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Laura Bailey

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Perfektes Schokoladen-Spritzgebäck: Einfaches Rezept für jede Party

Ready In 60 Minuten
Servings 40 Stück
Difficulty Medium

Ich hatte Schokoladen-Spritzgebäck jahrelang gemieden. Ehrlich. Für mich war das immer diese trockene, bröselige Angelegenheit, die auf jedem zweiten Weihnachtsmarkt-Teller lag und nach nichts schmeckte außer nach Mehl und Enttäuschung. Ich habe mich regelrecht dagegen gesträubt, auch nur ein Rezept dafür auszuprobieren. Dann, an einem verregneten Dienstag im November, als ich eigentlich einen ganz anderen Keks backen wollte, fand ich mich dabei wieder, wie ich meinen Spritzbeutel mit einem schweren, dunklen Schokoladenteig füllte. Mein Plan war ein anderer gewesen, aber die Zutaten standen nun mal da. Ich wollte nur schnell ein paar Probierstücke machen, ehe die Gäste kamen. Stattdessen hörte ich, wie mein Nachbar, der sonst nie um etwas bittet, durch die offene Küchentür rief: „Was riecht denn hier so unglaublich?”

Ich schob ihm wortlos einen noch leicht warmen Stern in die Hand. Er nahm einen Bissen, und das Geräusch, das er machte – ein überraschtes, fast ärgerliches „Mmmh” – war besser als jedes Kompliment. Er hatte genau das gegessen, was ich jahrelang abgelehnt hatte. Vielleicht kennen Sie das ja: Man hat ein Bild von einem Gericht im Kopf, das einfach nicht verschwinden will. Bei mir war es das trockene Spritzgebäck aus der Bäckerei meiner Kindheit. Dieses hier war anders. Es war zart, schmolz auf der Zunge, hatte diesen tiefen, fast bitteren Schokoladengeschmack, der perfekt von der leichten Süße aufgefangen wurde. Es war nicht knusprig, es war butterweich. Ich musste mich eingestehen, dass ich mich die ganzen Jahre geirrt hatte. Und wissen Sie was? Dieses Rezept ist so einfach, dass ich mich frage, warum ich so lange gebraucht habe, es zu entdecken. Es ist der Grund, warum ich jetzt immer eine doppelte Portion mache – für die Party und für die stille Freude danach.

Warum Sie Dieses Rezept Lieben Werden

Dieses Schokoladen-Spritzgebäck ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist der heimliche Star jeder Kaffeetafel und der Grund, warum Gäste nach dem Rezept fragen, noch bevor sie gegangen sind. Ich habe es über Jahre verfeinert, bis die perfekte Balance zwischen buttriger Zartheit und intensivem Kakao-Geschmack gefunden war. Es ist ein Rezept, das Vertrauen schafft – selbst wenn der Spritzbeutel das erste Mal zum Einsatz kommt.

  • Immer gelingsicher: Der Teig ist perfekt auf den Spritzbeutel abgestimmt. Er ist fest genug, um seine Form zu halten, aber weich genug, um mühelos durch die Tülle zu gleiten. Kein Reißen, kein Kleben.
  • Zutaten aus dem Vorratsschrank: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder teure Spezialbutter. Mehl, Butter, Zucker, Eier und ein guter Kakao – das war’s. Die meisten haben alles da.
  • Der Star auf jeder Party: Ob als Mitbringsel zum Geburtstag, auf dem Buffet zur Silvesterfeier oder einfach zum Kaffee mit der Freundin – diese kleinen Kunstwerke sehen nicht nur fantastisch aus, sie schmecken auch noch himmlisch.
  • Ruckzuck zubereitet: Der Teig ist in zehn Minuten gemacht. Die Kekse sind in zehn Minuten gebacken. Perfekt für den Fall, dass Gäste spontan vorbeikommen oder die Lust auf Süßes plötzlich zuschlägt.
  • Ein Genuss für alle Sinne: Der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, ist unbeschreiblich. Und der erste Biss? Ein kurzer Knack, gefolgt von einer zarten, schmelzenden Textur. Das ist pure Glückseligkeit.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Technik. Ich lasse die Butter nicht zu weich werden, sondern verarbeite sie nur leicht gekühlt. Das sorgt dafür, dass die Kekse ihre Form im Ofen behalten und nicht zu sehr verlaufen. Außerdem verwende ich eine Prise Meersalz, die den Schokoladengeschmack unglaublich intensiviert. Es ist nicht einfach nur süß, es ist komplex. Es ist das Schokoladen-Spritzgebäck, das Sie Ihren Gästen ohne Zögern servieren können, weil Sie wissen, dass es perfekt ist.

Was Sie an Zutaten Brauchen

Die Magie dieses Rezepts liegt in der Einfachheit der Zutaten. Jede Komponente hat eine wichtige Aufgabe, und wenn Sie hochwertige Produkte wählen, werden Sie den Unterschied schmecken. Hier ist, was Sie brauchen:

  • 250 g weiche Butter (Raumtemperatur): Die Basis für den reichen, buttrigen Geschmack und die zarte Textur. Ich verwende am liebsten deutsche Markenbutter mit 82 % Fett. Sie darf nicht geschmolzen sein, nur weich. Drücken Sie mit dem Finger hinein – sie sollte nachgeben, aber nicht flüssig sein.
  • 100 g Puderzucker: Puderzucker löst sich viel besser auf als normaler Haushaltszucker und sorgt für eine feinere, gleichmäßigere Krume. Keine Körnchen, nur pure Zartheit.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Der Vanillegeschmack rundet die Schokolade perfekt ab und verleiht dem Gebäck eine warme, einladende Note.
  • 1 Prise Salz: Das ist der heimliche Held. Ein feines Meersalz (wie Fleur de Sel) hebt den Kakaogeschmack hervor und balanciert die Süße aus. Unterschätzen Sie diesen Schritt nicht.
  • 2 Eier (Größe M, Raumtemperatur): Die Eier binden den Teig und geben ihm Struktur. Wenn die Eier zu kalt sind, kann der Teig klumpig werden. Nehmen Sie sie einfach eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank.
  • 350 g Weizenmehl (Type 405): Das klassische Kuchenmehl. Es hat einen niedrigen Proteingehalt, was die Kekse zart macht. Sie können auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Kekse etwas nussiger im Geschmack.
  • 50 g stark entöltes Kakaopulver: Das ist der entscheidende Punkt. Verwenden Sie kein Trinkkakao, sondern echtes Backkakao. Ich schwöre auf den von Van Houten oder Backini. Der intensive, leicht bittere Geschmack macht den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Keks aus.
  • 100 g Speisestärke: Das ist mein Geheimtipp. Die Stärke macht das Gebäck besonders zart und verhindert, dass es zu fest wird. Es sorgt für diese himmlisch bröselige, aber dennoch kompakte Textur.

Substitutionshinweise: Für eine glutenfreie Variante können Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen, die Xanthan oder Guarkernmehl enthält. Lassen Sie die Speisestärke dann weg, da sie oft in den Mischungen enthalten ist. Für einen veganen Keks können Sie die Butter durch eine hochwertige vegane Backmargarine ersetzen und die Eier durch zwei Esslöffel Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzen. Der Teig wird dann etwas weicher, also kühlen Sie ihn vor dem Spritzen für 15 Minuten.

Die Richtige Ausrüstung

Sie brauchen keine teure Profi-Ausstattung, um dieses Spritzgebäck hinzubekommen, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein. Vertrauen Sie mir, ich habe es auch mit einem einfachen Gefrierbeutel versucht – das Ergebnis war eine klebrige Katastrophe.

  • Spritzbeutel: Ein stabiler Einweg-Spritzbeutel aus LDPE-Kunststoff ist ideal. Sie sind reißfest und lassen sich gut dosieren. Alternativ können Sie einen wiederverwendbaren aus Silikon oder Nylon verwenden – achten Sie nur darauf, dass er keine Nähte hat, die aufplatzen könnten.
  • Sterntülle (gezackt): Eine mittlere bis große Sterntülle (ca. 12-15 mm Durchmesser) ist perfekt. Sie sorgt für die klassische Riffelung und gibt den Keksen Struktur. Eine Lochtülle (rund) funktioniert auch, aber die Kekse sehen dann anders aus und backen etwas anders.
  • Backblech mit Backpapier: Normale Bleche reichen völlig. Backpapier ist ein Muss, damit die Kekse nicht ankleben. Ich verwende immer beschichtetes Papier, da die Kekse dann noch leichter rutschen.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein Handrührgerät mit Rührbesen ist völlig ausreichend. Eine Küchenmaschine mit Flachrührer macht die Arbeit noch einfacher und schneller. Ich persönlich mag das Gefühl des Handrührgeräts, weil ich so mehr Kontrolle habe.
  • Küchenwaage: Bitte, bitte verwenden Sie eine Waage. Mehl nach Volumen zu messen ist viel zu ungenau. Ein digitales Modell für 15 Euro tut es perfekt.
  • Kühlschrank: Für die kurze Kühlzeit des Teigs. Nicht vergessen! Das ist der Schlüssel zur Formstabilität.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schokoladen-Spritzgebäck preparation steps

Jetzt wird es ernst. Folgen Sie diesen Schritten genau, und Sie werden mit einem perfekten Ergebnis belohnt. Ich habe hier alle meine kleinen Tricks und Fallstricke eingebaut, damit es bei Ihnen gleich beim ersten Mal klappt.

  1. Die Butter vorbereiten: Schneiden Sie die 250 g weiche Butter in kleine Würfel und geben Sie sie in eine große Rührschüssel. Schlagen Sie sie mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten lang, bis sie hell und cremig ist. Sie sollte fast wie eine Salbe aussehen. Das ist die Basis für den luftigen Teig.
  2. Zucker und Vanille einarbeiten: Sieben Sie den Puderzucker und den Vanillezucker über die Butter. Rühren Sie alles auf mittlerer Stufe unter, bis eine glatte, geschmeidige Masse entsteht. Kratzen Sie dabei einmal den Rand der Schüssel mit einem Teigschaber ab. Die Mischung sollte jetzt schon verführerisch riechen.
  3. Die Eier hinzufügen: Geben Sie die beiden Eier einzeln hinzu. Schlagen Sie jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Der Teig könnte jetzt etwas aussehen, als würde er sich trennen – das ist völlig normal. Keine Sorge, das Mehl rettet alles.
  4. Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischen Sie das Mehl, das Kakaopulver, die Speisestärke und die Prise Salz. Sieben Sie diese Mischung am besten direkt über die Butter-Ei-Masse. Das verhindert Klümpchen und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Kakaos. Ich mache das immer in zwei Durchgängen: erst die Hälfte, dann den Rest.
  5. Den Teig kneten: Rühren Sie die trockenen Zutaten nur so lange unter, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Nicht zu lange rühren! Sonst wird der Teig zäh und die Kekse werden hart. Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, sofort aufhören. Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu weich ist, geben Sie noch einen Esslöffel Mehl dazu.
  6. Den Teig kühlen: Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist der wichtigste Schritt! Der Teig muss fest werden, damit er beim Spritzen seine Form behält. Wenn Sie ihn zu früh verarbeiten, werden die Kekse im Ofen zu flachen Pfützen zerfließen. Vertrauen Sie mir, ich habe diesen Fehler genau einmal gemacht.
  7. Den Ofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus. Bereiten Sie Ihren Spritzbeutel mit der Sterntülle vor.
  8. Den Teig spritzen: Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Füllen Sie den Spritzbeutel etwa zur Hälfte. Drehen Sie das obere Ende zu, damit nichts rausläuft. Spritzen Sie nun kleine Rosetten, Sterne oder S-Formen auf das Backblech. Halten Sie dabei einen Abstand von etwa 3-4 cm zwischen den Keksen, da sie beim Backen noch etwas auseinanderlaufen. Ein kleiner Tipp: Drücken Sie den Beutel gleichmäßig und hören Sie mit einem leichten Ruck auf, um eine saubere Spitze zu bekommen. Übung macht den Meister!
  9. Backen: Backen Sie die Kekse auf der mittleren Schiene für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht Farbe annehmen, aber in der Mitte noch weich aussehen. Sie werden beim Abkühlen nachhärten. Mein persönlicher Trick: Nehmen Sie sie heraus, wenn die Unterseite goldbraun ist, die Oberseite aber noch matt erscheint. Das ergibt den perfekten, zarten Biss.
  10. Abkühlen lassen: Lassen Sie die Kekse für 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter legen. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich. Lassen Sie sie vollständig auskühlen, bevor Sie sie dekorieren oder in eine Dose legen. Der Duft in der Küche ist jetzt einfach himmlisch.

Tipps & Tricks für Perfektes Spritzgebäck

Nachdem ich Dutzende Chargen dieses Gebäcks gebacken habe, habe ich ein paar Lektionen gelernt, die ich gerne vorher gewusst hätte. Hier sind meine besten Tipps, damit es bei Ihnen gleich beim ersten Mal klappt:

  • Der Teig darf nicht zu warm sein: Das ist der häufigste Fehler. Wenn der Teig beim Spritzen an der Tülle klebt oder die Form verliert, ist er zu warm. Einfach für 10 Minuten in den Kühlschrank legen und weitermachen. Ich mache das oft in zwei Durchgängen, während das erste Blech backt.
  • Die richtige Tülle macht den Unterschied: Eine große Sterntülle (15 mm) ergibt schön dicke Kekse, die innen weich bleiben. Eine kleine Tülle (8 mm) ergibt dünnere, knusprigere Kekse. Beides ist lecker, aber für das klassische „Party-Gebäck” empfehle ich die große Tülle.
  • Kakao ist nicht gleich Kakao: Ich habe einmal einen günstigen Supermarkt-Kakao verwendet, und die Kekse schmeckten matt und farblos. Investieren Sie in einen guten, stark entölten Kakao. Er ist intensiver und macht den Unterschied zwischen einem „guten” und einem „unglaublichen” Keks aus.
  • Nicht zu lange backen: Ich habe schon oft Kekse gebacken, die perfekt aussahen, aber nach 12 Minuten waren sie trocken. Backen Sie sie lieber eine Minute zu kurz als zu lang. Sie härten beim Abkühlen nach. Mein Lieblingsmoment ist, wenn ich einen noch warmen Keks esse – dann ist er am besten.
  • Multitasking ist der Schlüssel: Während ein Blech backt, spritze ich das nächste. So geht alles schnell und effizient. Planen Sie etwa 20 Minuten für das Spritzen und 10 Minuten Backzeit pro Blech ein.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten, die ich im Laufe der Jahre entwickelt habe:

  • Orangen-Schokoladen-Spritzgebäck: Fügen Sie dem Teig den Abrieb einer unbehandelten Orange hinzu. Die frische Zitrusnote passt wunderbar zur bitteren Schokolade. Ich habe das einmal zu Weihnachten gemacht, und es war der Renner.
  • Weiße-Schokoladen-Variante: Ersetzen Sie 30 g des Kakaopulvers durch zusätzliches Mehl. Tauchen Sie die fertigen, ausgekühlten Kekse zur Hälfte in geschmolzene weiße Kuvertüre. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch himmlisch.
  • Vegane Version: Wie oben erwähnt, ersetzen Sie Butter durch vegane Margarine und Eier durch Aquafaba. Der Teig wird etwas weicher, also kühlen Sie ihn unbedingt gut. Die Kekse werden etwas weniger buttrig, aber immer noch sehr lecker.
  • Gewürz-Spritzgebäck: Geben Sie einen Teelöffel Zimt, eine Prise Nelkenpulver und etwas Kardamom zum Mehl. Das ergibt ein wunderbar weihnachtliches Aroma, das perfekt zu einer Tasse Glühwein passt.
  • Nuss-Variante: Hacken Sie 50 g Mandeln oder Haselnüsse fein und geben Sie sie unter den fertigen Teig. Die Nüsse sorgen für einen zusätzlichen Crunch und ein nussiges Aroma. Ich mag das besonders, wenn ich die Kekse zu Kaffee serviere.

Servieren & Aufbewahren

Dieses Schokoladen-Spritzgebäck ist ein echter Allrounder. Es schmeckt pur, aber auch mit einer hübschen Dekoration wird es zum Highlight auf jedem Buffet.

  • Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Die Kekse sind dann am zartesten und entfalten ihr volles Aroma. Wenn Sie sie aus dem Kühlschrank nehmen, lassen Sie sie 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen.
  • Präsentation: Stapeln Sie die Kekse auf einer hübschen Etagere oder einer großen Platte. Bestäuben Sie sie leicht mit Puderzucker für einen eleganten Look. Für eine Party können Sie sie auch einzeln in kleine Papierförmchen setzen – das sieht professionell aus und die Gäste können sie leichter nehmen.
  • Dazu servieren: Diese Kekse sind der perfekte Begleiter zu einer Tasse Kaffee, Cappuccino oder einem Glas Milch. Für eine festliche Note passen sie hervorragend zu einem Glas Dessertwein oder einem Espresso Martini. Ich liebe es, sie zu einer Käseplatte zu servieren – der Kontrast zwischen salzigem Käse und süßer Schokolade ist großartig.
  • Aufbewahrung: Bewahren Sie die Kekse in einer luftdichten Keksdose bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie bis zu 2 Wochen frisch. Legen Sie ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose, wenn sie etwas weicher werden sollen (nicht länger als einen Tag, sonst schimmeln sie).
  • Einfrieren: Sie können den Teig hervorragend einfrieren. Formen Sie ihn zu einer Rolle, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für bis zu 3 Monate ins Gefrierfach. Zum Backen einfach auftauen und wie gewohnt spritzen. Auch die fertigen Kekse lassen sich einfrieren – legen Sie sie dazu in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich so etwa 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen.

Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile

Ja, das ist ein Genussmittel, aber in Maßen genossen, hat es sogar ein paar positive Aspekte. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Keks (bei etwa 40 Keksen pro Portion):

  • Kalorien: ca. 85 kcal
  • Fett: 5 g
  • Kohlenhydrate: 9 g
  • Eiweiß: 1 g

Die gesundheitlichen Vorteile kommen vor allem vom Kakao. Dunkle Schokolade ist reich an Antioxidantien, den sogenannten Flavanolen, die entzündungshemmend wirken und die Herzgesundheit unterstützen können. Außerdem enthält Kakao Magnesium, das gut für die Muskeln und Nerven ist. Die Butter liefert wertvolle fettlösliche Vitamine, und das Mehl gibt schnelle Energie. Natürlich sollte man es nicht übertreiben, aber ein oder zwei Kekse am Tag sind ein absolut vertretbarer Genuss. Ich persönlich sehe dieses Rezept als Teil einer ausgewogenen Ernährung – es geht um Freude, nicht um Verzicht.

Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Es kann Spuren von Nüssen enthalten, wenn Sie die Nuss-Variante zubereiten.

Fazit

Dieses Schokoladen-Spritzgebäck hat mich eines Besseren belehrt. Es hat mir gezeigt, dass man manchmal bereit sein muss, alte Vorurteile über Bord zu werfen, um etwas wirklich Großartiges zu entdecken. Es ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch unglaublich vielseitig und ein garantierter Publikumsliebling. Ob für die große Party, den gemütlichen Nachmittag mit Freunden oder einfach nur für sich selbst – diese Kekse sind immer eine gute Idee.

Ich lade Sie ein, dieses Rezept auszuprobieren und es zu Ihrer eigenen Version zu machen. Experimentieren Sie mit den Variationen, passen Sie die Gewürze an und finden Sie heraus, was Ihnen am besten schmeckt. Das Schöne am Backen ist, dass es nie perfekt sein muss – es geht um den Moment, den Duft in der Küche und das Lächeln, wenn jemand in einen Ihrer Kekse beißt.

Haben Sie das Rezept ausprobiert? Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie es Ihnen gelungen ist! Welche Variation haben Sie gewählt? Hatten Sie Probleme mit dem Spritzbeutel? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit mir und der Community. Und wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, teilen Sie ihn doch mit Ihren Freunden – vielleicht werden auch sie zu Schokoladen-Spritzgebäck-Liebhabern!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum wird mein Spritzgebäck im Ofen zu flachen Pfützen?

Das liegt meistens daran, dass der Teig zu warm ist. Stellen Sie sicher, dass Sie ihn vor dem Spritzen mindestens 30 Minuten im Kühlschrank gekühlt haben. Wenn der Teig beim Spritzen bereits weich ist, legen Sie ihn für weitere 10 Minuten in den Kühlschrank. Auch die Butter sollte nicht zu weich sein – nur weich, nicht geschmolzen.

Kann ich den Teig auch ohne Spritzbeutel verarbeiten?

Ja, absolut! Wenn Sie keinen Spritzbeutel zur Hand haben, können Sie den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde kalt stellen. Dann schneiden Sie ihn in gleichmäßige Scheiben (ca. 1 cm dick) und backen diese. Die Kekse werden dann runde Scheiben, schmecken aber genauso gut. Sie können den Teig auch mit den Händen zu kleinen Kugeln formen und diese mit einer Gabel flach drücken.

Wie bekomme ich die Kekse besonders schokoladig?

Der Schlüssel liegt im Kakaopulver. Verwenden Sie ein stark entöltes Backkakao, wie Van Houten oder Backini. Normales Trinkkakaopulver ist zu süß und enthält zu wenig Kakao, um einen intensiven Geschmack zu liefern. Eine Prise Salz und ein Schuss Espresso (ein Teelöffel) können den Schokoladengeschmack ebenfalls verstärken, ohne dass der Keks nach Kaffee schmeckt.

Kann ich dieses Rezept auch glutenfrei zubereiten?

Ja, das funktioniert gut. Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung, die Xanthan oder Guarkernmehl enthält (z.B. von Schär oder Bauckhof). Lassen Sie die Speisestärke dann weg, da sie in den Mischungen oft enthalten ist. Der Teig wird etwas bröseliger, also arbeiten Sie vorsichtig. Die Backzeit kann sich um 1-2 Minuten verlängern.

Wie lagere ich das Spritzgebäck am besten, damit es knusprig bleibt?

Bewahren Sie die Kekse in einer luftdichten Keksdose bei Raumtemperatur auf. Ein Stück Pergamentpapier auf dem Boden der Dose hilft, überschüssige Feuchtigkeit aufzusaugen. Wenn die Kekse weich werden, legen Sie sie für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen – sie werden wieder knusprig. Vermeiden Sie es, sie im Kühlschrank zu lagern, da sie dort Feuchtigkeit ziehen und weich werden.

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Schokoladen-Spritzgebäck recipe

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Perfektes Schokoladen-Spritzgebäck: Einfaches Rezept für jede Party

Dieses Schokoladen-Spritzgebäck ist der heimliche Star jeder Kaffeetafel. Es ist zart, schmilzt auf der Zunge und hat einen tiefen, fast bitteren Schokoladengeschmack, der perfekt von der leichten Süße aufgefangen wird.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Total Time: 55 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 40 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (Raumtemperatur) (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder Mark einer halben Vanilleschote)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (Größe M, Raumtemperatur)
  • 350 g Weizenmehl Type 405 (2 3/4 Tassen)
  • 50 g stark entöltes Kakaopulver (1/2 Tasse)
  • 100 g Speisestärke (3/4 Tasse)

Instructions

  1. Die Butter vorbereiten: Schneiden Sie die 250 g weiche Butter in kleine Würfel und geben Sie sie in eine große Rührschüssel. Schlagen Sie sie mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten lang, bis sie hell und cremig ist.
  2. Zucker und Vanille einarbeiten: Sieben Sie den Puderzucker und den Vanillezucker über die Butter. Rühren Sie alles auf mittlerer Stufe unter, bis eine glatte, geschmeidige Masse entsteht.
  3. Die Eier hinzufügen: Geben Sie die beiden Eier einzeln hinzu. Schlagen Sie jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bis es vollständig eingearbeitet ist.
  4. Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischen Sie das Mehl, das Kakaopulver, die Speisestärke und die Prise Salz. Sieben Sie diese Mischung über die Butter-Ei-Masse.
  5. Den Teig kneten: Rühren Sie die trockenen Zutaten nur so lange unter, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Nicht zu lange rühren!
  6. Den Teig kühlen: Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
  7. Den Ofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  8. Den Teig spritzen: Füllen Sie den Spritzbeutel mit der Sterntülle etwa zur Hälfte. Spritzen Sie kleine Rosetten, Sterne oder S-Formen auf das Backblech, mit 3-4 cm Abstand.
  9. Backen: Backen Sie die Kekse auf der mittleren Schiene für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht Farbe annehmen, aber in der Mitte noch weich aussehen.
  10. Abkühlen lassen: Lassen Sie die Kekse für 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legen. Lassen Sie sie vollständig auskühlen.

Notes

Der Teig muss vor dem Spritzen gut gekühlt sein, damit die Kekse ihre Form behalten. Verwenden Sie stark entöltes Backkakao für intensiven Geschmack. Die Kekse nicht zu lange backen, sie härten beim Abkühlen nach.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 85
  • Sugar: 3
  • Sodium: 30
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 9
  • Fiber: 1
  • Protein: 1

Keywords: Schokoladen-Spritzgebäck, Spritzgebäck, Plätzchen, Kekse, Party, einfach, Schokolade, Weihnachten

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