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Dann das zweite Ei auf die gleiche Weise unterrühren. Die Masse könnte jetzt etwas aussehen, als ob sie sich trennt – das ist völlig normal. Keine Panik, das Mehl wird alles wieder zusammenbringen.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl, das Puddingpulver und die Prise Salz vermischen. Ich nehme dafür einfach eine Gabel und verrühre alles kurz. Dieser Schritt ist wichtig, damit sich das Puddingpulver gleichmäßig im Teig verteilt und keine Klümpchen entstehen.
- Mehlmischung unterheben: Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühre alles auf niedriger Stufe oder mit einem Teigschaber nur so lange, bis sich die Zutaten verbunden haben. Achtung: Nicht zu lange rühren! Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, hör auf. Sonst werden die Plätzchen zäh. Der Teig ist jetzt weich und klebrig, aber das ist genau richtig so.
- Plätzchen formen: Nimm mit einem Teelöffel oder einem kleinen Eisportionierer kleine Portionen des Teigs ab. Rolle jede Portion zwischen deinen Handflächen zu einer gleichmäßigen Kugel. Mein Tipp: Befeuchte deine Hände leicht mit kaltem Wasser, dann klebt der Teig nicht so sehr. Lege die Kugeln mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Backbleche. Drücke jede Kugel mit der Gabel leicht an, um ein hübsches Muster zu erzeugen. Das ist nicht nur Deko – so werden die Plätzchen auch gleichmäßiger flach und backen besser durch.
- Backen: Schiebe die Bleche nacheinander in den vorgeheizten Ofen. Backe die Puddingplätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, in der Mitte aber noch hell und weich aussehen. Sieh dir die Plätzchen genau an – sie gehen im Ofen etwas auf und bekommen Risse. Das ist ein gutes Zeichen! Nimm sie heraus, wenn sie noch weich sind, denn sie härten beim Abkühlen nach.
- Abkühlen lassen: Lass die Plätzchen für etwa 2 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen. Wichtig: Die Plätzchen dürfen nicht mehr warm sein, wenn du den Guss aufträgst, sonst wird er flüssig und läuft herunter.
- Zitronenguss zubereiten: Während die Plätzchen abkühlen, bereitest du den Guss zu. Gib den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Presse die Zitrone aus und gib 2 Esslöffel des Saftes zum Puderzucker. Rühre alles mit einem Löffel glatt. Der Guss sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen. Wenn er zu dick ist, gib noch einen halben Esslöffel Zitronensaft dazu. Wenn er zu flüssig ist, füge etwas mehr Puderzucker hinzu.
- Glasieren: Bestreiche die vollständig ausgekühlten Plätzchen mit dem Zitronenguss. Du kannst einen Backpinsel verwenden oder einfach einen Teelöffel – gib einen Klecks Guss auf jedes Plätzchen und verstreiche ihn leicht. Ich persönlich liebe es, wenn der Guss nicht perfekt gleichmäßig ist – das sieht selbstgemacht und rustikal aus. Lass den Guss dann fest werden. Das dauert etwa 15-20 Minuten.
Tipps & Tricks für perfekte Puddingplätzchen
Ich habe bei diesem Rezept schon so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir die Puddingplätzchen auf Anhieb gelingen.
- Die Butter muss wirklich weich sein: Das ist der häufigste Fehler. Kalte Butter lässt sich nicht schaumig schlagen, und der Teig wird klumpig. Nimm die Butter mindestens 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Wenn du es eilig hast, schneide sie in kleine Würfel und lass sie 10 Minuten bei Raumtemperatur liegen.
- Nicht zu lange backen: Die Plätzchen sehen nach 10 Minuten noch sehr weich aus, aber das ist okay. Sie werden beim Abkühlen fester. Wenn du sie zu lange backst, werden sie trocken und hart. Vertraue auf die Zeitangabe und die goldbraunen Ränder als Zeichen.
- Gleichmäßige Größe: Verwende einen Eisportionierer oder einen Messlöffel, um alle Plätzchen gleich groß zu machen. Dann backen sie alle gleichmäßig durch. Sonst sind die kleinen schon verbrannt, während die großen noch weich sind.
- Das Puddingpulver ist der Star: Ich habe einmal versucht, normales Vanillearoma anstelle des Puddingpulvers zu verwenden. Das Ergebnis war ein völlig anderes Plätzchen – nicht schlecht, aber es fehlte die besondere, zarte Textur. Das Puddingpulver ist kein bloßer Geschmacksgeber, es ist eine Strukturkomponente. Lass es nicht weg!
- Der Guss will gelernt sein: Wenn der Guss nach dem Auftragen verläuft, ist er zu dünn. Einfach noch etwas Puderzucker einrühren. Wenn er zu dick ist und sich nicht verteilen lässt, kommt ein Spritzer Zitronensaft dazu. Die perfekte Konsistenz ist wie flüssiger Honig.
- Multitasking beim Backen: Während das erste Blech im Ofen ist, forme ich schon die Kugeln für das zweite Blech. So geht alles viel schneller. Und in der Zeit, in der das zweite Blech backt, können die ersten Plätzchen schon abkühlen – perfekt für den Guss danach.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass du es unendlich variieren kannst. Hier sind einige meiner liebsten Abwandlungen, die ich im Laufe der Jahre ausprobiert habe.
- Schoko-Puddingplätzchen: Tausche das Vanille-Puddingpulver gegen Schokoladen-Puddingpulver aus. Der Teig bekommt eine dunklere Farbe und einen herrlich schokoladigen Geschmack. Dazu passt ein Guss aus dunkler Schokolade (100 g Zartbitterschokolade mit 1 TL Kokosöl schmelzen) anstelle des Zitronengusses. Ein absoluter Traum!
- Zitronen-Puddingplätzchen mit Kokos: Gib 50 g geraspelte Kokosnuss mit in den Teig. Der Kokosgeschmack harmoniert wunderbar mit der Zitrone. Der Guss bleibt gleich, aber du kannst noch etwas Kokosraspeln darüber streuen, bevor er fest wird. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch fantastisch.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch 250 g vegane Margarine (am besten eine, die für Backen geeignet ist, wie Alsan oder Rama). Die Eier ersetzt du durch 2 EL Apfelmus oder 2 “Leinsamen-Eier” (2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser vermischt, 5 Minuten quellen lassen). Der Teig wird etwas weicher, aber die Plätzchen gelingen trotzdem. Achte darauf, dass das Puddingpulver vegan ist (die meisten sind es).
- Gewürz-Puddingplätzchen: Gib 1 Teelöffel Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz mit in die Mehlmischung. Das gibt den Plätzchen eine weihnachtliche Note. Dazu passt ein Guss aus Puderzucker und Orangensaft – einfach festlich!
- Nuss-Puddingplätzchen: Ersetze 50 g des Mehls durch 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Die Plätzchen werden dadurch noch mürber und bekommen ein nussiges Aroma. Der Zitronenguss bildet einen schönen Kontrast dazu.
Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich habe einmal eine Handvoll gehackte weiße Schokolade in den Teig gegeben, bevor ich die Kugeln geformt habe. Die kleinen Schokoladenstückchen schmolzen im Ofen und hinterließen zarte, süße Nester im Plätzchen. Dazu habe ich nur einen ganz dünnen Zitronenguss gemacht. Das war so gut, dass ich es seitdem öfter mache, wenn ich etwas Besonderes brauche.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Damit deine Puddingplätzchen mit Zitronenguss auch nach dem Backen perfekt bleiben, habe ich hier ein paar Hinweise für dich.
Servieren: Die Plätzchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Der Zitronenguss sollte vor dem Servieren komplett getrocknet sein, sonst klebt er. Du kannst sie auf einer hübschen Platte anrichten oder in einer Keksdose verschenken. Sie passen wunderbar zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Ich finde, sie sind auch ein toller Begleiter zu einer Tasse heißer Schokolade an einem gemütlichen Abend.
Aufbewahrung: In einer luftdichten Keksdose halten sich die Puddingplätzchen bei Raumtemperatur problemlos 1-2 Wochen. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher, was ich persönlich sehr mag. Sie schmecken dann fast wie kleine Kekse. Wenn du sie lieber knusprig magst, iss sie am besten innerhalb der ersten 3-4 Tage. Wichtig: Lege die Plätzchen erst in die Dose, wenn der Guss komplett getrocknet ist, sonst kleben sie aneinander fest.
Einfrieren: Du kannst die unglasierten Plätzchen sehr gut einfrieren. Lege sie dazu in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose und friere sie für bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen nimmst du sie einfach aus dem Gefrierfach und lässt sie bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten auftauen. Dann bereitest du den Zitronenguss frisch zu und glasierst sie. So hast du immer frische Plätzchen parat, wenn unerwartet Besuch kommt!
Geschmacksentwicklung: Ein interessanter Punkt: Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser. Der Puddinggeschmack zieht dann richtig durch, und die Textur wird noch gleichmäßiger. Das liegt daran, dass die Feuchtigkeit sich im Teig verteilt. Also keine Sorge, wenn sie am ersten Tag nicht alle aufgegessen werden – sie werden nur besser!
Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte
Ich möchte dir eine realistische Einschätzung geben. Diese Puddingplätzchen sind ein Genussmittel, kein Diätprodukt. Aber das ist ja auch in Ordnung! Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei ca. 30 Plätzchen):
- Kalorien: ca. 110-120 kcal
- Fett: ca. 6-7 g
- Kohlenhydrate: ca. 13-14 g
- Eiweiß: ca. 1-2 g
Gesundheitliche Aspekte: Die Plätzchen enthalten Butter, was sie reich an gesättigten Fettsäuren macht. In Maßen genossen ist das aber völlig in Ordnung. Der Zitronenguss bringt immerhin etwas Vitamin C mit, auch wenn die Menge gering ist. Wenn du die vegane Variante wählst, verwendest du pflanzliche Fette, die weniger gesättigte Fettsäuren enthalten. Die Plätzchen sind nicht glutenfrei, aber du kannst sie mit einer glutenfreien Mehlmischung und glutenfreiem Puddingpulver zubereiten, wenn du das benötigst.
Meine persönliche Einstellung: Ich bin ein großer Freund von “Alles in Maßen”. Diese Plätzchen sind ein Stück Geborgenheit und Freude. Sie sind nicht dazu da, dich zu ernähren, sondern zu verwöhnen. Und das ist ein wichtiger Teil eines ausgewogenen Lebens. Also genieße sie ohne schlechtes Gewissen!
Fazit – Warum du diese Puddingplätzchen sofort backen solltest
Also, worauf wartest du noch? Diese einfachen Puddingplätzchen mit Zitronenguss sind der Beweis, dass Backen nicht kompliziert sein muss, um großartig zu sein. Sie sind blitzschnell gemacht, schmecken himmlisch und sind so vielseitig, dass du sie immer wieder neu erfinden kannst. Ich liebe sie, weil sie mich an den Keksverkauf erinnern, an dem ich so gestresst war und am Ende die größte Freude hatte. Sie sind mein kleines Geheimnis für den Fall, dass ich mal wieder etwas vergessen habe – und sie retten mich jedes Mal.
Ich möchte dich ermutigen, dieses Rezept als Basis zu nehmen und deine eigene Version zu kreieren. Vielleicht mit Schokolade, Kokos oder einer Prise Zimt? Probiere es aus und finde heraus, was dir am besten schmeckt. Und wenn du deine Kreationen teilst, freue ich mich riesig darüber!
Jetzt bist du dran! Hast du die Puddingplätzchen schon gebacken? Oder hast du eine eigene Variante ausprobiert? Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir gelungen sind. Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden. Frohes Backen und genieße jeden einzelnen Bissen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch vorbereiten und später backen?
Ja, das ist möglich. Du kannst den Teig für bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren, gut abgedeckt mit Frischhaltefolie. Rolle ihn dann zu Kugeln und backe ihn wie im Rezept beschrieben. Der Teig wird durch das Kühlen etwas fester, was das Formen sogar erleichtert.
Warum sind meine Plätzchen nach dem Backen so hart?
Das liegt meistens daran, dass sie zu lange gebacken wurden. Die Plätzchen sollten nur so lange im Ofen bleiben, bis sie an den Rändern leicht goldbraun sind – auch wenn sie in der Mitte noch weich aussehen. Sie härten beim Abkühlen nach. Backe sie beim nächsten Mal 1-2 Minuten kürzer.
Kann ich auch andere Puddinggeschmacksrichtungen verwenden?
Absolut! Schokolade, Karamell, Sahne oder sogar Erdbeer-Puddingpulver sind tolle Alternativen. Passe den Guss dann einfach an den Geschmack an – zu Schokolade passt ein Schokoguss, zu Erdbeere ein weißer Zuckerguss. Sei kreativ!
Der Guss wird nicht fest – was kann ich tun?
Das passiert, wenn der Guss zu dünn ist oder die Plätzchen noch warm waren. Gib einfach etwas mehr Puderzucker in den Guss, bis er die richtige Konsistenz hat (wie flüssiger Honig). Und warte geduldig, bis die Plätzchen komplett abgekühlt sind, bevor du den Guss aufträgst. Wenn es draußen sehr feucht ist, kann der Guss auch länger brauchen, um zu trocknen.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Guss servieren?
Ja, auf jeden Fall! Die Puddingplätzchen schmecken auch ohne Guss wunderbar. Du kannst sie dann einfach mit etwas Puderzucker bestäuben oder in einer Mischung aus Zimt und Zucker wälzen, solange sie noch warm sind. Das ist eine tolle Option, wenn du es eilig hast oder keine Zitrone im Haus hast.
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Einfache Puddingplätzchen mit Zitronenguss – bestes Blitzrezept
Diese blitzschnellen Puddingplätzchen mit Zitronenguss sind der Beweis, dass Backen nicht kompliziert sein muss, um großartig zu sein. Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt und braucht keine Kühlzeit – von der Idee bis zum ersten Bissen vergehen keine 30 Minuten.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 22 Minuten
- Yield: 30 Plätzchen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 100 g Zucker (1/2 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g / 2 TL)
- 2 Eier (Größe M)
- 350 g Mehl (2 3/4 Tassen)
- 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver (ca. 37 g / 3 EL)
- 1 Prise Salz
- 150 g Puderzucker (1 1/4 Tassen)
- 2–3 EL frisch gepresster Zitronensaft
Instructions
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
- Eier einzeln unterrühren: Erst das erste Ei auf mittlerer Stufe unterrühren, dann das zweite Ei. Die Masse kann etwas aussehen, als ob sie sich trennt – das ist normal.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Puddingpulver und Salz mit einer Gabel vermischen.
- Die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben und auf niedriger Stufe oder mit einem Teigschaber nur so lange rühren, bis sich die Zutaten verbunden haben. Nicht zu lange rühren! Der Teig ist weich und klebrig.
- Mit einem Teelöffel oder kleinen Eisportionierer kleine Portionen Teig abnehmen und zu gleichmäßigen Kugeln rollen. Hände leicht mit kaltem Wasser befeuchten, damit der Teig nicht klebt. Kugeln mit etwas Abstand auf die Backbleche legen und mit einer Gabel leicht andrücken, um ein Muster zu erzeugen.
- Die Bleche nacheinander im vorgeheizten Ofen 10-12 Minuten backen, bis die Plätzchen an den Rändern leicht goldbraun sind, in der Mitte aber noch hell und weich aussehen.
- Plätzchen 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
- Während die Plätzchen abkühlen, den Zitronenguss zubereiten: Puderzucker in eine kleine Schüssel geben, 2 EL Zitronensaft hinzufügen und glatt rühren. Der Guss sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen. Bei Bedarf mehr Saft oder Puderzucker hinzufügen.
- Die vollständig ausgekühlten Plätzchen mit dem Zitronenguss bestreichen (mit Backpinsel oder Teelöffel). Guss 15-20 Minuten fest werden lassen.
Notes
Die Butter muss wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Nicht zu lange backen – die Plätzchen härten beim Abkühlen nach. Der Guss sollte erst aufgetragen werden, wenn die Plätzchen vollständig abgekühlt sind. Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 115
- Sugar: 7
- Sodium: 30
- Fat: 6.5
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 13.5
- Fiber: 0.3
- Protein: 1.5
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