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Laura Bailey

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Lebkuchen vom Blech – Einfaches Familienrezept das alle lieben

Ready In 45 Minuten
Servings 20 Stücke
Difficulty Einfach

Eigentlich sollte es ja eine klassische Weihnachtsbäckerei werden, die kleinen, runden Lebkuchen, die man einzeln aufs Blech setzt und nach dem Backen in Schokolade taucht. Ich stand in der Küche, hatte alle Zutaten bereit, den Honig schon sanft erwärmt und die Gewürze dufteten durch die ganze Wohnung. Dann klingelte das Telefon, meine Schwester war dran, und während ich ihr von den chaotischen Vorbereitungen für das Familienfest erzählte, passierte es: Ich griff aus reiner Gewohnheit zum falschen Blech – dem großen, tiefen Backblech – und kippte den gesamten, wunderbar klebrigen Teig hinein. Einen Moment lang stand ich nur da und starrte auf diese dicke, honigbraune Masse, die sich gleichmäßig auf dem Blech verteilt hatte. Ein klassischer Anfängerfehler, dachte ich, und die Vorstellung, den Teig jetzt wieder aus der Form zu kratzen und irgendwie zu kleinen Kugeln zu formen, war einfach nur frustrierend. Ich war schon kurz davor, alles in den Müll zu werfen, aber dann dachte ich: „Ach, back ihn einfach so.“ Der Duft, der sich dann in den nächsten 20 Minuten in der Küche ausbreitete, war so unglaublich weihnachtlich und intensiv, dass die ganze Familie neugierig hereinschlich. Als ich das Blech herausholte, war ich skeptisch – würde das überhaupt schmecken? Der erste Bissen, noch warm und weich, war eine Offenbarung. Saftiger, aromatischer und einfach himmlischer als jedes einzelne Plätzchen, das ich je gebacken hatte. Seit diesem Abend gibt es bei uns nur noch diesen Lebkuchen vom Blech – ein Rezept, das aus einem kleinen Chaos entstanden ist und jetzt zu unseren liebsten Familientraditionen gehört. Vielleicht kennen Sie das ja, wenn die besten Dinge im Leben einfach so passieren, ohne dass man sie geplant hat.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Dieser Lebkuchen vom Blech ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch die perfekte Lösung für alle, die in der Vorweihnachtszeit wenig Zeit, aber große Lust auf selbstgebackene Leckereien haben. Ich habe dieses Rezept über Jahre hinweg immer wieder verfeinert, bis es genau richtig war. Es ist von mir getestet, von der Familie abgesegnet und sogar von meiner Schwester, die sonst eher die pragmatische Bäckerin ist, für „genial“ befunden worden.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt und das Blech ist in 20 Minuten fertig gebacken. Kein Ausstechen, kein langes Kühlen, keine Sauerei mit Mehl auf der Arbeitsplatte.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Alles, was Sie brauchen, haben Sie wahrscheinlich schon im Vorratsschrank oder bekommen Sie im nächsten Supermarkt.
  • Perfekt für die ganze Familie: Ob als Nachtisch, zum Kaffee oder als Mitbringsel für die Weihnachtsfeier – dieser Lebkuchen kommt immer gut an. Sogar meine Kinder, die bei Nüssen und kandierten Früchten normalerweise die Nase rümpfen, lieben ihn.
  • Ein echter Publikumsliebling: Die Kombination aus saftigem Teig, würzigem Aroma und der optionalen Schokoladenglasur ist einfach unwiderstehlich. Jeder, der ihn probiert, will das Rezept haben.
  • Unglaublich lecker: Der Lebkuchen vom Blech ist saftiger und aromatischer als jedes einzelne Plätzchen. Die größere Oberfläche sorgt für eine perfekte Konsistenz – außen leicht knusprig, innen weich und zart.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die einfache Methode. Kein stundenlanges Kneten, kein Wälzen in Mehl, kein Ausstechen von winzigen Figuren. Es ist die entspannte Art der Weihnachtsbäckerei – perfekt für einen stressigen Advent. Und ehrlich, es schmeckt einfach nach genau dem, was man sich unter einem gemütlichen Familienweihnachten vorstellt. Dieses Rezept ist nicht nur gut, es ist das eine Rezept, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und sich einfach wohlfühlt.

Welche Zutaten Sie brauchen

Für diesen herrlichen Lebkuchen vom Blech verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen ein unvergleichliches Aroma ergeben. Die meisten davon haben Sie bestimmt zu Hause, denn es sind klassische Vorratszutaten.

  • Für den Teig:
    • 500 g Mehl (Type 405 oder 550) – Das Mehl bildet die Basis für den Teig. Ich verwende am liebsten Weizenmehl, aber Dinkelmehl funktioniert auch prima, dann wird der Lebkuchen etwas nussiger im Geschmack.
    • 250 g Honig – Am besten ein milder, flüssiger Honig wie Waldhonig oder Blütenhonig. Der Honig sorgt nicht nur für die Süße, sondern auch für die typische Saftigkeit und die schöne braune Farbe. (Tipp: Wenn Ihr Honig fest ist, erwärmen Sie ihn kurz im Wasserbad, bis er flüssig wird.)
    • 150 g brauner Zucker – Brauner Zucker gibt dem Lebkuchen eine karamellige Note. Sie können auch normalen weißen Zucker nehmen, aber der braune Zucker macht ihn einfach aromatischer.
    • 2 Eier (Größe M) – Die Eier binden den Teig und machen ihn schön locker. Achten Sie darauf, dass sie Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten.
    • 100 g Butter – Die Butter macht den Teig zart und geschmeidig. Ich nehme immer ungesalzene Butter, damit ich die Salzmenge selbst bestimmen kann.
    • 1 Päckchen Lebkuchengewürz (ca. 20 g) – Das ist die geheime Waffe für den perfekten Weihnachtsgeschmack. Sie können es fertig kaufen oder selbst mischen aus Zimt, Nelken, Kardamom, Muskat und Piment. (Ich empfehle die Mischung von [Marke], sie ist besonders aromatisch.)
    • 1 Prise Salz – Das Salz hebt die Aromen hervor und sorgt für die richtige Balance.
    • 1 TL Backpulver – Für die Lockerheit des Teigs. Nicht zu viel, sonst wird der Lebkuchen zu sehr aufgebläht.
    • 100 ml Milch – Die Milch macht den Teig geschmeidig und sorgt für eine saftige Konsistenz.
  • Für die Glasur (optional):
    • 200 g Zartbitterschokolade (oder Vollmilchschokolade) – Für den Schokoladenüberzug. Ich nehme am liebsten eine gute Zartbitterschokolade mit 70% Kakao, weil sie nicht zu süß ist und perfekt mit dem würzigen Teig harmoniert.
    • 50 g Butter – Die Butter macht die Glasur schön glänzend und geschmeidig.
    • Oder: Puderzucker und Zitronensaft für eine einfache Zuckerglasur.

Substitutionen & Tipps

Wenn Sie keinen Honig mögen, können Sie ihn durch Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen. Der Geschmack wird dann etwas anders, aber immer noch lecker. Für eine vegane Variante ersetzen Sie die Eier durch 2 EL Leinsamenmehl gemischt mit 6 EL Wasser und verwenden Sie pflanzliche Butter und Milch. Und wer keine Nüsse mag, kann die gehackten Mandeln oder Nüsse einfach weglassen oder durch Sonnenblumenkerne ersetzen. Achten Sie beim Kauf des Lebkuchengewürzes darauf, dass es frisch ist, denn alte Gewürze verlieren an Aroma. Ich mische mein Gewürz manchmal auch selbst, dann kann ich die Intensität genau nach meinem Geschmack anpassen.

Benötigte Küchengeräte

Lebkuchen vom Blech preparation steps

Für dieses Rezept brauchen Sie keine Spezialausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt in Ihrer Küche. Ein großes Backblech (ca. 40 x 30 cm) ist das Wichtigste. Wenn Sie kein so großes Blech haben, können Sie auch zwei kleinere Bleche oder eine Auflaufform verwenden. Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine mit Knethaken erleichtern die Arbeit, aber Sie können den Teig auch gut mit einem Kochlöffel oder den Händen kneten. Eine Schüssel, ein Schneebesen, ein Backpapier und ein Teigschaber sind ebenfalls hilfreich. Für die Glasur brauchen Sie einen kleinen Topf oder eine Schüssel für das Wasserbad. Und zu guter Letzt: ein scharfes Messer oder ein Teigschaber zum Schneiden des fertigen Lebkuchens. Ich persönlich liebe mein altes, etwas verbeultes Backblech, es ist einfach perfekt für diesen Lebkuchen – es hat schon so viele Bleche voller Weihnachtszauber gesehen!

Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt

Hier kommt der wichtigste Teil: die Zubereitung. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden im Handumdrehen einen himmlischen Lebkuchen vom Blech haben.

  1. Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie ein großes Backblech mit Backpapier aus. Das Backpapier sollte ruhig etwas überlappen, damit der Teig nicht ausläuft.
  2. Honig, Zucker und Butter schmelzen: Geben Sie den Honig, den braunen Zucker und die Butter in einen kleinen Topf. Erwärmen Sie alles bei mittlerer Hitze, bis die Butter geschmolzen ist und der Zucker sich aufgelöst hat. Rühren Sie gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie die Mischung etwas abkühlen. (Achtung: Nicht kochend heiß in den Teig geben, sonst werden die Eier später zu fest.)
  3. Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel vermischen Sie das Mehl, das Lebkuchengewürz, das Backpulver und die Prise Salz. Verrühren Sie alles gut, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
  4. Die feuchten Zutaten einarbeiten: Geben Sie die abgekühlte Honig-Butter-Mischung, die Eier und die Milch zu den trockenen Zutaten. Verrühren Sie alles mit dem Handrührgerät (oder den Händen) zu einem glatten, klebrigen Teig. Der Teig wird ziemlich weich und klebrig sein – das ist genau richtig! Kneten Sie nicht zu lange, sonst wird der Lebkuchen zäh. Etwa 2 Minuten auf mittlerer Stufe reichen völlig.
  5. Den Teig auf das Blech geben: Geben Sie den Teig auf das vorbereitete Backblech. Verteilen Sie ihn mit einem Teigschaber oder einem nassen Löffel gleichmäßig. Der Teig ist sehr klebrig, aber das ist normal. Tipp: Befeuchten Sie Ihre Hände oder den Teigschaber leicht mit Wasser, dann lässt sich der Teig viel leichter verteilen. Der Teig sollte etwa 1 bis 1,5 cm dick sein.
  6. Backen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backen Sie den Lebkuchen für 20 bis 25 Minuten. Der Lebkuchen ist fertig, wenn er goldbraun ist und sich die Oberfläche fest anfühlt. Machen Sie die Stäbchenprobe: Ein Holzstäbchen in die Mitte gestochen sollte sauber herauskommen. Achtung: Der Lebkuchen sollte nicht zu trocken werden, er soll ja schön saftig bleiben. Lieber eine Minute früher herausnehmen als zu spät!
  7. Abkühlen lassen: Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie den Lebkuchen auf einem Kuchengitter oder einfach auf dem Blech vollständig abkühlen. Das ist wichtig, bevor Sie ihn mit Schokolade überziehen oder schneiden.
  8. Die Glasur zubereiten (optional): Für die Schokoladenglasur hacken Sie die Schokolade in kleine Stücke und geben sie zusammen mit der Butter in eine Schüssel. Schmelzen Sie beides über einem Wasserbad (oder in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen) und rühren Sie, bis eine glatte Masse entsteht. Für eine Zuckerglasur verrühren Sie einfach 200 g Puderzucker mit 3-4 EL Zitronensaft, bis eine dickflüssige Paste entsteht.
  9. Den Lebkuchen glasieren und schneiden: Gießen Sie die flüssige Schokolade oder die Zuckerglasur über den abgekühlten Lebkuchen und verstreichen Sie sie gleichmäßig. Lassen Sie die Glasur fest werden. Dann schneiden Sie den Lebkuchen in beliebig große Stücke – Vierecke, Rechtecke oder Rauten. Tipp: Verwenden Sie ein scharfes Messer und wischen Sie es nach jedem Schnitt mit einem feuchten Tuch ab, dann werden die Schnitte sauberer.

Tipps & Tricks für den perfekten Lebkuchen

Nach vielen Jahren des Lebkuchenbackens habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem perfekten Lebkuchen ausmachen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Der Teig ist zu klebrig? Kein Problem! Das ist völlig normal. Befeuchten Sie Ihre Hände oder den Teigschaber mit kaltem Wasser, dann lässt sich der Teig leichter verteilen. Oder legen Sie ein Stück Frischhaltefolie über den Teig und rollen Sie ihn mit einer Teigrolle aus – das funktioniert auch super.
  • Nicht zu lange backen! Das ist der häufigste Fehler. Der Lebkuchen soll saftig bleiben. Nehmen Sie ihn heraus, sobald er goldbraun ist und die Stäbchenprobe sauber ist. Ein trockener Lebkuchen ist ein trauriger Lebkuchen.
  • Der Lebkuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser. Das Aroma der Gewürze entfaltet sich über Nacht. Also backen Sie ihn ruhig einen Tag vor dem Verzehr. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie oder bewahren Sie ihn in einer Dose auf – dann bleibt er schön saftig.
  • Die Glasur nicht zu dick auftragen. Eine dünne Schicht reicht völlig. Zu viel Schokolade kann den feinen Gewürzgeschmack überdecken. Ich persönlich mag es, wenn die Schokolade nur hauchdünn ist und der Lebkuchen durchscheint.
  • Multitasking ist möglich. Während der Lebkuchen im Ofen ist, können Sie schon die Glasur vorbereiten oder die Küche aufräumen. So sparen Sie Zeit und haben hinterher weniger Arbeit.

Ein kleiner Fehler, der mir einmal passiert ist: Ich habe vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Der Lebkuchen wurde flach und hart – eine echte Enttäuschung. Also, denken Sie daran: Backpulver nicht vergessen! Und ein anderes Mal habe ich zu viel Lebkuchengewürz genommen – der Lebkuchen war so scharf, dass er fast ungenießbar war. Also, lieber etwas weniger und dann nach Geschmack nachwürzen, wenn Sie das nächste Mal backen.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie den Lebkuchen vom Blech nach Ihrem Geschmack anpassen können:

  • Mit Nüssen und Früchten: Heben Sie vor dem Backen 100 g gehackte Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse unter den Teig. Auch getrocknete Cranberries, Aprikosenstücke oder Rosinen passen wunderbar. Einmal habe ich kleingehackte getrocknete Feigen untergemischt – das war ein Gedicht!
  • Schokoladen-Lebkuchen: Für eine besonders schokoladige Variante ersetzen Sie 50 g Mehl durch 50 g Backkakao. Der Lebkuchen wird dann dunkler und schmeckt intensiv nach Schokolade. Dazu passt eine weiße Schokoladenglasur hervorragend.
  • Vegane Variante: Wie schon erwähnt, ersetzen Sie die Eier durch Leinsamen-Eier (2 EL Leinsamenmehl + 6 EL Wasser) und verwenden Sie pflanzliche Butter und Milch. Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist immer noch lecker.
  • Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. auf Basis von Reismehl oder Buchweizenmehl). Achten Sie darauf, dass die Mischung ein Bindemittel wie Guarkernmehl oder Xanthan enthält. Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber der Geschmack ist super.
  • Weniger süß: Reduzieren Sie den Zucker um 50 g und verwenden Sie einen milden Honig. Das funktioniert gut, der Lebkuchen wird dann etwas weniger süß, aber immer noch aromatisch genug.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit gehackten Mandeln und einer dünnen Schicht Zartbitterschokolade. Einfach himmlisch! Und für die Kinder mache ich manchmal eine bunte Zuckerglasur mit Streuseln – das kommt immer gut an.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Der Lebkuchen vom Blech schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Sie können ihn pur servieren oder mit einem Klecks Schlagsahne oder Vanilleeis. Dazu passt ein heißer Kakao, ein Glas Milch oder eine Tasse Glühwein. Er ist auch ein wunderbares Mitbringsel für Weihnachtsfeiern oder als Geschenk aus der Küche – einfach in hübsches Zellophanpapier einwickeln und mit einer Schleife versehen.

Aufbewahrung: Der Lebkuchen hält sich in einer gut verschlossenen Dose (am besten aus Blech) bei Raumtemperatur bis zu 2 Wochen. Wichtig: Legen Sie ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose, dann bleibt der Lebkuchen schön saftig. Das Brot oder den Apfel sollten Sie aber nach 2 Tagen austauschen, sonst fangen sie an zu schimmeln. Im Kühlschrank hält er sich sogar noch länger, aber dann wird er etwas fester – einfach vor dem Servieren kurz auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Einfrieren: Der Lebkuchen lässt sich auch hervorragend einfrieren. Wickeln Sie ihn dazu in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf einem Kuchengitter auftauen lassen. Die Glasur kann dabei etwas feucht werden, aber der Geschmack leidet nicht. Ich friere oft ein Blech ein, dann habe ich immer einen Vorrat für unerwarteten Besuch.

Reheating: Wenn Sie den Lebkuchen warm genießen möchten, legen Sie ein Stück für 10-15 Sekunden in die Mikrowelle oder backen Sie es kurz im Ofen bei 150 °C auf. Aber Vorsicht: Die Schokoladenglasur kann dabei schmelzen. Also lieber nur kurz erwärmen.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 20 Stücken pro Blech, mit Schokoladenglasur):

  • Kalorien: ca. 250 kcal
  • Kohlenhydrate: 35 g
  • Fett: 10 g
  • Eiweiß: 4 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Der Lebkuchen enthält Honig, der natürliche Antioxidantien und antibakterielle Eigenschaften hat. Die Gewürze wie Zimt und Nelken sind nicht nur aromatisch, sondern fördern auch die Verdauung und wirken entzündungshemmend. Also, ein Stück Lebkuchen ist nicht nur ein Genuss, sondern auch ein kleiner Beitrag zur Gesundheit – zumindest ein bisschen! Dieses Rezept ist nicht glutenfrei oder zuckerarm, aber es ist ein traditionelles Weihnachtsgebäck, das man in Maßen genießen sollte. Für eine bewusste Ernährung ist es vielleicht nicht das erste Rezept, aber für die Seele ist es genau das Richtige.

Fazit

Dieser Lebkuchen vom Blech ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine kleine Geschichte, die zeigt, dass aus einem Missgeschick manchmal die schönsten Dinge entstehen. Er ist einfach, schnell und unglaublich lecker. Probieren Sie es aus, und Sie werden sehen, warum dieses Rezept bei uns zur Familientradition geworden ist. Passen Sie ihn nach Ihrem Geschmack an, experimentieren Sie mit den Zutaten und machen Sie ihn zu Ihrem eigenen. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie er Ihnen gelungen ist oder welche Varianten Sie ausprobiert haben. Teilen Sie das Rezept gerne mit Ihren Freunden und Ihrer Familie – denn gutes Essen macht doch am meisten Freude, wenn man es teilt. Also, ran an den Ofen und viel Spaß beim Backen! Ich wünsche Ihnen eine wundervolle, besinnliche Weihnachtszeit voller duftender Küchen und glücklicher Momente.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Lebkuchen auch ohne Honig backen?

Ja, Sie können den Honig durch Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen. Der Geschmack wird dann etwas anders, aber das Rezept funktioniert trotzdem. Achten Sie darauf, dass der Sirup nicht zu dünnflüssig ist.

Wie bekomme ich den Lebkuchen besonders saftig?

Das Geheimnis ist, ihn nicht zu lange zu backen. Nehmen Sie ihn heraus, sobald er goldbraun ist. Außerdem hilft es, ein Stück Apfel oder Brot in die Dose zu legen, in der Sie den Lebkuchen aufbewahren. Das hält ihn schön feucht.

Kann ich den Teig schon am Vortag zubereiten?

Ja, das ist möglich. Bereiten Sie den Teig zu, decken Sie die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie ihn über Nacht in den Kühlschrank. Lassen Sie ihn am nächsten Tag vor dem Backen etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, dann lässt er sich besser verteilen.

Der Teig ist zu fest, was kann ich tun?

Wenn der Teig zu fest ist, geben Sie einfach einen Schuss Milch oder Wasser dazu und kneten Sie ihn kurz durch. Der Teig sollte weich und klebrig sein, aber nicht zu trocken. Wenn er zu weich ist, geben Sie einen Esslöffel Mehl dazu.

Kann ich den Lebkuchen auch ohne Glasur einfrieren?

Ja, das ist sogar empfehlenswert. Wickeln Sie den unglasierten Lebkuchen in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. Nach dem Auftauen können Sie ihn dann mit der Glasur überziehen. So bleibt die Glasur schön knackig und glänzend.

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Lebkuchen vom Blech recipe

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Lebkuchen vom Blech – Einfaches Familienrezept das alle lieben

Dieser saftige Lebkuchen vom Blech ist schnell und einfach zubereitet, perfekt für die Weihnachtszeit. Ein Rezept, das aus einem kleinen Missgeschick entstanden ist und zur Familientradition wurde.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 35 Minuten
  • Yield: 20 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 250 g Honig (mild, flüssig)
  • 150 g brauner Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 100 g Butter (ungesalzen)
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz (ca. 20 g)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 100 ml Milch
  • 200 g Zartbitterschokolade (für die Glasur, optional)
  • 50 g Butter (für die Glasur, optional)
  • Puderzucker und Zitronensaft (für Zuckerglasur, optional)

Instructions

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Honig, braunen Zucker und Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, bis die Butter geschmolzen und der Zucker aufgelöst ist. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  3. In einer großen Schüssel Mehl, Lebkuchengewürz, Backpulver und Salz vermischen.
  4. Die abgekühlte Honig-Butter-Mischung, Eier und Milch zu den trockenen Zutaten geben. Mit einem Handrührgerät oder den Händen zu einem glatten, klebrigen Teig verrühren (ca. 2 Minuten).
  5. Den Teig auf das vorbereitete Backblech geben und mit einem Teigschaber oder nassen Löffel gleichmäßig verteilen (ca. 1-1,5 cm dick).
  6. Das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) schieben und 20-25 Minuten backen, bis der Lebkuchen goldbraun ist und die Stäbchenprobe sauber ist.
  7. Den Lebkuchen auf einem Kuchengitter oder auf dem Blech vollständig abkühlen lassen.
  8. Für die Schokoladenglasur: Schokolade hacken und mit Butter über einem Wasserbad schmelzen, bis eine glatte Masse entsteht. Für Zuckerglasur: Puderzucker mit Zitronensaft verrühren.
  9. Die Glasur über den abgekühlten Lebkuchen gießen und gleichmäßig verstreichen. Fest werden lassen, dann in Stücke schneiden.

Notes

Der Teig ist sehr klebrig – das ist normal. Hände oder Teigschaber mit Wasser befeuchten erleichtert das Verteilen. Nicht zu lange backen, damit der Lebkuchen saftig bleibt. Am nächsten Tag schmeckt er noch besser. Die Glasur nicht zu dick auftragen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 250
  • Sugar: 20
  • Sodium: 100
  • Fat: 10
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Lebkuchen, Blech, einfach, Familienrezept, Weihnachten, saftig, schnell

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