Es gab einmal ein kleines Café im Münsteraner Kreuzviertel, direkt um die Ecke von der alten Buchhandlung – ein Ort, der nach Zimt, alten Büchern und vergilbtem Papier roch. Sie nannten es „Kuchenzeit“, und sie machten den besten versunkenen Apfelkuchen, den ich je gegessen habe. Als sie vor drei Jahren schlossen – der Vermieter wollte die Miete verdoppeln –, stand ich eine ganze Weile einfach nur vor der leeren Auslage. Ich schwöre, ich habe den Geruch von Zimt und Äpfeln noch in der Nase, wenn ich an der Stelle vorbeigehe.
Nach etwa sieben Versuchen – der erste war viel zu trocken, der zweite viel zu süß, der dritte fiel zusammen wie ein Soufflé an einem verregneten Dienstag – habe ich es endlich geknackt. Dieser Kuchen hier ist es. Der Herbstliche Versunkene Apfelkuchen mit Zimtguss, der mich jedes Jahr im September an dieses kleine Café erinnert. Ich habe sogar die originale, leicht angerostete Kastenform von einem Flohmarkt, die ich nur für diesen Kuchen benutze. Klingt verrückt, ich weiß. Aber manche Rezepte brauchen einfach ihr eigenes Gefäß.
Vielleicht kennen Sie das ja – dieses eine Gericht, das Sie seit Jahren verfolgt, das Sie immer wieder probieren, bis es genau richtig ist. Dieses Rezept ist mein Erfolg. Und jetzt gebe ich es an Sie weiter. Ehrlich, der Duft allein ist es wert, den Ofen anzuschalten. Wenn der Zimt anfängt zu duften und die Äpfel karamellisieren, dann wissen Sie: Der Herbst ist da. Und er schmeckt nach genau diesem Kuchen.
Warum Sie diesen Kuchen lieben werden
Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum dieser Herbstliche Versunkene Apfelkuchen mit Zimtguss mein absoluter Herbst-Favorit ist. Ich habe ihn in den letzten drei Jahren bestimmt zwanzig Mal gebacken, für Geburtstage, für Kaffeekränzchen und einfach nur, weil der Kühlschrank voller Äpfel war. Und jedes Mal passiert dasselbe: Die Leute nehmen einen Bissen, schließen die Augen und sagen „Wow“. Das ist kein normaler Apfelkuchen. Das ist eine Umarmung in Kuchenform.
- Schnell & einfach: In unter 15 Minuten haben Sie den Teig angerührt. Kein aufwendiges Schälen von Äpfeln – die Stücke werden einfach untergehoben. Perfekt für einen spontanen Sonntagnachmittag.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze, keine teuren Spezialitäten. Alles, was Sie brauchen, haben Sie wahrscheinlich schon im Vorratsschrank. Mehl, Zucker, Eier, Butter, Äpfel und Zimt. Das war’s.
- Perfekt für den Herbst: Dieses Rezept ist wie gemacht für die Zeit, wenn die Blätter fallen, der Nebel auf den Wiesen liegt und man sich nach etwas Wärmendem sehnt. Es ist der Kuchen für den ersten Kaffeeklatsch der Saison.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Ich habe diesen Kuchen zu einem Bürofrühstück mitgebracht, und die Kollegen haben sich um die letzte Scheibe fast gestritten. Er ist nicht zu süß, nicht zu trocken – einfach genau richtig.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus saftigen Apfelstücken, die im Ofen fast marmeladig werden, und dem knackigen Zimtguss – das ist pures Glück. Der Guss wird beim Backen schön knusprig, fast wie eine dünne Karamellschicht.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Die Äpfel werden nicht untergehoben, sondern wirklich „versenkt“ – die Hälfte des Teigs kommt in die Form, dann die Äpfel, dann der Rest Teig. So verteilen sich die Früchte perfekt und der Kuchen bleibt wunderbar saftig. Und der Zimtguss? Der wird erst nach dem Backen aufgetragen und zieht langsam in die noch warme Kruste ein. Das macht ihn so unwiderstehlich.
Dieser Kuchen ist nicht nur gut – er ist der Kuchen, bei dem Sie nach dem ersten Bissen kurz innehalten müssen. Er ist der Geschmack von gemütlichen Abenden, von dicken Socken und einer Tasse Tee in der Hand. Genau das, was der Herbst braucht.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für diesen Herbstlichen Versunkenen Apfelkuchen mit Zimtguss verwenden wir einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe – vom Mehl, das dem Kuchen Struktur gibt, bis zum Zimt, der ihm seine typische herbstliche Note verleiht. Die meisten Zutaten haben Sie bestimmt zu Hause, und das ist ja das Schöne daran.
Für den Teig:
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Ich verwende am liebsten das Mehl von der Marke „Ruf“ oder „Diamant“. Es ist fein gemahlen und ergibt einen besonders lockeren Kuchen. (Tipp: Wer kein Weizenmehl verträgt, kann auch Dinkelmehl Type 630 nehmen – das ändert den Geschmack nur minimal.)
- 150 g Zucker – Einfacher Haushaltszucker reicht völlig aus. Ich habe schon mal braunen Zucker probiert, aber der macht den Kuchen zu schwer. Bleiben Sie beim Weißen.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Selbst gemacht oder aus der Tüte, beides funktioniert. Wenn Sie echte Vanille nehmen, schaben Sie einfach das Mark einer halben Schote aus.
- 3 große Eier (Größe M oder L) – Die Eier sollten Zimmertemperatur haben. Wenn Sie sie vergessen haben aus dem Kühlschrank zu nehmen, legen Sie sie für 10 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser. Das rettet den Teig.
- 125 g weiche Butter – Unbedingt weich, nicht geschmolzen! Ich nehme meistens die Butter von „Weihenstephan“, weil sie einen schönen, milden Geschmack hat. Für eine vegane Variante können Sie Margarine verwenden, aber der Kuchen wird dann etwas fester.
- 125 ml Milch – Auch hier: Zimmertemperatur. Vollmilch gibt dem Kuchen eine besonders saftige Krume, aber Sie können auch Hafermilch oder Mandelmilch nehmen.
- 1 TL Backpulver – Ein gehäufter Teelöffel reicht. Achten Sie darauf, dass das Backpulver noch frisch ist – sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
- 1 Prise Salz – Klingt seltsam in einem süßen Kuchen, aber das Salz hebt die Aromen hervor und balanciert die Süße aus.
Für die Äpfel:

- 3-4 mittelgroße Äpfel – Hier kommt es auf die Sorte an. Ich schwöre auf „Boskoop“ oder „Elstar“. Boskoop ist schön säuerlich und zerfällt beim Backen fast, während Elstar seine Form etwas besser behält. Beides ist perfekt. (Im Sommer, wenn die Äpfel noch nicht reif sind, habe ich schon mal „Gala“ genommen – die sind süßer, aber der Kuchen wird dann auch süßer. Passen Sie dann mit dem Zucker auf.)
- 1 EL Zitronensaft – Verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt eine frische Note.
Für den Zimtguss:
- 80 g Puderzucker – Am besten durch ein Sieb streuen, damit keine Klümpchen entstehen.
- 2-3 EL Milch – Die Menge variiert je nachdem, wie dickflüssig Sie den Guss haben wollen. Fangen Sie mit 2 EL an.
- 2 TL Zimt – Hier sollten Sie nicht sparen. Ich nehme echten Ceylon-Zimt, der ist milder und aromatischer als Cassia-Zimt. Aber Cassia geht natürlich auch.
Benötigte Küchengeräte
Für diesen Kuchen brauchen Sie keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt in Ihrer Küche. Hier ist, was Sie bereitstellen sollten:
- Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) – Ich benutze eine alte, leicht angerostete Form von „Kaiser“, die ich auf dem Flohmarkt gefunden habe. Aber jede normale Kastenform tut es. Wichtig: Fetten Sie sie gut ein oder legen Sie sie mit Backpapier aus.
- Eine große Rührschüssel – Aus Glas, Keramik oder Edelstahl, alles ist okay.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Mit dem Schneebesen oder den Knethaken. Ich mache den Teig immer mit dem Handrührer, das geht schnell und einfach.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – Zum Schälen und Würfeln der Äpfel.
- Ein Sieb – Zum Bestäuben des Puderzuckers für den Guss. Ein feines Teesieb tut es auch.
- Ein kleiner Topf oder eine Schüssel – Für den Guss.
- Ein Zahnstocher oder Holzspieß – Zum Testen, ob der Kuchen durchgebacken ist.
Ein Tipp von mir: Wenn Sie keine Kastenform haben, können Sie auch eine runde Springform (26 cm Durchmesser) nehmen. Der Kuchen wird dann etwas flacher, aber genauso lecker. Die Backzeit verkürzt sich dann um etwa 5-10 Minuten.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, dieser Kuchen ist wirklich unkompliziert. Ich zeige Ihnen genau, wie ich vorgehe – mit allen kleinen Tricks, die ich über die Jahre gelernt habe.
Schritt 1: Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten
Heizen Sie den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vor. Fetten Sie Ihre Kastenform gründlich mit etwas Butter ein und bestäuben Sie sie mit Mehl. Oder legen Sie sie mit Backpapier aus – das ist die sauberere Methode. Ich mache beides, weil ich einmal eine klebrige Katastrophe erlebt habe.
Schritt 2: Die Äpfel vorbereiten
Schälen Sie die Äpfel, vierteln Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Viertel dann in etwa 1 cm große Würfel. Geben Sie die Apfelwürfel in eine Schüssel und beträufeln Sie sie mit dem Zitronensaft. Das verhindert, dass sie braun werden, und gibt eine frische Säure. (Ich habe einmal vergessen, den Zitronensaft draufzutun, und die Äpfel sahen aus wie alte Kartoffeln. Nicht schön, aber geschmacklich hat es kaum einen Unterschied gemacht.)
Schritt 3: Den Teig zubereiten
In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Das dauert etwa 3-4 Minuten mit dem Handrührer auf höchster Stufe. Die Masse sollte hell und cremig sein. Dann die Eier einzeln unterrühren – jedes Ei etwa 30 Sekunden lang.
In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischen. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse geben. Erst die Hälfte des Mehls, dann die Hälfte der Milch, dann den Rest. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade vermischt ist – sonst wird der Teig zäh. (Vertrauen Sie mir, ich habe das schon zu oft gemacht. Lieber ein paar Mehlspuren sehen als einen Brotteig.)
Schritt 4: Die Äpfel versenken
Jetzt kommt der entscheidende Schritt. Geben Sie die Hälfte des Teigs in die vorbereitete Kastenform und streichen Sie ihn glatt. Verteilen Sie die Apfelwürfel gleichmäßig darauf. Dann die restliche Teighälfte darübergeben und vorsichtig verstreichen. Die Äpfel werden beim Backen „versinken“ und sich wunderbar im Kuchen verteilen.
Schritt 5: Backen
Schieben Sie die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie den Kuchen für 45-55 Minuten. Nach 40 Minuten sollten Sie einen Zahnstochertest machen: Stechen Sie in die Mitte des Kuchens – wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, decken Sie den Kuchen in den letzten 10 Minuten mit Alufolie ab. (Das passiert mir fast jedes Mal, weil mein Ofen hinten heißer ist. Einfach abdecken, dann wird es perfekt.)
Schritt 6: Den Zimtguss zubereiten
Während der Kuchen noch warm ist (aber nicht mehr heiß – etwa 10 Minuten nach dem Backen), bereiten Sie den Guss zu. Puderzucker und Zimt in eine kleine Schüssel sieben. Nach und nach die Milch hinzufügen und mit einem Löffel verrühren, bis eine dickflüssige, aber noch fließfähige Masse entsteht. Der Guss sollte nicht zu flüssig sein, sonst läuft er am Kuchen herunter.
Schritt 7: Den Guss auftragen
Nehmen Sie den Kuchen aus der Form und lassen Sie ihn auf einem Kuchengitter etwa 10 Minuten abkühlen. Dann den Zimtguss mit einem Löffel über den noch warmen Kuchen träufeln. Er wird langsam in die Kruste einziehen und eine herrlich knusprige, zimtige Schicht bilden. Lassen Sie den Kuchen vollständig abkühlen, bevor Sie ihn anschneiden – sonst fällt er auseinander. (Ich weiß, das ist schwer. Aber der Kuchen ist es wert.)
Tipps und Tricks für den perfekten Kuchen
Ich habe in den letzten Jahren so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man bei diesem Kuchen machen kann. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen das nicht passiert:
- Die richtige Apfelsorte: Verwenden Sie säuerliche Äpfel wie Boskoop oder Elstar. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji machen den Kuchen zu süß und die Konsistenz wird matschig. Wenn Sie nur süße Äpfel haben, reduzieren Sie den Zucker im Teig um 20 g.
- Butter weich, nicht geschmolzen: Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Butter zu warm ist, wird der Teig ölig und der Kuchen fällt zusammen. Die Butter sollte Zimmertemperatur haben – also etwa 20 °C. Wenn Sie sie vergessen haben, schneiden Sie sie in kleine Würfel und lassen Sie sie 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen.
- Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch kurz verrühren. Sonst entwickelt sich zu viel Gluten und der Kuchen wird zäh. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Dinkelmehl verwenden.
- Der Zahnstochertest: Stechen Sie immer in die Mitte des Kuchens. Wenn der Zahnstocher sauber rauskommt, ist der Kuchen fertig. Aber Achtung: Wenn Sie in ein Apfelstück stechen, wird er feucht sein – das ist normal. Testen Sie an einer Stelle ohne Apfel.
- Guss nicht zu früh: Der Guss kommt auf den noch warmen Kuchen, aber nicht auf den heißen. Wenn der Kuchen zu heiß ist, läuft der Guss einfach runter. Wenn er zu kalt ist, zieht er nicht ein. Etwa 10 Minuten nach dem Backen ist der perfekte Zeitpunkt.
- Mein größter Fehler: Bei meinem dritten Versuch habe ich den Kuchen zu früh aus der Form genommen – er war innen noch roh und ist in der Mitte zusammengefallen. Seitdem warte ich immer die volle Backzeit ab. Lieber ein paar Minuten länger als zu kurz.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist wunderbar vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es abwandeln können:
- Mit Nüssen: Geben Sie 100 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse mit in den Teig. Sie werden wunderbar knusprig und passen perfekt zu den Äpfeln und dem Zimt. Ich habe das für ein Weihnachtsessen gemacht und alle waren begeistert.
- Mit Rosinen: 80 g Rosinen, vorher in etwas Rum oder Apfelsaft eingeweicht, geben dem Kuchen eine saftige, fruchtige Note. Lassen Sie die Rosinen vor dem Unterheben gut abtropfen.
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch Margarine und die Eier durch 3 EL Apfelmark oder 3 EL Leinsamen (mit 9 EL Wasser aufgequollen). Die Milch können Sie durch Hafermilch ersetzen. Der Kuchen wird dann etwas fester, aber immer noch lecker.
- Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von „Schaer“ oder „Bauckhof“) und 1 TL Xanthan. Die Konsistenz wird etwas krümeliger, aber der Geschmack ist fast identisch.
- Mit Birnen: Im Spätherbst, wenn die Birnen Saison haben, können Sie die Äpfel durch Birnen ersetzen. Birnen sind süßer, also reduzieren Sie den Zucker um 20 g. Und sie sind weicher, also backen Sie den Kuchen 5 Minuten kürzer.
- Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich gebe manchmal 1 EL frisch geriebenen Ingwer in den Teig. Das klingt verrückt, aber die Schärfe des Ingwers harmoniert wunderbar mit der Süße der Äpfel und dem Zimt. Probieren Sie es aus!
Servier- und Aufbewahrungshinweise
Dieser Kuchen schmeckt am besten, wenn er noch leicht warm ist – aber auch kalt am nächsten Tag ist er ein Genuss. Hier sind meine Empfehlungen:
- Serviertemperatur: Lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Wenn Sie ihn aus dem Kühlschrank holen, lassen Sie ihn 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen, dann entfaltet er sein volles Aroma.
- Dazu passt: Ein Klecks Schlagsahne, eine Kugel Vanilleeis oder ein Löffel Crème fraîche. Für den besonderen Herbstgenuss: eine Tasse heißen Apfelpunsch oder einen Milchkaffee mit Zimt.
- Präsentation: Bestäuben Sie den Kuchen vor dem Servieren mit etwas Puderzucker und legen Sie ein paar frische Apfelscheiben oder Zimtstangen daneben. Das sieht nicht nur schön aus, sondern duftet auch herrlich.
- Aufbewahrung: Im Kühlschrank hält sich der Kuchen in einer luftdichten Dose 4-5 Tage. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet. Der Zimtguss bleibt dabei schön knusprig.
- Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
- Aufwärmen: Für den perfekten „frisch aus dem Ofen“-Effekt: Den Kuchen im Ofen bei 150 °C für 10 Minuten aufwärmen. Oder portionsweise in der Mikrowelle für 20 Sekunden bei 600 Watt. Aber Vorsicht: Der Guss wird dann weich.
- Geschmacksentwicklung: Ehrlich gesagt, schmeckt der Kuchen am zweiten Tag fast noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden, und der Kuchen wird noch saftiger. Wenn Sie also Gäste erwarten, backen Sie ihn ruhig einen Tag vorher.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ein Stück dieses Kuchens (ca. 100 g) enthält ungefähr:
- Kalorien: 320 kcal
- Fett: 14 g
- Kohlenhydrate: 45 g
- Eiweiß: 5 g
- Ballaststoffe: 2 g
Natürlich ist das kein Diätkuchen, aber er hat auch seine guten Seiten. Die Äpfel liefern wertvolle Vitamine (vor allem Vitamin C) und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Und Butter? Nun, sie macht den Kuchen einfach unwiderstehlich. Ein Stück am Sonntag schadet sicher nicht.
Für eine leichtere Variante können Sie die Butter durch Apfelmark ersetzen (dann wird der Kuchen aber weniger locker) oder den Zucker um die Hälfte reduzieren. Aber ehrlich: Manchmal braucht man einfach das Echte. Genießen Sie es.
Fazit: Warum Sie diesen Kuchen jetzt backen sollten
Dieser Herbstliche Versunkene Apfelkuchen mit Zimtguss ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Erinnerung an gemütliche Nachmittage, an den Duft von Zimt in der Küche, an die Freude, etwas Selbstgebackenes zu teilen. Er ist der Kuchen, der mich an das kleine Café im Kreuzviertel erinnert, aber auch an all die Abende, an denen ich ihn selbst gebacken habe – für Freunde, für Familie, für mich.
Probieren Sie es aus. Nehmen Sie sich die Zeit, die Äpfel zu schälen, den Teig zu rühren, den Guss zu machen. Es lohnt sich. Und wenn Sie den Kuchen dann aus dem Ofen holen und der Duft durch Ihre Wohnung zieht, werden Sie verstehen, warum ich so begeistert bin. Passen Sie das Rezept ruhig an – weniger Zucker, mehr Zimt, andere Äpfel. Machen Sie ihn zu Ihrem Kuchen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie er geworden ist! Haben Sie eine besondere Apfelsorte verwendet? Oder eine eigene Variation ausprobiert? Teilen Sie es mit mir und der Community. Und wenn Ihnen der Kuchen gefällt, teilen Sie das Rezept doch auf Pinterest – damit noch mehr Menschen diesen herbstlichen Genuss erleben können.
In diesem Sinne: Schnappen Sie sich ein paar Äpfel, heizen Sie den Ofen vor und lassen Sie den Herbst in Ihre Küche einziehen. Sie werden es nicht bereuen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Früchte als Äpfel verwenden?
Ja, absolut! Birnen, Quitten oder sogar feste Pflaumen eignen sich hervorragend. Beachten Sie nur, dass weichere Früchte wie Birnen eine kürzere Backzeit brauchen – testen Sie nach 40 Minuten.
Warum ist mein Kuchen in der Mitte zusammengefallen?
Das passiert meistens, wenn der Kuchen noch nicht ganz durchgebacken ist. Machen Sie immer den Zahnstochertest, bevor Sie ihn aus dem Ofen nehmen. Auch zu viel Backpulver oder zu kalte Zutaten können die Ursache sein.
Kann ich den Zimtguss weglassen?
Klar, der Kuchen schmeckt auch ohne Guss. Aber der Zimtguss macht ihn erst richtig besonders – er gibt eine knusprige Schicht und verstärkt das herbstliche Aroma. Wenn Sie den Guss weglassen, bestäuben Sie den Kuchen mit Puderzucker.
Wie lagere ich den Kuchen am besten?
In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur hält er sich 2-3 Tage. Im Kühlschrank sind es 4-5 Tage. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet.
Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Ja, eine runde Springform mit 26 cm Durchmesser funktioniert auch. Der Kuchen wird dann flacher und die Backzeit verkürzt sich um etwa 5-10 Minuten. Testen Sie einfach mit dem Zahnstocher.
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Herbstlicher Versunkener Apfelkuchen mit Zimtguss
Ein saftiger Apfelkuchen mit versunkenen Apfelstücken und einem knusprigen Zimtguss, der an gemütliche Herbstnachmittage erinnert. Einfach zuzubereiten und garantiert ein Publikumsliebling.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
- Yield: 12 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 3 große Eier (Größe M oder L)
- 125 g weiche Butter
- 125 ml Milch
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 3–4 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskoop oder Elstar)
- 1 EL Zitronensaft
- 80 g Puderzucker
- 2–3 EL Milch
- 2 TL Zimt
Instructions
- Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
- Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.
- In einer großen Schüssel die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (ca. 3-4 Minuten). Eier einzeln unterrühren (jeweils 30 Sekunden).
- Mehl mit Backpulver und Salz vermischen. Abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse geben und nur kurz verrühren, bis alles vermischt ist.
- Die Hälfte des Teigs in die vorbereitete Form geben und glatt streichen. Apfelwürfel gleichmäßig darauf verteilen. Die restliche Teighälfte darübergeben und vorsichtig verstreichen.
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene 45-55 Minuten backen. Nach 40 Minuten einen Zahnstochertest machen: Wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Bei zu dunkler Oberfläche in den letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Während der Kuchen noch warm ist (ca. 10 Minuten nach dem Backen), den Guss zubereiten: Puderzucker und Zimt sieben, nach und nach Milch hinzufügen und zu einer dickflüssigen Masse verrühren.
- Den Kuchen aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Dann den Zimtguss mit einem Löffel über den noch warmen Kuchen träufeln. Vollständig abkühlen lassen, bevor der Kuchen angeschnitten wird.
Notes
Die Äpfel werden nicht untergehoben, sondern in der Mitte des Teigs versenkt, damit sie sich perfekt verteilen. Der Zimtguss wird erst nach dem Backen aufgetragen und zieht langsam in die noch warme Kruste ein. Für eine vegane Variante Butter durch Margarine, Eier durch 3 EL Apfelmark oder Leinsamen (mit 9 EL Wasser aufgequollen) und Milch durch Hafermilch ersetzen. Für eine glutenfreie Variante glutenfreie Mehlmischung und 1 TL Xanthan verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 100 g)
- Calories: 320
- Sugar: 28
- Sodium: 0.2
- Fat: 14
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 2
- Protein: 5
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