„Mama, warum machst du nicht einfach weniger Mehl und mehr Gewürze rein?”, fragte meine Tochter Lina, während sie auf der Küchentheke hockte und mir bei der Vorbereitung für die Weihnachtsbäckerei zusah. Ich wollte schon ausholen und erklären, warum das so nicht funktioniert – schließlich backe ich diese Lebkuchen seit über fünfzehn Jahren. Aber dann hielt ich inne. Ich meine, was wusste eine Achtjährige schon von Teigkonsistenz und Feuchtigkeitsgehalt? Ehrlich gesagt, ziemlich viel, wie sich herausstellte. Sie hatte recht. Ihre Idee, das Verhältnis von Mehl zu Gewürzen umzukehren, war genau der Durchbruch, den dieses Rezept brauchte. Manchmal ist es die unerwartete Perspektive eines Kindes, die uns zeigt, dass wir zu lange auf demselben Weg gegangen sind. Diese zartesten Soft Iced Gingerbread Cookies sind das Ergebnis dieses Moments – und lassen Sie mich Ihnen sagen, sie sind seither der unangefochtene Star jeder Familienbackstunde.
Warum Sie diese Familien-Lieblings-Lebkuchen lieben werden
Diese Soft Iced Gingerbread Cookies sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept – sie sind das Ergebnis jahrelanger Experimente und eines glücklichen Zufalls. Hier ist, warum sie in Ihrer Küche einziehen werden:
- Unglaublich zart und saftig: Anders als klassische Lebkuchen, die oft hart und trocken werden, bleiben diese Cookies tagelang weich und aromatisch. Das Geheimnis liegt im perfekten Fett-Gewürz-Verhältnis und einem kleinen Trick mit dem Zucker.
- Einfache Zutaten, die Sie bereits haben: Keine exotischen Gewürzmischungen oder teuren Spezialitäten – alles, was Sie brauchen, finden Sie im normalen Supermarkt. Das spart Zeit und Geld.
- Perfekt für die ganze Familie: Diese Lebkuchen schmecken Kindern genauso gut wie Erwachsenen. Der dezente Gewürzton ist nicht zu scharf, und die glänzende Zuckerglasur macht sie zu einem echten Hingucker auf jedem Plätzchenteller.
- Budgetfreundlich und ergiebig: Aus einer Portion werden locker 40 bis 50 Cookies – genug für die ganze Nachbarschaft oder zum Einfrieren für die Vorweihnachtszeit. Das Rezept lässt sich wunderbar verdoppeln.
- Resteverwertung par excellence: Werden die Cookies nach ein paar Tagen etwas weicher? Kein Problem! Sie schmecken dann fast wie kleine Lebkuchenherzen und lassen sich wunderbar in Milch tunken oder zu einem schnellen Dessert verarbeiten.
Ehrlich gesagt, ich habe noch nie ein Rezept gefunden, das so zuverlässig gelingt und gleichzeitig so wenig Aufwand macht. Diese Cookies sind mein Geheimtipp für entspannte Backnachmittage mit den Kindern – denn hier darf jeder mitmachen, ohne dass es schiefgeht.
Welche Zutaten Sie brauchen
Dieses Rezept lebt von einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe – und wenn Sie einmal verstehen, warum, werden Sie sehen, wie leicht sich das Rezept anpassen lässt.
Für den Teig
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das Mehl sorgt für die Struktur. Ich verwende am liebsten Bio-Mehl, weil es oft saftiger ist. Wer mag, kann 50 g durch Dinkelmehl ersetzen – das gibt einen nussigen Unterton.
- 150 g brauner Zucker – Brauner Zucker ist hier nicht verhandelbar. Er enthält mehr Feuchtigkeit als weißer Zucker und sorgt dafür, dass die Cookies weich bleiben. Außerdem gibt er eine leichte Karamellnote, die perfekt zu den Gewürzen passt.
- 100 g weiche Butter (Raumtemperatur) – Butter ist das Rückgrat jedes guten Kekses. Sie sollte wirklich weich sein, sonst wird der Teig bröselig. Ich nehme ungesalzene Butter und füge später eine Prise Salz hinzu – so habe ich die Kontrolle über den Geschmack.
- 1 großes Ei (Zimmertemperatur) – Ein kaltes Ei kann den Teig zusammenziehen lassen. Lassen Sie es einfach 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen.
- 3 EL Honig (oder Zuckerrübensirup) – Honig macht die Cookies nicht nur süßer, sondern hält sie auch länger frisch. Ich verwende gerne Waldhonig, weil er kräftiger im Geschmack ist. Für eine vegane Variante können Sie Ahornsirup nehmen – dann wird der Teig etwas flüssiger, also geben Sie einen Esslöffel mehr Mehl dazu.
- 2 TL Lebkuchengewürz (selbst gemischt oder gekauft) – Das Herzstück jedes Lebkuchens. Meine Mischung besteht aus Zimt, Nelken, Kardamom, Muskat und etwas Piment. Fertigmischungen aus dem Bioladen sind auch gut – achten Sie nur darauf, dass kein Zucker zugesetzt ist.
- 1 TL Zimt (gemahlen) – Ich gebe extra Zimt dazu, weil meine Familie den Geschmack liebt. Wenn Sie es milder mögen, reduzieren Sie auf ½ TL.
- ½ TL Backpulver – Das sorgt für eine lockere Textur. Nicht zu viel, sonst werden die Cookies zu sehr aufgebläht und fallen zusammen.
- ¼ TL Salz – Salz hebt die Aromen hervor. Klingt unwichtig, aber glauben Sie mir – ohne schmeckt der Teig flach.
- 1 Prise gemahlener Ingwer (optional) – Ein kleiner Hauch Ingwer gibt Frische. Meine Tochter mag das nicht, also lasse ich es manchmal weg. Für Erwachsene ist es ein toller Akzent.
Für die Glasur

- 200 g Puderzucker – Je feiner, desto glatter die Glasur. Ich siebe ihn immer kurz, um Klümpchen zu vermeiden.
- 2-3 EL Zitronensaft (frisch gepresst) – Zitrone gibt der Glasur einen frischen Kontrast zur Süße des Teigs. Orangensaft geht auch – dann wird es fruchtiger.
- 1 EL warmes Wasser – Zum Verdünnen, falls die Glasur zu dick ist. Lieber tropfenweise zugeben.
- Lebensmittelfarbe (optional) – Für bunte Weihnachtscookies. Meine Kinder lieben rote und grüne Glasur – aber puristisch schmeckt es genauso gut.
Welche Ausrüstung Sie benötigen
Für diese Soft Iced Gingerbread Cookies brauchen Sie keine teure Spezialausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in der Küche:
- Große Rührschüssel – Eine aus Edelstahl oder Glas ist ideal, weil sie nicht so leicht Kratzer bekommt. Ich benutze meine alte Keramikschüssel von Oma – sie hält seit Jahrzehnten.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Für den Teig reicht ein Handrührgerät völlig aus. Wenn Sie eine Küchenmaschine haben, nehmen Sie den Flachrührer – der Knetarm ist zu heftig für diesen weichen Teig.
- Backblech mit Backpapier – Ich schwöre auf antihaftbeschichtete Bleche, aber jedes Blech tut es. Backpapier ist ein Muss – es verhindert Ankleben und erleichtert die Reinigung.
- Esslöffel oder kleiner Eisportionierer – Für gleichmäßige Cookies. Ein Eisportionierer mit 4 cm Durchmesser ist perfekt – so werden alle Cookies gleich groß und backen gleichmäßig.
- Kühlgitter – Zum Auskühlen der Cookies. Ohne Gitter werden die Böden feucht. Ein einfaches Drahtgitter reicht völlig.
- Spritzbeutel oder kleiner Löffel – Für die Glasur. Ein Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle gibt schöne Muster, aber ein Teelöffel tut es auch – einfach die Glasur mit dem Löffelrücken verstreichen.
Ein Tipp aus Erfahrung: Investieren Sie in ein gutes Backpapier – die billigen Sorten kleben manchmal am Teig. Ich kaufe immer das etwas teurere, beschichtete Papier, und es hat sich noch nie ausgezahlt.
Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt wird es konkret. Folgen Sie diesen Schritten, und Sie werden sehen, wie einfach diese Soft Iced Gingerbread Cookies gelingen. Nehmen Sie sich Zeit – der Teig liebt Geduld.
Schritt 1: Den Teig vorbereiten (10 Minuten)
Geben Sie die weiche Butter und den braunen Zucker in eine große Schüssel. Schlagen Sie beides mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe etwa 3 Minuten lang, bis eine cremige, hellbraune Masse entsteht. Kratzen Sie zwischendurch den Rand der Schüssel mit einem Spatel ab – das ist wichtig, damit alles gleichmäßig vermischt wird. Fügen Sie dann das Ei und den Honig hinzu und rühren Sie noch eine Minute, bis alles schön verbunden ist. Der Teig riecht jetzt schon himmlisch – Honig und Butter, ein Traum!
Schritt 2: Die trockenen Zutaten mischen (5 Minuten)
In einer separaten Schüssel vermengen Sie das Mehl, das Lebkuchengewürz, den Zimt, das Backpulver, das Salz und optional den Ingwer. Ich siebe die Mischung immer kurz – das verteilt die Gewürze gleichmäßiger und verhindert Mehlklumpen. Wenn Sie keine Sieb haben, rühren Sie einfach kräftig mit einem Schneebesen um. Jetzt geben Sie die trockenen Zutaten nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung. Rühren Sie nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist – sonst wird der Teig zäh.
Schritt 3: Den Teig kühlen (30 Minuten – unverzichtbar!)
Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ich weiß, das ist verlockend – aber dieser Schritt ist entscheidend. Der Teig ist anfangs sehr weich und würde beim Backen auseinanderlaufen. Durch die Kälte wird er fest und lässt sich besser formen. Außerdem entwickeln die Gewürze in der Kälte ihr volles Aroma. Sie können den Teig sogar einen Tag vorher zubereiten – dann schmecken die Cookies noch intensiver.
Schritt 4: Backofen vorheizen und Bleche vorbereiten (5 Minuten)
Heizen Sie den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus. Während der Ofen heiß wird, holen Sie den Teig aus dem Kühlschrank. Er sollte jetzt fest, aber noch formbar sein. Wenn er zu hart ist, lassen Sie ihn 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen.
Schritt 5: Cookies formen (15 Minuten)
Nehmen Sie mit einem Esslöffel oder Eisportionierer etwa walnussgroße Teigportionen (ca. 20 g). Rollen Sie jede Portion zwischen den Handflächen zu einer glatten Kugel. Legen Sie die Kugeln mit ausreichend Abstand auf das Backblech – sie laufen etwas auseinander, also etwa 5 cm Platz lassen. Drücken Sie jede Kugel mit der Handfläche leicht flach, sodass ein etwa 1 cm dicker Diskus entsteht. Das gibt die typische Lebkuchenform. Wenn Sie möchten, können Sie mit einer Gabel ein Muster eindrücken – sieht hübsch aus und hilft beim gleichmäßigen Backen.
Schritt 6: Backen (10-12 Minuten)
Schieben Sie das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backen Sie die Cookies 10 bis 12 Minuten – sie sollen an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell und weich wirken. Das ist der Trick für „Soft” Iced Gingerbread Cookies! Wenn Sie sie zu lange backen, werden sie hart. Nehmen Sie sie aus dem Ofen, wenn sie noch leicht wackelig aussehen – sie garen auf dem heißen Blech nach. Lassen Sie die Cookies 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kühlgitter.
Schritt 7: Glasur zubereiten und verzieren (10 Minuten)
Während die Cookies abkühlen, bereiten Sie die Glasur zu. Sieben Sie den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Geben Sie 2 Esslöffel Zitronensaft hinzu und rühren Sie mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Die Glasur sollte langsam vom Löffel fließen – wenn sie zu dick ist, geben Sie tropfenweise warmes Wasser dazu. Ist sie zu dünn, mehr Puderzucker. Jetzt kommt der schöne Teil: Tauchen Sie die Oberseite jedes abgekühlten Cookies in die Glasur oder streichen Sie sie mit einem Löffel darauf. Für Muster können Sie die Glasur mit einem Zahnstocher verziehen. Lassen Sie die Glasur bei Raumtemperatur etwa 20 Minuten trocknen – dann können Sie die Cookies stapeln oder in einer Dose aufbewahren.
Tipps und Tricks für perfekte Soft Iced Gingerbread Cookies
Nach unzähligen Backversuchen – und einigen Fehlschlägen – habe ich gelernt, worauf es wirklich ankommt. Hier sind meine besten Tipps:
- Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl eingemischt ist, sofort aufhören. Zu langes Rühren entwickelt das Gluten und macht die Cookies zäh. Das ist der häufigste Fehler, den ich gemacht habe – glauben Sie mir, ich habe es oft genug verbockt.
- Die Kühlung ist heilig: Überspringen Sie niemals die Kühlzeit. Einmal hatte ich es eilig und habe den Teig nur 10 Minuten gekühlt – die Cookies wurden zu flachen, klebrigen Scheiben. Seitdem nehme ich mir die 30 Minuten. Der Teig lässt sich übrigens auch super über Nacht im Kühlschrank lagern.
- Backzeit genau im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine alte Röhre brauchte 12 Minuten, mein neuer Ofen nur 10. Beobachten Sie die Cookies ab der 8. Minute – sie sollten an den Rändern Farbe bekommen, aber in der Mitte noch weich sein. Ein Holzstäbchen sollte feucht herauskommen, nicht trocken.
- Glasur erst auf kalte Cookies: Wenn Sie die Glasur auf warme Cookies streichen, läuft sie herunter und wird fleckig. Warten Sie, bis die Cookies vollständig abgekühlt sind – das dauert etwa 30 Minuten. Ich stelle das Kühlgitter manchmal auf die Fensterbank, wo es zieht, dann geht es schneller.
- Multitasking beim Backen: Während ein Blech im Ofen ist, forme ich schon das nächste. So geht der Prozess flüssig und ich habe keine Leerlaufzeit. Aber passen Sie auf – der Teig wird bei Raumtemperatur wieder weicher, also arbeiten Sie zügig.
Ein persönlicher Fail, der mir in Erinnerung geblieben ist: Ich habe einmal vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Die Cookies wurden flach wie Pfannkuchen und hart wie Ziegelsteine. Meine Kinder fanden es lustig – „Mama, das sind Lebkuchen-Steine!” – aber ich habe seitdem eine Checkliste an der Kühlschranktür hängen. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind einige Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die jedes Mal gut ankamen:
- Vegane Soft Iced Gingerbread Cookies: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch 1 EL Leinsamenmehl gemischt mit 3 EL Wasser (5 Minuten quellen lassen). Der Honig wird durch Ahornsirup ersetzt. Die Cookies werden etwas weicher, aber genauso lecker.
- Schoko-Lebkuchen-Variante: Fügen Sie 50 g dunkle Schokoladenstückchen (mindestens 70% Kakao) zum Teig hinzu. Die Schokolade schmilzt beim Backen und gibt kleine, schokoladige Überraschungen. Meine Kinder lieben diese Version – sie nennen sie „Schoko-Lebkuchen-Monster”.
- Glutenfreie Option: Tauschen Sie das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder selbst gemischt aus Reismehl, Maisstärke und Guarkernmehl). Der Teig wird etwas krümeliger, also geben Sie einen Esslöffel mehr Honig dazu. Backen Sie die Cookies 2 Minuten länger, da glutenfreie Mehle mehr Feuchtigkeit brauchen.
- Würzige Variante für Erwachsene: Geben Sie einen Teelöffel gemahlenen Sternanis und eine Prise Cayennepfeffer zum Gewürz. Das gibt eine warme, leicht scharfe Note, die hervorragend zu Glühwein oder Kaffee passt. Mein Mann schwört auf diese Version – ich finde sie fast zu intensiv, aber Geschmäcker sind ja verschieden.
- Fruchtige Note: Mischen Sie 50 g fein gehackte getrocknete Aprikosen oder Cranberries unter den Teig. Die Fruchtstücke werden beim Backen weich und geben einen süß-sauren Kontrast. Das ist perfekt für die Weihnachtszeit, wenn es viele Trockenfrüchte gibt.
Servieren und Aufbewahren
Diese Soft Iced Gingerbread Cookies schmecken am besten, wenn sie frisch glasiert sind – die Glasur ist dann knackig, und der Teig ist butterweich. Aber sie sind auch nach ein paar Tagen noch ein Genuss.
Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Wenn Sie sie aus dem Kühlschrank nehmen, lassen Sie sie 10 Minuten ruhen – dann entfalten sie ihr volles Aroma. Ich serviere sie gerne auf einem großen Teller mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis. Dazu eine Tasse heißen Kakao oder Glühwein – das ist der perfekte Wintergenuss.
Passende Begleiter: Diese Cookies sind wunderbar zu Milch, Kaffee, Tee oder einem Glas Orangensaft. Für ein festliches Dessert arrangiere ich sie auf einer Platte mit frischen Früchten wie Granatapfelkernen oder Orangenfilets – das gibt Farbe und Frische.
Aufbewahrung: Bewahren Sie die Cookies in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. Zwischen die Lagen können Sie Backpapier legen, damit die Glasur nicht aneinanderklebt. So halten sie sich bis zu 10 Tage – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden. Ehrlich gesagt, bei uns sind sie nach drei Tagen meist weg. Für längere Haltbarkeit können Sie die unglasierten Cookies einfrieren. Legen Sie sie dazu in einen Gefrierbeutel und drücken Sie die Luft heraus. Eingefroren halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie sie einfach bei Raumtemperatur stehen – die Glasur wird dann frisch aufgetragen. Das ist perfekt, wenn Sie für die Feiertage vorsorgen wollen.
Reheating-Tipp: Wenn die Cookies nach ein paar Tagen etwas weicher werden (was normal ist), legen Sie sie für 2 Minuten in den vorgeheizten Ofen bei 150°C. Das gibt ihnen wieder eine leichte Knusprigkeit. Aber Vorsicht – nicht zu lange, sonst werden sie hart.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Diese Soft Iced Gingerbread Cookies sind ein Genussmittel – aber sie haben auch einige positive Aspekte. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Cookie (bei 45 Cookies):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: 4 g (davon gesättigt: 2,5 g)
- Kohlenhydrate: 17 g (davon Zucker: 10 g)
- Eiweiß: 1,5 g
- Ballaststoffe: 0,5 g
Die Gewürze in diesen Cookies – Zimt, Nelken, Kardamom – sind nicht nur aromatisch, sondern haben auch entzündungshemmende Eigenschaften. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, und Nelken sind reich an Antioxidantien. Der Honig liefert natürliche Süße und hat antibakterielle Wirkung. Natürlich sollten Sie diese Cookies in Maßen genießen – aber ein oder zwei Stücke am Tag sind ein schöner Genuss, der auch noch etwas Gutes tut.
Für Menschen mit Allergien: Die Cookies enthalten Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Die vegane Variante ist frei von tierischen Produkten, aber nicht glutenfrei. Achten Sie bei der Glasur auf eventuelle Zusätze im Puderzucker – manche Sorten enthalten Maisstärke, was für manche problematisch sein kann.
Fazit: Warum diese Cookies ein Familien-Lieblings-Rezept bleiben
Diese Soft Iced Gingerbread Cookies sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein Stück Erinnerung, das jedes Jahr aufs Neue entsteht. Der Moment, wenn der Duft von Zimt und Honig durch die Küche zieht, wenn die Kinder mit bemehlten Händen Teigkugeln rollen und wenn die ersten glasierten Cookies auf dem Teller landen – das ist Weihnachten für mich. Und das Beste: Dieses Rezept ist so verzeihend, dass auch absolute Backanfänger erfolgreich sein können. Sie müssen kein Profi sein, um diese Cookies zu backen – Sie müssen nur Lust auf ein bisschen Magie in der Küche haben.
Probieren Sie es aus! Passen Sie die Gewürze an Ihren Geschmack an, experimentieren Sie mit den Variationen und machen Sie dieses Rezept zu Ihrem eigenen. Ich bin gespannt, wie es bei Ihnen wird – hinterlassen Sie gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag und erzählen Sie mir, wie Ihre Soft Iced Gingerbread Cookies gelungen sind. Teilen Sie Ihre eigenen Tricks und Variationen – denn genau das macht die Backgemeinschaft so besonders. Und jetzt: Ab in die Küche!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?
Nein, das würde ich nicht empfehlen. Der Teig ist ohne Kühlung zu weich und klebrig, sodass die Cookies beim Backen auseinanderlaufen. Die 30 Minuten Kühlzeit sind entscheidend für die perfekte Form und Textur. Wenn Sie es eilig haben, legen Sie den Teig für 15 Minuten ins Gefrierfach – aber passen Sie auf, dass er nicht gefriert.
Warum werden meine Cookies hart statt weich?
Das passiert meistens, wenn sie zu lange gebacken werden. Nehmen Sie die Cookies aus dem Ofen, wenn sie an den Rändern goldbraun, aber in der Mitte noch hell und weich sind. Sie garen auf dem heißen Blech nach. Auch zu wenig Fett oder zu viel Mehl können zu harten Cookies führen. Achten Sie auf die genauen Mengenangaben.
Kann ich die Glasur durch Schokolade ersetzen?
Absolut! Statt der Zuckerglasur können Sie die Cookies nach dem Abkühlen in geschmolzene dunkle oder weiße Schokolade tauchen. Das gibt einen intensiveren, schokoladigen Geschmack. Lassen Sie die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden – das dauert etwa 30 Minuten. Diese Variante ist besonders bei Kindern beliebt.
Wie bewahre ich die Cookies am besten auf, damit sie weich bleiben?
Die luftdichte Dose ist der Schlüssel. Legen Sie ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose – das gibt Feuchtigkeit ab und hält die Cookies weich. Wechseln Sie das Apfelstück alle zwei Tage aus. Vermeiden Sie es, die Cookies im Kühlschrank aufzubewahren, da sie dort austrocknen.
Kann ich die Gewürze nach meinem Geschmack anpassen?
Unbedingt! Dieses Rezept ist eine Einladung zum Experimentieren. Wenn Sie es milder mögen, reduzieren Sie die Gewürze um die Hälfte. Für eine intensivere Note geben Sie mehr Zimt oder einen Hauch Muskat dazu. Ich habe sogar schon eine Variante mit Kardamom und Rosenwasser gemacht – das war ein voller Erfolg. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!
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Zarteste Soft Iced Gingerbread Cookies – Bestes Familien-Lieblings-Lebkuchen Rezept
Diese unglaublich zarten und saftigen Soft Iced Gingerbread Cookies sind das Ergebnis jahrelanger Experimente und eines glücklichen Zufalls. Mit einfachen Zutaten und wenig Aufwand gelingen sie garantiert und werden zum Star jeder Familienbackstunde.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 40-50 Cookies 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 2 Tassen)
- 150 g brauner Zucker (ca. 3/4 Tasse)
- 100 g weiche Butter (Raumtemperatur) (ca. 7 EL)
- 1 großes Ei (Zimmertemperatur)
- 3 EL Honig (oder Zuckerrübensirup)
- 2 TL Lebkuchengewürz
- 1 TL Zimt (gemahlen)
- 1/2 TL Backpulver
- 1/4 TL Salz
- 1 Prise gemahlener Ingwer (optional)
- 200 g Puderzucker (ca. 1 3/4 Tassen)
- 2–3 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- 1 EL warmes Wasser
- Lebensmittelfarbe (optional)
Instructions
- Butter und braunen Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe etwa 3 Minuten cremig schlagen.
- Ei und Honig hinzufügen und eine weitere Minute rühren, bis alles gut verbunden ist.
- In einer separaten Schüssel Mehl, Lebkuchengewürz, Zimt, Backpulver, Salz und optional Ingwer vermischen. Kurz sieben oder mit einem Schneebesen verrühren.
- Die trockenen Zutaten nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben und nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Walnussgroße Teigportionen (ca. 20 g) zu glatten Kugeln rollen und mit ausreichend Abstand (ca. 5 cm) auf die Bleche setzen. Jede Kugel leicht flach drücken (ca. 1 cm dick).
- Im vorgeheizten Ofen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch hell und weich wirkt.
- Cookies 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kühlgitter heben und vollständig auskühlen lassen.
- Für die Glasur Puderzucker sieben, mit 2 EL Zitronensaft verrühren und bei Bedarf mit warmem Wasser verdünnen, bis eine dickflüssige Masse entsteht.
- Die Oberseite jedes abgekühlten Cookies in die Glasur tauchen oder mit einem Löffel bestreichen. Nach Belieben mit Lebensmittelfarbe einfärben oder Muster ziehen.
- Glasur bei Raumtemperatur etwa 20 Minuten trocknen lassen, dann die Cookies in einer luftdichten Dose aufbewahren.
Notes
Die Kühlzeit ist entscheidend für die Form und Textur. Nicht zu lange backen, sonst werden die Cookies hart. Die Glasur erst auf vollständig abgekühlte Cookies auftragen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Cookie
- Calories: 110
- Sugar: 10
- Sodium: 0.1
- Fat: 4
- Saturated Fat: 2.5
- Carbohydrates: 17
- Fiber: 0.5
- Protein: 1.5
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