Es gab einmal eine kleine, verrauchte Kneipe namens „Zum alten Hafen“ in einem verschlafenen Ort an der Ostsee, die einen Grünkohl-Eintopf servierte, der Legende war. Die Wirtin, eine Frau mit Händen, die aussahen, als hätten sie schon tausend Kohlköpfe geputzt, bereitete ihn jeden Winter zu – und die Einheimischen kamen von weit her. Als die Kneipe vor drei Jahren schloss und in ein überteuertes Fischrestaurant umgewandelt wurde, war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich am Boden. Ich hing eine ganze Saison lang diesem Geschmack hinterher – dieser perfekten Balance aus herzhaftem Grünkohl, rauchigem Kassler und einer Brühe, die nach Gemütlichkeit schmeckte. Nach sage und schreibe 17 Versuchen – ein paar davon waren so salzig, dass ich sie heimlich entsorgte – habe ich es endlich geknackt. Und jetzt gebe ich dieses Rezept an dich weiter. Vielleicht kennst du das ja: Dieses eine Gericht, das einfach alles richtig macht. Dieser Grünkohl-Eintopf ist genau das.
Honestly, es gibt nichts Besseres an einem grauen, regnerischen Sonntag im November, als den Duft von Grünkohl, der stundenlang vor sich hin köchelt. Es ist, als würde die ganze Küche eine warme Umarmung bekommen. Ich habe bei diesem Rezept ein bisschen herumexperimentiert, bis die Textur und der Geschmack genau so waren, wie ich sie in Erinnerung hatte – samtig, aber mit Biss, würzig, aber nicht aufdringlich. Und das Beste: Du brauchst keinen geheimen Club oder eine Oma an der Küste, um ihn hinzubekommen. Du brauchst nur diesen Eintopf.
Warum du diesen Grünkohl-Eintopf mit Kassler lieben wirst
Dieser Eintopf ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept – es ist die Version, die du immer wieder kochen wirst. Ich habe ihn so lange getestet, bis er perfekt war, und er vereint alles, was norddeutsche Hausmannskost ausmacht: herzhaft, sättigend und voller Tradition. Du wirst gar nicht glauben, wie einfach er zuzubereiten ist.
- Schnell & einfach: Nach der anfänglichen Vorbereitung kocht der Eintopf praktisch von allein. Perfekt für einen entspannten Sonntag oder ein Abendessen unter der Woche.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze. Alles bekommst du im Supermarkt – und wahrscheinlich hast du sogar schon einiges zu Hause.
- Perfekt für kalte Tage: Dieses Gericht ist der Inbegriff von Wohlfühlessen. Es wärmt dich von innen heraus und macht jede Erkältung vergessen.
- Absolute Publikumsliebling: Selbst Gemüsemuffel lieben diesen Eintopf. Der rauchige Kassler-Geschmack macht ihn unwiderstehlich.
- Unverschämt lecker: Die Kombination aus süßlichem Grünkohl, herzhaftem Fleisch und einer leicht süßen Note vom Sirup ist einfach himmlisch.
Was diesen Eintopf von anderen unterscheidet, ist die kleine, aber feine Technik: Ich karamellisiere den Grünkohl kurz vor dem Servieren mit etwas Ahornsirup. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, aber es hebt die natürliche Süße des Kohls hervor und balanciert die herzhafte Brühe perfekt aus. Es ist dieser eine Trick, der den Eintopf von „gut“ zu „unvergesslich“ macht. Du wirst nach dem ersten Löffel die Augen schließen, das verspreche ich dir.
Welche Zutaten du für den Grünkohl-Eintopf brauchst
Die Magie dieses Eintopfs liegt in der Kombination weniger, aber hochwertiger Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und wenn du sie richtig auswählst, wird der Eintopf ein Gedicht. Keine Sorge, es sind alles Dinge, die du leicht bekommst.
Für den Eintopf
- 1 kg frischer Grünkohl: Ja, frischer! Tiefkühl-Grünkohl geht auch, aber der frische hat mehr Biss und ein intensiveres Aroma. Achte darauf, dass die Blätter knackig und dunkelgrün sind. (Ich kaufe meinen immer auf dem Wochenmarkt, der schmeckt einfach am besten.)
- 500 g Kassler Kamm: Das ist der Star des Gerichts. Kassler vom Kamm ist schön marmoriert und wird beim Kochen wunderbar zart. Du kannst auch Kassler Nacken nehmen, der ist etwas fetter, aber auch sehr saftig.
- 2 große Zwiebeln: Sie bilden die aromatische Basis. Ich nehme am liebsten Gemüsezwiebeln, sie sind milder und geben eine schöne Süße ab.
- 3 EL Butterschmalz oder Ghee: Zum Anbraten. Butterschmalz verträgt hohe Hitze und gibt einen feinen, nussigen Geschmack. (Du kannst auch neutrales Öl nehmen, aber Butterschmalz ist einfach besser.)
- 1 l kräftige Fleischbrühe: Am besten selbst gemacht oder eine gute gekaufte. Die Brühe ist das Fundament des Eintopfs, also nimm eine, die wirklich nach Fleisch schmeckt. (Ich schwöre auf die von „Rügenwalder“ – die hat einfach den richtigen Bums.)
- 3 EL Ahornsirup oder Birkenzucker: Das ist mein Geheimtipp! Der Sirup karamellisiert den Grünkohl und gibt ihm eine unwiderstehliche, leicht süße Note. (Keine Sorge, der Eintopf schmeckt nicht süß, sondern nur perfekt ausbalanciert.)
- 2 Lorbeerblätter: Für eine feine, würzige Note.
- 4 Wacholderbeeren: Das typische Gewürz für Grünkohl. Sie geben dem Gericht eine herbe, fast harzige Note, die perfekt zum Kohl passt. (Zerdrücke sie leicht, damit sie ihr Aroma besser entfalten.)
- 1 TL Salz: Lieber erstmal weniger und später nachwürzen.
- 1 TL schwarzer Pfeffer: Frisch gemahlen, versteht sich.
- 1 Prise Muskatnuss: Frisch gerieben. Sie rundet den Geschmack ab und macht den Kohl bekömmlicher.
Zum Servieren

- Pinkel oder Bregenwurst: Das ist optional, aber traditionell. In Norddeutschland gehört diese grobe Bratwurst einfach dazu. Du bekommst sie in gut sortierten Fleischereien oder online. (Wenn du sie nicht magst, lass sie einfach weg – der Eintopf ist auch so ein Genuss.)
- Senf: Mittelscharfer oder süßer Senf – ganz nach deinem Geschmack.
- Kartoffeln: Dazu passen Salzkartoffeln oder, noch besser, Pellkartoffeln. Sie nehmen die köstliche Brühe auf und machen das Gericht richtig sättigend.
Substitutionshinweise
Du möchtest eine vegetarische Variante? Kein Problem! Lass das Kassler einfach weg und ersetze es durch geräucherten Tofu oder ein paar geräucherte Champignons. Die Brühe tauschst du gegen eine kräftige Gemüsebrühe aus. Der Geschmack wird etwas anders, aber immer noch richtig lecker. Für eine low-carb Variante servierst du den Eintopf ohne Kartoffeln und isst ihn einfach pur. Er ist sättigend genug!
Die richtige Ausrüstung für deinen Grünkohl-Eintopf
Du brauchst keine ausgefallene Profiausrüstung, um diesen Eintopf zu kochen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich koche meinen Grünkohl immer in meinem alten, gusseisernen Topf – der hält die Wärme so gleichmäßig und gibt dem Eintopf eine besondere Tiefe. Aber ein normaler Schmortopf oder ein großer Kochtopf mit dickem Boden tut es auch.
- Großer Schmortopf (5-6 Liter): Ideal ist ein Topf mit schwerem Boden, der die Hitze gut speichert. (Mein Tipp: Ein gebrauchter Gusseisentopf vom Flohmarkt ist eine super günstige Alternative!)
- Scharfes Messer: Zum Schneiden von Zwiebeln und Kohl. Ein stumpfes Messer macht die Arbeit nur mühsam.
- Schneidebrett: Am besten aus Holz oder Kunststoff.
- Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben. (Ich vertraue meiner Waage mehr als meinem Augenmaß.)
- Holzlöffel oder Pfannenwender: Zum Umrühren und Anbraten.
- Schaumkelle: Zum Abschöpfen von eventuellem Schaum.
Wenn du keinen Gusseisentopf hast, kein Problem! Ein Edelstahltopf mit dickem Boden tut es auch. Achte nur darauf, dass er groß genug ist, denn der Grünkohl braucht Platz zum Blubbern.
So gelingt dir der perfekte Grünkohl-Eintopf mit Kassler – Schritt für Schritt
Keine Angst vor dem Grünkohl! Die Zubereitung ist einfacher, als du denkst. Folge einfach meinen Schritten, und du wirst mit einem Eintopf belohnt, der nach Heimat schmeckt. Ich habe hier alle meine Tricks und Kniffe versteckt, die mir nach 17 Fehlversuchen geholfen haben.
- Grünkohl vorbereiten (15 Minuten): Den frischen Grünkohl gründlich waschen, denn zwischen den Blättern kann sich gerne Sand verstecken. Dann die dicken Stiele entfernen – die sind zu zäh. Die Blätter in feine Streifen schneiden. (Tipp: Rolle mehrere Blätter zusammen, dann geht das Schneiden viel schneller!) Wenn du Tiefkühl-Grünkohl nimmst, lasse ihn vorher auftauen und drücke die überschüssige Flüssigkeit gut aus.
- Zwiebeln und Kassler anbraten (10 Minuten): Das Butterschmalz im großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln in feine Würfel schneiden und bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Das dauert etwa 5 Minuten. Dann das Kasslerstück von allen Seiten kräftig anbraten, bis es schön Farbe bekommt. (Achtung, das Kassler kann spritzen – ich hatte schon ein paar fette Brandflecken auf meiner Lieblingsschürze!) Nimm das Kassler kurz heraus und stelle es beiseite.
- Grünkohl anschwitzen (5 Minuten): Den geschnittenen Grünkohl in den Topf geben und unter Rühren 2-3 Minuten anschwitzen. Er fällt dabei stark zusammen – das ist völlig normal. Dann den Ahornsirup oder Birkenzucker darüber geben und kurz karamellisieren lassen. (Das riecht jetzt schon himmlisch!)
- Alles zusammen kochen (60-90 Minuten): Die Fleischbrühe angießen, das Kassler wieder in den Topf legen, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzufügen. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und den Eintopf bei geschlossenem Deckel sanft köcheln lassen. Nach etwa 45 Minuten das Kassler herausnehmen und beiseite stellen. Den Eintopf ohne Deckel weiter köcheln lassen, bis er schön sämig ist – das dauert nochmal etwa 15 Minuten. (Schau zwischendurch mal rein und rühre um, damit nichts anbrennt.)
- Kassler servierfertig machen (5 Minuten): Das Kassler in dicke Scheiben schneiden oder in mundgerechte Stücke zupfen. Ich mag es lieber in groben Stücken – so bleibt es schön saftig.
- Abschmecken und servieren (5 Minuten): Die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus dem Eintopf fischen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. Jetzt kommt der letzte Schliff: Nochmal einen kleinen Schuss Ahornsirup unterrühren – das gibt dem Eintopf den letzten Glanz. Das Kassler wieder in den Topf geben und kurz erwärmen. Dazu Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln reichen. Wenn du magst, eine Bratwurst (Pinkel) mitbraten und separat servieren. Ein Klecks Senf rundet das Ganze perfekt ab.
Meine besten Tipps und Tricks für den perfekten Grünkohl-Eintopf
Nach all meinen Experimenten habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Grünkohl-Eintopf aus. Glaub mir, ich habe beide Seiten erlebt.
- Der Grünkohl muss Frost gesehen haben: Das klingt verrückt, ist aber so! Grünkohl, der nach dem ersten Frost geerntet wurde, ist viel süßer und milder. Der Frost wandelt die Stärke in Zucker um. Wenn du also die Wahl hast, kaufe Grünkohl im Spätherbst oder Winter. (Ich warte immer sehnsüchtig auf den ersten Frost – dann geht die Grünkohlsaison richtig los.)
- Nicht zu viel Brühe auf einmal: Gib die Brühe lieber nach und nach zu. Der Grünkohl gibt selbst noch Flüssigkeit ab. Wenn der Eintopf zu dünn ist, koche ihn einfach länger ohne Deckel ein. Wenn er zu dick ist, gib noch etwas Brühe oder Wasser hinzu.
- Der Sirup-Trick ist kein Fehler: Ich weiß, es klingt seltsam, aber der Ahornsirup ist der heimliche Star. Er karamellisiert nicht nur den Kohl, sondern balanciert auch die herbe Note der Wacholderbeeren aus. Keine Sorge, der Eintopf schmeckt nicht süß – nur perfekt harmonisch.
- Am nächsten Tag schmeckt er noch besser: Das ist bei fast allen Eintöpfen so, aber beim Grünkohl besonders. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden. Also koche ruhig eine große Portion – der Eintopf schmeckt aufgewärmt einfach himmlisch. (Ich streite mich manchmal mit mir selbst, ob ich nicht gleich die doppelte Menge kochen soll.)
- Kassler nicht verkochen: Nimm das Kassler nach 45 Minuten aus dem Topf. Wenn du es zu lange kochst, wird es trocken und faserig. Es soll ja saftig und zart bleiben. Die kurze Zeit im Eintopf am Ende reicht völlig, um es wieder auf Temperatur zu bringen.
Variationen & Anpassungen – Mach den Eintopf zu deinem!
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es lebt von seinen Variationen. Ich habe im Laufe der Jahre alle möglichen Versionen ausprobiert – mal aus Neugier, mal aus Not. Hier sind meine liebsten Abwandlungen, die genauso gut funktionieren.
- Vegetarische Variante „Räuchertofu-Wunder“: Ersetze das Kassler durch 400 g geräucherten Tofu. Den Tofu in Würfel schneiden und in Butterschmalz knusprig braten. Die Brühe durch eine kräftige Gemüsebrühe ersetzen. Der Räuchergeschmack des Tofus passt überraschend gut zum Grünkohl. (Ich mache das oft, wenn ich mal Fleisch sparen möchte – und vermisse nichts!)
- Schärfere Variante „Feuer im Kohl“: Gib eine halbe, fein gehackte Chilischote oder einen Teelöffel Chiliflocken mit den Zwiebeln in den Topf. Das gibt dem Eintopf eine angenehme Schärfe, die wunderbar mit der Süße des Sirups kontrastiert. (Ein Freund von mir schwört auf diese Version – er isst sie sogar im Sommer.)
- Low-Carb Variante „Ohne Kartoffeln“: Lass die Kartoffeln einfach weg oder ersetze sie durch Blumenkohlröschen. Den Blumenkohl in kleine Stücke schneiden und die letzten 20 Minuten mitkochen. Er nimmt die Aromen auf und ist eine tolle, kohlenhydratarme Alternative. (Perfekt für alle, die auf ihre Linie achten, aber nicht auf Genuss verzichten wollen.)
- Käse-Liebhaber-Variante „Überbacken“: Fülle den fertigen Eintopf in eine Auflaufform, verteile geriebenen Gouda oder Emmentaler darüber und überbacke ihn im Ofen bei 200°C, bis der Käse goldbraun ist. Das gibt eine knusprige Kruste und macht den Eintopf noch sättigender. (Ein echtes Soulfood-Erlebnis an besonders kalten Tagen.)
Servieren & Aufbewahren – damit der Genuss nicht endet
Ein guter Eintopf lebt nicht nur vom Kochen, sondern auch vom Servieren und Aufbewahren. Ich habe ein paar einfache Regeln, die ich immer befolge, damit der Grünkohl-Eintopf sein volles Potenzial entfaltet. Und ja, die Reste sind ein Geschenk des Himmels.
Servieren: Den Grünkohl-Eintopf am besten richtig heiß servieren. Die Kartoffeln separat dazu reichen – so bleiben sie schön fest. Ein Klecks Senf auf dem Teller und vielleicht eine Scheibe Kassler obendrauf. Traditionell wird in Norddeutschland auch eine Pinkel oder Bregenwurst dazu gegessen, aber das ist optional. (Ich persönlich liebe es, den Eintopf mit einem Klecks Schmand zu verfeinern – das gibt eine wunderbar cremige Note.)
Aufbewahren: Der Eintopf hält sich im Kühlschrank problemlos 3-4 Tage. Bewahre ihn in einem gut verschlossenen Behälter auf. (Ich koche oft am Sonntag eine große Portion und genieße sie dann die ganze Woche über – das spart Zeit und schmeckt jeden Tag besser.)
Einfrieren: Ja, Grünkohl-Eintopf lässt sich hervorragend einfrieren! Fülle ihn nach dem Abkühlen in Gefrierbeutel oder -dosen. Er hält sich so bis zu 3 Monate. (Das ist meine Geheimwaffe für stressige Tage – einfach auftauen, aufwärmen, fertig.)
Aufwärmen: Den eingefrorenen Eintopf am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Dann in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Wenn er zu dick ist, einfach einen Schuss Brühe oder Wasser hinzufügen. (Nie in der Mikrowelle erwärmen – da wird der Kohl matschig. Der Topf ist die beste Wahl.)
Geschmacksentwicklung: Wie schon erwähnt, schmeckt der Eintopf am nächsten Tag noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden. Also keine Sorge, wenn du ihn nicht sofort isst – er wird nur besser!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile – Gönnen ohne Reue
Dieser Eintopf ist nicht nur ein Seelentröster, sondern auch richtig gesund. Grünkohl ist ein echtes Superfood, und in Kombination mit dem mageren Kassler wird daraus eine Mahlzeit, die dich satt und glücklich macht. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ohne Kartoffeln und Wurst):
| Nährwert | Pro Portion (ca. 300g) |
|---|---|
| Kalorien | 280 kcal |
| Eiweiß | 25 g |
| Fett | 12 g |
| Kohlenhydrate | 15 g |
| Ballaststoffe | 8 g |
Warum Grünkohl so gesund ist: Grünkohl ist vollgepackt mit Vitamin C, Vitamin K und Beta-Carotin. Er stärkt das Immunsystem – perfekt für die kalte Jahreszeit! Außerdem enthält er viele Antioxidantien, die deine Zellen schützen. (Ich esse im Winter fast jeden Tag eine Portion Grünkohl – und bin seit Jahren nicht mehr richtig krank gewesen.)
Allergene: Dieses Rezept enthält Senf (im Senf zum Servieren) und möglicherweise Laktose (im Butterschmalz). Wenn du eine Laktoseintoleranz hast, ersetze das Butterschmalz einfach durch ein hoch erhitzbares Öl wie Rapsöl. Der Eintopf ist von Natur aus glutenfrei – achte aber bei der Brühe darauf, dass sie keine glutenhaltigen Zusätze enthält.
Fazit – Warum du diesen Grünkohl-Eintopf unbedingt kochen solltest
Dieser Grünkohl-Eintopf mit Kassler ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung, es dir gemütlich zu machen und den Winter zu genießen. Er ist das Ergebnis von 17 Versuchen, einer geschlossenen Kneipe und der Sehnsucht nach genau diesem einen Geschmack. Und jetzt gehört er dir. Ich liebe es, wie dieser Eintopf die Küche mit seinem Duft erfüllt und wie er mich jedes Mal aufs Neue an die Ostsee zurückversetzt. Probier ihn aus, und du wirst sehen, warum ich so begeistert bin. Mach ihn zu deinem – füge deine Lieblingsgewürze hinzu, lass das Kassler weg oder gib mehr Schärfe rein. Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur deinen persönlichen Genuss.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie er dir geschmeckt hat! Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Oder hast du auch eine Geschichte zu einem verlorenen Lieblingsgericht? Teile sie mit mir – ich bin gespannt! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden. Also, ran an den Topf! Dein Grünkohl wartet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch Tiefkühl-Grünkohl verwenden?
Ja, absolut! Tiefkühl-Grünkohl ist eine tolle Alternative, wenn du keine Zeit hast, frischen Kohl zu putzen. Lasse ihn vor der Verwendung auftauen und drücke die überschüssige Flüssigkeit gut aus. Der Geschmack ist etwas milder, aber immer noch sehr lecker.
Muss ich den Grünkohl vorher blanchieren?
Nein, das ist nicht nötig. Durch das lange Köcheln im Eintopf wird der Grünkohl schön zart. Das Blanchieren würde ihm nur unnötig Nährstoffe entziehen. Also einfach waschen, schneiden und ab in den Topf damit.
Kann ich den Eintopf auch im Schnellkochtopf zubereiten?
Ja, das geht sogar sehr gut! Verkürze die Kochzeit auf etwa 20 Minuten nach dem Aufbau des Drucks. Der Eintopf wird dadurch nicht weniger lecker, spart aber eine Menge Zeit. Achte nur darauf, dass du nicht zu viel Brühe nimmst, da im Schnellkochtopf weniger Flüssigkeit verdampft.
Wie bekomme ich den Eintopf sämiger?
Wenn dir der Eintopf zu dünn ist, gibt es zwei einfache Methoden: Entweder du kochst ihn länger ohne Deckel ein, oder du pürierst einen Teil des Grünkohls mit einem Stabmixer. Das bindet die Flüssigkeit auf natürliche Weise und macht den Eintopf schön cremig.
Kann ich das Kassler durch eine andere Fleischsorte ersetzen?
Ja, du kannst auch geräucherten Schweinebauch oder geräucherte Rippchen verwenden. Wichtig ist der rauchige Geschmack. Wenn du es lieber mager magst, nimm geräucherte Putenbrust. Der Eintopf wird dann etwas leichter, aber immer noch aromatisch.
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Wohliger Grünkohl-Eintopf mit Kassler – einfaches Rezept
Ein herzhafter, norddeutscher Grünkohl-Eintopf mit rauchigem Kassler, der nach Gemütlichkeit schmeckt. Perfekt für kalte Tage und einfach zuzubereiten.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 90 Minuten
- Total Time: 105 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Norddeutsch
Ingredients
- 1 kg frischer Grünkohl
- 500 g Kassler Kamm
- 2 große Zwiebeln
- 3 EL Butterschmalz oder Ghee
- 1 l kräftige Fleischbrühe
- 3 EL Ahornsirup oder Birkenzucker
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Wacholderbeeren
- 1 TL Salz
- 1 TL schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
- Pinkel oder Bregenwurst (optional)
- Senf (zum Servieren)
- Kartoffeln (Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln)
Instructions
- Grünkohl vorbereiten: Den frischen Grünkohl gründlich waschen, die dicken Stiele entfernen und die Blätter in feine Streifen schneiden. Bei Tiefkühl-Grünkohl vorher auftauen und überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.
- Zwiebeln und Kassler anbraten: Das Butterschmalz im großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln in feine Würfel schneiden und bei mittlerer Hitze glasig dünsten (ca. 5 Minuten). Das Kasslerstück von allen Seiten kräftig anbraten, bis es Farbe bekommt. Das Kassler kurz herausnehmen und beiseite stellen.
- Grünkohl anschwitzen: Den geschnittenen Grünkohl in den Topf geben und unter Rühren 2-3 Minuten anschwitzen. Den Ahornsirup oder Birkenzucker darüber geben und kurz karamellisieren lassen.
- Alles zusammen kochen: Die Fleischbrühe angießen, das Kassler wieder in den Topf legen, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzufügen. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und den Eintopf bei geschlossenem Deckel sanft köcheln lassen (60-90 Minuten). Nach 45 Minuten das Kassler herausnehmen und beiseite stellen. Den Eintopf ohne Deckel weiter köcheln lassen, bis er sämig ist (ca. 15 Minuten).
- Kassler servierfertig machen: Das Kassler in dicke Scheiben schneiden oder in mundgerechte Stücke zupfen.
- Abschmecken und servieren: Die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus dem Eintopf fischen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. Nochmal einen kleinen Schuss Ahornsirup unterrühren. Das Kassler wieder in den Topf geben und kurz erwärmen. Dazu Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln reichen. Nach Belieben eine Bratwurst (Pinkel) mitbraten und separat servieren. Ein Klecks Senf rundet das Ganze ab.
Notes
Der Grünkohl schmeckt am besten, wenn er Frost gesehen hat (nach dem ersten Frost geerntet). Der Ahornsirup karamellisiert den Kohl und balanciert die herbe Note der Wacholderbeeren aus. Der Eintopf schmeckt am nächsten Tag noch besser. Kassler nicht zu lange kochen, damit es saftig bleibt.
Nutrition
- Serving Size: ca. 300 g
- Calories: 280
- Sugar: 6
- Sodium: 800
- Fat: 12
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 15
- Fiber: 8
- Protein: 25
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