Eigentlich sollte das ganz anders werden. Ich stand da in meiner winzigen Küche, es war der zweite Advent, und ich wollte endlich diese feinen, schokoladigen Rumkugeln machen, die meine Tante immer so perfekt hinbekommt. Nur – ich hatte keine Kekse mehr im Haus. Keine einzige. Die Packung war leer, und der Supermarkt hatte schon zu. Ich hatte also nur eine Schüssel, ein bisschen Puderzucker, einen Schuss Rum (den guten, den mein Mann für den Glühwein gekauft hatte), und dann fiel mein Blick auf die Packung Kokosraspeln, die noch vom letzten Sommer übrig war. „Na gut“, dachte ich, „dann wird es eben was anderes.“ Ich kippte die Kokosflocken in die Schüssel, goss den Rum dazu, rührte den Puderzucker unter – und das Ganze wurde eine einzige, klebrige Pampe. Es ließ sich nicht formen, es tropfte, und ich war kurz davor, alles in den Müll zu werfen. Meine Tochter kam in die Küche, sah die Sauerei und fragte: „Mama, was machst du da? Das sieht aus wie Matsch.“ Ich musste lachen. Und dann, aus purer Verzweiflung, gab ich einfach noch mehr Kokos dazu, knetete alles mit den Händen, formte kleine Häufchen und drückte sie flach. „Das wird nix“, dachte ich. Aber wisst ihr was? Nach einer Nacht im Kühlschrank waren diese kleinen Dinger das Beste, was mir je passiert ist. Knackig, saftig, mit diesem warmen Rum-Geschmack – und so günstig, dass ich es kaum glauben konnte. Vielleicht kennt ihr das ja: Wenn man einfach keine Zeit und keine Lust mehr hat, perfekt zu sein, und dann passiert genau das Richtige. Diese Punschkekse sind seitdem jedes Jahr auf unserem Plätzchenteller – und sie sind immer zuerst weg.
Warum ihr diese Punschkekse lieben werdet
Diese Kekse sind nicht nur ein Zufallsprodukt – sie sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus dem Chaos entstehen. Ich habe sie inzwischen bestimmt zwanzig Mal gebacken (oder besser: geknetet), und sie werden jedes Mal besser. Hier ist, warum ihr sie unbedingt ausprobieren solltet:
- Günstig & einfach: Die Zutaten kosten fast nichts. Kokosraspeln, Puderzucker, Rum (oder Rum-Aroma), Butter – das habt ihr vielleicht sogar schon zu Hause. Keine teuren Nüsse, keine ausgefallenen Gewürze.
- Schnell gemacht: Ihr braucht keinen Ofen, kein langes Kühlen, keine komplizierten Techniken. In 20 Minuten ist der Teig fertig, und nach einer Stunde im Kühlschrank sind die Kekse bereit zum Genießen.
- Perfekt für die ganze Familie: Meine Kinder lieben sie (ich nehme für sie Rum-Aroma statt echtem Rum), und mein Mann, der sonst keine süßen Sachen mag, isst gleich drei auf einmal. Sie sind einfach dieser perfekte Mix aus weich und knackig.
- Ein echter Hingucker: Die Rum-Glasur glänzt so schön, und die Kokosflocken oben drauf sehen aus wie kleiner Schnee. Auf jedem Plätzchenteller sind sie das erste, was die Gäste greifen.
- Unwiderstehlich lecker: Der Rum gibt eine warme, weihnachtliche Note, die Kokos macht sie saftig, und die Glasur sorgt für den süßen Crunch. Ehrlich, ich könnte die ganze Dose auf einmal leer essen.
Was diese Kekse von anderen unterscheidet? Es ist diese besondere Textur – außen leicht knusprig durch die Glasur, innen weich und fast wie ein kleiner Kuchen. Und sie sind so verzeihend. Wenn der Teig zu trocken ist, gebt ihr einfach einen Schuss Milch dazu. Zu feucht? Mehr Kokos. Das ist Backen ohne Stress, genau wie ich es liebe.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese Punschkekse braucht ihr wirklich nur ein paar einfache Dinge. Das meiste davon habt ihr bestimmt im Vorratsschrank, und das ist ja genau das, was wir als Familie brauchen – keine langen Einkaufslisten, keine teuren Spezialitäten.
- 200 g Kokosraspeln – Ich nehme am liebsten die feinen, ungesüßten von Rapunzel oder der Eigenmarke vom Discounter. Die sind günstig und haben genau die richtige Konsistenz. Achtet darauf, dass sie nicht zu grob sind, sonst halten die Kekse nicht so gut zusammen. (Tipp: Wenn ihr nur grobe Kokoschips habt, könnt ihr sie kurz im Mixer zerkleinern.)
- 150 g Puderzucker – Für den Teig und später für die Glasur. Ich siebe ihn immer, damit keine Klümpchen entstehen. Aber wenn ihr mal keine Lust zum Sieben habt, geht es auch so – die Kekse werden dann nur etwas „rustikaler“.
- 100 g weiche Butter – Sie muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig bröselig. Lasst sie eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Wer keine Butter mag, kann auch Margarine nehmen, aber der Geschmack ist mit Butter einfach besser.
- 2 EL Rum (oder 1 TL Rum-Aroma) – Für die Erwachsenen-Version nehme ich echten Rum, am besten einen dunklen, der nicht zu scharf ist. Für die Kinder oder wenn ihr keinen Alkohol wollt, ist Rum-Aroma perfekt. Es gibt auch Rum-Extrakt, das ist noch intensiver. Einmal habe ich sogar einen Schuss Amaretto genommen – auch lecker!
- 1 EL Milch (oder Sahne) – Nur, wenn der Teig zu trocken ist. Das passiert manchmal, wenn die Kokosraspeln älter sind und weniger Feuchtigkeit haben. Einfach nach Gefühl dazugeben.
- Für die Glasur: 100 g Puderzucker, 2-3 EL Rum (oder Milch) und ein paar Tropfen Zitronensaft. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen. Wenn sie zu dünn ist, wird sie nicht fest.
- Zum Verzieren: Noch ein paar Kokosraspeln, bunte Zuckerstreusel oder gehackte Pistazien. Ich nehme oft einfach die Kokosraspeln, weil die so schön aussehen und nichts kosten.
Substitutions-Tipps: Für eine vegane Version nehmt ihr einfach pflanzliche Margarine und Milch auf Hafer- oder Mandelbasis. Der Rum-Aroma ist meistens vegan. Für glutenfreie Kekse müsst ihr nichts ändern – Kokos ist von Natur aus glutenfrei. Und wenn ihr den Rumgeschmack nicht mögt? Lasst ihn einfach weg und nehmt stattdessen Vanilleextrakt oder Orangenblütenwasser. Dann werden es „Vanille-Kokos-Kekse“ – genauso lecker!
Welche Küchengeräte ihr braucht
Das Schöne an diesem Rezept: Ihr braucht fast nichts Spezielles. Ich habe die ersten Punschkekse mit einer einfachen Schüssel und einem Holzlöffel gemacht. Aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit:
- Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Die Kunststoffschüsseln nehmen manchmal Gerüche an, und Rum riecht halt ziemlich intensiv.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Nicht unbedingt nötig, aber wenn die Butter weich ist, geht das Vermengen damit viel schneller. Ich benutze oft nur meine Hände – das Kneten ist irgendwie entspannend.
- Ein Backblech oder eine große Platte – Zum Kaltstellen der geformten Kekse. Ich lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, dann kleben sie nicht fest.
- Ein kleiner Topf oder eine Mikrowelle – Für die Glasur. Ich schmelze die Butter und den Rum kurz in der Mikrowelle, aber ihr könnt auch einen Topf auf dem Herd nehmen.
- Ein Kuchengitter oder ein Teller – Zum Trocknen der Glasur. Wenn ihr die Kekse auf ein Gitter legt, läuft die überschüssige Glasur ab und sie werden gleichmäßiger.
Budget-Tipp: Ihr müsst keine teuren Marken kaufen. Ein einfaches Handrührgerät von Clatronic oder Severin tut es genauso gut. Und wenn ihr kein Backpapier habt, nehmt einfach einen Teller und bestreut ihn mit etwas Puderzucker – das verhindert das Kleben auch.
Zubereitung: So gelingen die Punschkekse garantiert

Jetzt wird es ernst! Ich führe euch Schritt für Schritt durch die Zubereitung. Keine Sorge, es ist wirklich einfach – und wenn mal was schiefgeht, habe ich auch dafür Tipps.
- Butter und Puderzucker schaumig rühren: Gebt die weiche Butter und 100 g des Puderzuckers in eine Schüssel. Rührt alles mit dem Handrührgerät (oder einem Schneebesen, wenn ihr Muskeln habt) für etwa 2 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte sich leicht vom Löffel lösen. Wenn die Butter noch zu kalt ist, wird die Masse klumpig – dann einfach kurz in die Mikrowelle stellen (10 Sekunden, nicht länger!).
- Rum und Kokos untermischen: Jetzt kommt der Rum (oder das Aroma) dazu. Rührt ihn kurz unter. Dann die 200 g Kokosraspeln nach und nach dazugeben. Am Anfang sieht es aus, als ob es nie zusammenpasst – aber knetet einfach weiter. Mit den Händen geht das am besten. Der Teig sollte feucht sein und sich gut formen lassen. Wenn er zu trocken ist (das passiert, wenn die Kokos sehr trocken ist), gebt ihr einen Esslöffel Milch dazu. Wenn er zu feucht ist, einfach noch eine Handvoll Kokos einarbeiten.
- Kekse formen: Mit angefeuchteten Händen (damit nichts klebt) kleine Kugeln formen – etwa walnussgroß. Dann die Kugeln auf das mit Backpapier belegte Blech legen und mit der Handfläche leicht flachdrücken. Sie müssen nicht perfekt rund sein, das Handgemachte sieht doch am besten aus! Ich mache sie etwa 1 cm dick, dann sind sie innen noch schön weich.
- Kaltstellen: Das Blech mit den geformten Keksen für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Ja, das ist wichtig! Ohne Kühlung zerfallen sie später in der Glasur. Ich lasse sie oft über Nacht stehen, dann werden sie noch fester. Aber eine Stunde reicht völlig.
- Die Rum-Glasur zubereiten: Wenn die Kekse kalt sind, macht ihr die Glasur. Dazu 100 g Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben. 2 EL Rum (oder Milch) und ein paar Tropfen Zitronensaft dazugeben. Mit einem Löffel verrühren, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Sie sollte langsam vom Löffel laufen – wie flüssiger Honig. Wenn sie zu dünn ist, einfach mehr Puderzucker unterrühren. Zu dick? Einen weiteren Schuss Rum oder Milch.
- Kekse glasieren: Die gekühlten Kekse einzeln mit einer Gabel oder einem Löffel in die Glasur tauchen. Oder ihr streicht die Glasur mit einem Pinsel auf – das ist sauberer, aber dauert länger. Ich tauche sie immer kurz ein, lasse den Überschuss über der Schüssel abtropfen und lege sie dann auf das Kuchengitter. Die noch feuchte Glasur mit etwas Kokosraspeln bestreuen. Das sieht aus wie Schnee!
- Trocknen lassen: Die glasierten Kekse für etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur trocknen lassen. Die Glasur wird fest und glänzend. Wenn ihr sie in den Kühlschrank stellt, trocknen sie schneller, aber die Glasur wird dann matt. Ich lasse sie lieber langsam an der Luft trocknen.
Wichtiger Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn die Kekse nach dem Kühlen noch zu weich sind und beim Glasieren zerfallen, waren sie nicht lange genug im Kühlschrank. Einfach zurücklegen und noch eine halbe Stunde warten. Und wenn die Glasur zu dick ist und sich nicht verteilen lässt, gebt noch einen Tropfen Milch dazu. Das ist kein Hexenwerk!
Tipps & Tricks für perfekte Punschkekse
Ich habe bei diesen Keksen so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine besten Erkenntnisse – damit ihr nicht dieselben Fehler macht:
- Die Butter muss wirklich weich sein: Ich habe es einmal eilig gehabt und die Butter nur 10 Minuten aus dem Kühlschrank genommen. Der Teig wurde bröselig und ließ sich nicht formen. Also: Butter rechtzeitig rausnehmen oder kurz in die Mikrowelle (aber Vorsicht, sie soll schmelzen, nicht kochen!).
- Nicht zu viel Rum: Ich liebe Rum, aber zu viel davon macht die Kekse matschig und die Glasur läuft auseinander. Haltet euch an die Mengenangaben. Wenn ihr einen kräftigeren Geschmack wollt, nehmt lieber dunklen Rum statt mehr Menge.
- Die Kühlzeit ist heilig: Ja, ich weiß, es ist schwer zu warten. Aber wenn ihr die Kekse vor dem Glasieren nicht kühlt, saugen sie die Glasur auf wie ein Schwamm und werden zu süßen Matschklumpen. Eine Stunde mindestens – versprochen, es lohnt sich.
- Glasur nicht zu dünn: Wenn die Glasur zu flüssig ist, läuft sie von den Keksen runter und hinterlässt eine Pfütze. Dann werden die Kekse klebrig und sehen nicht schön aus. Lieber etwas dicker anrühren und dann mit einem Löffel verteilen.
- Multitasking-Tipp: Während die Kekse im Kühlschrank sind, könnt ihr schon die Glasur vorbereiten und die Kokosraspeln zum Bestreuen bereitstellen. Das spart Zeit und Stress.
Mein größter Fail: Einmal habe ich die Kekse nach dem Glasieren in den Kühlschrank gestellt, weil ich dachte, sie trocknen schneller. Die Glasur wurde stumpf und rissig – sah aus wie alte Farbe. Seitdem lasse ich sie immer bei Raumtemperatur trocknen. Sie werden glatt und glänzend, wie kleine Edelsteine.
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Das Tolle an diesem Grundrezept ist, dass ihr es unendlich abwandeln könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Schoko-Punschkekse: Gebt 2 EL Kakaopulver (ungesüßt) zum Teig. Die Kekse werden dunkel und schmecken wie kleine Brownies. Dazu passt eine weiße Schokoladenglasur statt der Rum-Glasur. Ein Traum!
- Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch pflanzliche Margarine (z.B. von Alsan oder Rama) und die Milch durch Hafermilch. Für die Glasur nehmt ihr Rum-Aroma oder Orangenlikör. Die Kekse werden genauso gut – meine vegane Freundin war begeistert.
- Zitronen-Kokos-Kekse: Statt Rum nehmt ihr den Saft und die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone. Die Glasur wird mit Zitronensaft und Puderzucker gemacht. Das schmeckt frisch und fruchtig – perfekt für den Sommer oder als kleine Erfrischung zwischen den Weihnachtstagen.
- Nuss-Variante: Ersetzt 50 g der Kokosraspeln durch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Die Kekse werden etwas nussiger und haben mehr Biss. Dazu passt eine dunkle Schokoladenglasur.
- Ohne Alkohol für Kinder: Ich mache immer eine Portion nur für die Kleinen. Statt Rum nehme ich einen Schuss Apfelsaft und etwas Vanilleextrakt. Die Kinder lieben sie und fragen jedes Jahr danach.
Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich gebe manchmal einen Teelöffel Zimt und eine Prise Nelkenpulver in den Teig. Das riecht dann so weihnachtlich, dass die ganze Küche duftet. Dazu eine Glasur mit einem Schuss Orangenlikör – himmlisch!
Servieren & Aufbewahren
Diese Punschkekse schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich, und die Kokos wird noch saftiger. Hier sind meine Tipps für Servieren und Lagern:
- Serviertemperatur: Am besten bei Zimmertemperatur. Nehmt sie 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Dann sind sie weich und die Glasur glänzt.
- Präsentation: Legt sie auf eine schöne Platte oder in eine Keksdose. Ich streue noch etwas Puderzucker darüber – wie Schnee. Dazu passen ein Glas Glühwein oder eine Tasse Kaffee. Für Kinder gibt es heiße Schokolade.
- Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose halten sie sich im Kühlschrank bis zu 2 Wochen. Aber ehrlich – bei uns sind sie nach 3 Tagen weg. Ihr könnt sie auch einfrieren: Ohne Glasur in einen Gefrierbeutel geben und bis zu 3 Monate einfrieren. Vor dem Servieren auftauen und dann glasieren.
- Reheating: Wenn ihr sie weicher haben wollt, gebt sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Aber Vorsicht – die Glasur wird dann klebrig. Ich mag sie lieber kalt.
Mein Geheimtipp: Die Kekse schmecken am dritten Tag am besten. Der Rum zieht richtig ein, und die Kokos wird butterweich. Wenn ihr also Geduld habt, wartet einen Tag – es lohnt sich!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ja, es sind Kekse – also keine Diätkost. Aber mit Kokos und Butter haben sie auch ein paar gute Seiten. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 20 Keksen):
- Kalorien: ca. 120 kcal
- Fett: 8 g (davon 6 g gesättigt)
- Kohlenhydrate: 10 g (davon 8 g Zucker)
- Eiweiß: 1 g
- Ballaststoffe: 1 g
Die Kokosraspeln liefern gesunde mittelkettige Triglyceride (MCTs), die schnell Energie geben und den Stoffwechsel anregen. Außerdem enthalten sie Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Der Rum in Maßen kann entspannend wirken – aber natürlich nur für Erwachsene. Für Kinder nehmt ihr besser das Aroma.
Allergene: Diese Kekse enthalten Milch (Butter) und Kokos. Sie sind glutenfrei und nussfrei (wenn ihr keine Nüsse hinzufügt). Wer auf Milchprodukte verzichtet, kann die vegane Variante wählen.
Ich persönlich sehe diese Kekse als kleinen Genuss für die Seele. Sie sind nicht für jeden Tag, aber für die Weihnachtszeit – und da darf es auch mal süß sein. Ein Keks mit einer Tasse Tee, und die Welt sieht gleich freundlicher aus.
Fazit: Warum ihr diese Punschkekse sofort machen solltet
Ich weiß, es gibt tausend Plätzchenrezepte da draußen. Aber diese Punschkekse sind etwas Besonderes. Sie sind aus einem Missgeschick entstanden, aus einem Moment, in dem ich dachte: „Das wird nichts.“ Und genau das macht sie so liebenswert. Sie sind nicht perfekt, sie sind nicht aufwendig, aber sie schmecken nach Weihnachten, nach Kindheit, nach gemütlichen Abenden mit der Familie.
Probiert sie aus – und macht sie zu euren eigenen. Gebt mehr Zimt dazu, lasst den Rum weg, bestreut sie mit bunten Streuseln. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht. Und wenn sie beim ersten Mal nicht perfekt werden? Dann macht ihr sie einfach noch einmal. Ich verspreche euch, beim dritten Mal sind sie euer Lieblingsrezept.
Habt ihr die Kekse schon ausprobiert? Schreibt mir in die Kommentare, wie sie gelungen sind – oder welche Variation ihr ausprobiert habt. Ich bin schon gespannt! Und teilt das Rezept gerne mit eurer Familie – denn Weihnachten ist doch die Zeit des Teilens, oder?
Bis zum nächsten Backabenteuer – und denkt dran: Aus einem Chaos kann was Wunderschönes entstehen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Punschkekse auch ohne Rum machen?
Ja, absolut! Ersetzt den Rum einfach durch Rum-Aroma (1 TL) oder einen Schuss Apfelsaft mit etwas Vanilleextrakt. Für die Glasur nehmt ihr dann Milch oder Zitronensaft. Die Kekse schmecken dann fruchtiger, aber genauso lecker.
Warum werden meine Kekse beim Glasieren matschig?
Das passiert, wenn sie nicht lange genug gekühlt wurden. Die Kekse müssen richtig fest sein, bevor ihr sie in die Glasur taucht. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank – besser 2 Stunden. Wenn sie trotzdem matschig werden, war der Teig zu feucht. Gebt beim nächsten Mal etwas mehr Kokos dazu.
Kann ich die Kekse einfrieren?
Ja, am besten ohne Glasur. Formt die Kekse, legt sie auf ein Blech und friert sie roh ein. Sobald sie fest sind, packt ihr sie in einen Gefrierbeutel. Vor dem Servieren auftauen, glasieren und genießen. So halten sie sich bis zu 3 Monate.
Welcher Rum ist am besten für diese Kekse?
Ich nehme am liebsten einen dunklen Rum, z.B. Captain Morgan oder Bacardi Black. Die haben ein kräftiges Aroma, das gut zur Kokos passt. Hellere Rumsorten sind auch okay, aber der Geschmack ist dann weniger intensiv. Für eine alkoholfreie Variante nehmt ihr Rum-Aroma aus dem Backregal.
Die Glasur wird bei mir immer zu dick – was mache ich falsch?
Das passiert, wenn ihr zu viel Puderzucker nehmt oder die Flüssigkeit verdunstet. Einfach einen weiteren Schuss Rum oder Milch dazugeben und gut umrühren. Die ideale Konsistenz ist wie flüssiger Honig – sie sollte langsam vom Löffel laufen, aber nicht tropfen. Wenn sie zu dünn ist, gebt mehr Puderzucker dazu.
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Familienfreundliche Punschkekse: günstig & einfach mit Rum-Glasur
Diese Punschkekse sind ein einfaches, günstiges Weihnachtsgebäck mit Kokos und Rum-Glasur. Perfekt für die ganze Familie und schnell zubereitet ohne Backofen.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 0 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 50 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 20 Kekse 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Kokosraspeln
- 150 g Puderzucker
- 100 g weiche Butter
- 2 EL Rum (oder 1 TL Rum-Aroma)
- 1 EL Milch (oder Sahne, optional)
- 100 g Puderzucker (für die Glasur)
- 2–3 EL Rum (oder Milch, für die Glasur)
- Ein paar Tropfen Zitronensaft (für die Glasur)
- Kokosraspeln zum Bestreuen (optional)
Instructions
- Butter und 100 g Puderzucker schaumig rühren, bis die Masse hell und cremig ist.
- Rum (oder Aroma) unterrühren, dann nach und nach 200 g Kokosraspeln dazugeben und mit den Händen zu einem feuchten, formbaren Teig kneten. Bei Bedarf 1 EL Milch hinzufügen.
- Mit angefeuchteten Händen walnussgroße Kugeln formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und leicht flachdrücken (ca. 1 cm dick).
- Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen.
- Für die Glasur 100 g Puderzucker sieben, mit 2-3 EL Rum (oder Milch) und Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse verrühren.
- Die gekühlten Kekse einzeln in die Glasur tauchen oder mit einem Pinsel bestreichen, abtropfen lassen und auf ein Kuchengitter legen. Mit Kokosraspeln bestreuen.
- Bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten trocknen lassen, bis die Glasur fest und glänzend ist.
Notes
Die Kekse schmecken am dritten Tag am besten. Für eine vegane Variante pflanzliche Margarine und Milch verwenden. Für Kinder Rum-Aroma oder Apfelsaft mit Vanilleextrakt nutzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 120
- Sugar: 8
- Fat: 8
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1
- Protein: 1
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