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Carolyn Barber

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Einfache Ofenente mit Orangen-Rotwein-Soße – das beste schnelle Rezept

Ready In 2 Stunden
Servings 4-6 Portionen
Difficulty Mittel

Ich war an einem verregneten Dienstagabend beim Italiener um die Ecke, um einfach nur eine Pizza abzuholen. Während ich wartete, unterhielt sich der Besitzer, ein älterer Herr namens Giovanni, mit einem Lieferanten über Ente. „Die Leute denken immer, Ente wäre kompliziert”, sagte er und wischte sich die Hände an der Schürze ab. „Dabei ist das Gegenteil der Fall. Man muss sie nur in Ruhe lassen.” Er erzählte mir dann von seiner Methode – einer einfachen Ofenente mit einer Soße aus Rotwein und Orange, die er früher für seine Familie an Sonntagen gemacht hat. Ich stand da mit meiner Pizza in der Hand und hörte gebannt zu. Giovanni ist kein Chefkoch, er macht einfach seit vierzig Jahren gutes Essen. Und ehrlich gesagt, hatte er recht. Ich bin nach Hause gegangen und habe es sofort ausprobiert. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn man einen Tipp bekommt, der einem völlig neue Türen in der Küche öffnet. Diese Ente ist genau das. Sie schmeckt nach einem besonderen Abend, aber die Arbeit dahinter fühlt sich an wie ein normaler Wochentag. Und genau deshalb mache ich sie immer wieder.

Warum Sie diese Ofenente lieben werden

Diese einfache Ofenente mit Orangen-Rotwein-Soße ist der Beweis, dass ein Festtagsgericht nicht stundenlang Arbeit bedeuten muss. Sie ist speziell für alle entwickelt, die wenig Zeit, aber großen Hunger auf etwas Besonderes haben.

  • Schnell & Einfach: In nur etwa 2 Stunden ist das Gericht fertig. Die meiste Arbeit macht der Ofen für Sie.
  • Wenig Aufwand: Kein ständiges Begießen, kein Anbraten in mehreren Schritten. Einfach vorbereiten, in den Ofen schieben und entspannen.
  • Perfekt für Gäste: Es sieht aus wie ein Drei-Sterne-Menü, schmeckt aber nach einem gemütlichen Sonntagsessen.
  • Knackige Haut, zartes Fleisch: Die Kombination aus hoher Hitze und der fruchtigen Soße sorgt für eine perfekte Textur.
  • Resteverwertung leicht gemacht: Die Soße schmeckt am nächsten Tag noch besser und die Ente lässt sich wunderbar für Salate oder Nudelgerichte verwenden.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Methode. Kein stundenlanges Marinieren. Keine komplizierten Füllungen. Stattdessen setzen wir auf die Kraft der Reduktion – die Orangen-Rotwein-Soße kocht im Ofen mit und wird dabei intensiv und samtig. Sie müssen nichts extra anrühren. Das spart Zeit und Geschirr. Und am Ende haben Sie eine Soße, die so gut ist, dass man sie am liebsten pur löffeln möchte. Ehrlich, das ist kein gewöhnliches Entenrezept. Es ist das Rezept für alle, die denken, sie hätten keine Zeit für ein solches Gericht.

Was Sie an Zutaten brauchen

Die Liste ist kurz und die meisten Zutaten haben Sie vielleicht sogar zu Hause. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es mit einfachen, aber hochwertigen Zutaten auskommt.

Für die Ente

  • 1 küchenfertige Ente (ca. 1,8 – 2,2 kg): Achten Sie darauf, dass die Ente frisch ist. Ich kaufe sie meist beim Metzger meines Vertrauens, aber eine gute Qualität aus dem Kühlregal tut es auch. Wichtig ist, dass sie nicht zu groß ist, sonst verlängert sich die Garzeit.
  • 2 Orangen, unbehandelt: Die Schale und der Saft kommen in die Soße. Unbehandelt ist wichtig, weil wir die Schale mitessen.
  • 2 Zwiebeln: Sie geben der Soße eine würzige Basis. Ich nehme gerne rote Zwiebeln, weil sie etwas milder sind.
  • 4 Knoblauchzehen: In der Schale mitgegart. Sie werden weich und süßlich und lassen sich später wunderbar ausdrücken.
  • 2 Zweige Rosmarin: Frisch ist hier besser als getrocknet. Er duftet unglaublich während des Garens.
  • Salz und Pfeffer: Zum Würzen der Haut und der Innenseite.
  • 2 EL Olivenöl: Nur für die Haut, damit sie schön knusprig wird.

Für die Orangen-Rotwein-Soße

einfache ofenente preparation steps

  • 200 ml trockener Rotwein: Einen, den Sie auch gerne trinken. Ich nehme einen kräftigen Merlot oder einen Côtes du Rhône. Der Alkohol verkocht größtenteils, aber der Geschmack bleibt.
  • 200 ml Geflügelfond oder Hühnerbrühe: Für die Tiefe. Wenn Sie keinen haben, geht auch Wasser mit einem halben Brühwürfel.
  • Saft von 2 Orangen: Frisch gepresst, niemals aus dem Tetrapack. Der frische Saft macht den Unterschied.
  • Abrieb von 1 Orange: Nur die orangefarbene Schale, das Weiße ist bitter.
  • 2 EL brauner Zucker oder Honig: Für die leichte Karamellnote und um die Säure des Rotweins auszugleichen.
  • 1 EL kalte Butter: Zum Binden der Soße am Ende. Sie macht sie schön glänzend und sämig.
  • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken.

Welche Ausrüstung Sie brauchen

Für dieses Rezept brauchen Sie keine ausgefallene Profi-Ausrüstung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.

  • Ein großer Bräter oder eine ofenfeste Form: Die Ente sollte genug Platz haben. Ein Bräter mit Deckel ist ideal, aber nicht zwingend nötig. Ich benutze eine einfache Glasform von 30×40 cm.
  • Ein scharfes Messer: Zum Anritzen der Haut und zum Schneiden der Orangen. Ein stumpfes Messer ist hier gefährlich.
  • Ein Küchenpinsel: Für das Öl auf der Haut. Geht auch mit den Fingern, wenn Sie nichts dagegen haben.
  • Ein Schneidebrett: Am besten eines mit Saftrille, damit die Flüssigkeit nicht überall hinläuft.
  • Ein Sieb: Zum Abseihen der Soße. Ein feines Haarsieb ist perfekt.
  • Ein kleiner Topf: Für die Soße, falls Sie sie nach dem Abseihen nochmal aufkochen wollen.
  • Küchengarn (optional): Zum Zusammenbinden der Ente. Das sorgt für eine gleichmäßigere Form, ist aber nicht unbedingt nötig.

Eine Zange zum Wenden der heißen Ente ist auch praktisch. Und ein Fleischthermometer, wenn Sie ganz sichergehen wollen, dass das Fleisch perfekt ist. Ich persönlich vertraue aber auf die Erfahrung und die optischen Zeichen.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen, wie es geht.

  1. Vorbereitung der Ente (10 Minuten): Heizen Sie den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 180°C). Nehmen Sie die Ente aus der Verpackung und tupfen Sie sie innen und außen gründlich mit Küchenpapier trocken. Das ist der wichtigste Schritt für eine knusprige Haut. Entfernen Sie überschüssiges Fett im Inneren, falls vorhanden. Ritzen Sie die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig ein – aber schneiden Sie nur in die Haut, nicht ins Fleisch. Das hilft dem Fett, auszutreten und macht die Haut knusprig.
  2. Würzen und Füllen (5 Minuten): Reiben Sie die Ente innen und außen großzügig mit Salz und Pfeffer ein. Vergessen Sie die Innenseite nicht. Schneiden Sie eine der Orangen in Spalten und stecken Sie sie zusammen mit den Rosmarinzweigen und den ungeschälten Knoblauchzehen in die Bauchhöhle der Ente. Verschließen Sie die Öffnung mit Küchengarn oder stecken Sie sie mit Zahnstochern zu. Das sorgt dafür, dass die Aromen im Inneren bleiben.
  3. Die Ente in den Bräter setzen (5 Minuten): Legen Sie die zweite Orange (in Scheiben geschnitten) und die Zwiebeln (geviertelt) in den Bräter. Das ist das Bett für die Ente. Setzen Sie die Ente mit der Brustseite nach oben darauf. Bestreichen Sie die Haut mit dem Olivenöl. Gießen Sie den Rotwein, den Geflügelfond und den frisch gepressten Orangensaft in den Bräter – aber nicht über die Ente, sonst wird die Haut nicht knusprig.
  4. Das Garen im Ofen (ca. 1,5 Stunden): Schieben Sie den Bräter auf die mittlere Schiene. Lassen Sie die Ente etwa 1 Stunde und 15 Minuten bis 1 Stunde und 30 Minuten garen. Die genaue Zeit hängt von der Größe der Ente ab. Nach etwa 45 Minuten können Sie die Ente einmal wenden, damit sie gleichmäßig bräunt. Aber ehrlich gesagt, ich lasse sie oft einfach liegen und sie wird trotzdem perfekt. Die Soße im Bräter sollte leicht köcheln. Wenn sie zu stark reduziert, geben Sie einfach etwas Wasser nach.
  5. Die letzte Phase für die Knusprigkeit (15 Minuten): Schalten Sie den Ofen auf 220°C hoch oder schalten Sie die Grillfunktion ein. Bestreichen Sie die Ente noch einmal mit etwas Öl oder dem ausgetretenen Fett aus dem Bräter. Lassen Sie sie für die letzten 10-15 Minuten ohne Abdeckung (falls Sie einen Deckel benutzt haben) goldbraun und knusprig werden. Achtung: Behalten Sie sie im Auge, die Haut verbrennt schnell.
  6. Die Soße vollenden (10 Minuten): Nehmen Sie die Ente aus dem Bräter und lassen Sie sie auf einem Brett locker mit Alufolie bedeckt für 10 Minuten ruhen. Das ist wichtig, damit sich die Fleischsäfte setzen. In der Zwischenzeit gießen Sie den Bratensaft durch ein feines Sieb in einen kleinen Topf. Drücken Sie das Gemüse und die Orangenstücke gut aus, um den ganzen Geschmack zu extrahieren. Rühren Sie den Orangenschalenabrieb und den braunen Zucker ein. Lassen Sie die Soße bei mittlerer Hitze um etwa ein Drittel einkochen, bis sie sämig ist. Vom Herd nehmen und die kalte Butter unterrühren. Das macht die Soße schön glänzend und mildert die Säure. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Anrichten und Servieren (5 Minuten): Schneiden Sie die Ente mit einem scharfen Messer in Portionen. Ich trenne zuerst die Keulen und dann die Brustfilets vom Knochen. Servieren Sie die Ente mit der heißen Orangen-Rotwein-Soße.

Tipps und Tricks für die perfekte Ofenente

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen: Nicht jedes Mal wird es perfekt. Aber mit diesen Tipps kommen Sie jedes Mal nah ran.

  • Die Haut trocken tupfen: Das ist kein optionaler Schritt. Feuchte Haut wird nie knusprig. Nehmen Sie sich Zeit und tupfen Sie sie richtig trocken.
  • Nicht zu viel Salz sparen: Die Ente verträgt ordentlich Salz. Es hilft, die Feuchtigkeit aus der Haut zu ziehen und sie knusprig zu machen. Ich salze sie gerne schon am Vortag und lasse sie offen im Kühlschrank trocknen. Das ist der Geheimtipp für extra knusprige Haut.
  • Die Ruhezeit nicht überspringen: Ich habe es einmal eilig gehabt und die Ente sofort nach dem Ofen angeschnitten. Der Saft ist nur so herausgelaufen. Das Fleisch war trocken. Geduld zahlt sich aus.
  • Die Soße richtig abschmecken: Die Orangen-Rotwein-Soße sollte eine Balance aus Süße, Säure und Würze haben. Wenn sie zu sauer ist, geben Sie noch etwas Zucker oder Honig dazu. Wenn sie zu süß ist, hilft ein Spritzer Zitrone oder etwas mehr Rotwein.
  • Multitasking ist erlaubt: Während die Ente im Ofen ist, können Sie die Beilagen vorbereiten. Kartoffeln, Knödel oder ein grüner Salat passen perfekt. Das spart Zeit und Stress.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist sehr wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können.

  • Mit Honig und Thymian: Ersetzen Sie den braunen Zucker durch Honig und den Rosmarin durch Thymian. Das gibt eine herrlich mediterrane Note.
  • Für eine karamellige Kruste: Bestreichen Sie die Ente 20 Minuten vor Ende der Garzeit mit einer Mischung aus Honig und Orangensaft. Das karamellisiert wunderbar.
  • Weniger süß, mehr würzig: Fügen Sie der Soße eine getrocknete Chilischote oder etwas Sternanis hinzu. Die Schärfe und die Würze passen überraschend gut zur Ente.
  • Glutenfreie Variante: Das Rezept ist ohnehin glutenfrei, solange Sie darauf achten, dass der Geflügelfond keine Gluten enthält. Die meisten klaren Brühen sind unbedenklich.
  • Mit Bier statt Rotwein: Für eine herzhaftere Variante können Sie den Rotwein durch ein dunkles Bier, wie ein Stout oder ein Malzbier, ersetzen. Das gibt eine ganz andere, malzige Tiefe.

Ich habe einmal eine Variante mit Granatapfelsaft statt Orangensaft ausprobiert. Das war auch sehr lecker, aber die Orange harmoniert einfach am besten mit dem Rotwein. Probieren Sie es ruhig aus, wenn Sie Granatapfel mögen.

Servieren und Aufbewahren

Die Ofenente schmeckt am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommt. Aber auch die Reste sind ein Genuss.

  • Servieren: Die Ente heiß servieren, mit der Soße übergossen. Dazu passen hervorragend selbstgemachte Kartoffelknödel, Rotkohl mit Apfel oder einfach nur ein frischer grüner Salat. Ein Glas von dem Rotwein, den Sie für die Soße verwendet haben, rundet das Ganze ab.
  • Aufbewahren: Übrig gebliebene Ente und Soße getrennt voneinander in luftdichten Behältern im Kühlschrank aufbewahren. So hält sich das Fleisch 3-4 Tage. Die Soße können Sie auch einfrieren.
  • Einfrieren: Die Ente lässt sich gut einfrieren, aber die Haut wird dann nicht mehr knusprig. Besser ist es, das Fleisch von den Knochen zu lösen und nur das Fleisch einzufrieren. So haben Sie immer eine schnelle Basis für einen Salat oder eine Pastasoße.
  • Wieder aufwärmen: Die Ente am besten im Ofen bei 150°C wieder erwärmen, damit sie nicht austrocknet. Die Soße einfach in einem Topf auf dem Herd erhitzen. In der Mikrowelle wird die Haut leider matschig.

Die Aromen der Soße entwickeln sich übrigens über Nacht. Wenn Sie also Zeit haben, bereiten Sie die Soße einen Tag vorher zu und lassen Sie sie durchziehen. Das ist ein echter Tipp für ein noch intensiveres Geschmackserlebnis.

Nährwertinformationen und gesundheitliche Aspekte

Ente ist nicht nur lecker, sondern hat auch ihre gesundheitlichen Vorteile, wenn man sie in Maßen genießt.

  • Pro Portion (ca. 200g Fleisch mit Soße): Kalorien: ca. 450-550 kcal, Eiweiß: ca. 30g, Fett: ca. 35g, Kohlenhydrate: ca. 15g.
  • Reich an Proteinen: Entenfleisch ist eine gute Quelle für hochwertiges Eiweiß, das für den Muskelaufbau und die Zellregeneration wichtig ist.
  • Vitamine und Mineralstoffe: Ente enthält B-Vitamine, insbesondere B12, sowie Eisen und Zink. Die Orange liefert Vitamin C, das die Eisenaufnahme fördert.
  • Hinweis zum Fettgehalt: Ein Großteil des Fettes befindet sich unter der Haut. Wenn Sie die Haut entfernen, reduzieren Sie den Fettgehalt deutlich. Die Soße enthält durch die Butter etwas Fett, aber sie ist reich an Geschmack, sodass eine kleine Menge ausreicht.
  • Allergene: Dieses Rezept ist glutenfrei (achten Sie auf den Fond) und laktosearm, wenn Sie laktosefreie Butter verwenden. Es enthält jedoch Schwefeldioxid, wenn der Rotwein welches enthält.

Ich persönlich sehe dieses Gericht als etwas Besonderes. Es ist kein Alltagsessen, sondern eines für gemütliche Abende oder wenn man sich selbst und seinen Lieben etwas Gutes tun will. Und dann darf es auch mal etwas reichhaltiger sein.

Fazit

Diese einfache Ofenente mit Orangen-Rotwein-Soße ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist eine Einladung, sich zu trauen. Sie zeigt, dass ein scheinbar aufwendiges Gericht mit ein paar Kniffen ganz leicht gelingt. Der Italiener Giovanni hatte recht: Man muss die Ente nur in Ruhe lassen. Sie braucht nicht viel Aufmerksamkeit, nur einen heißen Ofen und eine gute Soße. Und genau das macht dieses Rezept so besonders. Es ist perfekt für einen stressigen Alltag, an dem man sich trotzdem etwas Besonderes gönnen möchte. Ich liebe es, weil es einfach funktioniert und immer beeindruckt. Probieren Sie es aus, variieren Sie es nach Ihrem Geschmack und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen schmeckt. Welche Variante hat Ihnen am besten gefallen? Haben Sie einen eigenen Trick für knusprige Entenhaut? Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Erfahrungen. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich das Rezept auch mit Entenbrust zubereiten?

Ja, das geht. Die Garzeit verkürzt sich dann auf etwa 25-30 Minuten bei 200°C. Die Soße können Sie genauso zubereiten, aber Sie müssen sie nicht mehr so stark einkochen lassen, da weniger Bratensaft anfällt.

Die Haut ist nicht knusprig geworden. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert, wenn die Haut nicht trocken genug war oder die Ente zu früh aus dem Ofen genommen wurde. Achten Sie darauf, die Ente gründlich trocken zu tupfen und am Ende die Hitze zu erhöhen. Auch das Einsalzen am Vortag hilft ungemein.

Kann ich die Soße auch ohne Rotwein zubereiten?

Selbstverständlich. Ersetzen Sie den Rotwein durch mehr Geflügelfond oder eine Mischung aus Fond und Traubensaft. Die Soße wird dann weniger komplex, aber immer noch lecker. Ein Schuss Balsamico-Essig kann die fehlende Säure ausgleichen.

Die Ente ist noch roh, aber die Haut wird schon zu dunkel. Was tun?

Decken Sie die Ente locker mit Alufolie ab. Das schützt die Haut vor weiterer Bräunung, während das Fleisch im Inneren weitergart. Entfernen Sie die Folie erst in den letzten 10 Minuten, um die Knusprigkeit wiederherzustellen.

Kann ich die Ente auch im Slow Cooker zubereiten?

Grundsätzlich ja, aber die Haut wird dann nicht knusprig. Sie können die Ente im Slow Cooker bei niedriger Temperatur garen, bis sie zart ist, und sie dann im Ofen bei 220°C für 10-15 Minuten knusprig braten. Das ist eine gute Methode, wenn Sie wenig Zeit am Herd haben.

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einfache ofenente recipe

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Einfache Ofenente mit Orangen-Rotwein-Soße – das beste schnelle Rezept

Diese einfache Ofenente mit Orangen-Rotwein-Soße ist der Beweis, dass ein Festtagsgericht nicht stundenlang Arbeit bedeuten muss. Sie ist speziell für alle entwickelt, die wenig Zeit, aber großen Hunger auf etwas Besonderes haben.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 1 Stunde 45 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 5 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 küchenfertige Ente (ca. 1,8 – 2,2 kg)
  • 2 Orangen, unbehandelt
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 ml trockener Rotwein
  • 200 ml Geflügelfond oder Hühnerbrühe
  • Saft von 2 Orangen
  • Abrieb von 1 Orange
  • 2 EL brauner Zucker oder Honig
  • 1 EL kalte Butter
  • Salz und Pfeffer

Instructions

  1. Heizen Sie den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 180°C). Nehmen Sie die Ente aus der Verpackung und tupfen Sie sie innen und außen gründlich mit Küchenpapier trocken. Entfernen Sie überschüssiges Fett im Inneren, falls vorhanden. Ritzen Sie die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig ein – aber schneiden Sie nur in die Haut, nicht ins Fleisch.
  2. Reiben Sie die Ente innen und außen großzügig mit Salz und Pfeffer ein. Schneiden Sie eine der Orangen in Spalten und stecken Sie sie zusammen mit den Rosmarinzweigen und den ungeschälten Knoblauchzehen in die Bauchhöhle der Ente. Verschließen Sie die Öffnung mit Küchengarn oder stecken Sie sie mit Zahnstochern zu.
  3. Legen Sie die zweite Orange (in Scheiben geschnitten) und die Zwiebeln (geviertelt) in den Bräter. Setzen Sie die Ente mit der Brustseite nach oben darauf. Bestreichen Sie die Haut mit dem Olivenöl. Gießen Sie den Rotwein, den Geflügelfond und den frisch gepressten Orangensaft in den Bräter – aber nicht über die Ente.
  4. Schieben Sie den Bräter auf die mittlere Schiene. Lassen Sie die Ente etwa 1 Stunde und 15 Minuten bis 1 Stunde und 30 Minuten garen. Nach etwa 45 Minuten können Sie die Ente einmal wenden, damit sie gleichmäßig bräunt.
  5. Schalten Sie den Ofen auf 220°C hoch oder schalten Sie die Grillfunktion ein. Bestreichen Sie die Ente noch einmal mit etwas Öl oder dem ausgetretenen Fett aus dem Bräter. Lassen Sie sie für die letzten 10-15 Minuten ohne Abdeckung goldbraun und knusprig werden.
  6. Nehmen Sie die Ente aus dem Bräter und lassen Sie sie auf einem Brett locker mit Alufolie bedeckt für 10 Minuten ruhen. Gießen Sie den Bratensaft durch ein feines Sieb in einen kleinen Topf. Drücken Sie das Gemüse und die Orangenstücke gut aus. Rühren Sie den Orangenschalenabrieb und den braunen Zucker ein. Lassen Sie die Soße bei mittlerer Hitze um etwa ein Drittel einkochen, bis sie sämig ist. Vom Herd nehmen und die kalte Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Schneiden Sie die Ente mit einem scharfen Messer in Portionen. Trennen Sie zuerst die Keulen und dann die Brustfilets vom Knochen. Servieren Sie die Ente mit der heißen Orangen-Rotwein-Soße.

Notes

Die Haut gründlich trocken tupfen für Knusprigkeit. Die Ente vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen. Die Soße kann am Vortag zubereitet werden, um den Geschmack zu intensivieren.

Nutrition

  • Serving Size: ca. 200 g Fleisch mi
  • Calories: 500
  • Sugar: 12
  • Sodium: 800
  • Fat: 35
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 15
  • Fiber: 1
  • Protein: 30

Keywords: Ofenente, Ente, Orangen-Rotwein-Soße, einfaches Rezept, Festtagsgericht, schnell, knusprig

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