Ich wollte eigentlich einen lockeren, fluffigen Pfannkuchen machen. So einen richtig dicken, amerikanischen, der nach Sonntagmorgen schmeckt. Die Schüssel stand bereit, die Eier waren aufgeschlagen, und ich griff nach dem Mehl – nur um festzustellen, dass die Packung leer war. Leer! Und der nächste Laden war schon zu. Ich stand da, mit drei Eiern in der einen Hand und einer leeren Mehlpackung in der anderen, und die Küche roh schon nach nichts. Also improvisierte ich. Ich kramte im Schrank und fand einen Beutel Proteinpulver, das ich mal für einen Smoothie gekauft hatte. “Na gut”, dachte ich, “versuchen wir es.” Ich mixte die Eier mit dem Pulver und einem Schuss Wasser. Der Teig war dünner als erwartet, fast wie eine Flüssigfolie. Ich goss ihn in die heiße Pfanne und wartete auf die Katastrophe. Was rauskam, war kein Pfannkuchen. Es war dünner, elastischer, und als ich es vorsichtig wendete, hatte es diese goldbraunen Flecken. Ich rollte es ein, stopfte es mit einem Klecks Kräuterquark und ein paar Radieschenspalten voll – und biss hinein. Das war der Moment, in dem aus einem gescheiterten Pfannkuchen diese Low-Carb-Eiweiß-Wraps wurden. Seitdem mache ich sie ständig, besonders jetzt im Frühling. Sie sind einfach zu perfekt, um sie nicht zu teilen.
Warum du diese Low-Carb-Eiweiß-Wraps lieben wirst
Diese Wraps sind der Beweis, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Du brauchst wirklich nur drei Zutaten für den Grundteig, und das ist kein Marketing-Gag. Ich habe es selbst getestet – mehrmals, um sicherzugehen, dass es kein Zufall war.
- Schnell & einfach: Vom ersten Gedanken bis zum fertigen Wrap vergehen keine zehn Minuten. Perfekt für hektische Frühlingstage, wenn du keine Lust hast, stundenlang in der Küche zu stehen.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Superfoods oder teuren Spezialmehle. Du hast wahrscheinlich alles im Haus, oder kannst es beim nächsten Einkauf schnell mitnehmen.
- Perfekt für den Frühling: Diese Wraps sind leicht, frisch und passen zu allem, was der Frühling so hergibt – von zartem Spargel bis zu knackigem Rucola.
- Immer ein Erfolg: Ich habe sie schon Freunden serviert, die sonst nichts mit “Low-Carb” anfangen können, und sie waren begeistert. Der Geschmack ist neutral genug, um jede Füllung zu tragen.
- Unglaublich lecker: Die Konsistenz ist genau richtig – nicht zu weich, nicht zu fest, mit einem leichten Biss. Und der Protein-Punch macht sie satt, ohne zu beschweren.
Was diese Wraps von anderen Rezepten unterscheidet, ist ihre pure Einfachheit. Kein kompliziertes Mischen, kein stundenlanges Ruhenlassen. Du musst kein Profi sein, um sie hinzubekommen. Und ehrlich? Sie schmecken besser als viele gekaufte Wraps. Diese Kombination aus fluffig und elastisch ist einfach unschlagbar.
Zutaten, die du brauchst
Für diese Low-Carb-Eiweiß-Wraps brauchst du wirklich nur drei Hauptzutaten. Der Rest ist optional, aber ich gebe dir ein paar Tipps, wie du das Beste rausholst.
- 3 große Eier (Zimmertemperatur): Die Eier sind die Basis für die Struktur und den Proteingehalt. Ich nehme am liebsten Eier von glücklichen Hühnern aus dem Bioladen – sie haben ein kräftigeres Eigelb und schmecken einfach runder. Lass sie vor der Verarbeitung etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen, dann wird der Teig geschmeidiger.
- 30 g Proteinpulver (Geschmacksneutral oder Vanille): Hier liegt der Trick. Ich verwende am liebsten ein Molkenprotein-Isolat ohne Zusätze, aber auch ein pflanzliches Proteinpulver funktioniert. Achte darauf, dass es fein gemahlen ist – manche groben Sorten können den Teig klumpig machen. Meine erste Wahl ist das von “Feel Natural”, weil es sich super verrühren lässt. Falls du kein Proteinpulver hast, kannst du auch 30 g fein gemahlene Mandeln oder Kichererbsenmehl nehmen, dann ändert sich aber der Geschmack leicht.
- 2-3 EL Wasser (oder Milch): Das Wasser lockert den Teig auf und macht ihn geschmeidiger. Bei manchen Proteinpulvern brauchst du etwas mehr, bei anderen weniger. Fang mit 2 EL an und füge bei Bedarf einen weiteren hinzu. Du willst einen Teig, der flüssig genug ist, um in der Pfanne zu verlaufen, aber nicht wässrig.
- Optional: Prise Salz: Ein bisschen Salz hebt den Eigengeschmack der Eier und des Proteins hervor. Klingt banal, macht aber den Unterschied.
- Optional: 1 TL Flohsamenschalenpulver: Wenn du die Wraps besonders elastisch haben willst, gib einen Teelöffel Flohsamenschalenpulver dazu. Es bindet die Flüssigkeit und sorgt für eine fast tortillaartige Konsistenz. Ich mache das, wenn ich die Wraps später rollen und füllen will.
Für die Füllung (optional, aber empfohlen):
- 100 g Kräuterfrischkäse: Der cremige Kontrast zu den herzhaften Wraps ist genial. Nimm einen mit Schnittlauch oder Kräutern der Provence.
- Eine Handvoll Rucola oder Babyspinat: Für die frühlingshafte Frische.
- 4-5 Radieschen: In feine Scheiben gehobelt, geben sie eine schöne Schärfe und Crunch.
- Optional: Geräucherter Lachs oder Hähnchenbrust: Für mehr Protein und eine herzhafte Note.
Ausrüstung, die du benötigst
Die gute Nachricht: Du brauchst keine Spezialgeräte. Ein paar Basics reichen völlig aus.
- Eine beschichtete Pfanne (20 cm Durchmesser): Die Beschichtung ist entscheidend, damit die Wraps nicht kleben. Ich schwöre auf meine alte Pfanne von “Tefal”, die schon viele Wraps überlebt hat. Falls du keine beschichtete Pfanne hast, geht auch eine gut eingebrannte Gusseisenpfanne – dann aber unbedingt mit etwas Öl.
- Ein Schneebesen oder eine Gabel: Für den Teig reicht eine Gabel völlig. Ein Schneebesen ist aber schneller und sorgt für weniger Klümpchen.
- Eine Schüssel: Nicht zu groß, nicht zu klein – eine mittlere Rührschüssel ist perfekt.
- Ein Pfannenwender: Aus Silikon oder dünnem Metall, damit du die Wraps vorsichtig wenden kannst.
- Optional: Ein Standmixer oder Pürierstab: Falls dein Proteinpulver Klümpchen macht, kannst du den Teig kurz durchmixen. Ich mache das nur, wenn ich Besuch erwarte und die Wraps besonders glatt aussehen sollen.
Ein Tipp zur Pflege: Reinige deine beschichtete Pfanne niemals mit einem Scheuerschwamm. Ein weicher Schwamm und etwas Spülmittel reichen. So bleibt die Beschichtung intakt und deine Wraps kleben nicht an.
Zubereitungsmethode

Hier kommt der Schritt-für-Schritt-Plan. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt.
- Teig vorbereiten (2 Minuten): Schlage die drei Eier in deine Schüssel und verquirle sie mit einer Gabel oder einem Schneebesen, bis Eigelb und Eiweiß vollständig vermischt sind. Gib das Proteinpulver und eine Prise Salz dazu. Rühre kräftig, bis keine trockenen Pulverreste mehr zu sehen sind. Es dürfen ruhig ein paar kleine Klümpchen bleiben – die verschwinden beim Kochen. Füge die 2 EL Wasser hinzu und rühre noch einmal kurz durch. Der Teig sollte die Konsistenz von dünnem Pfannkuchenteig haben. Wenn er zu dick ist, gib noch einen halben EL Wasser dazu.
- Pfanne erhitzen (1 Minute): Stelle deine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze. Gib einen winzigen Tropfen Öl oder Butter hinein und verreibe ihn mit einem Küchenpapier auf dem Pfannenboden. Die Pfanne ist heiß genug, wenn der erste Tropfen Teig sofort stockt und brutzelt. Zu heiß? Dann wird der Wrap außen braun, bevor er innen durch ist. Zu kalt? Dann wird er klebrig und reißt beim Wenden. Mittlere Hitze ist der Schlüssel.
- Teig in die Pfanne geben (30 Sekunden): Gieße etwa ein Drittel des Teigs (je nach Pfannengröße) in die Mitte der heißen Pfanne. Schwenke die Pfanne sofort kreisförmig, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt. Er sollte einen dünnen, fast durchsichtigen Film auf dem Pfannenboden bilden. Dicker ist nicht besser – dünne Wraps werden elastischer.
- Erste Seite backen (2-3 Minuten): Lass den Wrap ungestört backen, bis die Oberseite nicht mehr flüssig aussieht und sich kleine Bläschen bilden. Der Rand löst sich langsam von der Pfanne. Das ist der Moment, in dem du vorsichtig mit dem Pfannenwender unter den Wrap fahren kannst. Er sollte sich leicht lösen lassen. Wenn er reißt, warte noch 30 Sekunden.
- Wenden (30 Sekunden): Das ist der kritische Moment. Schiebe den Pfannenwender komplett unter den Wrap, hebe ihn an und drehe ihn in einer fließenden Bewegung um. Keine Angst, wenn er sich dabei faltet – du kannst ihn in der Pfanne wieder glatt streichen. Die zweite Seite braucht nur etwa 30-45 Sekunden. Sie sollte goldbraune Flecken bekommen, aber nicht zu dunkel werden.
- Wiederholen (5 Minuten): Nimm den fertigen Wrap aus der Pfanne und lege ihn auf einen Teller. Wiederhole den Vorgang mit dem restlichen Teig. Aus dieser Menge bekommst du 3-4 Wraps, je nach Pfannengröße. Staple sie übereinander – so bleiben sie warm und weich.
- Füllen und genießen (3 Minuten): Jetzt kommt der beste Teil. Bestreiche jeden Wrap mit einem Klecks Kräuterfrischkäse. Belege ihn mit Rucola, Radieschenscheiben und nach Belieben mit Lachs oder Hähnchen. Rolle ihn fest ein oder klappe ihn wie eine Tasche zusammen. Fertig!
Ein persönlicher Tipp von mir: Wenn du die Wraps im Voraus zubereiten willst, backe sie ohne Füllung und lege sie mit Backpapier zwischen die Lagen. So kleben sie nicht zusammen und sind bereit, wenn du sie brauchst.
Kochtipps & Techniken
Ich habe bei diesen Wraps so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit es dir besser geht.
Die richtige Hitze finden: Das ist das Wichtigste. Ich habe die ersten Wraps auf zu hoher Hitze verbrannt – sie waren außen schwarz und innen noch flüssig. Dann habe ich die Hitze zu niedrig eingestellt und die Wraps wurden gummiartig und klebten fest. Die Lösung? Mittlere Hitze und Geduld. Wenn deine Herdplatte sehr stark ist, stell sie auf Stufe 5 von 10. Nach dem ersten Wrap weißt du, ob du nachjustieren musst.
Das Proteinpulver macht den Unterschied: Nicht jedes Proteinpulver verhält sich gleich. Ein Molkenisolat wird meist fluffiger, während ein Casein-Pulver festere, fast brotartige Wraps ergibt. Ich bevorzuge eine Mischung aus beidem, aber für den Anfang reicht ein einfaches Molkenprotein. Falls deine Wraps zu trocken werden, war das Proteinpulver zu saugfähig – dann hilft ein zusätzlicher EL Wasser im Teig.
Multitasking ist nicht nötig: Konzentriere dich auf einen Wrap nach dem anderen. Wenn du versuchst, während des Backens schon die Füllung vorzubereiten, brennt dir der Teig an. Nimm dir die zehn Minuten Zeit und mach nur das eine. Der Rest kommt danach.
Der Wendetricks: Ich habe am Anfang immer die Wraps zerrissen, weil ich zu ungeduldig war. Warte, bis sich der Rand von selbst löst. Und benutze einen dünnen, flexiblen Pfannenwender – dicke Modelle sind zu klobig und reißen den Teig ein. Wenn du ganz sicher gehen willst, backe die Wraps auf einer Seite etwas länger, bis sie richtig fest sind. Die zweite Seite ist dann nur noch ein kurzer Hitzestoß.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesen Wraps ist ihre Vielseitigkeit. Du kannst sie anpassen, wie du willst.
- Herzhafte Frühlings-Variante: Ersetze das Wasser durch 2 EL Milch und gib einen Teelöffel getrockneten Schnittlauch oder Dill in den Teig. Die Wraps bekommen eine frühlingshafte Note, die perfekt zu einer Füllung aus Frischkäse, Gurke und Keimen passt.
- Süße Variante: Für eine süße Version nimmst du Vanille-Proteinpulver und lässt das Salz weg. Fülle die Wraps mit einem Klecks Quark, frischen Erdbeeren und einem Hauch Zimt. Das ist ein Frühstück, das nach Sonne schmeckt.
- Vegane Option: Tausche die Eier gegen 3 EL gemahlene Leinsamen, die du mit 9 EL Wasser verrührst und 5 Minuten quellen lässt. Das Proteinpulver sollte pflanzlich sein (Erbse oder Reis). Die Konsistenz wird etwas fester, aber mit genug Flüssigkeit im Teig werden sie trotzdem elastisch.
- Low-Carb noch intensiver: Ersetze das Proteinpulver durch 30 g gemahlene Mandeln oder Kokosmehl. Kokosmehl saugt viel Flüssigkeit, also erhöhe die Wassermenge auf 4-5 EL. Die Wraps werden nussiger im Geschmack und haben noch weniger Kohlenhydrate.
- Meine persönliche Lieblingsvariante: Ich gebe einen Teelöffel Kurkuma und eine Prise schwarzen Pfeffer in den Teig. Die Wraps bekommen eine goldgelbe Farbe und eine erdige Note. Dazu fülle ich sie mit Avocado, Koriander und einem Spritzer Limette – ein Genuss, der mich an laue Sommerabende erinnert.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Diese Wraps schmecken am besten frisch, aber sie sind auch erstaunlich gut für die Meal Prep geeignet.
Servieren: Ich mag sie am liebsten lauwarm, direkt nach dem Backen. Die Füllung sollte kühl sein, damit der Wrap nicht aufweicht. Für ein Frühlings-Buffet schneide ich die gefüllten Wraps in mundgerechte Röllchen und stecke sie mit einem Zahnstocher fest. Sie sehen hübsch aus und sind einfach zu essen.
Dazu passt ein leichter Dip, zum Beispiel ein Joghurt-Minz-Dressing oder eine schnelle Guacamole. Wenn du sie als Hauptgericht servierst, reiche einen grünen Salat mit einem Zitronen-Dressing dazu – das rundet das frühlingshafte Gefühl ab.
Aufbewahrung: Die ungefüllten Wraps halten sich im Kühlschrank, gut verpackt in Frischhaltefolie, bis zu drei Tage. Lege sie mit Backpapier zwischen die Lagen, damit sie nicht zusammenkleben. Zum Aufwärmen gibst du sie kurz in eine trockene, heiße Pfanne – etwa 20 Sekunden pro Seite. Die Mikrowelle ist nicht ideal, weil sie die Wraps zäh macht, aber in der Not geht es.
Eingefroren halten sie sich sogar bis zu einem Monat. Staple sie mit Backpapier, wickle sie in Gefrierbeutel und tau sie im Kühlschrank auf. Der Geschmack leidet nicht, nur die Elastizität wird etwas geringer. Für Meal Prep am Sonntag backe ich gleich die doppelte Menge und habe unter der Woche immer eine schnelle Basis fürs Mittagessen.
Ein Tipp aus Erfahrung: Die Aromen der Füllung entwickeln sich, wenn die Wraps ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen. Für ein Picknick bereite ich sie am Vorabend zu – sie schmecken am nächsten Tag noch besser, weil die Kräuter und der Frischkäse richtig eingezogen sind.
Nährwertangaben & Vorteile
Diese Wraps sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier die ungefähren Werte pro Wrap (ohne Füllung):
| Nährwert | Pro Wrap |
|---|---|
| Kalorien | 120-140 kcal |
| Eiweiß | 18-22 g |
| Fett | 6-8 g |
| Kohlenhydrate | 2-4 g |
| Ballaststoffe | 1-2 g |
Der hohe Proteingehalt macht sie zu einer idealen Mahlzeit für alle, die Muskeln aufbauen oder einfach länger satt bleiben wollen. Die Eier liefern hochwertiges Eiweiß und wichtige Vitamine wie B12 und D. Proteinpulver ist eine konzentrierte Eiweißquelle, die den Muskelaufbau unterstützt und den Stoffwechsel ankurbelt.
Außerdem sind die Wraps von Natur aus glutenfrei, wenn du auf die richtige Proteinpulver-Sorte achtest. Sie eignen sich für eine Low-Carb-Ernährung, für die keto-Diät oder einfach für alle, die ab und zu auf Brot verzichten wollen. Achte nur darauf, dass dein Proteinpulver keine versteckten Zuckerzusätze enthält – manche Vanille-Sorten sind wahre Zuckerbomben.
Ich persönlich liebe sie, weil sie mir das Gefühl geben, etwas Gutes zu tun, ohne auf Genuss zu verzichten. Ein Wrap zum Frühstück hält mich bis zum Mittagessen satt, und ich habe keine Heißhungerattacken mehr.
Fazit
Diese Low-Carb-Eiweiß-Wraps sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Offenbarung. Aus einem gescheiterten Pfannkuchen wurde eine meiner liebsten Mahlzeiten, die ich immer wieder neu erfinden kann. Sie sind schnell, einfach, gesund und schmecken einfach fantastisch. Egal, ob du sie herzhaft mit Kräuterfrischkäse oder süß mit Früchten füllst – sie passen sich deinen Wünschen an.
Ich lade dich ein, sie auszuprobieren und deine eigene Lieblingsvariation zu finden. Vielleicht entdeckst du eine Kombination, die ich noch nicht probiert habe! Teile deine Kreationen in den Kommentaren – ich bin gespannt, was dir einfällt. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit deinen Freunden. Denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden.
Also, ran an die Pfanne! Der Frühling wartet schon auf dich.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Wraps auch ohne Proteinpulver machen?
Ja, du kannst das Proteinpulver durch 30 g gemahlene Mandeln, Kichererbsenmehl oder sogar fein gemahlene Haferflocken ersetzen. Die Konsistenz wird dann etwas anders – die Wraps werden weniger elastisch, aber trotzdem lecker. Passe die Flüssigkeitsmenge an, da diese Mehle unterschiedlich saugen.
Warum werden meine Wraps klebrig oder reißen beim Wenden?
Das passiert meistens, wenn die Hitze zu niedrig ist oder der Teig zu dick war. Erhöhe die Hitze eine Stufe und warte, bis sich der Rand von selbst löst. Ein weiterer Grund kann sein, dass dein Proteinpulver zu grob ist – dann hilft es, den Teig kurz zu mixen oder durch ein Sieb zu streichen.
Kann ich die Wraps auch im Ofen zubereiten?
Prinzipiell ja, aber die Textur wird anders. Gieße den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backe bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 8-10 Minuten. Die Wraps werden dann eher wie flache Omeletts und sind weniger elastisch. Für die Pfanne ist der Effekt einfach besser.
Wie viele Wraps bekomme ich aus diesem Rezept?
Mit den angegebenen Mengen erhältst du 3-4 Wraps, je nach Größe deiner Pfanne. Für eine 20-cm-Pfanne sind es genau drei großzügige Wraps. Wenn du mehr brauchst, verdopple einfach die Zutaten – das Verhältnis bleibt gleich.
Sind die Wraps auch für Kinder geeignet?
Absolut! Kinder lieben sie, besonders mit einer süßen Füllung. Lass einfach das Salz weg und nimm Vanille-Proteinpulver. Fülle sie mit Quark und Beeren oder einem Klecks Nussbutter. Sie sind eine tolle, proteinreiche Alternative zu Brot oder Pfannkuchen und machen wenig Dreck – ein Plus für alle Eltern.
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3-Zutaten Low-Carb-Eiweiß-Wraps: Das beste Frühlingsrezept
Diese Low-Carb-Eiweiß-Wraps sind schnell, einfach und aus nur drei Hauptzutaten zubereitet. Perfekt für den Frühling – leicht, frisch und ideal für herzhafte oder süße Füllungen.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 15 Minuten
- Yield: 3-4 Wraps 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: International
Ingredients
- 3 große Eier (Zimmertemperatur)
- 30 g Proteinpulver (geschmacksneutral oder Vanille)
- 2–3 EL Wasser (oder Milch)
- Prise Salz (optional)
- 1 TL Flohsamenschalenpulver (optional, für mehr Elastizität)
- 100 g Kräuterfrischkäse (für die Füllung)
- Eine Handvoll Rucola oder Babyspinat (für die Füllung)
- 4–5 Radieschen, in feine Scheiben gehobelt (für die Füllung)
- Optional: Geräucherter Lachs oder Hähnchenbrust (für die Füllung)
Instructions
- Teig vorbereiten: Die drei Eier in eine Schüssel schlagen und mit einer Gabel oder einem Schneebesen verquirlen, bis Eigelb und Eiweiß vermischt sind. Proteinpulver und eine Prise Salz dazugeben und kräftig rühren, bis keine trockenen Pulverreste mehr sichtbar sind. 2 EL Wasser hinzufügen und kurz umrühren. Der Teig sollte die Konsistenz von dünnem Pfannkuchenteig haben; bei Bedarf einen weiteren halben EL Wasser zugeben.
- Pfanne erhitzen: Eine beschichtete Pfanne (20 cm Durchmesser) auf mittlere Hitze stellen. Einen winzigen Tropfen Öl oder Butter mit einem Küchenpapier auf dem Pfannenboden verreiben. Die Pfanne ist heiß genug, wenn der erste Tropfen Teig sofort stockt und brutzelt.
- Teig in die Pfanne geben: Etwa ein Drittel des Teigs in die Mitte der heißen Pfanne gießen und die Pfanne sofort kreisförmig schwenken, damit sich der Teig gleichmäßig zu einem dünnen Film verteilt.
- Erste Seite backen: Den Wrap 2-3 Minuten ungestört backen, bis die Oberseite nicht mehr flüssig aussieht und sich kleine Bläschen bilden. Der Rand löst sich langsam von der Pfanne. Mit einem Pfannenwender vorsichtig unter den Wrap fahren; er sollte sich leicht lösen lassen.
- Wenden: Den Pfannenwender komplett unter den Wrap schieben, anheben und in einer fließenden Bewegung umdrehen. Die zweite Seite 30-45 Sekunden backen, bis sie goldbraune Flecken bekommt.
- Wiederholen: Den fertigen Wrap aus der Pfanne nehmen und auf einen Teller legen. Den Vorgang mit dem restlichen Teig wiederholen (ergibt 3-4 Wraps). Die Wraps übereinander stapeln, damit sie warm und weich bleiben.
- Füllen und genießen: Jeden Wrap mit einem Klecks Kräuterfrischkäse bestreichen, mit Rucola, Radieschenscheiben und nach Belieben mit Lachs oder Hähnchen belegen. Fest einrollen oder wie eine Tasche zusammenklappen. Servieren.
Notes
Die Wraps können ungefüllt im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahrt werden (mit Backpapier zwischen den Lagen). Zum Aufwärmen kurz in eine trockene, heiße Pfanne geben. Eingefroren halten sie sich bis zu einem Monat. Für eine vegane Option die Eier durch 3 EL gemahlene Leinsamen mit 9 EL Wasser ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Wrap (ohne Füllung
- Calories: 120140
- Sugar: 1
- Sodium: 150200
- Fat: 68
- Saturated Fat: 23
- Carbohydrates: 24
- Fiber: 12
- Protein: 1822
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