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Cora Berry

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Cremige gefüllte Süßkartoffeln mit Kichererbsen – einfaches Feierabend Rezept

Ready In 45 Minuten
Servings 3 Portionen
Difficulty Easy

Ich stand letzten Dienstag in der Schlange an der Gemüsetheke, als mich dieser Geruch traf. Nicht der von der Theke selbst, sondern von der Frau vor mir. Ihr Mantel roch nach geröstetem Sesam und etwas Rauchigem, fast wie Tahini, das langsam in einer Pfanne goldbraun wird. Und plötzlich war ich achtzehn, saß in der winzigen Küche meiner Mitbewohnerin Lea in der WG, und sie rührte genau diesen Dip an, während die Süßkartoffeln im Ofen vor sich hin blubberten. Ich konnte mich nicht mehr an den Namen der Frau erinnern, aber an den Geschmack – diese Mischung aus süß und nussig und leicht scharf – den hatte ich nie vergessen. Also kaufte ich drei Süßkartoffeln und eine Dose Kichererbsen, ohne genau zu wissen, ob ich das hinkriegen würde. Drei Fehlversuche später (einmal zu wässrig, einmal zu trocken, einmal komplett verbrannt), habe ich es endlich hinbekommen. Und jetzt, wo ich es kann, mache ich es ständig. Vielleicht kennst du das ja: Wenn ein Gericht so gut ist, dass du es einfach immer wieder kochen musst, bis es perfekt sitzt.

Dieses Rezept ist genau das – ein Gericht, das nach einer langen Woche wie eine Umarmung schmeckt. Cremig, warm, mit diesem perfekten Biss von den Kichererbsen und einer Sauce, die du am liebsten aus dem Glas löffeln würdest. Es ist mein absoluter Seelenwärmer für kalte Abende oder Tage, an denen einfach nichts läuft.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Ich habe dieses Rezept so oft getestet, dass ich es inzwischen im Schlaf kochen könnte. Es ist nicht nur gut – es ist die Art von Essen, bei der du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Und das Beste daran? Es ist einfacher, als du denkst.

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten hast du ein warmes, sättigendes Abendessen auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarktbesuche. Du brauchst nur wenige Grundzutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast.
  • Perfekt für kuschelige Abende: Ob nach einem langen Arbeitstag oder an einem verregneten Sonntag – dieses Gericht ist wie eine kulinarische Decke.
  • Pflanzlich & sättigend: Die Kombination aus Süßkartoffel, Kichererbsen und Tahini macht nicht nur glücklich, sondern hält auch stundenlang satt.
  • Absolut köstlich: Die Cremigkeit der Süßkartoffel trifft auf die nussige Sauce und die herzhaften Kichererbsen – ein Geschmackserlebnis, das süchtig macht.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist nicht nur eine weitere gefüllte Süßkartoffel. Ich habe die Kichererbsen vor dem Rösten mit einer speziellen Gewürzmischung mariniert, die ihnen eine fast knusprige Textur verleiht. Und der Tahini-Dip – der ist das eigentliche Herzstück. Er ist so cremig und aromatisch, dass du ihn auf alles geben willst. Glaub mir, das ist kein Standard-Dip mehr.

Welche Zutaten du brauchst

Für dieses Rezept brauchst du nur wenige, aber hochwertige Zutaten. Die Kombination ist simpel, aber die Aromen sind alles andere als das.

Für die Süßkartoffeln:

  • 3 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 800 g) – Achte darauf, dass sie ähnlich groß sind, damit sie gleichmäßig garen. Ich nehme am liebsten die orangefarbenen, weil sie besonders süß und cremig sind.
  • 1 EL Olivenöl (zum Einreiben) – Ein gutes, fruchtiges Olivenöl macht hier den Unterschied.
  • 1/2 TL Salz – Am besten Meersalz oder Fleur de Sel.

Für die Kichererbsen-Füllung:

gefüllte Süßkartoffeln mit Kichererbsen preparation steps

  • 1 Dose Kichererbsen (400 g, Abtropfgewicht ca. 240 g) – Ich empfehle die Marke “Bonduelle” oder “Alnatura”, weil sie schon eine schöne feste Konsistenz haben. Lass sie gut abtropfen und tupfe sie trocken – das ist der Trick für die Knusprigkeit!
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver – Das gibt den Kichererbsen dieses rauchige Aroma. Normales Paprikapulver geht auch, aber geräuchert ist einfach besser.
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen) – Ein absolutes Muss für die orientalische Note.
  • 1/4 TL Chiliflocken (optional) – Für eine leichte Schärfe. Ich lasse sie manchmal weg, wenn ich es milder mag.
  • 1 Prise Salz

Für den cremigen Tahini-Dip:

  • 3 EL Tahini (Sesammus) – Ich schwöre auf die Marke “Al Wadi” oder “Rapunzel”. Rühre es vor dem Abmessen gut um, weil sich das Sesamöl oft absetzt.
  • 1 Knoblauchzehe – Klein gehackt oder durchgepresst.
  • Saft von 1/2 Zitrone (ca. 2 EL) – Frisch gepresst, nicht aus der Flasche!
  • 3-4 EL kaltes Wasser – Je nachdem, wie dickflüssig du den Dip magst.
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl (für die Verfeinerung)

Zum Garnieren (optional, aber sehr zu empfehlen):

  • 2 EL frische Petersilie – Grob gehackt.
  • 1 EL Granatapfelkerne – Für eine süß-säuerliche Überraschung und etwas Farbe.
  • Eine Prise Sumach – Das säuerliche Gewürz gibt dem Ganzen den letzten Schliff.

Welche Küchengeräte du brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche.

  • Backblech – Ein normales Blech reicht völlig. Ich lege es immer mit Backpapier aus, das spart später Putzarbeit.
  • Kleine Schüssel – Für den Tahini-Dip.
  • Große Schüssel – Zum Marinieren der Kichererbsen.
  • Messer und Schneidebrett – Zum Hacken von Knoblauch und Petersilie.
  • Gabel oder Messer – Zum Einstechen der Süßkartoffeln vor dem Backen. Das verhindert, dass sie im Ofen platzen.
  • Löffel – Zum Rühren und später zum Aushöhlen der Süßkartoffeln.

Wenn du kein Backblech hast, geht auch eine Auflaufform. Und falls du keinen Ofen besitzt – ja, das gibt es –, kannst du die Süßkartoffeln auch in der Mikrowelle garen. Dauert nur etwa 8-10 Minuten bei 800 Watt. Aber der Ofen gibt ihnen diese leicht karamellisierte Haut, die einfach unschlagbar ist.

So bereitest du die cremigen gefüllten Süßkartoffeln zu

Jetzt wird es konkret. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie es geht.

Schritt 1: Den Ofen vorheizen

Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. (Umluft: 180 °C). Das ist die perfekte Temperatur, damit die Süßkartoffeln schön weich werden, ohne zu verbrennen.

Schritt 2: Süßkartoffeln vorbereiten

Wasche die Süßkartoffeln gründlich, aber schäle sie nicht. Die Schale wird beim Backen schön knusprig und enthält viele Ballaststoffe. Trockne sie mit einem Küchentuch ab. Dann stichst du mit einer Gabel rundherum etwa 8-10 Mal in jede Kartoffel ein. Das ist wichtig, sonst können sie im Ofen platzen – ja, das ist mir schon passiert, und der Ofen sah aus wie ein Schlachtfeld.

Reibe die Süßkartoffeln dann mit dem Olivenöl ein und bestreue sie mit dem Salz. Lege sie auf das mit Backpapier ausgelegte Blech und schiebe sie in den Ofen. Backe sie für 35-40 Minuten. Sie sind fertig, wenn du mit einer Gabel leicht hineinstechen kannst und sie sich weich anfühlt. Die Garzeit hängt von der Größe ab – dickere Kartoffeln brauchen länger.

Schritt 3: Kichererbsen marinieren

Während die Süßkartoffeln im Ofen sind, bereitest du die Kichererbsen vor. Gib die abgetropften und trocken getupften Kichererbsen in eine große Schüssel. Füge das Olivenöl, das geräucherte Paprikapulver, den Kreuzkümmel, die Chiliflocken (falls du sie nimmst) und das Salz hinzu. Vermische alles gut, sodass jede Kichererbse mit der Gewürzmischung bedeckt ist. Ich mache das immer mit den Händen – das fühlt sich irgendwie befriedigend an und verteilt die Gewürze gleichmäßiger.

Schritt 4: Kichererbsen rösten

Nach etwa 20 Minuten Backzeit der Süßkartoffeln nimmst du das Blech kurz aus dem Ofen. Schiebe die Süßkartoffeln etwas zur Seite und gib die marinierten Kichererbsen auf das gleiche Blech. Verteile sie in einer einzigen Schicht. Schiebe das Blech zurück in den Ofen und backe alles für die restlichen 15-20 Minuten weiter. Die Kichererbsen sollten goldbraun und leicht knusprig sein. Achte darauf, dass sie nicht verbrennen – die Süßkartoffeln schützen sie etwas, aber nach 15 Minuten solltest du einen Blick darauf werfen.

Schritt 5: Tahini-Dip zubereiten

Jetzt kommt der wichtigste Teil – der Dip. In einer kleinen Schüssel verrührst du das Tahini mit dem gehackten Knoblauch, dem Zitronensaft und dem Salz. Rühre kräftig mit einem Schneebesen oder einer Gabel. Du wirst sehen, dass die Mischung erst einmal klumpig wird und sich zusammenzieht – das ist normal! Gib dann nach und nach das kalte Wasser hinzu und rühre weiter, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Sie sollte dickflüssig sein, aber noch fließen. Zum Schluss rührst du das Olivenöl unter. Schmecke ab: Braucht es mehr Salz? Mehr Zitrone? Mehr Knoblauch? Ich persönlich mag es gerne sehr knoblauchig, also nehme ich manchmal eine ganze Zehe mehr.

Schritt 6: Süßkartoffeln füllen

Wenn die Süßkartoffeln und Kichererbsen fertig sind, nimm das Blech aus dem Ofen. Lass sie etwa 5 Minuten abkühlen – sie sind höllisch heiß! Dann schneidest du jede Süßkartoffel der Länge nach auf. Drücke die Enden vorsichtig zusammen, damit sich die Kartoffel öffnet. Mit einem Löffel lockerst du das weiche Fruchtfleisch etwas auf. Jetzt verteilst du die gerösteten Kichererbsen großzügig auf den Süßkartoffeln.

Schritt 7: Anrichten und genießen

Beträufele alles großzügig mit dem Tahini-Dip. Ich nehme immer einen Esslöffel und lasse ihn in dicken Streifen darüberlaufen. Dann streust du die gehackte Petersilie und die Granatapfelkerne darüber. Ein Hauch Sumach obendrauf – und fertig! Serviere die gefüllten Süßkartoffeln sofort, am besten mit einem extra Klecks Dip auf dem Teller.

Tipps & Tricks für das perfekte Ergebnis

Ich habe bei diesem Rezept einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps.

Die Süßkartoffeln nicht zu früh aus dem Ofen nehmen. Sie müssen richtig weich sein, sonst lassen sie sich nicht gut aushöhlen. Wenn du unsicher bist, lass sie lieber 5 Minuten länger drin. Eine weiche Süßkartoffel ist besser als eine, die noch fest ist.

Die Kichererbsen wirklich trocken tupfen. Das ist der entscheidende Schritt für die Knusprigkeit. Wenn sie nass sind, werden sie im Ofen eher matschig. Ich lege sie nach dem Abtropfen auf ein Küchentuch und rolle sie sanft darin – das saugt die restliche Feuchtigkeit auf.

Den Tahini-Dip nicht zu dick machen. Wenn er zu fest ist, gib einfach noch einen Schluck Wasser hinzu. Er sollte die Konsistenz von flüssigem Honig haben. Und vergiss nicht: Tahini ist von Natur aus bitter. Das ist normal und gehört zum Geschmack dazu.

Multitasking ist der Schlüssel. Während die Süßkartoffeln backen, kannst du den Dip machen und die Kichererbsen marinieren. So sparst du Zeit und hast am Ende weniger Chaos in der Küche.

Einmal habe ich die Chiliflocken vergessen. Keine Katastrophe, aber das Gericht war einfach nicht so lebendig. Die leichte Schärfe bringt wirklich eine tolle Balance zur Süße der Kartoffel. Wenn du es gar nicht scharf magst, lass sie weg – aber probier es wenigstens einmal mit.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst.

Vegane Variante: Das Rezept ist bereits vegan. Aber wenn du es noch proteinreicher machen willst, kannst du zusätzlich geröstete Kürbiskerne oder gehackte Walnüsse über die Kartoffeln streuen.

Glutenfrei: Dieses Gericht ist von Natur aus glutenfrei. Achte nur darauf, dass dein Tahini und die Gewürze keine Zusatzstoffe enthalten.

Mit Feta: Wenn du es nicht vegan magst, bröckele etwas Feta über die gefüllten Süßkartoffeln, bevor du den Dip darauf gibst. Der salzige Feta passt perfekt zur Süße.

Andere Hülsenfrüchte: Statt Kichererbsen kannst du auch schwarze Bohnen oder Linsen verwenden. Ich habe es einmal mit roten Linsen probiert – die musst du aber vorher kochen, sonst werden sie nicht weich. War okay, aber die Kichererbsen sind einfach die bessere Wahl.

Mehr Gemüse: Du kannst geröstete Paprika, Zucchini oder Spinat unter die Kichererbsen mischen. Einfach das Gemüse in den letzten 10 Minuten mit aufs Blech geben.

Andere Dips: Statt Tahini-Dip passt auch ein Joghurt-Dip mit Minze oder eine einfache Knoblauch-Creme. Aber probier erst den Tahini-Dip – ich schwöre, er ist der Star des Gerichts.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Dieses Gericht schmeckt am besten frisch aus dem Ofen. Aber auch aufgewärmt ist es noch ein Genuss.

Servieren: Serviere die gefüllten Süßkartoffeln warm, direkt nach der Zubereitung. Sie sind ein komplettes Gericht für sich, aber dazu passt ein einfacher grüner Salat mit Zitronenvinaigrette oder ein paar eingelegte Oliven. Als Getränk empfehle ich einen Minztee oder ein kühles Glas Wasser mit Zitrone – das erfrischt und passt wunderbar zu den Aromen.

Aufbewahren: Übrig gebliebene gefüllte Süßkartoffeln kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich 2-3 Tage. Der Dip sollte separat aufbewahrt werden, sonst werden die Kartoffeln matschig.

Einfrieren: Du kannst die gebackenen Süßkartoffeln (ohne Füllung) einfrieren. Wickele sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Aufwärmen taust du sie auf und backst sie bei 180 °C für 10-15 Minuten auf. Die Kichererbsen und den Dip solltest du aber frisch zubereiten.

Reheating: Der beste Weg, die gefüllten Süßkartoffeln aufzuwärmen, ist im Ofen. Lege sie für 10 Minuten bei 180 °C hinein. In der Mikrowelle werden sie leider schnell matschig, aber in der Not geht es auch. Gib dann erst nach dem Aufwärmen den Dip darauf.

Geschmacksentwicklung: Die Aromen der Kichererbsen und des Dips werden über Nacht sogar noch intensiver. Deshalb schmecken die Reste am nächsten Tag manchmal fast noch besser. Aber die Süßkartoffel selbst wird beim Aufwärmen etwas weicher – das ist Geschmackssache.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (eine gefüllte Süßkartoffel mit Dip und Toppings):

  • Kalorien: ca. 400-450 kcal
  • Eiweiß: ca. 12 g
  • Fett: ca. 18 g (davon gesunde Fette aus Olivenöl und Tahini)
  • Kohlenhydrate: ca. 55 g (davon Ballaststoffe: ca. 12 g)

Warum dieses Gericht so gesund ist: Süßkartoffeln sind reich an Beta-Carotin, das dein Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Kichererbsen liefern pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe, die lange satt machen und die Verdauung fördern. Tahini ist eine hervorragende Quelle für Kalzium und gesunde Fette. Und Granatapfelkerne stecken voller Antioxidantien. Du isst hier also nicht nur etwas Köstliches, sondern tust deinem Körper auch etwas Gutes.

Allergene: Dieses Rezept ist vegan, glutenfrei, milchfrei und eifrei. Es enthält Sesam (Tahini). Wenn du allergisch auf Sesam reagierst, ersetze Tahini durch Mandelmus oder Sonnenblumenkernmus – das funktioniert auch, schmeckt aber anders.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Süßkartoffeln auch in der Mikrowelle garen?

Ja, das geht. Stich die Kartoffeln mit einer Gabel ein und lege sie auf einen mikrowellengeeigneten Teller. Gar sie bei 800 Watt für 8-10 Minuten, bis sie weich sind. Drehe sie nach der Hälfte der Zeit einmal um. Aber der Ofen gibt ihnen eine schönere Textur und eine leicht karamellisierte Haut.

Was kann ich statt Tahini verwenden?

Wenn du kein Tahini hast, kannst du einen Dip aus griechischem Joghurt, Knoblauch und Zitrone machen. Oder probiere Mandelmus oder Sonnenblumenkernmus – das ergibt eine ähnliche Cremigkeit, schmeckt aber nussiger.

Kann ich das Rezept vorbereiten?

Ja, du kannst die Süßkartoffeln am Vortag backen und die Kichererbsen rösten. Bewahre beides getrennt im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag füllst du die Kartoffeln, erwärmst alles im Ofen und gibst den frischen Dip dazu.

Die Kichererbsen sind nicht knusprig geworden. Was habe ich falsch gemacht?

Wahrscheinlich waren sie nicht trocken genug. Tupfe sie nach dem Abtropfen wirklich gründlich mit einem Küchentuch ab. Auch zu viel Öl kann sie matschig machen – ein Esslöffel reicht völlig. Und achte darauf, dass sie in einer einzigen Schicht auf dem Blech liegen, nicht übereinander.

Kann ich getrocknete Kichererbsen verwenden?

Ja, aber dann musst du sie über Nacht einweichen und etwa 1 Stunde kochen, bis sie weich sind. Das ist mehr Arbeit, aber der Geschmack ist noch intensiver. Für dieses Rezept reichen aber Dosen-Kichererbsen völlig aus.

Fazit

Diese cremigen gefüllten Süßkartoffeln mit Kichererbsen und Tahini-Dip sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, den Abend bewusst zu genießen. Sie sind warm, sättigend und voller Aromen, die dich umarmen, wenn du es am meisten brauchst. Ich mache sie jetzt seit Wochen und werde nicht müde davon. Jedes Mal, wenn ich den Dip anrühre und der Geruch von geröstetem Sesam durch die Küche zieht, denke ich an Lea und diese winzige WG-Küche. Und an die Frau im Supermarkt, die ich nie wiedergetroffen habe.

Probier es aus! Ich bin gespannt, wie es dir schmeckt. Vielleicht fügst du ja deine eigene Lieblingszutat hinzu oder entdeckst eine neue Variante. Schreibe es mir in die Kommentare – ich freue mich riesig auf deine Ideen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit jemandem, der auch eine kulinarische Umarmung gebrauchen kann. Denn gutes Essen ist doch dazu da, geteilt zu werden, oder?

Hab einen wundervollen Abend und lass es dir schmecken!

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gefüllte Süßkartoffeln mit Kichererbsen recipe

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Cremige gefüllte Süßkartoffeln mit Kichererbsen – einfaches Feierabend Rezept

Cremige, warme Süßkartoffeln gefüllt mit knusprig gewürzten Kichererbsen und einem aromatischen Tahini-Dip – ein pflanzliches Seelenwärmer-Gericht für stressige Wochentage.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 35-40 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 3 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Orientalisch

Ingredients

Scale
  • 3 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 800 g)
  • 1 EL Olivenöl (zum Einreiben)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g, Abtropfgewicht ca. 240 g)
  • 1 EL Olivenöl (für die Kichererbsen)
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1/4 TL Chiliflocken (optional)
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Tahini (Sesammus)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1/2 Zitrone (ca. 2 EL)
  • 3–4 EL kaltes Wasser
  • 1/2 TL Salz (für den Dip)
  • 1 EL Olivenöl (für den Dip)
  • 2 EL frische Petersilie (optional)
  • 1 EL Granatapfelkerne (optional)
  • Eine Prise Sumach (optional)

Instructions

  1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 180 °C) vorheizen.
  2. Süßkartoffeln gründlich waschen, nicht schälen. Mit einer Gabel rundherum 8-10 Mal einstechen. Mit 1 EL Olivenöl einreiben und mit 1/2 TL Salz bestreuen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 35-40 Minuten backen, bis sie weich sind.
  3. Währenddessen Kichererbsen abtropfen lassen und trocken tupfen. In einer großen Schüssel mit 1 EL Olivenöl, geräuchertem Paprikapulver, Kreuzkümmel, Chiliflocken und einer Prise Salz vermischen.
  4. Nach 20 Minuten Backzeit die Süßkartoffeln kurz aus dem Ofen nehmen, etwas zur Seite schieben und die marinierten Kichererbsen auf das gleiche Blech geben. In einer einzigen Schicht verteilen. Weitere 15-20 Minuten backen, bis die Kichererbsen goldbraun und knusprig sind.
  5. Für den Dip: In einer kleinen Schüssel Tahini, gehackten Knoblauch, Zitronensaft und 1/2 TL Salz verrühren. Nach und nach 3-4 EL kaltes Wasser hinzufügen und glatt rühren. Zum Schluss 1 EL Olivenöl unterrühren. Abschmecken.
  6. Süßkartoffeln und Kichererbsen aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten abkühlen lassen. Jede Süßkartoffel der Länge nach aufschneiden, Enden zusammendrücken und das Fruchtfleisch mit einem Löffel etwas auflockern.
  7. Die gerösteten Kichererbsen auf den Süßkartoffeln verteilen. Mit Tahini-Dip beträufeln und nach Belieben mit gehackter Petersilie, Granatapfelkernen und Sumach garnieren. Sofort servieren.

Notes

Kichererbsen vor dem Rösten gut trocken tupfen für Knusprigkeit. Tahini vor dem Abmessen umrühren. Den Dip nicht zu dick machen – bei Bedarf mehr Wasser hinzufügen. Süßkartoffeln nicht zu früh aus dem Ofen nehmen; sie müssen richtig weich sein.

Nutrition

  • Serving Size: 1 gefüllte Süßkartof
  • Calories: 425
  • Sugar: 12
  • Sodium: 600
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 2.5
  • Carbohydrates: 55
  • Fiber: 12
  • Protein: 12

Keywords: gefüllte Süßkartoffeln, Kichererbsen, Tahini-Dip, veganes Abendessen, einfaches Rezept, Feierabendgericht, pflanzlich, glutenfrei

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