Written by

Laura Bailey

Published

Beste vegane Vanille-Plätzchen mit Mandelmus in 20 Minuten

Ready In 20 Minuten
Servings 20 Stück
Difficulty Einfach

Mein Nachbar Karl hat vegane Plätzchen jahrelang rundweg abgelehnt. „Ohne Butter und Ei, das ist doch keine echte Bäckerei“, pflegte er zu sagen, während er mir über den Gartenzaun winkte. Fünf Jahre lang hörte ich mir das an. Dann, an einem verregneten Dienstag im November, stand ich in der Küche und rührte einen Teig aus Mandelmus und Dattelsüße an – nur für mich, dachte ich. Ich wollte etwas Schnelles, etwas, das nicht nach stundenlangem Ausstechen und Verzieren roch. Die Plätzchen waren in genau 20 Minuten fertig, vom ersten Abwiegen bis zum letzten Blech. Und als ich sie zum Abkühlen auf die Fensterbank stellte, sah ich aus dem Augenwinkel, wie Karls Gardine zuckte.

Eine Stunde später stand er mit einer leeren Tupperdose an meiner Tür. „Hast du zufällig was Gebackenes?“, fragte er mit einer Unschuld, die mich fast zum Lachen brachte. Ich füllte ihm die Dose, ohne ein Wort über seine früheren Vorurteile zu verlieren. Am nächsten Morgen lag ein Zettel im Briefkasten: „Die waren gut. Richtig gut. Hast du noch mehr?“ Und das, meine ich, ist der Moment, in dem ich wusste, dass dieses Rezept etwas Besonderes ist. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn ein Rezept so überzeugend ist, dass es selbst eingefleischte Skeptiker bekehrt.

Diese schnellen veganen Vanille-Plätzchen mit Mandelmus sind genau das: ein Rezept, das man nicht verteidigen muss. Sie schmecken einfach, und sie schmecken nach Weihnachten, nach Geborgenheit, nach diesem ersten Bissen, bei dem man kurz die Augen schließt. Und das Beste? Sie sind in 20 Minuten fertig. Kein stundenlanges Kühlen, kein kompliziertes Ausrollen. Einfach anrühren, formen, backen, genießen. Deshalb backe ich sie immer wieder – und warum ich glaube, dass auch Sie sie lieben werden.

Warum Sie diese Plätzchen lieben werden

Ich habe dieses Rezept in den letzten zwei Wintern bestimmt ein Dutzend Mal gebacken. Jedes Mal mit dem gleichen Ergebnis: perfekte Kekse, die nicht krümeln und trotzdem zart schmelzen. Hier ist, warum ich denke, dass es auch Ihr neues Lieblingsrezept wird:

  • Ruckzuck fertig: Vom ersten Abwiegen bis zum letzten Bissen vergehen gerade mal 20 Minuten. Perfekt für alle, die abends spontan Lust auf etwas Süßes haben oder Gäste überraschen wollen.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen speziellen Vorrat. Mandelmus, Mehl, Zucker, Vanille – das haben die meisten von uns im Schrank. Keine ausgefallenen Superfoods, keine teuren Öle.
  • Ideal für stressige Tage: Wenn die Weihnachtsbäckerei sonst in Hektik ausartet, sind diese Plätzchen die Rettung. Sie machen kaum Dreck, brauchen nur eine Schüssel und ein Blech.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ich habe sie schon zu Büroweihnachtsfeiern, Kindergeburtstagen und Kaffeekränzchen mitgebracht. Noch nie ist ein Krümel übrig geblieben – und das von Leuten, die sonst „echte Butterplätzchen“ bevorzugen.
  • Unwiderstehlich lecker: Das Mandelmus macht sie saftig, die Vanille gibt ihnen diese klassische Weihnachtsnote, und die leichte Süße aus Dattelsirup oder Ahornsirup ist genau richtig – nicht zu süß, nicht zu herb.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Die Kombination aus Schnelligkeit und Geschmack. Viele vegane Plätzchenrezepte brauchen entweder lange Kühlzeiten oder schmecken nach nichts. Dieses hier nicht. Das Mandelmus sorgt für eine natürliche Cremigkeit, die an Butterplätzchen erinnert, und die kurze Backzeit bei niedriger Temperatur macht sie wunderbar zart. Ehrlich gesagt – ich habe noch kein anderes Rezept gefunden, das in 20 Minuten so gute Ergebnisse liefert.

Und dann ist da noch das Gefühl: Wenn Sie diese Plätzchen backen, werden Sie verstehen, warum ich sie Karl gegeben habe. Es ist dieses wohlige Gefühl, jemandem eine Freude zu machen – ohne Stress, ohne großen Aufwand. Einfach ein Blech voller kleiner Glücksmomente.

Welche Zutaten Sie brauchen

Dieses Rezept lebt von wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten. Jede hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie diesen unvergleichlichen Geschmack. Lassen Sie mich Ihnen zeigen, was in den Schrank gehört.

Für den Teig

  • 150 g Weizenmehl (Type 405) oder Dinkelmehl: Mehl ist die Basis. Ich verwende am liebsten Dinkelmehl, weil es einen leicht nussigen Geschmack hat, der wunderbar zum Mandelmus passt. Normales Weizenmehl funktioniert aber genauso gut. Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung nehmen – dann werden die Plätzchen etwas krümeliger, aber immer noch lecker.
  • 80 g Mandelmus (weiß oder hell): Das ist die geheime Zutat. Mandelmus ersetzt hier nicht nur das Fett, sondern gibt den Plätzchen auch eine unglaubliche Saftigkeit. Ich empfehle ein helles Mandelmus ohne zusätzlichen Zucker. Achten Sie darauf, dass es gut durchgerührt ist, bevor Sie es abwiegen – das Öl setzt sich manchmal ab. Mein Favorit ist das von der Marke „Seeberger“ oder ein Bio-Mandelmus aus dem Reformhaus.
  • 60 g Kokosblütenzucker oder brauner Zucker: Kokosblütenzucker hat einen feinen Karamellgeschmack, der die Vanille perfekt ergänzt. Brauner Zucker geht auch, aber der Kokosblütenzucker macht die Plätzchen etwas weicher. Wenn Sie es weniger süß mögen, reduzieren Sie auf 50 g.
  • 2 EL Ahornsirup oder Dattelsüße: Die flüssige Süße bindet den Teig und gibt ihm eine leichte Karamellnote. Ahornsirup ist mein Standard, aber Dattelsüße (selbst gemacht aus eingeweichten Datteln und etwas Wasser) funktioniert auch prima. Wer keinen Sirup zur Hand hat, kann 1 EL mehr Mandelmus nehmen – dann werden die Plätzchen etwas fester.
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote: Vanille ist der Star dieses Rezepts. Bitte nehmen Sie echte Vanille, kein Aroma. Das macht den Unterschied zwischen „ganz nett“ und „unvergesslich“. Ich schwöre auf selbst angesetzten Vanilleextrakt, aber gekaufter ist natürlich auch in Ordnung.
  • 1 Prise Salz: Salz hebt die Süße hervor und balanciert den Geschmack aus. Meersalz oder normales Speisesalz – beides geht.
  • 1-2 EL pflanzliche Milch (optional): Nur wenn der Teig zu trocken erscheint. Mandelmilch oder Hafermilch passen geschmacklich am besten. Im Winter nehme ich manchmal einen Schuss Sojasahne für extra Cremigkeit.

Zum Verzieren (optional)

beste vegane vanille-plätzchen mit mandelmus preparation steps

  • Puderzucker oder Kokosblütenzucker zum Bestäuben: Einfach vor dem Servieren darüber sieben – das gibt den Plätzchen eine hübsche, winterliche Optik.
  • Geschmolzene vegane Schokolade: Wenn Sie es etwas dekadenter mögen, tauchen Sie die Hälfte jedes Plätzchens in geschmolzene Zartbitterschokolade. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch himmlisch.
  • Gehackte Mandeln oder Pistazien: Zum Bestreuen vor dem Backen. Das gibt einen schönen Crunch.

Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn Sie das Mandelmus durch Cashewmus ersetzen, werden die Plätzchen noch milder und buttriger. Das habe ich einmal ausprobiert, als mir das Mandelmus ausgegangen war – und es war ein voller Erfolg. Experimentieren Sie ruhig ein bisschen!

Benötigte Küchenutensilien

Für dieses Rezept brauchen Sie keine ausgefallene Ausstattung. Ein Blick in Ihre Schubladen wird genügen. Hier ist, was Sie bereitstellen sollten:

  • Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Die Schüssel sollte groß genug sein, damit der Teig beim Rühren nicht über den Rand fliegt.
  • Ein Handrührgerät oder ein Schneebesen: Der Teig ist relativ fest, daher ist ein Handrührgerät mit Knethaken ideal. Ein kräftiger Schneebesen tut es aber auch – dann müssen Sie nur etwas mehr Muskelkraft investieren. Ich persönlich mag das Gefühl, den Teig von Hand zu kneten. Es erinnert mich an das Backen mit meiner Oma.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Normales Backpapier reicht völlig. Wenn Sie ein antihaftbeschichtetes Blech haben, können Sie auch darauf verzichten – aber ich finde, das Backpapier erleichtert die Reinigung ungemein.
  • Ein Esslöffel oder ein kleiner Eisportionierer: Zum Formen der Plätzchen. Ein Eisportionierer sorgt für gleichmäßige Größen, aber zwei Esslöffel tun es auch. Einfach eine Portion abstechen und mit den Händen zu Kugeln rollen.
  • Eine Gabel: Zum flachdrücken der Kugeln. Das gibt den Plätzchen das klassische Muster und sorgt dafür, dass sie gleichmäßig backen.
  • Ein Kuchengitter: Zum Auskühlen. Wenn Sie keins haben, reicht auch ein Teller oder ein Brett – aber die Plätzchen werden dann auf der Unterseite etwas weicher.

Ein Geheimtipp: Wenn Sie die Plätzchen mit Schokolade überziehen möchten, brauchen Sie noch ein Wasserbad oder eine Mikrowelle. Aber ehrlich gesagt – pur schmecken sie mindestens genauso gut.

Zubereitung Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen jeden Schritt, und am Ende halten Sie ein Blech voller duftender Plätzchen in den Händen. Versprochen.

  1. Backofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vor. Das ist wichtig, damit die Plätzchen von Anfang an die richtige Temperatur haben. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus – das erspart später das Abkratzen.
  2. Trockene Zutaten mischen: Geben Sie 150 g Mehl, 60 g Kokosblütenzucker und eine Prise Salz in die Rührschüssel. Vermischen Sie alles kurz mit einem Löffel. Das sorgt dafür, dass sich die Zutaten später gleichmäßig verbinden. Wenn Sie den Zucker vorher durch ein Sieb geben, vermeiden Sie Klümpchen – aber das ist optional.
  3. Feuchte Zutaten hinzufügen: Geben Sie 80 g Mandelmus, 2 EL Ahornsirup und 1 TL Vanilleextrakt dazu. Jetzt wird es spannend. Vermischen Sie alles mit dem Handrührgerät oder kräftig mit dem Schneebesen. Der Teig wird anfangs krümelig aussehen – das ist normal. Kneten Sie ihn kurz mit den Händen, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Wenn er zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel pflanzliche Milch dazu. Wenn er zu klebrig ist, streuen Sie etwas Mehl ein. Der Teig sollte sich wie weicher Knete anfühlen – nicht bröselig, aber auch nicht klebend.
  4. Teig ruhen lassen (optional): Lassen Sie den Teig 5 Minuten abgedeckt ruhen. Das ist nicht zwingend nötig, aber es macht ihn geschmeidiger und leichter zu verarbeiten. In dieser Zeit kann das Mehl das Mandelmus aufnehmen, und der Teig wird noch homogener. Nutzen Sie die Zeit, um schon mal das Backblech vorzubereiten.
  5. Plätzchen formen: Nehmen Sie mit einem Esslöffel oder einem kleinen Eisportionierer etwa haselnussgroße Portionen ab. Rollen Sie jede Portion zwischen den Handflächen zu einer glatten Kugel. Legen Sie die Kugeln mit etwas Abstand auf das Backblech – sie laufen ein wenig auseinander, aber nicht stark. Dann kommt der schöne Teil: Drücken Sie jede Kugel mit einer Gabel leicht flach. Das gibt den Plätzchen das typische Muster und sorgt dafür, dass sie gleichmäßig backen. Tauchen Sie die Gabel zwischendurch in kaltes Wasser, damit der Teig nicht kleben bleibt.
  6. Backen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen (Mittelschiene) und backen Sie die Plätzchen 10-12 Minuten. Achten Sie auf die Farbe: Die Plätzchen sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Sie werden nach dem Abkühlen fester, also nehmen Sie sie lieber etwas früher heraus. Wenn sie zu dunkel werden, werden sie trocken. Mein Tipp: Nach 10 Minuten die ersten Plätzchen mit einem Holzstäbchen anstechen – wenn kein Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig.
  7. Abkühlen lassen: Lassen Sie die Plätzchen 2 Minuten auf dem Blech ruhen – sie sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich. Dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, wo sie vollständig auskühlen können. Das dauert etwa 10 Minuten. In dieser Zeit werden sie schön fest und bekommen die perfekte Konsistenz: außen leicht knusprig, innen zart und mürbe.
  8. Verzieren (optional): Wenn die Plätzchen komplett abgekühlt sind, können Sie sie nach Belieben bestäuben oder mit Schokolade überziehen. Für den Schokoladenüberzug tauchen Sie die Plätzchen zur Hälfte in geschmolzene vegane Zartbitterschokolade und lassen sie auf Backpapier trocknen. Das dauert etwa 15 Minuten im Kühlschrank.

Und das war es schon! In genau 20 Minuten haben Sie ein Blech voller veganer Vanille-Plätzchen gezaubert. Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich dieses Rezept ausprobiert habe – ich war so skeptisch, ob das wirklich funktioniert. Aber als ich die erste Plätzchen probierte, war ich hin und weg. So einfach, so schnell, so lecker.

Kochtipps und Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich einige Tricks gelernt, die dieses Rezept noch besser machen. Hier teile ich meine Erfahrungen mit Ihnen – inklusive der Fehler, die ich selbst gemacht habe, damit Sie sie vermeiden können.

Der Teig ist zu trocken – was tun? Das passiert mir manchmal, besonders wenn das Mandelmus sehr fest ist oder der Ahornsirup etwas dicker. Kein Grund zur Panik! Einfach einen Esslöffel pflanzliche Milch oder Wasser dazugeben und nochmal kneten. Der Teig sollte geschmeidig sein, nicht bröselig. Wenn er dagegen zu klebrig ist, streuen Sie etwas Mehl ein – aber vorsichtig, sonst werden die Plätzchen zu fest.

Die Plätzchen werden nicht gleichmäßig braun: Das liegt oft an der Ofenhitze. Backen Sie am besten auf der mittleren Schiene und drehen Sie das Blech nach der Hälfte der Zeit einmal um. Wenn Ihr Ofen zu heiß ist (was bei älteren Modellen öfter vorkommt), reduzieren Sie die Temperatur um 10 °C. Lieber etwas länger backen, als dass die Plätzchen verbrennen.

Meine größte Panne: Einmal habe ich vergessen, den Ahornsirup in den Teig zu geben. Ich habe die trockenen Zutaten mit dem Mandelmus vermischt und mich gewundert, warum der Teig so bröselig war. Erst nach dem Backen ist mir der Fehler aufgefallen – die Plätzchen schmeckten fad und trocken. Seitdem mache ich immer eine kurze Checkliste im Kopf, bevor ich anfange. Und ich rate Ihnen: Lesen Sie das Rezept einmal komplett durch, bevor Sie loslegen. Das spart Zeit und Ärger.

Timing und Multitasking: Dieses Rezept ist so schnell, dass Sie kaum mehrere Dinge gleichzeitig tun müssen. Aber ein Tipp: Während die Plätzchen backen, können Sie schon die nächste Ladung formen oder die Küche aufräumen. So sind Sie in 20 Minuten wirklich fertig – inklusive Abwasch.

Konsistenz-Tipp: Wenn Sie die Plätzchen besonders gleichmäßig haben möchten, wiegen Sie jede Portion ab. Ich mache das selten, aber für besondere Anlässe wie Weihnachtsgeschenke ist es die Mühe wert. 15 g pro Plätzchen sind ideal – das ergibt etwa 20 Stück aus diesem Teig.

Variationen und Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Ich habe im Laufe der Zeit viele Varianten ausprobiert, und jede hatte ihren eigenen Charme. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:

Schokoladen-Variante

Ersetzen Sie 20 g Mehl durch 20 g ungesüßtes Kakaopulver. Der Teig wird dann etwas dunkler und schmeckt herrlich schokoladig. Dazu passen gehackte Haselnüsse oder ein paar Schokotropfen – einfach unter den Teig kneten. Diese Variante ist bei meinen Neffen und Nichten der absolute Renner.

Zitronen-Vanille-Plätzchen

Fügen Sie den Abrieb einer halben Bio-Zitrone und 1 TL Zitronensaft zum Teig hinzu. Die Zitrone gibt eine frische Note, die wunderbar mit der Vanille harmoniert. Perfekt für den Frühling oder wenn Sie etwas Leichteres möchten. Ich habe diese Version letztes Jahr zu Ostern gebacken – sie war im Handumdrehen weg.

Gewürz-Plätzchen

Geben Sie 1 TL Lebkuchengewürz oder eine Mischung aus Zimt, Nelken und Kardamom in den Teig. Das macht die Plätzchen besonders weihnachtlich. Ich liebe diese Variante mit einer Tasse Glühwein oder Chai-Tee. Einfach die Gewürze mit dem Mehl vermischen, bevor die feuchten Zutaten dazukommen.

Glutenfreie Version

Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. auf Basis von Reismehl oder Buchweizenmehl). Die Plätzchen werden dann etwas krümeliger, aber nicht weniger lecker. Achten Sie darauf, dass die Mischung einen Bindemittel wie Guarkernmehl oder Xanthan enthält – sonst zerfallen die Plätzchen. Ich empfehle die glutenfreie Mehlmischung von „Schaer“ oder „Dm Bio“.

Weniger süß

Reduzieren Sie den Zucker auf 40 g und lassen Sie den Ahornsirup weg. Dann geben Sie 1-2 EL mehr Mandelmus dazu, um die Feuchtigkeit auszugleichen. Die Plätzchen schmecken dann herber, aber die Vanille kommt noch besser zur Geltung. Mein Freund, der kein großer Freund von Süßem ist, liebt diese Version.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Jetzt, wo die Plätzchen fertig sind, stellt sich die Frage: Wie serviert man sie am besten? Und wie bewahrt man sie auf, damit sie frisch bleiben? Hier meine Erfahrungen.

Servieren: Die Plätzchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Nehmen Sie sie etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose, dann entfalten sie ihr volles Aroma. Ein Teller mit einer Mischung aus Vanille-Plätzchen, Schokoladen-Variante und Zitronen-Plätzchen sieht toll aus und bietet für jeden Geschmack etwas. Dazu passen eine Tasse Kaffee, ein Glas kalte Mandelmilch oder – meine persönliche Empfehlung – ein Glühwein oder Chai-Tee. Für eine hübsche Präsentation bestäuben Sie die Plätzchen kurz vor dem Servieren mit Puderzucker.

Aufbewahren: Bewahren Sie die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu 10 Tage frisch. Legen Sie ein Stück Küchenpapier auf den Boden der Dose – das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und verhindert, dass die Plätzchen weich werden. Wenn Sie verschiedene Sorten in einer Dose lagern, legen Sie sie mit Backpapier getrennt, damit sich die Aromen nicht vermischen. Die Zitronen-Plätzchen sollten Sie separat aufbewahren, sonst schmecken die anderen nach Zitrone.

Einfrieren: Die Plätzchen lassen sich hervorragend einfrieren. Legen Sie sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und frieren Sie sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten liegen lassen. Ich friere oft eine doppelte Portion ein – dann habe ich immer welche da, wenn spontan Besuch kommt. Auch der Teig lässt sich einfrieren: Formen Sie Kugeln, legen Sie sie auf ein Blech und frieren Sie sie ein. Sobald sie fest sind, kommen sie in einen Beutel. Zum Backen einfach die gefrorenen Kugeln aufs Blech legen und 2-3 Minuten länger backen.

Haltbarkeit: Die Plätzchen schmecken am ersten Tag am besten, wenn sie noch leicht knusprig sind. Ab dem dritten Tag werden sie weicher – aber das ist nicht unbedingt schlecht. Viele mögen sie dann sogar lieber, weil sie an Mürbeteig erinnern. Wenn Sie die Knusprigkeit verlängern möchten, lassen Sie die Dose nach dem Befüllen einen Spalt offen, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen kann.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich achte darauf, was ich esse. Diese Plätzchen sind nicht nur lecker, sondern haben auch ein paar gesundheitliche Vorteile, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Geschätzte Nährwerte pro Plätzchen (bei 20 Stück):

  • Kalorien: ca. 85 kcal
  • Fett: 4,5 g
  • davon gesättigte Fettsäuren: 0,5 g
  • Kohlenhydrate: 9 g
  • davon Zucker: 5 g
  • Ballaststoffe: 1 g
  • Eiweiß: 2 g

Gesundheitliche Vorteile:

Mandelmus ist reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden ungesättigten Fettsäuren. Es unterstützt die Herzgesundheit und kann helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Vanille enthält Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken. Und der Kokosblütenzucker hat einen niedrigeren glykämischen Index als normaler Zucker – das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt. Natürlich sind Plätzchen immer noch ein Genussmittel, aber mit diesen Zutaten können Sie sie mit etwas besserem Gewissen genießen.

Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist vegan, laktosefrei, eifrei und kann glutenfrei zubereitet werden. Es enthält Nüsse (Mandelmus) und Gluten (wenn Sie Weizenmehl verwenden). Wenn Sie eine Nussallergie haben, können Sie das Mandelmus durch Sonnenblumenkernmus ersetzen – das funktioniert überraschend gut.

Ich persönlich finde es schön, dass ich mit diesen Plätzchen meinen Gästen etwas anbieten kann, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch noch ein bisschen Gutes tut. Und wenn ich abends eines mit einer Tasse Tee genieße, habe ich nicht das Gefühl, etwas Verbotenes zu tun.

Fazit

Diese schnellen veganen Vanille-Plätzchen mit Mandelmus sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Revolution in Ihrer Küche. In genau 20 Minuten verwandeln Sie einfache Zutaten in ein Blech voller duftender, zarter Plätzchen, die jeden überzeugen – selbst eingefleischte Butterplätzchen-Fans wie meinen Nachbarn Karl.

Was ich an diesem Rezept am meisten liebe, ist seine Unkompliziertheit. Es verlangt nichts von Ihnen – keine stundenlange Planung, keine teuren Zutaten, keine komplizierten Techniken. Es ist einfach da, wenn Sie es brauchen. An einem verregneten Dienstag, wenn die Kinder ungeduldig sind. An einem stressigen Adventssonntag, wenn die Zeit knapp ist. Oder einfach so, weil Sie Lust auf etwas Selbstgebackenes haben.

Probieren Sie es aus! Und dann machen Sie es zu Ihrem eigenen. Vielleicht mit Schokolade, vielleicht mit Zitrone, vielleicht ganz pur. Ich bin gespannt, welche Variante Ihnen am besten schmeckt. Teilen Sie Ihre Kreationen in den Kommentaren – ich freue mich auf Ihre Geschichten. Und wer weiß, vielleicht überzeugen Sie damit auch Ihren Nachbarn.

In diesem Sinne: Ran an den Teig, und genießen Sie jeden Bissen!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich die Plätzchen auch ohne Mandelmus backen?

Ja, Sie können das Mandelmus durch Cashewmus oder Sonnenblumenkernmus ersetzen. Das Cashewmus macht die Plätzchen noch milder, das Sonnenblumenkernmus gibt ihnen eine leicht nussige Note. Wenn Sie kein Mus zur Hand haben, geht auch weiche vegane Margarine – aber dann werden die Plätzchen etwas fester und weniger saftig.

Warum werden meine Plätzchen zu hart?

Das passiert meistens, wenn sie zu lange gebacken werden. Nehmen Sie sie heraus, sobald die Ränder leicht goldbraun sind – sie werden beim Abkühlen noch fester. Auch zu viel Mehl kann die Plätzchen hart machen. Achten Sie darauf, den Teig nicht zu trocken zu kneten. Ein weiterer Grund kann sein, dass das Mandelmus zu fest ist – rühren Sie es vor dem Abwiegen gut durch.

Kann ich den Zucker durch etwas anderes ersetzen?

Ja, Sie können den Kokosblütenzucker durch braunen Zucker, Rohrzucker oder Erythrit (für eine zuckerfreie Version) ersetzen. Beachten Sie, dass Erythrit die Plätzchen etwas trockener macht – geben Sie dann 1 EL mehr Mandelmus oder pflanzliche Milch dazu. Auch Ahornsirup oder Dattelsüße funktionieren, aber dann müssen Sie die Mehlmenge etwas reduzieren, da der Teig sonst zu feucht wird.

Wie lagere ich die Plätzchen am besten?

In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur halten sie sich bis zu 10 Tage. Legen Sie ein Stück Küchenpapier auf den Boden der Dose, um Feuchtigkeit zu absorbieren. Wenn Sie verschiedene Sorten lagern, trennen Sie sie mit Backpapier. Für längere Haltbarkeit können Sie die Plätzchen auch einfrieren – bis zu 3 Monate.

Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?

Ja, der Teig lässt sich gut vorbereiten. Formen Sie ihn zu einer Kugel, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn bis zu 3 Tage im Kühlschrank. Vor dem Backen lassen Sie ihn 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, damit er wieder geschmeidig wird. Sie können den Teig auch einfrieren – dann haben Sie immer eine Portion parat, wenn die Lust auf Plätzchen kommt.

Pin This Recipe!

beste vegane vanille-plätzchen mit mandelmus recipe

Print

Beste vegane Vanille-Plätzchen mit Mandelmus in 20 Minuten

Diese schnellen veganen Vanille-Plätzchen mit Mandelmus sind in genau 20 Minuten fertig – vom ersten Abwiegen bis zum letzten Blech. Sie schmecken nach Weihnachten und Geborgenheit und überzeugen selbst eingefleischte Butterplätzchen-Fans.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 20 Minuten
  • Yield: 20 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 150 g Weizenmehl (Type 405) oder Dinkelmehl (ca. 1 1/4 Tassen)
  • 80 g Mandelmus (weiß oder hell) (ca. 1/3 Tasse)
  • 60 g Kokosblütenzucker oder brauner Zucker (ca. 1/4 Tasse)
  • 2 EL Ahornsirup oder Dattelsüße
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1–2 EL pflanzliche Milch (optional, falls Teig zu trocken)
  • Puderzucker oder Kokosblütenzucker zum Bestäuben (optional)
  • Geschmolzene vegane Schokolade (optional)
  • Gehackte Mandeln oder Pistazien (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. In einer großen Rührschüssel 150 g Mehl, 60 g Kokosblütenzucker und eine Prise Salz vermischen.
  3. 80 g Mandelmus, 2 EL Ahornsirup und 1 TL Vanilleextrakt hinzufügen. Mit einem Handrührgerät oder Schneebesen vermengen, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Falls nötig, 1-2 EL pflanzliche Milch hinzufügen, falls zu trocken.
  4. Teig optional 5 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
  5. Mit einem Esslöffel oder kleinen Eisportionierer haselnussgroße Portionen abstechen und zu Kugeln rollen. Auf das Backblech legen und mit einer Gabel leicht flach drücken.
  6. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
  7. Plätzchen 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Abkühlen heben.
  8. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder in geschmolzene vegane Schokolade tauchen und trocknen lassen.

Notes

Mandelmus vor dem Abwiegen gut durchrühren, da sich das Öl absetzen kann. Für eine glutenfreie Version glutenfreie Mehlmischung verwenden. Plätzchen nicht zu lange backen, sie werden beim Abkühlen fester.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 85
  • Sugar: 5
  • Fat: 45
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 9
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: vegane Plätzchen, Vanille-Plätzchen, Mandelmus, schnelle Plätzchen, Weihnachtsplätzchen, vegane Weihnachtsbäckerei, 20 Minuten Plätzchen

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆