Meine Nachbarin Silke machte gar kein großes Theater darum. Ich war kurz bei ihr reingeschneit, um ihren Gartenwerkzeugkasten auszuleihen – es war so ein verregneter Dienstagnachmittag im November, an dem man eigentlich gar nichts mehr anfangen will – und dieser Duft traf mich, noch bevor ich überhaupt die Tür richtig aufhatte. Es roch nicht nach normalen Plätzchen. Es roch nach etwas Gebräuntem, Leicht Salzigem, das in der Nase kitzelte, und nach warmer Vanille. Und Silke stand da in der Küche, mit mehlbestäubtem Pullover und einer dieser entspannten Haltungen, als würde sie einfach nur schnell das Abendbrot vorbereiten. “Ach, nur ein Experiment”, winkte sie ab, als ich fragte, was das denn sei. Sie schob mir ein Blech mit diesen runzligen, goldbraunen Keksen rüber, die aussahen, als hätten sie schon tausendmal besser geschmeckt als jedes perfekt runde Exemplar aus der Bäckerei. Der erste Biss – ehrlich, ich habe kurz die Augen geschlossen. Dieses weiche, fast schon schmelzende Innere, diese winzige, unwiderstehliche Salznote, die sich perfekt mit der Süße von Karamell und der Bitterkeit der Schokolade verband. Ich hab sie dann die ganze Woche verfolgt, bis sie mir das Rezept gab. Und jetzt gebe ich es an dich weiter, denn manchmal findet man die besten Dinge des Lebens genau dann, wenn man gar nicht danach sucht. Vielleicht kennst du das ja auch?
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese Kekse sind nicht einfach nur süß. Sie haben eine Tiefe, die dich beim zweiten Bissen überrascht. Die geheime Zutat – weiße Miso-Paste – ist der absolute Game-Changer hier. Sie macht den Teig unglaublich saftig und verleiht ihm diese besondere Umami-Note, die das Karamell erst richtig zur Geltung bringt.
- Schnell & einfach: Der Teig steht in unter 15 Minuten. Keine Kühlzeit, keine komplizierten Techniken. Perfekt für spontane Gelüste an einem gemütlichen Abend.
- Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich schon alles im Haus. Keine ausgefallenen Importprodukte, nur gute Basics und ein kleiner Ausflug in den Kühlschrank für die Miso-Paste.
- Perfekt für den Seelenfrieden: Ob nach einem langen Tag, bei Regenwetter oder einfach, weil du dir etwas Gutes tun willst – diese Kekse sind wie eine kleine Umarmung in Bissenform.
- Garantierter Publikumsliebling: Jeder, der sie probiert, wird nach dem Rezept fragen. Die Kombination aus weich, salzig, süß und bitter ist einfach unwiderstehlich.
- Unglaublich lecker: Der Teig bleibt tagelang weich, fast wie ein kleines Brownie-Stück, nur als Keks. Die Schokoladenstücke schmelzen beim Backen perfekt ein.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist diese eine Zutat, die alles verändert. Ich habe unzählige Versionen von Schokoladenkeksen gebacken, aber erst die Zugabe von Miso hat mich wirklich umgehauen. Es ist nicht nur ein weiteres Rezept – es ist der Keks, den du immer wieder backen wirst.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese Kekse verwendest du ganz normale Vorratszutaten, plus eine besondere Zutat, die ihnen den besonderen Kick gibt. Die Miso-Paste ist der Star, aber keine Sorge – sie schmeckt nicht nach japanischer Suppe, sondern sorgt nur für diese wahnsinnig gute, salzig-karamellige Tiefe.
Für den Keksteig
- 115 g ungesalzene Butter, weich (Zimmertemperatur ist wichtig, sonst wird der Teig nicht schön cremig. Ich nehme meistens die Bio-Butter von der Weide)
- 100 g brauner Zucker (er gibt dem Keks diese leichte Karamellnote und macht ihn schön weich. Du kannst auch dunklen Muscovado-Zucker nehmen, dann wird der Geschmack noch intensiver)
- 50 g weißer Zucker (für die leichte Knusprigkeit am Rand)
- 1 großes Ei, Zimmertemperatur (ein kaltes Ei kann den Teig klumpig machen)
- 1 TL Vanilleextrakt (selbstgemachter oder gute Qualität aus dem Glas – das macht einen Unterschied!)
- 1,5 EL weiße Miso-Paste (ja, genau die aus dem Asialaden oder dem gut sortierten Supermarkt. Ich schwöre auf die Marke “Hikari” – sie ist mild und salzig genug, ohne zu dominieren. Rote Miso ist zu intensiv, also bleib bei weißer)
- 190 g Mehl (Type 405) (du kannst auch Dinkelmehl 630 nehmen, dann werden sie etwas nussiger im Geschmack)
- 1/2 TL Natron (für die schöne, weiche Textur)
- 1/2 TL Backpulver (damit sie schön aufgehen)
- Eine gute Prise Meersalz (Fleur de Sel oder grobes Meersalz – das ist nicht nur zum Würzen, sondern auch zum Bestreuen am Ende)
Für die Füllung und das Topping

- 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 60% Kakao) (ich hacke sie grob, damit schöne unregelmäßige Stücke entstehen. Die Marke “Vivani” oder “Lindt Excellence” sind meine Favoriten. Du kannst auch Schokoladentropfen nehmen, aber gehackte Stücke schmelzen einfach schöner)
- Optional: 50 g Karamellbonbons oder weiche Karamellwürfel (ich drücke manchmal ein Stück in die Mitte jedes Kekses, bevor sie in den Ofen kommen – das gibt einen flüssigen Karamellkern. Aber Vorsicht, das ist pures Suchtpotenzial!)
- Zum Bestreuen: Grobes Meersalz oder Fleur de Sel
Wenn du keine Miso-Paste zur Hand hast, kannst du einen Esslöffel Sojasoße plus eine Prise Salz nehmen – aber ehrlich, das Miso ist einfach unschlagbar. Für eine vegane Variante tauschst du die Butter gegen vegane Margarine und das Ei gegen einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser.
Welche Ausrüstung du brauchst
Du brauchst keine teure Profi-Ausstattung für diese Kekse. Ein paar einfache Dinge reichen völlig aus, und ich verrate dir auch, wie du sie ersetzen kannst, falls du etwas nicht hast.
- Eine große Rührschüssel (ich liebe meine alte Keramikschüssel von meiner Oma, aber jede Schüssel tut es)
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine (mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft geht es auch per Hand, aber der Teig wird cremiger mit Maschine)
- Ein Backblech (am besten mit Backpapier ausgelegt – das erspart dir das Einfetten und die Kekse lösen sich leichter)
- Ein Keksausstecher oder einfach zwei Esslöffel (ich forme die Kekse immer mit den Händen, das geht am schnellsten und wird schön rustikal)
- Ein kleiner Spatel oder Teigschaber (damit bekommst du den letzten Rest Teig aus der Schüssel – der ist nämlich der beste!)
- Ein Küchenwaage (ich bin ein großer Fan von Waagen beim Backen. Tassenangaben sind ungenau, und bei diesem Rezept kommt es auf das richtige Verhältnis an)
Ein Tipp von mir: Wenn du kein Backpapier hast, kannst du das Blech auch leicht mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Aber Backpapier ist einfach praktischer und die Kekse werden gleichmäßiger gebacken.
So bereitest du die Kekse zu
Der Teig ist wirklich in wenigen Minuten fertig. Das Schwierigste ist, nicht den ganzen Teig roh zu essen – ich sage das aus Erfahrung!
- Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Ein vorgeheizter Ofen ist wichtig, damit die Kekse schön aufgehen und nicht verlaufen. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Butter und Zucker schaumig schlagen: Gib die weiche Butter, den braunen Zucker und den weißen Zucker in eine große Schüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3 Minuten, bis die Masse hell und luftig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. Wenn sie noch körnig ist, schlage einfach etwas länger.
- Ei, Vanille und Miso einrühren: Füge das Ei, den Vanilleextrakt und die Miso-Paste hinzu. Rühre alles auf mittlerer Stufe unter, bis es gerade so verbunden ist. Die Miso-Paste sollte sich vollständig aufgelöst haben – manchmal bleiben kleine Klümpchen, aber das ist okay. Der Teig riecht jetzt schon unglaublich gut, oder?
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl, das Natron, das Backpulver und die Prise Meersalz. Verquirle alles kurz mit einem Schneebesen, damit sich die Triebmittel gleichmäßig verteilen.
- Mehlmischung unterheben: Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Miso-Mischung. Rühre nur so lange, bis kein weißes Mehl mehr zu sehen ist. Achtung: Rühre nicht zu lange, sonst werden die Kekse zäh! Ein paar Mehlstreifen sind okay – die verschwinden beim nächsten Schritt.
- Schokolade unterheben: Jetzt kommt der beste Teil: Die grob gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig heben. Verteile sie gleichmäßig, aber arbeite schnell. Wenn du Karamellstücke verwendest, hebe auch diese jetzt unter, oder drücke sie später in die Kugeln.
- Kekse formen: Nimm mit einem Esslöffel oder einem Keksportionierer etwa walnussgroße Portionen Teig ab. Rolle sie mit den Händen zu Kugeln – sie müssen nicht perfekt rund sein, rustikal ist besser. Setze die Kugeln mit ausreichend Abstand (etwa 5-7 cm) auf das Backblech. Sie laufen etwas auseinander, also nicht zu dicht setzen.
- Optional: Karamellkern einfügen: Wenn du die extra Portion Karamell möchtest, drücke jetzt ein weiches Karamellbonbon oder einen Karamellwürfel in die Mitte jeder Kugel. Verschließe die Stelle sorgfältig mit etwas Teig, sonst läuft das Karamell beim Backen aus.
- Backen: Backe die Kekse auf der mittleren Schiene für 10-12 Minuten. Die Ränder sollten goldbraun sein, aber die Mitte darf noch weich und leicht blass aussehen. Wichtig: Sie sehen nach dem Backen noch sehr weich aus – das ist gewollt! Sie werden beim Abkühlen fester. Wenn du sie zu lange backst, werden sie hart.
- Salz und Abkühlen: Nimm das Blech aus dem Ofen und bestreue die heißen Kekse sofort mit einer Prise grobem Meersalz oder Fleur de Sel. Lass sie auf dem Blech für 5 Minuten abkühlen – sie sind jetzt noch sehr zerbrechlich. Dann hebst du sie vorsichtig mit einem Spatel auf ein Kuchengitter und lässt sie vollständig auskühlen. Falls du es aushältst.
Ein kleiner Tipp aus meiner Küche: Wenn du besonders weiche Kekse möchtest, nimm sie lieber eine Minute früher aus dem Ofen, als eine Minute später. Lieber zu weich als zu hart!
Tipps & Techniken für perfekte Kekse
Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – manchmal durch Versuch und Irrtum. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Kekse genau so werden, wie du sie dir vorstellst.
- Die richtige Miso-Menge: Zu viel Miso kann den Teig salzig und unangenehm machen. Halte dich genau an die 1,5 Esslöffel. Wenn du zum ersten Mal mit Miso backst, fang lieber mit einem Esslöffel an und probiere den rohen Teig (ja, das ist erlaubt, da kein Ei mehr drin ist, das bedenklich wäre). Du kannst immer noch etwas nachgeben, aber weniger ist hier mehr.
- Nicht überbacken: Das ist der häufigste Fehler bei weichen Keksen. Sie sehen nach 10 Minuten noch nicht fertig aus, aber vertraue mir: Sie sind es. Die Mitte sollte noch leicht glänzen und weich sein. Wenn du wartest, bis sie fest aussehen, sind sie schon zu trocken.
- Die Schokolade hacken: Verwende ein großes Messer und hacke die Tafel in ungleichmäßige Stücke. Kleine Krümel und große Brocken – das sorgt für die beste Textur. In jeder Ecke des Kekses sollte ein anderes Stück Schokolade lauern.
- Raumtemperatur ist wichtig: Butter und Ei sollten Zimmertemperatur haben. Kalte Zutaten verbinden sich nicht gut und der Teig wird klumpig. Nimm die Butter einfach eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- Multitasking-Tipp: Während der Ofen vorheizt, kannst du den Teig zubereiten. So ist alles perfekt aufeinander abgestimmt und die Kekse kommen sofort in die Hitze.
Ein kleiner Fail aus meiner Anfangszeit: Ich habe einmal vergessen, das Natron hinzuzufügen. Die Kekse waren flach wie Pfannkuchen und hart wie Ziegelsteine. Also: Nicht die Triebmittel vergessen! Und wenn dir das passiert – kein Problem, backe einfach eine neue Charge und nenne die ersten “Keks-Chips” für den Joghurt.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Ich habe schon einige Abwandlungen ausprobiert, und jede hat ihren eigenen Charme. Hier sind meine liebsten Ideen.
- Veganer Genuss: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch einen “Leinsamen-Ei-Ersatz” (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Die Kekse werden etwas weniger weich, aber immer noch unglaublich lecker.
- Glutenfrei backen: Tausche das normale Mehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (ich mag die von “Schaer” oder “Bauckhof”). Füge einen Teelöffel Xanthan hinzu, damit die Kekse nicht bröseln. Sie werden etwas zarter, aber der Geschmack bleibt.
- Schoko-Explosion: Verwende statt Zartbitterschokolade eine Mischung aus weißer und Vollmilchschokolade. Oder füge noch 50 g gehackte weiße Schokolade hinzu – das gibt einen schönen Kontrast zur salzigen Miso-Note.
- Nussige Note: Hebe 50 g gehackte, geröstete Walnüsse oder Pekannüsse unter den Teig. Sie geben einen wunderbaren Crunch und passen perfekt zum Karamellgeschmack.
- Weniger süß: Reduziere den braunen Zucker auf 80 g und den weißen Zucker auf 30 g. Die Miso und die Schokolade bringen genug Süße mit. Die Kekse werden dann etwas weniger süß, aber die Umami-Note tritt stärker hervor.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit einem Klecks Erdnussbutter in der Mitte. Einfach einen Teelöffel Erdnussbutter in die rohe Teigkugel drücken und verschließen. Das gibt einen herrlich nussigen, flüssigen Kern – himmlisch!
Servieren & Aufbewahren
Diese Kekse schmecken am besten, wenn sie noch leicht warm sind – dann ist die Schokolade noch geschmolzen und das Miso-Aroma entfaltet sich am intensivsten. Aber auch komplett ausgekühlt sind sie ein Traum.
- Serviertemperatur: Am besten lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Du kannst sie auch kurz für 5 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen, wenn du sie am nächsten Tag isst – das bringt die Schokolade wieder zum Schmelzen.
- Dazu passt: Ein Glas kalte Milch, ein Espresso oder ein starker schwarzer Tee. Für einen besonderen Genuss serviere ich sie manchmal mit einer Kugel Vanilleeis – der Kontrast zwischen warmem Keks und kaltem Eis ist einfach göttlich.
- Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur halten sie sich 4-5 Tage. Lege ein Stück Brot mit in die Dose – das Brot gibt Feuchtigkeit ab und die Kekse bleiben länger weich. Klingt verrückt, funktioniert aber!
- Einfrieren: Du kannst den rohen Teig zu Kugeln formen und auf einem Blech einfrieren. Sobald sie fest sind, gibst du sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer frische Kekse parat – einfach bei 180°C backen, aber 2-3 Minuten länger. Auch die fertigen Kekse lassen sich einfrieren. Tau sie einfach bei Zimmertemperatur auf oder wärme sie kurz im Ofen auf.
- Geschmacksentwicklung: Die Kekse schmecken am zweiten Tag sogar noch besser! Das Miso-Aroma zieht dann richtig durch und die Textur wird noch weicher. Also keine Sorge, wenn nicht alle auf einmal gegessen werden – sie werden nur besser.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Okay, lass uns ehrlich sein: Das sind Kekse, kein Superfood. Aber sie haben ein paar überraschende Vorteile, die sie etwas besser machen als den Durchschnittskeks.
- Pro Keks (bei 20 Stück): etwa 180 Kalorien, 10 g Fett, 22 g Kohlenhydrate, 3 g Eiweiß. Das ist ein moderater Wert für einen so befriedigenden Keks.
- Zartbitterschokolade: Sie steckt voller Antioxidantien und Flavonoide, die gut fürs Herz sind. Und sie enthält weniger Zucker als Vollmilchschokolade. Also: Gute Nachrichten für alle, die Schokolade lieben!
- Miso-Paste: Miso ist fermentiert und enthält probiotische Bakterien, die die Darmgesundheit unterstützen. Klar, beim Backen werden die meisten davon abgetötet, aber die Mineralien und Vitamine bleiben erhalten. Außerdem liefert Miso wichtige Aminosäuren.
- Brauner Zucker: Enthält etwas mehr Mineralstoffe als weißer Zucker, aber der Unterschied ist minimal. Trotzdem: Er gibt dem Keks diese tolle Karamellfarbe und den Geschmack.
- Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und eventuell Soja (Miso). Für Menschen mit Nussallergien ist es geeignet, solange du keine Nüsse hinzufügst.
Ich sehe diese Kekse als kleinen Seelentröster. Sie sind nicht für den täglichen Verzehr gedacht, aber ab und zu ein oder zwei Stück – das ist völlig in Ordnung und tut der Seele gut. Und das ist doch auch eine Form von Gesundheit, oder?
Häufig gestellte Fragen
Kann ich statt weißer Miso auch rote Miso verwenden?
Ich würde dir davon abraten. Rote Miso ist viel intensiver und salziger im Geschmack. Sie würde den Keks dominieren und ihn eher herzhaft als süß-salzig machen. Wenn du nur rote Miso hast, nimm nur einen halben Esslöffel und reduziere das Salz im Rezept. Aber weiße Miso ist wirklich die beste Wahl für dieses Rezept.
Der Teig ist sehr weich – muss ich ihn kühlen?
Nein, das ist völlig normal! Der Teig ist bewusst weich, damit die Kekse schön saftig werden. Du kannst ihn direkt verarbeiten. Wenn er dir zu klebrig ist, kannst du ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Aber nicht länger, sonst wird er zu fest und die Kekse werden nicht so schön weich.
Warum sind meine Kekse flach geworden?
Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war die Butter zu weich (fast geschmolzen), oder du hast zu viel Zucker verwendet. Auch wenn der Ofen nicht heiß genug war, können die Kekse verlaufen. Achte darauf, dass der Ofen vollständig vorgeheizt ist und die Butter nur weich, aber nicht flüssig ist.
Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?
Ja, absolut! Du kannst den Teig zu Kugeln formen und im Kühlschrank für bis zu 3 Tage aufbewahren. Wickle sie gut in Frischhaltefolie, damit sie nicht austrocknen. Wenn du sie backen willst, lass sie 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, bevor sie in den Ofen kommen.
Die Kekse sind nach dem Backen sehr weich – sind sie gar?
Ja, das ist genau richtig! Sie sehen nach 10 Minuten noch nicht fertig aus, aber sie sind es. Die Mitte sollte weich und leicht blass sein. Sie werden beim Abkühlen auf dem Blech fester. Wenn du sie zu lange backst, werden sie hart und trocken. Vertraue auf die Zeitangabe und nimm sie mutig heraus, auch wenn sie noch weich aussehen.
Fazit
Diese wohlig weichen Miso-Karamell-Kekse mit Zartbitterschokolade sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Auszeit vom Alltag. Die Kombination aus süß, salzig, bitter und weich ist einfach perfekt und macht sie zu meinem absoluten Lieblingskeks für gemütliche Abende. Ich liebe es, wie die Miso-Paste eine ganz neue Dimension in den klassischen Schokoladenkeks bringt, ohne aufdringlich zu sein. Es ist dieses kleine Geheimnis, das den Unterschied macht.
Probiere es aus und hab keine Angst, das Rezept nach deinem Geschmack anzupassen. Vielleicht magst du mehr Schokolade, vielleicht weniger Salz – das ist völlig okay. Backen soll Spaß machen und nicht perfekt sein. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Kekse geworden sind! Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder sind sie vielleicht schon beim ersten Versuch perfekt gelungen? Teile deine Erfahrungen mit mir – ich bin gespannt!
Also, ran an die Schüsseln und losgebacken. Deine Küche wird es dir danken – und dein Bauch auch. Ganz viel Freude beim Backen und Genießen!
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Bestes Rezept für wohlig weiche Miso-Karamell-Kekse mit Schokolade
Diese wohlig weichen Miso-Karamell-Kekse mit Zartbitterschokolade sind eine kleine Auszeit vom Alltag. Die Kombination aus süß, salzig, bitter und weich ist einfach perfekt und macht sie zu meinem absoluten Lieblingskeks für gemütliche Abende.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 20 Kekse 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 115 g ungesalzene Butter, weich (1/2 Tasse)
- 100 g brauner Zucker (1/2 Tasse)
- 50 g weißer Zucker (1/4 Tasse)
- 1 großes Ei, Zimmertemperatur
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1,5 EL weiße Miso-Paste
- 190 g Mehl (Type 405) (1 1/2 Tassen)
- 1/2 TL Natron
- 1/2 TL Backpulver
- Eine gute Prise Meersalz
- 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 60% Kakao), grob gehackt (1 Tasse)
- Optional: 50 g Karamellbonbons oder weiche Karamellwürfel (1/4 Tasse)
- Zum Bestreuen: Grobes Meersalz oder Fleur de Sel
Instructions
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Butter, braunen Zucker und weißen Zucker in eine große Schüssel geben. Mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
- Ei, Vanilleextrakt und Miso-Paste hinzufügen. Auf mittlerer Stufe unterrühren, bis alles gut verbunden ist.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Natron, Backpulver und Meersalz vermischen.
- Die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Miso-Mischung geben. Nur so lange rühren, bis kein weißes Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überrühren.
- Die grob gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig heben. Wenn verwendet, auch die Karamellstücke unterheben.
- Mit einem Esslöffel walnussgroße Portionen Teig abnehmen, zu Kugeln rollen und mit etwa 5-7 cm Abstand auf die Backbleche setzen.
- Optional: Ein weiches Karamellbonbon in die Mitte jeder Kugel drücken und mit etwas Teig verschließen.
- Auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch weich und leicht blass aussieht.
- Die heißen Kekse sofort mit grobem Meersalz bestreuen. 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Kekse schmecken am besten, wenn sie noch leicht warm sind. Sie können in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur 4-5 Tage aufbewahrt werden. Der rohe Teig kann zu Kugeln geformt und eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 180
- Sugar: 14
- Sodium: 120
- Fat: 10
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 22
- Fiber: 1
- Protein: 3
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