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Laura Bailey

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Festlicher Kürbis-Kastanien-Wellington: Bestes Weihnachtsrezept

Ready In 90 Minuten
Servings 8 Portionen
Difficulty Mittel

Es gab einmal ein kleines, unscheinbares Restaurant in einer Seitenstraße von Heidelberg, das „Goldener Herbst” hieß. Es roch immer nach gebrannten Mandeln und frischem Thymian, und auf der Karte stand das ganze Jahr über ein Gericht, das mich nie losließ: ein Kürbis-Kastanien-Wellington, so zart und würzig, dass man beim ersten Bissen die Augen schließen musste. Als das Restaurant vor drei Jahren schloss – der Wirt ging in Rente –, war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich. Ich hatte für meinen Geburtstag dort reserviert und stand vor verschlossenen Türen. Die Enttäuschung saß tief. Nach etwa zwölf Versuchen – und einem ziemlich misslungenen ersten Anlauf, bei dem der Blätterteig wie eine matschige Decke auf der Füllung lag – habe ich es endlich geschafft. Dieses Rezept hier ist das Ergebnis einer kleinen Obsession, und ehrlich? Es ist sogar besser als das Original. Vielleicht haben Sie ja auch so ein Gericht, das Sie unbedingt wiedererschaffen mussten. Genau das Gefühl nehme ich heute mit auf den Teller.

Dieser festliche Kürbis-Kastanien-Wellington ist nicht einfach nur ein weiteres Weihnachtsrezept. Er ist der Star auf jeder Tafel – ein Gericht, das Ihre Gäste sprachlos machen wird. Die goldbraune, butterzarte Blätterteighülle umschließt eine cremige Füllung aus süßem Kürbis, erdigen Kastanien und feinen Gewürzen. Es ist eine Geschmacksexplosion, die nach Gemütlichkeit und festlicher Stimmung schreit. Und das Beste daran? Sie müssen kein Profi-Koch sein, um diesen Hingucker zu zaubern.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet – für meine Familie, für Freunde, für Weihnachtsfeiern. Es ist das Gericht, bei dem ich jedes Mal ein Kompliment ernte, und ich verrate Ihnen heute, warum es so besonders ist.

  • Perfekt für Gäste: Dieses Wellington sieht aus wie ein Meisterwerk aus der Profiküche, ist aber überraschend einfach zuzubereiten. Sie können es sogar am Vortag vorbereiten und am großen Tag nur noch backen. Das nimmt enorm viel Stress aus der Weihnachtsvorbereitung!
  • Ein pflanzliches Festmahl: Es ist komplett vegetarisch, aber selbst eingefleischte Fleischliebhaber werden nicht nein sagen. Die Kombination aus Kürbis und Kastanien ist so herzhaft und sättigend, dass niemand etwas vermisst.
  • Einfache Zutaten, großer Auftritt: Sie brauchen keinen ausgefallenen Luxus-Einkauf. Hokkaido-Kürbis, vorgekochte Kastanien aus dem Glas, guter Blätterteig und ein paar Küchenkräuter – das war’s im Grunde. Die Magie entsteht durch die richtige Zubereitung.
  • Der unangefochtene Star auf dem Tisch: Wenn Sie dieses Wellington aus dem Ofen holen, ist es, als würden Sie einen Zaubertrick vorführen. Die Gäste werden staunen, und Sie werden sich wie ein Meisterkoch fühlen. Versprochen!
  • Ein Hauch von Nostalgie: Dieses Gericht erinnert mich immer an den Duft des „Goldenen Herbstes”. Es ist ein Stück Erinnerung, das ich mit meinen Liebsten teilen kann – und das ist das schönste Geschenk.

Was dieses Rezept von den unzähligen anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance zwischen der Süße des Kürbisses und der nussigen Tiefe der Kastanien, die durch eine Prise Muskat und frischen Thymian abgerundet wird. Es ist nicht nur ein Gericht – es ist eine Umarmung auf dem Teller. Perfekt, um Ihre Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Die Zutaten, die den Unterschied machen

Für dieses Rezept verwenden Sie einfache, aber hochwertige Zutaten. Jede Komponente spielt eine entscheidende Rolle für das perfekte Geschmackserlebnis. Lassen Sie mich Ihnen zeigen, was Sie brauchen.

Für die Kürbis-Kastanien-Füllung

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g): Hokkaido ist ideal, weil Sie ihn nicht schälen müssen. Die Schale wird beim Rösten wunderbar weich. Achten Sie auf einen festen, unbeschädigten Kürbis. (Ich kaufe meinen am liebsten auf dem Wochenmarkt – der ist oft aromatischer.)
  • 200 g vorgekochte, geschälte Kastanien (Glas oder Vakuumbeutel): Diese sind die heimlichen Helden. Sie geben dem Wellington seine erdige, leicht süßliche Note. Nicht durch Maronen ersetzen – die sind zu süß und weich. (Ich empfehle die Marke „KastanienKönig” aus dem Biomarkt – sie haben die beste Konsistenz.)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt: Für die aromatische Basis. Eine rote Zwiebel ist etwas milder, eine gelbe kräftiger – beides funktioniert.
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt: Verstärkt die herzhaften Aromen. Frischer Knoblauch ist hier ein Muss – das Pulver können Sie vergessen.
  • 2 EL Olivenöl (oder Butter für den reichhaltigeren Geschmack): Zum Anbraten. Ich nehme gerne ein mildes Olivenöl, das nicht zu stark im Geschmack ist.
  • 1 TL getrockneter Thymian (oder 2 TL frischer, gehackt): Das klassische Weihnachtsaroma. Thymian harmoniert perfekt mit Kürbis und Kastanien.
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss: Ein absolutes Muss! Es bringt eine warme, würzige Tiefe. Frisch gerieben ist natürlich am besten.
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack: Zum Abschmecken. Ich verwende grobes Meersalz und frisch gemahlenen Pfeffer.
  • 2 EL Semmelbrösel (optional, für eine festere Konsistenz): Falls die Füllung zu feucht sein sollte, binden die Brösel sie perfekt.
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig (optional, für eine süße Note): Ein kleiner Schuss rundet die Süße des Kürbisses ab, ohne aufdringlich zu sein.

Für den Wellington

Kürbis-Kastanien-Wellington preparation steps

  • 2 Rollen frischer Blätterteig (rechteckig, ca. 320 g pro Rolle): Verwenden Sie einen guten, butterigen Blätterteig aus dem Kühlregal. Der von „Tante Fanny” oder „Blätterteig Meister” hat bei mir immer funktioniert. Tiefgekühlten Teig vorher im Kühlschrank auftauen lassen.
  • 1 Eigelb (für die Glasur): Verleiht dem Wellington seine goldbraune, glänzende Kruste. Für eine vegane Variante können Sie es mit etwas Pflanzenmilch und Ahornsirup mischen.
  • 2 EL Milch oder Sahne (für die Glasur): Macht die Glasur geschmeidiger und sorgt für einen schönen Glanz.
  • Optional: 1 EL Sesamsamen oder Mohnsamen zum Bestreuen: Für einen zusätzlichen Crunch und ein hübsches Aussehen.

Für die Beilage (optional, aber empfohlen)

  • Eine Handvoll frische Preiselbeeren oder Cranberries: Die säuerliche Note ist der perfekte Kontrast zu der reichhaltigen Füllung. Ich gebe sie oft als Dekoration um das Wellington herum.
  • Ein Zweig Rosmarin zum Garnieren: Sieht festlich aus und duftet wunderbar.

Was Sie an Küchenwerkzeugen brauchen

Die gute Nachricht: Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausrüstung. Mit diesen grundlegenden Küchenhelfern gelingt der Wellington garantiert.

  • Backblech mit Backpapier: Ein großes, stabileres Blech ist ideal. Ich verwende immer ein antihaftbeschichtetes Blech – das verhindert ein Ankleben.
  • Große Pfanne oder Bräter: Zum Anbraten der Zwiebeln und des Knoblauchs. Eine beschichtete Pfanne ist hier Gold wert.
  • Küchenmaschine oder Pürierstab: Um die Füllung cremig zu pürieren. Eine einfache Gabel tut es auch, wenn Sie ein grobes Mundgefühl mögen.
  • Scharfes Messer: Zum Schneiden des Kürbisses und der Kastanien. Ein gutes Kochmesser ist die halbe Miete.
  • Nudelholz (optional): Falls Sie den Blätterteig noch etwas ausrollen möchten. Meistens ist er aber schon perfekt dimensioniert.
  • Küchenpinsel: Zum Auftragen der Eiglasur. Ein Silikonpinsel ist leicht zu reinigen.
  • Küchengarn (optional): Falls Sie das Wellington wie einen Braten zusammenbinden möchten – das sieht besonders dekorativ aus.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt zum Meisterwerk

Keine Sorge, ich führe Sie durch jeden Schritt. Es ist einfacher, als Sie denken, und das Ergebnis wird Sie umhauen. Planen Sie etwa 1,5 Stunden ein (plus Zeit zum Abkühlen).

Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten und rösten

Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Waschen Sie den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbieren Sie ihn und entfernen Sie die Kerne mit einem Löffel. Schneiden Sie das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel – die Schale bleibt dran. Verteilen Sie die Kürbiswürfel auf einem mit Backpapier belegten Blech, beträufeln Sie sie mit 1 EL Olivenöl und würzen Sie sie mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat. Rösten Sie sie für 25–30 Minuten, bis sie weich sind und leichte Bräunungsstellen haben. Der Duft, der dabei entsteht, ist schon himmlisch! Lassen Sie die Kürbiswürfel etwas abkühlen.

Schritt 2: Die Füllung zubereiten

Während der Kürbis im Ofen ist, erhitzen Sie das restliche Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Geben Sie die fein gewürfelte Zwiebel hinzu und braten Sie sie für etwa 5 Minuten glasig an. Fügen Sie den gehackten Knoblauch und den Thymian hinzu und braten Sie alles für eine weitere Minute unter Rühren an – passen Sie auf, dass der Knoblauch nicht verbrennt. Geben Sie die vorgekochten Kastanien in die Pfanne und braten Sie sie für 2–3 Minuten mit, bis sie leicht duften.

Nehmen Sie die Pfanne vom Herd und geben Sie die abgekühlten Kürbiswürfel sowie die Kastanien-Zwiebel-Mischung in eine große Schüssel. Zerdrücken Sie alles mit einer Gabel oder pürieren Sie es mit einem Pürierstab grob – ich mag es, wenn noch einige Stückchen übrig sind, das gibt eine schöne Textur. Schmecken Sie die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat ab. Falls die Füllung zu feucht erscheint, rühren Sie die Semmelbrösel unter. Lassen Sie die Füllung nun vollständig abkühlen – das ist wichtig, damit der Blätterteig später nicht durchweicht.

Schritt 3: Den Wellington formen

Legen Sie ein großes Stück Backpapier auf Ihre Arbeitsfläche. Rollen Sie die erste Blätterteigplatte darauf aus (falls nötig, etwas größer rollen). Häufen Sie die abgekühlte Füllung in der Mitte der Teigplatte zu einem gleichmäßigen, länglichen Berg auf – etwa so groß wie ein kleiner Brotlaib. Formen Sie die Füllung mit den Händen oder einem Löffel zu einer festen Rolle.

Klappen Sie nun die beiden langen Seiten des Blätterteigs über die Füllung, sodass sie sich in der Mitte überlappen. Drücken Sie die Nahtstelle gut an. Verschließen Sie auch die kurzen Enden, indem Sie sie wie ein Bonbon einschlagen. Drehen Sie den Wellington vorsichtig um, sodass die Naht unten liegt. Legen Sie ihn auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Wenn Sie möchten, können Sie ihn jetzt mit Küchengarn in Abständen von 5 cm umwickeln – das sieht aus wie ein klassischer Braten und hält die Form.

Schritt 4: Den Wellington backen

Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 180 °C). Verquirlen Sie das Eigelb mit der Milch oder Sahne zu einer glatten Glasur. Bestreichen Sie den Wellington großzügig mit der Eiglasur. Wenn Sie möchten, bestreuen Sie ihn mit Sesam- oder Mohnsamen. Backen Sie den Wellington für 35–40 Minuten, bis er goldbraun und knusprig ist. Die Kruste sollte sich fest anfühlen und beim Klopfen hohl klingen. Lassen Sie ihn nach dem Backen mindestens 10 Minuten auf dem Blech ruhen – das erleichtert das Schneiden ungemein.

Tipps und Tricks für den perfekten Wellington

Ich habe bei meinen vielen Versuchen so einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen der Wellington garantiert gelingt.

  • Die Füllung muss kalt sein: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt! Wenn Sie die warme Füllung auf den Blätterteig geben, wird der Teig durchweichen und die Kruste wird nicht knusprig. Planen Sie also genug Zeit zum Abkühlen ein – mindestens 30 Minuten im Kühlschrank.
  • Nicht zu viel Füllung: Es ist verlockend, den Wellington vollzustopfen, aber weniger ist mehr. Eine zu dicke Füllung führt dazu, dass der Teig an den Seiten aufreißt. Eine Rolle von etwa 5–6 cm Durchmesser ist ideal.
  • Die Naht gut verschließen: Drücken Sie die Teigränder fest an, sonst platzt der Wellington im Ofen auf und die Füllung läuft aus. Ein kleiner Trick: Bestreichen Sie die Nahtstelle vor dem Verschließen mit etwas Wasser – das wirkt wie Kleber.
  • Der erste Fehlversuch: Ich habe einmal vergessen, die Füllung abkühlen zu lassen, und der Blätterteig ist zu einer unappetitlichen Pampe zerfallen. Meine Gäste waren gnädig, aber ich habe daraus gelernt. Seitdem ist das Abkühlen mein heiliger Moment.
  • Gleichmäßiges Backen: Drehen Sie das Blech nach der Hälfte der Backzeit einmal um, damit der Wellington von allen Seiten gleichmäßig bräunt. Das verhindert auch, dass eine Seite verbrennt.

Variationen und Anpassungen für Ihre Gäste

Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Passen Sie es einfach an Ihre Vorlieben oder die Ihrer Gäste an.

  • Die vegane Variante: Ersetzen Sie das Eigelb für die Glasur durch eine Mischung aus 1 EL Pflanzenmilch und 1 TL Ahornsirup. Die Kruste wird etwas matter, aber genauso knusprig. Für die Füllung verwenden Sie einfach Olivenöl statt Butter.
  • Mit Pilzen: Geben Sie 200 g fein gehackte Champignons oder Kräuterseitlinge zur Füllung. Braten Sie sie zusammen mit den Zwiebeln an – sie verleihen dem Gericht eine noch herzhaftere, fast fleischige Note.
  • Für eine glutenfreie Version: Verwenden Sie glutenfreien Blätterteig (gibt es in gut sortierten Supermärkten) und ersetzen Sie die Semmelbrösel durch gemahlene Mandeln oder glutenfreie Haferflocken.
  • Eine süßere Note: Für alle, die es etwas süßer mögen, fügen Sie der Füllung einen fein gehackten Apfel oder eine Birne hinzu. Das harmoniert wunderbar mit den Kastanien.
  • Meine persönliche Lieblingsvariante: Ich gebe manchmal einen Schuss Rotwein (ca. 50 ml) in die Pfanne, nachdem ich die Zwiebeln angebraten habe, und lasse ihn kurz einkochen. Das gibt der Füllung eine unglaubliche Tiefe – perfekt für ein festliches Menü.

Servieren und Aufbewahren – damit der Wellington glänzt

Der Wellington ist nicht nur ein Genuss, sondern auch ein echter Hingucker auf dem Buffet. Hier sind meine Tipps für die perfekte Präsentation.

Servieren: Lassen Sie den Wellington nach dem Backen mindestens 10 Minuten ruhen – das ist entscheidend, damit er beim Anschneiden nicht auseinanderfällt. Schneiden Sie ihn dann mit einem scharfen Messer in etwa 3 cm dicke Scheiben. Ich serviere ihn am liebsten auf einer großen Holzplatte, umgeben von frischen Preiselbeeren und einem Zweig Rosmarin. Dazu passen ein cremiger Preiselbeer-Dip und ein kräftiger Rotkohlsalat hervorragend – das ist eine Kombination, die meine Gäste lieben. Ein Glas Glühwein oder ein kräftiger Rotwein runden das Festmahl ab.

Aufbewahren: Übrig gebliebener Wellington (falls es den gibt!) hält sich im Kühlschrank in einer luftdichten Dose für 2–3 Tage. Die Blätterteigkruste wird allerdings etwas weicher. Zum Aufwärmen legen Sie die Scheiben für 10 Minuten bei 180 °C in den Ofen – die Mikrowelle ist hier tabu, sie macht den Teig matschig. Sie können den Wellington auch hervorragend einfrieren: Wickeln Sie ihn nach dem Backen und vollständigem Abkühlen fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie ihn über Nacht im Kühlschrank und backen ihn dann bei 180 °C für 15–20 Minuten auf.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Dieses Gericht ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch überraschend nahrhaft. Hier eine grobe Schätzung pro Portion (bei 8 Portionen):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Eiweiß: 8 g
  • Fett: 18 g (davon gesättigte Fettsäuren: 6 g)
  • Kohlenhydrate: 42 g (davon Zucker: 12 g)
  • Ballaststoffe: 6 g

Der Hokkaido-Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Kastanien sind eine der wenigen Nüsse, die wenig Fett enthalten, dafür aber viele komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die lange satt machen. Sie liefern auch Vitamin C und B-Vitamine. Zusammen sind sie eine perfekte Kombination für ein wohltuendes, aber dennoch leichtes Festtagsgericht. Und ganz ehrlich: An Weihnachten darf man sich ruhig etwas gönnen, oder?

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Wellington auch mit anderem Kürbis zubereiten?

Ja, Sie können auch Butternuss-Kürbis oder Muskatkürbis verwenden. Achten Sie dann darauf, die Schale zu schälen, da diese Sorten eine härtere Schale haben. Das Rösten dauert dann oft etwas länger.

Der Blätterteig ist mir beim Backen aufgeplatzt – was habe ich falsch gemacht?

Das passiert meistens, wenn die Füllung zu feucht ist oder der Teig nicht gut verschlossen wurde. Achten Sie darauf, die Füllung gut abkühlen zu lassen und die Nahtstelle mit etwas Wasser zu befeuchten, bevor Sie sie zusammendrücken.

Kann ich den Wellington schon am Vortag vorbereiten?

Absolut! Sie können den Wellington komplett vorbereiten, aber erst am nächsten Tag backen. Formen Sie ihn, wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und stellen Sie ihn in den Kühlschrank. Bestreichen Sie ihn erst kurz vor dem Backen mit der Eiglasur. Eventuell müssen Sie die Backzeit um 5–10 Minuten verlängern, da er kalt in den Ofen kommt.

Wie bekomme ich eine besonders knusprige Kruste?

Ein Trick: Bestreichen Sie den Wellington nicht nur mit der Eiglasur, sondern stechen Sie vor dem Backen mit einer Gabel ein paar kleine Löcher in die Oberseite, damit der Dampf entweichen kann. Das verhindert, dass der Teig durchweicht.

Kann ich die Kastanien durch etwas anderes ersetzen?

Ja, Sie können die Kastanien durch gehackte Walnüsse oder Pekannüsse ersetzen. Das gibt eine andere, aber ebenfalls sehr leckere Note. Oder Sie verwenden Kichererbsen für eine proteinreichere Variante – dann wird die Füllung aber etwas anders in der Konsistenz.

Ein letztes Wort – und ein Grund zu feiern

Dieser Kürbis-Kastanien-Wellington ist mehr als nur ein Gericht. Er ist eine Erinnerung an den Duft des „Goldenen Herbstes”, an die Wärme einer Kerze auf dem Tisch und an das Lächeln meiner Gäste, wenn ich ihn anschneide. Er ist das Ergebnis von ein paar gescheiterten Versuchen, einer Menge Geduld und der puren Freude am Kochen. Ich liebe es, wie er die Aromen des Herbstes und des Winters vereint – erdig, süß, würzig und einfach nur wohltuend. Probieren Sie es aus! Ich bin mir sicher, dass auch Sie ihn lieben werden. Und wenn Sie Ihre eigene Version kreieren oder eine lustige Anekdote beim Backen erleben, freue ich mich riesig, wenn Sie mir in den Kommentaren davon erzählen. Teilen Sie das Rezept mit Ihren Liebsten – denn gutes Essen ist ja bekanntlich die schönste Art, Liebe zu zeigen. Frohe Weihnachten und guten Appetit!

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Kürbis-Kastanien-Wellington recipe

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Festlicher Kürbis-Kastanien-Wellington: Bestes Weihnachtsrezept

Dieser festliche Kürbis-Kastanien-Wellington ist der Star auf jeder Weihnachtstafel. Die goldbraune, butterzarte Blätterteighülle umschließt eine cremige Füllung aus süßem Kürbis, erdigen Kastanien und feinen Gewürzen – eine Geschmacksexplosion, die nach Gemütlichkeit und festlicher Stimmung schreit.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 40 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten (plus Abkühlzeit)
  • Yield: 8 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g / 1.75 lb)
  • 200 g vorgekochte, geschälte Kastanien (Glas oder Vakuumbeutel) (ca. 7 oz)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl (oder Butter)
  • 1 TL getrockneter Thymian (oder 2 TL frischer, gehackt)
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 2 EL Semmelbrösel (optional)
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig (optional)
  • 2 Rollen frischer Blätterteig (rechteckig, ca. 320 g / 11 oz pro Rolle)
  • 1 Eigelb (für die Glasur)
  • 2 EL Milch oder Sahne (für die Glasur)
  • Optional: 1 EL Sesamsamen oder Mohnsamen zum Bestreuen
  • Eine Handvoll frische Preiselbeeren oder Cranberries (optional, zum Servieren)
  • Ein Zweig Rosmarin zum Garnieren (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in 2 cm große Würfel schneiden (Schale bleibt dran).
  2. Kürbiswürfel auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen, mit 1 EL Olivenöl beträufeln, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen. 25–30 Minuten rösten, bis weich und leicht gebräunt. Abkühlen lassen.
  3. Restliches Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin 5 Minuten glasig braten. Knoblauch und Thymian zugeben, 1 Minute unter Rühren braten.
  4. Kastanien zugeben und 2–3 Minuten mitbraten, bis sie duften. Pfanne vom Herd nehmen.
  5. Abgekühlte Kürbiswürfel und Kastanien-Zwiebel-Mischung in eine große Schüssel geben. Mit einer Gabel oder einem Pürierstab grob zerdrücken (einige Stückchen sollten übrig bleiben). Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Falls zu feucht, Semmelbrösel unterrühren. Füllung vollständig abkühlen lassen (mindestens 30 Minuten im Kühlschrank).
  6. Ein großes Stück Backpapier auf die Arbeitsfläche legen. Erste Blätterteigplatte darauf ausrollen (falls nötig etwas größer rollen).
  7. Abgekühlte Füllung in der Mitte der Teigplatte zu einem gleichmäßigen, länglichen Berg (ca. 5–6 cm Durchmesser) häufen.
  8. Lange Seiten des Blätterteigs über die Füllung klappen, sodass sie sich in der Mitte überlappen. Nahtstelle gut andrücken. Kurze Enden wie ein Bonbon einschlagen. Wellington vorsichtig umdrehen, sodass die Naht unten liegt. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Optional mit Küchengarn in 5 cm Abständen umwickeln.
  9. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft 180 °C). Eigelb mit Milch oder Sahne verquirlen. Wellington großzügig mit der Eiglasur bestreichen. Optional mit Sesam- oder Mohnsamen bestreuen.
  10. Wellington 35–40 Minuten backen, bis goldbraun und knusprig. Nach dem Backen mindestens 10 Minuten auf dem Blech ruhen lassen.
  11. In 3 cm dicke Scheiben schneiden und servieren. Optional mit Preiselbeeren und Rosmarin garnieren.

Notes

Die Füllung muss vollständig abkühlen, bevor sie auf den Blätterteig kommt, sonst wird der Teig durchweichen. Die Nahtstelle gut verschließen, damit der Wellington nicht aufplatzt. Nach dem Backen mindestens 10 Minuten ruhen lassen, das erleichtert das Schneiden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 3 cm
  • Calories: 380
  • Sugar: 12
  • Sodium: 0.5
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 6
  • Protein: 8

Keywords: Kürbis-Kastanien-Wellington, Weihnachtsrezept, vegetarisch, Blätterteig, Hokkaido-Kürbis, Kastanien, festlich

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