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Laura Bailey

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Die besten leichten Zitronen-Butterplätzchen zum Verlieben

Ready In 90 Minuten
Servings 30-40 Stück
Difficulty Medium

„Warum machst du nicht einfach die doppelte Menge Butter weg, wenn die Plätzchen so gut schmecken sollen?”, fragte meine Cousine Lena, während sie mir über die Schulter sah. Ich stand da mit meiner Rührschüssel, schon bereit, eine Erklärung über das perfekte Fett-Mehl-Verhältnis zu halten. Aber dann hielt ich inne. Sie hatte einen Punkt, den ich so noch nie betrachtet hatte. Vielleicht war ich ja diejenige, die zu kompliziert dachte.

Ich hatte wochenlang an einem Rezept für leichte Zitronige Butterplätzchen getüftelt, die nicht so schwer im Magen liegen wie die klassischen Varianten. Meine erste Version war – ich sag’s ehrlich – eine Kalorienbombe, die nach dem zweiten Plätzchen ein schlechtes Gewissen hinterließ. Also begann ich, bewusst zu reduzieren. Weniger Butter, aber die richtige Sorte. Weniger Zucker, dafür echte Zitronenschale für ein intensiveres Aroma. Und plötzlich war da dieser magische Moment: Der Teig fühlte sich an wie ein sanftes Kissen, der Duft nach Zitrone und Vanille erfüllte die ganze Küche, und der erste Biss war einfach nur himmlisch.

Ich muss zugeben, ich war überrascht. Die leichten Zitronigen Butterplätzchen waren nicht nur luftiger und frischer, sie schmeckten auch irgendwie… echter. Und genau deshalb backe ich sie heute noch, jedes Jahr zur Weihnachtszeit und oft auch einfach so an einem verregneten Sonntagnachmittag. Vielleicht geht es dir ja ähnlich – du suchst nach einem Plätzchenrezept, das sich leicht anfühlt, aber trotzdem nach Genuss schmeckt? Dann bist du hier genau richtig. Lass mich dir zeigen, wie diese kleinen Wunder gelingen.

Warum du diese leichten Zitronigen Butterplätzchen lieben wirst

Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist das Ergebnis von vielen Fehlversuchen, einem großen Schuss Ehrlichkeit und der Erkenntnis, dass weniger oft mehr ist. Hier sind die Gründe, warum es dich umhauen wird:

  • Leicht und bekömmlich: Im Gegensatz zu vielen Butterplätzchen sind diese hier federleicht. Du kannst drei oder vier essen, ohne dich danach schwer zu fühlen. Perfekt für alle, die auf ihre Ernährung achten, aber nicht auf Genuss verzichten wollen.
  • Intensiver Zitronengeschmack: Wir verwenden echte Zitronenschale und einen Spritzer Saft – kein künstliches Aroma. Die Frische bleibt im ganzen Biss erhalten und macht die Plätzchen unwiderstehlich.
  • Einfache Zutaten: Kein Gang zum Spezialitätenmarkt nötig. Mehl, Butter, Zucker, Eier, Zitrone – das hast du garantiert zu Hause. Die meisten Zutaten sind wahre Küchenklassiker.
  • Schnell gemacht: Der Teig ist in 15 Minuten fertig. Die Kühlzeit beträgt nur eine Stunde, und das Ausstechen macht richtig Spaß. Perfekt für einen spontanen Backnachmittag mit den Kindern oder für dich allein.
  • Immer ein Hingucker: Mit ihrem feinen Zitronen-Guss und der zarten, fast bröseligen Textur sehen die Plätzchen auf jedem Teller einfach bezaubernd aus. Sie sind der Star auf jedem Kaffeetisch.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die spezielle Technik: Wir schlagen die Butter nur kurz und cremig, nicht zu lange, damit der Teig luftig bleibt. Und wir verwenden einen Teil Puderzucker statt Kristallzucker, was die Plätzchen zart auf der Zunge zergehen lässt. Es ist kein Geheimnis, sondern einfach ein bisschen Fingerspitzengefühl.

Ehrlich, diese leichten Zitronigen Butterplätzchen sind die Art von Gebäck, bei der man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Sie sind nicht zu süß, nicht zu schwer – genau richtig, um den Tag ein bisschen heller zu machen. Und das Beste? Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen, wie ich dir später zeigen werde.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese leichten Zitronigen Butterplätzchen verwendest du einfache, aber qualitativ hochwertige Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe – von der Butter für den Geschmack bis zur Zitrone für die Frische. Hier ist die vollständige Liste:

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter – Am besten verwendest du deutsche Markenbutter mit mindestens 82 % Fett. Sie gibt den Plätzchen diese unvergleichliche Zartheit. Wenn du möchtest, kannst du auch eine vegane Butteralternative nehmen, aber dann wird der Geschmack etwas anders.
  • 100 g Puderzucker – Der Puderzucker macht den Teig feiner und luftiger als normaler Zucker. Du kannst ihn auch selbst herstellen, indem du Kristallzucker in einer Küchenmaschine fein mahlst.
  • 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig und sorgt für Struktur. Nimm es am besten eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur hat.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Ich bevorzuge echten Vanillezucker mit Bourbon-Vanille. Er rundet das Zitronenaroma perfekt ab.
  • 300 g Weizenmehl (Type 405) – Das Mehl sollte fein und gesiebt sein. Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber dann werden die Plätzchen etwas bröseliger.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor. Verwende feines Meersalz.
  • Abrieb von 2 Bio-Zitronen – Das ist das Herzstück des Rezepts. Nur die gelbe Schale verwenden, das Weiße ist bitter. Bio-Zitronen sind wichtig, da die Schale nicht gewachst ist.
  • 1 Esslöffel Zitronensaft (frisch gepresst) – Der Saft gibt dem Teig eine leichte Säure und macht ihn noch aromatischer.

Für den Guss

Die besten leichten Zitronen-Butterplätzchen preparation steps

  • 150 g Puderzucker – Für den glänzenden, weißen Überzug. Du kannst ihn auch mit etwas Zitronensaft anrühren, wenn du einen säuerlichen Guss magst.
  • 2-3 Esslöffel Zitronensaft – Je nachdem, wie flüssig du den Guss haben möchtest. Fang mit 2 Esslöffeln an und füge bei Bedarf mehr hinzu.
  • Optional: bunte Zuckerstreusel oder gehackte Pistazien – Zum Verzieren nach dem Guss. Das macht die Plätzchen noch hübscher.

Ein kleiner Tipp von mir: Ich kaufe meine Zitronen immer auf dem Wochenmarkt. Sie sind oft saftiger und haben ein intensiveres Aroma als die aus dem Supermarkt. Und wenn du mal keine Bio-Zitronen bekommst, wasche die Schale einfach sehr gründlich mit heißem Wasser ab.

Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du sicher schon in deiner Küche. Hier ist, was du bereitlegen solltest:

  • Rührschüssel – Eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas. Ich mag die mit einem rutschfesten Boden, weil sie beim Rühren nicht wegrutscht.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ein Handrührgerät mit Rührbesen ist völlig ausreichend. Wenn du eine Küchenmaschine hast, nimm den Flachrührer.
  • Teigrolle – Eine klassische Holzrolle oder eine aus Silikon. Ich habe beide, aber die Holzrolle gibt mir mehr Kontrolle über den Druck.
  • Ausstechförmchen – Hier kannst du kreativ werden! Herzen, Sterne, Blumen oder Kreise – alles geht. Ich liebe kleine Zitronenformen, die ich mal im Internet gefunden habe.
  • Backblech mit Backpapier – Ein gutes, beschichtetes Backblech verhindert, dass die Plätzchen anbrennen. Backpapier ist ein Muss, damit nichts kleben bleibt.
  • Kühlschrank – Der Teig muss kaltgestellt werden, also plane etwas Platz ein.
  • Kuchengitter – Zum Abkühlen der Plätzchen nach dem Backen. Ein einfaches Drahtgitter reicht völlig aus.

Falls du keine Ausstechförmchen hast, kannst du den Teig auch in kleine Kugeln rollen und mit einer Gabel flach drücken – wie bei klassischen Erdnussbutterplätzchen. Das sieht rustikal aus und schmeckt genauso gut! Und wenn du kein Handrührgerät besitzt, geht es auch mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft – der Teig wird dann vielleicht nicht ganz so luftig, aber immer noch köstlich.

Zubereitung Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch. Folge diesen Schritten genau, und deine leichten Zitronigen Butterplätzchen werden garantiert ein Erfolg. Ich habe alle Zeiten und Tipps eingebaut, die ich selbst gebraucht hätte, als ich das Rezept zum ersten Mal ausprobiert habe.

Schritt 1: Die Zutaten vorbereiten (10 Minuten)

Nimm die Butter mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Sie sollte weich sein, aber nicht geschmolzen. Wasche die Zitronen gründlich mit heißem Wasser und trockne sie ab. Reibe die Schale mit einer feinen Reibe ab – achte darauf, nur die gelbe Schicht zu erwischen. Presse dann den Saft aus einer Zitrone aus. Du brauchst etwa einen Esslöffel für den Teig und etwas mehr für den Guss. Wiege alle trockenen Zutaten ab und siebe das Mehl in eine separate Schüssel.

Schritt 2: Den Teig herstellen (15 Minuten)

Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe für etwa 2-3 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte nicht zu luftig werden – sonst werden die Plätzchen später zu bröselig. Füge das Ei, den Zitronenabrieb und den einen Esslöffel Zitronensaft hinzu. Rühre alles kurz unter, bis es gut vermischt ist. Jetzt kommt das Mehl und die Prise Salz dazu. Rühre auf niedriger Stufe, bis gerade so ein Teig entsteht. Nicht zu lange kneten! Der Teig sollte zusammenhängen, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu klebrig ist, gib noch einen Esslöffel Mehl dazu. Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Ich lasse ihn oft über Nacht ruhen – das macht ihn noch geschmeidiger.

Schritt 3: Den Teig ausrollen und ausstechen (20 Minuten)

Heize den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor (Umluft: 160 Grad). Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den gekühlten Teig gleichmäßig aus – etwa 4-5 Millimeter dick. Wenn der Teig beim Rollen klebt, bestäube die Teigrolle ebenfalls mit etwas Mehl. Jetzt kommen die Ausstechförmchen zum Einsatz! Drücke sie fest in den Teig und setze die Plätzchen mit einem Abstand von etwa 2 Zentimetern auf das Backblech. Sammle die Teigreste ein, knete sie kurz zusammen, rolle sie erneut aus und steche weitere Plätzchen aus. Wiederhole das, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

Schritt 4: Backen (10-12 Minuten pro Blech)

Schiebe das erste Blech in die Mitte des Ofens. Backe die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun werden, aber in der Mitte noch hell sein. Das ist der Trick für die leichte, zarte Textur! Wenn du sie zu lange backst, werden sie hart. Nimm das Blech heraus und lasse die Plätzchen für 2 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, wo sie vollständig auskühlen müssen. Das zweite Blech backst du genauso.

Schritt 5: Den Guss zubereiten und die Plätzchen verzieren (15 Minuten)

Während die Plätzchen abkühlen, bereitest du den Guss zu. Gib den Puderzucker in eine kleine Schüssel und füge nach und nach 2 Esslöffel Zitronensaft hinzu. Rühre mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Der Guss sollte langsam vom Löffel fließen – wenn er zu dick ist, gib noch ein paar Tropfen Saft dazu. Ist er zu dünn, füge etwas mehr Puderzucker hinzu. Tauche die Oberseite jedes abgekühlten Plätzchens in den Guss oder streiche ihn mit einem kleinen Löffel darauf. Lasse den Guss kurz antrocknen und streue dann nach Belieben bunte Zuckerstreusel oder gehackte Pistazien darüber. Der Guss wird nach etwa 30 Minuten fest.

Tipps und Tricks für perfekte Plätzchen

Im Laufe der Jahre habe ich einige Fehler gemacht, aus denen ich gelernt habe. Hier sind meine besten Tipps, damit dir die leichten Zitronigen Butterplätzchen auf Anhieb gelingen:

  • Die richtige Buttertemperatur: Die Butter muss weich sein, aber nicht flüssig. Wenn du sie in der Mikrowelle erwärmst, mach es in 10-Sekunden-Intervallen und kontrolliere zwischendurch. Flüssige Butter macht den Teig fettig und die Plätzchen werden flach.
  • Nicht zu lange kneten: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, hör auf zu rühren. Sonst entwickeln sich zu viele Glutenstränge, und die Plätzchen werden zäh. Der Teig sollte gerade so zusammenhängen.
  • Kühlzeit einhalten: Der Teig muss wirklich kalt sein, bevor du ihn ausrollst. Sonst klebt er, und die Formen werden unscharf. Ich stelle ihn immer für mindestens eine Stunde kalt, oft auch länger.
  • Gleichmäßig ausrollen: Verwende zwei gleich dicke Holzleisten neben dem Teig, um eine gleichmäßige Höhe zu garantieren. Das klingt profimäßig, funktioniert aber super. Oder du nimmst einfach ein Lineal zur Hilfe.
  • Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine Plätzchen sind nach 10 Minuten fertig, bei einem Freund brauchen sie 13 Minuten. Der Geruch ist ein guter Indikator: Wenn es nach gebackenen Zitronen duftet, sind sie meistens fertig.
  • Guss nicht zu früh auftragen: Die Plätzchen müssen komplett ausgekühlt sein, sonst schmilzt der Guss und läuft herunter. Ich warte immer mindestens 30 Minuten nach dem Backen.

Ein persönlicher Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, den Zitronensaft in den Teig zu geben. Die Plätzchen schmeckten einfach nur süß und langweilig. Seitdem schreibe ich mir die Reihenfolge der Zutaten auf einen Zettel und hake sie ab. Klingt albern, hilft aber!

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind einige Ideen, wie du die leichten Zitronigen Butterplätzchen an deinen Geschmack oder spezielle Ernährungsbedürfnisse anpassen kannst:

  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch eine hochwertige vegane Margarine (kein Halbfett!) und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die du mit drei Esslöffeln Wasser verquirlst und 5 Minuten quellen lässt. Die Plätzchen werden etwas weniger zart, aber immer noch lecker.
  • Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung, die für Backwaren geeignet ist. Ich habe gute Erfahrungen mit einer Mischung aus Reismehl, Maisstärke und etwas Guarkernmehl gemacht. Der Teig wird etwas bröseliger, also rolle ihn vorsichtig aus.
  • Andere Zitrusfrüchte: Statt Zitrone kannst du auch Limette, Orange oder eine Kombination aus beidem verwenden. Für Orangenplätzchen nimmst du den Abrieb von zwei Orangen und ersetzt den Zitronensaft durch Orangensaft. Das gibt eine fruchtige, winterliche Note.
  • Mit Schokolade: Tauche die fertig gebackenen und abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade. Der Kontrast zwischen der frischen Zitrone und der bitteren Schokolade ist einfach umwerfend. Das habe ich letztes Jahr zu Weihnachten gemacht und alle waren begeistert.
  • Gewürzvariante: Gib eine Prise Kardamom oder eine halbe Teelöffel gemahlenen Ingwer zum Mehl. Das verleiht den Plätzchen eine orientalische Note, die besonders gut zu einer Tasse Chai-Tee passt.

Ich persönlich liebe die Variante mit Mohn: Einfach zwei Esslöffel Mohnsamen unter den fertigen Teig kneten. Das gibt einen schönen Crunch und sieht hübsch aus. Probiere es einfach aus!

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Die leichten Zitronigen Butterplätzchen schmecken am besten, wenn sie frisch sind, aber sie lassen sich auch wunderbar aufbewahren. Hier ist, was du beachten solltest:

Servieren: Serviere die Plätzchen bei Zimmertemperatur auf einer hübschen Platte. Sie passen perfekt zu einer Tasse Earl Grey Tee, einem Glas Milch oder einem Espresso. Für eine besondere Note kannst du sie mit einer dünnen Schicht Zitronencurry bestreichen – das klingt verrückt, schmeckt aber himmlisch! Ich habe das mal auf einem Food-Blog gesehen und ausprobiert.

Aufbewahren: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. Zwischen die Schichten legst du am besten Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. An einem kühlen, trockenen Ort halten sie sich so bis zu zwei Wochen. Allerdings sind sie bei mir meistens schon nach drei Tagen weg.

Einfrieren: Du kannst den rohen Teig einfrieren. Wickele ihn gut in Frischhaltefolie und lege ihn in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu drei Monate. Zum Backen taust du ihn über Nacht im Kühlschrank auf und verfährst dann wie gewohnt. Auch die fertig gebackenen und unverzierten Plätzchen lassen sich einfrieren. Lege sie in einer Lage in einen Gefrierbehälter, mit Backpapier zwischen den Schichten. Nach dem Auftauen kannst du sie mit dem Guss verzieren.

Reheat-Tipp: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, lege sie für 3 Minuten bei 150 Grad in den Ofen. Sie werden wieder knusprig und duften wie frisch gebacken. Aber pass auf, dass sie nicht verbrennen!

Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil sich die Aromen verbinden. Also keine Sorge, wenn du sie nicht sofort alle isst – sie werden nur noch leckerer.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ich möchte hier nicht mit einer Wissenschaftsstunde langweilen, aber ein paar Informationen zu den Nährwerten sind hilfreich, besonders wenn du auf deine Ernährung achtest. Die Angaben beziehen sich auf ein Plätzchen (ohne Guss):

Pro Plätzchen (ca. 20 g):

  • Kalorien: ca. 85 kcal
  • Fett: ca. 5 g
  • Kohlenhydrate: ca. 9 g
  • Eiweiß: ca. 1 g
  • Zucker: ca. 3 g

Die leichten Zitronigen Butterplätzchen sind im Vergleich zu klassischen Butterplätzchen tatsächlich etwas kalorienärmer, weil wir weniger Butter und Zucker verwenden. Dafür punktet die Zitrone mit wertvollem Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen, die das Immunsystem unterstützen – gerade in der kalten Jahreszeit ein netter Bonus.

Wenn du den Zucker reduzieren möchtest, kannst du im Teig einen Teil des Puderzuckers durch Erythrit oder Xylit ersetzen. Der Guss wird dann aber nicht so glänzend, das solltest du wissen. Für eine low-carb Variante nimmst du Mandelmehl statt Weizenmehl – aber dann werden die Plätzchen natürlich kompakter und nussiger im Geschmack.

Ich persönlich sehe diese Plätzchen als Teil einer ausgewogenen Ernährung. Sie sind ein Genussmittel, aber eines, das mit hochwertigen Zutaten gemacht wird und ohne künstliche Zusätze auskommt. Drei Stück zum Nachmittagskaffee? Ja, bitte!

Fazit: Warum du diese Plätzchen sofort backen solltest

Diese leichten Zitronigen Butterplätzchen sind für mich der Beweis, dass einfache Rezepte oft die besten sind. Sie sind nicht zu süß, nicht zu schwer, und sie schmecken nach genau dem, was sie sind: ehrliches, hausgemachtes Gebäck mit einer frischen, sonnigen Note. Jedes Mal, wenn ich sie backe, bin ich ein bisschen stolz darauf, wie ich damals auf Lenas Frage gehört habe. Sie hat mir gezeigt, dass ich nicht immer kompliziert denken muss.

Ich liebe es, wie der Duft von Zitrone und Vanille durch die Wohnung zieht, während die Plätzchen im Ofen sind. Und ich liebe es, wie sie auf der Zunge zergehen – leicht, buttrig, mit diesem feinen Zitronenkick. Sie sind perfekt für gemütliche Nachmittage, für die Weihnachtsbäckerei, oder einfach, weil du dir etwas Gutes tun willst.

Jetzt bist du dran! Probiere das Rezept aus und lass mich wissen, wie es dir gelungen ist. Hast du eine eigene Variation ausprobiert? Welche Ausstechform hast du gewählt? Ich freue mich riesig über deine Kommentare und Fotos – markiere mich gerne auf Instagram, wenn du deine Kreationen zeigst. Backen ist für mich eine der schönsten Arten, Liebe zu zeigen, und ich hoffe, diese Plätzchen werden auch für dich zu einem kleinen Lieblingsrezept. Also: ran an die Schüsseln, und lass uns backen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch ohne Kühlzeit verarbeiten?

Technisch gesehen ja, aber ich rate davon ab. Der Teig wird ohne Kühlung sehr klebrig und lässt sich kaum ausrollen. Die Kühlzeit sorgt dafür, dass die Butter wieder fest wird, sodass die Plätzchen ihre Form behalten und nicht verlaufen. Mindestens eine Stunde ist ideal, zwei sind besser.

Warum werden meine Plätzchen hart?

Das passiert meistens, wenn sie zu lange gebacken werden. Die Plätzchen sollten nur ganz leicht goldbraun an den Rändern sein – wenn sie in der Mitte auch braun werden, sind sie zu trocken. Auch zu viel Mehl im Teig kann sie hart machen. Achte darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten.

Kann ich den Guss weglassen?

Ja, absolut! Die Plätzchen schmecken auch ohne Guss wunderbar. Du kannst sie dann mit etwas Puderzucker bestäuben oder einfach pur genießen. Der Guss gibt ihnen aber diesen besonderen Glanz und eine zusätzliche süße Note, die ich persönlich liebe.

Wie bekomme ich den Zitronengeschmack intensiver?

Verwende auf jeden Fall Bio-Zitronen und reibe die Schale sehr fein ab. Du kannst auch etwas Zitronenöl (Lebensmittelqualität) in den Teig geben – ein paar Tropfen reichen. Oder du fügst einen Teelöffel Zitronenextrakt hinzu, den es in gut sortierten Backläden gibt.

Kann ich die Plätzchen auch mit Kindern backen?

Unbedingt! Das Rezept ist perfekt für Kinder. Sie können beim Ausstechen helfen, den Teig kneten (mit sauberen Händen!) und natürlich die Plätzchen verzieren. Der Guss lässt sich gut mit einem kleinen Löffel auftragen, und die bunten Streusel machen einfach Spaß. Ein toller Nachmittag für die ganze Familie!

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Die besten leichten Zitronen-Butterplätzchen recipe

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Die besten leichten Zitronen-Butterplätzchen zum Verlieben

Diese leichten Zitronen-Butterplätzchen sind federleicht, intensiv im Zitronengeschmack und einfach zuzubereiten. Perfekt für alle, die auf ihre Ernährung achten, aber nicht auf Genuss verzichten wollen.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten pro Blech
  • Total Time: 1 Stunde 25 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: ca. 40 Plätzchen
  • Category: Kekse / Plätzchen
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (ca. 1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Puderzucker (ca. 3/4 Tasse)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 2 TL)
  • 300 g Weizenmehl Type 405 (ca. 2 1/4 Tassen)
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb von 2 Bio-Zitronen
  • 1 Esslöffel Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 150 g Puderzucker für den Guss (ca. 1 1/4 Tassen)
  • 2–3 Esslöffel Zitronensaft für den Guss
  • Optional: bunte Zuckerstreusel oder gehackte Pistazien

Instructions

  1. Die Butter mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen. Zitronen waschen, Schale abreiben und Saft auspressen. Mehl sieben.
  2. Butter, Puderzucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe 2-3 Minuten cremig schlagen.
  3. Ei, Zitronenabrieb und 1 EL Zitronensaft unterrühren. Mehl und Salz dazugeben und auf niedriger Stufe kurz vermischen, bis ein Teig entsteht. Nicht zu lange kneten.
  4. Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde (oder über Nacht) kalt stellen.
  5. Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.
  6. Arbeitsfläche leicht bemehlen. Teig auf 4-5 mm Dicke ausrollen. Mit Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen und mit 2 cm Abstand auf die Bleche setzen.
  7. Plätzchen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen heben.
  8. Für den Guss: Puderzucker mit 2-3 EL Zitronensaft glatt rühren. Abgekühlte Plätzchen mit dem Guss bestreichen oder eintauchen. Nach Belieben mit Streuseln oder Pistazien verzieren. Guss 30 Minuten trocknen lassen.

Notes

Die Butter muss weich, aber nicht flüssig sein. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen zäh. Kühlzeit unbedingt einhalten. Plätzchen nur leicht goldbraun backen, sonst werden sie hart. Guss erst auf völlig ausgekühlte Plätzchen auftragen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen (ca. 20
  • Calories: 85
  • Sugar: 3
  • Sodium: 20
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 9
  • Protein: 1

Keywords: Zitronenplätzchen, Butterplätzchen, leichte Plätzchen, Weihnachtsplätzchen, Zitronenkekse, einfaches Rezept

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