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Laura Bailey

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Goldener Herbstgenuss: Beste Salzkaramell-Schoko-Plätzchen mit Fleur de Sel

Ready In 90 Minuten
Servings 20 Stück
Difficulty Medium

Einleitung: Wie ich zu diesen Plätzchen kam – eine herbstliche Begegnung

Meine Nachbarin Frau Lehmann machte keine große Sache daraus. Ich war an einem kühlen Oktobertag kurz vorbei geradelt, um mir eine Kuchentüte für den Flohmarkt am Wochenende zu leihen. Und dann – dieser Duft. Er schlug mir entgegen, noch bevor ich ihre Gartentür richtig auf hatte. Es roch nach gebräunter Butter, nach Zucker, der an der Grenze zum Karamell steht, und nach einer Spur von etwas Salzigem, das ich nicht sofort zuordnen konnte. Ich stand da, das Fahrrad noch in der Hand, und atmete einfach nur tief ein.

Drinnen saß sie am Küchentisch, ganz entspannt, eine Schürze voller Mehl und eine Blechdose neben sich. “Ach, die Kleinen”, sagte sie nur und schob mir die Dose rüber. “Die sind nix Besonderes.” Nix Besonderes? Das erste Plätzchen zerfiel fast auf der Zunge – ein buttriger Mürbteig, der mit dunkler Schokolade umhüllt war, und dann dieser Kern aus weichem, goldenem Salzkaramell, der sich langsam seinen Weg bahnte. Die winzigen Kristalle des Fleur de Sel darauf – wie kleine, salzige Überraschungen. Ich musste mich richtig zusammennehmen, um nicht die ganze Dose zu leeren. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn ein simpler Keks dich völlig aus der Bahn wirft?

Ich habe sie damals nicht mehr losgelassen. Dieses Rezept ist für mich der Goldene Herbstgenuss pur – so wie ein Spaziergang durch raschelndes Laub, nur eben zum Essen. Es ist genau das, was man an einem nebligen Nachmittag mit einer Tasse Tee braucht. Und das Beste? Frau Lehmann hat mir irgendwann verraten, dass sie das Rezept eigentlich nur ausprobiert hat, weil sie zu viel Butter im Kühlschrank hatte. Manchmal kommen die besten Dinge ja aus dem Nichts, oder?

Warum du diese Salzkaramell-Schoko-Plätzchen lieben wirst

Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken. Nicht, weil ich es perfektionieren müsste, sondern weil es einfach jedes Mal aufs Neue begeistert. Die Kombination aus dem knusprigen Mürbteig, der zartschmelzenden Schokolade und dem flüssigen, salzigen Karamellkern – das ist einfach ein unschlagbares Trio.

  • Schnell & einfach: Klingt aufwendig, ist es aber nicht. Der Teig ist in zehn Minuten gemacht, und die Füllung kochst du nebenher. Perfekt für einen gemütlichen Backnachmittag im Herbst.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder Spezialprodukte. Butter, Zucker, Mehl, Schokolade und Sahne – das hast du meistens im Haus.
  • Perfekt für die Herbstzeit: Ob zum Laternenfest, für den Adventskalender oder einfach so zum Kaffee – diese Plätzchen sind der Star auf jedem herbstlichen Tisch.
  • Absoluter Publikumsliebling: Ehrlich, ich habe noch niemanden getroffen, der nicht nach dem zweiten fragt. Kinder lieben die Schokolade, Erwachsene den salzigen Twist.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus süß, salzig, knusprig und cremig ist einfach perfekt ausbalanciert. Das ist Komfortessen in Plätzchenform.

Was macht dieses Rezept anders als andere? Der Trick liegt im Fleur de Sel. Nicht irgendein Salz, sondern diese zarten, feuchten Kristalle aus der Bretagne, die auf der Zunge zergehen und dem Karamell eine Tiefe geben, die du so schnell nicht vergisst. Ich habe es mit normalem Meersalz probiert – es ist nicht dasselbe. Der feine Crunch und die dezente Blume des Fleur de Sel machen den Unterschied. Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept – es ist das Ergebnis vieler kleiner Tests, bei denen ich gelernt habe, dass das Karamell genau die richtige Temperatur braucht und die Schokolade nicht zu heiß sein darf. Und es ist das Rezept, das mir immer wieder Komplimente einbringt, ohne dass ich stundenlang in der Küche stehen muss.

Was du an Zutaten brauchst

Für diese Goldener Herbstgenuss Plätzchen verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Jede Komponente spielt ihre Rolle, um das perfekte Geschmackserlebnis zu schaffen.

Für den Mürbeteig

Salzkaramell-Schoko-Plätzchen preparation steps

  • 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das Mehl sorgt für die Basis. Ich schwöre auf das Mehl von der lokalen Mühle, aber jedes Standardmehl tut es auch.
  • 100 g Puderzucker – Macht den Teig zarter als normaler Zucker. Keine Sorge, du kannst auch feinen Kristallzucker nehmen, aber Puderzucker gibt eine feinere Textur.
  • 1 Prise Salz – Nur eine kleine Prise, um die Süße zu betonen. Das Fleur de Sel kommt später oben drauf.
  • 200 g kalte Butter – Die Butter muss wirklich kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. Ich nehme immer die deutsche Markenbutter mit 82 % Fett – sie gibt den besten Geschmack und die schönste Bröseligkeit.
  • 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig. Falls du vegane Variante machen willst, ersetze es durch 2 EL kaltes Wasser, aber der Teig wird dann etwas brüchiger.
  • 1 TL Vanilleextrakt – Am besten selbst gemacht oder das gute aus der Flasche von Nielsen-Massey. Es rundet den Geschmack ab, ohne aufdringlich zu sein.

Für das Salzkaramell

  • 100 g Zucker – Für das Karamell. Nimm feinen Haushaltszucker, kein Braunen – der verbrennt leichter.
  • 80 ml Sahne – Die Sahne sollte Raumtemperatur haben, sonst spritzt es beim Einrühren. Ich nehme immer Schlagsahne mit 30 % Fett.
  • 30 g Butter – Auch hier: gute Qualität. Die Butter gibt dem Karamell die Cremigkeit.
  • 1/2 TL Fleur de Sel – plus extra zum Bestreuen. Das ist der Star! Ich kaufe mein Fleur de Sel immer im Feinkostladen oder online bei “Le Guérandais”. Die Kristalle sind perfekt.

Für den Schokoladenüberzug

  • 200 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao) – Ich empfehle Lindt oder die Eigenmarke von LIDL, die hat ein super Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Schokolade sollte einen hohen Kakaoanteil haben, um dem süßen Karamell die Stirn zu bieten.
  • Optional: 1 TL Kokosöl – Macht die Schokolade geschmeidiger und gibt einen schönen Glanz. Nicht zwingend nötig, aber ich mache es immer.

Ein Tipp zur Saison: Im Herbst bekommst du oft frische Sahne von Weidemilch – die schmeckt einfach intensiver. Auch das Fleur de Sel hält sich ewig, also lohnt sich die Investition. Wenn du kein Fleur de Sel bekommst, nimm ein anderes hochwertiges Meersalz, aber kein jodiertes Tafelsalz – das schmeckt zu scharf und metallisch.

Das Equipment, das du brauchst

Du brauchst keine Profi-Ausstattung für diese Plätzchen. Ein paar Basics reichen völlig.

  • Eine Küchenwaage – Backen ist eine Wissenschaft, und Gramm sind genauer als Tassen. Ich habe eine einfache digitale von Soehnle, die tut ihren Dienst seit Jahren.
  • Eine Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastik nimmt manchmal Gerüche an.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Für den Mürbeteig reicht auch ein Teigschaber und etwas Muskelkraft, aber das Rührgerät macht es einfacher.
  • Ein kleiner Topf (oder zwei) – Für das Karamell und später zum Schmelzen der Schokolade. Ein beschichteter Topf ist ideal, damit nichts anbrennt.
  • Ein Backblech mit Backpapier – Das Blech sollte nicht zu dunkel sein, sonst backt der Boden zu schnell.
  • Ein Ausstecher – Ich nehme einen runden mit 4 cm Durchmesser. Du kannst auch andere Formen nehmen, aber rund ist am einfachsten für die Füllung.
  • Ein Zuckerthermometer – Nicht zwingend, aber hilfreich, wenn du das Karamell auf den Punkt kochen willst. Ich hab meins mal für 5 Euro im Discounter gekauft.
  • Ein Kuchengitter – Zum Abkühlen der Plätzchen. Ohne Gitter wird der Boden matschig.

Falls du kein Zuckerthermometer hast, kein Problem! Ich erkläre dir gleich, wie du das Karamell auch ohne hinbekommst. Und falls du keinen Ausstecher hast – ein scharfes Messer und eine Schablone aus Pappe tun es auch.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Hier kommt der wichtigste Teil. Ich zeige dir genau, wie ich diese Plätzchen mache, mit allen Tricks, die ich gelernt habe.

Schritt 1: Der Mürbeteig (10 Minuten + 30 Minuten Kühlzeit)

Gib das Mehl, den Puderzucker und die Prise Salz in eine Schüssel. Schneide die kalte Butter in kleine Würfel und gib sie dazu. Jetzt arbeite ich mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe, bis die Mischung wie feuchter Sand aussieht. Das dauert etwa 2 Minuten. Dann kommen das Ei und der Vanilleextrakt dazu – kurz unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange! Wickle den Teig in Frischhaltefolie und leg ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ich mache das oft schon am Abend vorher – dann kann er über Nacht durchziehen.

Schritt 2: Das Salzkaramell (15 Minuten + Abkühlzeit)

Während der Teig kühlt, kochst du das Karamell. Gib den Zucker in einen kleinen Topf und lass ihn bei mittlerer Hitze schmelzen. Nicht rühren! Nur den Topf ab und zu schwenken. Das ist der Moment, in dem ich oft ungeduldig werde, aber lass dich nicht verleiten. Nach etwa 5 Minuten wird der Zucker goldbraun und fängt an zu duften – so wie gebrannte Mandeln. Jetzt nimmst du den Topf vom Herd und gießt die Sahne vorsichtig ein. Achtung: Es spritzt und dampft! Rühre mit einem Schneebesen, bis alles glatt ist. Dann gib die Butter und das Fleur de Sel dazu und rühre nochmal kräftig. Lass das Karamell auf Raumtemperatur abkühlen – es wird beim Abkühlen dicker. Ich stelle den Topf manchmal in ein kaltes Wasserbad, um den Prozess zu beschleunigen.

Schritt 3: Plätzchen formen und backen (20 Minuten + 12 Minuten Backzeit)

Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Rolle den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 3-4 mm dick aus. Stich Kreise aus und leg sie auf das Backblech. Jetzt kommt der knifflige Teil: Gib einen kleinen Klecks (etwa 1/2 TL) des abgekühlten Karamells in die Mitte der Hälfte der Kreise. Lass einen Rand von etwa 1 cm frei. Dann legst du einen zweiten Kreis oben drauf und drückst die Ränder mit einer Gabel fest. Das sieht aus wie kleine Taschen. Backe sie für 10-12 Minuten – sie sollen hell bleiben, nur die Ränder dürfen ganz leicht goldbraun werden.

Schritt 4: Der Schokoladenüberzug (10 Minuten + Trockenzeit)

Hacke die Schokolade in kleine Stücke und schmelze sie über einem Wasserbad. Rühre das Kokosöl unter, falls du es verwendest. Tauche jedes abgekühlte Plätzchen zur Hälfte in die Schokolade oder bestreiche es mit einem Pinsel. Leg sie auf ein Gitter und streue sofort eine kleine Prise Fleur de Sel auf die noch nasse Schokolade. Lass alles trocknen – am besten über Nacht, damit die Schokolade richtig fest wird.

Mein persönlicher Fail: Beim ersten Mal habe ich das Karamell zu heiß in die Plätzchen gegeben. Es ist beim Backen ausgebrochen und hat auf dem Blech eine klebrige Sauerei hinterlassen. Also wirklich: Warte, bis es abgekühlt ist! Und falls das passiert – kein Drama, das schmeckt immer noch, auch wenn es nicht hübsch aussieht.

Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen

Ich hab in den Jahren einiges gelernt – manchmal durch Versuch und Irrtum, manchmal durch Zufall.

  • Der Teig ist brüchig? Kein Problem. Wenn der Teig beim Ausrollen reißt, knete ihn kurz mit den Händen durch. Die Wärme deiner Hände macht ihn geschmeidiger. Aber nicht zu lange, sonst wird er zäh.
  • Das Karamell wird zu hart? Dann hast du es zu lange gekocht. Es sollte eine weiche, fast flüssige Konsistenz haben, wenn es abkühlt. Ein Trick: Tauche einen Löffel in kaltes Wasser und dann in das Karamell – wenn es eine weiche Kugel formt, ist es perfekt.
  • Multitasking ist alles: Während der Teig kühlt, koche ich das Karamell. Während die Plätzchen backen, schmelze ich die Schokolade. So bin ich in einer Stunde durch.
  • Die Schokolade wird nicht fest? Dann war sie zu heiß. Schokolade sollte nie über 45 Grad erhitzt werden. Lieber langsam schmelzen und zwischendurch umrühren.
  • Gleichmäßige Größe: Ich wiege den Teig vor dem Ausrollen ab und teile ihn in gleich große Portionen. So werden alle Plätzchen gleich groß und backen gleichmäßig.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept lässt sich wunderbar abwandeln. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

  • Vegan: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt), die Sahne durch Hafer- oder Kokossahne und das Ei durch 2 EL kaltes Wasser. Das Karamell wird etwas weniger cremig, schmeckt aber immer noch fantastisch.
  • Nussig: Füge dem Teig 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse hinzu. Das gibt einen herrlich nussigen Geschmack, der perfekt zum Karamell passt.
  • Gewürzvariante: Gib 1 TL Zimt und eine Prise Muskatnuss in den Teig. Das macht die Plätzchen noch herbstlicher – fast wie Spekulatius.
  • Andere Schokolade: Statt Zartbitter kannst du auch Vollmilchschokolade nehmen, dann werden sie süßer. Oder weiße Schokolade mit etwas Zitronenzeste – eine frische Note zum Karamell.
  • Ohne Schokolade: Du kannst die Plätzchen auch pur lassen oder mit Puderzucker bestäuben. Dann kommen die salzige Note und das Karamell noch besser zur Geltung.

Meine liebste Variation? Die mit gerösteten Haselnüssen im Teig und einer Prise Chili im Karamell. Das gibt eine leichte Schärfe, die perfekt mit der Süße harmoniert. Aber das ist vielleicht nichts für jeden Gaumen.

Servieren & Aufbewahren

Diese Plätzchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Die Schokolade ist dann schön knackig, und das Karamell ist weich, aber nicht flüssig. Ich serviere sie gerne auf einem schönen Teller mit ein paar Herbstblättern oder Zweigen – das sieht einfach wunderschön aus.

Dazu passt ein starkes Kaffeegetränk wie ein Espresso oder ein Cappuccino. Aber auch ein Glas Milch oder ein kalter Apfelpunsch sind eine tolle Kombination. Für einen besonderen Anlass kann man sie mit einer Kugel Vanilleeis und einem Schuss Karamellsauce servieren – dann werden sie zum Dessert.

Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sie sich bis zu 2 Wochen. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher, weil das Karamell Feuchtigkeit zieht. Das finde ich persönlich nicht schlimm – sie schmecken dann wie kleine Karamellbonbons. Wenn du sie knuspriger magst, lass die Schokolade weg und bewahre sie getrennt auf.

Einfrieren? Ja, das geht! Am besten ohne Schokolade, nur die gebackenen Plätzchen. Wickle sie einzeln in Folie und friere sie ein. Vor dem Servieren auftauen und dann mit der Schokolade überziehen. So hast du immer einen Vorrat für spontanen Besuch.

Die Aromen entwickeln sich übrigens nach ein paar Tagen nochmal – das Karamell wird runder, die Schokolade und das Salz verbinden sich besser. Also keine Sorge, wenn sie am ersten Tag noch nicht perfekt sind.

Nährwerte & Gesundheitliches

Okay, ich sag’s dir ehrlich: Diese Plätzchen sind kein Diätessen. Aber sie sind auch nicht dafür gemacht. Ein oder zwei Stück am Tag – das ist völlig in Ordnung. Hier die ungefähren Werte pro Plätzchen (bei 20 Stück):

  • Kalorien: ca. 180 kcal
  • Fett: 12 g (davon 7 g gesättigte Fettsäuren)
  • Kohlenhydrate: 18 g (davon 10 g Zucker)
  • Eiweiß: 3 g
  • Ballaststoffe: 1 g

Die gute Nachricht: Die Zartbitterschokolade enthält Antioxidantien, und das Fleur de Sel liefert Mineralien wie Magnesium und Kalzium. Die Butter ist eine natürliche Fettquelle, und der Verzicht auf künstliche Zusätze macht sie zu einem “Clean Eating”-Snack – zumindest im Vergleich zu gekauften Plätzchen. Außerdem: Wenn du sie selbst backst, weißt du genau, was drin ist. Keine Konservierungsstoffe, keine Geschmacksverstärker. Das ist doch auch was wert, oder?

Falls du auf Gluten achtest: Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Das funktioniert überraschend gut, der Teig wird nur etwas krümeliger. Laktoseintoleranz? Dann nimm laktosefreie Butter und Sahne – die gibt es inzwischen in jedem Supermarkt.

Fazit: Warum du diese Plätzchen backen solltest

Ich hab dir jetzt viel erzählt, aber das Wichtigste ist: Diese Plätzchen machen einfach glücklich. Sie sind der Inbegriff von Goldener Herbstgenuss – eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Moment der Süße und Wärme. Der Aufwand hält sich in Grenzen, das Ergebnis ist umwerfend, und das Gefühl, wenn du die Dose öffnest und dieser Duft herausströmt – das ist unbezahlbar.

Ich liebe es, wie flexibel das Rezept ist. Du kannst es anpassen, variieren, deine eigene Note einbringen. Vielleicht magst du mehr Salz? Oder eine andere Schokolade? Probier es aus! Das ist das Schöne am Backen – es gibt kein Richtig oder Falsch, nur deinen persönlichen Geschmack.

Also, ran an die Schürze! Back diese Plätzchen, genieße sie mit deinen Liebsten und lass mich wissen, wie sie dir schmecken. Schreib mir einen Kommentar, teile deine Variationen oder markiere mich auf Instagram – ich bin gespannt, was du daraus machst. Und denk dran: Perfekt muss nicht sein. Hauptsache, es schmeckt und macht Freude.

Hab einen wundervollen Herbst!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich das Karamell auch ohne Thermometer kochen?

Ja, absolut! Der Trick ist die Farbe und der Geruch. Wenn der Zucker goldbraun wird und nach Karamell riecht – wie gebrannte Mandeln – ist es perfekt. Mach den Herd dann sofort aus. Ein Tipp: Tauche einen Löffel in kaltes Wasser und dann in das Karamell. Wenn es eine weiche, formbare Kugel wird, ist es genau richtig.

Warum wird mein Mürbeteig bröselig?

Das passiert oft, wenn die Butter zu warm ist oder der Teig zu lange geknetet wird. Achte darauf, dass die Butter wirklich kalt ist, und arbeite schnell. Wenn der Teig trotzdem bröselt, knete ihn kurz mit den Händen – die Wärme macht ihn geschmeidiger. Oder gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Schokolade machen?

Klar! Die Plätzchen schmecken auch pur fantastisch. Bestäube sie einfach mit Puderzucker oder lass sie ganz natur. Das Karamell und das Fleur de Sel kommen dann noch besser zur Geltung. Ich mache manchmal eine halbe Portion ohne Schokolade – für die, die es weniger süß mögen.

Wie verhindere ich, dass das Karamell ausläuft?

Das ist der häufigste Fehler. Wichtig ist: Das Karamell muss komplett abgekühlt sein, bevor du es in die Plätzchen gibst. Es sollte eine dicke, fast pasteuartige Konsistenz haben. Und drück die Ränder der Teigkreise richtig fest mit einer Gabel an – das versiegelt die Taschen. Wenn doch mal was ausläuft, ist das kein Drama – die Plätzchen schmecken trotzdem.

Kann ich die Plätzchen einfrieren?

Ja, und zwar am besten ohne Schokoladenüberzug. Backe die Plätzchen, lass sie abkühlen und friere sie in einer Dose ein. Sie halten sich so bis zu 3 Monate. Vor dem Servieren auftauen und dann mit der Schokolade überziehen. So hast du immer einen Vorrat für spontane Besuche oder Heißhungerattacken.

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Salzkaramell-Schoko-Plätzchen recipe

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Goldener Herbstgenuss: Beste Salzkaramell-Schoko-Plätzchen mit Fleur de Sel

Diese buttrigen Mürbteigplätzchen mit einem Kern aus weichem Salzkaramell und einem Überzug aus Zartbitterschokolade, bestreut mit Fleur de Sel, sind der perfekte herbstliche Genuss. Einfach zuzubereiten und unwiderstehlich lecker.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 30 Minuten (inkl. Kühl- und Trockenzeit)
  • Yield: 20 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g kalte Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100 g Zucker
  • 80 ml Sahne
  • 30 g Butter
  • 1/2 TL Fleur de Sel (plus extra zum Bestreuen)
  • 200 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao)
  • 1 TL Kokosöl (optional)

Instructions

  1. Mürbeteig: Mehl, Puderzucker und Salz in eine Schüssel geben. Kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben und mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe vermischen, bis die Mischung wie feuchter Sand aussieht. Ei und Vanilleextrakt dazugeben und kurz unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
  2. Salzkaramell: Zucker in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, nicht rühren, nur den Topf schwenken. Wenn der Zucker goldbraun ist, den Topf vom Herd nehmen und vorsichtig die Sahne einrühren (Vorsicht, es spritzt!). Butter und Fleur de Sel dazugeben und glatt rühren. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  3. Plätzchen formen und backen: Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf bemehlter Fläche 3-4 mm dick ausrollen. Kreise ausstechen. Auf die Hälfte der Kreise einen kleinen Klecks (ca. 1/2 TL) abgekühltes Karamell in die Mitte geben, Rand frei lassen. Zweiten Kreis darauflegen und Ränder mit einer Gabel festdrücken. 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
  4. Schokoladenüberzug: Schokolade hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Kokosöl unterrühren, falls verwendet. Abgekühlte Plätzchen zur Hälfte in die Schokolade tauchen oder mit einem Pinsel bestreichen. Auf ein Gitter legen und sofort eine Prise Fleur de Sel auf die nasse Schokolade streuen. Trocknen lassen, am besten über Nacht.

Notes

Das Karamell muss vollständig abgekühlt sein, bevor es in die Plätzchen gegeben wird, damit es beim Backen nicht ausläuft. Die Schokolade sollte nicht über 45 °C erhitzt werden, damit sie schön glänzt und fest wird. Die Plätzchen halten sich in einer luftdichten Dose bis zu 2 Wochen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 180
  • Sugar: 10
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 7
  • Carbohydrates: 18
  • Fiber: 1
  • Protein: 3

Keywords: Salzkaramell, Schokolade, Plätzchen, Fleur de Sel, Herbst, Mürbteig, Weihnachten, einfach

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