Ich war letzte Woche bei unserem Klempner, um einen Termin für die verstopfte Küchenspüle zu machen. Eigentlich wollte ich nur schnell reinschauen und wieder raus, aber Herr Schmidt – ein Mann Ende sechzig mit verölten Fingern und einer Brille, die ständig von seiner Nase rutschte – winkte mich in sein winziges Büro. „Bevor Sie gehen“, sagte er und kramte in einer Schublade voller Schrauben und Dichtungen, „probieren Sie mal die. Die backe ich jedes Jahr zur Weihnachtsfeier.“ Und was er mir da in eine zerknitterte Serviette wickelte, war ein kleines, oranges Wunder. Ich war sprachlos. Dieser unscheinbare Klempner, der ständig über verstopfte Rohre schimpft, hatte die besten Orangen-Plätzchen mit dunkler Schokoladenglasur gebacken, die ich je gegessen hatte. Der Biss war perfekt – mürbe, buttrig, mit dieser frischen, intensiven Orangennote, die sofort an sonnige Wintertage denken lässt. Und die Schokolade? Dick, dunkel, leicht bitter – sie umhüllte das Plätzchen wie eine samtige Decke. Ich stand da, mitten in seinem chaotischen Büro, und aß drei Stücke hintereinander. Ehrlich, ich habe fast vergessen, warum ich überhaupt gekommen war. Herr Schmidt grinste nur und meinte: „Das Rezept ist von meiner Oma. Aber ich habe es heimlich perfektioniert.“ Genau in diesem Moment wusste ich: Dieses Rezept musste ich für meine nächste Weihnachtsfeier haben. Und jetzt gebe ich es an euch weiter – für alle, die ihre Gäste mit einem echten Party-Liebling beeindrucken wollen.
Warum ihr diese Orangen-Plätzchen lieben werdet
Ich habe dieses Rezept in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gebacken – für meine Familie, für Nachbarn und für einen Testlauf bei einem kleinen Kaffeekränzchen. Jedes Mal war die Dose innerhalb von Minuten leer. Diese Plätzchen sind nicht nur lecker, sie sind ein echtes Erlebnis. Lasst mich euch sagen, warum ihr sie unbedingt ausprobieren müsst:
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine komplizierten Techniken, kein stundenlanges Kühlen. Perfekt, wenn die Gäste schon in einer Stunde kommen.
- Einfache Zutaten: Ihr habt bestimmt schon alles im Haus – Mehl, Butter, Zucker, Eier und eine Orange. Keine exotischen Gewürze oder Spezialprodukte nötig.
- Perfekt für Feiern: Diese Plätzchen sind der Star auf jedem Plätzchenteller. Sie sehen edel aus mit der glänzenden Glasur, schmecken aber nach genau dem, was man sich an einem kalten Abend wünscht: nach Geborgenheit und einem Hauch Luxus.
- Absolute Publikumslieblinge: Ich habe noch niemanden getroffen, der nicht nach dem Rezept gefragt hat. Kinder lieben die süße Glasur, Erwachsene den feinen Orangengeschmack.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, frischer Orangenschale und dunkler Schokolade ist einfach himmlisch. Der Kontrast zwischen dem knackigen Biss der Glasur und dem weichen Plätzchen ist perfekt.
Was diese Orangen-Plätzchen von anderen unterscheidet, ist die Menge an frischer Orangenschale und ein kleiner Trick: Ich gebe einen Spritzer frischen Orangensaft in den Teig, aber nicht zu viel, sonst wird er klebrig. Und die Glasur? Die muss dickflüssig sein, damit sie beim Trocknen diesen schönen, matten Glanz bekommt. Ich habe es mit Kuvertüre probiert, aber ehrlich – die einfache Zartbitterschokolade von guter Qualität schmeckt am besten. Das ist kein Rezept zum Angeben, sondern eines, das einfach funktioniert und jedes Mal begeistert.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese Orangen-Plätzchen mit dunkler Schokoladenglasur verwendet ihr einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Orange ist hier die Hauptdarstellerin, also spart nicht an der Qualität. Ich kaufe am liebsten Bio-Orangen, weil die Schale unbehandelt ist und mehr Aroma hat. Hier ist die vollständige Liste:
Für den Teig:
- 250 g Mehl (Type 405, glatt – für einen besonders feinen Mürbeteig)
- 125 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten, je kälter, desto mürber)
- 80 g Puderzucker (macht den Teig zarter als Kristallzucker)
- 1 Eigelb (Größe M, für Bindung und Farbe)
- 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)
- 1 Bio-Orange (Schale fein abgerieben und 1 EL Saft ausgepresst)
- 1 TL Vanilleextrakt (optional, aber rundet das Aroma wunderbar ab)
Für die Glasur:

- 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 60% Kakao – ich nehme am liebsten Lindt Excellence oder Ritter Sport, die schmelzen besonders gleichmäßig)
- 1 EL Kokosöl (oder neutrales Pflanzenöl, macht die Glasur geschmeidiger und glänzender)
- Optional: etwas Orangenschale zum Bestreuen
Tipp zur Zutatenauswahl: Wenn ihr keine Bio-Orangen bekommt, wascht die Schale sehr gründlich mit heißem Wasser, um eventuelle Rückstände zu entfernen. Die Schale ist das Herzstück des Geschmacks – sie muss intensiv duften. Übrigens: Ich habe einmal versucht, Orangenextrakt zu verwenden, aber das war ein Reinfall. Der Geschmack war künstlich und irgendwie seifig. Nehmt lieber eine frische Orange, auch wenn ihr sie extra kaufen müsst.
Substitutionshinweise:
- Glutenfrei: Ersetzt das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung für Kekse. Der Teig wird etwas bröseliger, aber ihr könnt 1 TL Xanthan dazugeben, um die Bindung zu verbessern.
- Vegan: Tauscht die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Eigelb durch 1 EL Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser). Die Glasur ist ohnehin vegan, wenn ihr auf Milchbestandteile in der Schokolade achtet.
- Zuckerreduziert: Verwendet für den Teig Kokosblütenzucker (schmeckt leicht karamellig) und für die Glasur eine zuckerfreie Zartbitterschokolade. Der Geschmack wird erwachsener, aber immer noch lecker.
Welche Ausrüstung ihr braucht
Ihr braucht kein Profi-Equipment für diese Plätzchen – das meiste habt ihr bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Rührschüssel (eine große, am besten aus Edelstahl oder Glas)
- Handrührgerät oder Küchenmaschine mit Knethaken (geht auch per Hand, aber dann braucht ihr etwas mehr Muskelkraft)
- Zitrusreibe (eine feine Reibe – die Microplane ist mein absoluter Favorit, sie reibt die Schale hauchdünn ab, ohne das Weiße zu erwischen)
- Backblech mit Backpapier (ich nehme antihaftbeschichtete Bleche, aber jedes Blech tut es)
- Ausstechförmchen (ich liebe runde oder sternförmige, aber ihr könnt jede Form nehmen)
- Kühlgitter (zum Auskühlen der Plätzchen – ein Muss, sonst werden sie matschig)
- Kleiner Topf für das Wasserbad oder eine hitzebeständige Schüssel für die Mikrowelle (zum Schmelzen der Schokolade)
- Gabel oder Taucher (zum Eintauchen der Plätzchen in die Glasur)
Budget-Tipp: Wenn ihr keine Ausstechförmchen habt, schneidet den Teig einfach mit einem scharfen Messer in Quadrate oder Rauten. Das sieht rustikal aus, aber genauso lecker. Und ein Wasserbad könnt ihr auch improvisieren: Stellt eine Edelstahlschüssel auf einen Topf mit siedendem Wasser – das funktioniert perfekt.
So gelingen die perfekten Orangen-Plätzchen
Ich zeige euch jetzt Schritt für Schritt, wie ihr diese Orangen-Plätzchen mit dunkler Schokoladenglasur backt. Keine Sorge, es ist einfacher, als ihr denkt. Versprochen!
- Den Teig vorbereiten (10 Minuten): Gebt das Mehl, den Puderzucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Mischt alles kurz durch. Dann die kalten Butterwürfel dazugeben – sie müssen wirklich kalt sein, sonst wird der Teig nicht mürbe. Verknetet alles mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Fingern, bis eine krümelige Masse entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Die Butter sollte noch als kleine Stückchen sichtbar sein – das ist gut so.
- Die feuchten Zutaten einarbeiten (5 Minuten): Jetzt kommt das Eigelb, die abgeriebene Orangenschale, 1 EL frischen Orangensaft und den Vanilleextrakt dazu. Knetet alles schnell zu einem glatten Teig. Achtung: Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh! Sobald er sich zu einer Kugel formen lässt, ist er fertig. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ich weiß, das ist schwer, aber der Teig lässt sich dann viel besser ausrollen.
- Den Teig ausrollen und ausstechen (15 Minuten): Heizt den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Holt den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche aus – etwa 4-5 mm dick. Wenn der Teig klebt, bestäubt ihn nochmal ganz leicht mit Mehl. Stecht nun eure Lieblingsformen aus. Ich mag runde Plätzchen, aber Sterne oder Herzen sehen auch toll aus. Legt die Plätzchen mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech.
- Backen (10-12 Minuten): Schiebt das Blech in den Ofen und backt die Plätzchen, bis die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Sie sollten noch hell in der Mitte sein – sie werden beim Abkühlen noch etwas fester. Mein Tipp: Lieber eine Minute zu kurz als zu lang backen, dann bleiben sie schön mürbe. Lasst sie 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setzt ihr sie vorsichtig auf ein Kühlgitter. Vollständig auskühlen lassen – das dauert etwa 20 Minuten.
- Die Schokoladenglasur zubereiten (10 Minuten): Während die Plätzchen abkühlen, hackt ihr die Zartbitterschokolade in kleine Stücke. Gebt sie zusammen mit dem Kokosöl in eine hitzebeständige Schüssel und schmelzt sie über einem Wasserbad (oder in der Mikrowelle bei 600 Watt in 30-Sekunden-Intervallen). Rührt um, bis die Schokolade glatt und glänzend ist. Sie sollte dickflüssig sein – wenn sie zu dünn ist, gebt noch etwas geriebene Schokolade dazu.
- Die Plätzchen glasieren (15 Minuten): Taucht jedes vollständig abgekühlte Plätzchen kopfüber in die flüssige Schokolade oder streicht die Glasur mit einem Löffel auf. Ich tauche sie gerne nur zur Hälfte ein – das sieht hübsch aus und man hat den Kontrast zwischen Plätzchen und Schokolade. Lasst die überschüssige Schokolade kurz abtropfen und setzt die Plätzchen dann auf das Kühlgitter. Wenn ihr mögt, streut jetzt noch etwas fein abgeriebene Orangenschale darüber – das gibt einen frischen Akzent.
- Trocknen lassen (30 Minuten): Die Glasur muss vollständig aushärten, bevor ihr die Plätzchen in eine Dose legt. Das dauert bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten. Wenn ihr es eilig habt, stellt sie für 10 Minuten in den Kühlschrank – aber dann kann die Glasur leicht glanzlos werden. Ich warte lieber, der Glanz ist es wert.
Wichtiger Hinweis: Wenn der Teig beim Ausrollen reißt, ist er entweder zu trocken (dann gebt einen Tropfen Orangensaft dazu) oder zu warm (dann ab damit zurück in den Kühlschrank). Kein Drama, das passiert mir auch manchmal!
Tipps & Tricks für die perfekte Glasur
Ich habe bei diesem Rezept einiges ausprobiert und auch Fehler gemacht – aber daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit eure Orangen-Plätzchen mit dunkler Schokoladenglasur garantiert gelingen:
- Schokolade richtig schmelzen: Das Wasserbad ist die sicherste Methode. Achtet darauf, dass die Schüssel das Wasser nicht berührt, sonst wird die Schokolade zu heiß und flockt. Ich habe es einmal in der Mikrowelle verbrannt – der Geruch hing tagelang in der Küche. Lieber etwas Geduld.
- Die richtige Konsistenz der Glasur: Die Glasur sollte dickflüssig sein, etwa wie flüssiger Honig. Wenn sie zu dünn ist, läuft sie von den Plätzchen. Ein kleiner Trick: Gebt einen Teelöffel Kokosöl dazu, das macht sie geschmeidiger und verhindert ein Reißen beim Anbeißen.
- Nicht zu früh glasieren: Die Plätzchen müssen vollständig abgekühlt sein, sonst wird die Glasur fleckig und verliert ihren Glanz. Ich habe das einmal aus Ungeduld gemacht – das Ergebnis sah aus wie Matsch. Wartet wirklich, bis sie Raumtemperatur haben.
- Mehrere Bleche gleichzeitig backen: Wenn ihr zwei Bleche in den Ofen schiebt, tauscht sie nach der Hälfte der Zeit die Position. Sonst backen die unteren Plätzchen schneller als die oberen. Ich vergesse das manchmal, aber dann sind die unteren eben etwas knuspriger – auch nicht schlecht.
- Vorbereitung für die Party: Ihr könnt die Plätzchen ohne Glasur schon 2-3 Tage vorher backen und in einer Dose aufbewahren. Die Glasur macht ihr dann am Tag der Feier frisch. So sind sie perfekt, wenn die Gäste kommen.
Variationen & kreative Ideen
Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber manchmal möchte ich etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe und die super funktionieren:
- Orangen-Plätzchen mit weißer Schokolade: Tauscht die Zartbitterschokolade gegen weiße Kuvertüre. Das schmeckt milder und süßer – perfekt, wenn Kinder mitessen. Streut etwas gehackte Pistazien darüber, das gibt einen schönen Farbkontrast.
- Mit Gewürzen verfeinern: Gebt einen halben Teelöffel Zimt oder eine Prise Kardamom in den Teig. Das passt wunderbar zur Orange und gibt den Plätzchen eine weihnachtliche Note. Ich habe das letztens für einen Adventskaffee gemacht – alle waren begeistert.
- Vegane Variante: Wie schon erwähnt, funktioniert Margarine und Leinsamen-Ei super. Die Plätzchen werden etwas bröseliger, aber mit der Glasur sind sie ein Genuss. Meine vegane Freundin hat mir bestätigt, dass sie „einfach nur lecker“ sind.
- Glutenfreie Version: Mit einer glutenfreien Mehlmischung und etwas Xanthan klappt es gut. Der Teig ist etwas empfindlicher, also rollt ihn vorsichtig aus. Ich habe es für eine Freundin mit Zöliakie gebacken – sie konnte den Unterschied kaum merken.
- Füllung oder Topping: Ihr könnt die Plätzchen auch mit Orangenmarmelade füllen (wie bei Linzer Augen) und nur die Hälfte glasieren. Oder bestreut die frische Glasur mit gehackten Mandeln oder Kokosraspeln – das gibt extra Crunch.
Servieren & Aufbewahren
Diese Orangen-Plätzchen sind nicht nur zum Anschauen schön – sie schmecken auch noch Tage später fantastisch. Hier meine Tipps für die richtige Präsentation und Lagerung:
- Serviertemperatur: Am besten schmecken sie bei Zimmertemperatur. Holt sie etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Die Glasur bleibt dann schön knackig, das Plätzchen weich.
- Präsentation: Stapelt sie auf einer schönen Platte oder in einer dekorativen Dose. Ich lege sie gerne auf eine weiße Porzellanplatte und streue etwas Puderzucker darüber – das sieht edel aus. Für eine Party könnt ihr sie auch auf einem mehrstöckigen Tablett anrichten.
- Dazu passen: Ein Glas kalte Milch, ein Espresso oder ein Glühwein sind perfekte Begleiter. Für eine Kaffeetafel empfehle ich einen frischen Orangensaft oder einen Earl Grey Tee – die Zitrusnote harmoniert wunderbar.
- Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose halten sich die Plätzchen bei Zimmertemperatur bis zu 2 Wochen. Wichtig: Legt sie nicht in den Kühlschrank, da werden sie schnell feucht. Ich bewahre sie in einer Blechdose mit einem Stück Küchenpapier auf dem Boden auf – das saugt überschüssige Feuchtigkeit.
- Einfrieren: Ihr könnt die unglasierten Plätzchen problemlos einfrieren. Legt sie in einen Gefrierbeutel und drückt die Luft raus. So halten sie bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kühlgitter legen und dann glasieren. Die glasierten Plätzchen sollten nicht eingefroren werden – die Glasur wird fleckig.
- Flavour-Entwicklung: Ehrlich, am zweiten oder dritten Tag schmecken sie fast noch besser. Die Aromen von Orange und Schokolade verbinden sich dann richtig. Wenn ihr also für eine Party backt, macht es ruhig zwei Tage vorher – das ist sogar von Vorteil.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, Plätzchen sind nicht gerade das, was man als „gesund“ bezeichnet. Aber ein paar positive Aspekte habe ich doch gefunden. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei etwa 25 Stück):
| Nährwert | Pro Plätzchen |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Fett | 7 g |
| Davon gesättigte Fettsäuren | 4 g |
| Kohlenhydrate | 14 g |
| Davon Zucker | 8 g |
| Eiweiß | 2 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
- Orangen: Sie sind reich an Vitamin C, das das Immunsystem stärkt. Die Schale enthält sogar mehr Antioxidantien als das Fruchtfleisch – also nicht wegwerfen!
- Dunkle Schokolade: Zartbitterschokolade mit hohem Kakaoanteil enthält Flavonoide, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind. Außerdem macht sie glücklich – das ist wissenschaftlich belegt.
- Butter: Ja, Butter ist nicht das gesündeste, aber in Maßen genossen liefert sie fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K. Und sie macht den Teig einfach unvergleichlich.
- Allergene: Enthält Gluten, Milch und Ei. Die vegane Variante ist milch- und eifrei, aber nicht glutenfrei. Für eine glutenfreie Version müsst ihr das Mehl ersetzen (siehe oben).
Ich persönlich sehe diese Plätzchen als kleinen Luxus für besondere Momente. Sie sind kein Alltagsessen, sondern etwas, das man sich gönnt – und das ist völlig in Ordnung. Ein Plätzchen zum Kaffee am Nachmittag macht den Tag einfach schöner.
Fazit: Darum solltet ihr diese Plätzchen backen
Ich bin ehrlich: Ich habe schon viele Plätzchenrezepte ausprobiert, aber diese Orangen-Plätzchen mit dunkler Schokoladenglasur haben einen besonderen Platz in meinem Herzen. Sie sind nicht nur unglaublich lecker, sondern auch ein echter Hingucker auf jedem Teller. Der Klempner hatte recht – sie sind perfekt für jede Feier, ob Weihnachten, Geburtstag oder einfach nur so.
Was ich an diesem Rezept so liebe, ist die Kombination aus dem frischen, fruchtigen Orange und der tiefen, leicht bitteren Schokolade. Es ist ein Geschmack, der an kalte Winterabende erinnert, aber auch im Sommer gut funktioniert. Und das Beste? Ihr könnt es ganz leicht an eure Vorlieben anpassen. Ob mit weißer Schokolade, vegan oder glutenfrei – probiert einfach aus, was euch schmeckt.
Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr dieses Rezept ausprobiert! Schreibt mir in die Kommentare, wie es gelaufen ist – ob die Glasur perfekt war oder ob ihr eine eigene Variante ausprobiert habt. Teilt das Rezept auch gerne mit euren Freunden, denn gutes Essen soll geteilt werden. Und wenn ihr noch mehr Inspiration für eure nächste Party sucht, schaut euch doch mal mein Rezept für saftige Zimtsterne an – die kommen bei Gästen auch immer gut an!
In diesem Sinne: Ran an die Schüsseln und viel Spaß beim Backen! Ich wette, ihr werdet diese Plätzchen lieben – genau wie ich.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei machen?
Ja, das funktioniert. Ersetzt das Eigelb durch 1 EL Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen gemahlen mit 3 EL Wasser vermischt). Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit der Glasur ist das kaum zu merken.
Warum wird meine Schokoladenglasur nicht glatt?
Das passiert oft, wenn die Schokolade zu heiß wird oder Wasser in die Schüssel gelangt. Schmelzt die Schokolade langsam über einem Wasserbad und rührt sie nicht zu heftig. Ein Teelöffel Kokosöl hilft, die Glasur geschmeidig zu halten.
Wie lange halten sich die Plätzchen?
In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur bis zu 2 Wochen. Nicht in den Kühlschrank legen, sonst werden sie feucht. Unglasierte Plätzchen könnt ihr auch einfrieren – sie halten bis zu 3 Monate.
Kann ich die Orangen durch Zitronen ersetzen?
Ja, das ist eine leckere Variante! Ersetzt die Orangenschale und den Saft durch die gleiche Menge Zitronenschale und -saft. Die Plätzchen werden dann etwas säuerlicher, aber die Schokolade passt auch dazu. Ich habe es ausprobiert und fand es sehr erfrischend.
Mein Teig ist zu trocken – was kann ich tun?
Kein Problem! Gebt einfach einen weiteren Teelöffel Orangensaft oder einen Spritzer Wasser dazu und knetet ihn kurz durch. Wenn der Teig zu warm wird und klebt, legt ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das rettet fast jeden Teig.
Pin This Recipe!

Die besten Orangen-Plätzchen mit dunkler Schokoladenglasur – einfaches Rezept
Diese Orangen-Plätzchen mit dunkler Schokoladenglasur sind mürbe, buttrig und haben eine frische, intensive Orangennote. Sie sind schnell zubereitet, perfekt für Feiern und ein absoluter Publikumsliebling.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 10-12 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 25 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405, glatt)
- 125 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten)
- 80 g Puderzucker
- 1 Eigelb (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 Bio-Orange (Schale fein abgerieben und 1 EL Saft ausgepresst)
- 1 TL Vanilleextrakt (optional)
- 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 60% Kakao)
- 1 EL Kokosöl (oder neutrales Pflanzenöl)
- Optional: etwas Orangenschale zum Bestreuen
Instructions
- Den Teig vorbereiten: Mehl, Puderzucker und Salz in eine große Schüssel geben und kurz mischen. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Fingern verkneten, bis eine krümelige Masse entsteht (ca. 2-3 Minuten).
- Die feuchten Zutaten einarbeiten: Eigelb, abgeriebene Orangenschale, 1 EL Orangensaft und Vanilleextrakt dazugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
- Den Teig ausrollen und ausstechen: Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ca. 4-5 mm dick ausrollen. Mit Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Backen: Plätzchen ca. 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kühlgitter setzen und vollständig auskühlen lassen (ca. 20 Minuten).
- Die Schokoladenglasur zubereiten: Schokolade hacken und mit Kokosöl über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, bis sie glatt und glänzend ist.
- Die Plätzchen glasieren: Jedes abgekühlte Plätzchen kopfüber in die flüssige Schokolade tauchen oder die Glasur mit einem Löffel auftragen. Überschüssige Schokolade abtropfen lassen und auf das Kühlgitter setzen. Nach Wunsch mit Orangenschale bestreuen.
- Trocknen lassen: Glasur bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten aushärten lassen, bevor die Plätzchen in eine Dose gelegt werden.
Notes
Die Plätzchen ohne Glasur können 2-3 Tage vorher gebacken werden. Die Glasur am Tag der Feier frisch zubereiten. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine und Eigelb durch 1 EL Apfelmus oder Leinsamen-Ei-Ersatz ersetzen. Für glutenfreie Variante Mehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen und 1 TL Xanthan hinzufügen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 120
- Sugar: 8
- Fat: 7
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 14
- Fiber: 1
- Protein: 2
Keywords: Orangen-Plätzchen, Schokoladenglasur, Weihnachtsplätzchen, Mürbeteig, einfaches Rezept


