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Laura Bailey

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Die besten Mürben Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre – einfaches Familienrezept

Ready In 90 Minuten
Servings 30 Stück
Difficulty Medium

Es gab einmal diese kleine Bäckerei in der Seitenstraße meiner Heimatstadt, die hieß „Goldenes Blättchen“. Sie war eigentlich eher eine Konditorei mit drei wackligen Tischen und einer Theke, die fast überlief vor Pralinen und Sahnetorten. Aber was sie wirklich konnten, das waren Spitzbuben. Diese mürben, buttrigen Plätzchen mit dem leuchtend roten Johannisbeerkern – sie waren der Grund, warum ich als Teenager jeden Dezember mein ganzes Taschengeld dort ließ. Als das „Goldene Blättchen“ vor fünf Jahren nach einer Insolvenz für immer die Rollläden herunterließ, war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich getroffen. Ich habe ein ganzes Jahr lang versucht, diese Spitzbuben nachzubacken – zwölf Versuche, um genau zu sein. Die ersten waren zu trocken, dann zu weich, die Konfitüre lief aus, oder der Teig bröselte wie Sand. Aber nach Versuch Nummer dreizehn – einem Dienstagabend, an dem ich vor Wut fast die Küchenschürze in den Müll geworfen hätte – hielt ich sie endlich in den Händen. Dieses Rezept hier, das ist der Sieg über die geschlossene Bäckerei. Und es schmeckt genauso wie damals, als ich mit zwölf Jahren das erste Stück abgebissen habe. Vielleicht kennen Sie das ja – dieses Gefühl, wenn ein Geschmack Sie direkt zurück in Ihre Kindheit katapultiert? Genau das passiert hier. Und das Beste: Sie brauchen keine teuren Zutaten und keine Geduldsprobe. Nur ein bisschen Zeit und Liebe.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Dieses Rezept für mürbe Spitzbuben ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist das Ergebnis von vielen gescheiterten Versuchen und einem einzigen, perfekten Treffer. Ich habe es so lange getestet, bis es auch für stressige Vorweihnachtstage mit Kindern funktioniert.

  • Einfach & genial: Der Teig ist unglaublich einfach zuzubereiten. Er muss nur kurz kaltstellen, und dann wird ausgestochen – perfekt für kleine Helferhände.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Mehl, Butter, Zucker, Ei und eine gute Johannisbeerkonfitüre. Mehr braucht es nicht. Keine exotischen Gewürze, keine teuren Nüsse.
  • Der absolute Familienliebling: Diese Spitzbuben sind nicht zu süß, herrlich mürbe und die säuerliche Johannisbeere ist der perfekte Gegenpol. Kinder lieben die „Fenster“-Optik, Erwachsene den feinen Geschmack.
  • Perfekt zum Vorbereiten: Der Teig lässt sich wunderbar einen Tag vorher zubereiten. Und die fertigen Plätzchen halten sich in der Dose wochenlang – falls sie so lange überleben.
  • Unwiderstehlich lecker: Der Biss in diese mürben Spitzbuben ist einfach unvergesslich. Der Teig zergeht auf der Zunge, die Konfitüre gibt eine fruchtige Frische. Es ist dieses eine Plätzchen, nach dem man auf jedem Weihnachtsmarkt sucht.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Mürbigkeit und Standfestigkeit. Der Teig bricht nicht beim Ausstechen, und die Plätzchen bleiben auch nach dem Füllen schön knusprig. Kein Durchweichen, kein Zerbröseln. Es ist die Version, die ich beim dreizehnten Versuch gefunden habe – und die ich seitdem jedes Jahr backe. Ehrlich, wenn Sie nur ein Plätzchenrezept in dieser Saison backen, dann sollte es dieses sein. Es ist das Rezept, das Sie mit geschlossenen Augen genießen lassen wird.

Was Sie an Zutaten benötigen

Für diese mürben Spitzbuben brauchen Sie wirklich keine exotischen Zutaten. Die meisten haben Sie bestimmt schon zu Hause. Ich setze bewusst auf einfache, aber hochwertige Grundzutaten, die den feinen Geschmack ausmachen.

Für den Teig:

  • 250 g Weizenmehl (Type 405): Das klassische Haushaltsmehl. Es sorgt für die richtige Bindung. Ich verwende am liebsten das Mehl von der Marke „Rosenmehl“ – es ist fein gemahlen und gibt einen besonders zarten Teig. Wer möchte, kann auch 50 g durch Dinkelmehl ersetzen, dann werden die Plätzchen etwas nussiger.
  • 150 g kalte Butter: Unbedingt kalt aus dem Kühlschrank! Die Butter wird in kleine Würfel geschnitten und dann mit den anderen Zutaten verknetet. Ich nehme immer ungesalzene Butter, damit ich die Süße selbst bestimmen kann. Ein Tipp: Wenn Sie nur gesalzene Butter haben, lassen Sie einfach eine Prise Salz im Rezept weg.
  • 80 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und mürber als normaler Zucker. Er löst sich besser auf und gibt den Plätzchen diese zarte Textur. Sie können auch feinen Haushaltszucker nehmen, aber dann wird der Teig etwas körniger.
  • 1 Eigelb (Größe M): Das Eigelb bindet den Teig und macht ihn geschmeidig. Das Eiweiß können Sie übrigens für ein anderes Rezept aufheben – zum Beispiel für Baiser oder einen Eierlikör.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Am besten echten Vanillezucker mit Bourbon-Vanille. Der Unterschied zu künstlichem Aroma ist riesig! Wenn Sie keine Vanilleschote aufschneiden möchten, nehmen Sie einen guten Vanillezucker aus dem Reformhaus.
  • Eine Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Buttergeschmack hervor und balanciert die Süße perfekt aus.

Für die Füllung und Dekoration:

Mürbe Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre preparation steps

  • Ca. 200 g Johannisbeerkonfitüre: Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg! Ich schwöre auf eine hochwertige Johannisbeerkonfitüre mit ganzen Früchten, zum Beispiel von „Schwartau“ oder „Staud‘s“. Die säuerliche Note der Johannisbeere ist der perfekte Kontrast zum süßen Mürbeteig. Achten Sie darauf, dass die Konfitüre nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie beim Backen aus.
  • Puderzucker zum Bestäuben: Zum Schluss wird alles mit einer feinen Schneeschicht bestäubt – das macht die Spitzbuben erst richtig hübsch.

Substitutions-Tipp für Allergiker: Sie können die Butter ganz einfach durch vegane Margarine ersetzen. Achten Sie darauf, dass sie einen hohen Fettgehalt hat (mindestens 80 %). Das Eigelb kann durch 2 EL kaltes Wasser oder 1 EL Apfelmus ersetzt werden – dann wird der Teig aber etwas brüchiger. Für eine glutenfreie Variante verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung, die für Mürbeteig geeignet ist. Die Konsistenz wird dann etwas anders, aber es schmeckt trotzdem fantastisch!

Welche Küchengeräte Sie brauchen

Sie müssen kein Profi sein, um diese Spitzbuben zu backen. Die meisten Werkzeuge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Ich habe im Laufe der Jahre einiges ausprobiert und verrate Ihnen meine Erfahrungen.

  • Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Keramik. Plastikschüsseln nehmen manchmal Gerüche an.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Der Teig ist schnell gemacht. Mit den Knethaken eines Handrührgeräts geht es am schnellsten. Wer eine Küchenmaschine hat, kann den Teig auch darin zubereiten – das spart Zeit.
  • Ein Nudelholz: Ich habe ein klassisches Holz-Nudelholz ohne Griffe. Es liegt gut in der Hand und rollt den Teig gleichmäßig aus. Ein Tipp: Rollen Sie den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier aus – dann klebt er nicht und Sie haben weniger Sauerei.
  • Ausstechform „Spitzbube“ oder „Loch“: Sie brauchen eine Ausstechform mit einem runden oder gezackten Rand (ca. 4-5 cm Durchmesser) und eine kleine Form für das „Fenster“ (Stern, Herz, Kreis). Ich habe mir ein Set mit verschiedenen Motiven gekauft – die Sterne sehen besonders weihnachtlich aus.
  • Backblech mit Backpapier: Ein normales Backblech reicht völlig. Legen Sie es einfach mit Backpapier aus – das spart das Einfetten.
  • Ein kleiner Topf oder eine Mikrowelle: Zum Erwärmen der Konfitüre. Ich mache das immer in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze, damit die Früchte nicht verbrennen.
  • Ein Kuchengitter: Zum Abkühlen der Plätzchen. Auf einem Gitter werden sie schneller fest und bleiben knusprig.

Budget-Tipp: Wenn Sie keine speziellen Ausstechformen haben, können Sie auch ein einfaches Wasserglas (ca. 5 cm Durchmesser) als runde Form verwenden. Für das „Fenster“ nehmen Sie eine kleine Flaschendeckel oder einen Spritzbeutelaufsatz. Funktioniert genauso gut!

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch. Ich zeige Ihnen genau, wie Sie diese mürben Spitzbuben backen. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Nehmen Sie sich etwa 60 Minuten Zeit, plus 1 Stunde Kühlzeit – das ist gut investierte Zeit.

Schritt 1: Der Teig

Geben Sie das Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Mischen Sie alles kurz mit einem Löffel. Dann geben Sie die kalte Butter in kleinen Würfeln und das Eigelb dazu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Kneten Sie alles mit den Knethaken des Handrührgeräts oder mit den Händen zu einem glatten Teig. Aber Achtung – nicht zu lange kneten! Sobald sich der Teig zu einer Kugel formt, ist Schluss. Sonst wird er zäh. Der Teig fühlt sich anfangs etwas bröselig an, aber nach 2-3 Minuten wird er geschmeidig. Wenn er zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Ich mache das oft schon am Abend vorher – dann kann ich am nächsten Tag direkt loslegen.

Schritt 2: Den Teig ausrollen

Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen zwei Lagen Backpapier aus. Die ideale Dicke ist etwa 3-4 Millimeter. Wenn der Teig zu weich wird und klebt, legen Sie ihn kurz zurück in den Kühlschrank. Das passiert vor allem an warmen Tagen – kein Grund zur Panik.

Schritt 3: Ausstechen

Jetzt kommt der schönste Teil! Stechen Sie mit der großen Ausstechform möglichst viele Plätzchen aus. Aus der Hälfte der Plätzchen stechen Sie mit der kleinen Form ein „Fenster“ in der Mitte aus – das können Sterne, Herzen oder Kreise sein. Legen Sie alle Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Lassen Sie etwas Abstand zwischen den Plätzchen, sie gehen kaum auf. Aus den Resten des Teigs können Sie den Vorgang wiederholen – kneten Sie die Reste aber nicht zu stark, sonst wird der Teig zäh.

Schritt 4: Backen

Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Die Plätzchen mit dem „Fenster“ backen meist eine Minute früher fertig – also behalten Sie sie im Auge. Lassen Sie die Plätzchen nach dem Backen für 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie sind anfangs noch weich, werden aber beim Abkühlen fest.

Schritt 5: Die Füllung

Während die Plätzchen abkühlen, erwärmen Sie die Johannisbeerkonfitüre in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze. Rühren Sie sie glatt – sie sollte sich leicht verstreichen lassen, aber nicht zu flüssig sein. Wenn die Konfitüre zu dick ist, geben Sie einen Teelöffel Wasser dazu. Wenn sie zu flüssig ist, lassen Sie sie etwas einköcheln.

Schritt 6: Die Spitzbuben zusammensetzen

Nehmen Sie ein ganzes Plätzchen (ohne Fenster) und bestreichen Sie es dünn mit der warmen Konfitüre. Achten Sie darauf, dass die Konfitüre nicht an den Rändern herausquillt. Dann setzen Sie ein Plätzchen mit dem „Fenster“ darauf und drücken es leicht an. Wiederholen Sie das mit allen Plätzchen. Lassen Sie die gefüllten Spitzbuben für etwa 15 Minuten ruhen, damit die Konfitüre etwas antrocknen kann.

Schritt 7: Dekorieren

Zum Schluss bestäuben Sie die Spitzbuben großzügig mit Puderzucker. Am besten geht das mit einem feinen Sieb. Klopfen Sie das Sieb leicht gegen Ihre Hand, damit der Zucker wie eine Schneeschicht auf die Plätzchen fällt. Fertig!

Tipps und Tricks für perfekte Spitzbuben

Ich habe bei meinen vielen Versuchen so einiges gelernt – und auch so manches Mal in die Hose gehen lassen. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihre Spitzbuben garantiert gelingen.

  • Der Teig muss kalt bleiben: Wenn der Teig beim Ausrollen zu weich wird, legen Sie ihn für 10 Minuten zurück in den Kühlschrank. Das ist der häufigste Fehler – ein warmer Teig klebt und reißt. Ich habe das beim zweiten Versuch schmerzhaft gelernt, als der ganze Teig an der Rolle klebte.
  • Nicht zu dünn ausrollen: 3-4 Millimeter sind ideal. Zu dünn ausgerollte Plätzchen werden schnell hart und brechen beim Füllen. Zu dick werden sie zu mächtig und backen nicht durch.
  • Das richtige „Fenster“: Kleine Ausstechformen sind süß, aber sie machen die Plätzchen auch empfindlicher. Ein Stern oder ein Kreis mit etwa 2 cm Durchmesser ist perfekt. Zu kleine Fenster sehen zwar hübsch aus, aber die Konfitüre kommt kaum zur Geltung.
  • Die Konfitüre richtig erwärmen: Erwärmen Sie die Konfitüre nur kurz – sie soll geschmeidig werden, nicht kochen. Wenn sie kocht, verliert sie ihren fruchtigen Geschmack. Ich habe das einmal gemacht und die Spitzbuben schmeckten dann eher nach Zucker als nach Johannisbeere.
  • Nicht zu viel Füllung: Ein dünner Strich Konfitüre reicht völlig. Wenn Sie zu viel nehmen, quillt sie an den Seiten heraus und läuft beim Lagern aus. Weniger ist hier mehr!
  • Geduld beim Abkühlen: Lassen Sie die Plätzchen nach dem Backen wirklich vollständig auskühlen, bevor Sie sie füllen. Heiße Plätzchen werden von der Konfitüre sofort weich.

Variationen und Abwandlungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber man kann es auch wunderbar abwandeln. Ich habe im Laufe der Jahre ein paar Variationen ausprobiert – und einige sind echte Hits geworden.

  • Andere Konfitüren: Statt Johannisbeere können Sie auch Himbeer-, Erdbeer- oder Aprikosenkonfitüre nehmen. Johannisbeere ist aber mein Favorit, weil die Säure so gut mit dem süßen Teig harmoniert. Für eine herbstliche Variante nehmen Sie Quitten- oder Pflaumenmus.
  • Gewürz-Spitzbuben: Geben Sie 1 Teelöffel Zimt oder Lebkuchengewürz in den Teig. Das gibt den Plätzchen eine weihnachtliche Note. Ich habe das letztes Jahr ausprobiert und es war ein voller Erfolg.
  • Schoko-Spitzbuben: Ersetzen Sie 30 g Mehl durch 30 g Kakao. Dann haben Sie einen schokoladigen Mürbeteig. Dazu passt am besten eine säuerliche Himbeerkonfitüre – ein Traum!
  • Vegane Variante: Wie schon erwähnt, können Sie die Butter durch vegane Margarine und das Eigelb durch 2 EL kaltes Wasser ersetzen. Der Teig wird etwas brüchiger, aber mit Geduld klappt es.
  • Nüsse im Teig: Mahlen Sie 50 g Mandeln oder Haselnüsse ganz fein und geben Sie sie zum Mehl. Das gibt den Plätzchen ein nussiges Aroma. Achten Sie darauf, dass die Nüsse wirklich sehr fein gemahlen sind, sonst wird der Teig bröselig.

Serviervorschlag und Aufbewahrung

Diese mürben Spitzbuben schmecken am besten bei Zimmertemperatur – also einfach aus der Keksdose. Aber es gibt ein paar Tricks, wie Sie sie noch besser genießen können.

Servieren: Stellen Sie die Spitzbuben auf einer hübschen Platte oder einem Teller an. Sie sehen besonders schön aus, wenn Sie sie in einer Reihe anordnen und die „Fenster“ zur Geltung kommen. Dazu passt ein Glas kalte Milch, eine Tasse Kaffee oder ein Glas Glühwein. Für Kinder ist ein warmer Kakao der perfekte Begleiter.

Aufbewahrung: Die Spitzbuben gehören in eine luftdichte Keksdose. Legen Sie sie am besten in einer Lage – nicht zu viele übereinander, sonst können sie brechen. Zwischen den Lagen können Sie ein Stück Backpapier legen. So halten sie sich an einem kühlen, trockenen Ort für etwa 3-4 Wochen. Aber ehrlich – bei uns sind sie meist nach einer Woche weg.

Einfrieren: Sie können die ungefüllten Plätzchen (mit und ohne Fenster) problemlos einfrieren. Legen Sie sie dazu in einen Gefrierbeutel und drücken Sie die Luft heraus. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen und nach dem Auftauen füllen und bestäuben. Die gefüllten Spitzbuben sollten Sie nicht einfrieren, da die Konfitüre beim Auftauen auslaufen kann.

Nachreifen: Ein Tipp, den ich von meiner Oma habe: Die Spitzbuben schmecken am zweiten oder dritten Tag am besten! Die Konfitüre zieht dann leicht in den Teig ein, und die Aromen verbinden sich. Also nicht gleich alle aufessen – auch wenn es schwerfällt.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich achte schon darauf, was ich meiner Familie gebe. Diese Spitzbuben sind ein Genussmittel – und das ist auch völlig in Ordnung. Aber hier sind ein paar Informationen für alle, die es genau wissen wollen.

Ungefähre Nährwerte pro Spitzbube (bei 30 Stück):

  • Kalorien: ca. 90 kcal
  • Fett: ca. 5 g
  • Kohlenhydrate: ca. 10 g (davon Zucker: ca. 5 g)
  • Eiweiß: ca. 1 g

Gesundheitliche Aspekte: Die Butter liefert wertvolle fettlösliche Vitamine, und die Johannisbeeren sind reich an Vitamin C und Antioxidantien. Natürlich sind Spitzbuben kein Diätgebäck, aber in Maßen genossen, sind sie ein wunderbarer Seelentröster. Ich finde, in der Weihnachtszeit darf man sich ruhig etwas gönnen. Ein Tipp: Wenn Sie den Zucker reduzieren möchten, können Sie die Menge im Teig auf 60 g senken – das funktioniert überraschend gut.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Wenn Sie Allergien haben, schauen Sie sich die oben genannten Substitutionsmöglichkeiten an.

Fazit – Warum Sie diese Spitzbuben unbedingt backen sollten

Ich habe dieses Rezept nicht einfach aus dem Internet kopiert. Ich habe es mir erkämpft. Nachdem das „Goldene Blättchen“ geschlossen hatte, war ich wirklich traurig – aber heute bin ich fast dankbar dafür. Denn durch diese Suche habe ich ein Rezept gefunden, das nicht nur genauso gut schmeckt wie das Original, sondern das ich mit meiner eigenen Familie teilen kann. Diese mürben Spitzbuben sind mehr als nur Plätzchen. Sie sind ein Stück Erinnerung, ein kleiner Sieg über die Vergänglichkeit. Und sie sind der Beweis, dass man mit einfachen Zutaten und ein bisschen Geduld etwas ganz Besonderes schaffen kann.

Passen Sie das Rezept ruhig an Ihre Vorlieben an. Tauschen Sie die Konfitüre aus, probieren Sie andere Ausstechformen, oder lassen Sie die Kinder beim Verzieren helfen. Das Schöne am Backen ist ja, dass jeder seinen eigenen Stempel aufdrücken kann. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Spitzbuben geworden sind. Welche Konfitüre haben Sie genommen? Haben die Kinder geholfen? Oder haben Sie eine ganz neue Variante ausprobiert? Teilen Sie Ihre Erfahrungen – ich bin gespannt!

Und wenn Sie noch mehr Familienrezepte suchen, die einfach und lecker sind, dann schauen Sie sich doch mal mein Rezept für saftige Vanillekipferl an – die sind genauso unkompliziert und werden garantiert verschlungen. Oder probieren Sie meine Zimtsterne ohne Eischnee, die auch für Anfänger perfekt sind.

In diesem Sinne: Ran an den Teig, und backen Sie los! Ihre Familie wird es Ihnen danken. Versprochen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, unbedingt! Der Teig lässt sich wunderbar vorbereiten. Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn im Kühlschrank. Er hält sich dort 2-3 Tage. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, damit er nicht zu hart ist.

Warum sind meine Spitzbuben nach dem Backen hart geworden?

Das passiert meist, wenn der Teig zu dünn ausgerollt oder zu lange gebacken wurde. Achten Sie auf eine Dicke von 3-4 Millimetern und backen Sie die Plätzchen nur 10-12 Minuten. Sie sollten noch hell sein – nur die Ränder dürfen leicht goldbraun werden. Auch zu viel Kneten kann den Teig zäh machen.

Kann ich statt Johannisbeerkonfitüre auch Marmelade nehmen?

Ja, aber achten Sie darauf, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist. Konfitüre enthält mehr Fruchtstücke und ist fester. Wenn Sie Marmelade nehmen, kochen Sie sie kurz ein, bis sie dickflüssiger wird. Sonst läuft sie beim Füllen aus.

Wie bekomme ich die Spitzbuben schön gleichmäßig?

Der Trick ist ein gleichmäßig ausgerollter Teig. Verwenden Sie am besten zwei gleich dicke Holzleisten als Führung für das Nudelholz. So wird der Teig überall gleich dick. Auch das Ausstechen mit einem scharfen Ausstecher ist wichtig – drücken Sie diesen fest und gerade nach unten.

Kann ich die Spitzbuben auch ohne Ei backen?

Ja, das funktioniert. Ersetzen Sie das Eigelb durch 2 EL kaltes Wasser oder 1 EL Apfelmus. Der Teig wird dann etwas brüchiger, aber mit vorsichtigem Handling klappt es. Achten Sie darauf, den Teig gut zu kühlen, bevor Sie ihn ausrollen.

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Mürbe Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre recipe

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Die besten Mürben Spitzbuben mit Johannisbeerkonfitüre – einfaches Familienrezept

Diese mürben, buttrigen Spitzbuben mit leuchtend roter Johannisbeerkonfitüre sind der absolute Familienliebling. Ein einfaches Rezept, das an die Kindheit erinnert und mit wenigen Zutaten gelingt.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 32 Minuten (inkl. 1 Stunde Kühlzeit)
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g kalte Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Eine Prise Salz
  • Ca. 200 g Johannisbeerkonfitüre
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Mehl, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Kalte Butter in kleinen Würfeln und das Eigelb dazugeben. Mit den Knethaken des Handrührgeräts oder mit den Händen zu einem glatten Teig kneten – nicht zu lange kneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde kühl stellen.
  2. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen zwei Lagen Backpapier etwa 3-4 mm dick ausrollen.
  3. Mit einer großen Ausstechform (ca. 4-5 cm Durchmesser) Plätzchen ausstechen. Aus der Hälfte der Plätzchen mit einer kleinen Form (Stern, Herz, Kreis) ein Fenster ausstechen. Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  4. Plätzchen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Plätzchen mit Fenster backen meist eine Minute früher fertig. Nach dem Backen 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
  5. Johannisbeerkonfitüre in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze erwärmen und glatt rühren. Nicht kochen lassen.
  6. Ein ganzes Plätzchen (ohne Fenster) dünn mit der warmen Konfitüre bestreichen. Ein Plätzchen mit Fenster darauf setzen und leicht andrücken. Alle Spitzbuben so zusammensetzen und 15 Minuten ruhen lassen.
  7. Spitzbuben großzügig mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Der Teig muss kalt bleiben – bei Bedarf zwischendurch kühlen. Nicht zu dünn ausrollen (3-4 mm). Konfitüre nur kurz erwärmen, nicht kochen. Wenig Füllung verwenden, damit nichts ausläuft. Plätzchen vor dem Füllen vollständig auskühlen lassen. Spitzbuben schmecken am zweiten oder dritten Tag am besten.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Spitzbube
  • Calories: 90
  • Sugar: 5
  • Sodium: 30
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 1

Keywords: Spitzbuben, Mürbeteig, Johannisbeerkonfitüre, Weihnachtsplätzchen, Familienrezept, einfach

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