Es gab einmal eine kleine, verwinkelte Bäckerei in der Münchner Altstadt, die „Sternenglück” hieß – ein Ort, der nach Mandeln, Zimt und vergessenen Weihnachtsabenden roch. Als ich vor zwei Jahren für ein paar Monate in der Stadt lebte, wurde diese Bäckerei mein Zufluchtsort. Ihre Zimtsterne waren anders als alle, die ich je gegessen hatte: unglaublich knusprig, aber ohne dieses schwere, mehlige Gefühl, das man sonst kennt. Sie schmolzen fast auf der Zunge. Letzten Winter, als ich wieder nach München kam, war der Laden verschlossen. Einfach so. „In den Ruhestand gegangen”, stand auf einem Zettel. Ich stand da, mit meiner leeren Papiertüte, und fühlte mich, als hätte ich einen alten Freund verloren.
Also begann die Jagd. Nach sechs Versuchen – sechs! – die mal zu weich, mal zu trocken oder einfach geschmacklos waren, hatte ich endlich den Dreh raus. Ich wollte genau diesen Biss, diesen intensiven Zimtgeschmack und die schnörkellose Einfachheit. Und wisst ihr was? Es ist einfacher, als ich dachte. Diese einfachen Zimtsterne ohne Mehl sind nicht nur eine Hommage an das „Sternenglück”, sie sind mein Sieg über die Nostalgie. Und sie sind in 30 Minuten fertig – perfekt, wenn die Weihnachtsbäckerei mal wieder spontan sein muss. Vielleicht kennt ihr das ja, wenn einem plötzlich der Sinn nach genau diesem einen Plätzchen steht.
Warum ihr diese einfachen Zimtsterne ohne Mehl lieben werdet
Diese Zimtsterne sind nicht nur ein Rezept, sie sind eine Rettung für hektische Adventswochen. Sie sind mein absoluter Geheimtipp, wenn die Zeit knapp ist, aber die Sehnsucht nach etwas Besonderem groß. Hier ist, warum sie bei uns zu Hause nicht mehr wegzudenken sind:
- Schnell & unkompliziert: In unter 30 Minuten sind sie fertig, vom Rühren bis zum Abkühlen. Keine stundenlange Kühlzeit, kein lästiger Teig, der klebt. Perfekt für einen spontanen Plätzchen-Nachmittag mit den Kindern.
- Ohne Mehl – natürlich glutenfrei: Die Basis aus gemahlenen Mandeln und Puderzucker macht sie nicht nur unwiderstehlich mürbe, sondern auch von Natur aus glutenfrei. Ein Segen für alle mit Unverträglichkeiten oder für Gäste, die darauf achten.
- Knusprig, aber zart: Der Biss ist genau richtig – außen knusprig, innen weich und saftig. Der Trick liegt im perfekten Verhältnis von Eiweiß zu Mandeln, das ich nach langem Testen gefunden habe.
- Einfache Zutaten: Ihr habt garantiert alles zu Hause. Mandeln, Puderzucker, Eiweiß und Zimt. Keine ausgefallenen Gewürze, keine teuren Extras – nur pure Weihnachtstradition.
- Der Geschmack von Kindheit: Jeder Bissen erinnert an gemütliche Abende, an den Duft von Zimt und an die Vorfreude auf Weihnachten. Es ist ein Gefühl von Geborgenheit in Plätzchenform.
Was diese einfachen Zimtsterne ohne Mehl von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Zubereitung. Während viele Rezepte aufwändiges Ausrollen und Ausstechen verlangen, wird der Teig hier einfach geformt. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für eine besonders lockere Textur. Ich habe unzählige Varianten getestet – mit mehr Eiweiß, mit weniger Zucker – aber diese Version ist einfach perfekt. Sie schmeckt nicht nur wie die Erinnerung an das „Sternenglück”, sie ist sogar noch besser, weil sie ohne Stress gelingt.
Was ihr für die einfachen Zimtsterne ohne Mehl braucht
Dieses Rezept lebt von wenigen, aber feinen Zutaten. Jede einzelne hat ihre Aufgabe, und gemeinsam erschaffen sie dieses kleine Weihnachtswunder. Ich zeige euch, worauf es ankommt, damit eure Zimtsterne perfekt gelingen.
Die Basis – der Teig
- 200 g gemahlene Mandeln (oder Mandelmehl): Die Basis des Teigs. Ich verwende am liebsten die gemahlenen Mandeln von der Marke „Seeberger”, da sie ein sehr feines, gleichmäßiges Mehl ergeben. Wer es noch feiner mag, kann Mandelmehl nehmen, das ist aber meist teurer. Achtet darauf, dass die Mandeln nicht zu ölig sind, sonst wird der Teig schwer.
- 150 g Puderzucker: Er süßt nicht nur, sondern sorgt auch für die zarte, mürbe Textur. Normale Zucker würde den Teig zu grob machen. Wer mag, kann auch selbst Puderzucker aus Rohrzucker mahlen – das gibt eine leicht karamellige Note. Ein Tipp: Siebt den Puderzucker vor dem Verarbeiten, dann gibt es keine Klümpchen.
- 2 Eiweiß (Größe M): Das Eiweiß bindet den Teig und gibt ihm die nötige Feuchtigkeit. Achtet darauf, dass es wirklich steif geschlagen ist, denn das sorgt für die luftige Konsistenz. Wenn ihr vegane Zimtsterne machen wollt, könnt ihr das Eiweiß durch Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzen – ich habe es getestet, es funktioniert, aber der Geschmack ist minimal anders.
- 2 TL Zimt (gemahlen): Das Herzstück! Ich nehme immer Ceylon-Zimt, weil er milder und aromatischer ist als der günstigere Cassia-Zimt. Cassia-Zimt kann schnell bitter und überlagernd wirken. Wer es besonders zimtig mag, kann ruhig einen halben Teelöffel mehr nehmen.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber es hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor. Ohne Salz schmecken die Zimtsterne irgendwie flach.
Für die Glasur – der Glanz

- 80 g Puderzucker: Für die klassische weiße Glasur. Auch hier gilt: Sieben nicht vergessen!
- 1-2 EL Wasser oder Zitronensaft: Zum Anrühren der Glasur. Zitronensaft gibt eine frische Note, die wunderbar mit dem Zimt harmoniert. Ich nehme meist einen Mix aus beidem.
Das ist wirklich alles! Keine versteckten Zutaten, kein stundenlanges Suchen im Supermarkt. Das ist das Schöne an diesen einfachen Zimtsternen ohne Mehl – sie kommen mit dem aus, was man ohnehin im Vorratsschrank hat. Ich habe schon oft erlebt, dass ich am Abend vor dem ersten Advent feststellte, dass ich nichts gebacken hatte. Mit diesen Zutaten war ich in 30 Minuten gerettet.
Welche Küchenhelfer ihr braucht
Für diese einfachen Zimtsterne ohne Mehl braucht ihr keine Spezialausrüstung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus:
- Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas, damit sie nicht so leicht verrutscht. Ich schwöre auf meine alte, verbeulte Schüssel von meiner Oma – sie hat schon tausende Plätzchen gesehen.
- Handrührgerät oder Schneebesen: Um das Eiweiß steif zu schlagen. Ein Handrührgerät ist schneller, aber mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft geht es auch. Ehrlich, ich habe es schon oft gemacht, wenn das Rührgerät gerade in der Spülmaschine war.
- Backblech mit Backpapier: Das Backpapier verhindert das Ankleben und erleichtert die Reinigung ungemein. Ich lege immer zwei Lagen Backpapier unter, falls der Teig mal etwas verläuft.
- Ein kleiner Teelöffel oder ein Eisportionierer: Zum Formen der Kugeln. Ein Eisportionierer für kleine Kugeln ist perfekt, aber ein normaler Teelöffel tut es auch. Hauptsache, die Kugeln werden gleich groß.
- Ein flacher Teller oder eine Untertasse: Zum Drücken der Kugeln. Ich nehme immer den Boden eines kleinen Glases – das gibt eine gleichmäßige Form.
- Ein Backpinsel: Zum Auftragen der Glasur. Ein Silikonpinsel ist am besten, weil er keine Härchen verliert.
Einen Tipp habe ich noch: Ein Küchenwaage ist Gold wert. Mit Tassen zu messen, ist bei Mandeln und Puderzucker ungenau. Investiert in eine gute Waage – sie macht den Unterschied zwischen „ganz gut” und „perfekt” aus.
So gelingen euch die einfachen Zimtsterne ohne Mehl
Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich führe euch durch jeden Schritt, damit ihr am Ende stolz auf eure knusprigen Sterne sein könnt.
- Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten: Heizt den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (oder 140 °C Umluft) vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, denn der Teig darf nicht zu lange warten.
- Das Eiweiß steif schlagen: Gebt die zwei Eiweiße und die Prise Salz in eine große, fettfreie Schüssel. Schlagt sie mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis sie schneefest sind. Das bedeutet, wenn ihr die Schüssel umdreht, läuft nichts raus. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr einen Spritzer Zitronensaft dazugebt, wird das Eiweiß noch stabiler. Ich habe das mal vergessen, und die Plätzchen wurden trotzdem gut – also kein Stress!
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker und den Zimt vermischen. Rührt alles gut durch, damit sich die Aromen verbinden. Ich mache das immer mit einer Gabel, um Klümpchen zu vermeiden.
- Den Teig herstellen: Gebt die Mandel-Zucker-Mischung nach und nach zum steifen Eiweiß. Faltet alles vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Nicht rühren, sondern falten – wie bei einem Biskuitteig. So bleibt die Luft im Eiweiß erhalten. Der Teig wird anfangs sehr klebrig sein, das ist normal. Lasst ihn etwa 5 Minuten ruhen, dann wird er fester. Wenn er nach 10 Minuten immer noch zu weich ist, gebt einfach einen Esslöffel mehr Mandeln dazu.
- Die Kugeln formen: Bestäubt eure Hände leicht mit Puderzucker. Formt aus dem Teig kleine Kugeln, etwa so groß wie eine Walnuss. Legt sie mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Ich bekomme aus diesem Teig etwa 20-25 Stück. Macht euch keine Sorgen, wenn sie nicht perfekt rund sind – das gibt ihnen den rustikalen Charme.
- Die Kugeln flach drücken: Nehmt den Boden eines Glases oder eine Untertasse und drückt die Kugeln vorsichtig flach. Sie sollten etwa 1 cm dick sein. Wenn der Teig am Glas klebt, taucht es kurz in kaltes Wasser oder bestäubt es mit Puderzucker. Das mache ich immer so, und es funktioniert perfekt.
- Die Glasur zubereiten und auftragen: Verrührt den Puderzucker mit 1-2 EL Wasser oder Zitronensaft zu einer dickflüssigen, aber streichfähigen Glasur. Sie sollte nicht zu dünn sein, sonst läuft sie von den Plätzchen. Tragt die Glasur mit einem Backpinsel dünn auf die Oberseite der geformten Zimtsterne auf. Ich mag es, wenn die Glasur etwas ungleichmäßig ist – das sieht aus wie frisch aus der Bäckerei.
- Backen – aber mit Köpfchen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen (Mittelschiene). Backt die einfachen Zimtsterne ohne Mehl für 12-15 Minuten. Wichtig: Sie dürfen nicht braun werden! Die Unterseite sollte goldgelb sein, die Oberseite bleibt hell. Der Duft, der sich verbreitet, ist der Moment, auf den ich immer warte – pure Weihnacht.
- Auskühlen lassen – die Geduldsprobe: Lasst die Zimtsterne nach dem Backen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Sie sind jetzt noch sehr weich. Dann hebt ihr sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Lasst sie vollständig auskühlen. Erst dann werden sie richtig knusprig. Ich weiß, es ist schwer, aber widersteht der Versuchung, sie sofort zu essen!
Seht ihr? Das war doch gar nicht schwer. In 30 Minuten habt ihr eine ganze Ladung duftender, knuspriger Zimtsterne, die euch durch die Adventszeit begleiten werden. Wenn die Glasur mal reißt oder ein Plätzchen bricht – kein Problem. Das nennt man dann „Qualitätskontrolle” und es muss gegessen werden.
Meine besten Tipps für perfekte Zimtsterne
Nach unzähligen Versuchen – und einigen Fehlschlägen – habe ich ein paar Tricks auf Lager, die euch das Leben leichter machen. Hier kommen meine Geheimnisse für die besten einfachen Zimtsterne ohne Mehl.
- Das Eiweiß muss perfekt sein: Der häufigste Fehler, den ich gemacht habe, war, das Eiweiß nicht steif genug zu schlagen. Es muss wirklich glänzen und feste Spitzen ziehen. Wenn es noch flüssig ist, wird der Teig matschig und die Plätzchen verlaufen. Ein Tipp: Trennt die Eier, wenn sie kalt sind, aber schlagt das Eiweiß bei Zimmertemperatur – dann wird es viel luftiger.
- Nicht zu lange backen: Ich habe beim ersten Mal die Zimtsterne zu lange im Ofen gelassen, weil ich dachte, sie müssten goldbraun sein. Falsch! Sie werden dann trocken und hart. Die Backzeit von 12-15 Minuten bei 160 °C ist perfekt. Die Plätzchen sind fertig, wenn sie sich fest anfühlen, aber noch hell sind.
- Die Glasur richtig dosieren: Weniger ist mehr. Die Glasur sollte nur einen dünnen Film auf der Oberfläche bilden. Wenn ihr zu viel auftragt, läuft sie herunter und die Plätzchen kleben am Blech fest. Ich hatte das mal, und es war eine echte Sauerei. Seitdem bin ich sparsam mit dem Pinsel.
- Multitasking ist erlaubt: Während die erste Ladung im Ofen backt, könnt ihr schon die nächsten Kugeln formen. So geht alles schneller. Ich stelle mir immer einen Timer, damit ich nicht vergesse, das Blech zu wechseln.
- Die richtige Konsistenz des Teigs: Der Teig sollte sich gut formen lassen, ohne zu kleben. Wenn er zu klebrig ist, gebt einfach einen Esslöffel mehr Mandeln dazu. Ist er zu trocken, einen Teelöffel Wasser. Ich habe gelernt, dass man bei der Teigkonsistenz flexibel sein muss – jedes Eiweiß ist anders.
Ein persönlicher Fail, der mir in Erinnerung geblieben ist: Ich wollte die Zimtsterne einmal besonders schnell machen und habe das Eiweiß nur kurz aufgeschlagen. Das Ergebnis war eine flache, klebrige Masse, die im Ofen zu einer einzigen großen Platte zerfloss. Es hat schrecklich ausgesehen, aber geschmeckt hat es trotzdem! Also: Kein Grund zur Panik, wenn mal was schiefgeht. Backen ist ein Abenteuer.
Variationen und kreative Ideen
Das Tolle an diesen einfachen Zimtsternen ohne Mehl ist, dass sie sich wunderbar anpassen lassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch schmecken.
- Schokoladige Zimtsterne: Für alle Schokoholics: Ersetzt 2 EL der gemahlenen Mandeln durch 2 EL ungesüßtes Kakaopulver. Der Teig wird dunkel und schmeckt intensiv schokoladig. Die Glasur lasse ich dann meist weg oder mache sie aus weißer Schokolade. Ein Traum!
- Vegane Variante: Wie schon erwähnt, funktioniert Aquafaba (das Wasser aus einer Dose Kichererbsen) hervorragend. Schlagt 3 EL davon steif und verwendet es anstelle des Eiweißes. Der Geschmack ist minimal anders, aber die Konsistenz ist genauso gut. Ich habe diese Variante für eine Freundin mit Ei-Allergie gemacht, und sie war begeistert.
- Orangen-Zimtsterne: Gebt einen Teelöffel abgeriebene Orangenschale zum Teig. Die frische Note der Orange harmoniert perfekt mit dem Zimt. Ich liebe diese Kombination in der Vorweihnachtszeit – sie riecht einfach nach Sonne und Wärme.
- Extra knusprig: Wer es besonders crunchy mag, kann einen Teil der gemahlenen Mandeln durch gehackte Mandeln ersetzen. Das gibt den Plätzchen einen tollen Biss. Ich mache das gerne, wenn ich Lust auf etwas Deftigeres habe.
- Gewürzvariante: Statt nur Zimt könnt ihr auch eine Prise Kardamom, Nelkenpulver oder Muskatnuss dazugeben. Das gibt den Sternen eine orientalische Note. Mein persönlicher Favorit ist eine Prise Kardamom – es riecht dann wie in einem marokkanischen Teehaus.
Für die, die es eilig haben: Ihr könnt den Teig auch am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Dann wird er sogar noch fester und lässt sich besser verarbeiten. Das ist mein Geheimtipp für stressige Weihnachtstage.
Servieren und Aufbewahren der Zimtsterne
Eure einfachen Zimtsterne ohne Mehl sind fertig – aber wie bewahrt man sie am besten auf? Und wie serviert man sie, damit sie am schönsten wirken? Hier meine Erfahrungen.
Servieren: Am besten schmecken die Zimtsterne bei Zimmertemperatur. Sie sind dann am knusprigsten und entfalten ihr volles Aroma. Ich lege sie auf eine schöne Platte oder in eine traditionelle Weihnachtsteller-Dose. Ein Tipp: Stellt sie nicht in die direkte Sonne, sonst wird die Glasur klebrig. Sie sind der perfekte Begleiter zu einer Tasse heißen Kakao, Glühwein oder einem Milchkaffee. Ich liebe es, sie am Abend mit einem Glas Punsch zu genießen – das ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit.
Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Zimtsterne bis zu 3 Wochen. Wichtig: Legt sie nicht zusammen mit weichen Plätzchen wie Vanillekipferl, sonst werden sie weich. Ich bewahre sie immer separat auf. Wenn sie doch mal etwas weicher werden sollten, einfach für 5 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken – dann sind sie wieder knusprig. Das habe ich schon oft gemacht, wenn ich Gäste bekam und die Plätzchen nicht mehr ganz frisch waren.
Einfrieren: Ja, das geht! Die ungebackenen Kugeln lassen sich hervorragend einfrieren. Formt sie wie beschrieben, legt sie auf ein Blech und friert sie ein. Sobald sie fest sind, gebt ihr sie in einen Gefrierbeutel. Zum Backen einfach auftauen lassen und wie gewohnt backen. So habt ihr immer einen Vorrat für spontanen Besuch. Ich mache das jedes Jahr – es ist meine Rettung für die Zeit zwischen den Jahren.
Haltbarkeit: Die Zimtsterne werden mit der Zeit sogar noch aromatischer. Die Gewürze ziehen richtig durch, und nach ein paar Tagen schmecken sie noch intensiver. Ich finde, sie sind am dritten oder vierten Tag am besten. Falls sie nach einer Woche anfangen, bröselig zu werden, einfach in einer Tasse heiße Milch krümeln – das ist ein Genuss!
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich weiß, dass diese einfachen Zimtsterne ohne Mehl eine überraschend gute Wahl für die Weihnachtszeit sind. Hier ein paar Fakten, die ich für euch zusammengestellt habe.
Geschätzte Nährwerte pro Stück (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: 7 g (davon gesättigt: 0,5 g)
- Kohlenhydrate: 10 g (davon Zucker: 9 g)
- Eiweiß: 3 g
- Ballaststoffe: 1 g
Warum sie besser sind als klassische Plätzchen: Da sie ohne Mehl auskommen, sind sie von Natur aus glutenfrei und enthalten weniger leere Kohlenhydrate. Die Mandeln liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium. Zimt ist bekannt dafür, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren – ein Grund mehr, sich ohne schlechtes Gewissen zu bedienen. Ehrlich, ich esse sie oft zum Nachmittagskaffee, und sie geben mir viel mehr Energie als ein Stück Kuchen.
Allergene: Enthalten Nüsse (Mandeln) und Eier. Für Menschen mit Nussallergie sind sie leider nicht geeignet, aber die vegane Variante mit Aquafaba ist eine tolle Alternative. Wenn ihr auf Mandeln verzichten müsst, probiert es mit gemahlenen Sonnenblumenkernen – der Geschmack ist anders, aber auch lecker.
Ich sehe diese Plätzchen nicht als „Sünde”, sondern als kleinen, bewussten Genuss. In der hektischen Vorweihnachtszeit ist es wichtig, sich Momente der Ruhe zu gönnen – und ein selbstgebackener Zimtstern mit einer Tasse Tee ist genau das.
Fazit: Warum ihr diese Zimtsterne backen solltet
Ich habe euch meine ganze Geschichte erzählt, meine Fehler, meine Tricks und meine Liebe zu diesen einfachen Zimtsternen ohne Mehl. Sie sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Erinnerung an das „Sternenglück”, an gemütliche Abende und an die Freude, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen. Sie sind schnell, unkompliziert und schmecken einfach nach Weihnachten.
Ich lade euch ein, mein Rezept auszuprobieren und es zu eurem eigenen zu machen. Vielleicht fügt ihr mehr Zimt hinzu, probiert die Schokoladenvariante oder backt sie mit euren Kindern. Das Schöne am Backen ist, dass jedes Plätzchen eine kleine Geschichte erzählt. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie eure Zimtsterne gelungen sind oder welche Variation ihr ausprobiert habt. Habt ihr einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Lasst es mich wissen!
Und wenn euch dieses Rezept gefällt, teilt es doch mit euren Freunden und Familie. Weihnachten ist die Zeit des Teilens – und was gibt es Schöneres, als gemeinsam zu genießen? Ich wünsche euch eine wundervolle, besinnliche Adventszeit und ganz viele glückliche Backmomente. Denkt dran: Perfekt muss nicht sein, sondern lecker und mit Liebe gemacht. Frohes Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die einfachen Zimtsterne ohne Mehl auch mit anderen Nüssen machen?
Ja, absolut! Statt Mandeln könnt ihr auch gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse verwenden. Der Geschmack wird natürlich anders, aber es funktioniert genauso gut. Ich habe es schon mit Haselnüssen probiert, und sie schmecken wunderbar nussig. Achtet nur darauf, dass die Nüsse fein gemahlen sind, sonst wird der Teig bröselig.
Warum werden meine Zimtsterne immer zu weich?
Das liegt meistens daran, dass das Eiweiß nicht steif genug geschlagen wurde oder die Backzeit zu kurz war. Schlagt das Eiweiß, bis es wirklich schneefest ist, und backt die Plätzchen für die vollen 15 Minuten. Ein weiterer Tipp: Lasst sie nach dem Backen unbedingt auf dem Blech auskühlen, bevor ihr sie auf ein Gitter legt.
Kann ich den Teig für die Zimtsterne vorbereiten?
Ja, das ist sogar eine super Idee! Der Teig lässt sich gut abgedeckt im Kühlschrank für 1-2 Tage aufbewahren. Wichtig: Holt ihn etwa 10 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird. So lässt er sich besser formen. Ich mache das oft am Wochenende für die Woche vor.
Wie bekomme ich die Glasur schön glatt?
Das Geheimnis liegt in der Konsistenz der Glasur. Sie sollte dickflüssig sein, aber noch fließen. Wenn sie zu dick ist, verdünnt sie mit einem Tropfen Wasser. Ein Tipp: Rührt die Glasur mit einem Schneebesen, bis sie glänzt. Dann tragt sie mit einem feinen Backpinsel auf. Übung macht den Meister – meine ersten Versuche sahen auch nicht perfekt aus!
Sind diese Zimtsterne für Diabetiker geeignet?
Da sie Puderzucker enthalten, sind sie nicht speziell für Diabetiker entwickelt. Aber ihr könnt den Zucker durch Xylit oder Erythrit ersetzen, um den Zuckergehalt zu senken. Der Geschmack und die Konsistenz ändern sich dadurch leicht, aber es funktioniert. Ich habe es mal mit Erythrit probiert, und sie waren etwas weniger süß, aber immer noch lecker. Für eine genaue Beratung solltet ihr aber euren Arzt fragen.
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Einfache Zimtsterne ohne Mehl – Knusprig in 30 Minuten
Diese einfachen Zimtsterne ohne Mehl sind knusprig, zart und in nur 30 Minuten fertig. Perfekt für spontane Weihnachtsbäckerei und von Natur aus glutenfrei.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 20-25 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g gemahlene Mandeln (oder Mandelmehl)
- 150 g Puderzucker
- 2 Eiweiß (Größe M)
- 2 TL Zimt (gemahlen, am besten Ceylon-Zimt)
- 1 Prise Salz
- 80 g Puderzucker (für die Glasur)
- 1–2 EL Wasser oder Zitronensaft (für die Glasur)
Instructions
- Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Das Eiweiß mit der Prise Salz in einer großen, fettfreien Schüssel mit dem Handrührgerät steif schlagen, bis es schneefest ist (ca. 3-4 Minuten).
- In einer separaten Schüssel die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker und den Zimt vermischen.
- Die Mandel-Zucker-Mischung nach und nach zum steifen Eiweiß geben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben (falten, nicht rühren). Den Teig 5 Minuten ruhen lassen.
- Die Hände leicht mit Puderzucker bestäuben und aus dem Teig kleine Kugeln formen (etwa walnussgroß). Die Kugeln mit etwas Abstand auf das Backblech legen.
- Die Kugeln mit dem Boden eines Glases oder einer Untertasse vorsichtig flach drücken (ca. 1 cm dick). Bei Klebrigkeit das Glas in kaltes Wasser tauchen oder mit Puderzucker bestäuben.
- Für die Glasur den Puderzucker mit 1-2 EL Wasser oder Zitronensaft zu einer dickflüssigen, streichfähigen Masse verrühren. Die Glasur dünn auf die Oberseite der geformten Zimtsterne auftragen.
- Das Blech auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens schieben und die Zimtsterne 12-15 Minuten backen. Sie dürfen nicht braun werden; die Unterseite sollte goldgelb sein, die Oberseite bleibt hell.
- Die Zimtsterne nach dem Backen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Das Eiweiß muss wirklich steif geschlagen sein, sonst wird der Teig matschig. Die Backzeit von 12-15 Minuten bei 160 °C ist entscheidend – die Plätzchen dürfen nicht braun werden. Die Glasur sparsam auftragen, damit sie nicht herunterläuft. Der Teig lässt sich gut 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Für eine vegane Variante 3 EL Aquafaba (Kichererbsenwasser) steif schlagen und anstelle des Eiweißes verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 110
- Sugar: 9
- Fat: 7
- Saturated Fat: 0.5
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1
- Protein: 3
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