Es war 23:15 Uhr an einem verregneten Dienstag im Oktober, und ich hatte einen Heißhunger auf etwas Knuspriges, Käse-Überbackenes – aber absolut nicht die Energie, nochmal in den Supermarkt zu gehen. Der Kühlschrank zeigte sich mitleidlos: ein halbes Glas Cornichons, ein Rest Raclettekäse vom letzten Wochenende und eine einsame Kartoffel. Ich hatte kein Brot mehr für klassische Raclette-Pfännchen, aber ich hatte diese sauren Gurken und eine Idee, die mir im hellen Tageslicht wahrscheinlich nie gekommen wäre. Also stand ich da, in meiner karierten Pyjamahose, und schnitt die Kartoffel in hauchdünne Scheiben – nicht nachdenken, einfach machen. Der Duft von schmelzendem Käse und die leichte Säure der Gurken füllten die Küche, und als ich das erste knusprige Mini-Pfännchen aus dem Ofen holte, wusste ich: Das hier war kein Notnagel. Das war ein Herbstabend-Glücksfall. Vielleicht kennt ihr das ja – diese Momente, in denen die besten Rezepte aus einer Notlösung entstehen. Genau deshalb mache ich diese knusprigen Mini Raclette-Pfännchen mit Gurken jetzt immer, wenn der Herbstwind ums Haus pfeift und ich etwas Wärmendes, Knuspriges und gleichzeitig Erfrischendes brauche.
Warum ihr dieses Rezept lieben werdet
Diese knusprigen Mini Raclette-Pfännchen mit Gurken sind nicht nur schnell gemacht – sie sind eine echte Offenbarung für alle, die denken, Raclette schmeckt nur mit Kartoffeln und Schinken. Die Kombination aus dem würzigen, cremigen Raclettekäse und den knackig-sauren Gurken ist einfach unschlagbar. Ich habe dieses Rezept in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gekocht, immer mit kleinen Anpassungen, und jedes Mal war es ein voller Erfolg.
- Blitzschnell zubereitet: In unter 30 Minuten habt ihr ein warmes, knuspriges Gericht auf dem Tisch – perfekt für hektische Herbstabende oder wenn der Hunger plötzlich kommt.
- Einfache Zutaten: Die meisten Zutaten habt ihr wahrscheinlich schon zuhause. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten nötig.
- Perfekt für den Herbst: Wenn die Tage kürzer werden und man sich nach etwas Herzhaftem sehnt, sind diese Pfännchen genau das Richtige. Sie schmecken nach Gemütlichkeit und Wärme.
- Ein Garant für gute Laune: Egal ob beim gemütlichen Abendessen zu zweit oder als kleiner Snack für eine Runde mit Freunden – diese Mini-Pfännchen kommen immer gut an.
- Unwiderstehlich knusprig: Die Kartoffelscheiben werden am Boden schön goldbraun und knusprig, während der Käse oben cremig schmilzt. Ein Texturerlebnis, das süchtig macht.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die unerwartete Kombination. Die Säure der Gurken schneidet durch die Fettigkeit des Käses – ein Trick, den ich von einer französischen Freundin gelernt habe, die immer Cornichons zu ihrem Käse isst. Es ist nicht einfach nur ein weiteres Raclette-Rezept. Es ist mein Herbst-Favorit, der zeigt, dass man mit wenigen Zutaten Großartiges zaubern kann. Und ganz ehrlich? Nach dem ersten Bissen werdet ihr verstehen, warum ich um 23:15 Uhr in der Küche stand.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese knusprigen Mini Raclette-Pfännchen mit Gurken braucht ihr wirklich nur eine Handvoll Zutaten. Das Schöne daran: Sie sind alle leicht erhältlich und ihr könnt sie je nach Saison oder Vorrat anpassen. Hier kommt meine persönliche Zusammenstellung, die ich nach mehreren Testdurchläufen für die beste halte.
- 400 g Kartoffeln, festkochend (z.B. Linda oder Annabelle) – Die Kartoffeln bilden die knusprige Basis. Festkochende Sorten behalten beim Backen ihre Form und werden außen schön knusprig, innen bleiben sie weich. Ich kaufe meine Kartoffeln am liebsten auf dem Wochenmarkt, aber auch die aus dem Supermarkt tun es.
- 200 g Raclettekäse, in dünnen Scheiben – Der Star des Gerichts. Raclettekäse schmilzt wunderbar gleichmäßig und hat diesen typisch würzigen, nussigen Geschmack. Wer keinen Raclettekäse bekommt, kann auch Gruyère oder einen kräftigen Emmentaler nehmen. Achtet darauf, dass der Käse nicht zu hell ist – je reifer, desto mehr Aroma.
- 4-6 kleine Cornichons oder Gewürzgurken – Die Säure der Gurken ist der geheime Trumpf. Sie bricht die Schwere des Käses und sorgt für eine erfrischende Note. Ich nehme am liebsten die kleinen Cornichons aus dem Glas, weil sie schön knackig sind und eine milde Säure haben. Wer es intensiver mag, kann saure Gurken aus dem Fass verwenden.
- 2 EL Butter, flüssig – Zum Bestreichen der Pfännchen. Die Butter sorgt dafür, dass die Kartoffeln schön goldbraun werden und nicht ankleben. Ihr könnt auch Butterschmalz oder Olivenöl verwenden, aber Butter gibt das beste Aroma.
- Salz und Pfeffer aus der Mühle – Zum Würzen der Kartoffelschichten. Ich mahle immer frisch, das macht einen Unterschied. Nicht zu viel Salz, da der Käse schon salzig ist.
- 1 TL getrockneter Thymian oder Rosmarin (optional) – Ein Hauch von Kräutern verleiht den Pfännchen eine herbstliche Note. Thymian passt besonders gut zum Käse. Wer frische Kräuter hat, nimmt die doppelte Menge.
- 1 kleine Zwiebel, in feine Ringe geschnitten (optional) – Für alle, die es etwas herzhafter mögen. Die Zwiebel karamellisiert im Ofen und wird süßlich – eine tolle Ergänzung. Ich gebe sie manchmal dazu, manchmal nicht, je nach Lust und Laune.
Tipp von mir: Wenn ihr die Pfännchen im Voraus vorbereiten wollt, schichtet alles bis auf den Käse und stellt sie kalt. Kurz vor dem Servieren gebt ihr den Käse drauf und backt sie fertig. So bleibt der Käse schön cremig und läuft nicht aus.
Benötigte Küchenausstattung
Bevor ihr loslegt, sammelt am besten alles, was ihr braucht. Die gute Nachricht: Ihr braucht keine spezielle Raclette-Maschine. Ein Backofen tut es genauso gut, wenn nicht sogar besser. Hier ist meine Liste:
- Mini-Pfännchen oder ofenfeste Förmchen (ca. 8-10 cm Durchmesser) – Ich habe meine auf dem Flohmarkt gefunden, aber es gibt sie auch in jedem Haushaltswarengeschäft. Wichtig ist, dass sie hitzebeständig sind. Alternativ gehen auch Muffinförmchen aus Silikon oder kleine Auflaufformen.
- Ein scharfes Messer – Zum Schneiden der Kartoffeln. Eine Mandoline wäre noch besser, weil die Scheiben dann gleichmäßig dick werden. Aber ehrlich, ich benutze meistens einfach ein gutes Kochmesser.
- Ein Backblech – Darauf stellt ihr die Pfännchen, falls etwas überläuft. Das spart Putzarbeit.
- Eine kleine Schüssel – Für die flüssige Butter und zum Vermischen der Gewürze.
- Ein Pinsel – Zum Bestreichen der Pfännchen mit Butter. Wer keinen hat, nimmt einfach die Rückseite eines Löffels.
Ein Tipp zur Pflege eurer Pfännchen: Wenn sie aus Keramik sind, weicht sie nicht zu lange ein, sonst können sie Risse bekommen. Einfach kurz mit warmem Wasser und einer Bürste reinigen.
Zubereitung der knusprigen Mini Raclette-Pfännchen mit Gurken

So, jetzt wird es ernst. Ich zeige euch Schritt für Schritt, wie diese kleinen Köstlichkeiten gelingen. Keine Sorge, es ist wirklich einfach – versprochen!
- Den Backofen vorheizen: Heizt den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Umluft würde ich nicht empfehlen, weil die Pfännchen dann oben zu schnell bräunen und unten nicht knusprig werden. Stellt ein Backblech auf die mittlere Schiene.
- Die Kartoffeln vorbereiten: Schält die Kartoffeln und schneidet sie in hauchdünne Scheiben – etwa 2-3 mm dick. Ich weiß, das klingt nach Arbeit, aber es lohnt sich. Dickere Scheiben werden nicht knusprig. Wenn ihr eine Mandoline habt, ist das der perfekte Moment, sie einzusetzen. Die Kartoffelscheiben in eine Schüssel geben, mit kaltem Wasser bedecken und 5 Minuten ziehen lassen. Das wäscht die Stärke heraus und die Kartoffeln werden knuspriger. Danach gut abtropfen lassen und trocken tupfen.
- Die Pfännchen buttern: Die Mini-Pfännchen mit einem Teil der flüssigen Butter dünn ausstreichen. Das verhindert nicht nur das Ankleben, sondern gibt auch eine schöne goldene Farbe. Ich nehme dafür einen Pinsel, aber ein Stück Küchenpapier tut es auch.
- Erste Schicht Kartoffeln: Legt den Boden jedes Pfännchens mit einer Lage Kartoffelscheiben aus. Die Scheiben sollten sich leicht überlappen, damit keine Lücken entstehen. Mit einer Prise Salz, Pfeffer und einer Messerspitze Thymian bestreuen. Ich gebe immer ein paar Tropfen der flüssigen Butter darüber – das macht sie schön saftig.
- Gurken und Käse einbauen: Jetzt kommt der spannende Teil. Legt auf jede Kartoffelschicht ein oder zwei Cornichons (je nach Größe) und ein paar Zwiebelringe, falls ihr welche nehmt. Dann eine Scheibe Raclettekäse darauflegen. Wiederholt diesen Vorgang: eine Schicht Kartoffeln, Gurken, Käse. Ich mache meistens zwei bis drei Schichten, je nach Größe der Pfännchen. Die oberste Schicht sollte mit Käse enden – das gibt die schöne, goldbraune Kruste.
- Letzter Schliff: Die restliche flüssige Butter über die Pfännchen träufeln. Nicht zu viel, sonst werden sie fettig. Ein letztes Mal mit Pfeffer bestreuen. Ich gebe manchmal noch ein paar Thymianblättchen oben drauf – das sieht hübsch aus und duftet herrlich.
- Backen: Die Pfännchen auf das vorgeheizte Backblech stellen und für 20-25 Minuten backen. Nach 15 Minuten mal nachschauen: Wenn der Käse schon zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken. Die Kartoffeln sollten weich sein und der Käse goldbraun blubbern. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr mit dem Messer in die Kartoffeln stechen könnt, sind sie fertig.
- Ruhen lassen: Die Pfännchen aus dem Ofen nehmen und 2-3 Minuten abkühlen lassen. Das ist wichtig, damit sich der Käse setzt und nicht gleich ausläuft, wenn ihr hineinsticht. In dieser Zeit wird auch die Unterseite der Kartoffeln noch knuspriger – ein kleiner Trick, den ich durch Zufall entdeckt habe.
- Servieren: Die Pfännchen auf kleine Teller setzen und nach Belieben mit frischen Kräutern oder etwas Paprikapulver bestreuen. Ich esse sie am liebsten direkt aus dem Pfännchen – mit einer Gabel und einem Stück Brot, um die restliche Käsesoße aufzutunken.
Tipps und Tricks für die perfekte Knusprigkeit
Ich habe bei diesem Rezept einiges ausprobiert, bis es perfekt war. Hier sind meine besten Erkenntnisse – damit ihr nicht dieselben Fehler machen müsst wie ich.
Die Kartoffeln sind der Schlüssel: Wenn die Kartoffeln nicht knusprig werden, liegt es meistens daran, dass sie zu dick geschnitten oder zu feucht sind. Trocknet sie wirklich gut ab, bevor ihr sie in die Pfännchen schichtet. Ich lege sie nach dem Waschen auf ein Küchentuch und tupfe sie von beiden Seiten ab. Ein weiterer Trick: Die Kartoffelscheiben vor dem Schichten in einer Schüssel mit etwas Öl oder Butter und den Gewürzen vermischen – das sorgt für eine gleichmäßige Bräunung.
Die richtige Temperatur: 200°C sind ideal. Wenn der Ofen zu heiß ist, verbrennt der Käse, bevor die Kartoffeln gar sind. Ist er zu kühl, werden die Kartoffeln matschig. Ich habe auch schon versucht, die Pfännchen auf dem Grill zuzubereiten – das funktioniert überraschend gut, aber ihr müsst sie ständig im Auge behalten, weil die Hitze von unten sehr intensiv ist.
Nicht überladen: Ich habe am Anfang zu viel Käse in die Pfännchen gegeben, weil ich dachte, mehr ist besser. Aber das führt nur dazu, dass der Käse überläuft und die Kartoffeln im Fett schwimmen. Weniger ist hier mehr – eine dünne Schicht Käse pro Lage reicht völlig aus.
Ein Fail, den ich nicht vergesse: Letzte Woche habe ich vergessen, die Pfännchen vorzuheizen, und die Kartoffeln wurden innen weich, aber außen nicht knusprig. Seitdem lasse ich das Blech immer im Ofen, während der vorheizt. Klingt banal, macht aber einen Riesenunterschied.
Multitasking-Tipp: Während die Pfännchen im Ofen sind, könnt ihr einen einfachen grünen Salat zubereiten oder ein Glas Wein öffnen. Die 20 Minuten Backzeit sind perfekt, um den Tisch zu decken und die Vorfreude zu genießen.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es unglaublich wandelbar ist. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die hervorragend funktioniert haben.
- Vegetarisch mit Pilzen: Statt der Cornichons könnt ihr gebratene Champignons oder Pfifferlinge nehmen. Dazu etwas Thymian – das schmeckt wunderbar erdig und herbstlich. Ich habe das letzte Woche gemacht, als ich frische Pfifferlinge auf dem Markt gesehen habe. Ein Traum!
- Mit Schinken oder Speck: Für alle, die es etwas deftiger mögen: Ein Stückchen geräucherter Schinken oder knusprig gebratener Speck unter den Käse gelegt, gibt dem Ganzen eine rauchige Note. Das ist perfekt, wenn ihr Männer zu Besuch habt, die meinen, ein Abendessen sei erst richtig mit Fleisch.
- Glutenfreie Variante: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, solange ihr darauf achtet, dass der Raclettekäse keine Zusätze enthält. Die Kartoffeln ersetzen Brot oder Nudeln perfekt.
- Mit Süßkartoffeln: Ersetzt die Hälfte der Kartoffeln durch Süßkartoffeln. Das gibt eine leicht süßliche Note, die hervorragend mit dem salzigen Käse und den sauren Gurken harmoniert. Die Süßkartoffeln werden sogar noch knuspriger als normale Kartoffeln – ein Geheimtipp!
- Scharfe Version: Gebt eine Prise Chiliflocken oder etwas scharfes Paprikapulver zwischen die Schichten. Das wärmt von innen und passt perfekt zu den kühlen Herbstabenden. Ich mag es gerne scharf, also kommt bei mir fast immer Chili rein.
Servieren und Aufbewahren
Die knusprigen Mini Raclette-Pfännchen mit Gurken schmecken am besten direkt aus dem Ofen, wenn der Käse noch schön fließt und die Kartoffeln knusprig sind. Aber ich habe auch ein paar Tricks, wie ihr sie später genießen könnt.
Serviertemperatur: Heiß servieren, aber nicht kochend. Die 2-3 Minuten Ruhezeit nach dem Backen sind ideal. Dazu passt ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing – die Säure im Dressing unterstreicht die Gurkennote. Oder ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc. Für alle, die keinen Alkohol trinken: Ein Apfelschorle mit etwas Minze erfrischt wunderbar.
Aufbewahrung: Wenn doch einmal etwas übrig bleibt (was selten vorkommt!), könnt ihr die Pfännchen abgedeckt im Kühlschrank 1-2 Tage aufbewahren. Aber Achtung: Die Kartoffeln verlieren dann ihre Knusprigkeit. Mein Tipp: Die Pfännchen im Ofen bei 180°C für 5-7 Minuten aufbacken, dann werden sie fast wieder wie frisch.
Einfrieren: Das Einfrieren würde ich nicht empfehlen, weil die Kartoffeln danach wässrig werden. Lieber die ungebackenen Pfännchen vorbereiten (ohne Käse) und einfrieren. Dann auftauen, Käse drauf und backen – das funktioniert einwandfrei.
Wie die Aromen sich entwickeln: Am nächsten Tag schmecken die Pfännchen übrigens noch intensiver, weil die Gewürze durchgezogen sind. Ich habe das mal als Resteessen fürs Büro mitgenommen – kalt schmecken sie auch nicht schlecht, aber warm sind sie einfach besser.
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Diese Pfännchen sind für mich ein gutes Beispiel dafür, dass Genuss und bewusste Ernährung sich nicht ausschließen müssen.
Geschätzte Nährwerte pro Portion (2 Pfännchen): Ca. 350-400 Kalorien, 18 g Fett, 30 g Kohlenhydrate, 15 g Eiweiß. Die Werte variieren je nach Käse und Kartoffelmenge. Wenn ihr weniger Käse nehmt, sinkt der Fettgehalt natürlich.
Gesundheitliche Vorteile: Kartoffeln enthalten viel Kalium und Vitamin C, besonders wenn ihr die Schale dran lasst (was bei diesem Rezept aber nicht so gut funktioniert). Raclettekäse liefert Calcium und Eiweiß, was gut für Knochen und Muskeln ist. Die Cornichons sind kalorienarm und liefern durch die Fermentation probiotische Bakterien, die die Verdauung unterstützen können. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder? Aber es stimmt.
Allergene: Dieses Gericht enthält Milchprodukte (Käse, Butter) und möglicherweise Gluten, wenn ihr Brot dazu esst. Wer laktoseintolerant ist, kann laktosefreien Käse verwenden – der schmilzt zwar nicht ganz so schön, schmeckt aber trotzdem gut.
Meine persönliche Perspektive: Ich finde, dieses Gericht ist perfekt für eine ausgewogene Ernährung, weil es sättigt und gleichzeitig nicht zu schwer ist. Die Kombination aus Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß hält lange vor. Und ganz ehrlich: Wenn ich abends so ein Pfännchen esse, habe ich danach keine Lust mehr auf Süßes – das spart auch Kalorien!
Fazit
Diese knusprigen Mini Raclette-Pfännchen mit Gurken sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus dem Moment heraus entstehen. Sie sind schnell gemacht, brauchen nur wenige Zutaten und schmecken nach genau dem, was man im Herbst braucht: Wärme, Geborgenheit und ein bisschen Überraschung. Die Säure der Gurken, der cremige Käse und die knusprigen Kartoffeln – das ist eine Kombination, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde.
Ich lade euch ein, dieses Rezept nachzukochen und eure eigene Version zu finden. Vielleicht mit anderen Kräutern, mit Pilzen oder mit einer extra Portion Chili. Schreibt mir in die Kommentare, wie es euch geschmeckt hat oder welche Variationen ihr ausprobiert habt. Ich freue mich riesig über eure Ideen!
Und wenn ihr noch mehr herbstliche Rezepte sucht, schaut euch doch mal meine Kartoffelgratin mit Knoblauch oder die Kürbissuppe mit Ingwer an – die passen perfekt in die Jahreszeit. Bis zum nächsten Mal, und denkt dran: Manchmal sind die besten Gerichte die, die man spontan aus dem Kühlschrank zaubert!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich statt Raclettekäse auch anderen Käse nehmen?
Ja, unbedingt! Gruyère, Emmentaler oder ein kräftiger Gouda eignen sich hervorragend. Wichtig ist, dass der Käse gut schmilzt und nicht zu fettarm ist, sonst wird er nicht cremig.
Muss ich die Kartoffeln vorkochen?
Nein, das ist nicht nötig. Durch die dünnen Scheiben und die Backzeit von 20-25 Minuten werden sie perfekt gar. Vorgekochte Kartoffeln würden eher matschig werden.
Kann ich die Pfännchen auch ohne Ofen zubereiten?
Ja, ihr könnt sie in der Pfanne mit Deckel zubereiten. Dafür die Pfännchen bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen und mit Deckel garen, bis die Kartoffeln weich sind. Dann den Deckel abnehmen und den Käse goldbraun braten lassen. Das geht etwas schneller, aber die Knusprigkeit ist nicht ganz so perfekt wie aus dem Ofen.
Wie verhindere ich, dass der Käse anbrennt?
Einfach die Temperatur im Auge behalten. Wenn der Käse zu dunkel wird, die Pfännchen mit Alufolie abdecken oder die Hitze etwas reduzieren. Jeder Ofen ist anders, also nach 15 Minuten das erste Mal kontrollieren.
Sind die Pfännchen auch für Kinder geeignet?
Absolut! Die milden Aromen von Kartoffel und Käse kommen bei Kindern meist gut an. Lasst einfach die Gewürze weg oder reduziert sie. Die Cornichons können durch milde Essiggurken ersetzt werden. Meine Nichte liebt sie!
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Knusprige Mini Raclette-Pfännchen mit Gurken: Das perfekte Herbstrezept
Diese knusprigen Mini Raclette-Pfännchen mit Gurken sind schnell gemacht, brauchen nur wenige Zutaten und schmecken nach genau dem, was man im Herbst braucht: Wärme, Geborgenheit und ein bisschen Überraschung.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 4 Portionen (2 Pfännchen pro Portion) 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Schweizerisch
Ingredients
- 400 g festkochende Kartoffeln (z.B. Linda oder Annabelle)
- 200 g Raclettekäse, in dünnen Scheiben
- 4–6 kleine Cornichons oder Gewürzgurken
- 2 EL flüssige Butter
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
- 1 TL getrockneter Thymian oder Rosmarin (optional)
- 1 kleine Zwiebel, in feine Ringe geschnitten (optional)
Instructions
- Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech auf die mittlere Schiene stellen.
- Kartoffeln schälen und in hauchdünne Scheiben (ca. 2-3 mm) schneiden. In eine Schüssel mit kaltem Wasser geben, 5 Minuten ziehen lassen, dann abtropfen und trocken tupfen.
- Mini-Pfännchen mit einem Teil der flüssigen Butter dünn ausstreichen.
- Den Boden jedes Pfännchens mit einer Lage Kartoffelscheiben auslegen, leicht überlappend. Mit Salz, Pfeffer und einer Messerspitze Thymian bestreuen. Ein paar Tropfen flüssige Butter darüber geben.
- Auf jede Kartoffelschicht ein oder zwei Cornichons und etwas Zwiebel (optional) legen, dann eine Scheibe Raclettekäse darauf. Wiederholen, bis 2-3 Schichten entstanden sind, die oberste Schicht mit Käse abschließen.
- Restliche flüssige Butter über die Pfännchen träufeln, mit Pfeffer bestreuen und nach Wunsch mit Thymianblättchen garnieren.
- Pfännchen auf das vorgeheizte Backblech stellen und 20-25 Minuten backen. Nach 15 Minuten kontrollieren; falls der Käse zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.
- Pfännchen aus dem Ofen nehmen und 2-3 Minuten abkühlen lassen, damit sich der Käse setzt.
- Auf kleine Teller setzen und nach Belieben mit frischen Kräutern oder Paprikapulver bestreuen. Direkt aus dem Pfännchen servieren.
Notes
Die Kartoffelscheiben vor dem Schichten gut abtrocknen, damit sie knusprig werden. Nicht zu viel Käse verwenden, sonst läuft er über. Die Pfännchen können im Voraus vorbereitet werden (ohne Käse) und kurz vor dem Servieren mit Käse belegt und gebacken werden.
Nutrition
- Serving Size: 2 Pfännchen
- Calories: 375
- Sugar: 2
- Sodium: 450
- Fat: 18
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 30
- Fiber: 3
- Protein: 15
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