Es gab einmal eine kleine, altmodische Konditorei in der Münchner Altstadt – die „Goldene Nuss“ – die die allerbesten Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung weit und breit hatte. Sie lag versteckt in einer schmalen Gasse, und der Duft von gerösteten Nüssen und zartschmelzender Schokolade zog einen schon von weitem an. Als die Konditorei vor ein paar Jahren schließen musste, war ich am Boden zerstört. Ehrlich, ich habe tagelang von diesen Plätzchen geträumt. Der Verlust fühlte sich an, als hätte jemand ein Stück Kindheit weggenommen.
Nach etwa 14 Versuchen – und einer Küche, die aussah wie ein Schlachtfeld aus Mehl und Butter – habe ich es endlich geschafft. Letzte Woche Dienstag, um genau zu sein, als der erste Schnee fiel und mein Ofen endlich die perfekte Temperatur hielt. Dieses Rezept ist das Ergebnis einer regelrechten Obsession. Ich habe Nougatsorten getestet, Haselnüsse aus drei verschiedenen Ländern geröstet und mehr Teig weggeworfen, als ich zugeben möchte. Aber jetzt halte ich es in den Händen: ein Plätzchen, das so zart ist, dass es auf der Zunge zergeht, mit einer Nougatfüllung, die genau die richtige Süße hat.
Vielleicht kennen Sie das ja – dieses Gefühl, wenn man einen bestimmten Geschmack wiederfinden möchte, der einen glücklich gemacht hat. Dieses Rezept ist genau das für mich. Es ist nicht nur ein Gebäck; es ist eine Erinnerung, die man essen kann. Und ich verspreche Ihnen, wenn Sie diese Plätzchen backen, werden Sie verstehen, warum ich nicht aufgeben konnte.
Warum Sie diese Plätzchen lieben werden
Diese gemütlichen Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung sind mehr als nur ein weiteres Weihnachtsrezept. Sie sind eine Umarmung in Plätzchenform. Ich habe sie so oft getestet, dass ich jede einzelne Nuance kenne – und ich kann Ihnen sagen, sie sind etwas ganz Besonderes.
- Einfach & schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und die Plätzchen sind im Handumdrehen gebacken. Perfekt für spontane Backnachmittage oder wenn die Lust auf etwas Süßes überkommt.
- Einfaache Zutaten: Keine ausgefallenen Zutaten aus dem Spezialitätenladen. Haselnüsse, Butter, Mehl und gute Nougat – das haben Sie vielleicht schon zu Hause.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob bei einer Tasse Tee auf dem Sofa, als kleines Geschenk für liebe Menschen oder einfach so – diese Plätzchen passen zu jeder Gelegenheit, die Wärme und Geborgenheit braucht.
- Absoluter Publikumsliebling: Ich habe sie auf Familienfeiern und bei Nachbarn getestet – jedes Mal waren sie im Nu verschwunden. Kinder lieben die Nougatfüllung, Erwachsene den nussigen Teig.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus dem buttrigen, leicht knusprigen Haselnussteig und der cremig-zarten Nougatfüllung ist einfach himmlisch. Es ist dieses eine Plätzchen, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance. Der Teig ist nicht zu süß, die Haselnüsse sind schön aromatisch, und die Nougatfüllung ist nicht aufdringlich. Es ist, als hätte jemand die perfekte Harmonie gefunden. Ich habe unzählige Varianten ausprobiert – mit mehr Nüssen, weniger Zucker, anderer Schokolade – aber diese Version hier ist einfach die beste. Sie ist nicht nur gut; sie ist die Art von Plätzchen, die man nach dem ersten Bissen kaum aus der Hand legen kann.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für dieses Rezept verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen ein unvergessliches Geschmackserlebnis schaffen. Die meisten davon haben Sie wahrscheinlich schon im Vorratsschrank.
- Haselnüsse (150 g): Die Basis unseres Teigs. Ich verwende am liebsten ganze, ungeschälte Haselnüsse, die ich selbst röste. Das bringt ein viel intensiveres Aroma als fertig gemahlene. (Tipp: Achten Sie darauf, dass sie nicht alt sind – ranzige Nüsse ruinieren den ganzen Teig.)
- Butter (200 g, weich): Sie muss wirklich weich sein, nicht nur kühl. Ich nehme immer ungesalzene Butter, um die Süße selbst zu bestimmen. Ein guter Tipp: Nehmen Sie die Butter eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- Zucker (100 g): Feiner Haushaltszucker reicht völlig. Ich habe auch schon braunen Zucker versucht, aber der verändert den Geschmack zu sehr in Richtung Karamell. Für den klassischen Geschmack bleibt beim weißen Zucker.
- Vanillezucker (1 Päckchen): Selbstgemachter ist natürlich am besten, aber ein gekaufter tut es auch. Er gibt dem Teig diese unverwechselbare, warme Note.
- Mehl (250 g): Einfaches Weizenmehl Type 405. Nichts Besonderes, aber es hält den Teig perfekt zusammen.
- Eigelb (2 Stück): Sie sorgen für die zarte, mürbe Textur. Das Eiweiß können Sie für ein anderes Rezept aufheben – vielleicht für einen Baiser? (Ich habe schon oft vergessen, es wegzustellen – passiert den Besten!)
- Nougat (200 g): Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. Ich empfehle eine hochwertige Nougatmasse aus dem Supermarkt, am besten von einer Marke wie „Ritter Sport“ oder „Suchard“. Die billigen Nougatblöcke schmelzen oft nicht richtig oder haben einen künstlichen Beigeschmack. (Einmal habe ich Nougataufstrich genommen – das war eine klebrige Katastrophe!)
- Puderzucker (zum Bestäuben): Für den letzten Schliff. Er macht die Plätzchen nicht nur hübsch, sondern gibt ihnen auch eine leicht süße Note.
Substitutions-Tipp: Wenn Sie Haselnüsse nicht vertragen, können Sie sie durch Mandeln ersetzen. Der Geschmack wird etwas anders, aber immer noch köstlich. Für eine glutenfreie Variante verwenden Sie einfach eine glutenfreie Mehlmischung. Die Konsistenz wird etwas bröseliger, aber das ist auch okay.
Benötigte Ausrüstung
Sie brauchen keine teure Profi-Ausstattung für diese Plätzchen. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche.
- Eine Küchenmaschine oder ein Pürierstab: Zum Mahlen der Haselnüsse. Einfach die gerösteten Nüsse fein mahlen, aber nicht zu lange, sonst wird es Nussbutter. (Ich habe das selbst schon geschafft – es roch toll, aber der Teig war hinüber.)
- Eine große Rührschüssel: Für den Teig. Nichts Besonderes, aber sie sollte groß genug sein, damit nichts daneben geht.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine mit Rührbesen: Zum Cremigrühren der Butter. Von Hand geht auch, aber es ist anstrengender.
- Ein Backblech mit Backpapier: Standardausrüstung. Das Backpapier verhindert das Ankleben.
- Ein kleines Messer oder ein Teigschaber: Zum Formen der Plätzchen und zum Bestreichen mit Nougat.
- Ein Kühlschrank: Zum Kühlen des Teigs. Das ist wichtig, damit die Plätzchen nicht auseinanderlaufen.
- Ein Rost: Zum Abkühlen der Plätzchen. Wenn sie auf dem Blech bleiben, werden sie unten weich.
Budget-Tipp: Wenn Sie keine Küchenmaschine haben, kaufen Sie einfach fertig gemahlene Haselnüsse. Das spart Zeit und Geld. Achten Sie nur darauf, dass sie nicht zu alt sind.
Zubereitungsmethode

- Haselnüsse rösten: Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Verteilen Sie die Haselnüsse auf einem Backblech und rösten Sie sie etwa 10 Minuten, bis sie duften und die Haut leicht abblättert. Achtung: Sie verbrennen schnell! Nehmen Sie sie raus, sobald sie goldbraun sind. Lassen Sie sie etwas abkühlen und reiben Sie die Haut dann mit einem sauberen Küchentuch ab. Das ist ein bisschen Fummelarbeit, aber es lohnt sich.
- Nüsse mahlen: Geben Sie die abgekühlten, geschälten Haselnüsse in eine Küchenmaschine und mahlen Sie sie fein. Nicht zu lange mixen – sonst wird es Nussbutter. Sie wollen ein feines, aber nicht ganz staubfeines Pulver.
- Teig zubereiten: In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren, bis die Masse hell und luftig ist. Das dauert etwa 3-4 Minuten mit dem Handrührgerät. Geben Sie dann die Eigelbe einzeln dazu und rühren Sie sie gut unter.
- Trockene Zutaten einarbeiten: Mischen Sie das Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen. Geben Sie die Mehl-Nuss-Mischung nach und nach zur Butter-Zucker-Masse und rühren Sie alles kurz zu einem glatten Teig. Nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh. Der Teig sollte sich gut formen lassen, aber nicht kleben. Wenn er zu klebrig ist, geben Sie noch einen Esslöffel Mehl dazu.
- Teig kühlen: Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit er später nicht verläuft. (Ich habe es einmal weggelassen – die Plätzchen waren eher flache Kekse als hübsche Plätzchen.)
- Plätzchen formen: Heizen Sie den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vor. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5 cm dick aus. Stechen Sie runde Plätzchen aus (Durchmesser ca. 4-5 cm) und legen Sie sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
- Backen: Backen Sie die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten nur leicht goldbraun an den Rändern sein. Die Mitte bleibt hell. Lassen Sie sie 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig auf einen Rost und lassen sie vollständig auskühlen.
- Nougat schmelzen: Während die Plätzchen abkühlen, hacken Sie die Nougatmasse klein und geben Sie sie in eine kleine Schüssel. Stellen Sie die Schüssel über ein Wasserbad (nicht kochend, nur heiß) oder schmelzen Sie die Nougat vorsichtig in der Mikrowelle in 20-Sekunden-Intervallen. Rühren Sie um, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.
- Füllen: Bestreichen Sie die Unterseite eines abgekühlten Plätzchens dünn mit der geschmolzenen Nougat. Drücken Sie ein zweites Plätzchen leicht darauf. Achten Sie darauf, dass die Nougat nicht zu dick ist – sonst quillt sie seitlich heraus. (Das ist mir beim ersten Mal passiert – sah aus wie ein Nougat-Vulkan.)
- Bestäuben: Lassen Sie die gefüllten Plätzchen kurz fest werden (etwa 10 Minuten), dann bestäuben Sie sie mit Puderzucker. Der Kontrast zwischen dem weißen Zucker und dem dunklen Nougat ist wunderschön.
Sinnes-Check: Der Teig sollte sich weich und geschmeidig anfühlen, nicht bröselig oder klebrig. Wenn er bröselt, geben Sie einen Esslöffel Milch oder Sahne dazu. Die gebackenen Plätzchen duften himmlisch nach Haselnuss und Vanille.
Backtipps & Techniken
Ich habe bei diesem Rezept so viele Fehler gemacht, dass ich Ihnen jetzt die besten Tipps geben kann, damit es Ihnen nicht so geht.
- Teig richtig kühlen: Das ist nicht verhandelbar. Der Teig muss mindestens 30 Minuten kalt stehen. Wenn er zu warm ist, verlaufen die Plätzchen im Ofen und werden flach. Ich lege den Teig manchmal sogar für 10 Minuten ins Gefrierfach, wenn es schnell gehen muss.
- Nicht zu lange backen: Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind, aber die Mitte noch hell ist. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester. Wenn Sie sie zu lange backen, werden sie trocken und hart. Vertrauen Sie mir – ich habe schon welke Plätzchen erlebt.
- Nougat richtig schmelzen: Nougat ist empfindlich. Schmelzen Sie sie langsam und rühren Sie ständig um. Wenn sie zu heiß wird, wird sie körnig und trennt sich. Ein Wasserbad ist die sicherste Methode. In der Mikrowelle sollten Sie nur kurze Intervalle wählen.
- Gleichmäßige Größe: Verwenden Sie einen Ausstecher mit glattem Rand. Wenn die Plätzchen unterschiedlich groß sind, backen sie ungleichmäßig. Ich habe einmal welche mit einem Glas ausgestochen – das war eine chaotische Angelegenheit.
- Multitasking: Während der Teig kühlt, können Sie die Haselnüsse rösten und mahlen. Das spart Zeit und hält den Arbeitsablauf flüssig. Und während die Plätzchen backen, schmelzen Sie die Nougat. So geht alles Hand in Hand.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist wunderbar vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können.
- Schokoladen-Variante: Tauchen Sie die fertigen Plätzchen zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade. Das gibt einen extra Schokoladenkick und sieht toll aus. Ich habe das für eine Party gemacht – alle waren begeistert.
- Vegane Version: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und die Eigelbe durch 2 Esslöffel Apfelmus oder Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser). Die Nougat sollte auch vegan sein – die meisten sind es ohnehin. Die Konsistenz wird etwas weicher, aber der Geschmack bleibt.
- Gewürz-Note: Geben Sie einen Teelöffel Zimt oder eine Prise Kardamom in den Teig. Das passt besonders gut in der Weihnachtszeit und gibt den Plätzchen eine orientalische Note. Ich habe es einmal mit Lebkuchengewürz probiert – das war auch lecker, aber eher etwas für Fortgeschrittene.
- Fruchtige Füllung: Statt Nougat können Sie auch eine dünne Schicht Marmelade (Himbeer oder Aprikose) zwischen die Plätzchen geben. Das gibt eine fruchtige Säure, die wunderbar mit den Nüssen harmoniert. Einfach die Marmelade kurz erwärmen, damit sie streichfähig wird.
- Nuss-Mix: Ersetzen Sie die Hälfte der Haselnüsse durch fein gemahlene Mandeln oder Walnüsse. Das verändert das Aroma und macht die Plätzchen noch interessanter. Ich habe eine Version mit Pistazien gemacht – die war grün und wunderschön.
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Diese Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind – dann werden sie noch mürber und die Aromen verbinden sich.
- Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Sie schmecken aber auch leicht gekühlt – besonders an warmen Tagen. Ich mag sie am liebsten mit einer Tasse heißem Kakao oder einem Glas kalter Milch.
- Präsentation: Stapeln Sie die Plätzchen auf einer hübschen Platte oder legen Sie sie in eine Keksdose. Ein Hauch von Puderzucker darüber macht sie noch einladender. Für Geschenke eignen sich kleine Cellophantüten mit Schleife.
- Aufbewahrung: In einer gut verschlossenen Dose halten sich die Plätzchen bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen. Sie werden mit der Zeit sogar noch besser, weil die Nougat in den Teig einzieht. (Wenn sie so lange durchhalten – bei mir sind sie meist nach drei Tagen weg.)
- Einfrieren: Sie können die ungefüllten Plätzchen problemlos einfrieren. Einfach auf einem Blech vorfrieren, dann in einen Gefrierbeutel geben. So haben Sie immer einen Vorrat für spontanen Besuch. Die gefüllten Plätzchen sollten Sie nicht einfrieren, da die Nougat sonst ihre Cremigkeit verliert.
- Aufwärmen: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich werden, legen Sie sie für 5 Minuten bei 150°C in den Ofen. Das macht sie wieder knusprig. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst werden sie trocken.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ja, es sind Plätzchen – aber mit ein paar guten Inhaltsstoffen!
- Geschätzte Nährwerte pro Plätzchen (bei 20 Stück): Kalorien: 180 kcal, Fett: 12 g, Kohlenhydrate: 15 g, Eiweiß: 3 g.
- Haselnüsse: Sie sind reich an Vitamin E, B-Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Außerdem enthalten sie Ballaststoffe, die satt machen.
- Nougat: Ja, sie enthält Zucker, aber auch Kakaobutter, die wertvolle Antioxidantien liefert. In Maßen genossen, ist sie ein Stückchen Glück für die Seele.
- Butter: Sie liefert fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K. In Maßen ist sie ein natürliches Lebensmittel.
- Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenhaltig (durch das Mehl). Für eine glutenfreie Version ersetzen Sie das Mehl durch eine glutenfreie Mischung. Es ist nicht vegan, aber mit den oben genannten Anpassungen machbar.
- Allergene: Enthält Nüsse (Haselnüsse), Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Bitte beachten Sie das bei Allergien.
Meine persönliche Perspektive: Ich glaube, dass Essen auch Genuss sein darf. Diese Plätzchen sind kein Diätfood, sondern ein Stück Wohlfühlen. Ein oder zwei am Tag – und das mit gutem Gewissen, denn die Nüsse bringen ja auch etwas Gutes mit.
Fazit
Diese gemütlichen Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Auszeit vom Alltag. Sie erinnern mich an die „Goldene Nuss“ in München, an den Duft von gerösteten Nüssen und an das Gefühl, etwas ganz Besonderes geschaffen zu haben. Ich liebe sie, weil sie so unkompliziert sind und trotzdem so viel Freude bereiten.
Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept nach Ihrem Geschmack an – mit mehr Nüssen, einer anderen Füllung oder einem Hauch Zimt. Das Schöne am Backen ist, dass Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Und wenn Sie einmal eine Nougat-Katastrophe erleben oder der Teig zu klebrig ist – lachen Sie darüber! Es gehört dazu.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Plätzchen geworden sind. Welche Variation haben Sie ausprobiert? Oder haben Sie vielleicht eine ganz eigene Idee entwickelt? Teilen Sie Ihre Geschichten mit mir – ich bin gespannt!
Also, ran an den Ofen, die Nüsse geröstet und los geht’s. Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude beim Backen und Genießen. Denn genau dafür sind diese Plätzchen da: für gemütliche Stunden, warme Momente und das kleine Glück auf dem Teller.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, absolut! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn über Nacht im Kühlschrank. Nehmen Sie ihn dann etwa 10 Minuten vor dem Ausrollen heraus, damit er etwas weicher wird. Der Geschmack wird dadurch sogar noch intensiver.
Meine Plätzchen sind nach dem Backen zu weich. Was habe ich falsch gemacht?
Das kann zwei Gründe haben: Entweder war der Teig zu warm, als er in den Ofen kam, oder Sie haben sie zu kurz gebacken. Achten Sie darauf, dass der Teig gut gekühlt ist, und backen Sie die Plätzchen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Sie werden beim Abkühlen noch fester.
Kann ich statt Nougat auch Nutella verwenden?
Technisch gesehen ja, aber ich rate davon ab. Nutella enthält mehr Öl und weniger Kakao, wodurch die Füllung weicher wird und die Plätzchen durchweichen kann. Wenn Sie es trotzdem versuchen möchten, verwenden Sie nur eine sehr dünne Schicht und lassen Sie die Plätzchen gut durchkühlen.
Die Nougatfüllung wird bei mir immer zu hart. Wie kann ich das verhindern?
Das passiert oft, wenn die Nougat zu heiß geschmolzen wird oder wenn sie von minderer Qualität ist. Verwenden Sie eine hochwertige Nougatmasse und schmelzen Sie sie langsam im Wasserbad. Wenn sie trotzdem zu fest wird, geben Sie einen Teelöffel Sahne oder Butter dazu und rühren Sie sie unter.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ausstecher formen?
Ja, natürlich! Rollen Sie den Teig zu einer Rolle (etwa 4 cm Durchmesser) und schneiden Sie ihn in gleichmäßige Scheiben. Das geht schneller und die Plätzchen sehen rustikal aus. Drücken Sie sie dann leicht flach, bevor Sie sie backen. Sehr praktisch, wenn man wenig Zeit hat.
Pin This Recipe!

Gemütliche Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung
Diese zarten Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung sind eine Erinnerung an eine kleine Münchner Konditorei. Sie sind einfach zuzubereiten und perfekt für gemütliche Abende.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 20 Plätzchen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 150 g Haselnüsse
- 200 g weiche Butter (ungesalzen)
- 100 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 250 g Mehl (Type 405)
- 2 Eigelb
- 200 g Nougat (hochwertig, z.B. Ritter Sport oder Suchard)
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Haselnüsse rösten: Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Haselnüsse auf einem Backblech verteilen und etwa 10 Minuten rösten, bis sie duften und die Haut abblättert. Abkühlen lassen, dann die Haut mit einem Küchentuch abreiben.
- Nüsse mahlen: Abgekühlte, geschälte Haselnüsse in einer Küchenmaschine fein mahlen (nicht zu lange, sonst wird es Nussbutter).
- Teig zubereiten: In einer großen Schüssel weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren (3-4 Minuten). Eigelbe einzeln unterrühren.
- Trockene Zutaten einarbeiten: Mehl mit gemahlenen Haselnüssen mischen. Nach und nach zur Butter-Zucker-Masse geben und kurz zu einem glatten Teig verrühren. Nicht zu lange kneten.
- Teig kühlen: Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
- Plätzchen formen: Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf bemehlter Fläche 0,5 cm dick ausrollen. Runde Plätzchen (ca. 4-5 cm Durchmesser) ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Backen: Plätzchen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.
- Nougat schmelzen: Nougat klein hacken und über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle (20-Sekunden-Intervalle) schmelzen, bis eine glatte Masse entsteht.
- Füllen: Unterseite eines abgekühlten Plätzchens dünn mit geschmolzener Nougat bestreichen. Ein zweites Plätzchen leicht darauf drücken.
- Bestäuben: Gefüllte Plätzchen etwa 10 Minuten fest werden lassen, dann mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Teig muss mindestens 30 Minuten kühlen, sonst verlaufen die Plätzchen. Nougat langsam schmelzen, nicht zu heiß werden lassen. Plätzchen schmecken nach 1-2 Tagen Durchziehen am besten.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 180
- Sugar: 8
- Sodium: 50
- Fat: 12
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 15
- Fiber: 1
- Protein: 3
Keywords: Haselnuss-Plätzchen, Nougatfüllung, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept, gemütlich


