Ich war total im Stress an diesem Dienstagabend. Die Arbeit hatte sich gezogen, der Kühlschrank gähnte mich leer an, und ich hatte genau null Energie, um ein kompliziertes Rezept zu zaubern. Ich brauchte etwas Süßes – ein kleiner Trost nach einem langen Tag – aber es musste schnell gehen. Keine zehn Schüsseln, kein stundenlanges Rühren, keine Zutaten, die ich nicht zuhause hatte. Und dann fiel mein Blick auf die Quitten, die seit Tagen in der Obstschale lagen. Sie waren schon leicht weich und verströmten diesen unglaublich intensiven, fast tropischen Duft. Genau in dem Moment klingelte mein Handy. Es war meine Tante, die mir von einem Kuchen erzählte, den sie am Wochenende gebacken hatte – ein One-Bowl-Quittenkuchen mit Mandeln. „Das klingt perfekt“, sagte ich, während ich schon die Schüssel aus dem Schrank holte. Und sie hatte recht: In nicht einmal zehn Minuten war der Teig fertig, der Duft erfüllte die Küche, und ich hatte das Gefühl, den Tag doch noch gerettet zu haben. Dieser Kuchen ist seitdem mein Geheimtipp für genau diese Abende geworden.
Warum Sie diesen Kuchen lieben werden
Dieser einfache Quitten-Mandelkuchen ist wie eine kleine Umarmung für die Seele – und das in Rekordzeit. Er ist der Beweis, dass schnelle Küche nicht langweilig sein muss. Statt stundenlang in der Küche zu stehen, haben Sie in maximal zehn Minuten den Teig in der Form und können sich zurücklehnen, während der Ofen die Arbeit macht. Das ist echtes Weeknight-Baking, das funktioniert.
Was diesen Kuchen so besonders macht, ist die Kombination aus der fruchtigen Süße der Quitten und dem nussigen Aroma der Mandeln. Die Quitten werden beim Backen herrlich weich und fast marmeladig, während die Mandeln dem Ganzen eine wunderbare Textur und Tiefe verleihen. Es ist ein Kuchen, der nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch noch richtig gut aussieht – mit einer goldbraunen Kruste und saftigen Fruchtstücken.
- Schnell & einfach: In unter 10 Minuten ist der Teig fertig. Kein stundenlanges Vorbereiten, kein Chaos in der Küche.
- Minimaler Aufwand: Nur eine Schüssel, ein Schneebesen und eine Kuchenform – das war’s. Perfekt für alle, die nach einem langen Tag keine Lust auf viel Abwasch haben.
- Alltagszutaten: Die meisten Zutaten haben Sie wahrscheinlich sowieso im Haus. Die Quitten sind die einzige Saisonkomponente, aber sie sind im Herbst überall zu finden.
- Immer ein Erfolg: Dieser Kuchen gelingt garantiert. Er ist saftig, nicht zu süß und schmeckt jedem – von Kindern bis zu den anspruchsvollsten Gästen.
- Ein Hauch von Luxus: Die Kombination aus Quitten und Mandeln fühlt sich irgendwie besonders an, ohne dass Sie sich dafür verausgaben müssen.
Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept – es ist die Lösung für das Problem „Ich will etwas Besonderes, aber ich habe keine Zeit“. Er beweist, dass man auch an hektischen Abenden etwas Köstliches und Seelenwärmendes auf den Tisch zaubern kann. Ganz ohne Stress.
Welche Zutaten Sie brauchen
Die Zutatenliste für diesen Quitten-Mandelkuchen ist angenehm kurz und übersichtlich. Keine exotischen Gewürze oder schwer zu beschaffenden Spezialitäten – alles, was Sie brauchen, bekommen Sie im gut sortierten Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Das Schöne ist: Die meisten Dinge haben Sie wahrscheinlich sogar zuhause.
Hier ist, was Sie für den Teig brauchen:
- 150 g weiche Butter (zimmerwarm, dann lässt sie sich leichter cremig rühren. Ich nehme am liebsten die von Kerrygold, aber jede gute Marke tut es.)
- 120 g Zucker (normaler Haushaltszucker reicht völlig. Für eine karamelligere Note können Sie auch braunen Zucker verwenden.)
- 2 Eier (Größe M) (am besten auch zimmerwarm, dann wird der Teig schön homogen. Wenn Sie sie vergessen haben rauszunehmen, legen Sie sie für 5 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser.)
- 1 Päckchen Vanillezucker (selbstgemacht oder gekauft – beides funktioniert. Vanillezucker gibt dem Kuchen diese unverwechselbare, warme Süße.)
- 200 g Mehl (Weizenmehl Type 405 ist ideal. Für eine rustikalere Note können Sie auch Dinkelmehl verwenden, dann wird der Kuchen etwas fester.)
- 1 TL Backpulver (frisch und gut verrührt, damit der Kuchen schön aufgeht.)
- Eine Prise Salz (das klingt vielleicht komisch, aber Salz hebt die Aromen und balanciert die Süße aus. Nicht weglassen!)
- 100 ml Milch (Vollmilch oder Hafermilch – beides geht. Die Milch macht den Teig geschmeidig und sorgt für eine saftige Krume.)
- 100 g gemahlene Mandeln (die geben dem Kuchen seine nussige Note und machen ihn herrlich saftig. Ich mahle sie manchmal selbst, aber gekaufte sind auch prima.)
- 2-3 reife Quitten (je nach Größe. Die Quitten sollten leicht weich sein und intensiv duften. Schälen und entkernen nicht vergessen! Ein Tipp: Reiben Sie die Quitten nach dem Schälen mit Zitronensaft ein, damit sie nicht braun werden.)
Für die Dekoration und den extra Crunch:
- 30 g gehobelte Mandeln (zum Bestreuen vor dem Backen. Sie werden im Ofen goldbraun und geben dem Kuchen eine wunderbare Knusprigkeit.)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional, aber ich liebe den weißen Kontrast auf dem goldbraunen Kuchen. Es macht ihn einfach noch etwas schöner.)
Ein kleiner Tipp zur Quitten-Auswahl: Suchen Sie nach Früchten, die fest, aber nicht steinhart sind. Sie sollten einen starken, süßen Duft verströmen – das ist das sicherste Zeichen für Reife. Wenn die Quitten noch sehr hart sind, lassen Sie sie ein paar Tage bei Zimmertemperatur nachreifen. Und keine Sorge: Die pelzige Schale wird vor der Verarbeitung komplett entfernt.
Welches Equipment Sie brauchen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass Sie kaum spezielles Equipment brauchen. Es ist wirklich ein One-Bowl-Kuchen – und das meine ich ernst. Sie werden staunen, wie wenig Abwasch am Ende übrig bleibt.
- Eine große Rührschüssel (nicht zu klein, denn der Teig geht später auf. Eine Schüssel mit hohem Rand ist ideal, damit nichts spritzt.)
- Ein Handrührgerät oder Schneebesen (Handrührgerät ist schneller und einfacher, aber mit einem kräftigen Schneebesen und etwas Muskelkraft geht es auch. Ich persönlich liebe mein altes Handrührgerät von Bosch.)
- Eine Kuchenform (entweder eine Springform mit 24 cm Durchmesser oder eine Kastenform. Ich nehme am liebsten eine Springform, weil der Kuchen dann schön flach und saftig wird. Die Form gut einfetten oder mit Backpapier auslegen.)
- Ein scharfes Messer und ein Sparschäler (zum Schälen und Entkernen der Quitten. Quitten sind ziemlich hart, also seien Sie vorsichtig. Ein Y-Schäler macht die Arbeit viel leichter.)
- Ein Schneidebrett (am besten eines mit Saftrille, falls die Quitten viel Saft abgeben.)
- Ein Teigschaber (damit bekommen Sie den letzten Rest Teig aus der Schüssel – und er ist viel zu gut, um ihn wegzuwerfen!)
Budget-Tipp: Wenn Sie keine Springform haben, geht auch eine Auflaufform oder sogar eine Muffinform. Die Backzeit verkürzt sich dann entsprechend. Einfach mit der Stäbchenprobe testen.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Aber keine Sorge: Es ist wirklich einfach und dauert nur ein paar Minuten. Ich verspreche Ihnen, dass Sie nach dem ersten Mal dieses Rezept auswendig können werden. Es ist fast schon idiotensicher.
- Ofen vorheizen und Form vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Fetten Sie Ihre Kuchenform gut ein oder legen Sie sie mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit der Kuchen später nicht kleben bleibt. Ich nehme immer etwas Butter und bestäube die Form dann mit Mehl – das funktioniert zuverlässig.
- Quitten vorbereiten: Während der Ofen heiß wird, kümmern Sie sich um die Quitten. Schälen Sie sie mit dem Sparschäler, halbieren Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Die Kerne können Sie übrigens aufheben und für Quitten-Gelee verwenden – aber das ist eine andere Geschichte. Schneiden Sie das Fruchtfleisch in kleine, etwa 1 cm große Würfel. Geben Sie die Würfel in eine kleine Schüssel und beträufeln Sie sie mit etwas Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Stellen Sie sie erstmal beiseite.
- Trockene Zutaten vermischen: In Ihrer großen Rührschüssel vermengen Sie das Mehl, die gemahlenen Mandeln, das Backpulver und die Prise Salz. Einfach mit einem Löffel kurz umrühren, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Das verhindert später Klümpchen.
- Butter und Zucker cremig rühren: Geben Sie die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker zu den trockenen Zutaten. Ja, Sie haben richtig gelesen – alles in eine Schüssel! Das ist der One-Bowl-Trick. Schlagen Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 2 Minuten, bis eine cremige, helle Masse entsteht. Wenn Sie keinen Handrührer haben, geht es auch mit einem Schneebesen, aber dann müssen Sie kräftig zuschlagen. Der Teig sollte schön luftig sein.
- Eier und Milch hinzufügen: Schlagen Sie die Eier einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung. Nach jedem Ei etwa 30 Sekunden rühren, bis alles gut verbunden ist. Dann geben Sie die Milch dazu und rühren noch einmal kurz durch. Der Teig wird jetzt ziemlich flüssig sein – das ist völlig normal. Keine Panik.
- Quitten unterheben: Jetzt kommen die Quittenwürfel dazu. Heben Sie sie vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem großen Löffel unter den Teig. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Die Quittenstücke sollten gleichmäßig verteilt sein.
- Teig in die Form füllen: Gießen Sie den Teig in die vorbereitete Form und streichen Sie ihn glatt. Der Teig ist recht flüssig, also verteilt er sich von selbst. Aber ein kurzes Klopfen auf die Arbeitsfläche hilft, eventuelle Luftblasen zu entfernen.
- Mit Mandeln bestreuen: Streuen Sie die gehobelten Mandeln gleichmäßig über den Teig. Sie werden im Ofen schön goldbraun und geben dem Kuchen diesen unwiderstehlichen Crunch. Drücken Sie die Mandeln leicht an, damit sie nicht abfallen.
- Backen: Schieben Sie die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie den Kuchen für 45-55 Minuten. Die genaue Zeit hängt von Ihrem Ofen ab. Machen Sie nach 45 Minuten die Stäbchenprobe: Stecken Sie ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Wenn noch Teig dran ist, lassen Sie ihn noch 5 Minuten länger backen.
- Auskühlen lassen: Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn in der Form auf einem Kuchengitter etwa 10 Minuten abkühlen. Dann lösen Sie den Rand der Springform und stürzen den Kuchen vorsichtig auf das Gitter. Lassen Sie ihn vollständig auskühlen – das dauert etwa eine Stunde. Wenn Sie ihn zu früh anschneiden, kann er innen noch etwas matschig sein.
- Bestäuben und servieren: Kurz vor dem Servieren bestäuben Sie den Kuchen mit Puderzucker. Das gibt ihm das gewisse Etwas. Dann in Stücke schneiden und genießen. Am besten schmeckt er lauwarm mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis – aber auch pur ist er ein Gedicht.
Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen
Ich habe diesen Kuchen jetzt bestimmt schon zehnmal gebacken, und jedes Mal lerne ich etwas Neues dazu. Hier sind meine besten Tipps, damit er Ihnen auch beim ersten Mal perfekt gelingt.
- Die Quitten nicht zu klein schneiden: Wenn die Würfel zu klein sind, zerfallen sie im Teig und man schmeckt sie kaum noch. 1 cm ist die ideale Größe. So bleiben sie als kleine, saftige Stücke erhalten.
- Nicht zu lange rühren: Das ist der häufigste Fehler bei Rührkuchen. Sobald das Mehl eingearbeitet ist, aufhören zu rühren. Sonst wird der Kuchen zäh und schwer. Lieber einmal weniger als einmal zu viel.
- Die Stäbchenprobe ist Ihr Freund: Jeder Ofen backt anders. Vertrauen Sie nicht blind auf die angegebene Zeit. Machen Sie die Stäbchenprobe, und wenn noch Teig kleben bleibt, geben Sie dem Kuchen noch ein paar Minuten. Es ist besser, ihn etwas länger drin zu lassen, als ihn zu früh rauszunehmen.
- Multitasking ist erlaubt: Während der Kuchen im Ofen ist, können Sie in Ruhe den Abwasch machen oder schon mal den Tisch decken. Die zehn Minuten Vorbereitung sind schnell vergessen, wenn der Duft durch die Wohnung zieht.
- Ein persönlicher Fail: Beim ersten Mal habe ich vergessen, die Quitten zu schälen. Die Schale ist zwar essbar, aber sie wird beim Backen zäh und bitter. Seitdem schäle ich sie immer ganz sorgfältig. Aus Fehlern wird man ja bekanntlich klug.
Variationen & Anpassungen
Dieser Kuchen ist unglaublich wandelbar. Sobald Sie das Grundrezept einmal drauf haben, können Sie nach Herzenslust experimentieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch funktionieren.
- Mit Äpfeln oder Birnen: Wenn Quitten keine Saison haben, können Sie sie problemlos durch Äpfel oder Birnen ersetzen. Äpfel geben eine schöne Säure, Birnen werden herrlich süß und saftig. Schälen und würfeln Sie sie genau wie die Quitten.
- Glutenfrei: Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär) und die gemahlenen Mandeln bleiben natürlich glutenfrei. Achten Sie darauf, dass das Backpulver auch glutenfrei ist. Der Kuchen wird etwas krümeliger, aber genauso lecker.
- Weniger Zucker: Für eine zuckerreduzierte Version können Sie den Zucker auf 80 g reduzieren. Die Quitten sind von Natur aus süß, und die Mandeln geben genug Geschmack. Ich habe es selbst getestet, und es schmeckt immer noch fantastisch.
- Mit Gewürzen: Geben Sie einen Teelöffel Zimt oder eine Prise Kardamom in den Teig. Das passt wunderbar zu den Quitten und Mandeln und gibt dem Kuchen eine orientalische Note. Ich liebe diese Version im Herbst.
- Mit Schokolade: Für alle Schokoholics: Heben Sie 50 g dunkle Schokoladenstückchen unter den Teig. Die Kombination aus fruchtigen Quitten, nussigen Mandeln und bitterer Schokolade ist einfach umwerfend. Ein kleiner Luxus für besondere Tage.
Servieren & Aufbewahren
Dieser Kuchen ist ein echter Allrounder. Er schmeckt zu jeder Tageszeit und bei jeder Gelegenheit. Aber ein paar Tipps zur Präsentation und Lagerung habe ich noch für Sie.
Servieren: Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm, direkt aus dem Ofen. Der Duft ist dann einfach unwiderstehlich. Servieren Sie ihn mit einem Klecks geschlagener Sahne, einer Kugel Vanilleeis oder einem Löffel griechischem Joghurt. Das kühle, cremige Topping ist der perfekte Kontrast zum warmen, saftigen Kuchen. Für einen besonderen Anlass können Sie ihn auch mit einem Hauch von Puderzucker und ein paar essbaren Blüten dekorieren.
Aufbewahren: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur problemlos 3-4 Tage. Er wird sogar noch saftiger, wenn er einen Tag durchgezogen ist – die Aromen verbinden sich dann richtig schön. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche, aber ich finde, er verliert dann etwas von seiner Saftigkeit. Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet.
Einfrieren: Sie können den Kuchen auch hervorragend einfrieren. Wickeln Sie ihn dafür komplett ausgekühlt in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei Zimmertemperatur für ein paar Stunden. Dann kurz im Ofen bei 150 Grad aufwärmen – das bringt die Frische zurück.
Nährwerte & Gesundheitliches
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Dieser Kuchen ist ein Genussmittel, aber er hat auch ein paar gute Seiten. Die Mandeln liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium. Quitten sind reich an Ballaststoffen und Vitamin C – besonders die Schale, die wir ja leider entfernen, aber das Fruchtfleisch hat auch noch einiges zu bieten.
Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 280 kcal
- Fett: 16 g
- Kohlenhydrate: 30 g
- Eiweiß: 6 g
- Ballaststoffe: 3 g
Natürlich sind das Schätzwerte – die genauen Zahlen hängen von Ihren Zutaten ab. Aber Sie sehen: Es ist kein Diätkuchen, aber auch kein reines Zuckerbomben-Desaster. Ein Stück davon am Nachmittag mit einer Tasse Tee – das ist ein kleiner Moment der Selbstfürsorge, den Sie sich ruhig gönnen können.
Allergene: Dieser Kuchen enthält Gluten (im Mehl), Milchprodukte (Butter, Milch), Eier und Nüsse (Mandeln). Für eine vegane Version könnten Sie die Butter durch Margarine, die Milch durch Pflanzendrink und die Eier durch Apfelmus (ca. 4 EL) ersetzen – das habe ich aber selbst noch nicht getestet.
Fazit – Warum Sie diesen Kuchen sofort backen sollten
Ich weiß, die Tage sind hektisch, die To-Do-Liste ist lang, und die Zeit für sich selbst ist oft knapp. Aber genau deshalb liebe ich diesen Kuchen. Er ist der Beweis, dass man sich auch an einem ganz normalen Dienstagabend etwas Gutes tun kann, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Zehn Minuten Vorbereitung, eine Schüssel, und der Ofen erledigt den Rest.
Dieser Quitten-Mandelkuchen ist nicht nur unglaublich saftig und aromatisch – er ist auch noch flexibel, verzeiht kleine Fehler und schmeckt einfach jedem. Ob zum Kaffee am Nachmittag, als Dessert nach dem Abendessen oder einfach so, weil Sie es sich verdient haben – er passt immer.
Ich lade Sie ein: Probieren Sie es aus! Nehmen Sie sich die zehn Minuten, schnappen Sie sich eine Schüssel und backen Sie diesen Kuchen. Ändern Sie die Früchte, passen Sie die Gewürze an, machen Sie ihn zu Ihrem eigenen. Und wenn Sie ihn probiert haben, schreiben Sie mir doch einen Kommentar. Ich bin gespannt, wie er Ihnen schmeckt und ob Sie auch so süchtig danach werden wie ich. Teilen Sie Ihre Kreationen auf Instagram oder Pinterest – nichts macht mich glücklicher, als wenn ich sehe, dass ein Rezept in einer anderen Küche zum Leben erwacht. Also, ran an die Schüsseln und viel Spaß beim Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Früchte statt Quitten verwenden?
Ja, absolut! Äpfel, Birnen oder sogar Pfirsiche eignen sich hervorragend. Achten Sie darauf, dass die Früchte nicht zu wässrig sind, sonst wird der Kuchen matschig. Äpfel und Birnen vor dem Verwenden kurz abtupfen.
Muss ich die Quitten vorher kochen?
Nein, das ist nicht nötig. Die Quitten werden im Ofen schön weich und geben ihren Geschmack an den Teig ab. Roh sind sie zwar sehr hart, aber durch die lange Backzeit werden sie perfekt.
Kann ich den Kuchen auch ohne Mandeln machen?
Klar, Sie können die gemahlenen Mandeln durch die gleiche Menge Mehl ersetzen. Dann wird der Kuchen etwas weniger saftig und nussig, aber immer noch lecker. Oder Sie probieren es mit gemahlenen Haselnüssen für eine andere Note.
Warum wird mein Kuchen manchmal trocken?
Das liegt meistens an einer zu langen Backzeit. Jeder Ofen ist anders, also machen Sie unbedingt die Stäbchenprobe. Wenn der Kuchen schon nach 45 Minuten durch ist, nehmen Sie ihn raus. Auch zu viel Mehl kann den Kuchen trocken machen – daher immer genau abwiegen.
Kann ich den Teig auch am Vorabend zubereiten?
Ich würde es nicht empfehlen. Der Teig enthält Backpulver, das seine Triebkraft verliert, wenn er zu lange steht. Bereiten Sie den Teig lieber frisch zu – die zehn Minuten haben Sie ja. Wenn es gar nicht anders geht, können Sie die Quitten am Vorabend schälen und würfeln und im Kühlschrank aufbewahren.
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Einfacher Quitten-Mandelkuchen: Saftig & in 10 Minuten fertig
Dieser einfache Quitten-Mandelkuchen ist wie eine kleine Umarmung für die Seele – und das in Rekordzeit. Er ist der Beweis, dass schnelle Küche nicht langweilig sein muss.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 45-55 Minuten
- Total Time: 55-65 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 150 g weiche Butter (zimmerwarm)
- 120 g Zucker
- 2 Eier (Größe M, zimmerwarm)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 200 g Mehl (Type 405)
- 1 TL Backpulver
- Eine Prise Salz
- 100 ml Milch (Vollmilch oder Hafermilch)
- 100 g gemahlene Mandeln
- 2–3 reife Quitten (geschält, entkernt, in 1 cm Würfel)
- 30 g gehobelte Mandeln (zum Bestreuen)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Instructions
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Kuchenform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
- Quitten schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und Fruchtfleisch in 1 cm große Würfel schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, um Braunfärbung zu verhindern.
- In einer großen Rührschüssel Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver und Salz vermischen.
- Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten cremig rühren.
- Eier einzeln unterrühren, nach jedem Ei etwa 30 Sekunden rühren. Dann Milch hinzufügen und kurz durchrühren.
- Quittenwürfel vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben.
- Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Mit gehobelten Mandeln bestreuen und leicht andrücken.
- Auf der mittleren Schiene 45-55 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
- Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter etwa 10 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.
- Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. In Stücke schneiden und genießen.
Notes
Quitten nicht zu klein schneiden (1 cm Würfel), nicht zu lange rühren, Stäbchenprobe machen. Kuchen hält sich in luftdichter Dose 3-4 Tage bei Zimmertemperatur. Einfrieren bis zu 3 Monate möglich.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 18
- Sodium: 0.2
- Fat: 16
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 30
- Fiber: 3
- Protein: 6
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