Meine Nachbarin Frau Müller sah mich eines Dienstagnachmittags dabei, wie ich frustriert einen klumpigen Teig aus einer Schüssel kratzte. Sie lehnte sich über den Gartenzaun, musterte meine missglückte Kreation und sagte dann mit einem leichten Lächeln: „Du quälst dich mit dem falschen Rezept.“ Sie verschwand in ihrer Küche und kam mit einem Blech voller goldbrauner Nussecken zurück, deren Schokoladenboden in der Sonne glänzte. „Die sind leicht“, meinte sie, „und genau richtig für jemanden, der nicht den ganzen Tag in der Küche stehen will.“
Ich war ehrlich gesagt überrascht. Nussecken klangen immer nach stundenlanger Arbeit, nach komplizierten Schritten und nach einer Sauerei, die man kaum wegbekommt. Aber Frau Müllers Version war anders – sie hatte einen knusprigen Mürbeteigboden, der mit einer dünnen Schicht Schokolade überzogen war, und eine Füllung aus karamellisierten Nüssen, die genau richtig süß war. Sie erklärte mir, dass sie das Rezept von ihrer Tante aus Österreich hatte, die es wiederum von einer Freundin aus Deutschland bekommen hatte. „Jeder hat seine eigene Version“, sagte sie, „aber diese hier ist die, die ich immer backe, wenn ich was Gutes will, ohne mir Gedanken zu machen.“
Ich habe das Rezept seitdem bestimmt ein Dutzend Mal gemacht, und jedes Mal denke ich an diesen Nachmittag am Gartenzaun. Die Nussecken sind mittlerweile mein Standard für Kaffeebesuche, für spontane Gäste oder einfach, wenn ich Lust auf etwas Süßes habe, das nicht zu schwer ist. Du kennst das sicher – manchmal will man einfach etwas backen, das garantiert gelingt und trotzdem nach mehr aussieht, als es eigentlich ist. Genau das sind diese Nussecken. Sie sind knusprig, schokoladig, nussig – und überhaupt nicht kompliziert. Ich backe sie jetzt regelmäßig, und sie schmecken immer, wirklich immer.
Warum du diese Nussecken lieben wirst
Ich habe in den letzten Jahren viele Nussecken-Rezepte ausprobiert, aber dieses hier ist mein absoluter Favorit. Es vereint alles, was ich an einem guten Gebäck schätze: einen knusprigen Boden, eine reichhaltige Nussfüllung und eine dünne Schicht Schokolade, die alles zusammenhält. Und das Beste? Es ist viel einfacher, als du denkst.
- Schnell & einfach: In weniger als einer Stunde hast du ein Blech voller Nussecken, die aussehen, als kämmen sie aus einer Konditorei. Keine stundenlange Kneterei, kein kompliziertes Schichten – einfach machen und genießen.
- Einfache Zutaten: Du brauchst nichts Exotisches. Mehl, Butter, Zucker, Nüsse und Schokolade – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Keine langen Einkaufslisten, kein Stress.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Kaffee am Nachmittag, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach für dich selbst – diese Nussecken passen immer. Sie sind robust genug für die Keksdose und elegant genug für die Kuchenplatte.
- Garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie schon zu Geburtstagen, Weihnachtsfeiern und spontanen Treffen mitgebracht. Sie sind immer als erstes weg. Kinder lieben die Schokolade, Erwachsene die Nüsse – eine Kombination, die einfach funktioniert.
- Gesünder als du denkst: Dieses Rezept kommt mit weniger Zucker aus als viele andere, und die Nüsse liefern wertvolle Fette und Proteine. Du kannst sie also genießen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist der Boden. Statt eines trockenen Mürbeteigs verwende ich einen Schokoboden, der dem Ganzen eine zusätzliche Geschmacksdimension gibt. Die Schokolade schmilzt leicht beim Backen und verbindet sich mit der Nussfüllung – ein kleiner Trick, der einen großen Unterschied macht. Und die Nüsse? Ich röste sie vorher kurz an, damit sie ihr volles Aroma entfalten. Glaub mir, das riecht so gut, dass die Nachbarn bestimmt bald wieder vor der Tür stehen.
Was du an Zutaten brauchst
Für diese knusprigen Nussecken mit Schokoboden verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Kombination aus buttrigem Teig, nussiger Füllung und zarter Schokolade ist der Schlüssel zu diesem Erfolgsrezept. Hier ist, was du einkaufen musst – und ein paar Tipps, worauf du achten solltest.
Für den Schokoboden
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550 – ich nehme am liebsten Weizenmehl, weil es den Boden schön zart macht)
- 100 g kalte Butter (in kleine Stücke geschnitten – je kälter, desto mürber wird der Teig)
- 50 g Zucker (feiner Kristallzucker – du kannst auch braunen Zucker nehmen, das gibt dem Boden eine leichte Karamellnote)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur – das bindet den Teig besser)
- 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab und hebt die Süße hervor)
- 30 g dunkle Schokolade (mindestens 70 % Kakao – ich empfehle Lindt oder eine gute Bio-Schokolade, weil sie intensiver schmeckt und nicht zu süß ist)
Für die Nussfüllung

- 200 g gemischte Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse und Mandeln – ich kaufe sie immer ungesalzen und ungeröstet, dann kann ich sie selbst anrösten. Haselnüsse geben den besten Crunch!)
- 100 g Butter (für die Karamellbasis – nimm gute Butter, das schmeckt man später)
- 100 g Zucker (feiner Kristallzucker – für die Karamellisierung)
- 2 EL Honig (flüssig – Akazienhonig ist mild, aber jeder andere geht auch. Er sorgt für den typischen Glanz und die Klebrigkeit)
- 2 EL Sahne (oder pflanzliche Alternative – macht die Füllung cremig)
- 1 TL Vanilleextrakt (selbst gemacht oder gekauft – rundet den Geschmack ab)
Für den Schokoladenüberzug
- 150 g dunkle Schokolade (wieder mindestens 70 % – oder du nimmst Vollmilchschokolade, wenn du es süßer magst)
- 1 TL Kokosöl (optional – macht die Schokolade geschmeidiger und glänzender)
Ein Tipp zur Nussauswahl: Ich mische die Nüsse immer nach Lust und Laune. Manchmal nehme ich nur Haselnüsse, dann wieder eine bunte Mischung. Im Herbst kommen auch Pekannüsse dazu – die schmecken besonders aromatisch. Und wenn du jemanden mit einer Nussallergie besuchst? Dann einfach Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne verwenden. Funktioniert auch!
Substitutionen: Du kannst die Butter durch Margarine ersetzen, wenn du es vegan magst (der Teig wird dann etwas weniger mürbe, aber immer noch lecker). Für eine glutenfreie Version nimmst du eine glutenfreie Mehlmischung – ich habe gute Erfahrungen mit der von Schär gemacht. Und wenn du keinen Honig magst, nimm Ahornsirup oder Agavendicksaft. Das verändert den Geschmack leicht, aber nicht negativ.
Welche Küchengeräte du brauchst
Für dieses Rezept brauchst du keine Spezialausrüstung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Eine Springform (26 cm Durchmesser) oder ein rechteckiges Backblech (ca. 30×20 cm) – die Springform ist praktisch, weil du den Boden später leichter herausholen kannst. Ich habe eine von Kaiser, die ich schon seit Jahren benutze.
- Backpapier – unbedingt verwenden! Das erspart dir viel Putzarbeit. Ich lege den Boden immer auf Backpapier, damit nichts kleben bleibt.
- Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät – für den Mürbeteig. Du kannst den Teig auch von Hand kneten, aber mit der Maschine geht es schneller und gleichmäßiger.
- Eine beschichtete Pfanne – zum Anrösten der Nüsse. Keine Angst, die Nüsse brennen schnell an, also bleib dabei und rühre ständig um.
- Einen Topf – für die Karamellfüllung. Ich nehme einen mittelgroßen Topf mit dickem Boden, damit nichts anbrennt.
- Ein scharfes Messer – zum Schneiden der Nussecken in die typische Dreiecksform. Ein gezacktes Messer funktioniert am besten, weil es den Teig nicht zerquetscht.
- Ein Kuchengitter – zum Abkühlen lassen. Notfalls geht auch ein Holzbrett.
Wenn du keine Springform hast? Kein Problem. Ein einfaches Backblech tut es auch. Du formst den Teig dann einfach zu einem Rechteck und backst ihn wie beschrieben. Die Nussecken werden dann etwas flacher, aber genauso lecker. Und falls du keine Küchenmaschine besitzt – mach den Teig von Hand. Ein bisschen Kneten hat noch niemandem geschadet, und es ist fast meditativ.
So bereitest du die Nussecken zu
Jetzt geht es ans Eingemachte! Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du diese knusprigen Nussecken mit Schokoboden hinbekommst. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Nimm dir etwa 45 Minuten Zeit – die reine Backzeit ist kurz, aber das Vorbereiten braucht etwas Geduld.
Schritt 1: Den Schokoboden vorbereiten
Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Gib das Mehl, die kalte Butter, den Zucker, das Ei und eine Prise Salz in eine Schüssel. Hacke die dunkle Schokolade fein und gib sie dazu. Jetzt knete alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Es dauert etwa 3-4 Minuten, bis alles gut vermischt ist. Der Teig sollte sich geschmeidig anfühlen, aber nicht kleben. Wenn er zu trocken ist, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wenn er zu feucht ist, streue etwas Mehl nach.
Lege deine Springform oder dein Backblech mit Backpapier aus. Drücke den Teig gleichmäßig auf dem Boden der Form. Er sollte etwa 0,5 cm dick sein. Steche den Teig mehrmals mit einer Gabel ein – das verhindert, dass er beim Backen Blasen wirft. Backe den Boden für 10 Minuten vor. Er sollte noch hell sein und nur leicht Farbe annehmen. Nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen.
Schritt 2: Die Nüsse rösten
Während der Boden im Ofen ist, kannst du die Nüsse vorbereiten. Gib die gemischten Nüsse in eine beschichtete Pfanne ohne Öl. Röste sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren an. Nach etwa 3-4 Minuten fangen sie an zu duften und werden leicht braun. Pass auf – sie verbrennen schnell! Sobald sie goldbraun sind, schütte sie auf einen Teller und lass sie abkühlen. Hacke sie dann grob mit einem Messer. Ich mag es, wenn noch größere Stücke übrig sind – das gibt später mehr Biss.
Schritt 3: Die Karamell-Nuss-Füllung kochen
Jetzt kommt der Teil, der alles zusammenhält. Gib die Butter, den Zucker und den Honig in einen Topf. Erhitze alles bei mittlerer Stufe, bis die Butter geschmolzen ist und der Zucker sich aufgelöst hat. Rühre ständig um, damit nichts anbrennt. Nach etwa 5 Minuten beginnt die Mischung zu blubbern und wird goldbraun – das ist der Moment, in dem die Magie passiert. Nimm den Topf vom Herd und rühre die Sahne und den Vanilleextrakt ein. Die Mischung wird kurz aufschäumen, das ist normal. Gib dann die gehackten Nüsse dazu und vermische alles gut. Die Füllung sollte dickflüssig und klebrig sein.
Schritt 4: Die Nussecken zusammensetzen
Verteile die Nussfüllung gleichmäßig auf dem vorgebackenen Schokoboden. Streiche sie glatt, bis alle Ecken bedeckt sind. Drücke die Füllung leicht an – sie soll gut am Boden haften. Backe das Ganze jetzt für weitere 15-18 Minuten bei 180 °C. Die Füllung sollte goldbraun sein und leicht blubbern. Der Geruch in der Küche ist unglaublich – nach Karamell, Nüssen und Schokolade.
Schritt 5: Die Schokolade schmelzen und die Nussecken überziehen
Nimm das Blech aus dem Ofen und lass es etwa 10 Minuten abkühlen. In der Zwischenzeit schmilzt du die dunkle Schokolade für den Überzug. Hacke sie grob und gib sie in eine Schüssel. Setze die Schüssel über ein Wasserbad (das Wasser sollte nicht kochen, nur simmern) oder schmelze die Schokolade in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen. Rühre das Kokosöl unter – das gibt der Schokolade einen schönen Glanz. Bestreiche die noch lauwarmen Nussecken mit der geschmolzenen Schokolade. Du kannst sie mit einem Pinsel oder einem Löffel verteilen. Ich mag es, wenn die Schokolade nicht ganz gleichmäßig ist – das sieht handgemacht aus.
Schritt 6: Schneiden und genießen
Lass die Nussecken vollständig abkühlen, bis die Schokolade fest ist. Das dauert etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur oder 15 Minuten im Kühlschrank. Schneide sie dann mit einem scharfen Messer in Dreiecke. Ich schneide zuerst Quadrate (ca. 4×4 cm) und dann jedes Quadrat diagonal in zwei Dreiecke. So bekommst du die klassische Nussecken-Form. Die Ecken sind am knusprigsten – die nasche ich immer zuerst, wenn niemand hinsieht.
Tipps und Tricks für perfekte Nussecken
Ich habe bei diesem Rezept so manches Mal danebengegriffen. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, damit dir das nicht passiert:
- Der Teig muss kalt sein. Wenn der Mürbeteig zu warm wird, klebt er und lässt sich schwer ausrollen. Arbeite schnell und stelle den Teig bei Bedarf für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn geschmeidiger.
- Die Nüsse nicht zu fein hacken. Grobe Stücke sind der Schlüssel zu dem typischen Crunch. Wenn du die Nüsse zu fein mahlen, wird die Füllung matschig. Ich hacke sie immer mit dem Messer, nicht im Mixer.
- Die Karamellfüllung nicht zu lange kochen. Sobald sie goldbraun ist und blubbert, nimm sie vom Herd. Wenn du sie zu lange kochst, wird sie hart und klebt an den Zähnen. Ein bisschen weicher ist besser – sie wird beim Backen noch fester.
- Die Schokolade nicht zu heiß schmelzen. Wenn die Schokolade zu heiß wird, wird sie grau und matt. Schmelze sie langsam und rühre sie glatt. Das Kokosöl hilft, die Konsistenz zu verbessern.
- Geduld beim Abkühlen. Ich weiß, es ist schwer, aber warte, bis die Nussecken ganz kalt sind, bevor du sie schneidest. Sonst bricht die Schokolade und die Füllung läuft aus. Ich stelle sie immer für 20 Minuten in den Kühlschrank – dann sind sie perfekt.
Ein kleiner Fehler, der mir passiert ist: Ich habe einmal vergessen, die Nüsse vorzurösten. Das Ergebnis war okay, aber die Nüsse hatten nicht dieses intensive Aroma. Seitdem röste ich sie immer – es dauert nur 5 Minuten und macht einen riesigen Unterschied. Und noch etwas: Wenn du die Nussecken zu dicht auf das Blech legst, backen sie ungleichmäßig. Lass etwas Platz zwischen den Stücken, damit die heiße Luft zirkulieren kann.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber ich experimentiere gerne damit herum. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Vegane Version: Ersetze die Butter durch Margarine und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Die Sahne lässt sich durch Hafer- oder Sojasahne ersetzen. Die Schokolade sollte vegan sein – die meisten dunklen Schokoladen sind es ohnehin. Der Teig wird etwas brüchiger, aber die Füllung bleibt genauso lecker.
- Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung. Ich habe die von Schär getestet und sie funktioniert gut. Der Teig wird etwas krümeliger, also drücke ihn fester in die Form. Die Füllung ist von Natur aus glutenfrei.
- Zitronen-Nuss-Variante: Gib den Abrieb einer halben Bio-Zitrone in die Nussfüllung. Die frische Säure passt wunderbar zu dem süßen Karamell und der Schokolade. Ich habe das für einen Sommernachmittag gemacht – ein Hit!
- Weiße Schokolade: Statt dunkler Schokolade kannst du weiße Schokolade für den Überzug verwenden. Das macht die Nussecken süßer und cremiger. Ich mische manchmal beide Sorten – das sieht hübsch aus und schmeckt auch.
- Gewürz-Variante: Gib einen Teelöffel Zimt und eine Prise Nelkenpulver in die Nussfüllung. Das gibt den Nussecken eine weihnachtliche Note. Perfekt für die Adventszeit oder wenn du Lust auf etwas Besonderes hast.
Ich habe auch schon eine Version mit Kokosflocken ausprobiert – einfach 50 g der Nüsse durch Kokosflocken ersetzen. Das schmeckt tropisch und passt gut zu einem Sommerkaffee. Probier einfach, was dir schmeckt!
Servieren und Aufbewahren
Die Nussecken schmecken am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind und die Schokolade fest ist. Serviere sie bei Zimmertemperatur – dann entfalten sie ihr volles Aroma. Ein Tipp: Lege sie für 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, wenn du sie kalt gelagert hast.
Was dazu passt? Ein frisch gebrühter Kaffee ist natürlich die klassische Begleitung. Aber auch ein Glas Milch (oder Mandelmilch) für die Kinder oder ein Espresso für den Nachmittag sind perfekt. Wenn du es etwas ausgefallener magst, serviere die Nussecken mit einem Klecks Schlagsahne – das ist fast wie ein Dessert.
Aufbewahren: Die Nussecken halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu zwei Wochen. Lege sie zwischen Lagen Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. Im Kühlschrank sind sie sogar bis zu drei Wochen haltbar, aber sie verlieren etwas von ihrer Knusprigkeit. Ich persönlich mag sie lieber bei Raumtemperatur.
Einfrieren: Du kannst die Nussecken auch einfrieren. Wickele sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu drei Monate. Zum Auftauen nimmst du sie einfach bei Raumtemperatur aus der Verpackung – nach etwa einer Stunde sind sie wieder wie frisch gebacken.
Ein Geheimtipp: Die Nussecken schmecken am zweiten Tag oft noch besser. Die Aromen von Karamell und Nüssen haben dann Zeit, sich zu verbinden. Ich backe sie oft einen Tag vorher, wenn ich Gäste erwarte – das spart Stress und die Nussecken sind perfekt.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, dass Nussecken nicht gerade als Gesundheitsfood gelten, aber sie haben durchaus ihre Vorzüge. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 20 Stücken pro Blech):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Fett | 12 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 5 g |
| Kohlenhydrate | 16 g |
| davon Zucker | 10 g |
| Eiweiß | 3 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Die Nüsse in diesem Rezept sind die heimlichen Stars: Sie liefern ungesättigte Fettsäuren, die gut für dein Herz sind, sowie Vitamin E und Magnesium. Die dunkle Schokolade enthält Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken können. Und der Honig? Er ist natürlicher als raffinierter Zucker und enthält Spuren von Vitaminen und Mineralstoffen. Natürlich solltest du Nussecken in Maßen genießen – aber ein oder zwei Stücke am Tag sind völlig in Ordnung, besonders wenn du dich sonst ausgewogen ernährst.
Für Menschen mit Diabetes oder einer Low-Carb-Ernährung: Du kannst den Zucker durch Erythrit oder Xylit ersetzen und die Schokolade durch eine zuckerfreie Variante. Die Nüsse bleiben dann die Hauptzutat, und der glykämische Index sinkt deutlich. Ich habe das für einen Freund ausprobiert, der Diabetes hat – er war begeistert!
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Nussecken auch ohne Schokoboden machen?
Ja, klar! Der Schokoboden ist eine besondere Note, aber du kannst auch einen klassischen Mürbeteigboden verwenden. Lass die Schokolade im Teig einfach weg. Die Nussecken werden dann etwas weniger intensiv, aber immer noch lecker.
Warum wird meine Karamellfüllung zu hart?
Das passiert, wenn du die Füllung zu lange kochst. Die Karamellmischung sollte nur leicht blubbern und goldbraun sein – nicht dunkelbraun. Nimm sie sofort vom Herd, sobald sie die richtige Farbe hat. Wenn sie doch zu hart wird, kannst du sie kurz mit einem Esslöffel Sahne oder Milch verrühren.
Kann ich andere Nüsse verwenden?
Absolut! Ich habe schon Mandeln, Walnüsse, Pekannüsse und sogar Macadamianüsse ausprobiert. Jede Sorte gibt einen anderen Geschmack. Haselnüsse sind mein Favorit, aber probier einfach, was du magst. Achte nur darauf, dass die Nüsse nicht zu fein gehackt sind.
Wie bekomme ich die Nussecken sauber geschnitten?
Das ist eine Kunst für sich. Ich schneide sie immer, wenn sie vollständig abgekühlt sind. Ein scharfes Messer ist wichtig – ich nehme ein gezacktes Brotmesser. Tauche das Messer zwischendurch in heißes Wasser und wische es trocken. So bleibt der Schnitt sauber und die Schokolade bricht nicht.
Kann ich die Nussecken auch vegan machen?
Ja, das habe ich schon mehrfach gemacht. Ersetze das Ei durch Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser), die Butter durch Margarine und die Sahne durch Hafer- oder Sojasahne. Die vegane Version wird etwas brüchiger, aber genauso lecker. Achte darauf, dass die Schokolade vegan ist.
Fazit
Diese knusprigen Nussecken mit Schokoboden sind für mich mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Erinnerung an einen Nachmittag am Gartenzaun, an die Freundlichkeit einer Nachbarin und an die Freude, etwas zu backen, das einfach gelingt. Sie sind perfekt für alle, die sich etwas Gutes tun wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen – genau das, was Frau Müller mir damals zeigen wollte.
Ich ermutige dich, dieses Rezept auszuprobieren und deine eigene Version zu finden. Vielleicht magst du mehr Schokolade? Oder mehr Nüsse? Vielleicht fügst du eine Prise Zimt hinzu oder probierst die vegane Variante? Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht und Raum für Kreativität lässt. Backe sie für dich selbst, für deine Familie oder für Gäste – sie werden begeistert sein.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Nussecken geworden sind. Hast du eine besondere Zutat ausprobiert? Ist etwas schiefgegangen? Oder hast du sie genau so gemacht wie beschrieben? Jede Rückmeldung hilft mir und anderen Lesern. Also, ran an den Ofen und viel Spaß beim Backen – du schaffst das!
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Knusprige Nussecken mit Schokoboden – Einfaches Rezept für den Ofen
Diese knusprigen Nussecken mit Schokoboden sind einfach zuzubereiten und perfekt für Kaffeebesuche oder spontane Gäste. Der Mürbeteigboden mit Schokolade und die karamellisierten Nüsse machen sie zu einem garantierten Publikumsliebling.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 20 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 100 g kalte Butter (in kleine Stücke geschnitten)
- 50 g Zucker (feiner Kristallzucker)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur)
- 1 Prise Salz
- 30 g dunkle Schokolade (mindestens 70 % Kakao, fein gehackt)
- 200 g gemischte Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln, ungesalzen und ungeröstet)
- 100 g Butter (für die Karamellbasis)
- 100 g Zucker (feiner Kristallzucker)
- 2 EL Honig (flüssig, z. B. Akazienhonig)
- 2 EL Sahne (oder pflanzliche Alternative)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 150 g dunkle Schokolade (mindestens 70 % Kakao, für den Überzug)
- 1 TL Kokosöl (optional)
Instructions
- Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
- Gib Mehl, kalte Butter, 50 g Zucker, Ei und eine Prise Salz in eine Schüssel. Hacke 30 g dunkle Schokolade fein und gib sie dazu. Knete alles zu einem glatten Teig (ca. 3-4 Minuten).
- Lege eine Springform (26 cm Durchmesser) oder ein rechteckiges Backblech (ca. 30×20 cm) mit Backpapier aus. Drücke den Teig gleichmäßig auf dem Boden (ca. 0,5 cm dick). Steche den Teig mehrmals mit einer Gabel ein.
- Backe den Boden für 10 Minuten vor. Er sollte noch hell sein. Nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen.
- Röste die gemischten Nüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für 3-4 Minuten, bis sie duften und leicht braun sind. Schütte sie auf einen Teller und lass sie abkühlen. Hacke sie dann grob.
- Gib 100 g Butter, 100 g Zucker und Honig in einen Topf. Erhitze bei mittlerer Stufe unter ständigem Rühren, bis die Butter geschmolzen und der Zucker aufgelöst ist. Nach ca. 5 Minuten beginnt die Mischung zu blubbern und wird goldbraun. Nimm den Topf vom Herd.
- Rühre Sahne und Vanilleextrakt ein (die Mischung schäumt kurz auf). Gib die gehackten Nüsse dazu und vermische alles gut.
- Verteile die Nussfüllung gleichmäßig auf dem vorgebackenen Schokoboden. Streiche sie glatt und drücke sie leicht an.
- Backe das Ganze für weitere 15-18 Minuten bei 180 °C, bis die Füllung goldbraun ist und leicht blubbert.
- Nimm das Blech aus dem Ofen und lass es ca. 10 Minuten abkühlen.
- Hacke 150 g dunkle Schokolade grob und schmelze sie über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen. Rühre das Kokosöl unter.
- Bestreiche die noch lauwarmen Nussecken mit der geschmolzenen Schokolade.
- Lass die Nussecken vollständig abkühlen, bis die Schokolade fest ist (ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur oder 15 Minuten im Kühlschrank).
- Schneide sie mit einem scharfen Messer in Dreiecke: zuerst Quadrate (ca. 4×4 cm), dann jedes Quadrat diagonal in zwei Dreiecke.
Notes
Die Nüsse vor dem Rösten nicht zu fein hacken, damit die Füllung Crunch behält. Die Karamellfüllung nicht zu lange kochen, sonst wird sie hart. Die Schokolade nicht zu heiß schmelzen, um ein Mattwerden zu vermeiden. Die Nussecken am besten vollständig abkühlen lassen, bevor sie geschnitten werden. Sie schmecken am zweiten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 180
- Sugar: 10
- Fat: 12
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 16
- Fiber: 1
- Protein: 3
Keywords: Nussecken, Schokoboden, einfaches Rezept, Ofen, Nüsse, Schokolade, Karamell, Mürbeteig


