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Laura Bailey

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Weihnachtliche Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre: Bestes Rezept für Plätzchen

Ready In 60 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Ich stand letzten Dienstag in der Keksabteilung meines Supermarkts, eigentlich nur auf der Suche nach Vanillezucker, als mich dieser Duft traf. Nicht der Geruch des Ladens selbst, sondern eine Erinnerung, die aus dem Nichts kam – der süße, leicht buttrige Duft von Mürbeteig, vermischt mit dem intensiven Aroma von Himbeeren. Und plötzlich war ich sieben, in der winzigen Küche meiner Tante Elke, und sah ihre Hände, die mit einer solchen Selbstverständlichkeit kleine Teigkugeln formten, als gäbe es nichts Leichteres auf der Welt.

Ich habe sie damals nie gefragt, woher sie das Rezept hatte. Es war einfach da, jedes Jahr pünktlich zum ersten Advent, auf ihrem alten, leicht verbeulten Blech. Die Engelsaugen – oder Husarenkrapfen, wie man sie auch nennt – waren ihre Spezialität. Ich kann mich noch genau an das Gefühl erinnern, wenn ich vorsichtig in das weiche, fast bröselige Gebiss biss und auf das klebrig-süße Herz aus Himbeerkonfitüre stieß. Es war ein kleiner, perfekter Moment des Glücks. Tante Elke ist vor drei Jahren gestorben, und letztes Jahr habe ich zum ersten Mal versucht, ihre Engelsaugen selbst zu backen. Ehrlich gesagt, der erste Versuch war eine Katastrophe – der Teig zu trocken, die Konfitüre ist beim Backen ausgelaufen, und sie sahen aus wie kleine, traurige Ufos. Aber ich habe weitergemacht. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses Gefühl, wenn man ein Stück Kindheit zurückhaben will, und der einzige Weg dorthin führt über eine Schüssel Mehl und Butter.

Dieses Rezept hier ist das Ergebnis vieler Versuche und einiger schlafloser Nächte. Es ist mein Versuch, diesen einen, perfekten Bissen wiederzufinden. Und wisst ihr was? Ich glaube, es ist sogar ein kleines bisschen besser als das Original. Vielleicht, weil ich jetzt verstehe, warum der Teig so sein muss, wie er ist. Vielleicht, weil die Erinnerung an Tante Elke jedes Mal ein Lächeln auf mein Gesicht zaubert, wenn ich den Duft von Vanille und Himbeeren in meiner Küche habe. Deshalb backe ich sie jetzt jedes Jahr. Nicht nur für den Geschmack, sondern für das Gefühl, das damit verbunden ist.

Warum ihr dieses Rezept lieben werdet

Diese weihnachtlichen Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre sind nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind eine kleine, runde Offenbarung. Ich habe so viele Versionen probiert – mit zu viel Mehl, zu wenig Butter, mit Marmelade, die beim Backen zu dünn war. Dieses Rezept hier ist durchgetestet und hat sich in unzähligen Küchen bewährt. Versprochen!

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine langen Kühlzeiten, keine komplizierten Techniken. Perfekt für einen entspannten Backnachmittag in der Adventszeit.
  • Einfache Zutaten: Mehl, Butter, Zucker, Eier, Vanille und eine gute Himbeerkonfitüre. Das habt ihr garantiert schon zu Hause oder bekommt es im nächsten Supermarkt.
  • Perfekt für Weihnachten: Sie sind der Klassiker auf jedem Plätzchenteller. Sie sehen wunderschön aus, schmecken himmlisch und sind einfach die Verkörperung von gemütlicher Weihnachtszeit.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ernsthaft, ich habe noch niemanden getroffen, der diese Engelsaugen nicht mag. Sie sind bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt und verschwinden immer als Erstes vom Teller.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus dem buttrigen, zarten Mürbeteig und der fruchtig-süßen, leicht säuerlichen Himbeerkonfitüre ist einfach unschlagbar. Ein Bissen und ihr seid im Weihnachtshimmel.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Teig ist fest genug, um die Kugeln zu formen, aber zart genug, um auf der Zunge zu zergehen. Das Geheimnis liegt in der richtigen Temperatur der Butter und der perfekten Konsistenz der Konfitüre. Ich zeige euch genau, worauf ihr achten müsst, damit eure Engelsaugen nicht nur gut aussehen, sondern auch so schmecken, wie sie sollen: nach purer, gebackener Kindheitserinnerung. Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Plätzchen, bei der man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und kurz innehalten muss.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diese weihnachtlichen Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre kommen nur wenige, aber feine Zutaten zum Einsatz. Sie sind der Schlüssel zu diesem unvergleichlichen Geschmack. Achtet auf gute Qualität, denn sie macht den Unterschied.

  • 250 g Mehl (Type 405): Das ist die Basis für unseren Mürbeteig. Ich verwende am liebsten Weizenmehl Type 405, es ergibt den schönsten, feinen Teig. Für eine glutenfreie Variante könnt ihr eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber der Teig wird dann etwas bröseliger.
  • 125 g kalte Butter: Die Butter muss kalt sein, das ist entscheidend! Ich nehme immer ungesalzene Butter, um die Süße selbst bestimmen zu können. Ein Tipp von mir: schneidet die Butter in kleine Würfel und gebt sie direkt aus dem Kühlschrank zum Mehl. So wird der Teig besonders mürbe. Meine Lieblingsmarke ist die Deutsche Markenbutter, aber jede gute Butter tut es auch.
  • 75 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Er löst sich besser auf und sorgt für eine gleichmäßige Süße. Ihr könnt auch feinen Backzucker verwenden, aber Puderzucker ist hier die bessere Wahl.
  • 2 Eigelb (Größe M): Die Eigelbe binden den Teig und geben ihm eine schöne, gelbe Farbe und einen reichhaltigen Geschmack. Achtet darauf, dass die Eier Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser mit der Butter. Das Eiweiß könnt ihr übrigens einfrieren und später für Baiser oder einen anderen Kuchen verwenden.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Vanillezucker ist ein Muss! Er verleiht den Plätzchen dieses unverwechselbare, weihnachtliche Aroma. Ich verwende am liebsten echten Vanillezucker mit Bourbon-Vanille, aber der klassische von Dr. Oetker tut es auch. Wer mag, kann auch das Mark einer halben Vanilleschote verwenden.
  • 1 Prise Salz: Klingt komisch, ist aber so. Eine kleine Prise Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und macht die Plätzchen erst richtig rund. Unterschätzt das nicht!
  • Ca. 150 g Himbeer-Konfitüre (oder Marmelade): Das Herzstück! Hier bitte nicht sparen. Verwendet eine gute Konfitüre mit Fruchtstücken, am besten aus Himbeeren. Ich mag die von Bonne Maman oder die eigene Produktion von meinem Lieblingsbauern. Sie sollte nicht zu flüssig sein, sonst läuft sie beim Backen aus. Wenn sie zu fest ist, könnt ihr sie kurz mit einer Gabel verrühren oder ganz leicht erwärmen.
  • Puderzucker zum Bestäuben: Zum Schluss werden die Engelsaugen noch mit einer feinen Schicht Puderzucker bestäubt. Das sieht nicht nur schön aus, sondern unterstreicht auch den zarten Geschmack.

Benötigte Küchengeräte

Bevor wir loslegen, sammeln wir kurz alles, was wir brauchen. Keine Sorge, es ist keine ausgefallene Spezialausrüstung nötig. Die meisten Dinge habt ihr bestimmt schon in eurer Küche.

  • Rührschüssel: Eine große Schüssel, in der ihr alle Zutaten gut vermischen könnt.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Mit den Knethaken geht der Teig am schnellsten. Ihr könnt den Teig aber auch von Hand kneten, das dauert nur etwas länger und der Teig wird wärmer.
  • Backblech: Ein oder zwei normale Backbleche, am besten mit Backpapier ausgelegt.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt.
  • Teelöffel oder kleiner Eisportionierer: Zum Formen der kleinen Teigkugeln. Ein Teelöffel ist perfekt, um gleichmäßige Portionen zu bekommen.
  • Ein Holzstäbchen oder der Stiel eines Kochlöffels: Damit drücken wir die typische Mulde in die Mitte der Kugeln. Ich habe früher immer meinen Finger genommen, aber mit einem Stäbchen werden die Mulden viel gleichmäßiger. Ein kleiner Tipp: Taucht das Stäbchen zwischendurch in Mehl, damit es nicht am Teig kleben bleibt.
  • Kleine Schüssel: Für die Himbeerkonfitüre.
  • Kuchengitter: Zum Abkühlen der fertigen Plätzchen. Unbedingt notwendig, damit sie schön knusprig bleiben.
  • Feines Sieb: Zum Bestäuben mit Puderzucker. Ein Teesieb tut es auch, wenn ihr kein feines Küchensieb habt.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Angst, es ist wirklich einfacher, als es aussieht. Folgt einfach diesen Schritten, und schon bald duftet es bei euch nach Weihnachten.

  1. Teig zubereiten: Gebt das Mehl, den Puderzucker und das Salz in eine große Rührschüssel und vermischt alles kurz. Dann die kalte Butter in kleinen Würfeln und die beiden Eigelbe dazugeben. Mit den Knethaken des Handrührgeräts oder in der Küchenmaschine alles zu einem glatten Teig verkneten. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben. Wenn er noch zu bröselig ist, gebt einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wenn er klebt, gebt noch etwas Mehl hinzu.
  2. Teig kühlen (optional, aber empfehlenswert): Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn etwas fester und die Kugeln lassen sich leichter formen. Wenn ihr wenig Zeit habt, könnt ihr diesen Schritt auch überspringen, aber die Plätzchen werden dann vielleicht nicht ganz so gleichmäßig. Ich mache es immer so, denn dann kann ich in Ruhe die Konfitüre vorbereiten und die Küche aufräumen.
  3. Konfitüre vorbereiten: Gebt die Himbeer-Konfitüre in eine kleine Schüssel und rührt sie mit einer Gabel glatt. Wenn sie sehr stückig ist, könnt ihr sie kurz mit einem Stabmixer pürieren. Achtet darauf, dass sie nicht zu flüssig ist. Wenn sie zu fest ist, stellt die Schüssel für 10-15 Sekunden in die Mikrowelle oder in ein warmes Wasserbad.
  4. Backofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
  5. Kugeln formen: Nehmt den Teig aus dem Kühlschrank. Formt mit den Händen kleine, gleichmäßige Kugeln. Ein Teelöffel voll Teig pro Kugel ist eine gute Richtlinie. Die Kugeln sollten etwa walnussgroß sein. Legt sie mit etwas Abstand (ca. 2-3 cm) auf das vorbereitete Backblech, da sie beim Backen ein wenig auseinanderlaufen.
  6. Die Mulde drücken: Nun kommt der wichtigste Schritt! Taucht das Holzstäbchen oder den Kochlöffelstiel in Mehl (damit nichts klebt) und drückt damit vorsichtig eine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Drückt nicht zu tief, sonst brechen die Kugeln auseinander. Die Mulde sollte etwa bis zur Hälfte der Kugel reichen.
  7. Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Engelsaugen für 10-12 Minuten. Sie sollten am Rand ganz leicht goldbraun sein, aber auf keinen Fall zu dunkel werden. Sie sind noch sehr weich, wenn sie aus dem Ofen kommen. Das ist normal! Lasst sie auf dem Blech für 2-3 Minuten abkühlen, damit sie etwas fester werden.
  8. Die Mulde nachdrücken: Hier ist ein kleiner Trick, den ich von Tante Elke gelernt habe: Nehmt das Holzstäbchen und drückt die Mulden vorsichtig noch einmal nach, solange die Plätzchen noch warm sind. Beim Backen gehen die Mulden nämlich oft wieder etwas zu. Das sorgt für die perfekte Vertiefung für die Konfitüre.
  9. Mit Konfitüre füllen: Gebt mit einem kleinen Teelöffel oder einem Spritzbeutel einen Klecks Himbeerkonfitüre in jede Mulde. Nicht zu viel, sonst läuft sie über. Ein halber Teelöffel pro Plätzchen ist perfekt.
  10. Auskühlen lassen: Lasst die gefüllten Engelsaugen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das dauert etwa 30 Minuten.
  11. Bestäuben: Kurz vor dem Servieren oder Verpacken die ausgekühlten Plätzchen mit einem feinen Sieb mit Puderzucker bestäuben. Das sieht nicht nur wunderschön aus, sondern gibt ihnen den letzten Schliff. Genießt den Anblick!

Tipps & Tricks für perfekte Engelsaugen

Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit eure weihnachtlichen Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre garantiert gelingen.

  • Die richtige Buttertemperatur: Das A und O! Die Butter muss wirklich kalt sein. Ich schneide sie in kleine Würfel und lege sie nach dem Schneiden nochmal für 5 Minuten ins Gefrierfach, bevor ich sie zum Mehl gebe. Das macht den Teig besonders mürbe und die Kugeln verlieren beim Backen weniger ihre Form.
  • Nicht zu viel kneten: Sobald der Teig zusammenhält, hört auf zu kneten. Je länger ihr knetet, desto mehr Gluten bildet sich und die Plätzchen werden zäh. Lieber ein paar Brösel mehr im Teig als zu feste Plätzchen.
  • Die Mulde nicht vergessen: Ich habe es schon erlebt, dass ich die Mulden vergessen habe und die Plätzchen einfach so gebacken habe. Das war kein schöner Anblick. Macht die Mulde gleichmäßig und tief genug, aber nicht zu tief. Ein bemehltes Stäbchen ist hier Gold wert.
  • Das Timing beim Nachdrücken: Das Nachdrücken der Mulde nach dem Backen ist der entscheidende Schritt. Macht es, solange die Plätzchen noch warm sind. Wenn ihr wartet, bis sie kalt sind, brechen sie sonst auseinander. Ein kleiner, aber feiner Unterschied!
  • Die richtige Konfitüre: Verwendet eine Konfitüre mit einem hohen Fruchtanteil und wenig Zucker. Sie sollte nicht zu flüssig sein. Ich habe schon mal eine sehr dünnflüssige Marmelade verwendet, und die ist beim Backen einfach ausgelaufen und hat das ganze Blech verklebt. Seitdem nehme ich nur noch feste Konfitüre oder koche sie kurz mit etwas Speisestärke ein.
  • Nicht zu voll füllen: Es ist verlockend, viel Konfitüre in die Mulde zu geben, aber weniger ist mehr. Ein halber Teelöffel reicht völlig aus. Sonst läuft sie über und verbrennt auf dem Blech.
  • Geduld beim Abkühlen: Die Plätzchen sind direkt nach dem Backen noch sehr weich. Lasst sie unbedingt vollständig auf dem Kuchengitter auskühlen, bevor ihr sie bestäubt oder in eine Dose legt. Sonst werden sie matschig.

Variationen & Abwandlungen

Dieses Grundrezept ist so wunderbar vielseitig! Hier sind ein paar Ideen, wie ihr die weihnachtlichen Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre nach eurem Geschmack anpassen könnt.

  • Andere Marmeladensorten: Statt Himbeere könnt ihr auch andere Marmeladen verwenden. Erdbeere, Aprikose, Johannisbeere oder sogar eine exotische Mango-Chili-Marmelade passen hervorragend. Probiert einfach aus, was euch schmeckt! Ich habe letztes Jahr eine Variante mit selbstgemachter Quittenmarmelade gemacht – die war der Hit.
  • Schoko-Variante: Für alle Schokoholics: Ersetzt 20 g Mehl durch 20 g Backkakao und gebt einen Teelöffel Kakaopulver in den Teig. Füllt die Mulden dann mit einer guten Schokocreme (Nutella!) oder einer dunklen Ganache. Ein Traum!
  • Nüsse im Teig: Gebt 50 g fein gemahlene Mandeln oder Haselnüsse zum Mehl. Das gibt den Plätzchen einen wunderbar nussigen Geschmack und eine noch feinere Textur. Ich mag die Variante mit gemahlenen Mandeln am liebsten.
  • Zitronen- oder Orangenabrieb: Verfeinert den Teig mit dem Abrieb einer halben, unbehandelten Zitrone oder Orange. Das gibt eine frische, fruchtige Note, die perfekt zur Himbeerkonfitüre passt. Einfach den Abrieb zusammen mit der Butter unterkneten.
  • Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (achtet auf einen hohen Fettgehalt) und die Eigelbe durch 2 Esslöffel kaltes Wasser und einen Esslöffel Leinsamenmehl (mit 3 EL Wasser verrührt und 5 Minuten quellen lassen). Der Teig wird etwas bröseliger, aber die Plätzchen schmecken trotzdem fantastisch.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Damit ihr lange Freude an euren selbstgebackenen Schätzen habt, hier ein paar Hinweise.

Servieren: Die Engelsaugen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Holt sie also etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Sie sind der absolute Hingucker auf jedem Plätzchenteller. Ein paar frische Minzblätter oder essbare Blüten als Dekoration machen sich auch sehr gut. Dazu passt ein heißer Glühwein, eine Tasse Kaffee oder ein cremiger Kakao – perfekt für gemütliche Weihnachtsnachmittage.

Aufbewahren: In einer gut verschließbaren Keksdose, an einem kühlen und trockenen Ort gelagert, halten sich die Engelsaugen problemlos 2-3 Wochen. Wichtig: Legt sie nicht zusammen mit anderen, sehr feuchten Plätzchen (wie z.B. Makronen), da sie sonst weich werden. Ich lege immer ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt.

Einfrieren: Ihr könnt die ungefüllten und unbestäubten Plätzchen problemlos einfrieren. Dazu legt ihr sie auf ein Tablett und friert sie für eine Stunde vor, bevor ihr sie in einen Gefrierbeutel umfüllt. So kleben sie nicht zusammen. Sie halten sich im Gefrierfach bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen. Nach dem Auftauen dann mit Konfitüre füllen und mit Puderzucker bestäuben. Das ist perfekt, wenn ihr Gäste bekommt und spontan welche braucht!

Reheating: Normalerweise nicht nötig, aber wenn ihr sie ganz frisch und warm genießen wollt, könnt ihr sie für 2-3 Minuten bei 100 °C im Ofen aufwärmen. Aber Vorsicht: Die Konfitüre wird dann sehr heiß!

Geschmacksentwicklung: Wie viele Plätzchen werden auch Engelsaugen nach ein paar Tagen noch besser. Die Aromen von Butter, Vanille und Himbeere verbinden sich und der Teig wird noch mürber. Wenn ihr sie also ein paar Tage vor dem Verzehr backt, schmecken sie oft am allerbesten. Ich backe sie meistens am ersten Advent, und sie sind bis Weihnachten einfach perfekt.

Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile

Okay, wir sind ehrlich: Weihnachtsplätzchen sind kein Diätessen. Aber ein paar kleine Vorteile haben sie ja doch. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (basierend auf 30 Plätzchen):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 90 kcal
Fett ca. 5 g
Kohlenhydrate ca. 11 g
davon Zucker ca. 6 g
Eiweiß ca. 1 g

Gesundheitliche Aspekte: Die Himbeeren in der Konfitüre sind reich an Antioxidantien und Vitamin C. Die Butter liefert zwar Fett, aber auch fettlösliche Vitamine. In Maßen genossen, sind diese Plätzchen also ein kleiner, aber feiner Beitrag zum Wohlbefinden in der stressigen Weihnachtszeit. Sie sind ein Genussmittel, das man bewusst und mit Freude essen sollte. Und ein bisschen Seelennahrung tut ja bekanntlich auch der Seele gut.

Hinweis: Das Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Laktose (Butter) und Eier. Für Allergiker bitte die entsprechenden Ersatzprodukte verwenden (siehe Variationen).

Fazit

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Rezept für weihnachtliche Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre ein bisschen von der Magie dieser kleinen Plätzchen vermitteln. Sie sind mehr als nur Gebäck – sie sind ein Stück Erinnerung, ein Hauch von Kindheit, ein Versprechen auf gemütliche Stunden. Sie sind der Beweis, dass die einfachsten Dinge oft die schönsten sind.

Probiert es aus! Habt keine Angst vor Fehlern – auch meine ersten Versuche waren, wie gesagt, eine Katastrophe. Aber mit jedem Blech werdet ihr besser, und irgendwann habt ihr euer eigenes, perfektes Rezept gefunden. Vielleicht mit einer anderen Marmelade, vielleicht mit einem Hauch Zimt im Teig. Das ist das Schöne am Backen: Man kann es immer wieder neu erfinden.

Ich liebe dieses Rezept, weil es mich jedes Jahr aufs Neue daran erinnert, dass Weihnachten nicht perfekt sein muss. Es geht um die kleinen Momente – den Duft in der Küche, das Lachen mit der Familie, das erste Knabbern an einem noch warmen Plätzchen. Genau das wünsche ich euch. Also, ran an die Schüsseln! Backt, genießt und teilt eure Kreationen. Ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie eure Engelsaugen aussehen. Schreibt es mir in die Kommentare! Frohe Weihnachten und eine wundervolle Backzeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut! Wickelt den Teig gut in Frischhaltefolie und lagert ihn über Nacht im Kühlschrank. Vor dem Formen der Kugeln lasst ihr ihn dann kurz bei Zimmertemperatur etwas weicher werden. Das spart Zeit am Backtag.

Warum sind meine Engelsaugen nach dem Backen so flach?

Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war die Butter zu weich, der Teig wurde zu warm beim Kneten, oder ihr habt zu wenig Mehl verwendet. Achtet darauf, dass die Butter wirklich kalt ist und knetet nicht zu lange. Auch das Kühlen des Teigs vor dem Backen hilft, die Form zu bewahren.

Welche Konfitüre eignet sich am besten?

Eine hochwertige Konfitüre mit einem hohen Fruchtanteil und fester Konsistenz ist ideal. Sie sollte nicht zu flüssig sein, damit sie beim Backen nicht ausläuft. Ich empfehle eine Himbeerkonfitüre mit ganzen Fruchtstücken, aber auch Erdbeere, Johannisbeere oder Aprikose sind sehr lecker.

Kann ich die Engelsaugen auch ohne Ei backen?

Ja, ihr könnt die Eigelbe durch 2 Esslöffel kaltes Wasser oder 2 Esslöffel Apfelmus ersetzen. Der Teig wird dann etwas trockener und bröseliger, aber die Plätzchen schmecken trotzdem gut. Achtet darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten.

Wie verhindere ich, dass die Konfitüre beim Backen ausläuft?

Das ist der häufigste Fehler! Verwendet eine feste Konfitüre, füllt die Mulden nicht zu voll (ein halber Teelöffel reicht) und drückt die Mulde nach dem Backen noch einmal nach. Wenn die Konfitüre sehr flüssig ist, könnt ihr sie vor dem Befüllen kurz mit etwas Speisestärke (1 TL auf 100 g Konfitüre) verrühren und kurz aufkochen.

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Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre recipe

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Weihnachtliche Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre: Bestes Rezept für Plätzchen

Diese weihnachtlichen Engelsaugen mit Himbeer-Konfitüre sind nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind eine kleine, runde Offenbarung – buttriger Mürbeteig mit fruchtig-süßem Herz, perfekt für die Adventszeit.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 57 Minuten
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 125 g kalte Butter, ungesalzen
  • 75 g Puderzucker
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Ca. 150 g Himbeer-Konfitüre (oder Marmelade)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Teig zubereiten: Mehl, Puderzucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen. Kalte Butter in kleinen Würfeln und die beiden Eigelbe dazugeben. Mit den Knethaken des Handrührgeräts oder in der Küchenmaschine alles zu einem glatten Teig verkneten (ca. 2-3 Minuten). Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben. Falls nötig, 1 EL kaltes Wasser oder etwas Mehl hinzufügen.
  2. Teig kühlen (optional, aber empfehlenswert): Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  3. Konfitüre vorbereiten: Himbeer-Konfitüre in eine kleine Schüssel geben und mit einer Gabel glatt rühren. Falls zu stückig, kurz mit einem Stabmixer pürieren. Falls zu fest, 10-15 Sekunden in der Mikrowelle oder im warmen Wasserbad erwärmen.
  4. Backofen vorheizen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Kugeln formen: Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit den Händen kleine, gleichmäßige Kugeln formen (ca. walnussgroß, etwa 1 TL Teig pro Kugel). Mit etwas Abstand (2-3 cm) auf das vorbereitete Backblech legen.
  6. Die Mulde drücken: Holzstäbchen oder Kochlöffelstiel in Mehl tauchen und vorsichtig eine Mulde in die Mitte jeder Kugel drücken (bis etwa zur Hälfte der Kugel).
  7. Backen: Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Plätzchen sind noch weich – das ist normal. 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen.
  8. Die Mulde nachdrücken: Mit dem Holzstäbchen die Mulden vorsichtig noch einmal nachdrücken, solange die Plätzchen noch warm sind.
  9. Mit Konfitüre füllen: Mit einem kleinen Teelöffel oder Spritzbeutel einen Klecks Himbeerkonfitüre (ca. 1/2 TL) in jede Mulde geben.
  10. Auskühlen lassen: Gefüllte Engelsaugen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen (ca. 30 Minuten).
  11. Bestäuben: Kurz vor dem Servieren oder Verpacken die ausgekühlten Plätzchen mit einem feinen Sieb mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Die Butter muss kalt sein – am besten in kleine Würfel schneiden und vor der Verwendung 5 Minuten ins Gefrierfach legen. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen zäh. Die Mulde nach dem Backen noch einmal nachdrücken, solange die Plätzchen warm sind. Für die Konfitüre eine feste Sorte mit hohem Fruchtanteil verwenden, damit sie nicht ausläuft. Die Plätzchen schmecken nach ein paar Tagen noch besser, da sich die Aromen verbinden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 90
  • Sugar: 6
  • Sodium: 30
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 11
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 1

Keywords: Engelsaugen, Husarenkrapfen, Weihnachtsplätzchen, Himbeer-Konfitüre, Mürbeteig, Plätzchenrezept, Weihnachten, einfach, schnell

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