Der Metzger an der Ecke, Herr Wagner, beobachtete mich eines Dienstags, wie ich stirnrunzelnd vor seiner Auslagentheke stand. Ich suchte nach etwas Besonderem für eine kleine Dinnerparty, etwas, das Eindruck macht, ohne mich den ganzen Tag in der Küche zu versklaven. Er sagte nicht viel, wickelte nur zwei dicke Gänsekeulen in Pergamentpapier und meinte: „Die machen sich von alleine. Sie müssen nur Geduld haben.” In diesem Moment, ehrlich gesagt, war ich skeptisch. Gänsekeulen klangen nach stundenlanger Arbeit, nach komplizierten Schritten und viel Risiko.
Doch Herr Wagner hatte recht. Diese knusprigen Gänsekeulen sind tatsächlich das perfekte Partygericht für Gäste, denn sie kombinieren eine atemberaubende Optik mit einem unkomplizierten Garprozess. Ich habe sein Rezept über die Jahre verfeinert – ein bisschen mehr Thymian hier, eine Prise Kümmel da – und bin jetzt an einem Punkt, wo ich es blind zubereiten kann. Die Kruste wird so knusprig, dass man sie brechen hört, während das Fleisch butterzart vom Knochen fällt. Es ist dieses Gericht, das man serviert, wenn man sagen will: „Ich habe mir Mühe gegeben”, ohne dabei zu wirken, als hätte man sich verausgabt. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn man bei einer Einladung etwas servieren möchte, das einfach wow ist, aber man trotzdem Zeit für die Gäste haben will? Genau dafür sind diese Keulen gemacht. Seit jenem Dienstag bei Herrn Wagner habe ich sie für Geburtstage, Weihnachtsessen und sogar Silvesterpartys gemacht – und jedes Mal war der Teller danach leer.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, und ich kann Ihnen sagen: Es funktioniert jedes Mal. Die Kombination aus einer unwiderstehlich knusprigen Haut und zartem, saftigem Fleisch ist einfach unschlagbar. Lassen Sie mich Ihnen die Highlights zeigen:
- Einfach & stressfrei: Nach der anfänglichen Vorbereitung machen die Keulen fast alles von alleine im Ofen. Sie haben Zeit, sich um Ihre Gäste zu kümmern.
- Zutaten aus dem Supermarkt: Keine exotischen Gewürze oder schwer erhältlichen Zutaten. Alles, was Sie brauchen, bekommen Sie im gut sortierten Supermarkt oder beim Metzger Ihres Vertrauens.
- Perfekt für besondere Anlässe: Ob Weihnachten, ein festliches Abendessen oder eine elegante Dinnerparty – diese Gänsekeulen sind ein Statement-Gericht, das jeder liebt.
- Garantiert knusprig: Dank einer speziellen Technik wird die Haut so knusprig wie bei keiner anderen Zubereitungsart. Ihre Gäste werden nach dem Rezept fragen.
- Unverschämt lecker: Der Geschmack ist tief, herzhaft und befriedigend. Das ist echtes Comfort Food auf einem neuen Niveau.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die einfache Methode, die trotzdem ein Profi-Ergebnis liefert. Kein stundenlanges Brutzeln, kein kompliziertes Frittieren. Nur ein paar clevere Schritte, die den Unterschied machen. Die Gänsekeulen werden erst bei niedriger Temperatur schonend gegart, damit das Fleisch zart wird, und dann bei hoher Hitze knusprig gebacken. Das ist die ganze Magie. Und glauben Sie mir, wenn ich sage: Dieses Gericht ist nicht nur gut – es ist das, bei dem Sie nach dem ersten Bissen die Augen schließen müssen. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne selbst ins Schwitzen zu geraten. Es verwandelt ein einfaches Abendessen in ein unvergessliches Erlebnis.
Welche Zutaten Sie brauchen
Dieses Rezept lebt von wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Die Einfachheit ist hier der Schlüssel – jede Zutat hat eine klare Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein perfektes Geschmacksprofil. Keine versteckten Zutaten, nur ehrliche Aromen.
- 4 Gänsekeulen (ca. 500-600 g pro Stück): Achten Sie auf frische, nicht gefrorene Keulen, wenn möglich. Die Haut sollte unbeschädigt sein, damit sie später schön knusprig wird. Ich kaufe meine am liebsten beim Geflügelhändler um die Ecke – fragen Sie ruhig nach, ob die Keulen von einer jungen Gans stammen, das Fleisch ist zarter.
- 2 TL Salz: Verwenden Sie grobes Meersalz oder Fleur de Sel. Es verteilt sich besser und zieht Feuchtigkeit aus der Haut, was die Knusprigkeit fördert. (Mein Geheimtipp: Das Salz am Vortag auftragen, dann wird die Haut noch knuspriger.)
- 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Mahlen Sie ihn frisch – das Aroma ist unvergleichlich und gibt dem Gericht eine würzige Tiefe.
- 2 TL getrockneter Thymian: Thymian und Gans sind ein Traumpaar. Er bringt eine erdige, leicht süßliche Note, die perfekt mit dem reichen Geschmack des Fleisches harmoniert. Ich bevorzuge getrockneten Thymian, da er sein Aroma beim Garen besser entfaltet.
- 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen): Kümmel ist ein klassischer Begleiter zu Gänsegerichten. Er hilft bei der Verdauung des reichhaltigen Fleisches und gibt eine leicht anisartige, warme Note. Wenn Sie Kümmel nicht mögen, können Sie ihn auch weglassen – aber ich rate, ihn zu probieren.
- 3-4 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten: Knoblauch ist optional, aber ich liebe ihn. Er wird während des Garens weich und süß und gibt dem Bratensaft eine wunderbare Basis.
- 2 EL Gänseschmalz oder Butterschmalz: Das Fett ist der Schlüssel zur Knusprigkeit. Gänseschmalz ist natürlich ideal, aber Butterschmalz funktioniert auch hervorragend. Es verleiht der Haut eine goldbraune Farbe und einen unvergleichlichen Crunch.
- 250 ml Hühner- oder Gemüsebrühe (für den Bratensaft): Die Brühe fängt die Aromen des Bratensatzes auf und wird zu einer köstlichen Sauce. Verwenden Sie eine gute Qualität – selbstgemachte Brühe ist am besten, aber aus dem Glas geht auch.
Substitutionstipp: Für eine mildere Variante können Sie den Thymian durch Rosmarin ersetzen. Und wenn Sie Gänseschmalz nicht bekommen, reicht auch neutrales Pflanzenöl – aber das Schmalz gibt einfach den besten Geschmack.
Benötigte Küchenausstattung
Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausstattung für dieses Rezept. Die meisten Dinge haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause.
- Großer Bräter oder ofenfeste Pfanne: Achten Sie darauf, dass er groß genug ist, damit die Keulen nebeneinander Platz haben, ohne sich zu berühren. Ein Bräter aus Gusseisen oder Keramik hält die Hitze besonders gut.
- Scharfes Messer: Zum Entfernen von Federkielen und zum Einschneiden der Haut. Ein gut geschärftes Kochmesser ist Gold wert.
- Küchenpapier: Unverzichtbar, um die Haut trocken zu tupfen. Je trockener die Haut, desto knuspriger das Ergebnis.
- Fleischthermometer: Nicht zwingend nötig, aber sehr hilfreich. Die perfekte Kerntemperatur für Gänsekeulen liegt bei etwa 85-90°C. Das nimmt das Rätselraten aus dem Garprozess.
- Kleine Schüssel: Zum Mischen der Gewürze.
- Backpinsel (optional): Zum gleichmäßigen Auftragen des Fetts auf die Haut. Geht aber auch mit den Fingern.
Mein persönlicher Tipp: Investieren Sie in einen guten Bräter. Ich habe meinen vor Jahren auf einem Flohmarkt gefunden, und er ist jeden Cent wert. Ein schwerer Boden sorgt für eine gleichmäßige Hitzeverteilung und verhindert, dass der Bratensatz anbrennt.
Zubereitungsmethode

Hier kommt der wichtigste Teil. Folgen Sie diesen Schritten genau, dann werden Ihre Gänsekeulen garantiert perfekt. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt.
- Vorbereitung ist alles (30 Minuten vor dem Garen): Nehmen Sie die Gänsekeulen aus dem Kühlschrank und lassen Sie sie Zimmertemperatur annehmen, etwa 30 Minuten. Das sorgt für ein gleichmäßigeres Garen. Tupfen Sie die Haut mit Küchenpapier sehr gründlich trocken – das ist der wichtigste Schritt für die Knusprigkeit! Entfernen Sie eventuelle Federkiele mit einer Pinzette oder einem scharfen Messer.
- Die Haut einritzen (nicht zu tief): Mit einem scharfen Messer ritzen Sie die Haut der Keulen in einem Rautenmuster ein. Schneiden Sie nur in die Haut, nicht ins Fleisch. Dadurch kann das Fett besser austreten und die Haut wird knuspriger. Machen Sie die Schnitte etwa 1 cm tief und 2 cm voneinander entfernt.
- Würzen (jetzt kommt der Geschmack): Mischen Sie in einer kleinen Schüssel Salz, Pfeffer, Thymian und Kümmel. Reiben Sie die Keulen von allen Seiten mit dieser Mischung ein, auch unter der Haut, wenn möglich. Stecken Sie die dünnen Knoblauchscheiben unter die Haut – das gibt ein dezentes Aroma. Lassen Sie die Keulen dann noch einmal 15 Minuten ruhen, damit die Gewürze einziehen können. (Ich mache das manchmal schon am Abend vorher – dann ist der Geschmack noch intensiver.)
- Den Ofen vorheizen (genau die richtige Temperatur): Heizen Sie den Backofen auf 120°C Ober-/Unterhitze vor. Keine Umluft, die trocknet das Fleisch zu sehr aus. Die niedrige Temperatur ist der Trick für zartes Fleisch.
- Anbraten für die Farbe (der erste Crunch): Erhitzen Sie das Gänseschmalz in einem großen Bräter auf dem Herd bei mittlerer Hitze. Legen Sie die Keulen mit der Hautseite nach unten hinein. Braten Sie sie 4-5 Minuten, bis die Haut goldbraun und knusprig ist. Wenden Sie sie dann vorsichtig mit einer Zange und braten Sie die Fleischseite 2 Minuten an. Dieser Schritt gibt nicht nur Farbe, sondern auch den ersten Crunch.
- Schonendes Garen (Geduld ist eine Tugend): Gießen Sie die Brühe in den Bräter (nicht über die Keulen, sondern daneben). Decken Sie den Bräter mit einem Deckel oder Alufolie ab. Schieben Sie ihn in den Ofen und garen Sie die Keulen für 2 Stunden. Das Fleisch wird jetzt langsam zart und löst sich später vom Knochen.
- Die Kruste perfektionieren (der finale Knusper-Moment): Nach 2 Stunden nehmen Sie den Deckel ab und erhöhen die Ofentemperatur auf 200°C. Bestreichen Sie die Haut der Keulen mit dem ausgetretenen Fett aus dem Bräter. Garen Sie sie jetzt für weitere 20-30 Minuten ungedeckt, bis die Haut tief goldbraun und extrem knusprig ist. Behalten Sie sie im Auge – wenn sie zu dunkel werden, einfach wieder abdecken.
- Ruhen lassen (nicht überspringen): Nehmen Sie die Keulen aus dem Ofen und lassen Sie sie 10 Minuten ruhen, bevor Sie sie servieren. Das Fleisch entspannt sich und die Säfte verteilen sich gleichmäßig. In dieser Zeit können Sie den Bratensaft abseihen und als Sauce servieren.
Warnung: Der Bräter ist extrem heiß! Verwenden Sie Topflappen und seien Sie vorsichtig beim Abnehmen des Deckels – der Dampf kann verbrennen.
Kochtipps & Techniken
Im Laufe der Jahre habe ich einige Fehler gemacht, damit Sie sie nicht machen müssen. Hier sind meine besten Tipps für perfekte Gänsekeulen.
Die Haut muss trocken sein. Das ist der absolute Gamechanger. Wenn die Haut feucht ist, wird sie nie knusprig. Tupfen Sie sie wirklich gründlich ab, und lassen Sie sie nach dem Würzen an der Luft trocknen, wenn Sie Zeit haben. Ich lasse die gewürzten Keulen manchmal 30 Minuten offen im Kühlschrank stehen – das trocknet die Haut zusätzlich.
Nicht zu früh salzen? Doch, genau das Gegenteil ist der Fall. Salz entzieht der Haut Feuchtigkeit, aber wenn Sie es rechtzeitig auftragen (30 Minuten vorher oder sogar über Nacht), hat die Haut Zeit, die Feuchtigkeit wieder aufzunehmen und wird am Ende trotzdem knusprig. Also keine Angst vor dem Salz.
Die richtige Temperatur ist entscheidend. Ich habe einmal versucht, die Keulen bei 180°C von Anfang an zu garen, um Zeit zu sparen. Das Ergebnis? Zähes Fleisch und verbrannte Haut. Das langsame Garen bei 120°C ist nicht verhandelbar. Es macht das Fleisch butterzart. Planen Sie genug Zeit ein – etwa 2,5 bis 3 Stunden insgesamt.
Multitasking ist erlaubt. Während die Keulen im Ofen sind, haben Sie alle Zeit der Welt. Bereiten Sie die Beilagen vor, decken Sie den Tisch, öffnen Sie den Wein. Das Gericht verzeiht es, wenn Sie es mal 10 Minuten länger im Ofen lassen – es wird nur noch zarter.
Mein größter Fehler: Einmal habe ich vergessen, den Deckel abzunehmen, als ich die Temperatur erhöht habe. Die Haut wurde nie knusprig, und ich hatte weiche, fettige Keulen. Lernen Sie aus meinem Fehler: Der Deckel muss runter für die letzte Phase!
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist schon perfekt, aber hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können, um es ganz zu Ihrem zu machen.
- Asiatische Note: Ersetzen Sie Thymian und Kümmel durch eine Mischung aus fünf Gewürzen, Ingwerpulver und etwas Sojasauce. Die Sojasauce vor dem Garen auf die Haut pinseln – das gibt eine dunkle, glänzende Kruste.
- Honig-Senf-Glasur: Für eine süß-scharfe Variante mischen Sie 2 EL Honig mit 1 EL mittelscharfem Senf und bestreichen Sie die Keulen 15 Minuten vor Ende der Garzeit damit. Achtung, der Honig karamellisiert schnell – also gut im Auge behalten.
- Kräuterkruste: Hacken Sie frische Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Petersilie fein und mischen Sie sie mit Semmelbröseln und etwas Butter. Drücken Sie diese Mischung 20 Minuten vor Ende der Garzeit auf die Haut – das gibt eine extra knusprige, aromatische Kruste.
- Schärfe für Mutige: Fügen Sie der Gewürzmischung 1 TL Chiliflocken oder Cayennepfeffer hinzu. Das gibt dem reichhaltigen Fleisch einen schönen Kick. Meine Gäste lieben diese Variante.
- Low-Carb-Version: Servieren Sie die Gänsekeulen ohne stärkehaltige Beilagen. Dazu passen gebratener Rosenkohl oder ein grüner Salat mit Zitronenvinaigrette. Das Gericht ist von Natur aus kohlenhydratarm.
Servier- & Aufbewahrungsvorschläge
Die Präsentation ist fast so wichtig wie der Geschmack – besonders, wenn Gäste kommen. Hier sind meine besten Tipps.
Servieren Sie die Gänsekeulen auf einer großen, vorgewärmten Platte, garniert mit frischen Thymianzweigen oder Rosmarin. Der Bratensaft wird separat in einer Sauciere gereicht. Als Beilagen passen klassischerweise Rotkohl, Kartoffelklöße oder auch ein cremiges Kartoffelpüree. Ein kräftiger Rotwein, wie ein Spätburgunder oder ein französischer Côtes du Rhône, rundet das Gericht perfekt ab.
Die Keulen schmecken am besten frisch aus dem Ofen, aber sie lassen sich auch wunderbar vorbereiten. Sie können sie am Vortag komplett garen, dann im Ofen bei 80°C wieder aufwärmen – das Fleisch bleibt zart, und die Haut wird wieder knusprig, wenn Sie sie kurz unter den Grill legen.
Aufbewahrung: Übrig gebliebene Keulen halten sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 3-4 Tage. Das Fleisch lässt sich auch gut vom Knochen lösen und für Salate oder Suppen verwenden. Zum Einfrieren: Wickeln Sie die abgekühlten Keulen einzeln in Frischhaltefolie und dann in Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate.
Reheating: Tauen Sie gefrorene Keulen über Nacht im Kühlschrank auf. Erhitzen Sie sie im Ofen bei 160°C für 15-20 Minuten, dann 5 Minuten bei 200°C für die Knusprigkeit. Die Mikrowelle ist keine gute Idee – sie macht die Haut weich.
Ein Tipp aus meiner Küche: Die Aromen entwickeln sich über Nacht. Wenn Sie die Keulen am Vortag zubereiten und am nächsten Tag aufwärmen, schmecken sie oft noch besser. Der Bratensaft wird intensiver, das Fleisch noch zarter. Perfekt für ein entspanntes Dinner mit Gästen.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Gänsekeulen sind ein reichhaltiges Gericht, aber sie haben auch ihre Vorzüge. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (eine Keule, ohne Beilagen):
| Nährwert | pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 450-550 kcal |
| Eiweiß | 35-40 g |
| Fett | 35-45 g |
| Kohlenhydrate | < 1 g |
Gänsefleisch ist eine gute Quelle für hochwertiges Eiweiß, B-Vitamine (besonders B12 und B6) sowie Zink und Eisen. Das Fett besteht zu einem großen Teil aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die in Maßen sogar gesundheitsfördernd sein können. Natürlich ist es kein Diätgericht, aber als Teil einer ausgewogenen Ernährung und in angemessenen Portionen genossen, hat es durchaus seine Berechtigung.
Allergene: Dieses Rezept ist glutenfrei und laktosefrei (wenn Sie Butterschmalz verwenden, da dieses nahezu laktosefrei ist). Achten Sie bei der Brühe darauf, dass sie keine Zusatzstoffe enthält, wenn Sie Allergien haben.
Mein persönlicher Wellness-Tipp: Genießen Sie dieses Gericht bewusst und in guter Gesellschaft. Gutes Essen ist nicht nur Nahrung, es ist auch ein soziales Erlebnis. Und manchmal darf es einfach etwas Reichhaltiges sein.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich auch Entenkeulen statt Gänsekeulen verwenden?
Ja, absolut! Entenkeulen sind etwas kleiner und haben einen feineren Geschmack. Die Garzeit verkürzt sich um etwa 30-45 Minuten. Ansonsten bleibt die Methode gleich. Ich liebe beide Varianten.
Muss ich die Haut unbedingt einritzen?
Ja, das ist sehr empfehlenswert. Durch die Einschnitte kann das Fett besser austreten, und die Haut wird gleichmäßiger knusprig. Ohne Einschnitte kann sich das Fett unter der Haut stauen und die Haut bleibt weich. Es lohnt sich also.
Warum wird meine Haut nicht knusprig?
Die häufigste Ursache ist Feuchtigkeit. Tupfen Sie die Haut wirklich sehr gründlich trocken, und lassen Sie die Keulen nach dem Würzen an der Luft trocknen. Eine zweite Ursache kann eine zu niedrige Temperatur in der letzten Phase sein. Erhöhen Sie ruhig auf 220°C, wenn sie nach 20 Minuten bei 200°C noch nicht knusprig genug ist. Und vergessen Sie nicht, den Deckel abzunehmen!
Kann ich die Gänsekeulen im Voraus zubereiten?
Ja, das ist sogar eine meiner Lieblingsmethoden für Partys. Garen Sie die Keulen am Vortag komplett, lassen Sie sie abkühlen und bewahren Sie sie im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag erwärmen Sie sie bei 160°C für 20 Minuten und geben dann für die letzten 5-10 Minuten bei 200°C den finalen Crunch. Das Fleisch wird noch zarter, und Sie haben am Tag des Essens kaum Arbeit.
Was mache ich mit dem Bratensaft?
Der Bratensaft ist pure Flüssigkeit! Seihen Sie ihn durch ein feines Sieb ab und servieren Sie ihn als Sauce. Sie können ihn auch mit etwas Sahne oder kalter Butter aufschlagen, um eine sämige Konsistenz zu bekommen. Oder Sie frieren ihn ein und verwenden ihn später für Suppen oder Saucen. Einfach zu schade zum Wegwerfen.
Fazit
Diese knusprigen Gänsekeulen sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, Ihre Gäste mit etwas Besonderem zu verwöhnen, ohne selbst gestresst zu sein. Die Kombination aus der einfachen Zubereitung und dem beeindruckenden Ergebnis macht sie zu meinem Geheimtipp für jedes Festessen. Ich liebe es, wie die Keulen den Raum mit ihrem Duft erfüllen, während sie im Ofen schmoren, und wie die Gesichter meiner Gäste aufleuchten, wenn ich die Platte auf den Tisch stelle.
Probieren Sie es aus und machen Sie das Rezept zu Ihrem eigenen. Vielleicht fügen Sie mehr Knoblauch hinzu, oder Sie experimentieren mit den Gewürzen. Das Schöne an diesem Gericht ist, dass es Fehler verzeiht und trotzdem immer großartig schmeckt. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie es bei Ihnen gelaufen ist. Welche Beilagen haben Sie gewählt? Welche Variation haben Sie ausprobiert? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit mir und der Community – ich bin gespannt!
Also, ran an den Ofen, und lassen Sie sich von der Magie der knusprigen Gänsekeulen verzaubern. Glauben Sie mir, Ihre Gäste werden es Ihnen danken. Und vielleicht entdecken Sie ja, wie ich damals bei Herrn Wagner, dass die besten Gerichte oft die einfachsten sind. Guten Appetit!
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Knusprige Gänsekeulen: Das perfekte Partygericht für Gäste
Diese knusprigen Gänsekeulen sind das perfekte Partygericht für Gäste, denn sie kombinieren eine atemberaubende Optik mit einem unkomplizierten Garprozess. Die Kruste wird so knusprig, dass man sie brechen hört, während das Fleisch butterzart vom Knochen fällt.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 2 Stunden 30 Minuten
- Total Time: 3 Stunden
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 4 Gänsekeulen (ca. 500–600 g pro Stück)
- 2 TL Salz
- 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 2 TL getrockneter Thymian
- 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen)
- 3–4 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
- 2 EL Gänseschmalz oder Butterschmalz
- 250 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
Instructions
- Nehmen Sie die Gänsekeulen aus dem Kühlschrank und lassen Sie sie Zimmertemperatur annehmen, etwa 30 Minuten. Tupfen Sie die Haut mit Küchenpapier sehr gründlich trocken. Entfernen Sie eventuelle Federkiele mit einer Pinzette oder einem scharfen Messer.
- Mit einem scharfen Messer ritzen Sie die Haut der Keulen in einem Rautenmuster ein. Schneiden Sie nur in die Haut, nicht ins Fleisch. Machen Sie die Schnitte etwa 1 cm tief und 2 cm voneinander entfernt.
- Mischen Sie in einer kleinen Schüssel Salz, Pfeffer, Thymian und Kümmel. Reiben Sie die Keulen von allen Seiten mit dieser Mischung ein, auch unter der Haut, wenn möglich. Stecken Sie die dünnen Knoblauchscheiben unter die Haut. Lassen Sie die Keulen dann noch einmal 15 Minuten ruhen.
- Heizen Sie den Backofen auf 120°C Ober-/Unterhitze vor.
- Erhitzen Sie das Gänseschmalz in einem großen Bräter auf dem Herd bei mittlerer Hitze. Legen Sie die Keulen mit der Hautseite nach unten hinein. Braten Sie sie 4-5 Minuten, bis die Haut goldbraun und knusprig ist. Wenden Sie sie dann vorsichtig mit einer Zange und braten Sie die Fleischseite 2 Minuten an.
- Gießen Sie die Brühe in den Bräter (nicht über die Keulen, sondern daneben). Decken Sie den Bräter mit einem Deckel oder Alufolie ab. Schieben Sie ihn in den Ofen und garen Sie die Keulen für 2 Stunden.
- Nach 2 Stunden nehmen Sie den Deckel ab und erhöhen die Ofentemperatur auf 200°C. Bestreichen Sie die Haut der Keulen mit dem ausgetretenen Fett aus dem Bräter. Garen Sie sie jetzt für weitere 20-30 Minuten ungedeckt, bis die Haut tief goldbraun und extrem knusprig ist.
- Nehmen Sie die Keulen aus dem Ofen und lassen Sie sie 10 Minuten ruhen, bevor Sie sie servieren.
Notes
Die Haut muss trocken sein für maximale Knusprigkeit. Salz rechtzeitig auftragen (30 Minuten vorher oder über Nacht). Die niedrige Temperatur (120°C) ist entscheidend für zartes Fleisch. Den Deckel für die letzte Phase abnehmen, sonst wird die Haut nicht knusprig.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keule
- Calories: 450550
- Sodium: 8001000
- Fat: 3545
- Saturated Fat: 1215
- Carbohydrates: 1
- Protein: 3540
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