Written by

Laura Bailey

Published

Wohlig-warme Feigen-Ziegenkäse-Tartelettes mit Walnuss-Honig: Einfaches Rezept für den perfekten Herbstgenuss

Ready In 30 Minuten
Servings 6-8 Stück
Difficulty Einfach

Herr Müller, der ältere Herr aus dem Erdgeschoss, beobachtete mich eines Nachmittags dabei, wie ich verzweifelt versuchte, einen überreifen Feigenbaum in seinem Hinterhof zu identifizieren. Ich stand da, die Hände voller klebriger Früchte, und wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Er lehnte sich aus seinem Fenster, musterte mich einen Moment und sagte dann nur: „Die sind zum Verschenken da, wissen Sie. Aber wenn Sie was Gutes draus machen wollen – Ziegenkäse. Die mögen sich.” Keine lange Erklärung, kein Rezept auf einem Zettel. Nur dieser eine Satz, der sich in mein Gedächtnis gebrannt hat.

Ich muss zugeben, ich war zunächst skeptisch. Feigen und Ziegenkäse? Klar, das ist eine klassische Kombination. Aber ich wollte mehr daraus machen – etwas, das nach einem goldenen Oktobernachmittag schmeckt, nach dem ersten Knacken der Heizung und einer Tasse Tee, die man mit beiden Händen umschließt. Herausgekommen sind diese wohlig-warmen Feigen-Ziegenkäse-Tartelettes mit Walnuss-Honig. Sie sind genau das, was man braucht, wenn die Tage kürzer werden und man sich nach etwas Tiefgründigem, Herzhaftem sehnt. Ehrlich, der Duft allein, der aus dem Ofen strömt, ist eine Umarmung für die Seele.

Vielleicht kennen Sie das ja: Man steht im Supermarkt, sieht die ersten Feigen und denkt sofort an all die Pinterest-Boards, die man nie umgesetzt hat. Genau so ging es mir. Aber dieses Rezept ist anders. Es ist nicht kompliziert, es ist nicht übertrieben – es ist einfach nur ehrlich und gut. Und jedes Mal, wenn ich diese Tartelettes mache, denke ich an Herrn Müllers kryptischen Ratschlag. Er hatte recht. Die mögen sich wirklich. Und ich hoffe, Sie werden sie auch lieben.

Warum Sie diese Tartelettes lieben werden

Diese kleinen Kunstwerke sind mehr als nur ein weiteres Herbstrezept. Sie sind der Beweis, dass man mit wenigen, hochwertigen Zutaten etwas absolut Magisches zaubern kann. Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male getestet – für mich allein, für Freunde, für Familienfeiern – und es hat jedes Mal funktioniert. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum es auch Ihr neuer Favorit wird:

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten haben Sie ein Dessert oder eine Vorspeise, die aussieht, als hätten Sie stundenlang gearbeitet. Perfekt für spontane Gäste oder wenn die Lust auf etwas Besonderes einfach überkommt.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder Spezialitäten aus dem Feinkostladen. Feigen, Ziegenkäse, Blätterteig, Walnüsse und Honig – das bekommen Sie in jedem gut sortierten Supermarkt.
  • Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht ist der Inbegriff von „Herbst auf dem Teller”. Es passt zu einem gemütlichen Abendessen, einem Brunch mit Freunden oder als krönender Abschluss eines Sonntagsessens.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ich habe noch niemanden getroffen, der diesen Mix aus cremigem, salzigem Ziegenkäse, süßen, weichen Feigen und knackigen Walnüssen nicht geliebt hat. Es ist ein Gesprächsstarter und ein Stimmungsmacher.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Textur ist der Wahnsinn. Der knusprige, buttrige Blätterteig, die samtige Füllung, die Frische der Feigen und das süße Knuspern der Walnüsse im Honig – das ist kein normales Dessert. Das ist ein Erlebnis.

Was dieses Rezept von all den anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Ich habe lange daran herumgetüftelt, bis der Ziegenkäse nicht mehr dominant war, sondern nur noch eine stützende Note für die Süße der Feigen. Der Walnuss-Honig ist nicht nur ein Topping, sondern ein integraler Bestandteil, der dem Ganzen den letzten Schliff gibt. Es ist nicht einfach nur eine weitere Version – es ist meine beste Version.

Und mal ganz ehrlich: Dieses Rezept ist wie eine kulinarische Umarmung. An einem regnerischen Tag, wenn die Welt ein bisschen grau aussieht, ist der erste Bissen in eine dieser warmen Tartelettes Balsam für die Seele. Es ist Komfortessen, das man mit gutem Gewissen genießen kann, ohne sich danach träge zu fühlen. Es ist einfach perfekt.

Welche Zutaten Sie brauchen

Die Schönheit dieses Rezepts liegt in seiner Einfachheit. Jede Zutat spielt eine entscheidende Rolle und zusammen ergeben sie eine Symphonie der Aromen. Keine Sorge, die Liste ist kurz und überschaubar – genau so, wie ich es mag.

  • 1 Rolle (ca. 275 g) frischer Blätterteig: Ich schwöre auf den aus dem Kühlregal von Blätterteig-Meister oder einer vergleichbaren Eigenmarke. Er ist buttrig und lässt sich wunderbar verarbeiten. Achten Sie darauf, dass er gut gekühlt ist, dann lässt er sich am besten schneiden.
  • 4-5 reife, aber feste Feigen: Das ist das Herzstück. Sie sollten nicht zu weich sein, sonst zerfallen sie beim Backen zu sehr. Drücken Sie leicht darauf – sie sollten etwas nachgeben, aber nicht matschig sein. Ich liebe die dunkelvioletten Sorten, aber auch grüne Feigen schmecken hervorragend.
  • 150 g cremiger Ziegenkäse (Rolle): Nehmen Sie einen milden, cremigen Ziegenkäse. Ein zu strenger Geschmack würde die Feigen überdecken. Die Rolle lässt sich am besten in Scheiben schneiden, wenn sie gut gekühlt ist. Alternativ können Sie auch Ziegenfrischkäse aus dem Becher verwenden.
  • 60 g gehackte Walnüsse: Sie bringen den wichtigen Crunch. Rösten Sie sie vor der Verwendung kurz in einer trockenen Pfanne an – das intensiviert ihr Aroma enorm. Achten Sie darauf, dass sie nicht verbrennen, sie werden schnell bitter.
  • 3-4 EL flüssiger Honig: Am liebsten verwende ich einen milden, cremigen Waldhonig oder einen Akazienhonig. Er sollte nicht zu stark im Eigengeschmack sein, damit er die anderen Aromen nur umspielt, nicht überdeckt.
  • 1 Ei (zum Bestreichen): Ein verquirltes Ei, das Sie vor dem Backen auf den Rand der Tartelettes streichen, sorgt für diese wunderschöne, goldbraune und glänzende Oberfläche. Ein echtes Muss für das Auge!
  • Eine Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Klingt ungewöhnlich? Ist aber der geheime Trick! Eine winzige Prise Pfeffer auf dem Ziegenkäse hebt die Süße der Feigen hervor und gibt dem Ganzen eine unerwartete, aber absolut perfekte Würze. Trauen Sie sich!
  • Optional: Einige Zweige frischer Thymian: Die kleinen Blättchen passen wunderbar zu Feigen und Ziegenkäse. Ein paar davon über die Tartelettes zu streuen, bevor sie in den Ofen kommen, verleiht eine erdige, aromatische Note, die ich sehr schätze.

Sie sehen, es sind keine Zauberei. Alles sind Dinge, die man entweder zu Hause hat oder die sich leicht besorgen lassen. Und genau das macht dieses Rezept so zugänglich. Sie müssen kein Sternekoch sein, um hier zu glänzen. Vertrauen Sie mir.

Die benötigte Ausstattung

Bevor wir loslegen, lassen Sie uns kurz besprechen, was Sie in der Küche brauchen. Die gute Nachricht: Es ist nicht viel. Ich liebe Rezepte, die ohne Spezialgeräte auskommen.

  • Ein scharfes Messer und ein Brettchen: Zum Schneiden der Feigen und des Ziegenkäses. Ein scharfes Messer ist wichtig, damit die Feigen nicht zerquetscht werden.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Unverzichtbar. Das Backpapier verhindert, dass die Tartelettes ankleben, und erleichtert die Reinigung enorm.
  • Eine kleine Schüssel: Zum Verquirlen des Eies.
  • Ein Backpinsel: Zum Bestreichen der Tartelettes mit dem Ei. Wenn Sie keinen haben, geht es auch mit der Rückseite eines Löffels.
  • Ein kleiner Topf oder eine Pfanne: Zum kurzzeitigen Erwärmen des Honigs mit den Walnüssen.
  • Ein Ausstecher (ca. 8-10 cm Durchmesser) oder ein Glas: Zum Ausstechen der Blätterteigkreise. Ich benutze manchmal einfach ein großes Wasserglas mit einem dünnen Rand – funktioniert einwandfrei und spart Geld für teure Ausstecher.

Mein Tipp: Wenn Sie wie ich dazu neigen, immer mehrere Dinge gleichzeitig zu machen, legen Sie sich alle Zutaten und Utensilien vorher bereit (Mise en Place). Das klingt vielleicht übertrieben, aber es nimmt so viel Stress aus dem Kochen. Gerade bei diesem Rezept, das so schnell geht, ist es Gold wert.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Feigen-Ziegenkäse-Tartelettes preparation steps

Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, ich führe Sie durch jeden einzelnen Schritt. Es ist einfacher, als Sie denken. Versprochen.

  1. Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten: Heizen Sie Ihren Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist die Basis für alles Weitere.
  2. Den Blätterteig vorbereiten: Rollen Sie den gekühlten Blätterteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal dünn aus (ca. 3-4 mm dick). Stechen Sie mit Ihrem Ausstecher oder Glas Kreise aus. Aus einer Standardrolle bekommen Sie in der Regel 6-8 Kreise. Legen Sie diese mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech.
  3. Den Rand formen (optional, aber schön): Für eine besonders hübsche Optik können Sie mit einem kleineren Ausstecher (ca. 6 cm) einen inneren Kreis leicht einritzen, ohne ihn durchzustechen. So entsteht ein natürlicher Rand, der beim Backen schön aufgeht. Ich persönlich lasse diesen Schritt manchmal weg und drücke stattdessen mit einer Gabel rundherum eine kleine Vertiefung ein – das ist rustikaler und genauso lecker.
  4. Die Feigen vorbereiten: Waschen Sie die Feigen vorsichtig und tupfen Sie sie trocken. Entfernen Sie den harten Stielansatz. Schneiden Sie die Feigen dann in ca. 0,5 cm dicke Scheiben oder, wenn sie sehr groß sind, in Viertel. Legen Sie sie beiseite.
  5. Den Ziegenkäse schneiden: Schneiden Sie die gekühlte Ziegenkäserolle in etwa 0,5 cm dicke Scheiben. Wenn der Käse zu weich ist, wird er schwierig zu schneiden. Ein kurzer Aufenthalt im Kühlschrank hilft.
  6. Die Tartelettes belegen: Legen Sie nun auf jeden Blätterteigkreis zuerst eine oder zwei Scheiben Ziegenkäse. Verteilen Sie dann die Feigenscheiben darauf. Ein kleiner Tipp: Drücken Sie die Feigen leicht in den Käse, damit sie beim Backen nicht verrutschen. Bestreuen Sie alles mit einer winzigen Prise frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und, falls gewünscht, ein paar Thymianblättchen.
  7. Den Rand bestreichen: Verquirlen Sie das Ei in einer kleinen Schüssel. Bestreichen Sie den äußeren Rand der Blätterteigkreise vorsichtig mit dem Ei. Das verleiht ihnen diese wunderschöne, goldene Farbe und macht sie herrlich knusprig.
  8. Backen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen und backen Sie die Tartelettes für 12-15 Minuten. Der Blätterteig sollte goldbraun und knusprig sein und der Ziegenkäse leicht geschmolzen. Die Feigen werden weich und geben ein wenig Saft ab – ein wunderbarer Anblick!
  9. Den Walnuss-Honig zubereiten: Während die Tartelettes backen, geben Sie den Honig und die gehackten Walnüsse in einen kleinen Topf. Erhitzen Sie alles bei mittlerer Hitze, bis der Honig flüssig wird und die Nüsse leicht zu brutzeln beginnen. Das dauert nur etwa 2-3 Minuten. Nehmen Sie den Topf vom Herd. Wenn Sie es etwas aromatischer mögen, können Sie eine Prise Zimt oder eine ausgekratzte Vanilleschote mit in den Honig geben.
  10. Servieren: Nehmen Sie die fertigen Tartelettes aus dem Ofen und lassen Sie sie 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen. Beträufeln Sie sie dann großzügig mit dem warmen Walnuss-Honig. Am besten schmecken sie lauwarm – dann ist der Kontrast zwischen knusprigem Teig, cremigem Käse und süßen Feigen am intensivsten.

Sehen Sie? Das war doch gar nicht schwer, oder? Der Duft, der jetzt in Ihrer Küche hängt, ist die Belohnung für die wenigen Minuten Arbeit.

Tipps & Tricks für das perfekte Ergebnis

Ich habe im Laufe der Zeit einige Fehler gemacht, damit Sie sie nicht machen müssen. Hier sind meine besten Ratschläge:

  • Der Blätterteig muss kalt sein: Das ist die goldene Regel. Wenn der Teig zu warm wird, klebt er und geht nicht richtig auf. Arbeiten Sie zügig und stellen Sie ihn bei Bedarf kurz zurück in den Kühlschrank.
  • Nicht zu viel Belag: Es ist verlockend, die Tartelettes bis zum Rand zu belegen. Aber weniger ist oft mehr. Zu viel Feuchtigkeit von den Feigen oder zu viel Käse macht den Boden matschig. Ein bis zwei Scheiben pro Tartelette sind perfekt.
  • Das Geheimnis des Pfeffers: Ich kann es nicht oft genug sagen: Die Prise schwarzer Pfeffer ist kein Fehler. Sie ist der geniale Trick, der die Süße der Feigen und die Cremigkeit des Käses hervorhebt. Lassen Sie ihn nicht weg – Sie werden den Unterschied schmecken!
  • Der Honig kommt erst nach dem Backen: Wenn Sie den Honig vor dem Backen daraufgeben, karamellisiert er zwar, aber er kann auch verbrennen und die Tartelettes werden klebrig. Erhitzen Sie ihn separat und träufeln Sie ihn erst kurz vor dem Servieren darüber. So bleibt er flüssig und glänzend.
  • Abkühlen lassen – aber nicht zu lange: Die Tartelettes sind direkt aus dem Ofen extrem heiß (der Käse ist flüssig!). Lassen Sie sie 2-3 Minuten abkühlen, damit sie sich setzen. Aber warten Sie nicht zu lange, denn lauwarm schmecken sie einfach am besten.
  • Mein größter Fail: Einmal habe ich vergessen, den Blätterteig vor dem Backen mit Ei zu bestreichen. Das Ergebnis war ein blasser, nicht knuspriger Teig. Seitdem ist das Bestreichen ein unverzichtbarer Schritt für mich. Es macht optisch und geschmacklich einen riesigen Unterschied.

Mit diesen Tipps im Hinterkopf kann eigentlich nichts schiefgehen. Und selbst wenn eine Tartelette nicht perfekt aussieht – sie schmeckt trotzdem fantastisch. Das ist das Schöne am Kochen.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es nach Ihrem Geschmack verändern können:

  • Herzhafte Variante: Ersetzen Sie den Honig durch einen Balsamico-Crème und geben Sie vor dem Backen ein paar Rucolablätter auf die fertigen Tartelettes. Der bittere Rucola und die Säure des Balsamico passen hervorragend zu den süßen Feigen.
  • Vegane Variante: Verwenden Sie veganen Blätterteig (die meisten sind es ohnehin) und ersetzen Sie den Ziegenkäse durch eine vegane Käsealternative auf Mandel- oder Cashewbasis. Für den Honig nehmen Sie Ahornsirup oder Agavendicksaft. Auch eine vegane Frischkäse-Alternative funktioniert gut.
  • Saisonale Anpassung: Im Sommer können Sie die Feigen durch halbierte, frische Aprikosen oder Pfirsiche ersetzen. Auch Birnen im Herbst sind eine fantastische Alternative. Passen Sie dann die Backzeit leicht an, da die Früchte unterschiedlich viel Feuchtigkeit enthalten.
  • Mit anderen Nüssen: Statt Walnüssen können Sie auch Pekannüsse, gehackte Mandeln oder Pinienkerne verwenden. Pinienkerne geben ein besonders feines, buttriges Aroma.
  • Meine Lieblingsvariante: Ich füge manchmal einen Klecks Orangenmarmelade unter den Ziegenkäse. Die fruchtige Säure der Orange harmoniert unglaublich gut mit den Feigen und dem Honig. Einfach ein kleiner Extra-Kick.

Scheuen Sie sich nicht, zu experimentieren. Das Rezept ist eine Einladung, nicht ein Dogma. Machen Sie es zu Ihrem eigenen.

Servier- und Aufbewahrungshinweise

Die Tartelettes sind ein absoluter Star auf jedem Tisch. Hier ist, wie Sie sie am besten genießen und was Sie mit den Resten machen (falls es welche gibt).

  • Serviertemperatur: Am besten schmecken sie lauwarm, direkt aus dem Ofen. Aber auch bei Zimmertemperatur sind sie noch wunderbar. Ich persönlich mag sie nicht kalt aus dem Kühlschrank – dann verliert der Teig seinen Biss.
  • Präsentation: Anrichten auf einer schönen Platte, beträufelt mit dem Walnuss-Honig und garniert mit ein paar frischen Thymianblättchen oder einer Prise Meersalz. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch noch besser.
  • Was dazu passt: Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist die perfekte Begleitung, um die Reichhaltigkeit der Tartelettes auszugleichen. Als Dessert reichen sie pur – vielleicht mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Ein Glas trockener Weißwein (z.B. ein Sauvignon Blanc) oder ein leichter Rotwein (z.B. ein Spätburgunder) runden das Geschmackserlebnis ab.
  • Aufbewahrung: Übrig gebliebene Tartelettes können Sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für 1-2 Tage aufbewahren. Allerdings werden sie dann nicht mehr knusprig sein.
  • Wiederaufwärmen: Der beste Weg, sie wieder aufzufrischen, ist der Backofen. Legen Sie sie für 5-7 Minuten bei 180 °C auf ein Blech. Die Mikrowelle ist hier keine gute Idee – sie macht den Teig nur gummiartig. Der Walnuss-Honig kann separat nochmal kurz erwärmt werden.
  • Einfrieren? Ich würde es nicht empfehlen. Die Feinen geben beim Auftauen zu viel Feuchtigkeit ab, und der Blätterteig wird matschig. Diese Tartelettes sind ein Gericht für den Moment – und das ist auch gut so.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte darauf, was ich esse. Hier sind ein paar Gedanken zu den Nährwerten und den Vorteilen der Zutaten.

  • Ca. 280-350 kcal pro Tartelette: Das ist ein Richtwert. Der genaue Wert hängt von der Größe und der Menge des verwendeten Honigs ab. Es ist ein Dessert, aber kein Kalorienmonster.
  • Feigen: Sie sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern, und enthalten viele Antioxidantien. Außerdem liefern sie wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium.
  • Walnüsse: Ein echtes Superfood! Sie sind voller Omega-3-Fettsäuren, die gut für das Herz und das Gehirn sind. Die gesunden Fette machen auch lange satt.
  • Ziegenkäse: Er ist oft leichter verdaulich als Kuhmilchkäse und enthält weniger Laktose. Zudem ist er eine gute Quelle für Protein und Kalzium.
  • Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Blätterteig), Laktose (Ziegenkäse) und Nüsse (Walnüsse). Wenn Sie Allergien haben, ersetzen Sie die Zutaten entsprechend (siehe Variationen).

Für mich ist dieses Gericht ein Beweis dafür, dass Genuss und eine bewusste Ernährung sich nicht ausschließen müssen. Es ist ein Stück Wohlfühl-Essen, das man ohne schlechtes Gewissen genießen kann.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch getrocknete Feigen verwenden?

Ja, das ist möglich. Weichen Sie sie vorher für etwa 15 Minuten in warmem Wasser oder Orangensaft ein, damit sie wieder etwas Feuchtigkeit bekommen. Lassen Sie sie gut abtropfen, bevor Sie sie auf die Tartelettes legen. Der Geschmack ist dann etwas konzentrierter und süßer.

Der Blätterteig ist nicht aufgegangen. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu warm war oder der Ofen nicht heiß genug war. Achten Sie darauf, dass der Teig schön kalt ist und der Ofen vollständig vorgeheizt ist. Auch zu viel Belag kann das Aufgehen behindern.

Kann ich die Tartelettes im Voraus zubereiten?

Sie können die Blätterteigkreise vorbereiten und die Feigen und den Käse schon schneiden. Das Belegen und Backen sollte aber erst kurz vor dem Servieren erfolgen, damit der Teig knusprig bleibt. Der Walnuss-Honig kann auch schon fertig sein und vor dem Servieren nochmal kurz erwärmt werden.

Ich habe keinen Ziegenkäse. Kann ich ihn ersetzen?

Ja, Sie können ihn durch einen milden Weichkäse wie Brie oder Camembert ersetzen. Auch Ricotta oder ein cremiger Frischkäse sind eine gute Option. Der Geschmack wird dann etwas anders, aber immer noch sehr lecker.

Wie bekomme ich die Tartelettes besonders knusprig?

Der wichtigste Tipp ist, den Rand mit Ei zu bestreichen. Das sorgt für die schöne Bräune und Knusprigkeit. Backen Sie sie außerdem auf der mittleren Schiene und nicht zu lange, sonst trocknen sie aus. Ein letzter Tipp: Lassen Sie sie nach dem Backen kurz auf einem Rost abkühlen, damit die Luft zirkulieren kann und der Boden nicht durch Feuchtigkeit weich wird.

Fazit

Diese wohlig-warmen Feigen-Ziegenkäse-Tartelettes mit Walnuss-Honig sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Einladung, den Herbst in vollen Zügen zu genießen. Sie sind der Beweis, dass einfache Zutaten, mit Liebe kombiniert, etwas absolut Magisches ergeben können. Ich liebe dieses Rezept, weil es so unprätentiös ist. Es stellt keine großen Ansprüche, aber es belohnt einen mit einem Geschmackserlebnis, das im Gedächtnis bleibt.

Probieren Sie es aus! Spielen Sie mit den Variationen, machen Sie es zu Ihrem eigenen. Ich bin mir sicher, dass auch Sie dieses Gericht lieben werden. Und wenn Sie es nachmachen, erzählen Sie mir davon! Hinterlassen Sie einen Kommentar unten, teilen Sie Ihre Kreation auf Pinterest oder taggen Sie mich in Ihren Stories. Ich bin so gespannt, wie Ihre Tartelettes geworden sind.

In diesem Sinne: Genießen Sie jeden Bissen, wärmen Sie sich an der kleinen Auszeit, die dieses Gericht Ihnen schenkt, und haben Sie eine wunderbare, goldene Herbstzeit.

Pin This Recipe!

Feigen-Ziegenkäse-Tartelettes recipe

Print

Wohlig-warme Feigen-Ziegenkäse-Tartelettes mit Walnuss-Honig

Diese kleinen Kunstwerke sind der Beweis, dass man mit wenigen, hochwertigen Zutaten etwas absolut Magisches zaubern kann. In unter 30 Minuten haben Sie ein Dessert oder eine Vorspeise, die aussieht, als hätten Sie stundenlang gearbeitet.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 6-8 Tartelettes 1x
  • Category: Dessert / Vorspeise
  • Cuisine: Deutsch / Mediterran

Ingredients

Scale
  • 1 Rolle (ca. 275 g) frischer Blätterteig (z. B. Blätterteig-Meister)
  • 4–5 reife, aber feste Feigen
  • 150 g cremiger Ziegenkäse (Rolle)
  • 60 g gehackte Walnüsse
  • 3–4 EL flüssiger Honig (z. B. Waldhonig oder Akazienhonig)
  • 1 Ei (zum Bestreichen)
  • Eine Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Optional: Einige Zweige frischer Thymian

Instructions

  1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Den gekühlten Blätterteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (ca. 3-4 mm dick). Mit einem Ausstecher oder Glas Kreise ausstechen (ca. 8-10 cm Durchmesser). Die Kreise mit etwas Abstand auf das Blech legen.
  3. Optional: Mit einem kleineren Ausstecher (ca. 6 cm) einen inneren Kreis leicht einritzen, ohne ihn durchzustechen, oder mit einer Gabel rundherum eine Vertiefung eindrücken.
  4. Die Feigen waschen, trocken tupfen, den Stielansatz entfernen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben oder Viertel schneiden.
  5. Die gekühlte Ziegenkäserolle in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  6. Auf jeden Blätterteigkreis zuerst eine oder zwei Scheiben Ziegenkäse legen, dann die Feigenscheiben darauf verteilen und leicht in den Käse drücken. Mit einer Prise schwarzem Pfeffer und optional Thymianblättchen bestreuen.
  7. Das Ei verquirlen und den äußeren Rand der Blätterteigkreise damit bestreichen.
  8. Die Tartelettes im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen, bis der Blätterteig goldbraun und knusprig ist und der Ziegenkäse leicht geschmolzen ist.
  9. Währenddessen den Honig und die gehackten Walnüsse in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis der Honig flüssig wird und die Nüsse leicht brutzeln (ca. 2-3 Minuten). Vom Herd nehmen.
  10. Die fertigen Tartelettes 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann großzügig mit dem warmen Walnuss-Honig beträufeln. Lauwarm servieren.

Notes

Der Blätterteig muss kalt sein. Nicht zu viel Belag verwenden, sonst wird der Boden matschig. Die Prise schwarzer Pfeffer ist ein geheimer Trick, der die Süße der Feigen hervorhebt. Den Honig erst nach dem Backen darüberträufeln, damit er nicht verbrennt. Die Tartelettes am besten lauwarm genießen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Tartelette
  • Calories: 315
  • Sugar: 18
  • Sodium: 180
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 32
  • Fiber: 3
  • Protein: 8

Keywords: Feigen, Ziegenkäse, Tartelettes, Walnuss, Honig, Herbst, einfach, schnell, Blätterteig

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆